A.Teil A: Identität und Leitbild

Teil A enthält das Leitbild und Aussagen zum Profil der Schule. Er beinhaltet verschiedene Konzepte der Schule, beschreibt Schwerpunkte und Fachrichtungen und den Schulstandort an sich.

Auch das Schulcurriculum und verschiedene Regelungen, die die Schule im Rahmen ihrer autonomen Spielräume definiert, sind in diesem Abschnitt enthalten.

Das langfristige Qualitätskonzept der Schule wird ebenfalls in diesem Bereich beschrieben. 

A.1. Leitbild Realgymnasium und Technologische Fachoberschule

 

    A.1.1 Namengeber der Schule: Albert Einstein, Oskar von Miller

    Albert Einstein (1879-1955) gilt als einer der bedeutendsten theoretischen Physiker der Wissenschaftsgeschichte und weltweit als bekanntester Wissenschaftler der Neuzeit. Seine Forschungen zur Struktur von Materie, Raum und Zeit sowie zum Wesen der Gravitation veränderten maßgeblich das zuvor geltende Newton'sche Weltbild. Einsteins Hauptwerk, die Relativitätstheorie, machte ihn weltberühmt. Auch zur Quantenphysik leistete er wesentliche Beiträge. Er gilt als Inbegriff des Forschers und Genies. Er nutzte seine außerordentliche Bekanntheit auch außerhalb der naturwissenschaftlichen Fachwelt bei seinem Einsatz für Völkerverständigung und Frieden.

    Oskar von Miller (1855-1934) war ein deutscher Bauingenieur und wurde als Elektrotechniker und Wasserkraftpionier bekannt. 1903 erfüllte er sich seinen Traum eines naturwissenschaftlich und technisch ausgerichteten Museums: das Deutsche Museum in München. Er hatte jahrelang dafür geworben und seine Bekanntheit und seine weitgefächerten Kontakte genutzt. Berühmte Wissenschaftler und Unternehmer wie Max Planck, Hugo Junkers, Wilhelm Conrad Röntgen und Emil Rathenau berieten ihn beim Aufbau der Abteilungen. Fast das gesamte Baumaterial wurde, dank seines Engagements, gestiftet.

     

    A.1.2 Grundlegende Gedanken

    Wissen schafft Weltbezug - Gemeinschaft braucht Sprache - Praxis beweist Theorie

    1. Wir verstehen uns als partnerschaftliche Schulgemeinschaft, die in gegenseitiger Achtung und gemeinsamer Verantwortlichkeit an der Gestaltung von Schule arbeitet.
    2. Lernen ist ein individueller, aktiver und ganzheitlicher Prozess, der auf Kompetenzzuwachs ausgerichtet ist. Kompetenzen entwickeln sich im Zusammenspiel von Kenntnissen, Fertigkeiten, Haltungen und Einstellungen. Wir streben eine ganzheitliche Bildung der jugendlichen Erwachsenen an, die die Entwicklung der übergreifenden Kompetenzen für lebenslanges Lernen, der Selbst- und Sozialkompetenz sowie der Fachkompetenzen zum Ziel hat.
    3. Die Ausgewogenheit zwischen wissenschaftlicher, technisch-praktischer und sprachlicher Ausbildung ist ein Anliegen an unserer Schule.
    4. Wir stellen uns den neuen Herausforderungen durch ständige Weiterbildung. Vielfältige Lehr- und Lernformen sowie projekt- und praxisorientierte Unterrichtsmethoden sind Ausdruck für unsere Flexibilität und Freude am Experimentieren. Lehren bedeutet für uns, auch individuelle Lernwege zu ermöglichen und den Lernprozess beratend zu begleiten.
    5. Auf fächerverbindendes und -übergreifendes Lernen legen wir Wert. Erfahrungen und Kenntnisse, die Schüler/innen außerhalb der Schule sammeln, bereichern den Unterricht. Außerschulische Lernorte zu nutzen und Bezüge zur Lebenswirklichkeit herzustellen, sind uns ein großes Anliegen. Inhalte und Themen werden im Kontext ihrer realen gesellschaftlichen und kulturellen Präsenz anhand exemplarischer Problemstellungen verdeutlicht und bearbeitet.
    6. Wir fördern, im Rahmen eines zusammenwachsenden Europas, Vielseitigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Kritikfähigkeit als tragende Elemente für die Auseinandersetzung mit unserer Umwelt und für selbstverantwortliches Denken und Handeln.

    A.1.3 Säulen der Bildungsarbeit

    A.1.3.1 Inklusive Schule

    Miteinander erfolgreich lernen

    Die Schüler/innen, die sich anstrengen und lernen, erreichen das Klassenziel. Die Schulgemeinschaft setzt auf Zusammenarbeit, unterstützt und begleitet die Lernenden, damit sie dieses Ziel erreichen.

    Inklusive Kultur - inklusives Schulklima

    An der Schule wird an den entsprechenden Grundsätzen weiter gearbeitet. Es sollen diese verstärkt von allen Mitgliedern der Schulgemeinschaft wahr genommen werden.

    Inklusive Strukturen

    An der Schule werden weitere Initiativen ergriffen und Strukturen geschaffen, um die didaktische Kontinuität zu erhöhen, neue Lehrpersonen, Mitarbeiter/innen und Schüler/innen einzuführen und zu begleiten und Lernen in der Vielfalt zu fördern.

    Inklusive Bildungsarbeit

    Die Bildungsarbeit an unserer Schule wird seit dem Schuljahr 2013/14 nach dem Konzept der ‘Inklusiven Bildungsarbeit’ ausgerichtet und es gibt eine Arbeitsgruppe Inklusion. Die ‚Inklusive Bildungsarbeit’ umfasst die Grundsätze und Maßnahmen nach Landesgesetz 11/2010, den Beschluss der Landesregierung 1798 vom 3.12.2012 zu den ‚Förder- und Aufholmaßnahmen’ und dem Gesetz 170/2012 sowie dem Ministerialrundschreiben Nr. 8 vom März 2013. Es sollen alle lernwilligen Schüler/innen ihr angestrebtes Bildungsziel erreichen können. In diesem Bereich wären neben den Ressourcen für Unterstützung und Begleitung auch Ressourcen für Unterrichtsentwicklung, für Methodik und Didaktik in heterogenen Gruppen, für Individualisierung und Personalisierung unbedingt notwendig.

    In die Arbeitsgruppe Inklusion sollen in Zukunft auch die Klassenvorstände, Vertreter/innen der Fachgruppen, die Schüler/innen und Eltern eingebunden werden. Weiters wird angestrebt, den Index-Prozess von einem externen Pädagogik-Experten begleiten zu lassen. Das Konzept muss deshalb auch dahingehend noch erweitert und weiterentwickelt werden. Ab Schuljahr 2015/16 ist das Konzept nach den Prinzipien im ‚Index für Inklusion in der Praxis’ ausgerichtet.

    Qualitätssicherung

    Die im Konzept für inklusive Bildungsarbeit angeführten Ziele und Maßnahmen werden zur Qualitätssicherung evaluiert, damit die Nachhaltigkeit gewährleistet wird. Als Referenzrahmen für die Qualitätssicherung dient der Index für Inklusion in der Praxis mit den darin angeführten Indikatoren. Es werden unterschiedliche Instrumente zur Datenerhebung eingesetzt.

    Standortbestimmung

    Das Konzept ‚Inklusive Bildungsarbeit’ und damit auch der Index-Prozess wurden im Schuljahr 2013/14 begonnen und im damaligen Schulprogramm verankert. An der Schule wurden Prioritäten gesetzt, Maßnahmen geplant und umgesetzt, der Index-Prozess wurde reflektiert und die Situation an der Schule beleuchtet. Dieses Konzept wird nun erweitert und ergänzt zur Weiterentwicklung der inklusiven Kultur und Praxis an der Schule. Der Index-Prozess wird spiralförmig fortgesetzt.

    A.1.3.2 Lehren und Lernen im digitalen Raum

    Die Entwicklung in der Schul- und Arbeitswelt, an den Universitäten und Hochschuleinrichtungen sowie die Entwicklung der Technologie, der technischen Geräte und der Vernetzungstechnik sind schneller und schneller. Sie zwingen die Oberschule auf der einen Seite, sie erlauben es aber auf der anderen Seite auch vor allem der Oberschule, die Chancen dieser Entwicklungen aufzugreifen und zu nutzen, um die Effizienz des Lehrens und Lernens zu steigern, die Professionalität der Lehrpersonen zu erweitern sowie spezifische Schlüsselkompetenzen der Schüler/innen zu fördern, wie dies in den Rahmenrichtlinien vorgesehen ist.

    Teilnehmende Partner: Partner an diesem Projekt sind die Lehrpersonen, die Schüler/innen sowie die Eltern und Erziehungsberechtigten; Unterstützung wird gesucht im Schulamt und in den Pädagogischen Beratungszentren sowie außerhalb der Schule in den Betrieben, Banken und Verbänden. Weiters ist eine Schulpartnerschaft in Vorbereitung, die Unterrichts-entwicklung als Teilziel der Zusammenarbeit aufweist.

    Zielsetzung

    Zweck der Unterrichtsentwicklung ist die Ausrichtung des Unterrichts auf die bestmögliche Nutzung von Entwicklungen der Technologie und der globalen Vernetzung mit dem Internet. Diese angestrebte Ausrichtung ermöglicht die heute notwendige Personalisierung und Individualisierung des Unterrichts, Diversifizierung und eine effiziente inklusive Bildungsarbeit. Gleichzeitig wird das Lehren und Lernen effizient gestaltet durch die Nutzung von Plattformen, online Recherchen und anderem.
    Damit wird den besonderen Bedürfnissen von Mitgliedern der Schulgemeinschaft mit Migration und klinischem Befund besser entsprochen und dem Schulabbruch vorgebeugt.
    Voraussetzung für die Durchführung des Zielvorhabens ist einmal die Sicherstellung der Vernetzungstechnik. Eine große Herausforderung ist aber auch das Ziel, dass möglichst viele Lehrpersonen ihren Unterricht auf das Lehren und Lernen im digitalen Raum ausrichten und kompetenzorientiert gestalten. Dies erfordert eine durchgehende Begleitung und Betreuung der Lehrpersonen und eine enge Zusammenarbeit zwischen Lehrpersonen und Lernenden.

    A.1.3.3 Förderung der Mehrsprachigkeit

    Die Förderung der Mehrsprachigkeit erfolgt im Rahmen des Landesgesetzes zur Oberschulreform, Nr. 11/2010 und des Beschlusses der Landesregierung Nr. 1034 vom 8.7.2013. Die Förderung der Mehrsprachigkeit ist ein gemeinsames Anliegen der Schulgemeinschaft und bindet alle Fachgruppen ein, mit der Zielsetzung auf die Ausgewogenheit zwischen wissenschaftlicher, technisch-praktischer und sprachlicher Ausbildung zu achten.

    Immer mehr Menschen können neben ihrer Muttersprache eine zweite Sprache gut sprechen. Die Arbeitswelt verlangt Mehrsprachigkeit. Die Schüler/innen bewegen sich in einer globalen Welt, in der Mehrsprachigkeit Türen öffnet. Auch die Schule soll deshalb zu einem Ort der Mehrsprachigkeit werden.

    Die Sprachkenntnisse von Lehrpersonen der eigenen Schule werden in den curricularen Fächern, aber auch in Wahlfächern und Zusatzangeboten sowie in den fächerübergreifenden Lernangeboten eingesetzt. Weiters werden Projekte innerhalb der Schule und mit anderen Schulen durchgeführt. So etwa mit der italienischen Oberschule Gandhi im Rahmen von Lehreraustauschprogrammen. Eine eigene Vereinbarung zwischen den Meraner Oberschulen regelt die überschulischen Tätigkeiten zum Erlernen der Zweitsprache. Regelmäßige Treffen fördern die Zusammenarbeit zwischen den Schulen sowie einen verstärkten Lehreraustausch zwischen der deutschen und italienischen Schule. Daneben werden Projekte gefördert, die interkulturelle Beziehungen und Kenntnisse verstärken oder innovative Methoden im Sprachenunterricht betreffen.

    An der Schule werden Initiativen zur Förderung der Mehrsprachigkeit gefördert und Lehrpersonen angehalten, Teile ihres Unterrichts in einer Fremdsprache abzuwickeln. Lehrpersonen mit CLIL Ausbildung werden ersucht, ein Semester ihres Fachunterrichts in der Fremdsprache abzuwickeln.

    Schüler/innen werden nicht nur auf den Erwerb von Sprachzertifikaten vorbereitet, die bei der Zuweisung des Schul- und Bildungsguthabens berücksichtigt werden, sondern auch ermutigt, die vierte Klasse im Ausland (Auslandsjahr) oder an einer italienischen Oberschule (Zweitsprachjahr im Inland) zu besuchen.

    Um den Spracherwerb zu fördern enthalten die Bewertungskriterien auch in Nicht-Sprachfächern einen starken Bezug auf Sprachkompetenzen, vor allem auf die Fachsprache.

    Der inklusive Bildungsprozess bietet Wahlmöglichkeiten und Angebote, Flexibilität in der zeitlichen Strukturierung, fächerübergreifende und -verbindende Lernangebote, Lernberatung und Maßnahmen der Individualisierung und Personalisierung an. Hauptaugenmerk liegt auf der Wertschätzung der Vielfalt und der Ausschöpfung des Potenzials von unterschiedlichen Lernumgebungen.

    Besondere Bildungsbedürfnisse für Mitglieder der Schulgemeinschaft mit Beeinträchtigungen und Lernschwierigkeiten oder mit Migrationshintergrund werden im Unterricht und bei der Bewertung durch den IBP, den individuellen Bildungsplan berücksichtigt. Für Schüler/innen mit Migrationshintergrund werden die Angebote des Sprachenzentrums in Anspruch genommen.

    Die Anschaffung von Büchern, Medien und Lerninstrumenten in der Bibliothek berücksichtigt das mehrsprachige Lernen. Das Bibliothekscurriculum, welches Kompetenzen und Fähigkeiten beschreibt, wird in Kooperation mit den Sprachlehrpersonen erarbeitet und im Sinne einer gemeinsamen Didaktik verfolgt.

    Das Sprachbewusstsein der Schüler/innen wird täglich durch neue Impulse (Einsatz von neuen Technologien, Methodenvielfalt) gefördert, und die gemeinsame sprachliche Basis von L1 (Muttersprache), L2 (Zweitsprache) und L3 (Fremdsprache) aktiviert.

    Die Mehrarbeit an Planung und Forschung auf Seiten der Lehrpersonen wird bei der jährlichen Planung des funktionalen Plansolls berücksichtigt.

    Die Projekte und Tätigkeiten zur Förderung der Mehrsprachigkeit werden zur Qualitätssicherung evaluiert, z.B. durch Berichte, Rückmeldungen, Dokumentation, Akzeptanz der Lernangebote, Erfolg bei Prüfungen und Wettbewerben.

    (Beschluss im Plenum am 12.11.2014; Beschluss im Schulrat am 11.12.2014; ergänzt im Lehrerkollegium am 16.03.2016)

    A.1.3.4 Nachhaltigkeit

    Die Nachhaltigkeit liegt uns sehr am Herzen und die Schule ergreift verschiedene Initiativen.

    1. Wir verbannen Plastikflaschen aus den Automaten unserer Schule und ersetzen sie durch Glasflaschen.
    2. Wir führen die Mülltrennung mit Hilfe neuer Papierbehälter, die von den Stadtwerken Meran zur Verfügung gestellt werden, konsequenter durch.
    3. Wir ermöglichen es, am Kaffeeautomaten eine eigene Tasse zu verwenden.
    4. Wir reduzieren die an der Schule gemachten Kopien deutlich, weshalb das Kopierkontingent, das jedem zur Verfügung steht, gesenkt wird.

    A.2. Bildungsangebot

    A.2.1 Realgymnasium

    A.2.1.1 Grundsätzliches Profil

    Unser Unterricht dient der Vermittlung von Grundlagenkenntnissen und Arbeitsmethoden, wobei der aktuelle Stand der Fachwissenschaften und der Technik berücksichtigt wird. Angestrebt wird eine Vielseitigkeit der Angebote und Bildungsinhalte. Dabei versuchen wir die Fächergrenzen zu überwinden und den Schüler/innen den Weg zu vernetztem Denken zu erleichtern. Durch soziale Formen des Lernens bieten wir den Lernenden Gelegenheit, Teamfähigkeit zu entwickeln und Verantwortung für ein gemeinsames Ziel zu übernehmen. Theorie und Praxis, Abstraktion und Anschauung, Belehrung und forschendes sowie praktisches Lernen sind in ihrer Wechselwirkung gleichrangige Ausgangspunkte. Im Sinne einer schülerzentrierten Didaktik erproben wir neue Unterrichtsformen (z.B. Projektunterricht, Methodentraining) und im Besonderen den Umgang mit den Neuen Medien. Die curriculare Planung ist neben den Lehrplänen tragendes Grundgerüst für den Aufbau von Kompetenzen. Sie verhindert, dass Inhalte nicht behandelt werden. Sie gewährleistet, dass alle Schüler die gleichen Bildungsangebote erhalten um die übergreifenden Kompetenzen sowie die vorgesehenen Fertigkeiten und Kenntnisse zu erlangen.

    Informationstechnische Grundlagenbildung

    Im Rahmen der Autonomie der Schulen hat das Kollegium beschlossen die informationstechnischen Bildung in das ‚Fächerübergreifende Lernangebot (FÜ)’ aufzunehmen. Im Biennium werden Grundlagen der Computerbenutzung, Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentation, Kommunikation, Umgang mit digitalem Bildmaterial erlernt. In den 3. und 4. Klassen ist der Informatikunterricht intergrativer Bestandteil des Mathematikunterrichts.

    Berufsaussichten

    Das Realgymnasium zählt zu den allgemeinbildenden Oberschulen und will daher eine solide Basis an Wissen und Fertigkeiten vermitteln, mit deren Hilfe nach der Oberschule viele Wege und Türen offen stehen. Ein Blick auf den beruflichen Werdegang einiger unserer Abgänger/innen zeigt die Vielfalt der Tätigkeitsfelder: Informatiker, Krankenschwester, Architekt, Biologin, Röntgentechniker, Unfallchirurg, Medizinisch-technische Assistentin, Management-Trainer, Arzt. Um die Abgänger/innen auf die Zeit nach der Abschlussprüfung vorzubereiten, regen wir die Schüler/innen im Rahmen unserer Beratung (ZIB) an, sich frühzeitig über ihre Zukunft Gedanken zu machen.
    Folgende Tätigkeiten und Veranstaltungen sollen ihnen dabei helfen eine eigenständige und wohlüberlegte Entscheidung über ihren weiteren Werdegang zu treffen:

    • Sich mit den eigenen Interessen und Fähigkeiten auseinandersetzen

    • Informationsquellen zu Studien-  und Berufsmöglichkeiten nutzen

    • Betriebserkundungen durchführen

    • Mit Universitätsstudent/innen über den Studienalltag reden

    Digitales Lehren und Lernen

    Seit dem Schuljahr 2015/16 sind zwei wesentlichen Entwicklungen, die eng miteinander verbunden sind in unseren Schulalltag eingezogen: Der Gedanke der inklusiven Schule und das Lehren und Lernen im digitalen Raum. Die Lehrpersonen und die Schüler/innen machen sich gemeinsam auf den Weg. Sie nutzen die Vorteile der ‚digitalen Welt‘ für das Lernen und binden alle, auch die übrigen Mitglieder der Schulgemeinschaft ein.

    Bildungsprofil der Abgänger/innen

    Die Gymnasien bieten eine breite Allgemeinbildung und die kulturellen und methodischen Voraussetzungen zum vertieften Verständnis der Gegenwart, damit sie sich in rationaler, kreativer, planender und kritisch-reflexiver Haltung den Entwicklungen und Herausforderungen der modernen Welt stellen können. Die Gymnasien ermöglichen den Erwerb allgemeiner und spezifischer Kenntnisse und Kompetenzen, die zum akademischen Studium und zur Gestaltung der beruflichen Laufbahn befähigen. Sie zielen in besonderer Weise auf das Verständnis der Entwicklung der europäischen Kulturen und der Wissenschaften und befähigen die Schülerinnen und Schüler dadurch zu einer kritischen Auseinandersetzung mit der Realität.

    Am Ende der Oberschule können die jungen Erwachsenen ihre eigenen Stärken und Schwächen einschätzen, die Anforderungen des täglichen Lebens auf der Grundlage eines tragfähigen Wertesystems bewältigen und die Folgen von Handlungen einschätzen sowie verantwortlich eigene Entscheidungen treffen. Sie sind in der Lage, aktiv am sozialen und kulturellen Leben auf regionaler und globaler Ebene teilzunehmen und auf Veränderungen angemessen zu reagieren. Insbesondere tragen alle Lehrpersonen dazu bei, dass die Schüler/innen bis zum Ende der Oberschule in Anlehnung an die Empfehlung des Europäischen Parlaments und des Europäischen Rates folgende übergreifende Kompetenzen mit den entsprechenden Fertigkeiten, Haltungen und Kenntnissen als Grundlage für ein lebensbegleitendes Lernen und für eine erfolgreiche Lebensgestaltung erwerben können. Dies geschieht innerhalb eines ganzheitlichen Lernprozesses durch die kontinuierliche, altersgemäße Förderung und in der Wechselwirkung zwischen den verschiedenen Fachkompetenzen und ist gemeinsame Aufgabe aller Unterrichtsfächer.

    Realgymnasium

    Das Realgymnasium legt den Schwerpunkt auf die Auseinandersetzung mit der Mathematik und den Naturwissenschaften, ihren Erkenntnissen und deren technologischen Anwendungsmöglichkeiten vor dem Hintergrund der humanistischen Kultur und Tradition. Es befähigt die Schüler/innen komplexe Wirkungszusammenhänge zu erfassen, darzustellen und deren individuelle und gesellschaftliche Auswirkungen zu reflektieren. Nach Abschluss des Realgymnasiums sind die Schüler/innen in der Lage, mit Hilfe von mathematisch-wissenschaftlichen Methoden, die sie umgebende Realität zu beschreiben, zu analysieren und zu deuten. Sie können fachlich begründet und folgerichtig argumentieren und komplexe Sachverhalte interpretieren. Im Rahmen des Schwerpunkts „Angewandte Naturwissenschaften“ erwerben die Schüler/innen spezifische Kompetenzen im Bereich der experimentellen Methoden der Naturwissenschaften sowie deren Anwendungen.

    Hinweise und Gliederung

    Die im Bildungsprofil der Schülerinnen und Schüler am Ende der Oberschule angeführten übergreifenden Kompetenzen und die in der Folge in den einzelnen Fächern angegebenen Kompetenzen Fertigkeiten und Kenntnisse sind verbindliche Grundlage für die curriculare Planung. Die Angaben zu den Kompetenzen, Fertigkeiten und Kenntnissen weisen bewusst keine methodischen Hinweise, keine Umsetzungsvorschläge und keine Beispiele auf, um die didaktische und organisatorische Autonomie der einzelnen Schule und die Lehrfreiheit der Lehrpersonen nicht einzuschränken.

    A.2.1.2 Stufenübergreifende curriculare Planung

    1. Klasse: Lernen lernen

    Die Schüler/innen bekommen die Möglichkeit effiziente Lerntechniken kennen zu lernen und zu erproben. Sie lernen ihr eigenes Verhalten und ihren Lernfortschritt kritisch einzuschätzen und zu reflektieren. Die Schüler/innen werden darin unterstützt, sich in einer neuen Lernumgebung zurechtzufinden und durch respektvollem Umgang mit Personen und Dingen Verantwortung für die Gesellschaft zu übernehmen.

    2. Klasse: Kommunizieren und Forschen lernen

    Projektunterricht fördert sowohl die Sensibilisierung für das sachliche Vertreten der eigenen Meinung und den Respekt vor der Meinung anderer als auch das Entwickeln von Lösungsstrategien. Sachgerechtes und verständliches Darstellen von Ideen und Ergebnissen wird durch entsprechende Präsentations- und Dokumentationstechniken eingeübt. Durch die Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Methoden lernen die Schüler genau zu beobachten, Zusammenhänge und Sachverhalte zu entdecken.

    3. Klasse: Kommunikation und Forschung erleben

    Die Schüler/innen erkunden verschiedene Formen und die Bedingungen gelungener Kommunikation und Forschung. Im Rahmen einer Projektreise erleben sie aktiv und vor Ort Forschung (naturwissenschaftliche Woche) oder sie vertiefen ihre Sprachkenntnisse (Sprachwoche). Dabei lernen sie andere Kulturen kennen und erhalten die Möglichkeit, die eigene Lebenswelt zu reflektieren und ein differenzierteres Weltbild zu entwickeln.

    4. Klasse: Kritikfähigkeit entwickeln und eigene Kompetenzen erkennen

    Die Verfeinerung sprachlicher Kompetenz, vertiefte Auseinandersetzung mit den Naturwissenschaften und die Analyse verschiedener Medien ermächtigen die Schüler/innen sich nicht nur rhetorisch besser auszudrücken, sondern auch eine kritische Haltung anzunehmen und gegebenenfalls zu vertreten. Projektorientiertes Arbeiten fördert vielfältiges Recherchieren und Arbeiten mit Quellenvergleichen. Vermehrte Initiativen im Rahmen der Berufs- und Studienorientierung unterstützen die Schüler bei der Wahl ihres Berufes.

    5. Klasse: Eigenständig und vernetzt denken

    Das Abschlussjahr dient primär der Konsolidierung der erworbenen Erfahrungen und der Vernetzung der verschiedenen Inhalte. Die Schüler/innen sollten selbständig arbeiten, mit Forscherdrang Schwerpunkte vertiefen und für ihre zukünftige Studienorientierung einen Grundstein legen. Die erarbeiteten Inhalte sollten in angemessener Weise den übrigen Klassenmitgliedern vorgestellt und verschiedene Präsentationstechniken perfektioniert werden.

    A.2.2.7.1 Bewegung und Sport (auch TFO)

    FACHCURRICULUM BEWEGUNG UND SPORT

    1. bis 5. Klasse, Realgymnasium und Technologische Fachoberschule

    Ziele

    Der Unterricht von Bewegung und Sport bietet den Schülerinnen und Schülern Körper-, Bewegungs-, Sport- und Sozialerfahrungen. Das regelmäßige und zielgerichtete Bewegen und Sporttreiben fördert in hohem Maße die ganzheitliche Entwicklung der Jugendlichen. Dies trägt zum physischen und psychischen Wohlbefinden jeder und jedes Einzelnen bei und leistet einen entscheidenden Beitrag zur Lernfähigkeit und Gesundheit der Schülerinnen und Schüler. Der Unterricht ermöglicht vielfältige Körpererfahrungen, bei denen die Schülerinnen und Schüler ihre motorischen Eigenschaften verbessern, sportliche Fertigkeiten erlernen und Bewegungsabläufe individuell gestalten.

    Die Schülerinnen und Schüler nehmen den eigenen Körper bewusst wahr und setzen sich individuelle Lern- und Leistungsziele. Sie vergleichen und messen sich im Spiel und bei Wettkämpfen und lernen Risiken richtig einzuschätze Sie meistern auch schwierige Situationen und gewinnen dadurch Vertrauen zu sich selbst und zu anderen. Sie erfahren Zugehörigkeit und Solidarität, bringen die eigenen Bedürfnisse ein und nehmen Rücksicht auf andere.Die Schülerinnen und Schüler kennen und schätzen die Auswirkungen regelmäßiger sportlicher Aktivität und stehen einem aktiven Lebensstil positiv gegenüber. Die Jugendlichen entwickeln das Bedürfnis, gut in Form zu sein, um die psychophysischen Erfordernisse beim Studium und im Beruf, beim Sport und in der Freizeit angemessen bewältigen zu können. Die Schülerinnen und Schüler handeln sicherheits- und umweltbewusst in der Natur und nutzen Möglichkeiten technischer Hilfsmittel sinnvoll.

    Kompetenzen am Ende des 1. Bienniums

    Die Schülerin, der Schüler kann

    • den eigenen Körper wahrnehmen und sich mit Freude bewegen, die konditionellen und koordinativen Fähigkeiten verbessern, sich durch Bewegung ausdrücken, Bewegungsabläufe gestalten und variieren
    • die Kompetenzen in verschiedenen Individual- und Mannschaftssportarten in technischer und taktischer Hinsicht erweitern, sportliche Leistung erleben und respektieren sowie sportbezogene Rollen übernehmen
    • den Wert einer gesunden Lebensführung für das eigene Wohlbefinden im Alltag erkennen, mit anderen kooperieren, den Teamgeist mittragen und durch positive Erlebnisse Selbstvertrauen aufbauen
    • Bewegung, Spiel und Sport in der Natur umweltbewusst ausüben, Verantwortung für die eigene und die Sicherheit anderer übernehmen

    Kompetenzen am Ende der 5. Klasse

    Die Schülerin, der Schüler kann

    • verschiedene Individual- und Mannschaftssportarten ausführen, technisch-taktische Bewegungsabläufe situationsgerecht und zielorientiert anwenden sowie die Fitness mit entsprechenden Maßnahmen verbessern
    • den Wert von aktiver Sportausübung für die Gesundheit erkennen und einen aktiven Lebensstil pflegen
    • sich Leistungsvergleichen im Sinne einer korrekten Ethik und unter Beachtung der geltenden Regeln und des Fairplay stellen sowie Sportaktivitäten für sich und andere organisieren und verschiedene Rollen übernehmen
    • sich kritisch mit der Welt des Sports und der technischen Entwicklung auseinandersetzen und Bewegung, Spiel und Sport in Einklang mit Natur, Umwelt und notwendigen Sicherheitsaspekten ausüben

    BEWERTUNGSKRITERIEN

    Didaktische und methodische Hinweise in Bezug auf die Bewertung

    Die motorischen Qualifikationen werden bewertet mit standardisierten Eigenschafts- und Fertigkeitstests.

    Überprüft werden der konditionelle Zustand (Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit, usw.) und die motorischen Fertigkeiten in den wichtigsten Schulsportarten (Ballsportarten, Geräteturnen, usw.).

    Ein besonders großes Augenmerk wird auf den Bereich des affektiven und sozialen Lernens des Schülers gelegt. Dies bezieht sich vor allem auf dessen Lern- und Mitarbeitsbereitschaft.

    Kriterien wie Interesse am Fach, regelmäßige Teilnahme am Unterricht, Fairness, Hilfsbereitschaft, Selbständigkeit, Einsatzwille und Leistungsbereitschaft werden mit einer Mitarbeitsnote am Ende eines jeden Semesters bewertet und ergeben neben den oben genannten Lernzielkontrollen die Gesamtnote.

    Auch die aktive Teilnahme eines Schülers an den schulinternen, bzw. schulexternen Sportveranstaltungen wird bei der Zeugnisnotenvergabe berücksichtigt.

    Weiters werden Schüler mit Befreiung von der aktiven Teilnahme am Unterricht zu Schiedsrichtertätigkeiten, Sichern und Helfen an Geräten und für den Geräteaufbau eingesetzt. Sie legen durch sportspezifische Vorträge oder schriftliche Arbeiten ihre Kenntnisse im Fach dar.

    Gewichtung: alle "1"

    Bewertung des Lernfortschritts: wird berücksichtigt Individueller Bildungsplan: wird berücksichtigt Mitarbeitsnote: wird vergeben

    Bewertungskriterien: Kompetenzbereiche und Kompetenzen

    Fachkompetenz (FK) Fähigkeiten, Fertigkeiten, Wissen Methodenkompetenz (MP) Beobachtung, Organisation Personale Kompetenz (PK) Motivation, Leistungsbereitschaft Soziale Kompetenz (SK) Kooperation, Fairplay, Zuverlässigkeit

    Anmerkungen

    Zu Beginn eines jeden Schuljahres werden die Bewertungskriterien in den einzelnen Klassen mit den Schülern eingehend besprochen.

    Allgemeine Lernzielkontrollen haben die Aufgabe, anhand von möglichst objektiven Kriterien zu überprüfen, ob und in welchem Ausmaß die im Unterricht angestrebten Ziele erreicht worden sind. Dazu eignen sich sportmotorische Tests, Vielseitigkeitsbewerbe und andere Leistungserhebungen, sowie eine systematische Beobachtung während des Unterrichts. Leistungskontrollen können einen Lern- und Übungsreiz für die Schüler darstellen und auch als Rückmeldungen für die Unterrichtsplanung und –Durchführung herangezogen werden.

    1. Biennium

    RG und TFO

    Fertigkeiten Kenntnisse
    richtige motorische Bewegungsabläufe in komplexen Situationen einsetzen Körperfunktionen und Bewegungsmöglichkeiten
    Rhythmus bei Bewegungsabläufen gestalten Bewegungsrhythmus

     

    Sportmotorische Qualifikationen

    Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit, Beweglichkeit und Gleichgewicht aufbauen und festigen Kondition und Koordination
    Bewegungsabläufe unter Anwendung der richtigen Technik verbessern technische Elemente und Grundlagen mehrerer Sportarten

     

    Bewegungs- und Sportspiele

    Technik und Taktik anwenden und aktiv auch in der Gruppe bei Mannschafts- und Sportspielen mitwirken Sportspiele und Mannschaftsspiele
    verschiedene Rollen übernehmen und sich fair verhalten Regeln und Fairness

    Bewegung und Sport im Freien und im Wasser

    Sport und Spiel im Freien ausüben motorische und sportliche Aktivitäten in der Natur
    Schwimmtechniken festigen und im Spiel anwenden Spiel und Sport im Wasser

    1. Klasse Lerninhalte

    Motorische Fähigkeiten (Ausdauer, Kraft, Koordination, Beweglichkeit, Schnelligkeit)

    Kleine Spiele,

    Grundfertigkeiten der großen Spiele (Basket, Volleyball, Fußball, Floorball, Handball) Rückschlagspiele (Badminton, Tischtennis, Tennis), Fitness/Kondition, Bodenturnen und Geräteturnen, Gymnastik, Tanz und Rythmik mit und ohne Kleingeräte, Orientierungslauf, Leichtathletik, Wintersportarten, Eislaufen, Schwimmen, Jonglieren, Klettern, kognitive Lerninhalte (Regelkunde, Gesundheitserziehung)

    2. Klasse Lerninhalte

    Motorische Fähigkeiten (Ausdauer, Kraft, Koordination, Beweglichkeit, Schnelligkeit)

    Kleine Spiele,

    Grundfertigkeiten und weiterführende Übungen (MÜR) der großen Spiele (Basket, Volleyball, Fußball, Floorball, Handball) Rückschlagspiele (Badminton, Tischtennis, Tennis), Fitness/Kondition, Bodenturnen und Geräteturnen, Gymnastik, Tanz und Rythmik mit und ohne Kleingeräte, Orientierungslauf, Leichtathletik, Wintersportarten, Eislaufen, Schwimmen, Jonglieren, Klettern, (Regelkunde, Gesundheitserziehung)

    2. Biennium

    Fertigkeiten Kenntnisse
    motorische Bewegungsabläufe auch unter Belastung korrekt ausführen Haltungsschulung
    Rhythmus bei Bewegungsabläufen auch mit dem Partner abstimmen, Kreativität entwickeln unterschiedliche Bewegungsrhythmen

    Sportmotorische Qualifikation

    Bewegungsabläufe unter Anwendung der richtigen Technik festigen technische Elemente und Grundlagen mehrerer Sportarten
    Trainingsmethoden situationsgerecht auswählen und anwenden Prinzipien und Methoden der Leistungsverbesserung
    Freude an Bewegung, Spiel und sportlicher Leistung zeigen vielfältiges sportmotorisches Können

    Bewegungs- und Sportspiele

    verschiedene Rückschlagspiele ausüben Sportspiele
    aktiv an Mannschaftsspielen teilnehmen und eigene Stärken einbringen Mannschaftsspiele
    Regeln einhalten und fair spielen Regeln und Fairness                                  

    Bewegung und Sport im Freien und im Wasser

    in natürlicher Umgebung Bewegung und Sport ausüben Sportarten im Freien            
    in verschiedenen Lagen schwimmen, im Wasser spielen

    Spiel und Sport im Wasser

    3. Klasse Lerninhalte

    Motorische Fähigkeiten (Ausdauer, Kraft, Koordination, Beweglichkeit, Schnelligkeit)

    Kleine Spiele,

    Grundfertigkeiten und weiterführende Übungen (MÜR) der großen Spiele (Basket, Volleyball, Fußball, Floorball, Handball) Rückschlagspiele (Badminton, Tischtennis, Tennis), Fitness/Kondition, Bodenturnen und Geräteturnen, Gymnastik, Tanz und Rythmik mit und ohne Kleingeräte, Orientierungslauf, Leichtathletik, Wintersportarten, Eislaufen, Schwimmen, Trendsportarten, Jonglieren, Klettern, (Regelkunde, Gesundheitserziehung), kognitive Fähigkeiten (Spieltaktik), selbständig spielen (selbständig fair spielen und situativ angepasst handeln können, Kampsspiele, Selbstverteidigung, optimales Agieren und Reagieren auf verschiedenste Spielsituationen und Spielbedingungen

    4. Klasse Lerninhalte

    Motorische Fähigkeiten (Ausdauer, Kraft, Koordination, Beweglichkeit, Schnelligkeit)

    Kleine Spiele,

    Grundfertigkeiten und weiterführende Übungen (MÜR) der großen Spiele (Basket, Volleyball, Fußball, Floorball, Handball) Rückschlagspiele (Badminton, Tischtennis, Tennis), Fitness/Kondition, Bodenturnen und Geräteturnen, Gymnastik, Tanz und Rythmik mit und ohne Kleingeräte, Orientierungslauf, Leichtathletik, Wintersportarten, Eislaufen, Schwimmen, Trendsportarten, Jonglieren, Klettern, (Regelkunde, Gesundheitserziehung), kognitive Fähigkeiten (Spieltaktik), selbständig spielen (selbständig fair spielen und situativ angepasst handeln können, Kampsspiele, Selbstverteidigung, optimales Agieren und Reagieren auf verschiedenste Spielsituationen und Spielbedingungen

    Überfachliche Zusammenarbeit

    Bezug zu überfachlichen Kompetenzen

    Gesundheitserziehung (Biologie), 1. Hilfe (Biologie), Sporternährung (Biologie), Fachterminologie in den Fremdsprachen, Biomechanik (Physik), Fairness und rücksichtsvolles Handeln (Ethik / Religion)

    5. Klasse

    Fertigkeiten Kenntnisse
    die persönliche sportmotorische Entwicklung organisieren und fördern Bewegungs- und Sporterziehung
    Bewegungsrhythmus und Bewegungsgestaltung an sportliche Techniken anpassen Bewegungsrhythmus und Bewegungsfluss
    die eigenen sportlichen Fähigkeiten und Leistungen einschätzen und mittels objektiver Kriterien einordnen spezifische sportliche Leistungskriterien

    Sportmotorische Qualifikationen

    Bewegungsabläufe unter Anwendung der richtigen Technik gezielt einsetzen technische Elemente und Grundlagen mehrerer Sportarten
    physisches und psychisches Wohlbefinden durch geplantes Üben herstellen Fitness und Gesundheitssport

    Bewegungs- und Sportspiele

    bei Sportspielen und Mannschaftsspielen aktiv teilnehmen und wetteifern

    Mannschafts- und Sportspiele

    Einzel- und Mannschaftsbewerbe situationsgerecht organisieren und auswerten Organisation und Auswertung

    Bewegung und Sport im Freien und im Wasser

    Verantwortung übernehmen für einen schonenden Umgang mit der Natur umweltgerechter Sport in der Natur
    sich in der Natur und am Berg bewegen und orientieren Orientierung und Sicherheit
    in mehreren Lagen schwimmen, tauchen und im Wasser spielen Schwimmtechniken, Spiel- und Sportaktivitäten

    5. Klasse Lerninhalte

    Motorische Fähigkeiten (Ausdauer, Kraft, Koordination, Beweglichkeit, Schnelligkeit)

    Kleine Spiele,

    Grundfertigkeiten und weiterführende Übungen (MÜR) der großen Spiele (Basket, Volleyball, Fußball, Floorball, Handball) Rückschlagspiele (Badminton, Tischtennis, Tennis), Fitness/Kondition, Bodenturnen und Geräteturnen, Gymnastik, Tanz und Rythmik mit und ohne Kleingeräte, Orientierungslauf, Leichtathletik, Wintersportarten, Eislaufen, Schwimmen, Jonglieren, Trendsportarten, Klettern, (Regelkunde, Gesundheitserziehung), kognitive Fähigkeiten (Spieltaktik), selbständig spielen (selbständig fair spielen und situativ angepasst handeln können, Kampsspiele, Selbstverteidigung, optimales Agieren und Reagieren auf verschiedenste Spielsituationen und Spielbedingungen

    Überfachliche Zusammenarbeit

    Bezug zu überfachlichen Kompetenzen

    Gesundheitserziehung (Biologie), 1. Hilfe (Biologie), Sporternährung (Biologie), Fachterminologie in den Fremdsprachen, Biomechanik (Physik), Fairness und rücksichtsvolles Handeln (Ethik / Religion)

    A.Bewertungskriterien

    FACHCURRICULUM

    BEWERTUNGSKRITERIEN   BEWEGUNG UND SPORT

    Klassen: RG und TFO 1. Bienn., 2. Bienn. u. 5. Klasse

    Didaktische und methodische Hinweise in Bezug auf die Bewertung

    Die motorischen Qualifikationen werden bewertet mit standardisierten Eigenschafts- und Fertigkeitstests.
    Überprüft werden der konditionelle Zustand (Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit, usw.) und die motorischen Fertigkeiten in den wichtigsten Schulsportarten (Ballsportarten, Geräteturnen, usw.).
    Ein besonders großes Augenmerk wird auf den Bereich des affektiven und sozialen Lernens des Schülers gelegt. Dies bezieht sich vor allem auf dessen Lern- und Mitarbeitsbereitschaft.
    Kriterien wie Interesse am Fach, regelmäßige Teilnahme am Unterricht, Fairness, Hilfsbereitschaft, Selbständigkeit, Einsatzwille und Leistungsbereitschaft werden mit einer Mitarbeitsnote am Ende eines jeden Semesters bewertet und ergeben neben den oben genannten Lernzielkontrollen die Gesamtnote.
    Auch die aktive Teilnahme eines Schülers an den schulinternen, bzw. schulexternen Sportveranstaltungen wird bei der Zeugnisnotenvergabe berücksichtigt.
    Weiters werden Schüler mit Befreiung von der aktiven Teilnahme am Unterricht zu Schiedsrichtertätigkeiten, Sichern und Helfen an Geräten und für den Geräteaufbau eingesetzt. Sie legen durch sportspezifische Vorträge oder schriftliche Arbeiten ihre Kenntnisse im Fach dar.

    Gewichtung: alle "1"
    Bewertung des Lernfortschritts: wird berücksichtigt
    Individueller Bildungsplan: wird berücksichtigt
    Mitarbeitsnote: wird vergeben

    Bewertungskriterien: Kompetenzbereiche und Kompetenzen

    • Fachkompetenz (FK) Fähigkeiten, Fertigkeiten, Wissen
    • Methodenkompetenz (MP) Beobachtung, Organisation
    • Personale Kompetenz (PK) Motivation, Leistungsbereitschaft
    • Soziale Kompetenz (SK) Kooperation, Fairplay, Zuverlässigkeit

    Anmerkungen

    Zu Beginn eines jeden Schuljahres werden die Bewertungskriterien in den einzelnen Klassen mit den Schülern eingehend besprochen.
    Allgemeine Lernzielkontrollen haben die Aufgabe, anhand von möglichst objektiven Kriterien zu überprüfen, ob und in welchem Ausmaß die im Unterricht angestrebten Ziele erreicht worden sind. Dazu eignen sich
    sportmotorische Tests, Vielseitigkeitsbewerbe und andere Leistungserhebungen, sowie eine systematische Beobachtung während des Unterrichts. Leistungskontrollen können einen Lern- und Übungsreiz für die Schüler darstellen und auch als Rückmeldungen für die Unterrichtsplanung und –Durchführung herangezogen werden.

    A.2.1.3 Fachrichtungen

    Realgymnasium

    Das Realgymnasium legt den Schwerpunkt auf die Auseinandersetzung mit der Mathematik und den Naturwissenschaften, ihren Erkenntnissen und deren technologischen Anwendungsmöglichkeiten vor dem Hintergrund der humanistischen Kultur und Tradition. Es befähigt die Schülerinnen und Schüler komplexe Wirkungszusammenhänge zu erfassen, darzustellen und deren individuelle und gesellschaftliche Auswirkungen zu reflektieren. Nach Abschluss des Realgymnasiums sind die Schüler/innen in der Lage, mit Hilfe von mathematisch-wissenschaftlichen Methoden, die sie umgebende Realität zu beschreiben, zu analysieren und zu deuten. Sie können fachlich begründet und folgerichtig argumentieren und komplexe Sachverhalte interpretieren.

    Realgymnasium mit Schwerpunkt Angewandte Naturwissenschaften

    Das Realgymnasium legt den Schwerpunkt auf die Auseinandersetzung mit den Naturwissenschaften und der Mathematik, ihren Erkenntnissen und deren technologischen Anwendungsmöglichkeiten vor dem Hintergrund der humanistischen Kultur und Tradition. Es befähigt die Schüler/innen komplexe Wirkungszusammenhänge zu erfassen, darzustellen und deren individuelle und gesellschaftliche Auswirkungen zu reflektieren. Nach Abschluss des Realgymnasiums sind die Schülerinnen und Schüler in der Lage, mit Hilfe von mathematisch-wissenschaftlichen Methoden, die sie umgebende Realität zu beschreiben, zu analysieren und zu deuten. Sie können fachlich begründet und folgerichtig argumentieren und komplexe Sachverhalte interpretieren. Im Rahmen des Schwerpunkts „Angewandte Naturwissenschaften“ erwerben die Schüler/innen zusätzliche spezifische Kompetenzen im Bereich der experimentellen Methoden der Naturwissenschaften sowie deren Anwendungen.Weitere Unterschiede sind, dass Wirtschafts- und Gemeinschaftskunde (im 1. Biennium) und Informatik (im 2. Biennium und der Abschlussklasse) hinzukommen. Latein wird nicht gelehrt.

    A.2.2.7.2 Deutsche Sprache und Literatur

    FACHCURRICULUM DEUTSCHE SPRACHE UND LITERATUR

    1. bis 5. Klasse, Realgymnasium

    Ziele

    Wesentliche Aufgabe des Deutschunterrichts ist es, die Kommunikationsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler zu fördern, den mündlichen und schriftlichen Gebrauch von Sprache zu schulen und Sprachbewusstsein zu wecken. Schülerinnen und Schüler nehmen die Sprache verstärkt als Mittel zum Aufbau von Erkenntnis und Identität wahr. Der Deutschunterricht fördert den korrekten, kritischen und verantwortlichen Umgang mit der Sprache und erweitert d Dialog- und Verständigungsfähigkeit. Zudem spielt Sprache in fast allen Lernprozessen eine wesentliche Rolle und steuert nicht nur über kognitive, sondern auch über affektive Impulse die Entwicklung der Person. Sprachliche Kompetenz umfasst demnach alle Fertigkeiten, auf denen die Produktion von Sprache beim Sprechen und Schreiben und die Rezeption von Sprache beim Hören und Lesen beruhen.

    Kompetenzen am Ende des 1. Bienniums

    Die Schülerin, der Schüler kann

    • über einen längeren Zeitraum aufmerksam zuhören, Überlegungen zu dem Gehörten anstellen und diese situationsgerecht artikulieren
    • unterschiedliche Textsorten verfassen und dabei kommunikative, inhaltliche und formale Aspekte berücksichtigen die Phasen des Schreibprozesses reflektieren
    • Strategien zum Leseverstehen zielgerichtet anwenden
    • literarische und Sachtexte in ihrer Textsortenspezifik analysieren und ausgewählte Gestaltungsmittel in ihrer Intentio und Wirkung erkennen
    • wesentliche verbale, non- und paraverbale Elemente der Kommunikation erkennen
    • Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen verschiedenen Sprachebenen, Sprachvarietäten, zwischen gesprochener und geschriebener Sprache aufzeigen
    • wesentliche Elemente des Regelsystems und Kommunikationsmediums Sprache erkennen, benennen und anwend

     

    Kompetenzen am Ende der 5. Klasse

    Die Schülerin, der Schüler kann

    • in Diskussionen eigene Gedanken und Meinungen präzise und klar formulieren, überzeugend argumentieren und wirksam auf die Argumente anderer reagieren
    • verbale, nonverbale und prosodische Mittel bewusst und kreativ einsetzen, um komplexe Inhalte wirkungsvoll zu vermitteln
    • in unterschiedlichen Textsorten komplexe Sachverhalte differenziert darlegen und dabei kommunikative, inhaltliche und formale Aspekte berücksichtigen
    • eigene Schreibkompetenz und Schreibentwicklung kritisch reflektieren
    • Lesetechniken und Lesestrategien zur Erfassung von Informationen und Textstrukturen selbstständig anwenden
    • komplexe literarische, Sach- und Medientexte unterschiedlicher Art in ihren Aussagen, Absichten und formalen Strukturen verstehen und sie in einen übergeordneten Zusammenhang stellen wesentliche verbale, non- und paraverbale Elemente der Kommunikation bewusst einsetzen Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen verschiedenen Sprachebenen, Sprachvarietäten und zwischen gesprochener und geschriebener Sprache im eigenen Sprachlernprozess berücksichtigen
    • die Elemente des Regelsystems und Kommunikationsmediums Sprache bewusst und situationsgerecht einsetzen

    BEWERTUNGSKRITERIEN

    RG 1. Bienn., 2. Bienn. u. 5. Klasse

    Didaktische und methodische Hinweise in Bezug auf die Bewertung

    Der Unterricht wechselt je nach Kompetenzziel und Klassensituation zwischen Einzel-, Partner- und Gruppenarbeiten, Lehrervortrag, Schülerreferate, Arbeits- und Wochenpläne, Stationen und Exkursionen bzw. Museumsbesuch, Lehrmittel: Lehrbücher, Medien jeder Art und Sach-texte.

    Gewichtung: unterschiedliche Gewichtung - wird jedesmal mitgeteilt Bewertung des Lernfortschritts: wird berücksichtigt

    Individueller Bildungsplan: wird berücksichtigt Mitarbeitsnote: kann vergeben werden

    Bewertungskriterien: Kompetenzbereiche und Kompetenzen

    • Gedanken eigenständig entwickeln, begründen, präsentieren
    • Kritische, korrekte Darstellung von Inhalten, Zusammenhängen
    • Sprache: korrekt, textsortenkonform, situativ angemessen
    • Themen, Fragen, Inhalte selbstständig erschließen, verstehen

    1. Biennium

    Fertigkeiten Kenntnisse

    Hören und Sprechen

    monologische und dialogische Hörtexte verstehen Merkmale von Hörtexten
    in unterschiedlichen Gesprächsituationen aktiv zuhören und angemessen reagieren Gesprächsregeln
    Faktoren für gelingende Kommunikation benennen, beschreiben und berücksichtigen Faktoren der Kommunikation
    einfache Argumentationsmuster in Diskussionsbeiträgen und Kurzreden anwenden Redestrategien
    Texte sinnbetont vorlesen und szenisch darstellen gestaltendes Sprechen
    unter Einsatz verschiedener Hilfsmittel einen Vortrag halten einfache Präsentationstechniken

    Schreiben

    fiktionale Texte strukturiert und in persönlichem Stil verfassen Merkmale kreativer Textsorten
    in Texten Informationen wiedergeben und Argumente für oder gegen einen bestimmten Standpunkt einbringen argumentative Textsorten
    Gebrauchstexte normgerecht verfassen Merkmale verschiedener Gebrauchstextsorten
    Texte mit komplexem Inhalt knapp und präzise wiedergeben Merkmale von Zusammenfassung und Inhaltsangabe
    Anleitungen adressatenbezogen erstellen Merkmale einer Vorgangsbeschreibung
    einen gegliederten und detaillierten Bericht schreiben Merkmale des Berichts
    einfache journalistische Textsorten verfassen, sich dabei auf wesentliche Informationen beschränken und sich knapp und sachlich ausdrücken Merkmale der einzelnen journalistischen Textsorten
    sich zu einem Vortrag detaillierte und übersichtliche Notizen machen Merkmale einer Mitschrift
    Texte mit Hilfe von Vorgaben überarbeiten Strategien der Textüberarbeitung
    Gedanken zum eigenen Schreiben schriftlich festhalten Phasen des Schreibprozesses

    Lesen – Umgang mit Texten

    literarische Texte und Sachtexte lesen, deren Hauptaussagen verstehen, wichtige Informationen entnehmen Lesetechniken
    sich mit unterschiedlichen Textangeboten persönlich auseinandersetzen, Leseerfahrung reflektieren Techniken der Lesereflexion
    literarische Textformen nach Leitfragen untersuchen, die wichtigsten Merkmale herausarbeiten, unbekannte Texte den Textsorten zuordnen und die Zuordnung begründen Merkmale der einzelnen literarischen Gattungen
    Medien- und Sachtexte untersuchen, sprachliche und stilistische Besonderheiten auffinden, unterschiedliche Medien miteinander vergleichen Medienanalyse
    sich zu Texten einen persönlichen Zugang verschaffen und sie kreativ umsetzen Ausdrucksformen

    Einsicht in Sprache

    Sprache als Kommunikationsmedium begreifen einfache Kommunikationsmodelle
    non- und paraverbale Aspekte in der Kommunikation wahrnehmen non- und paraverbale Signale
    Sprachvarietäten und Sprachenvielfalt wahrnehmen und benennen Dialekte und Sprachenvielfalt in Südtirol
    Sprachebenen unterscheiden Wortschatz der verschiedenen Sprachebenen
    Merkmale von gesprochener und geschriebener Sprache erkennen und vergleichen Merkmale der Mündlichkeit und Schriftlichkeit
    die Vieldeutigkeit von Wörtern und Wendungen erfassen

    wesentliche Bedeutungen von Wörtern und Wendungen

    Sprache als System von Regeln begreifen Regeln der Wort-, Satz- und Textgrammatik, Orthografie
    den eigenen Sprachlernprozess reflektieren Sprachbiographie

     

    Lerninhalte 1. Klasse

    • SEPTEMBER/ OKTOBER

    Unterrichtseinheit: Kennenlernen und Orientierung

    Kennen lernen und Orientierungstests, Erwartungen an den Deutschunterricht
    Arbeitstechniken, Methoden zur Ideenfindung: Mind Mapping, Clustering, Brainstorming

    Textsorte:
    Das Protokoll: Merkmale und Verfassen eines Protokolls
    Das Ansuchen
    Die Erlebniserzählung
    Die Beschreibung (Vorgangsbeschreibung)

    Einsicht in Sprache: Wortarten

    • NOVEMBER/ DEZEMBER

    Unterrichtseinheit: Textverständnis

    Umgang mit Texten:
    Texte verstehen und erschließen

    Textsorte:
    Beschreibung (Person, Gegenstand) und Charakterisierung
    Inhaltsangabe, Zusammenfassung, Nacherzählung
    Sachtexte zum Thema exzerpieren
    Die Mitschrift

    Sprechen:
    Diskussion führen, Regeln einer Diskussion, argumentieren lernen, Referat halten

    Einsicht in Sprache: Rechtschreibung, Wortarten

    • JÄNNER / FEBRUAR

    Unterrichtseinheit: Kreatives Schreiben

    Kreatives Schreiben: Fortsetzung von Erzählanfängen, emotionale Lesekompetenz, Schreiben in Bildern

    Einsicht in Sprache: Ausdruckspflege, Wortfamilien

    Textsorte:
    Die Fabel
    Die Parabel
    Die Sage
    Das Märchen
    Die Kurzgeschichte

    • MÄRZ / APRIL

    Schreiben: Gedichtinterpretation, selbst schreiben, umschreiben

    Einsicht in Sprache: Begriffe der Lyrik, Aufbau eines Gedichtes

    Sprechen und Verstehen: ein Gedicht sinngemäß vortragen

    Klassenlektüre: In Absprache mit der Klasse wird eine Kriminalgeschichte von Agathe Christie gelesen. Anhand dieser soll die „Kriminalgeschichte“ kennen gelernt werden.

    Die Autorin kennen lernen
    Der Roman (Textgattung) und die Kriminalgeschichte (Textsorte)

    Textsorte: Inhaltsangabe, Analyse, Legende

    Einsicht in Sprache: Tempus, Modus, Wiederholung Wortarten, Rechtschreibung

    • MAI/ JUNI

    Unterrichtseinheit: Journalistische und literarische Texte (DB Kapitel 6 und 12)
    Die Macht der Medien – Aufbau, äußeres Erscheinungsbild und Inhalt von unterschiedlichen Zeitschriften (Gruppenarbeiten)

    Textsorte:
    Erörterung, Meldung, Nachricht, Bericht, Kommentar, Reportage

    Einsicht in Sprache: Zeichensetzung, Silbentrennung, Satztrennung, die Sprache

     

    LERNINHALTE 2. Klasse
     

    Das Ansuchen
    Die Erlebniserzählung
    Die Beschreibung (Vorgangsbeschreibung)

    Einsicht in Sprache: Wortarten

    • NOVEMBER/ DEZEMBER

    Unterrichtseinheit: Textverständnis

    Umgang mit Texten:
    Texte verstehen und erschließen

    Textsorte:
    Beschreibung (Person, Gegenstand) und Charakterisierung
    Inhaltsangabe, Zusammenfassung, Nacherzählung
    Sachtexte zum Thema exzerpieren
    Die Mitschrift

    Sprechen:
    Diskussion führen, Regeln einer Diskussion, argumentieren lernen, Referat halten

    Einsicht in Sprache: Rechtschreibung, Wortarten

    • JÄNNER / FEBRUAR

    Unterrichtseinheit: Kreatives Schreiben
    Kreatives Schreiben: Fortsetzung von Erzählanfängen, emotionale Lesekompetenz, Schreiben in Bildern

    Einsicht in Sprache: Ausdruckspflege, Wortfamilien

    Textsorte:
    Die Fabel
    Die Parabel
    Die Sage
    Das Märchen
    Die Kurzgeschichte

    • MÄRZ / APRIL

    Schreiben: Gedichtinterpretation, selbst schreiben, umschreiben

    Einsicht in Sprache: Begriffe der Lyrik, Aufbau eines Gedichtes

    Sprechen und Verstehen: ein Gedicht sinngemäß vortragen

    Klassenlektüre: In Absprache mit der Klasse wird eine Kriminalgeschichte von Agathe Christie gelesen. Anhand dieser soll die „Kriminalgeschichte“ kennen gelernt werden.

    Die Autorin kennen lernen
    Der Roman (Textgattung) und die Kriminalgeschichte (Textsorte)

    Textsorte: Inhaltsangabe, Analyse, Legende

    Einsicht in Sprache: Tempus, Modus, Wiederholung Wortarten, Rechtschreibung

    • MAI/ JUNI

    Unterrichtseinheit: Journalistische und literarische Texte (DB Kapitel 6 und 12)

    Die Macht der Medien – Aufbau, äußeres Erscheinungsbild und Inhalt von unterschiedlichen Zeitschriften (Gruppenarbeiten)

    Textsorte:
    Erörterung, Meldung, Nachricht, Bericht, Kommentar, Reportage

    Einsicht in Sprache: Zeichensetzung, Silbentrennung, Satztrennung, die Sprache

     

    2. Biennium

    Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 3. Kl.

    Hören und Sprechen

    in unterschiedlichen Diskussionen und Debatten auf Strategien des Argumentierens reagieren und diese bewusst einsetzen Redestrategien Kommunikationsmodelle
    Diskussions- und Verhaltensregeln
    Führen von Diskussionen
    Klassenübergreifende Diskussionen
    Szenische Darstellungen
    sich bei unterschiedlichen Sprechanlässen in freier Rede äußern und dabei rhetorische Mittel bewusst einsetzen rhetorische Mittel  
    Gespräche leiten und moderieren Moderationstechniken  
    eigenes und fremdes Gesprächsverhalten analysieren und reflektieren Feedbackregeln  
    mit verschiedenen sprachlichen und nichtsprachlichen Ausdrucksmitteln experimentieren Gestaltungselemente  

    mit verschiedenen sprachlichen und nichtsprachlichen Ausdrucksmitteln experimentieren

    Gestaltungselemente  

    Schreiben

    nach verschiedenen Impulsen und Schreibvorlagen eigene kreative Texte verfassen Merkmale kreativer Textsorten Erste poetische Versuche
    detaillierte und klar strukturierte argumentative Texte verfassen, eigene und fremde Argumente aufgreifen und gegeneinander abwägen Merkmale argumentativer Textsorten Essay, textgebundene Erörterung
    literarische und Sachtexte in ihren Kernaussagen zusammenfassen, ausgewählte syntaktische und stilistische Merkmale in der Fachsprache beschreiben Aufbau einer Textinterpretation Verschiedene epische Texte und Sachtexte
    journalistische Textsorten mit komplexem Inhalt verfassen, Hintergrundinformationen adressatenbezogen wiedergeben, je nach Textsorte persönliche Bewertungsmaßstäbe vertreten Merkmale der einzelnen journalistischen Textsorten Kommentar, Essay
    zu einem Vortrag wesentliche und leicht auch für andere nachvollziehbare Notizen übersichtlich festhalten Mitschrift Thesenblatt erstellen
    schriftlich Feedback zu Texten geben, eigene Texte nach Feedback überarbeiten Schreibberatung Textüberarbeitung
    eigenes Schreibverhalten und Schreibentwicklung kritisch reflektieren Schreibtagebuch, Schreibportfolio Sammlung von gelungenen Texten

    Lesen – Umgang mit Texten

    über eigene Lektüreerfahrungen nachdenken und persönliche Wertungen und Stellungnahmen abgeben Lesebiographie Fremde Lesebiographien, eigene Leseeindrücke verfassen
    Texte in historische, gesellschaftliche, kultursowie motivgeschichtliche Zusammenhänge einordnen Merkmale der Kontext bezogenen Textanalyse Aufklärung, Barock, Sturm und Drang

    die Funktion und Wirkung rhetorischer und nonverbaler Strategien in Medientexten erkennen und beschreiben

    Strategien der Medien Werbestrategien, Sprachmanipulation
    die Vielfalt des kulturellen Lebens wahrnehmen und nutzen Bedingungen des Literaturbetriebes

    Kulturelle Veranstaltungen

    Einsicht in Sprache

    Sprache als Kommunikationsmedium gezielt einsetzen Kommunikationsmodelle Kommunikationsmodelle
    Jugendsprache
    Umgangssprache         
    Fachsprache
    Hochsprache
    Sprachwandel

    Sprachvarietäten vergleichen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede aufzeigen

    verschiedene Lekte und sprachliche Interferenzphänomene  
    Sprachebenen unterscheiden und einhalten differenzierter Wortschatz der verschiedenen Sprachebenen, verschiedene Textmuster  
    Merkmale von gesprochener und geschriebener Sprache benennen und berücksichtigen Regeln der Mündlichkeit und Schriftlichkeit  
    die Vieldeutigkeit von Wörtern und Wendungen für die eigene Textproduktion nutzen Bedeutungsnuancen von Wörtern und Wendungen  
    Sprache in ihrer historischen Bedingtheit analysieren Veränderungen der Sprache  

     

    2. Biennium

    Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 4. Kl.

    Hören und Sprechen

    in unterschiedlichen Diskussionen und Debatten auf Strategien des Argumentierens reagieren und diese bewusst einsetzen Redestrategien Stegreifreden
    Literarisches Café
    Szenische Darstellung
    sich bei unterschiedlichen Sprechanlässen in freier Rede äußern und dabei rhetorische Mittel bewusst einsetzen rhetorische Mittel  
    Gespräche leiten und moderieren Moderationstechniken  
    eigenes und fremdes Gesprächsverhalten analysieren und reflektieren Feedbackregeln  
    mit verschiedenen sprachlichen und nichtsprachlichen Ausdrucksmitteln experimentieren Gestaltungselemente  
    mit verschiedenen sprachlichen und nichtsprachlichen Ausdrucksmitteln experimentieren Gestaltungselemente  

    Schreiben

    nach verschiedenen Impulsen und Schreibvorlagen eigene kreative Texte verfassen Merkmale kreativer Textsorten Erste poetische Versuche
    detaillierte und klar strukturierte argumentative Texte verfassen, eigene und fremde Argumente aufgreifen und gegeneinander abwägen Merkmale argumentativer Textsorten Geschichtliches Thema
    literarische und Sachtexte in ihren Kernaussagen zusammenfassen, ausgewählte syntaktische und stilistische Merkmale in der Fachsprache beschreiben Aufbau einer Textinterpretation Gedichtformen und dramatische Texte
    journalistische Textsorten mit komplexem Inhalt verfassen, Hintergrundinformationen adressatenbezogen wiedergeben, je nach Textsorte persönliche Bewertungsmaßstäbe vertreten Merkmale der einzelnen journalistischen Textsorten Reportage
    zu einem Vortrag wesentliche und leicht auch für andere nachvollziehbare Notizen übersichtlich festhalten Mitschrift Thesenblatt erstellen
    schriftlich Feedback zu Texten geben, eigene Texte nach Feedback überarbeiten Schreibberatung Textüberarbeitung
    eigenes Schreibverhalten und Schreibentwicklung kritisch reflektieren Schreibtagebuch, Schreibportfolio Sammlung von gelungenen Texten

    Lesen – Umgang mit Texten

    über eigene Lektüreerfahrungen nachdenken und persönliche Wertungen und Stellungnahmen abgeben Lesebiographie Verfassen einer eigenen Lesebiografie
    Texte in historische, gesellschaftliche, kultursowie motivgeschichtliche Zusammenhänge einordnen Merkmale der Kontext bezogenen Textanalyse Klassik, Romantik, Realismus, Naturalismus
    die Funktion und Wirkung rhetorischer und nonverbaler Strategien in Medientexten erkennen und beschreiben Strategien der Medien Filmanalyse und -kritik, Verfilmung von Literatur
    die Vielfalt des kulturellen Lebens wahrnehmen und nutzen Bedingungen des Literaturbetriebes Kulturelle Veranstaltungen

    Einsicht in Sprache

    Sprache als Kommunikationsmedium gezielt einsetzen Kommunikationsmodelle Sprachphilosophie
    Textbeispiele
    Redeanalyse
    Bewerbungsgespräch

    Sprachvarietäten vergleichen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede aufzeigen

    verschiedene Lekte und sprachliche Interferenzphänomene  
    Sprachebenen unterscheiden und einhalten differenzierter Wortschatz der verschiedenen Sprachebenen, verschiedene Textmuster  
    Merkmale von gesprochener und geschriebener Sprache benennen und berücksichtigen Regeln der Mündlichkeit und Schriftlichkeit  
    die Vieldeutigkeit von Wörtern und Wendungen für die eigene Textproduktion nutzen Bedeutungsnuancen von Wörtern und Wendungen  
    Sprache in ihrer historischen Bedingtheit analysieren Veränderungen der Sprache  

    Überfachliche Zusammenarbeit

    Bezug zu überfachlichen Kompetenzen

    Lern- und Planungskompetenz: verschiedene Lerntechniken vermittln und erproben, Strukturierungen der Lern und Arbeitsprozesse, Selbstreflexion und Eigeninitiative fördern
    Kommunikations- und Kooperationskompetenz: Grundlagen der Kommunikation beachten, Anwendung der Fachsprache und angemessene Kommunikation, Präsentationen erstellen und vorstellen, Argumentationen logisch und folgerichtig darlegen und eigenen Standpunkt vertreten sowie eigenständiges Einbringen in die Gruppe, konstruktiver Umgang mit Konflikten
    Vernetztes Denken und Problemlösungskompetenzen: fächerübereifendes und vernetztes Denken, Erarbeitung von wissenschaftlichen Arbeitstechniken, Zusammenhänge erkennen und Problemlösungsstrategien ausarbeiten
    Soziale Kompetenz und Bürgerkompetenz: aktive Teilnahme am Zusammenleben und dessen Prinzipien erkennen, Grundprinzipien eines Rechtsstaates vermitteln und Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Anliegen
    Informations- und Medienkompetenz: Strategien zur Informationsbeschaffung anhand verschiedener Medien, Bewertung der Informationen und Beachtung des Urheberrechts
    Kulturelle und Interkulturelle Kompetenz: kulturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten erkennen und anwenden

    5. Klasse

    Fertgkeiten Kenntnisse Lerninhalte 5. Kl.

    Hören und Sprechen

    in unterschiedlichen Gesprächssituationen das eigene Wissen einbringen, adressatenbezogen präsentieren und den eigenen Standpunkt vertreten Präsentationstechniken, Argumentationsstrategien Referate
    Abschlusspräsentation
    Externe Referenten
    nonverbale und prosodische Elemente im Dialekt und in der Hochsprache in ihrer Wirksamkeit erkennen und bewusst einsetzen Sprechtechnik  

    Schreiben

    nach literarischen Schreibvorlagen eigene kreative Texte verfassen Merkmale kreativer Textsorten Poetische Versuche
    in argumentativen Texten die Problemstellung gründlich von verschiedenen Seiten beleuchten, eigene Erfahrungen und persönliche Standpunkte einbringen und differenziert begründen Merkmale argumentativer Textsorten Texte im Sinne des allgemeinen Themas
    anspruchsvolle Sach- und literarische Texte in ihrer stilistischen, syntaktischen und semantischen Vielschichtigkeit beschreiben und beurteilen Struktur einer Textinterpretation Textinterpretationen jeder Art
    strukturierte journalistische Textsorten mit komplexem Inhalt verfassen, je nach Textsorte dabei verschiedene Standpunkte kritisch beurteilen und abwägen, eigene Positionen darstellen, sich bewusst ironisch und mehrdeutig ausdrücken Merkmale der einzelnen journalistischen Textsorten Vertiefung aller behandelten journalistischen Textsorten (auch mit Referenten)
    eigene Gedanken, Stärken, Schwächen und Erwartungen, die das Studium oder die berufliche Zukunft betreffen adressatenbezogen formulieren verschiedene sprachliche Mittel Bewerbungsessay, Motivationsschreiben

    Lesen – Umgang mit Texten

    sich über verschiedene Lesehaltungen differenzierte Zugänge zu Texten erarbeiten Lesetechniken An anspruchsvollen Texten üben
    literarische und Sachtexte auch Fächer übergreifend analysieren, textexterne Zugänge zum Text finden Merkmale der Fächer übergreifenden Textanalyse Themen variieren jährlich nach Absprache mit dem Klassenrat
    sich mit der Literatur vor Ort kreativ und kritisch auseinandersetzen literarisch relevante Orte und Ereignisse in Südtirol, Texte und Autoren mit Lokalbezug  

    Einsicht in Sprache

    Kommunikationsprozesse analysieren und thematisieren Kommunikationsmodelle, Fachwortschatz Sprachkrise, Jahrhundertwende
    die Absicht von unterschwelligen Signalen in sprachlichen Handlungen erkennen und benennen non- und paraverbale Signale, Verschleierungsund Manipulationstechniken Rhetorik
    sich in der jeweils angemessenen Sprachvarietät ausdrücken Fachsprachen Zu einem Thema unterschiedliche Ausdrucksformen finden und analysieren
    Sprachebenen unterscheiden und sich sicher zwischen ihnen bewegen differenzierter Wortschatz, Satzbau und Stil der verschiedenen Sprachebenen Denselben Inhalt für verschiedene Adressaten gestalten
    Merkmale von gesprochener und geschriebener Sprache benennen und sich gezielt daran halten Regeln der Mündlichkeit und Schriftlichkeit Wird bei allen mündlichen und schriftlichen Arbeitsaufträgen miteinbezogen
    die Vieldeutigkeit von Wörtern und Wendungen für die eigene Textproduktion und für die Übertragung von Texten aus anderen Sprachen nutzen

    Bedeutungsnuancen/ Denotationen und Konnotationen von Wörtern und Wendungen

    Textübersetzungen
    die Funktionen des sprachlichen Regelsystems erkennen Regeln der Wort-, Satz- und Textgrammatik  

     

    Überfachliche Zusammenarbeit

    Bezug zu überfachlichen Kompetenzen

    • Lern- und Planungskompetenz: verschiedene Lerntechniken vermittln und erproben, Strukturierungen der Lern und Arbeitsprozesse, Selbstreflexion und Eigeninitiative fördern
    • Kommunikations- und Kooperationskompetenz: Grundlagen der Kommunikation beachten, Anwendung der Fachsprache und angemessene Kommunikation, Präsentationen erstellen und vorstellen, Argumentationen logisch und folgerichtig darlegen und eigenen Standpunkt vertreten sowie eigenständiges Einbringen in die Gruppe, konstruktiver Umgang mit Konflikten
    • Vernetztes Denken und Problemlösungskompetenzen: fächerübereifendes und vernetztes Denken, Erarbeitung von wissenschaftlichen Arbeitstechniken, Zusammenhänge erkennen und Problemlösungsstrategien ausarbeiten
    • Soziale Kompetenz und Bürgerkompetenz: aktive Teilnahme am Zusammenleben und dessen Prinzipien erkennen, Grundprinzipien eines Rechtsstaates vermitteln und Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Anliegen
    • Informations- und Medienkompetenz: Strategien zur Informationsbeschaffung anhand verschiedener Medien, Bewertung der Informationen und Beachtung des Urheberrechts
    • Kulturelle und Interkulturelle Kompetenz: kulturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten erkennen und reflektieren, sich verständigen und eigene Kultur wahrnehmen

    A.Bewertungskriterien

    FACHCURRICULUM

    BEWERTUNGSKRITERIEN DEUTSCH

    Klassen: RG 1. Bienn., 2. Bienn. u. 5. Klasse

    Didaktische und methodische Hinweise in Bezug auf die Bewertung

    Der Unterricht wechselt je nach Kompetenzziel und Klassensituation zwischen Einzel-, Partner- und Gruppenarbeiten,
    Lehrervortrag, Schülerreferate, Arbeits- und Wochenpläne, Stationen und Exkursionen bzw. Museumsbesuch,
    Lehrmittel: Lehrbücher, Medien jeder Art und Sach-texte.

    Gewichtung: unterschiedliche Gewichtung - wird jedesmal mitgeteilt
    Bewertung des Lernfortschritts: wird berücksichtigt
    Individueller Bildungsplan: wird berücksichtigtMitarbeitsnote: kann vergeben werden

    Bewertungskriterien: Kompetenzbereiche und Kompetenzen

    • Gedanken eigenständig entwickeln, begründen, präsentieren
    • Kritische, korrekte Darstellung von Inhalten, Zusammenhängen
    • Sprache: korrekt, textsortenkonform, situativ angemessen
    • Themen, Fragen, Inhalte selbstständig erschließen, verstehen

    A.2.2.7.3 Englisch (auch TFO)

    FACHCURRICULUM ENGLISCH

    1. bis 5. Klasse, Realgymnasium und Technologische Fachoberschule

    Ziele

    Laut der Empfehlung des Europäischen Parlaments und des Europarates vom Dezember 2006 (2006/962/EG) gehört der Erwerb von Fremdsprachen zu den Schlüsselkompetenzen für die Bürgerinnen und Bürger Europas. Englisch kommt dabei als Weltverkehrssprache eine besondere Bedeutung zu, sowohl im Bereich der persönlichen Entfaltung und der sozialen Integration, als auch im Sinne der Wettbewerbsfähigkeit im Bildungssektor und auf dem Arbeitsmarkt.

    Aufgabe des Englischunterrichts in der Oberschule ist daher der systematische Ausbau und die Festigung der in der Unterstufe erworbenen Kompetenzen in den rezeptiven und produktiven Bereichen, welche sich in Hören, Lesen, An Gesprächen teilnehmen, Zusammenhängend sprechen und Schreiben gliedern. Die Einteilung dieser Fertigkeiten ist dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen entnommen.

    Zusätzlich zum Erwerb der Sprachkompetenzen hat der Englischunterricht die Erweiterung des Weltwissens und der interkulturellen Kompetenz zum Ziel und trägt dadurch zur Identitätsfindung und Persönlichkeitsentwicklung der Lernenden bei. In den vorliegenden Rahmenrichtlinien wurde auch der Bereich der Sprachmittlung berücksichtigt.

    Die Kompetenzen am Ende der Oberstufe orientieren sich am Niveau B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen, die angeführten Fertigkeiten in den produktiven Bereichen sind auf B2 Niveau anzusiedeln. Im Realgymnasium wird in den rezeptiven Fertigkeiten (Lese- und Hörverständnis) das Niveau C1 angestrebt.

    Kompetenzen am Ende des 1. Bienniums

    Die Schülerin, der Schüler kann

    • wesentliche Hauptaussagen verstehen, Hauptinformationen entnehmen wenn relativ langsam gesprochen wird und klare Standardsprache verwendet wird und wenn es um vertraute Dinge aus der Schule, Arbeit, Freizeit usw. geht.
    • Texte sowie schriftliche Mitteilungen verstehen, in denen vor allem gebräuchliche Alltags- und Berufssprache vorkommt und in denen von Ereignissen, Gefühlen und Wünschen berichtet wird
    • an Gesprächen teilnehmen, die vertraut und persönlich relevant sind und sich auf Themen des Alltags wie Familie, Hobbys, Arbeit, Reisen und aktuelle Ereignisse beziehen
    • in einfachen zusammenhängenden Sätzen sprechen, persönliche Anliegen, Meinungen erklären und begründen
    • Erlebtes, Gehörtes und Gelesenes wiedergeben und kommentieren
    • über vertraute, persönlich bedeutsame Themen einfache zusammenhängende Texte schreiben und in persönlichen Mitteilungen von Erfahrungen und Eindrücken berichten
    • selbstständig für das eigene Lernen geeignete Strategien, Methoden und Hilfsmittel einsetzen
    • durch die Auseinandersetzung mit landeskundlichen Inhalten Menschen mit anderen kulturellen Normen und Wertvorstellungen mit Offenheit begegnen

    Kompetenzen am Ende der 5. Klasse

    Die Schülerin, der Schüler kann

    • längere Redebeiträge und Vorträge verstehen und auch komplexer Argumentation folgen, wenn das Thema einigermaßen vertraut ist und in Standardsprache gesprochen wird.
    • selbstständig lesen und die Hauptaussagen komplexer Texte zu konkreten und abstrakten Themen verstehen, im eigenen Spezialgebiet auch Fachtexte.
    • sich so spontan und fließend verständigen, dass ein normales Gespräch mit Muttersprachlern recht gut möglich ist, sich in vertrauten Situationen aktiv an einer Diskussion beteiligen und die eigenen Ansichten begründen und verteidigen;
    • zu vielen Bereichen aus ausgewählten Interessensgebieten eine klare und detaillierte Darstellung geben, den eigenen Standpunkt zu einem Thema erläutern und Vor- und Nachteile verschiedener Möglichkeiten angeben;
    • zu einer Vielzahl von Themen aus ausgewählten Interessensgebieten selbstständig umfassende, klar strukturierte Texte verfassen;
    • Strategien und Techniken für lebenslanges Sprachenlernen anwenden und in Zukunft die fremdsprachlichen Kompetenzen erfolgreich in Privatleben, Studium und Beruf einsetzen
    • durch den reflektierenden Vergleich ein erweitertes Verständnis des Eigenen und des Fremden, interkulturelle Handlungsfähigkeit und Toleranz entwickeln.

     

    BEWERTUNGSKRITERIEN

    RG und TFO 1. Bienn., 2. Bienn. u. 5. Klasse

    Didaktische und methodische Hinweise in Bezug auf die Bewertung

    Die Bewertung berücksichtigt die verschiedenen Kompetenzbereiche und Fertigkeiten, wie sie von den Rahmenrichtlinien vorgesehen sind. Es wird eine angemessenen Anzahl an Leistungsüberprüfungen durchgeführt, wie z.B. schriftliche Tests, mündliche Prüfungsgespräche, Vorträge, Partner- oder Gruppenarbeiten, außerdem werden das Lese- und Hörverständnis und die korrekte Anwendung von Wortschatz und Grammatik regelmäßig unter Beweis gestellt.

    Die Gewichtung und Bewertungskriterien werden den SchülerInnen mitgeteilt und erläutert.

    Prinzipiell werden alle Leistungserhebungen, mündlich wie schriftlich, als gleichwertig aufgefasst. Eine Ausnahme können Kurztests (z B.Vokabeln/Grammatik/Sprechübungen), oder Hausaufgaben sein, die in der Regel zwischen 30-50% gewichtet werden.

    Die Bewertung des Lernfortschritts und der individuelle Bildungsplan werden berücksichtigt. Eine Mitarbeitsnote kann vergeben werden.

    Bewertungskriterien: Kompetenzbereiche und Kompetenzen

    • Detailaussagen verstehen
    • Fehler ausbessern
    • korrekte Aussprache
    • flüssige Ausdrucksweise
    • passender Wortschatz
    • Grammatikstrukturen korrekt anwenden
    • Inhalte entnehmen und/oder wiedergeben
    • Problemstellung lösen
    • Texte strukturieren
    • Überblick verschaffen
    • Zusammenhänge herstellen

    Anmerkungen

    Für alle Leistungskontrollen werden den Schülern jeweils die verlangten Schwerpunkte bekannt gegeben. Als Minimalanforderung gilt in der Regel die korrekte Bewältigung von mindestens 60% der gestellten Aufgaben. Die Zeugnisnote ergibt sich aus allen durchgeführten Leistungsnachweisen und Beobachtungen.

    Einsatz bei Hausaufgaben, Schulübungen, Einzel-, Partner- und Gruppenarbeiten und Referaten sowie die Vorbereitung auf den Unterricht und das Interesse und die Mitarbeit im Unterricht können im digitalen Register festgehalten werden und in das Gesamturteil einfließen.

     

    1. Biennium

    Fertigkeiten Kenntnisse

    Hören

    die Bedeutung von gelegentlich vorkommenden unbekannten Wörtern aus dem Kontext erschließen Grundwortschatz, Weltwissen
    Fragen, Aussagen und Anweisungen unterscheiden rezeptive Grundkenntnisse der Lautung und Intonation
    Gesprächen, Kurzvorträgen und Tonaufzeichnungen die wichtigsten Inhalte entnehmen, wenn sie in deutlicher Standardsprache gesprochen sind Grundwortschatz zu Themen der persönlichen Erfahrung, des Zusammenlebens, des Alltags und des gesellschaftlichen Umfelds

    Lesen

    persönliche Mitteilungen verstehen, in denen über Ereignisse, Erlebnisse, Gefühle und Wünsche berichtet wird Grundwortschatz zu Themen der persönlichen Erfahrung, des Zusammenlebens, des Alltags und des gesellschaftlichen Umfelds Merkmale unterschiedlicher Textsorten
    unkomplizierte Sachtexte über Themen, die mit den eigenen Interessen und Fachgebieten in Zusammenhang stehen, mit befriedigendem Verständnis lesen Wortschatz im Sachgebiet der Lernenden
    klar formulierte Anleitungen verstehen Grundkenntnisse der Satzstruktur
    einem Sachtext, dem Internet oder einem Nachschlagewerk Informationen entnehmen, die für eine Recherche relevant sind Skimming und Scanning
    zwischen sachlichen Informationen und persönlichen Meinungen unterscheiden sowie höfliche Wendungen erkennen unterschiedliche Sprachregister
    den Inhalt längerer Geschichten und vereinfachter Texte literarischer und anderer Art verstehen, selbst wenn nicht alle Wörter bekannt sind Weltwissen, Skimming
    die Bedeutung einzelner Wörter aus dem Kontext und durch den Transfer aus anderen bekannten Sprachen erschließen und selbstständig neuen Wortschatz erarbeiten Grundkenntnisse der Textstruktur,
    andere Sprachen

    An Gesprächen teilnehmen

    sich in einfachen, routinemäßigen Situationen verständigen funktionaler Grundwortschatz
    ein Gespräch beginnen, in Gang halten und beenden sowie bei Bedarf um Wiederholung und Klärung bitten grundlegende Sprachstrukturen
    in Form kurzer Äußerungen an Gesprächen über persönliche Gefühle und Erlebnisse sowie über Themen des Alltags vergangener, gegenwärtiger und zukünftiger Natur teilnehmen Grundkenntnisse der Lautung und Intonation
    in einem Rollenspiel eine Rolle zu erarbeiteten Inhalten und bekannten Situationen übernehmen grundlegende Gesprächsstrategien
    Pläne schmieden, Vorschläge machen, auf Vorschläge reagieren, anderen zustimmen und widersprechen, Meinungen kurz begründen Redemittel für Gesprächsstrukturierung

    Zusammenhängend sprechen

    über Gehörtes, Gesehenes und Gelesenes sprechen und auf einfache Weise die eigene Meinung dazu äußern Grundwortschatz über Themen des täglichen, sozialen und schulischen Lebens, weitgehend korrekte Aussprache
    Hoffnungen, Wunschträume und Erwartungen beschreiben Grundgrammatik
    Handlungen, Pläne und Ansichten kurz erklären und begründen grundlegende Sprachstrukturen
    erarbeitete Texte und besprochene Inhalte zusammenhängend nacherzählen und Bilder beschreiben Grundkenntnisse der Textstruktur
    Auskunft über die Bedeutung und Aussprache unbekannter Wörter und über Grammatik- und Rechtschreibregeln einholen geeignete Sprachmittel

    Schreiben

    zusammenhängende, strukturierte Texte über vertraute und persönlich relevante Themen in einer weitgehend korrekten Sprache verfassen Grundwortschatz zu Themen der persönlichen Erfahrung, des Zusammenlebens, des Alltags und des gesellschaftlichen Umfelds
    Erfahrungsberichte, Beschreibungen, Geschichten und kreative Texte verfassen grundlegende Sprachstrukturen
    das Wesentliche aus mündlichen oder schriftlichen Texten erfassen und wiedergeben Grundelemente der Textstruktur
    einfache schriftliche Mitteilungen mit Adressatenbezug verfassen wesentliche Merkmale unterschiedlicher Textsorten
    persönliche Meinungen und Ansichten in kurzen Stellungnahmen festhalten erweiterte Satzstrukturen, Konnektoren
    eigene Texte überarbeiten und korrigieren grammatische Regeln, Rechtschreibung
    Nachschlagewerken – auch digitalen - Informationen über Bedeutung, Aussprache, Grammatik- und Rechtschreibregeln entnehmen Aufbau, Zeichenerklärung und Lautschrift von Nachschlagewerken

    LERNINHALTE 1. KLASSE

    (für TFO ab Schuljahr 2017/18)

    Lehrwerk „Gateway B1+, 2nd edition“, Macmillan, Units 1-5

    Structures:

    present simple and present continuous

    adverbs of frequency

    state and action verbs

    past simple, past continuous and past perfect

    used to, would

    present perfect simple and present perfect continuous

    ever, never, for, since, just, already, yet

    will, be going to, present continuous and present simple with a future meaning

    future continuous and future perfect

    modal verbs of obligation, prohibition, advice and permission

    zero, first and second conditional

    Topics:

    (beziehen sich auf alle fünf skills)

    Personal best (appearance and personality)

    Travelogue (transport and travel, accommodation)

    City to city (cities and houses)

    Feed your mind (food and meals)

    Lifelong learning (school and university)

     

    LERNINHALTE 2. Klasse

    (für RG ab Schuljahr 2017/18, für TFO ab Schuljahr 2018/19)
     
    Lehrwerk „Gateway B1+, 2nd edition“, Macmillan, Units 6-10

    Structures:

    the passive

    have something done

    gerunds and infinitives

    defining and non-defining relative clauses

    reported speech (statements, commands, questions)

    modal verbs of speculation and deduction – present and past

    third conditional

    indeterminate pronouns (some-, -any-, no-, every-)

    so and such

    Topics:

    (beziehen sich auf alle fünf skills)

    Pure science (everyday inventions, operating technology)

    Play on! (sports, sports venues, sports equipment and scores)

    Smart art (art, theatre, music, artists)

    Future leaders (nations, state and politics)

    The material world (shops and shopping)

     

    Überfachliche Zusammenarbeit

    Übergreifende Kompetenzen

    Lern- und Planungskompetenz

    Soziale Kompetenz

    Kommunikations- und Kooperationskompetenz

    Eigenständiges und selbstverantwortliches

    Verhalten werden geübt und Gesprächsregeln befolgt

    Vernetztes Denken- und Problemlösekompetenz

    Informations- und Medienkompetenz

    Kulturelle und Interkulturelle Kompetenz

    CLIL – Content and Language Integrated Learning

    Verwendung von fächerübergreifenden

    Materialien: Grammar in Context Intermediate & Advanced

    Zusatzmaterialien der Lehrerhandreichung

    Cambridge Prüfungstypologien

    Mary Glasgow Magazines nach Bedarf (Science World)

    Bibliotheksbesuche, Mediathekbesuch nach Bedarf, eventuell in Verbindung mit Italienisch

    Arbeit im EDV-Raum, Textgestaltung und Layout, etc.

     

    2. Biennium

    Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 3. Kl.
     
    Hören
     
    Hauptaussagen von inhaltlich und sprachlich komplexen Redebeiträgen zu konkreten und abstrakten Themen verstehen, wenn Standardsprache gesprochen wird Erweiterter rezeptiver Wortschatz im Sachgebiet der Lernenden und in den meisten allgemeinen Themenbereichen DETAILS SEE TABLE BELOW                       
    Hauptaussagen von inhaltlich und sprachlich komplexen Vorträgen, Reden, Berichten und fachbezogenen Präsentationen verstehen erweiterte Sprach- und Textstrukturen  
    einem Gespräch zwischen native speakers die Hauptaussagen entnehmen erweiterte Grammatikkenntnisse  
    ausgewählten Radio- und Fernsehsendungen sowie Filmen folgen, sofern Standardsprache gesprochen wird, und dabei die Grundstimmung und den Ton der Sprechenden erfassen erweiterte Kenntnisse der Lautung und Intonation der Standardsprache  
    jeweils geeignete Hör- und Hör-/Sehstrategien einsetzen Weltwissen, andere Sprachen  

    Lesen

    selbstständig lesen, Lesestil und Lesetempo verschiedenen Texten und Zwecken anpassen erweiterter rezeptiver Wortschatz                                      
    Korrespondenz lesen, die sich auf ein ausgewähltes Interessensgebiet bezieht, und problemlos die wesentliche Aussage erfassen Merkmale formeller und informeller Korrespondenz  
    komplexe Texte rasch auf wichtige Einzelinformationen durchsuchen, den Inhalt und die Wichtigkeit von Nachrichten, Artikeln und Berichten zu einem breiten Spektrum fachbezogener Themen erfassen Skimming und Scanning  
    Artikel und Berichte zu aktuellen Fragen lesen und verstehen, in denen eine bestimmte Haltung eingenommen oder ein bestimmter Standpunkt vertreten werden sinnerschließendes Lesen, Denotation und Konnotation  
    komplexe Anleitungen im eigenen Fachgebiet und detaillierte Vorschriften oder Warnungen verstehen Fachterminologie  
    die Bedeutung von unbekannten Wörtern erschließen morphologische Kenntnisse, Weltwissen, kontrastive Sprachkenntnisse  

    An Gesprächen teilnehmen

    Gespräche auf natürliche Art beginnen, in Gang halten und beenden sowie wirksam zwischen Sprecher- und Hörerrolle wechseln Gesprächsstrategien, Redemittel für Gesprächsstrukturierung  

    sich aktiv an längeren Gesprächen über Themen von allgemeinem Interesse beteiligen

    flexibler aktiver Wortschatz, Körpersprache, Lautung, Akzent und Intonation  
    eigene Standpunkte argumentativ vertreten und Vor- und Nachteile einer Problemlösung darstellen komplexe Sprachstrukturen discussion phrase, expressing conviction
    in einem Vorstellungsgespräch die Initiative ergreifen, Gedanken ausführen und entwickeln Fachwortschatz für Vorstellungs- und Bewerbungsgespräche job interview, skills, profile, qualifications, expectations, experiences
    das Gelingen der Kommunikation durch Umschreiben, Erklären oder neue Formulierungen sicher stellen geeignete Redewendungen discourse markers & linkers, idioms, phrases for successful communication
    mit anderen in der Zielsprache Arbeitsaufträge erledigen funktionaler Wortschatz interactive tasks: agreein/disagreeing, planning, problem solving

    Zusammenhängend sprechen

    detailliert und flüssig über eigene Erlebnisse und Erfahrungen berichten und Ideen, Pläne oder Aktivitäten erläutern oder begründen erweiterte Sprachstrukturen reporting about personal experiences, plans and ideas, personal account, giving reason, explanation, speculation; current issues
    ohne große Vorbereitung Unterrichtsinhalte, Fach- und Sachtexte sprachlich sicher wiedergeben erweiterten aktiven Wortschatz summarizing, commenting, reporting
    die Handlung eines Films oder den Inhalt literarischer Texte oder Sachtexte strukturiert wiedergeben und eine eigene Bewertung vornehmen und begründen Merkmale von Rezensionen reviews/presentations: books, films, personal comment, recommendation, evaluation & assessment, giving feedback; film language
    über vorbereitete Fach- und Sachthemen referieren sowie auf Nachfragen eingehen korrekte Fachterminologie, korrekte Lautung und Intonation flash presentations, oral summaries; phrasal verbs & idioms
    Abläufe beschreiben, Regeln erklären und gut verständliche Arbeitsanweisungen geben Sach- bzw. Fachwortschatz paraphrasing, defining concepts, process description, linkers
    Bilder und grafische Darstellungen versprachlichen und auswerten konventionelle grafische Darstellungen talking about photos
    während des Sprechens auf die Richtigkeit und Verständlichkeit der eigenen Aussagen achten und einzelne Fehler selbst korrigieren Phonologie, Wortschatz und Grammatik, Sprachmittel für die Autokorrektur accuracy: language use, presentation skills, body language

    Schreiben

    visuelle Vorlagen in angemessener Sprache beschreiben und kommentieren Sprachmittel zur Beschreibung von Bildern und grafischen Darstellungen short story, descriptions, linking words narrative
    Texte und Filme nach vorgegebenen Kriterien untersuchen, zusammenfassen und eine begründete persönliche Einschätzung darlegen Merkmale von Rezension, Sprachmittel zur Textund Filmanalyse review: film, play, book, criteria for assessment
    ein Thema erörtern und dabei Gründe für oder gegen einen bestimmten Standpunkt angeben und die Vor- und Nachteile verschiedener Optionen erläutern Sprachmittel zum Begründen und Erörtern article, essay (short) synopsis, argumentative essay, linking devices
    zusammenhängende Texte zu vertrauten Themen verfassen und dabei Informationen und Argumente aus verschiedenen Quellen zusammenführen und einen Standpunkt entwickeln Recherche, Zitate und Quellenangaben, Sprachmittel zum Argumentieren summary, research paper, essay
    nach bekannten Mustern schriftliche Mitteilungen in angemessener Sprache verfassen, eigene Anliegen vorbringen und auf jene der Adressaten eingehen Konventionen von formeller und informeller Korrespondenz formal letters: enquiry, complaint, application, informal letters/emails
    bei Vorträgen über vertraute Themen wesentliche Punkte notieren Orthographie, Interpunktion, Wortschatz und Grammatik note taking: film, talks & presentations, listenings
    neuen Wortschatz selbstständig aufzeichnen und einprägen Memorierungs- und Vernetzungstechniken

    mind mapping, clustering,  spidergraphs

    den Inhalt von mündlichen oder schriftlichen Mitteilungen und Texten aus dem Alltag sinngemäß und verständlich wiedergeben, zusammenfassen oder paraphrasieren kontrastive Sprachkenntnisse report

    Lerninhalte 3. Klasse

    (für RG und TFO ab Schuljahr 2017/18)

    Lehrwerk „Gateway B2+, 2nd edition“, Macmillan, Units 1-5

    Structures:

    past tenses

    present and past habits

    modal verbs (obligation, prohibition, criticism and advice)

    modal verbs (speculation, deduction, possibility and probability)

    verbs + ing form and infinitive

    verbs + objects + ing forms and infinitive

    conditionals (zero, first, second, third)

    unless, in case, provided that, I wish/If only

    mixed conditionals

    future forms

    advanced future forms

    Topics:

    (beziehen sich auf alle fünf skills)

    Interact! (body idioms and human interaction, ways of talking)

    Road trips (cars and the road)

    Mind power (the human mind)

    Mad science (biology and scientific research; causes reasons and results)

    Big brother (minor offences and punishment)

    2. Biennium

    Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 4. Kl.
     
    Hören
     
    Hauptaussagen von inhaltlich und sprachlich komplexen Redebeiträgen zu konkreten und abstrakten Themen verstehen, wenn Standardsprache gesprochen wird Erweiterter rezeptiver Wortschatz im Sachgebiet der Lernenden und in den meisten allgemeinen Themenbereichen

    DETAILS SEE BELOW

    Hauptaussagen von inhaltlich und sprachlich komplexen Vorträgen, Reden, Berichten und fachbezogenen Präsentationen verstehen erweiterte Sprach- und Textstrukturen  
    einem Gespräch zwischen native speakers die Hauptaussagen entnehmen erweiterte Grammatikkenntnisse  
    ausgewählten Radio- und Fernsehsendungen sowie Filmen folgen, sofern Standardsprache gesprochen wird, und dabei die Grundstimmung und den Ton der Sprechenden erfassen erweiterte Kenntnisse der Lautung und Intonation der Standardsprache  
    jeweils geeignete Hör- und Hör-/Sehstrategien einsetzen Weltwissen, andere Sprachen                         

    Lesen

    selbstständig lesen, Lesestil und Lesetempo verschiedenen Texten und Zwecken anpassen erweiterter rezeptiver Wortschatz                                 
    Korrespondenz lesen, die sich auf ein ausgewähltes Interessensgebiet bezieht, und problemlos die wesentliche Aussage erfassen Merkmale formeller und informeller Korrespondenz  
    komplexe Texte rasch auf wichtige Einzelinformationen durchsuchen, den Inhalt und die Wichtigkeit von Nachrichten, Artikeln und Berichten zu einem breiten Spektrum fachbezogener Themen erfassen Skimming und Scanning  
    Artikel und Berichte zu aktuellen Fragen lesen und verstehen, in denen eine bestimmte Haltung eingenommen oder ein bestimmter Standpunkt vertreten werden sinnerschließendes Lesen, Denotation und Konnotation  
    komplexe Anleitungen im eigenen Fachgebiet und detaillierte Vorschriften oder Warnungen verstehen Fachterminologie  
    die Bedeutung von unbekannten Wörtern erschließen morphologische Kenntnisse, Weltwissen, kontrastive Sprachkenntnisse  

    An Gesprächen teilnehmen

    Gespräche auf natürliche Art beginnen, in Gang halten und beenden sowie wirksam zwischen Sprecher- und Hörerrolle wechseln

    Gesprächsstrategien, Redemittel für Gesprächsstrukturierung                                   
    sich aktiv an längeren Gesprächen über Themen von allgemeinem Interesse beteiligen flexibler aktiver Wortschatz, Körpersprache, Lautung, Akzent und Intonation  
    eigene Standpunkte argumentativ vertreten und Vor- und Nachteile einer Problemlösung darstellen komplexe Sprachstrukturen  

    in einem Vorstellungsgespräch die Initiative ergreifen, Gedanken ausführen und entwickeln

    Fachwortschatz für Vorstellungs- und Bewerbungsgespräche  
    das Gelingen der Kommunikation durch Umschreiben, Erklären oder neue Formulierungen sicher stellen geeignete Redewendungen  
    mit anderen in der Zielsprache Arbeitsaufträge erledigen funktionaler Wortschatz  

    Zusammenhängend sprechen

    detailliert und flüssig über eigene Erlebnisse und Erfahrungen berichten und Ideen, Pläne oder Aktivitäten erläutern oder begründen erweiterte Sprachstrukturen reporting about personal experiences, plans and ideas, personal account, giving reason, explanation, speculation; current issues
    ohne große Vorbereitung Unterrichtsinhalte, Fach- und Sachtexte sprachlich sicher wiedergeben erweiterten aktiven Wortschatz summarizing, commenting, reporting
    die Handlung eines Films oder den Inhalt literarischer Texte oder Sachtexte strukturiert wiedergeben und eine eigene Bewertung vornehmen und begründen Merkmale von Rezensionen reviews/presentations: books, films, personal comment, recommendation, evaluation & assessment, giving feedback; film language
    über vorbereitete Fach- und Sachthemen referieren sowie auf Nachfragen eingehen korrekte Fachterminologie, korrekte Lautung und Intonation flash presentations, oral summaries; phrasal verbs & idioms
    Abläufe beschreiben, Regeln erklären und gut verständliche Arbeitsanweisungen geben Sach- bzw. Fachwortschatz paraphrasing, defining concepts, process description, linkers
    Bilder und grafische Darstellungen versprachlichen und auswerten konventionelle grafische Darstellungen talking about photos, describing people
    während des Sprechens auf die Richtigkeit und Verständlichkeit der eigenen Aussagen achten und einzelne Fehler selbst korrigieren Phonologie, Wortschatz und Grammatik, Sprachmittel für die Autokorrektur accuracy: language use, presentation skills, body language

    Schreiben

    visuelle Vorlagen in angemessener Sprache beschreiben und kommentieren Sprachmittel zur Beschreibung von Bildern und grafischen Darstellungen short story, descriptions, linking words narrative
    Texte und Filme nach vorgegebenen Kriterien untersuchen, zusammenfassen und eine begründete persönliche Einschätzung darlegen Merkmale von Rezension, Sprachmittel zur Textund Filmanalyse review: film, play, book, criteria for assessment
    ein Thema erörtern und dabei Gründe für oder gegen einen bestimmten Standpunkt angeben und die Vor- und Nachteile verschiedener Optionen erläutern Sprachmittel zum Begründen und Erörtern article, essay (short) synopsis, argumentative essay, linking devices
    zusammenhängende Texte zu vertrauten Themen verfassen und dabei Informationen und Argumente aus verschiedenen Quellen zusammenführen und einen Standpunkt entwickeln Recherche, Zitate und Quellenangaben, Sprachmittel zum Argumentieren summary, research paper, essay (long)
    nach bekannten Mustern schriftliche Mitteilungen in angemessener Sprache verfassen, eigene Anliegen vorbringen und auf jene der Adressaten eingehen Konventionen von formeller und informeller Korrespondenz formal letters: enquiry, complaint, application, informal letters/emails
    bei Vorträgen über vertraute Themen wesentliche Punkte notieren Orthographie, Interpunktion, Wortschatz und Grammatik note taking: film, talks & presentations, listenings
    neuen Wortschatz selbstständig aufzeichnen und einprägen Memorierungs- und Vernetzungstechniken mind mapping, clustering, semantic maps, spidergraphs
    den Inhalt von mündlichen oder schriftlichen Mitteilungen und Texten aus dem Alltag sinngemäß und verständlich wiedergeben, zusammenfassen oder paraphrasieren kontrastive Sprachkenntnisse report

    Lerninhalte 4. Klasse TFO

    Lehrwerke Gateway B1+, Macmillan, Gateway B2, Macmillan

    POSSIBLE TOPICS

    Art attack! Art, theatre and music
    History's mysteries! nations and politics
    The greatest figures of the last millennium
    Shop until you drop! Shops and shopping
    Work and jobs: conditions and stages of a job
    Space and space travel
    What makes a genius? Personality
    Money and Banking
    (Die Themen gelten für alle 5 Skills.)
    zusätzlich werden fachrichtungsspezifische Themenbereiche während des Schuljahres behandelt

    STRUCTURES

    Reported speech
    Modal verbs of speculation and deduction- present and past
    Third conditional.
    indefinite pronouns
    Unreal tenses: wish, if only,would rather, it's time, hope
    Gerunds and infinitives
    Future activities in the past
    Future perfect simple and continuous
    Speculation and deduction: Past, Present and Future
    Making comparisons
    Articles

    Lerninhalte 4. Klasse RG

    Lehrwerk „Ready for FCE“ Macmillan, Units 6-10 im 4. Jahr

    Structures:

    the present perfect
    contrasting ideas, expressing preferences
    the future
    time linkers
    modal verbs of speculation
    question tags
    passives
    past necessity
    conditionals
    so, neither and nor
    countable and uncountable nouns, reported speech, reporting verbs, reported questions

    Topics:

    (beziehen sich auf alle fünf Skills)

    Relationships
    Value for money (shopping, towns and villages)
    Up and away (travel, holidays, phrasal verbs)
    Mystery and imagination (time travel, Ghosts, Halloween)
    Nothing but the truth (crime and punishment)

     

    Lerninhalte 4. Klasse

    (ab Schuljahr 2018/2019, RG+TFO)

    Lehrwerk „Gateway B2+, 2nd edition“, Macmillan, Units 6-10

    Structures:

    reporting structures

    impersonal reporting structures

    passives, passive infinitives and gerunds

    passives with verbs with two objects

    causatives

    determiners and quantifiers

    participle clauses

    making and modifying comparisons

    articles

    prepositions in relative clauses

    gerunds and infinitives

    whatever, wherever, whoever etc.

    Topics:

    (beziehen sich auf alle fünf skills)

    Moving home (finding a place to live; describing cities and towns)

    Marketing campaign (advertising and selling; describing clothes and fashions)

    One life, live it (parts of the body, happiness and sadness)

    Career openings (live and career developments; talking about internships)

    Found in translation (communication/communication breakdown)

     

    ÜBERFACHLICHE ZUSAMMENARBEIT

    ÜBERGREIFENDE KOMPETENZEN

    Lern- und Planungskompetenz

    Soziale Kompetenz

    Kommunikations- und Kooperationskompetenz

    Eigenständiges und selbstverantwortliches Verhalten werden geübt und Gesprächsregeln befolgt

    Vernetztes Denken- und Problemlösekompetenz

    Informations- und Medienkompetenz

    Kulturelle und Interkulturelle Kompetenz

    CLIL – Content and Language Integrated Learning

    Verwendung von fächerübergreifenden

    Materialien: Grammar in Context Intermediate & Advanced

    Zusatzmaterialien der Lehrerhandreichung

    FCE Prüfungstypologien

    Mary Glasgow Magazines (Science World Füla 3. Klassen RG)

    Bibliotheksbesuche

    Arbeit im EDV-Raum, Textgestaltung und Layout, etc.

     

    5. Klasse

    Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 5. Kl.

    Hören

    im direkten Kontakt und in den Medien gesprochene Standardsprache verstehen, wenn es um vertraute oder auch um weniger vertraute Themen geht

    erweiterter rezeptiver Wortschatz im Sachgebiet der Lernenden und in den meisten allgemeinen Themenbereichen DETAILS SEE BELOW
    einem in natürlichem Sprechtempo geführten Gespräch unter native speakers folgen differenzierte Sprach- und Textstrukturen  
    den meisten Radio- und Fernsehsendungen sowie Filmen folgen und dabei auch die Standpunkte und Einstellungen der Sprechenden erfassen differenzierte Kenntnisse der Lautung und Intonation der Standardsprache  

    Lesen

    authentischen Quellen des eigenen Fachgebiets Informationen, Gedanken und Meinungen entnehmen Skimming und Scanning, Fachterminologie                    
    Fachartikel lesen und unter Verwendung von Hilfsmitteln verstehen sinnerschließendes Lesen  

    An Gesprächen teilnehmen

    sich im Alltag und im eigenen Fachgebiet weitgehend flüssig, korrekt und adressatengerecht an Gesprächen beteiligen unterschiedliche Sprachregister und Förmlichkeitsstufen                    
    ein Gespräch führen und mitgestalten, von vorbereiteten Fragen spontan abweichen, auf interessante Antworten näher eingehen und nachfragen erweiterte Gesprächsstrategien  
    den Inhalt von mündlichen oder schriftlichen Mitteilungen und Texten aus dem eigenen Fachgebiet sinngemäß und verständlich in der Zielsprache wiedergeben, zusammenfassen oder paraphrasieren kontrastive Sprachkenntnisse  

    Zusammenhängend sprechen

    eine vorbereitete Präsentation inhaltlich korrekt und strukturiert darstellen und kommentieren, und dabei die Ausführungen dem Zielpublikum anpassen erweiterte Sprachstrukturen, korrekte Fachterminologie, korrekte Lautung und Intonation, Erstellen von zweckmäßigen Unterlagen                    
    verschiedenste Abläufe beschreiben, Regeln erklären und komplexere Arbeitsanweisungen geben Sach- bzw. Fachwortschatz  
    während des Sprechens die Richtigkeit und Verständlichkeit der eigenen Aussagen kontrollieren und Fehler selbstständig korrigieren Phonologie, Wortschatz und Grammatik, Redewendungen für die Autokorrektur  

    Schreiben

    zusammenhängende Texte zu Themen aus dem eigenen Fachgebiet verfassen und dabei Informationen und Argumente, auch aus verschiedenen Quellen, zusammenführen und einen Standpunkt darlegen Recherche, Zitate und Quellenangaben, Sprachmittel zum Argumentieren, Fachwortschatz                      
    schriftliche Mitteilungen in weitgehend korrekter Sprache verfassen, eigene Anliegen vorbringen und auf jene der Adressaten eingehen Konventionen von formeller und informeller Korrespondenz, Orthographie, Interpunktion, Wortschatz und Grammatik  
    den Inhalt von mündlichen und schriftlichen Mitteilungen und Texten aus dem eigenen Fachgebiet sinngemäß übertragen, zusammenfassen oder paraphrasieren kontrastive Sprachkenntnisse  

    LERNINHALTE 5. KLASSE

    Kein Lehrwerk oder Ready for FCE and additional resources on chosen topics:

    Topics

    1. Global Issues

    2. Science and Technology

    3. Arts, culture and history

    4. Current affairs

    Die Themen gelten für alle 5 Skills. Andere Inhalte nach Absprache mit anderen Fächern;

    Stuctures:

    Bei Bedarf werden Grammatikstrukturen der vorhergehenden Schuljahre wiederholt und gefestigt wie z.B.

    revision of all tenses

    conditionals

    reported speech

    passive

     

    ÜBERFACHLICHE ZUSAMMENARBEIT

    ÜBERGREIFENDE KOMPETENZEN

    Lern- und Planungskompetenz,

    Soziale Kompetenz,

    Kommunikations- und Kooperationskompetenz,

    Eigenständiges und selbstverantwortliches

    Verhalten werden geübt, Gesprächsregeln befolgt,

    Vernetztes Denken- und Problemlösekompetenz,

    Informations- und Medienkompetenz

    Kulturelle und Interkulturelle Kompetenz,

    CLIL – Content and Language Integrated Learning,

    Verwendung von fächerübergreifenden Materialien: Grammar in Context Intermediate & Advanced

    Zusatzmaterialien der Lehrerhandreichung

    FCE und CAE Prüfungstypologien

    A.Bewertungskriterien

     

    FACHCURRICULUM

    BEWERTUNGSKRITERIEN ENGLISCH

    Klassen: RG und TFO 1. Bienn., 2. Bienn. u. 5. Klasse

    Didaktische und methodische Hinweise in Bezug auf die Bewertung

    Die Bewertung berücksichtigt die verschiedenen Kompetenzbereiche und Fertigkeiten, wie sie von den Rahmenrichtlinien vorgesehen sind. Es wird eine angemessenen Anzahl an Leistungsüberprüfungen durchgeführt, wie z.B. schriftliche Tests, mündliche Prüfungsgespräche, Vorträge, Partner- oder Gruppenarbeiten, außerdem werden das Lese- und Hörverständnis und die korrekte Anwendung von Wortschatz und Grammatik regelmäßig unter Beweis gestellt.
    Die Gewichtung und Bewertungskriterien werden den SchülerInnen mitgeteilt und erläutert.
    Prinzipiell werden alle Leistungserhebungen, mündlich wie schriftlich, als gleichwertig aufgefasst. Eine Ausnahme können Kurztests (z B.Vokabeln/Grammatik/Sprechübungen), oder Hausaufgaben sein, die in der Regel zwischen 30-50% gewichtet werden.
    Die Bewertung des Lernfortschritts und der individuelle Bildungsplan werden berücksichtigt.
    Eine Mitarbeitsnote kann vergeben werden.

    Bewertungskriterien: Kompetenzbereiche und Kompetenzen

    • Detailaussagen verstehen
    • Fehler ausbessern
    • flüssige Ausdrucksweise
    • Grammatikstrukturen korrekt anwenden
    • Inhalte entnehmen und/oder wiedergeben
    • korrekte Aussprache
    • passender Wortschatz
    • Problemstellung lösen
    • Texte strukturieren
    • Überblick verschaffen
    • Zusammenhänge herstellen

    Anmerkungen

    Für alle Leistungskontrollen werden den Schülern jeweils die verlangten Schwerpunkte bekannt gegeben.
    Als Minimalanforderung gilt in der Regel die korrekte Bewältigung von mindestens 60% der gestellten
    Aufgaben. Die Zeugnisnote ergibt sich aus allen durchgeführten Leistungsnachweisen und Beobachtungen.
    Einsatz bei Hausaufgaben, Schulübungen, Einzel-, Partner- und Gruppenarbeiten und Referaten sowie die
    Vorbereitung auf den Unterricht und das Interesse und die Mitarbeit im Unterricht können im digitalen
    Register festgehalten werden und in das Gesamturteil einfließen.

    A.2.1.4 Stundentafeln

    Das Realgymnasium bietet bei der Einschreibung zwei Fachrichtungen an. Die künftigen Schüler/innen können zwischen der allgemeinen Fachrichtung Realgymnasium und dem Realgymnasium mit Schwerpunkt Angewandte Naturwissenschaften wählen, je nachdem ob sie eine breit gefächerte Allgemeinbildung mit Latein bevorzugen oder sich vorwiegend den Naturwissenschaften widmen wollen.

    Stundentafel.pdf

    A.2.2.7.4 Geschichte und Geografie

    FACHCURRICULUM GESCHICHTE UND GEOGRAPHIE

    1. Biennium

    Ziele

    Im Fach Geschichte und Geografie, das im ersten Biennium der Gymnasien gemeinsam als Fächerbündel unterrichtet w treffen historische und gesellschaftswissenschaftliche Denkweisen mit naturwissenschaftlichen zusammen, was neben dem Erwerb spezifischer fachlicher Fertigkeiten und Kenntnissen vor allem einen Aufbau an Kompetenzen der Bewertun Beurteilung und Handlung erfordert.

    Durch die Verbindung der beiden Fächer ergeben sich besondere Möglichkeiten für eine fächerübergreifende und vernetzende Planung.

    Das Anliegen der Rahmenrichtlinien Geschichte besteht darin, Schülerinnen und Schüler dafür zu sensibilisieren, historischen Zeugnissen und Menschen nicht nur mit Offenheit, Achtung und Neugier zu begegnen, sondern auch ein Gespür für den historischen Kern von Inhalten zu entwickeln, denen sie in der Geschichts- und Erinnerungskultur sowie der medialen Darstellung und Vermarktung im Alltag begegnen. Schülerinnen und Schüler werden so von einem rein historischen Faktenwissen zu einem historischen Denken hingeführt.

    Die Rahmenrichtlinien Geschichte gehen von einer chronologischen Abfolge in der Erarbeitung historischer Kenntnisse aus, ermuntern aber explizit zu Einschüben in Form von Längsschnittbetrachtungen, geografischen Vergleichen, Gegenwartsbezügen und fächerübergreifenden Ansätzen.

    Durch Bezüge zur Lokal- und Regionalgeschichte in allen Epochen wird eine vertiefte Auseinandersetzung mit der Geschichte des Landes ermöglicht und ein wertvoller Beitrag für ein friedliches Zusammenleben aller Sprachgruppen geleistet.

    In der Abschlussklasse der Oberschule steht die Zeitgeschichte bis hin zu den aktuellsten Geschehnissen im Vordergrund

    Kompetenzen am Ende des 1. Bienniums

    Die Schülerin, der Schüler kann:

    • Veränderungen in der Zeit und im Raum wahrnehmen und Zeugnisse aus der Geschichte erkennen
    • Räume auf den verschiedenen Maßstabsebenen als Systeme erfassen und Wechselbeziehungen zwischen Mensch und Umwelt in der zeitlichen Entwicklung analysieren
    • historische und geografische Quellen nutzen, relevante Informationen gewinnen und zusammenfassende Darstellunge auswerten, deren Gattungen unterscheiden und sachlich analysieren
    • historische und geografische Sachverhalte beurteilen, interpretieren und einordnen historische und geografische Erkenntnisse kriterienorientiert beurteilen und sich eigene Werturteile bilden, die zu reflektierten Einstellungen und Haltungen auch für die eigene Lebenspraxis führen
    • die Bedeutung der Demokratie für die Gesellschaft sowie den Wert der Autonomie für das Zusammenleben der Sprachgruppen in Südtirol erkennen

    BEWERTUNGSKRITERIEN

    Klassen: RG 1. Biennium

    Didaktische und methodische Hinweise in Bezug auf die Bewertung

    Im Unterricht sollen unterschiedliche Arbeitsformen eingesetzt werden:

    • Einzel-, Partner-, Gruppen- und Klassenarbeiten
    • verschiedene Formen mündlicher und schriftlicher Äußerungen (Referate, Vorträge)
    • Bearbeitung von Texten
    • Fragen zum Unterrichtsstoff
    • Anfertigen von graphischen Darstellungen und Schaubildern
    • Interpretation von Statistiken, Texte und Graphiken

    Gewichtung: unterschiedlich gewichtet - wird jedesmal mitgeteilt Bewertung des Lernfortschritts: wird berücksichtigt

    Individuelle Bildungspläne: werden berücksichtigt

    Mitarbeitsnote: kann vergeben werden

    Bewertungskriterien: Kompetenzbereiche und Kompetenzen

    • Fachwissen anwenden und Fachsprache verwenden
    • Fähigkeit zur Strukturierung zeigen
    • Vergleichs- und Kombinationsfähigkeit
    • Transferfähigkeit (z.B.fächerübergreifendes Denken, aktuelle Bezüge)
    • Kritik- und Interpretationsfähigkeit (z.B. Quellen)
    • Argumentationsfähigkeit

     

    2. Biennium und 5. Klasse

    Geschichte

    Ziele

    Im Fach Geschichte und Geografie, das im ersten Biennium der Gymnasien gemeinsam als Fächerbündel unterrichtet wird, treffen historische und gesellschaftswissenschaftliche Denkweisen mit naturwissenschaftlichen zusammen, was neben dem Erwerb spezifischer fachlicher Fertigkeiten und Kenntnissen vor allem einen Aufbau an Kompetenzen der Bewertung, Beurteilung und Handlung erfordert.

    Durch die Verbindung der beiden Fächer ergeben sich besondere Möglichkeiten für eine fächerübergreifende und vernetzende Planung.

    Das Anliegen der Rahmenrichtlinien Geschichte besteht darin, Schülerinnen und Schüler dafür zu sensibilisieren, historischen Zeugnissen und Menschen nicht nur mit Offenheit, Achtung und Neugier zu begegnen, sondern auch ein Gespür für den historischen Kern von Inhalten zu entwickeln, denen sie in der Geschichts- und Erinnerungskultur sowie in der medialen Darstellung und Vermarktung im Alltag begegnen. Schülerinnen und Schüler werden so von einem rein historischen Faktenwissen zu einem historischen Denken hingeführt.

    Die Rahmenrichtlinien Geschichte gehen von einer chronologischen Abfolge in der Erarbeitung historischer Kenntnisse aus, ermuntern aber explizit zu Einschüben in Form von Längsschnittbetrachtungen, geografischen Vergleichen, Gegenwartsbezügen und fächerübergreifenden Ansätzen.

    Durch Bezüge zur Lokal- und Regionalgeschichte in allen Epochen wird eine vertiefte Auseinandersetzung mit der Geschichte des Landes ermöglicht und ein wertvoller Beitrag für ein friedliches Zusammenleben aller Sprachgruppen geleistet.

    In der Abschlussklasse der Oberschule steht die Zeitgeschichte bis hin zu den aktuellsten Geschehnissen im Vordergrund.

     

    Kompetenzen am Ende der 5. Klasse

    Die Schülerin, der Schüler kann:

    • gezielt und eigenständig historische Recherchen durchführen sowie Elemente der Geschichtskultur identifizieren und benennen
    • historische Quellen und Darstellungen charakterisieren und deren Erkenntniswert einschätzen verschiedene Perspektiven durch den Vergleich unterschiedlicher Quellen und Darstellungen zu Personen, Ereignissen, Prozessen und Strukturen unterscheiden
    • durch Auswahl, Verknüpfung und Deutung historischer Sachverhalte zu einem argumentativ begründeten Sach- und Werturteil gelangen
    • für verschiedene historische Fragen und Probleme mögliche Lösungswege vorschlagen, begründen und beurteilen
    • die Bedeutung der Demokratie für die Gesellschaft sowie den Wert der Autonomie für das Zusammenleben der Sprachgruppen in Südtirol erkennen
    • sich der Verantwortung für das Erbe, das wir übernehmen und das wir hinterlassen, stellen

    Didaktische und methodische Hinweise zur Bewertung

    Bewertungen sind für Schüler wie auch für Lehrpersonen gleichermaßen als ein Instrument der Unterrichtskontrolle zu erachten. Im Geschichte-Unterricht werden unterschiedliche Arbeitsformen eingesetzt:

    Art und Häufigkeit der Leistungserhebungen

    Die Fachgruppe legt darauf Wert, dass die Schüler regelmäßigen Leistungskontrollen, mündlich wie schriftlich, unterzogen werden, um eine kontinuierliche Beschäftigung mit den im Unterricht behandelten historischen Epochen und Ereignissen zu fördern. Die ständige Auseinandersetzung mit den erarbeiteten Lerninhalten stärkt den persönlichen Zugang und ermöglicht insgesamt bes-sere Leistungen.

    Für schriftliche Kontrollen (bei Bedarf auch nicht angekündigt) werden die folgenden Formen ein-gesetzt: offene Fragen (auch kombinierte Tests bestehend aus beiden Fächern)

    Multiple-Choice-Fragen themenzentriertes Argumentieren

    Gewichtung

    Prinzipiell werden alle Leitungserhebungen, mündlich wie schriftlich, als gleichwertig aufgefasst. Daher werden nur selten und stets aus besonderen Gründen und didaktischen Notwendigkeiten einzelne Noten anders gewichtet.

    Individualisierende Maßnahmen

    Um jedem Schüler gerecht zu werden, werden bei Bedarf individualisierende Maßnahmen, so-wohl im Unterrichtsgeschehen wie auch bei den Leistungserhebungen, getroffen.

    Mitarbeitsnote

    Am Ende eines jeden Semesters kann der Fachlehrer eine Mitarbeitsnote vergeben, die sich aus folgenden Elementen ergibt:

    Voraussetzung für die Arbeit im Unterricht ist das regelmäßige Mitführen der Arbeitsmateri-alien des Schülers aktive und konstruktive Beteiligung am Unterrichtsgeschehen

    Führen einer sauberen Mitschrift und pünktliche Abgabe von Arbeitsaufträgen und Hausar-beiten Bereitschaft sich fachliche Lerninhalte außerschulisch anzueignen und zu vertiefen

    aktive Beteiligung an schulischen Veranstaltungen (z. B. politische Bildung)
     

    Bewertungskriterien: Kompetenzbereiche und Kompetenzen

    Der Schüler hat die Problemstellung inhaltlich erfasst und hält sich bei der Lösung an die vorgegebenen Angaben:

    • Die Beantwortung der Fragen zeigt Fachwissen.
    • Der Schüler kann Verbindungen zwischen den Fachbereichen herstellen.
    • Der Ausdruck ist fachadäquat (Fachsprache, etc.).
    • Die Argumentation ist logisch-stringent-kohärent.
    • Der Schüler zeigt Abstraktions- und Kritikfähigkeit.

    Im digitalen Register werden folgende Kompetenzen bewertet:

    • Darstellung von historischen Inhalten und Zusammenhängen
    • Eigenständige Recherche anhand von Primär- und Sekundärquellen
    • Historische Ereignisse aus unterschiedlichen Perspektiven darstellen und beurteilen Anwendung historischer Erkenntnisse auf die persönliche und allgemeine Gegenwart

    Anmerkungen

    Die Gesamtheit der Arbeitsergebnisse, die sich aus diesen Arbeitsformen ergeben, bildet die Grundlage für die Semesterbewertung. Dabei ist von einer grundsätzlichen Gleichwertigkeit mündlicher und schriftlicher Bewertungen auszugehen, wobei allerdings die quantitative Verteilung mündlicher und schriftlicher Bewertungen auch von Faktoren wie Klassengröße, Disponi-bilität der Schüler usw. abhängt. Die Endbewertung resultiert aus einer angemessenen Zahl von Einzelnoten, die gleichmäßig und zeitlich ausgewogen über das Semester verteilt sind. Sie ist nicht einfach das arithmetische Mittel aller Noten, sondern berücksichtigt Lernhaltung, Persön-lichkeitsentwicklung des Schülers und die Endnote des ersten Semesters; sie ist rechtlich eine kollegiale Entscheidung aller Lehrer des Klassenrates unter Berücksichtigung der Kompetenzen, Fähigkeiten und Leistungen des Schülers.

    Diese Kriterien gelten als Richtlinien zur Bewertung, innerhalb derer sich eine differenzierte und der individuellen Schülerpersönlichkeit gerechte Beurteilung zu bewegen hat. Lernerfolge sind also auch an der individuellen Bereitschaft der Schüler, an sich zu arbeiten und sich weiterzuentwickeln, zu messen und zu bewerten, deshalb werden auch keine Stützkurse angeboten. Außer-dem werden im digitalen Register nicht erfüllte Arbeitsaufträge und nicht gemachte oder nicht abgegebene Hausaufgaben und unvorbereitete Schüler vermerkt.

    Die Bewertungselemente berücksichtigen die gesamte Persönlichkeit des Schülers und spiegeln seine individuelle Lernentwicklung wider. Somit ergibt sich die Semesterbewertung bzw. Endnote aus der Summe aller oben angeführten Kompetenzen.

    1. Biennium Geschichte und Geographie Lerninhalte

    Fertigkeiten Kenntnisse

    Wahrnehmung von Veränderungen in der Zeit und im Raum

    in der eigenen Gegenwart und Umgebung Erscheinungen, Gegebenheiten und Spuren, die in die Vergangenheit verweisen, erkennen Beispiele historischer Prozesshaftigkeit
    Geschichte in Produkten der Geschichtskultur erkennen und differenziert betrachten fiktive Texte, Medienprodukte, Fest- und Erinnerungskultur historischen Charakters
    Funktionsweise von historischen Gegenständen, Produktionsprozessen und –verfahren beschreiben Wirtschaftsformen, Technologiestand und Lebensweisen in unterschiedlichen Epochen
    Fragen an die Vergangenheit stellen und Wege der Beantwortung aufzeigen grundlegende Kenntnisse archäologischer und historischer Arbeitsweisen
    Räume als humangeografisches System erfassen Vielfalt der Lebenswelten, Bevölkerungsstrukturen
    Mensch-Umwelt-Beziehungen in geografischen Räumen analysieren Nutzung, Veränderung und Schutz von Räumen
    Räume unter geopolitischen Gesichtspunkten analysieren Grenzen, Gebiete, Verteilungen, Zusammenschlüsse

    Erschließung von Quellen und zusammenfassenden Darstellungen

    Fragen und Vermutungen anhand von Quellen und zusammenfassenden Darstellungen überprüfen Unterschied zwischen Quelle und Darstellung sowie zwischen Faktum und Hypothese
    in Quellen und zusammenfassenden Darstellungen verschiedene Ereignisse erkennen, Personen und Rollen identifizieren sowie Phänomene erfassen verschiedene Formen der Quellenanalyse und Darstellungen
    historische Zeugnisse zeitlich und geografisch einordnen und interpretieren

    Übersicht über historische Epochen und geografische Räume Lokal- und Regionalgeschichte

    Autoren und Autorinnen historischer Zeugnisse identifizieren und charakterisieren unterschiedliche Perspektiven in der Wahrnehmung von Augenzeugen
    sich in Umgebungen zurechtfinden, die Darstellungen und Zeugnisse über die Vergangenheit aufbewahren Merkmale und Funktionsweise von Archiven, Museen und Sammlungen auch virtueller Art
    Informationen zur Behandlung von geografischen Fragestellungen gewinnen und auswerten geografisch relevante traditionelle und technik-gestützte Informationssysteme, Informationsformen und Informationsstrategien

    Interpretation

    Ereignisse ordnen, Sachverhalte und Personen zueinander in Beziehung setzen Zusammenhänge zwischen Personen, Ereignissen und Sachverhalten
    in erzählenden und erklärenden Darstellungen Ursache und Wirkung identifizieren Kausalketten im historischen und humangeografischen Prozess
    historisches Wissen in verschiedenen narrativen Formen darbieten Verbalisierungsstrategien von Ereignissen und Zusammenhängen
    Vergleiche und Verknüpfungen zwischen historischen Zeugnissen und Räumen verschiedener Maßstabsebenen herstellen historische Zeugnisse und Räume auf lokaler, regionaler, nationaler und globaler Ebene
    soziale Unterschiede und Hierarchien erkennen und als Deutungsmuster anwenden soziologische Kategorien

    Orientierung

    einen Bezug von Phänomenen aus der Vergangenheit zur eigenen Person oder Gegenwart herstellen für die eigene Biographie relevante Bezugspunkte in der Vergangenheit
    den Einfluss vergangener Ereignisse auf die Gegenwart aufzeigen und deren möglichen Einfluss für die Zukunft abschätzen punktuelle Vergleiche, historische und geografische Längsschnittbetrachtung, Entwicklungslinien
    historische Kontinuitäten und Diskontinuitäten in verschiedenen Räumen erkennen Beständigkeiten und Traditionen, Zäsuren und Brüche
    Interessen und Werte, die für das Handeln von Menschen in der Vergangenheit bestimmend waren, erkennen Handlungsmotive und Lebenswelten von Menschen in der Vergangenheit
    Werturteile vergleichen und diskutieren Merkmale von Werturteilen

    sich mit ausgewählten geschichtlich und geografisch relevanten Sachverhalten, Erkenntnissen und Sichtweisen auseinandersetzen, ihre Auswirkungen reflektieren und unter Nutzung fachbezogener und allgemeiner Beurteilungskriterien dazu Stellung nehmen

    fachbasierte und fächerübergreifende Werte, Normen und Beurteilungskriterien
    sich im eigenen Alltag für eine bessere Qualität der Umwelt, eine nachhaltige Entwicklung, für eine interkulturelle Verständigung und ein friedliches Zusammenleben in der Einen Welt einsetzen und in konkreten Situationen reflektiert und verantwortungsbewusst handeln Umwelt- und sozialverträgliche Lebens- und Wirtschaftsweisen
    Sachverhalte und geografische Objekte in räumliche Ordnungssysteme einordnen, sich in Realräumen orientieren, bewegen und Standorte bestimmen grundlegende räumliche Ordnungssysteme Karten und andere Orientierungshilfen

     

    Lerninhalte 1. Klasse

    Geschichtliche und geographische Denk-und Arbeitsweisen

    • Grundbegriffe der Geschichte und Geographie
    • Umgang mit Quellen und Kartenmaterial

    Vor- und Frühgeschichte

    • Menschwerdung (geographische Einordnung)
    • Steinzeit
    • Bronze- und Eisenzeit in Europa

    Technikgeschichte

    Frühe Hochkulturen

    • Allgemeiner Überblick
    • Landschaftsveränderungen und Entstehung der Hochkulturen Mesopotamien, Ägypten Entwicklung der Schriftsysteme

    Antike

    • Griechenland
      • Griechische Frühzeit
      • Klassisches Griechenland
      • Alexander der Große und der Hellenismus
    • Das Römische Reich
      • Römische Königsherrschaft und Republik
      • Römische Kaiserzeit
      • Untergang des Römischen Reiches

    Die römische Eroberung des Alpenraumes (Die Räter) Museumsbesuche und Exkursionen In den Unterrichtseinheiten zu Griechenland und dem Römischen Reich wird in Geographie auf folgende Punkte eingegangen: Geologie, Klimaentwicklung , Wanderungsbewegungen und Landschaftsformen.

    Lerninhalte 2. Klasse

    Wiederholung:

    • Römisches Reich

    Spätantike

    • Die Völkerwanderung

    Das Mittelalter

    • Übergang von der Antike zum Mittelalter (geographische Festlegung)
    • Das mittelalterliche Weltbild König und Kirche
    • Periodisierung des Mittelalters

    Frühmittelalter I

    • Byzantinisches Reich
    • Reiche der Araber Sprache und Kultur der Germanenstämme

    Langobardenreich

    • Frankenreich

    Hochmittelalter

    Das Feudalsystem

    Ritter und Burgen

    Die Kreuzzüge

    Staufer und Welfen

    Landesgeschichte Tirol Klöster und Orden Spätmittelalter

    Städte und Handelsbünde

    bäuerliche Alltagskultur

    • Übergang und Beginn der Neuzeit und geographische Entdeckungen – Veränderung des Weltbildes

    In Geografie werden zu den passenden Themenbreichen aktuelle Bezüge hergestellt (z.B. Wirtschafts- und Humangeografie).

     

    Überfachliche Zusammenarbeit

    Übergreifende Kompetenzen

    1. Lern- und Planungskompetenz: verschiedene Lerntechniken vermittln und erproben, Strukturierungen der Lern und Arbeitsprozesse, Selbstreflexion und Eigeninitiative fördern
    2. Kommunikations- und Kooperationskompetenz: Grundlagen der Kommunikation beachten, Anwendung der Fachsprache und angemessene Kommunikation, Präsentationen erstellen und vorstellen, Argumentationen logisch und folgerichtig darlegen und eigenen Standpunkt vertreten sowie eigenständiges Einbringen in die Gruppe, konstruktiver Umgang mit Konflikten
    3. Vernetztes Denken und Problemlösungskompetenzen: fächerübereifendes und vernetztes Denken, Erarbeitung von wissenschaftlichen Arbeitstechniken, Zusammenhänge erkennen und Pronlemlösestrategien ausarbeiten
    4. Soziale Kompetenz und Bürgerkompetenz: aktive Teilnahme am Zusammenleben und dessen Prinzipien erkennen, Grundprinzipien eines Rechtsstaates vermitteln und Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Anliegen
    5. Informations- und Medienkompetenz: Strategien zur Informationsbeschaffung anhand verschiedener Medien, Bewertung der Informationen und Beachtung des Urheberrechts
    6. Kulturelle und Interkulturelle Kompetenz: kulturelle Unterschiede und Gemeinsameiten erkennen und reflektieren, sich verständigen und eigene Kultur wahrnehmen

     

    2. Biennium Geschichte Lerninhalte

    Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 3. + 4. Kl.

    Wahrnehmung von Veränderungen in der Zeit und im Raum

    Materialien oder Zeitzeugen suchen und finden, die über spezifische Themen der Vergangenheit Auskunft geben können verschiedene Formen historischer Recherche Zeitalter der Entdeckungen und Erfindungen, Geschichte Tirols
    Elemente der Geschichts- und Erinnerungskultur erkennen, benennen und unterscheiden Darstellung und Vermarktung von geschichtlichen Ereignissen und Personen im Alltag in ihren verschiedenen Ausprägungen Reformation und Gegenreformation

    Erschließung historischer Quellen und zusammenfassender Darstellungen

    verschiedene Quellenarten und zusammenfassende Darstellungen unterscheiden, beschreiben und charakterisieren sowie deren Relevanz und Zuverlässigkeit beurteilen

    Quellenarten, Methoden der Quellenkritik Dreißigjähriger Krieg, Westfälischer Frieden

    geschichtskulturelle Darstellungsformen analysieren und auf ihre historische Aussagekraft beurteilen

    historische und gesellschaftliche Kontextualisierung geschichtskultureller Erscheinungen Französische Revolution

    Interpretation von Geschichte

    unterschiedliche Quellen zu derselben Person, zu demselben Ereignis bzw. Sachverhalt vergleichen Verfahren zur Erkenntnis von Multiperspektivität sowie zur Konstruktion historischer Objektivität Absolutismus (höfisch, aufgeklärt)
    Vermutungen zu Intentionen von Quellen und Darstellungen äußern bewusste und unbewusste Interessen bei der Entstehung von Quellen und Darstellungen Geschichte der Habsburger
    Perspektiven verschiedener Beteiligter in konkreten historischen Situationen unterscheiden Multiperspektivität und Relativität der Wahrnehmung Französische Revolution, Entwicklung des englischen Parlamentarismus

    Orientierung

    Zeugnisse und Ereignisse zeitlich und geografisch einordnen Übersicht über historische Epochen Lokal- und Regionalgeschichte alle UE
    in der Geschichtserkenntnis eine Hilfe für die Orientierung in der Gegenwart und für die Gestaltung der Zukunft sehen Exemplarität und Modellcharakter von Lebensentwürfen und Entwicklungen Napoleon, Restauration
    Interessen und Werte, die für das Handeln von Menschen in der Vergangenheit bestimmend waren, erkennen und analysieren persönliche, politische, religiöse und ökonomische Motive und Ursachen für menschliches Handeln Bauernkriege, Imperialismus

    Handlungsnormen vergangener Epochen in Beziehung zu geltenden Normen setzen

    unterschiedliche Wertesysteme und ihr gesellschaftlicher Hintergrund Italienische Einigung, Deutsche Einigung
    Handlungsalternativen in konkreten Situationen und Kontexten aufzeigen und diskutieren historische und aktuelle Fallbeispiele aktuelles Geschehen mit Bezug zum Unterrichtsstoff

     

    Lerninhalte Geschichte 5. Klasse

    Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 5. Kl.
    historische Zeugnisse und Quellen zeitlich und räumlich zuordnen, ihren Informationswert gewichten und in Zusammenhänge einbetten Lokal- und Regionalgeschichte, Südtirol- Autonomie; italienischer, österreichischer und deutscher Kontext; europäische und globale Zusammenhänge Weltkriege, Südtirol-Geschichte, Totalitarismen, Kalter Krieg
    historische Prozesse und Strukturen analysieren und erklären und den Bezug zur Gegenwart herstellen historische Prozesse und Strukturen, Zeitgeschichte Nahostkonflikt
    Perspektiven unterschiedlicher Akteure vergleichen und Hypothesen dazu formulieren Akteure, Perspektiven und Ereignisse Europäische Einigung
    Sinnbildungsmuster in historischen Erzählungen und Erklärungen wahrnehmen historische Erzählungen und Erklärungen Option
    wahrnehmen, dass Erkenntnisse der Geschichtswissenschaft zeitabhängig sind Darstellungsformen von gesellschaftlichen und geschichtlichen Ereignissen und Prozessen Weimarer Republik

    Überfachliche Zusammenarbeit

    Übergreifende Kompetenzen

    Referatsarbeit, Schwerpunkthema, Facharbeit, Diskussionsrunden, Fachsprache, Präsentationen, Mitarbeit, Entwicklung von Kritikfähigkeit, Recherche mit alten und neuen Medien, vergleichende Analyse kultureller Produkte und Entwicklungen

    A.Bewertungskriterien

     

    FACHCURRICULUM

    BEWERTUNGSKRITERIEN GESCHICHTE

    Klassen: RG 2. Bienn. u. 5. Klasse

    Didaktische und methodische Hinweise zur Bewertung

    Bewertungen sind für Schüler wie auch für Lehrpersonen gleichermaßen als ein Instrument der Unterrichtskontrolle zu erachten.
    Im Geschichte-Unterricht werden unterschiedliche Arbeitsformen eingesetzt:

    Art und Häufigkeit der Leistungserhebungen
    Die Fachgruppe legt darauf Wert, dass die Schüler regelmäßigen Leistungskontrollen, mündlich wie schriftlich, unterzogen werden, um eine kontinuierliche Beschäftigung mit den im Unterricht behandelten historischen Epochen und Ereignissen zu fördern. Die ständige Auseinandersetzung mit den erarbeiteten Lerninhalten stärkt den persönlichen Zugang und ermöglicht insgesamt bessere Leistungen.
    Für schriftliche Kontrollen (bei Bedarf auch nicht angekündigt) werden die folgenden Formen eingesetzt:

    • offene Fragen (auch kombinierte Tests bestehend aus beiden Fächern)
    • Multiple-Choice-Fragen
    • themenzentriertes Argumentieren

    Gewichtung
    Prinzipiell werden alle Leitungserhebungen, mündlich wie schriftlich, als gleichwertig aufgefasst. Daher werden nur selten und stets aus besonderen Gründen und didaktischen Notwendigkeiten einzelne Noten anders gewichtet.

    Individualisierende Maßnahmen
    Um jedem Schüler gerecht zu werden, werden bei Bedarf individualisierende Maßnahmen, sowohl im Unterrichtsgeschehen wie auch bei den Leistungserhebungen, getroffen.

    Mitarbeitsnote
    Am Ende eines jeden Semesters kann der Fachlehrer eine Mitarbeitsnote vergeben, die sich aus folgenden Elementen ergibt:
    Voraussetzung für die Arbeit im Unterricht ist das regelmäßige Mitführen der Arbeitsmaterialien des Schülers aktive und konstruktive Beteiligung am Unterrichtsgeschehen
    Führen einer sauberen Mitschrift und pünktliche Abgabe von Arbeitsaufträgen und Hausarbeiten
    Bereitschaft sich fachliche Lerninhalte außerschulisch anzueignen und zu vertiefen
    aktive Beteiligung an schulischen Veranstaltungen (z. B. politische Bildung)

    Bewertungskriterien: Kompetenzbereiche und Kompetenzen

    • Der Schüler hat die Problemstellung inhaltlich erfasst und hält sich bei der Lösung an die vorgege-benen Angaben:
    • Die Beantwortung der Fragen zeigt Fachwissen.
    • Der Schüler kann Verbindungen zwischen den Fachbereichen herstellen.
    • Der Ausdruck ist fachadäquat (Fachsprache, etc.).
    • Die Argumentation ist logisch-stringent-kohärent.
    • Der Schüler zeigt Abstraktions- und Kritikfähigkeit.

    Im digitalen Register werden folgende Kompetenzen bewertet:

    • Darstellung von historischen Inhalten und Zusammenhängen
    • Eigenständige Recherche anhand von Primär- und Sekundärquellen
    • Historische Ereignisse aus unterschiedlichen Perspektiven darstellen und beurteilen
    • Anwendung historischer Erkenntnisse auf die persönliche und allgemeine Gegenwart

    Anmerkungen

    Die Gesamtheit der Arbeitsergebnisse, die sich aus diesen Arbeitsformen ergeben, bildet die Grundlage für die Semesterbewertung. Dabei ist von einer grundsätzlichen Gleichwertigkeit mündlicher und schriftlicher Bewertungen auszugehen, wobei allerdings die quantitative Verteilung mündlicher und schriftlicher Bewertungen auch von Faktoren wie Klassengröße, Disponibilität der Schüler usw. abhängt. Die Endbewertung resultiert aus einer angemessenen Zahl von Einzelnoten, die gleichmäßig und zeitlich ausgewogen über das Semester verteilt sind. Sie ist nicht einfach das arithmetische Mittel aller Noten, sondern berücksichtigt Lernhaltung, Persönlichkeitsentwicklung des Schülers und die Endnote des ersten Semesters; sie ist rechtlich eine kollegiale Entscheidung aller Lehrer des Klassenrates unter Berücksichtigung der Kompetenzen, Fähigkeiten und Leistungen des Schülers.
    Diese Kriterien gelten als Richtlinien zur Bewertung, innerhalb derer sich eine differenzierte und der individuellen Schülerpersönlichkeit gerechte Beurteilung zu bewegen hat. Lernerfolge sind also auch an der individuellen Bereitschaft der Schüler, an sich zu arbeiten und sich weiterzuentwickeln, zu messen und zu bewerten, deshalb werden auch keine Stützkurse angeboten. Außerdem werden im digitalen Register nicht erfüllte Arbeitsaufträge und nicht gemachte oder nicht abgegebene Hausaufgaben und unvorbereitete Schüler vermerkt.
    Die Bewertungselemente berücksichtigen die gesamte Persönlichkeit des Schülers und spiegeln seine individuelle Lernentwicklung wider. Somit ergibt sich die Semesterbewertung bzw. Endnote aus der Summe aller oben angeführten Kompetenzen.

    A.2.1.5 Kriterien für die Auswahl der fächerübergreifenden Lernangebote

    Zu den fächerübergreifenden Lernangeboten gehören laut den RRL der:

    • Erwerb der übergreifenden Kompetenzen laut Bildungsprofil;
    • Projekte im sprachlichen und wissenschaftlichen-technologischen Bereich;
    • die Vertiefung des verpflichtenden curricularen Unterrichts;
    • Angebote zum Aufholen von Lernrückständen
      • zur Begabungs- und Begabtenförderung,
      • zum sozialen Lernen; 
    • Lernberatung.

    Die Angebote können klassen- und stufenübergreifend organisiert werden und auch niedrigere Gruppengrößen vorsehen. Entsprechende Ressourcen werden laut Kriterien für das funktionale Plansoll zugewiesen.
     

    Kriterien für die Auswahl der Lernangebote

    • praktische Anwendung informations-technologischer Geräte und Anwenderprogramme;
    • arbeiten und lernen mit Medien;
    • Laborarbeit in Verbindung der Fächer Physik und Chemie;
    • praktisches Arbeiten zur Festigung der Sprachkompetenzen;
    • Lernangebote im Bereich der politischen Bildung, Verkehrs- und Mobilitätsbildung, Umweltbildung und Gesundheitsförderung.

     

    ​Lernziel und Bewertung

    • Fertigkeiten und Kenntnisse im informations- technologischen Bereich;
    • eigenständiges und selbständiges Erarbeiten von Lösungen;
    • soziales Arbeiten und Lernen;
    • Fähigkeit zu eigenständigem, fächerverbindendem Arbeiten, Forschen und Lernen;
    • Erwerb von Medien- und Sprachkompetenzen;
    • Orientierung: Schüler/innen können ihre Eignungen und Fähigkeiten einschätzen.

    A.2.2.7.5 Informatik

    FACHCURRICULUM INFORMATIK

    3. bis 5. Klasse, Realgymnasium mit Schwerpunkt Angewandte Naturwissenschaften

    Ziele

    Der Informatikunterricht trägt dazu bei, digitale Hilfsmittel sachgerecht und zielgerichtet, verantwortungs- und sinnvoll einzusetzen. Sie sind im Informatikunterricht stets Medium, Werkzeug und Inhalt des Lernens zugleich

    Schülerinnen und Schüler lernen die wichtigsten theoretischen Grundlagen der Informationswissenschaften und erwerben Fertigkeiten in der Nutzung von Instrumenten der Informatik. Dabei sollen ihnen die Prinzipien klar werden, auf denen die verschiedenen aktuellen Varianten eines Informatiksystems gründen. Schülerinnen und Schüler lernen neben der Bedienung entsprechender Systeme vor allem die darauf ausgerichteten Arbeitsmethoden erkennen und beherrschen, damit sie auch künftige technische Entwicklungen besser beurteilen können und ihre Vorkenntnisse und bestehenden Fähigkeiten selbstständig weiterentwickeln.

    Im Informatikunterricht sind die inhaltlichen Bereiche Information und Daten, Algorithmen, Sprachen und Automaten, Informatiksysteme, Informatik, Mensch und Gesellschaft immer eng verzahnt mit den Prozessbereichen des Modellierens und Implementierens, Begründens und Bewertens, Strukturierens und Vernetzens, Kommunizierens und Kooperierens, Darstellens und Interpretierens.

    Die Schülerinnen und Schüler erwerben die notwendigen Kompetenzen, um die durch Informatiksysteme veränderte Lebenswelt zumindest zu einem wesentlichen Teil zu durchschauen, verstehen, beurteilen und mitgestalten zu können. Im Informatikunterricht werden die Gemeinsamkeiten der für alle Disziplinen gültigen informatischen Strukturen und Methoden einschließlich fächerübergreifend und fächerverbindend, hauptsächlich zur Mathematik, Physik und zu den Naturwissenschaften gestaltet.

    Weiters ist es wichtig, Synergien mit dem Umfeld zu finden, indem die Zusammenarbeit mit Universitäten, Forschungseinrichtungen, Wissenschaftsmuseen und der Arbeitswelt ermöglicht wird.

    Kompetenzen am Ende der 5. Klasse

    Die Schülerin, der Schüler kann:

    • mit den gängigsten Software-Programmen umgehen und sie für das eigene Lernen und die Kommunikation im Netz zielgerichtet einsetzen
    • unter Nutzung innovativer Methoden und Techniken Daten suchen, analysieren, interpretieren, organisieren, verarbeiten, darstellen und präsentieren
    • zu gegebenen Sachverhalten informatische Modelle erstellen, diese mit geeigneten Werkzeugen implementieren und die Implementierung der Modelle reflektieren
    • Möglichkeiten und Grenzen der Informatik innerhalb des kulturellen und sozialen Kontextes, in dem sie angewandt wird, bewusst wahrnehmen und reflektieren
    • sich selbstständig neue Anwendungen und Informatiksysteme erschließen

    Bewertungskriterien

    Didaktische und methodische Hinweise in Bezug auf die Bewertung

    Der Unterricht wechselt je nach Kompetenzziel und Klassensituation zwischen Einzel-, Partner- und Gruppenarbeiten, Lehrervortrag, Schülerreferate, Arbeits- und Wochenpläne, Arbeit am PC

    Im Unterricht sollen unterschiedliche Arbeitsformen eingesetzt werden:

    Einzel-, Partner-, Gruppen- und Klassenarbeiten

    verschiedene Formen mündlicher und schriftlicher Äußerungen (Referate, Vorträge)

    Fragen zum Unterrichtsstoff

    Art und Häufigkeit der Überprüfungen: Einzel-, Partner-, Gruppen- und Klassenarbeiten; mündliche und schriftliche Fragen und Aufgaben (Referate, Vorträge ...)

    Gewichtung: alle "1"

    Bewertung des Lernfortschritts: wird berücksichtigt Individuelle Bildungspläne werden berücksichtigt Mitarbeitsnote: kann vergeben werden

     

    2. Biennium Angewandte Naturwissenschaften

    Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 3. Kl.
    die Charakteristiken der Computerarchitekturen, die Konzepte von Hard- und Software beschreiben Computerarchitektur, Konzepte von Hard- und Software, binäre Codierung  
    das Von Neumann-Prinzip und grundlegende Konzepte von ASCII -Code und Unicode verstehen Von Neumann-Maschine, ASCII -Code, Unicode ASCII -Code, Unicode
    das Betriebssystem mit seinen grundlegenden Funktionen und Eigenschaften zielgerichtet nutzen Betriebssysteme, Hilfsprogramme Betriebssysteme, Hilfsprogramme
    den Begriff des Prozesses als ein sich in Ausführung befindliches Programm verstehen und den grundlegenden Mechanismus der Speicherverwaltung und die wichtigsten Funktionen der Dateisysteme erklären Prozess, Speicherverwaltung, Dateisysteme  
    die Elemente eines elektronischen Dokumentes erkennen und zielgerichtet einsetzen Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentationssoftware Präsentationen (z.B. mit LibreOffice)
    das Internet und seine Dienste nutzen und erklären Struktur des Internet und Internetdienste Client-Server-Anwendungen
    einen Algorithmus in Pseudocode und in einer bestimmten Programmiersprache entwickeln algorithmische Grundbausteine, Syntax einer Programmiersprache algorithmische Grundbausteine, Syntax einer Programmiersprache
    die Prinzipien, die den Programmiersprachen zugrunde liegen, verstehen und nutzen Programmiersprachen z.B. HTML, CSS, Javascript

     

    Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 4. Kl.
    die Charakteristiken der Computerarchitekturen, die Konzepte von Hard- und Software beschreiben Computerarchitektur, Konzepte von Hard- und Software, binäre Codierung Computerarchitektur, Konzepte von Hard- und Software, binäre Codierung
    das Von Neumann-Prinzip und grundlegende Konzepte von ASCII -Code und Unicode verstehen Von Neumann-Maschine, ASCII -Code, Unicode Von Neumann-Maschine

    das Betriebssystem mit seinen grundlegenden Funktionen und Eigenschaften zielgerichtet nutzen

    Betriebssysteme, Hilfsprogramme Betriebssysteme, Hilfsprogramme
    den Begriff des Prozesses als ein sich in Ausführung befindliches Programm verstehen und den grundlegenden Mechanismus der Speicherverwaltung und die wichtigsten Funktionen der Dateisysteme erklären Prozess, Speicherverwaltung, Dateisysteme Prozess, Speicherverwaltung, Dateisysteme
    die Elemente eines elektronischen Dokumentes erkennen und zielgerichtet einsetzen Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentationssoftware Präsentationen (z.B. mit LibreOffice)
    das Internet und seine Dienste nutzen und erklären Struktur des Internet und Internetdienste Struktur des Internet und Internetdienste
    einen Algorithmus in Pseudocode und in einer bestimmten Programmiersprache entwickeln algorithmische Grundbausteine, Syntax einer Programmiersprache algorithmische Grundbausteine, Syntax einer Programmiersprache
    die Prinzipien, die den Programmiersprachen zugrunde liegen, verstehen und nutzen Programmiersprachen z.B. HTML, CSS, Javascript, C

     

    5. Klasse Angewandte Naturwissenschaften

    Fertigkeiten

    Kenntnisse

    Lerninhalte 5. Kl.

    gegebene Algorithmen lesen und interpretieren und Algorithmen zum Lösen von Aufgaben und Problemen aus verschiedenen Anwendungsgebieten entwerfen und realisieren

    die wichtigsten Algorithmen der Numerik die wichtigsten Algorithmen der Numerik
    formale Sprachen zur Interaktion mit Informatiksystemen und zum Problemlösen nutzen formale Sprachen formale Sprachen
    für einfache Sachverhalte objektorientierte Modelle entwickeln und diese darstellen, die Vorgehensweisen bei der Modellierung informatischer Sachverhalte begründen Klassendiagramme, Syntax einer objektorientierten Programmiersprache Klassendiagramme, Syntax einer objektorientierten Programmiersprache (z.B. C++, Java)
    einfache Simulationen zum Problemlösen und zur Unterstützung von wissenschaftlichen Untersuchungen nutzen Simulationsprogramme Simulationsprogramme (z.B. octave, gnuplot)
    die Verwaltung und Speicherung großer Datenmengen modellieren Datenmodelle Datenmodelle
    einfache Datenmodelle in relationale Modelle umsetzen und diese mit einem Datenbanksystem realisieren Datenbanken Datenbanken (z.B. PostgreSQL)
    Situationen, in denen persönliche Daten weitergegeben werden, bewerten und die Unsicherheit einfacher Verschlüsselungsverfahren erkennen Datensicherheit, Privacy, Verschlüsselungsverfahren Datensicherheit, Privacy, Verschlüsselungsverfahren

    A.Bewertungskriterien

    FACHCURRICULUM

    BEWERTUNGSKRITERIEN INFORMATIK

    Klassen: RG 2. Bienn. u. 5. Klasse

    Didaktische und methodische Hinweise in Bezug auf die Bewertung

    Der Unterricht wechselt je nach Kompetenzziel und Klassensituation zwischen Einzel-, Partner- und Gruppenarbeiten, Lehrervortrag, Schülerreferate, Arbeits- und Wochenpläne, Arbeit am PC
    Im Unterricht sollen unterschiedliche Arbeitsformen eingesetzt werden:

    • Einzel-, Partner-, Gruppen- und Klassenarbeiten
    • verschiedene Formen mündlicher und schriftlicher Äußerungen (Referate, Vorträge)
    • Fragen zum Unterrichtsstoff

    Art und Häufigkeit der Überprüfungen: Einzel-, Partner-, Gruppen- und Klassenarbeiten; mündliche und schriftliche Fragen und Aufgaben (Referate, Vorträge ...)
    Gewichtung: alle "1"

    Bewertung des Lernfortschritts: wird berücksichtigt
    Individuelle Bildungspläne werden berücksichtigt
    Mitarbeitsnote: kann vergeben werden

    Bewertungskriterien: Kompetenzbereiche und Kompetenzen

    • mit den gängigsten Software-Programmen umgehen und sie für das eigene Lernen und die Kommunikation im Netz zielgerichtet einsetzen
    • unter Nutzung innovativer Methoden und Techniken Daten suchen, analysieren, interpretieren, organisieren, verarbeiten, darstellen und präsentieren
    • zu gegebenen Sachverhalten informatische Modelle erstellen, diese mit geeigneten Werkzeugen implementieren und die Implementierung der Modelle reflektieren
    • Möglichkeiten und Grenzen der Informatik innerhalb des kulturellen und sozialen Kontextes, in dem sie angewandt wird, bewusst wahrnehmen und reflektieren
    • sich selbstständig neue Anwendungen und Informatiksysteme erschließen

    A.2.1.6 Kriterien für die Begabungs- und individuelle Bildungsförderung

    Begabungs- und Bildungsförderung

    Begabungs- und Bildungsförderung umfasst Fördermaßnahmen sowohl innerhalb der regulären Unterrichtszeit als auch außerhalb. Im Zuge dieser Fördermaßnahmen kommen innere und äußere Differenzierung zur Anwendung. Im Sinne einer dynamischen Schulentwicklung wird diese Förderung von der gesamten Schulgemeinschaft umgesetzt, nicht nur in einzelnen Klassen und von einigen wenigen Lehrpersonen. Die Verstärkung von Teamarbeit innerhalb des Lehrkörpers sind dabei wichtige Faktoren wie auch die Zusammenarbeit mit externen Experten und Körperschaften. Die Förderangebote richten sich an alle Schüler/innen, sind vielfältig und breit gestreut und umfassen die verschiedenen Begabungen, Interessen und Lernstile. Die Angebote beinhalten individualisierende Förderung in homogenen wie heterogenen Kleingruppen und individuelle Einzelangebote. Finanzierung Bei der Zusatzfinanzierung im Rahmen des funktionalen Plansolls wird dieser Bereich besonders berücksichtigt. Um entsprechende Mittel wird regelmäßig angesucht.

    Wahlbereich

    Schüler/innen haben das Recht, Wahlangebote in Anspruch zu nehmen. Der Wahlbereich trägt ihren Interessen, Neigungen und Bedürfnissen Rechnung, ergänzt die verpflichtende Unterrichtszeit und ist konzeptuell im Schulprogramm verankert. Laut RRL kann "das Wahlfach technisch-praktische Arbeiten vertiefen oder andere Angebote vorsehen". Die Angebote werden von den Lehrpersonen oder in Absprache mit ihnen durchgeführt. Bei einer Zusammenarbeit mit anderen schulischen oder außerschulischen Einrichtungen erstellt die Schule im Schulprogramm dafür eigene Kriterien. Die Teilnahme an den Angeboten ist unentgeltlich, abgesehen von Fahrtspesen, Eintritten und Verbrauchsmaterial. Nach erfolgter Einschreibung ist die Teilnahme an den Angeboten für die Schüler/innen verpflichtend und unterliegt als Teil des persönlichen Stundenplans der Bewertung.

    Kriterien für die Auswahl der Lernangebote

    Die Auswahl der Lernangebote im Wahlbereich orientiert sich an den Rahmenrichtlinien, abgestimmt auf das Leitbild der Schule. Im 1. Biennium werden Lernangebote praktischtechnischer Natur, die orientierenden Charakter haben bevorzugt, außerdem Lernangebote im sprachlichen Bereich und notwendige Aufholkurse. Im 2. Biennium und in der 5. Klasse werden vor allem offene Lernwerkstätten, offenes Labor und spezifische Förderkurse für die Teilnahme an Olympiaden und Wettbewerben sowie für den Erwerb von Sprachdiplomen ausgewählt.

    Die Rahmenrichtlinien sagen zudem: Innovative Vorhaben ...

    • im sprachlichen Bereich beziehen alle Fächer mit ihrem spezifischen Beitrag zur Sprachförderung ein und nutzen fächerübergreifende Angebote und den Wahlbereich zum gezielten Sprachunterricht.
    • im wissenschaftlich-technologischen Bereich nutzen fächerübergreifende Angebote und den Wahlbereich und setzen auf die enge Zusammenarbeit der Lehrpersonen aller naturwissenschaftlichen und technischen Fächer.
    • sind für das Schulcurriculum allgemein gültig.

    ​Dabei wird auch Bezug genommen zur

    • politischen Bildung,
    • Gesundheitsförderung,
    • Verkehrs- und Mobilitätsbildung,
    • Umweltbildung,
    • Berufs- und Studienorientierung.

    A.2.2.7.6 Italienisch (auch TFO)

    Curriculo disciplinare di Italiano L2

    Obiettivi

    Il curricolo prevede un’evoluzione graduale dei contesti linguistici che da relativamente semplici diventeranno sempre più complessi e si baseranno sul Quadro comune europeo di riferimento delle lingue. A conclusione del secondo ciclo di istruzione gli alunni (da qui in poi per “alunni” si intenderanno entrambi i sessi) devono raggiungere un livello di competenza B2.

    La lezione prende spunto dal contesto in cui vivono gli alunni nonché dalla storia e dalla cultura italiana. L’incontro con testi significativi della letteratura italiana mira a educare gli alunni all’interpretazione della realtá, al confronto con i simboli. Lo scopo principale deve comunque rimanere quello “linguistico- comunicativo”.

    Oltre alla competenza linguistica generale, si aspira a raggiungere anche una competenza linguistica specifica a seconda dei diversi indirizzi scolastici. 

     

    Competenze alla fine del primo biennio 

    L’alunno/a è in grado di:

    • comprendere gli elementi principali di un discorso in lingua standard, scritto, parlato o anche attraverso canali multimediali, su argomenti familiari, d’attualità, di interesse personale e di studio, esprimendo le proprie opinioni in proposito.

    • interagire in situazioni di quotidianità, prendendo parte attiva a conversazioni di argomento vario;

    • esprimersi, in modo semplice e coeso, su argomenti tratti dalla sfera d’interesse personale e di studio, anche motivando opinioni personali;

    • scrivere testi coerenti e coesi su argomenti noti di interesse personale e di studio.

     

    Competenze alla fine del quinto anno

    L’alunno/a è in grado di:

    • comprendere discorsi di varia lunghezza, seguire argomentazioni di una certa complessità, purché il tema sia relativamente conosciuto nonché comprendere la maggior parte dei contenuti di fonte multimediale, di attualità e di carattere culturale, in lingua standard;

    • comprendere alla lettura, globalmente e analiticamente, testi scritti su questioni d’attualità, testi letterari in lingua contemporanea, commenti e contributi critici;

    • interagire e mediare con disinvoltura ed efficacia, con registro adeguato alle circostanze, in situazioni di quotidianità personale, sociale e riguardanti l’indirizzo di studio, esponendo e sostenendo le proprie opinioni;

    • esprimersi in modo chiaro e articolato su una vasta gamma di argomenti di interesse personale, culturale, di studio e di attualità, sostenendo le proprie opinioni e il confronto con le altre;

    • scrivere testi, coerenti e coesi, su argomenti vari di interesse personale, culturale, di studio e d’attualità, esprimendo anche opinioni e mettendo a confronto posizioni diverse.

     

    Primo e secondo anno

    Abilità, competenze, conoscenze e contenuti

    ASCOLTO

    L’alunna/o deve saper:

    • comprendere globalmente il senso di dialoghi e monologhi autentici di contenuti e complessità vari;

    • cogliere globalmente il messaggio dei media su tematiche di interesse personale, di studio e di attualità ed inerenti alla vita quotidiana.

    Gli ascolti sono tratti da diverse fonti:

    • notiziari
    • film
    • canzoni
    • messaggi pubblicitari
    • video
    • multimedia

    LETTURA

    L’alunna/o deve saper:

    • comprendere globalmente e analiticamente testi di uso pratico, informativi, regolativi ed espositivi, nonché testi letterari contemporanei di varia complessità;

    • comprendere lessico sconosciuto desumendolo dal testo; 

    • usare in modo mirato gli strumenti di consultazione.

    Le letture vertono su tematiche di interesse personale, di studio e di attualità ed inerenti alla vita quotidiana e sono tratte da diverse fonti:

    • giornali, riviste, opere letterarie contemporanee in lingua moderna e standard
    • internet
    • diari, lettere personali / e-mail
    • opuscoli
    • inserzioni
    • messaggi pubblicitari

    INTERAZIONE

    L’alunna/o deve saper:

    • interagire in varie situazioni su argomenti diversi;

    • scambiare idee e opinioni su argomenti culturali, su tematiche di interesse personale, di studio e di attualità ed inerenti alla vita quotidiana.

    Le attività di interazione richieste sono: 

    • scambi di informazioni
    • conversazioni casuali
    • discussioni informali
    • discussioni formali
    • dibattiti
    • interviste
    • transazioni per ottenere beni e servizi
    • cooperazioni finalizzate a uno scopo (organizzazione di un’attività)

    PRODUZIONE ORALE

    L’alunna/o deve saper:

    • descrivere persone, situazioni, avvenimenti presenti, passati e futuri; 

    • narrare;

    • sostenere e motivare in modo semplice opinioni personali;

    • relazionare in modo autonomo su argomenti vari;

    • riassumere in modo autonomo vari tipi di testo.

    Le tematiche sono di interesse personale, di studio e di attualità ed inerenti alla vita quotidiana.

    Attività inerenti a:

    • notiziari
    • film, documentari
    • trasmissioni televisive e radiofoniche
    • messaggi pubblicitari
    • libri e audiolibri
    • giornali e riviste
    • multimedia (web, podcast, …)

    PRODUZIONE SCRITTA

    L’alunna/o deve saper:

    • produrre testi reali e immaginari, di tipo espositivo, manipolativo, funzionale e creativo; raccontare esperienze; 

    • esprimere impressioni e opinioni.

    • produrre testi scritti di uso pratico, quali:

      • moduli, schede di informazione personale e questionari
      • schemi e griglie
      • messaggi, comunicazioni e avvisi
      • lettere e comunicazioni personali
      • manifesti, opuscoli, locandine, copertine
      • ricette, istruzioni d’uso…
      • relazioni, presentazioni.

    Le tematiche riguardano gli interessi personali, di studio e di attualità ed inerenti alla vita quotidiana.

    Argomenti grammaticali da svolgere nel primo anno:

    • Aggettivi qualificativi: concordanza e comparativo e superlativo (regolari e irregolari)

    • congiunzioni di aggiunta e contrasto

    • preposizioni di tempo e luogo

    • ripresa del presente (anche irregolare) e del futuro del modo indicativo

    • i tempi verbali del passato (forma e uso) del modo indicativo

    • l'imperativo positivo e negativo

    • il condizionale per riportare fatti non certi

    • la particella si 

    • pronomi diretti e indiretti (anche uso contrastivo)

    • doppia negazione

    Argomenti grammaticali da svolgere nel secondo anno: 

    • tempi del congiuntivo 

    • congiunzioni concessive 

    • condizionale nelle richieste 

    • pronomi doppi 

    • pronomi relativi 

    • passaggio dal discorso diretto a quello indiretto 

    • periodo ipotetico

    • cenni sull'uso della forma passiva

     

    Terzo e quarto anno

    Abilità, competenze e conoscenze 

    ASCOLTO

    L’alunna/o deve saper:

    • comprendere globalmente e analiticamente testi orali di media lunghezza e complessità, individuando anche il punto di vista del parlante;

    • comprendere il significato globale e analitico di testi di argomento culturale, anche trasmessi dai media.

    I testi usati sono di vario genere e tipo, anche multimediali, riguardano vita quotidiana, tematiche di interesse personale, di studio e di attualità.

    LETTURA

    L’alunna/o deve saper:

    • comprendere globalmente vari tipi di testi scritti su tematiche diverse cogliendo il significato del messaggio nei suoi tratti fondamentali.

    • comprendere globalmente e analiticamente testi letterari di generi diversi, riconoscerne le caratteristiche e i diversi dettagli.

    INTERAZIONE

    L’alunna/o deve saper:

    • interagire, sostenendo il proprio punto di vista, in situazioni diverse e su tematiche riguardanti la vita personale, sociale e culturale;

    • dare e richiedere informazioni; 

    • condurre interviste e conversazioni; 

    • intavolare discussioni informali e formali su argomenti vari;

    • prendere parte attivamente a conversazioni su eventi culturali, opere letterarie o testi specialistici;

    • mediare fra lingue diverse in situazioni varie.

    PRODUZIONE ORALE

    L’alunna/o deve saper:

    • descrivere,

    • narrare e argomentare, in modo funzionale a scopo e situazione, avvenimenti ed esperienze tratti dalla sfera personale, di studio e sociale;

    • esporre e commentare, anche in forma argomentativa, testi vari;

    • riassumere, con autonomia espressiva, vari tipi di testo (testi letterari e non letterari ed eventi culturali di vario genere).

    Gli argomenti sono tratti da testi letterari di genere ed epoche diversi e le tematiche sono di carattere culturale, anche affrontate dai media.

    PRODUZIONE SCRITTA

    L’alunna/o deve saper:

    • produrre testi reali e immaginari, di tipo espositivo, manipolativo, funzionale e creativo; 

    • raccontare esperienze; 

    • esprimere impressioni e opinioni;

    • produrre testi scritti di uso pratico, quali:

      • messaggi, comunicazioni e avvisi
      • lettere e comunicazioni personali
      • relazioni, presentazioni

     

    Ultimo anno

    Abilità, competenze e conoscenze 

    ASCOLTO

    L’alunna/o deve saper comprendere globalmente e analiticamente testi orali di varia lunghezza e complessità, individuando il punto di vista del parlante, riguardanti tematiche di interesse personale, di studio e di attualità.

    LETTURA

    L’alunna/o deve saper: 

    • comprendere vari tipi di testi scritti di vario genere e tipo su tematiche diverse, cogliendone interamente il significato.  Si privilegiano opere attinenti all'esperienza degli alunni, alla specificità dell'indirizzo della scuola e agli obiettivi fissati nel Piano dell'offerta formativa (Schulprogramm) per le singole classi.

    • comprendere globalmente e analiticamente testi letterari, individuandone lo scopo e le caratteristiche specifiche;

    • comprendere contributi critici su opere e avvenimenti culturali.

    INTERAZIONE

    L’alunna/o deve saper:

    • interagire, sostenendo il proprio punto di vista, in situazioni diverse e su tematiche varie;

    • dare e richiedere informazioni;

    • condurre interviste e conversazioni; 

    • intavolare discussioni informali e formali su argomenti vari;

    • mediare con disinvoltura fra lingue diverse in situazioni varie.

    PRODUZIONE ORALE

    L’alunna/o deve saper:

    • descrivere; 

    • narrare avvenimenti ed esperienze tratti dalla sfera personale, di studio e sociale;

    • argomentare in modo efficace e funzionale a scopo e situazione;

    • riassumere, con efficacia e autonomia espressiva, vari tipi di testo - letterari e non letterari - ed eventi culturali di vario genere;

    • esporre e commentare testi vari con argomentazioni e interpretazioni personali.

    PRODUZIONE SCRITTA

    L’alunna/o deve saper:

    • produrre testi funzionali di vario tipo;

    • produrre testi reali e immaginari;

    • produrre testi argomentativi;

    • esprimere impressioni e sentimenti; 

    • sostenere tesi con argomenti ed esempi.

    Produzione orale e scritta:

    • il testo argomentativo

    • il testo descrittivo/funzionale, di argomento, scientifico e tecnico

    • i testi attinenti ad eventuali sbocchi professionali: CV europeo

    • il sunto di testi letterari e di civiltà

    • la risposta breve

     

    Terzo, quarto e quinto anno - contenuti

    Contenuti letterari

    Unità per autore: Il profilo degli autori è costruito attraverso un inquadramento storico-culturale e attraverso la poetica. La lettura può essere integrale di un'opera oppure per brani che mettano in risalto gli aspetti significativi dell'opera dell'autore.

    Sono possibili riferimenti ad autori tedeschi o di altre letterature anche in collaborazione con gli insegnanti di altre materie.

    Unità per opera: Ciascuna opera presa in esame comprende un percorso di lettura che individua temi e tecniche espressive essenziali per comprendere il testo e la sua struttura.

    Si privilegiano opere attinenti all'esperienza degli alunni, alla specificità dell'indirizzo della scuola e agli obiettivi fissati nel Piano dell'offerta formativa (Schulprogramm) per le singole classi.

    Unità per genere: Attraverso una scelta di testi di epoche diverse, appartenenti allo stesso genere, si offre l'idea della persistenza e del mutamento nel tempo delle forme letterarie.

    Unità per tema: Si focalizzano alcuni temi ricorrenti nella tradizione letteraria, evidenziandone l'evoluzione in relazione ai mutamenti della sensibilità della cultura e della società.

    Unità di letteratura “di evasione”: Incontro e riflessione sui generi di larga diffusione, con una scelta di brani ed esempi che permetta di riconoscere gli elementi tipici della letteratura di evasione e di esaminare le tematiche narrative tipiche dei generi: giallo, fantascienza, spy story, fantasy, fumetto.

     

    Contenuti non letterari

    Per “tema” si intende una trattazione relativamente approfondita ed estesa, mentre per “argomento” si intende una trattazione breve, per es. un articolo di giornale, una breve discussione.

    Uno o più temi di cultura, società, storia, arte.

    A titolo esemplificativo un periodo storico, una corrente artistica; Venezia dalle origini alle problematiche di oggi; il 68 - generazioni a confronto, il futurismo.

    Argomenti di attualità, società e cultura; articoli di giornale e riviste, notiziari TV, reportage, documentari.

    Argomenti/temi di scienze naturali: chimica, biologia, ambiente, tecnologie.

     

    Per il terzo anno: Lettura globale e dettagliata di un'opera in comune tra le diverse sezioni con attività di gruppo/classe. Tali attività sono riassunte sotto il titolo: “Per una manciata di libri”.

    Per il quarto anno:  Preparazione all'esame di bilinguismo, e alle certificazioni linguistiche CELI/PLIDA. Preparazione alla prova scritta e orale dell'Esame di Stato.  

    Per il quinto anno: Preparazione mirata alle prove scritte e al colloquio dell’Esame di Stato.

     

    Collaborazioni interdisciplinari

    Sono possibili riferimenti ad autori tedeschi o di altre letterature anche in collaborazione con gli insegnanti di altre materie.

     

    Criteri di valutazione per la prova scritta di Italiano L2 dell’Esame di Stato 

    Per la valutazione del compito d'ascolto, del compito di lettura e dei due compiti di produzione scritta si farà ricorso alla griglia di valutazione approntata dall'Intendenza scolastica tedesca.

    A.Bewertungskriterien

    Criteri di valutazione

    Indicazioni di carattere didattico-metodologico riguardo alla valutazione

    Tipologie e frequenza delle verifiche: La valutazione finale si basa su un congruo numero di verifiche, che includono compiti in classe, verifiche orali (cosiddette 'interrogazioni'), verifiche grammaticali, lessicali e sui contenuti trattati (test), presentazioni, dibattiti e prove di ascolto.

     

    ASCOLTO 

    Si verificano e si valutano quantità, qualità e pertinenza delle informazioni colte. In particolare l’alunna/o deve saper:

    • cogliere i punti essenziali di messaggi in presenza del parlante e di messaggi multimediali; 

    • cogliere da diversi elementi verbali, paraverbali, non verbali, il contesto, la situazione, lo scopo, gli atti comunicativi e lo stato d'animo del parlante.

    LETTURA 

    Si verificano e si valutano quantità, qualità e pertinenza delle informazioni estrapolate da un determinato testo.

    INTERAZIONE 

    Si verificano e si valutano:

    • efficacia pragmatica (raggiungimento dello scopo comunicativo); 

    • appropriatezza socio-culturale; 

    • accuratezza lessicale e correttezza morfosintattica; 

    • fluenza; 

    • attivazione di strategie di pianificazione, compensazione, controllo e riparazione.

    PRODUZIONE ORALE 

    Si verificano e si valutano: 

    • efficacia e chiarezza dell'esposizione; 

    • capacità di sintesi; 

    • coerenza e coesione nell’articolazione di un discorso; 

    • completezza delle informazioni richieste; 

    • fluenza; 

    • appropriatezza e varietà lessicale; 

    • autonomia linguistica;

    • correttezza morfosintattica; 

    • pronuncia e intonazione; 

    • rispetto delle consegne. 

    PRODUZIONE SCRITTA 

    Si verificano e si valutano: 

    • efficacia dell'esposizione; 

    • capacità di sintesi; 

    • qualità delle idee; 

    • coerenza e coesione testuale; 

    • completezza delle informazioni richieste; 

    • pertinenza al genere testuale richiesto; 

    • correttezza ortografica e morfosintattica;

    • appropriatezza e varietà lessicale; 

    • autonomia linguistica.

     

    Tipologie di esercitazione: 

    • scrittura funzionale (messaggi, mail, lettere, schemi e griglie);

    • scrittura guidata (su modelli e con vincoli dati); 

    • scrittura creativa;

    • scrittura argomentativa.

     

    Modalità di lavoro: individuale, in coppia, in piccolo gruppo, in plenaria.

     

    “Peso” della valutazione: per le verifiche orali è "1"; per le altre tipologie di verifica il “peso” varia da 0,3 a 1 a seconda della difficoltá delle prove. Il peso viene comunicato agli alunni prima della verifica e annotato nel registro. 

    La valutazione tiene conto anche dei progressi fatti e della collaborazione in classe. 

    Per quegli alunni che abbiano diritto a un PDP (Piano Didattico Personalizzato) o a un PEI (Piano Educativo Personalizzato) la valutazione segue le indicazioni contenute nei suddetti documenti.

     

    Criteri di valutazione: competenze  

    • Applicare le regole ortografiche

    • Argomentare 

    • Cogliere informazioni globali 

    • Cogliere informazioni specifiche 

    • Descrivere

    • Esporre in modo chiaro ed esaustivo l'argomento

    • Esprimersi in modo spontaneo

    • Interpretare e analizzare un testo

    • Raccontare 

    • Riassumere

    • Rielaborare in modo autonomo le informazioni date

    • Scrivere testi coerenti e coesi

    • Svolgere responsabilmente i compiti a casa

    • Svolgere un gioco di ruolo 

    • Usare il lessico adeguato all'argomento

    • Usare in modo appropriato il medium scelto

    • Usare le strutture grammaticali specifiche

    A.2.2.7.7 Katholische Religion (auch TFO)

    Fachcurricula katholische Religion

    RG und TFO 1. Bienn., 2. Bienn. und 5. Klasse

    Didaktische und methodische Hinweise in Bezug auf die Bewertung

    Bewertungen sind für Schüler wie auch für Lehrpersonen gleichermaßen als ein Instrument der Unterrichtskontrolle zu erachten. Im Religion-Unterricht werden unterschiedliche Arbeitsformen eingesetzt:

    • Lehrerzentrierter Unterricht
    • Einzel-, Partner- und Gruppenarbeiten
    • mündliche und schriftliche Äußerungen
    • Bearbeitung von Texten durch Arbeitsfragen, Stellungnahmen, Umschreiben von Texten durch Perspektivenwechsel

    Art und Häufigkeit der Leistungserhebungen

    Die Fachgruppe legt darauf Wert, dass die Schüler regelmäßigen Leistungskontrollen, mündlich wie schriftlich, unterzogen werden, um eine kontinuierliche Beschäftigung mit den im Unterricht behandelten Themen zu fördern. Die ständige Auseinandersetzung mit den erarbeiteten Lerninhalten stärkt den persönlichen Zugang und ermöglicht insgesamt bessere Leistungen.

    Für schriftliche Kontrollen (bei Bedarf auch nicht angekündigt) werden die folgenden Formen eingesetzt:

    • offene Fragen (auch kombinierte Tests bestehend aus beiden Fächern)
    • themenzentriertes Argumentieren

    Gewichtung

    Prinzipiell werden alle Leitungserhebungen, mündlich wie schriftlich, als gleichwertig aufgefasst. Daher werden nur selten und stets aus besonderen Gründen und didaktischen Notwendigkeiten einzelne Noten anders gewichtet.

    Individualisierende Maßnahmen

    Um jedem Schüler gerecht zu werden, werden bei Bedarf individualisierende Maßnahmen, sowohl im Unterrichtsgeschehen wie auch bei den Leistungserhebungen, getroffen.

    Mitarbeitsnote

    Am Ende eines jeden Semesters kann der Fachlehrer eine Mitarbeitsnote vergeben, die sich aus folgenden Elementen ergibt:

    • Voraussetzung für die Arbeit im Unterricht ist das regelmäßige Mitführen der Arbeitsmaterialien des Schülers
    • aktive und konstruktive Beteiligung am Unterrichtsgeschehen
    • Führen einer sauberen Mitschrift, pünktliche Abgabe von Arbeitsaufträgen und Hausarbeiten
    • Bereitschaft sich fachliche Lerninhalte außerschulisch anzueignen und zu vertiefen

    Bewertungskriterien: Kompetenzbereiche und Kompetenzen

    • Der Schüler hat die Problemstellung inhaltlich erfasst und hält sich bei der Lösung an die vor-gegebenen Angaben.
    • Die Beantwortung der Fragen zeigt Fachwissen.
    • Der Schüler kann Verbindungen zwischen den Fachbereichen herstellen.
    • Der Ausdruck ist fachadäquat (Fachsprache, etc.).
    • Die Argumentation ist logisch‐ stringent‐ kohärent.
    • Der Schüler zeigt Abstraktions‐ und Kritikfähigkeit.
    • Darstellung von religiösen Inhalten und Zusammenhängen
    • Themen, Fragestellungen und Inhalte selbständig erschließen und verstehen
    • Religiöse Inhalte kritisch prüfen und auf neue Situationen anwenden
    • Gedanken eigenständig entwickeln, begründen und präsentieren

    Anmerkungen

    Die Gesamtheit der Arbeitsergebnisse, die sich aus diesen Arbeitsformen ergeben, bildet die Grundlage für die Semesterbewertung. Dabei ist von einer grundsätzlichen Gleichwertigkeit mündlicher und schriftlicher Bewertungen auszugehen, wobei allerdings die quantitative Verteilung mündlicher und schriftlicher Bewertungen auch von Faktoren wie Klassengröße, Disponibilität der Schüler usw. abhängt. Die Endbewertung resultiert aus einer angemessenen Zahl von Einzelnoten, die gleichmäßig und zeitlich ausgewogen über das Semester verteilt sind. Sie ist nicht einfach das arithmetische Mittel aller Noten, sondern berücksichtigt Lernhaltung, Persönlichkeitsentwicklung des Schülers und die Endnote des ersten Semesters; sie ist rechtlich eine kollegiale Entscheidung aller Lehrer des Klassenrates unter Berücksichtigung der Kompetenzen, Fähigkeiten und Leistungen des Schülers.

    Diese Kriterien gelten als Richtlinien zur Bewertung, innerhalb derer sich eine differenzierte und der individuellen Schülerpersönlichkeit gerechte Beurteilung zu bewegen hat. Lernerfolge sind also auch an der individuellen Bereitschaft der Schüler, an sich zu arbeiten und sich weiterzuentwickeln, zu messen und zu bewerten, deshalb werden auch keine Stützkurse angeboten. Außer-dem werden im digitalen Register nicht erfüllte Arbeitsaufträge und nicht gemachte oder nicht abgegebene Hausaufgaben und unvorbereitete Schüler vermerkt.

    Die Bewertungselemente berücksichtigen die gesamte Persönlichkeit des Schülers und spiegeln seine individuelle Lernentwicklung wider. Somit ergibt sich die Semesterbewertung bzw. Endnote aus der Summe aller oben angeführten Kompetenzen.

    1. Biennium Lerninhalte

    Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 1. Kl.
    sich auf das Suchen und Fragen nach Gott einlassen Sinnfrage  

    sich mit der persönlichen Lebens- und Glaubensgeschichte auseinandersetzen

    der Mensch als religiöses und transzendenzbezogenes Wesen Lernbereich 1: Wer bin ich?
    Themen: Ich bin wer - wer bin ich?
    sich mit der Vielfalt biblischer Gottesbilder auseinander-setzen und eigene Vorstellungen von Gott formulieren biblische Gottesbilder  
    mit biblischen Texten sachgemäß umgehen und sie in Ansätzen erschließen biblische Hermeneutiken  
    die Bedeutung unterschiedlicher religiöser Motive in Lebenskontexten und in verschiedenen Ausdrucksformen reflektieren Erscheinungsformen des Religiösen bzw. der Religion  

    Gemeinsames und Unterscheidendes der monotheistischen Religionen benennen und als Kriterien in dialogischen Situationen berücksichtigen

    monotheistische Religionen, Situation andersgläubiger Menschen bei uns  

    Erfahrungen von Glück und Leid kommunizieren und Ansätze von Deutungs- und Handlungsperspektiven aufzeigen

    Glücks- und Leiderfahrungen

    Lernbereich 2: Ich und die Anderen!         

    Thema: Wer mag mich - wem bin ich wichtig?                    

    sich mit vielfältigen Sinn- und Wertangeboten der Gesellschaft und mit der Botschaft Jesu vom Reich Gottes in ihrer Bedeutung für ein gelingendes Leben auseinandersetzen Sinn- und Wertangebote, religiöse Bewegungen und Gruppierungen  
    der stärkenden und heilenden Zuwendung Gottes im eigenen Leben nachspüren und verstehen, wie sie sich in den Sakramenten und Sakramentalien verdichten Symbolverständnis, kirchliche Wege der Lebensbegleitung und Daseinsbewältigung  
    Freiheiten und Zwänge in der Lebenswelt der Jugendlichen zur Sprache bringen, damit verbundene Werte und Grundhaltungen reflektieren und die Bedeutung eines gebildeten Gewissens verstehen lernen persönliche Entscheidungssituationen und gesellschaftliche Konfliktfelder

    Lernbereich 3: Der Mensch und die Religion

    Thema: Glaubensbekenntnisse, Gottesbilder - Was glaube ich wirklich?

    sich mit aktuellen ethischen Fragen auseinandersetzen und Orientierungs- und Handlungsmöglichkeiten aufzeigen ethische Positionen, biblisch-christliches Weltund Menschenbild  
    ausgewählte soziale und kulturelle Aspekte der Wirkungsgeschichte des Christusereignisses beschreiben Beispiele der Kirchen-, Kunst- und Kulturgeschichte

    Lernbereich 4: Ich und die christliche Gemeinde

    Thema: Keiner glaubt für sich allein

    Feste und Festkreise als gelebten und gefeierten Glauben erschließen Bräuche und Feste  
    zentrale Glaubenswahrheiten zu Jesus Christus im Glauben der Kirche(n) beschreiben Jesus der Christus  
    Erfahrungen mit der Natur zur Sprache bringen, die positiven und negativen Seiten des Fortschritts aus ökonomischer, ökologischer und sozialer Sicht beleuchten und zu einer verantworteten Haltung gelangen Aspekte einer christlichen Verantwortungsethik  

    sich als Frau/Mann sehen und annehmen lernen und für einen verantworteten Umgang mit Leiblichkeit und Geschlechtlichkeit sensibel werden

    Beziehung, Freundschaft, Liebe, Sexualität  

    1. Biennium Lerninhalte

    Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 2. Kl.
    sich auf das Suchen und Fragen nach Gott einlassen Sinnfrage  

    sich mit der persönlichen Lebens- und Glaubensgeschichte auseinandersetzen

    der Mensch als religiöses und transzendenzbezogenes Wesen  
    sich mit der Vielfalt biblischer Gottesbilder auseinander-setzen und eigene Vorstellungen von Gott formulieren biblische Gottesbilder  
    mit biblischen Texten sachgemäß umgehen und sie in Ansätzen erschließen biblische Hermeneutiken Lernbereich 1: Mein Glaube und der Glaube anderer Menschen
    Themen: Biblische Schriften kennen und verstehen
    Die Religionen der Welt
    Irrwege des Glaubens
    die Bedeutung unterschiedlicher religiöser Motive in Lebenskontexten und in verschiedenen Ausdrucksformen reflektieren Erscheinungsformen des Religiösen bzw. der Religion  
    Gemeinsames und Unterscheidendes der monotheistischen Religionen benennen und als Kriterien in dialogischen Situationen berücksichtigen monotheistische Religionen, Situation andersgläubiger Menschen bei uns  
    Erfahrungen von Glück und Leid kommunizieren und Ansätze von Deutungs- und Handlungsperspektiven aufzeigen Glücks- und Leiderfahrungen  
    sich mit vielfältigen Sinn- und Wertangeboten der Gesellschaft und mit der Botschaft Jesu vom Reich Gottes in ihrer Bedeutung für ein gelingendes Leben auseinandersetzen Sinn- und Wertangebote, religiöse Bewegungen und Gruppierungen  

    der stärkenden und heilenden Zuwendung Gottes im eigenen Leben nachspüren und verstehen, wie sie sich in den Sakramenten und Sakramentalien verdichten

    Symbolverständnis, kirchliche Wege der Lebensbegleitung und Daseinsbewältigung  
    Freiheiten und Zwänge in der Lebenswelt der Jugend-lichen zur Sprache bringen, damit verbundene Werte und Grundhaltungen reflektieren und die Bedeutung eines gebildeten Gewissens verstehen lernen

    persönliche Entscheidungssituationen und gesellschaftliche Konfliktfelder

     
    sich mit aktuellen ethischen Fragen auseinandersetzen und Orientierungs- und Handlungsmöglichkeiten aufzeigen ethische Positionen, biblisch-christliches Weltund Menschenbild  
    ausgewählte soziale und kulturelle Aspekte der Wirkungsgeschichte des Christusereignisses beschreiben Beispiele der Kirchen-, Kunst- und Kulturgeschichte  

    Feste und Festkreise als gelebten und gefeierten Glauben erschließen

    Bräuche und Feste  
    zentrale Glaubenswahrheiten zu Jesus Christus im Glauben der Kirche(n) beschreiben Jesus der Christus  
    Erfahrungen mit der Natur zur Sprache bringen, die positiven und negativen Seiten des Fortschritts aus ökonomischer, ökologischer und sozialer Sicht beleuchten und zu einer verantworteten Haltung gelangen Aspekte einer christlichen Verantwortungsethik  
    sich als Frau/Mann sehen und annehmen lernen und für einen verantworteten Umgang mit Leiblichkeit und Geschlechtlichkeit sensibel werden Beziehung, Freundschaft, Liebe, Sexualität  

    Überfachliche Zusammenarbeit

    Bezug zu überfachlichen Kompetenzen

    Kommunikations- und Kooperationskompetenz
    Vernetztes Denken und Problemlösekompetenz
    Bezug zu "Geschichte":
    Religionen der Antike (Ägypten, Mesopotamien etc) als Vergleich für die jüdisch-christliche Weltanschauung
    Bezug zu RWK: Bedürfnisse, Werte
    Bezug zu Deutsch: Textgattungen, Textinterpretationen

    2. Biennium Lerninhalte

    Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 3. Kl.
    sich mit mystischen und spirituellen Traditionen auseinandersetzen und mit der persönlichen Religiosität konfrontieren Mystik und Spiritualität, Formen der Meditation 1. Lernbereich: Der Glaube und die Religionen anderer Menschen. Fehlformen des Glaubens: Sekten, Okkultismus, Satanismus, Esoterik.
    das Welt- und Menschenbild der Religionen indischen und chinesischen Ursprungs erschließen und mit dem christlichen Glauben in Beziehung setzen fernöstliche Religionen 2. Lernbereich: Sucht und Abhängigkeit; Prävention, Aufklärung, Informationen
    den Einsatz der Religionsgemeinschaften, insbesondere der katholischen Kirche, für soziale Gerechtigkeit vor Ort und weltweit erkennen und Verantwortung für sich und die Mitmenschen wahrnehmen Formen von sozialer Ungerechtigkeit; Karitative Verbände und Einrichtungen, Berufsfelder und Freiwilligenarbeit in der Kirche  
    die Ansprüche der katholischen Soziallehre an Wirtschaft, Politik und Kultur als grundlegende Herausforderung christlicher Lebensgestaltung darlegen ethische Positionen und Argumentationen aus Philosophie und Theologie  
    die Vielfalt der christlichen Konfessionen beschreiben und Möglichkeiten und Grenzen gelebter Ökumene aufzeigen Ökumenische Bewegung und Initiativen  
    sich mit dem Woher und Wohin von Mensch und Welt auseinandersetzen und mit der christlichen Perspektive des Schöpfungsglaubens und der Zukunftshoffnung vergleichen Zugänge von Naturwissenschaften und Theologie zu Schöpfung und Eschatologie  
    den Blick für die Einzigartigkeit und Würde des menschlichen Lebens öffnen und diese aus der Gottebenbildlichkeit begründen christliche Anthropologie  
    die Gefährdung des Menschen im Spannungsfeld von Wirtschaft und Konsum erkennen und zu einem eigenverantwortlichen Handeln ermutigen christliche Verantwortungsethik  

    2. Biennium Lerninhalte

    Fertigkeiten Kenntnisse Lerrninhalte 4. Kl.
    sich mit mystischen und spirituellen Traditionen auseinandersetzen und mit der persönlichen Religiosität konfrontieren Mystik und Spiritualität, Formen der Meditation  
    das Welt- und Menschenbild der Religionen indischen und chinesischen Ursprungs erschließen und mit dem christlichen Glauben in Beziehung setzen fernöstliche Religionen 1. Lernbereich: Soziale Gerechtigkeit: Die Entwicklung der Weltbevölkerung – Migration – Ausländerproblematik; Fairtrade; Weltethos.
    den Einsatz der Religionsgemeinschaften, insbesondere der katholischen Kirche, für soziale Gerechtigkeit vor Ort und weltweit erkennen und Verantwortung für sich und die Mitmenschen wahrnehmen Formen von sozialer Ungerechtigkeit; Karitative Verbände und Einricht-ungen, Berufsfelder und Freiwilligenarbeit in der Kirche 2. Lernbereich: Der Wert menschlichen Lebens: Von der Empfängnis bis zum Tod; Sterbehilfe – Euthanasie; Genmanipulation.
    die Ansprüche der katholischen Soziallehre an Wirtschaft, Politik und Kultur als grundlegende Herausforderung christlicher Lebensgestaltung darlegen ethische Positionen und Argumentationen aus Philosophie und Theologie  
    die Vielfalt der christlichen Konfessionen beschreiben und Möglichkeiten und Grenzen gelebter Ökumene aufzeigen Ökumenische Bewegung und Initiativen 3. Lernbereich: Persönlichkeit: Wahrnehmung der Wirklichkeit; Traumdeutung
    sich mit dem Woher und Wohin von Mensch und Welt auseinandersetzen und mit der christlichen Perspektive des Schöpfungsglaubens und der Zukunftshoffnung vergleichen Zugänge von Naturwissenschaften und Theologie zu Schöpfung und Eschatologie  
    den Blick für die Einzigartigkeit und Würde des menschlichen Lebens öffnen und diese aus der Gottebenbildlichkeit begründen christliche Anthropologie  
    die Gefährdung des Menschen im Spannungsfeld von Wirtschaft und Konsum erkennen und zu einem eigenverantwortlichen Handeln ermutigen christliche Verantwortungsethik  

    Überfachliche Zusammenarbeit

    Bezug zu überfachlichen Kompetenzen

    Präsentationstechniken;
    Recherchen;
    Informationsauswertung und -bearbeitung.
    Zusammenhang zu Naturkunde, Biologie, Philosophie

    5. Klasse Lerninhalte

    Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 5. Kl.
    die religiöse Deutung von Mensch und Welt als urmenschliches Phänomen verstehen Religion, Glaube und Vernunft  
    lebensfördernde Formen von Religion von lebensfeindlichen Ausprägungen und Instrumentalisierungen unterscheiden Zweifel und Kritik an Religion(en), Fehl- und Vorurteile über Religion(en), Funktionen von religiösen Maßstäben und Überzeugungen  
    sich dem Wahrheitsanspruch von Weltanschauungen und Religionen stellen philosophischer und religiöser Wahrheitsbegriff; Offenbarungsbegriff  
    den persönlichen und gesellschaftlichen Umgang mit Unheil, Leid und Tod zur Sprache bringen und mit der Botschaft von Leben, Sterben, Auferweckung und Wiederkunft Jesu in Beziehung setzen Verhältnis Gott-Mensch, Grenzerfahrungen, Botschaft von Tod und Auferstehung Jesu 1. Lernbereich: Persönlichkeitsentwicklung: Die seelisch geistige Entwicklung des Menschen von der Kindheit bis ins frühe Erwachsenenalter; Rechte und Pflichten; Selbst-Verantwortung in Gesellschaft und Staat; Gewissensbildung, das irrende Gewissen, Gewissenskonflikte.
    vorherrschende Welt- und Lebensdeutungen reflektieren, Religion und Kritik an Religion erschließen und das Sinnstiftende und Befreiende der christlichen Gottesbeziehung erklären Religionskritik und christliche Sinnkonzepte 2. Lernbereich: Kirchengeschichte der jüngeren Vergangenheit: die Lateranverträge, das 2. Vaticanum
    sich mit der Vielfalt von Lebensentwürfen als Herausforderung für die persönliche Lebensgestaltung auseinandersetzen und dabei Zugänge zu Ehe und Weihe als Sakramente der Kirche finden Vielfalt von Lebensentwürfen, Sakramente der Ehe und Weihe  
    die Bedeutung des Zweiten Vatikanischen Konzils für die Kirche der Gegenwart darstellen und dazu Stellung nehmen die Kirche und das II. Vatikanisches Konzil, Beteiligungsmöglichkeiten am kirchlichen Leben  
    das Verhältnis von Kirche und Staat aus kirchengeschichtlicher Perspektive beschreiben Verhältnis von Kirche und Staat, Konkordat  
    Bedingungen gelingender menschlicher Beziehungen und den Wert von Ehe und Familie erkennen Einflussfaktoren auf zwischenmenschliche Beziehungen, Sakrament der Ehe  
    philosophisch, psychologisch, naturwissenschaftlich und soziologisch geprägte Menschenbilder mit dem christlichen Menschenbild in Beziehung setzen Menschenbilder und deren Auswirkungen  

    Überfachliche Zusammenarbeit

    Bezug zu überfachlichen Kompetenzen

    Bezüge zu Philosophie und Geschichte

    A.Bewertungskriterien

    FACHCURRICULUM

    BEWERTUNGSKRITERIEN KATHOLISCHE RELIGION

    Klassen: RG und TFO 1. Bienn., 2. Bienn. u. 5. Klasse

    Didaktische und methodische Hinweise in Bezug auf die Bewertung

    Bewertungen sind für Schüler wie auch für Lehrpersonen gleichermaßen als ein Instrument der Unterrichtskontrolle zu erachten.
    Im Religion-Unterricht werden unterschiedliche Arbeitsformen eingesetzt:

    • Lehrerzentrierter Unterricht
    • Einzel-, Partner- und Gruppenarbeiten
    • mündliche und schriftliche Äußerungen
    • Bearbeitung von Texten durch Arbeitsfragen, Stellungnahmen, Umschreiben von Texten durch Perspektivenwechsel

    Art und Häufigkeit der Leistungserhebungen
    Die Fachgruppe legt darauf Wert, dass die Schüler regelmäßigen Leistungskontrollen, mündlich wie schriftlich, unterzogen werden, um eine kontinuierliche Beschäftigung mit den im Unterricht behandelten Themen zu fördern. Die ständige Auseinandersetzung mit den erarbeiteten Lerninhalten stärkt den persönlichen Zugang und ermöglicht insgesamt bessere Leistungen.
    Für schriftliche Kontrollen (bei Bedarf auch nicht angekündigt) werden die folgenden Formen eingesetzt:

    • offene Fragen (auch kombinierte Tests bestehend aus beiden Fächern)
    • themenzentriertes Argumentieren

    Gewichtung
    Prinzipiell werden alle Leitungserhebungen, mündlich wie schriftlich, als gleichwertig aufgefasst. Daher werden nur selten und stets aus besonderen Gründen und didaktischen Notwendigkeiten einzelne Noten anders gewichtet.
    Individualisierende Maßnahmen
    Um jedem Schüler gerecht zu werden, werden bei Bedarf individualisierende Maßnahmen, sowohl im Unterrichtsgeschehen wie auch bei den Leistungserhebungen, getroffen.
    Mitarbeitsnote
    Am Ende eines jeden Semesters kann der Fachlehrer eine Mitarbeitsnote vergeben, die sich aus folgenden Elementen ergibt:

    • Voraussetzung für die Arbeit im Unterricht ist das regelmäßige Mitführen der Arbeitsmaterialien des Schülers
    • aktive und konstruktive Beteiligung am Unterrichtsgeschehen
    • Führen einer sauberen Mitschrift, pünktliche Abgabe von Arbeitsaufträgen und Hausarbeiten
    • Bereitschaft sich fachliche Lerninhalte außerschulisch anzueignen und zu vertiefen

    Bewertungskriterien: Kompetenzbereiche und Kompetenzen

    • Der Schüler hat die Problemstellung inhaltlich erfasst und hält sich bei der Lösung an die vor-gegebenen Angaben.
    • Die Beantwortung der Fragen zeigt Fachwissen.
    • Der Schüler kann Verbindungen zwischen den Fachbereichen herstellen.
    • Der Ausdruck ist fachadäquat (Fachsprache, etc.).
    • Die Argumentation ist logisch‐ stringent‐ kohärent.
    • Der Schüler zeigt Abstraktions‐ und Kritikfähigkeit.
    • Darstellung von religiösen Inhalten und Zusammenhängen
    • Themen, Fragestellungen und Inhalte selbständig erschließen und verstehen
    • Religiöse Inhalte kritisch prüfen und auf neue Situationen anwenden
    • Gedanken eigenständig entwickeln, begründen und präsentieren

    Anmerkungen

    Die Gesamtheit der Arbeitsergebnisse, die sich aus diesen Arbeitsformen ergeben, bildet die Grundlage für die Semesterbewertung. Dabei ist von einer grundsätzlichen Gleichwertigkeit mündlicher und schriftlicher Bewertungen auszugehen, wobei allerdings die quantitative Verteilung mündlicher und schriftlicher Bewertungen auch von Faktoren wie Klassengröße, Disponibilität der Schüler usw. abhängt. Die Endbewertung
    resultiert aus einer angemessenen Zahl von Einzelnoten, die gleichmäßig und zeitlich ausgewogen über das Semester verteilt sind. Sie ist nicht einfach das arithmetische Mittel aller Noten, sondern berücksichtigt Lernhaltung, Persönlichkeitsentwicklung des Schülers und die Endnote des ersten Semesters; sie ist rechtlich eine kollegiale Entscheidung aller Lehrer des Klassenrates unter Berücksichtigung der Kompetenzen, Fähigkeiten und Leistungen des Schülers.
    Diese Kriterien gelten als Richtlinien zur Bewertung, innerhalb derer sich eine differenzierte und der individuellen Schülerpersönlichkeit gerechte Beurteilung zu bewegen hat. Lernerfolge sind also auch an der individuellen Bereitschaft der Schüler, an sich zu arbeiten und sich weiterzuentwickeln, zu messen und zu bewerten, deshalb werden auch keine Stützkurse angeboten. Außerdem werden im digitalen Register nicht erfüllte Arbeitsaufträge und nicht gemachte oder nicht abgegebene Hausaufgaben und unvorbereitete Schüler vermerkt.
    Die Bewertungselemente berücksichtigen die gesamte Persönlichkeit des Schülers und spiegeln seine individuelle Lernentwicklung wider. Somit ergibt sich die Semesterbewertung bzw. Endnote aus der Summe aller oben angeführten Kompetenzen.

    A.2.2.7.8 Latein

    Fachcurricula Latein

    1. bis 5. Klasse, Realgymnasium

    Ziele

    Der Lateinunterricht eröffnet den Schülerinnen und Schülern die Systematik einer europäischen Basissprache und macht sie im Sinne der Europabildung mit den Wurzeln der europäischen Kultur vertraut Latein schult den Ausdruck und die Sprachreflexion sowie das Sprachbewusstsein und führt in ein Sprachsystem ein, das das Erlernen zahlreicher moderner Sprachen erleichtert und unterstützt.

    Die Übersetzungsarbeit an lateinischen Texten fördert sowohl das analytische Denken als auch den kreativen Umgang mit Sprache. Die Schülerinnen und Schüler werden befähigt, Texte inhaltlich und sprachlich zu analysieren, Übersetzungsvarianten abzuwägen, Sprachvarianten zu erproben und in ihren Aussagen und Aussagenuancen zu hinterfragen.

    Der Lateinunterricht trägt zur politischen Bildung bei, indem er den Blick der Schülerinnen und Schüler auf ethische und politische Fragestellungen lenkt. Zudem nimmt er Bezug auf antike Vorstellungen vom Verhältnis des Einzelnen zum Staat und vom Wesen von Recht und Gesetz, die bis in die unmittelbare Gegenwart der Entwicklung Europas bedeutsam sind.

    Kompetenzen am Ende des 1. Bienniums

    Die Schülerin, der Schüler kann

    • sich einen Basiswortschatz aneignen und diesen durch Sprachvergleich und Techniken der Wortableitung erweitern
    • die Grundstrukturen der lateinischen Sprachen erkennen, benennen und erklären
    • einfache lateinische Texte sprachlich und inhaltlich erschließen und sie angemessen und korrekt ins Deutsche übersetzen
    • Zeugnisse aus der Antike wahrnehmen, sie in einen kulturgeschichtlichen Kontext einordnen und einen Bezug zur Gegenwart herstellen

    Kompetenzen am Ende der 5. Klasse

    Die Schülerin, der Schüler kann

    • den eigenen Basiswortschatz durch Sprachvergleich und Techniken der Wortableitung erweitern und Latein als Brückensprache nutzen
    • Fachterminologien aus verschiedenen Bereichen über den Lateinunterricht erschließen und verstehen
    • Sprachen und Sprachverwendung, Sprachstrukturen und unterschiedliche Ausdrucksmöglichkeiten erkennen, vergleichen und reflektieren
    • komplexe lateinische Texte sprachlich und inhaltlich erschließen und sie korrekt und angemessen ins Deutsche übersetzen
    • den Übersetzungsprozess reflektieren und verschiedenen Interpretationsansätze verwenden Antikes wahrnehmen, in einen kulturgeschichtlichen Kontext einordnen und in Bezug zur Gegenwart setzen

     

    Didaktische und methodische Hinweise in Bezug auf die Bewertung

    Es gibt mehrere mündliche und schriftliche Leistungsüberprüfungen im Semester wie z.B. Schularbeit, Hausarbeiten, Tests, Prüfungsgespräche.
    Lernzielkontrollen werden regelmäßig durchgeführt.
    Gewichtung: unterschiedlich gewichtet - wird jedesmal mitgeteilt Bewertung des Lernfortschritts: wird berücksichtigt

    Individuelle Bildungspläne: werden berücksichtigt

    Mitarbeitsnote: kann vergeben werden

    Bewertungskriterien: Kompetenzbereiche und Kompetenzen

    Kognitiver und reproduktiver Bereich:

    • Wiedergabe von Lerninhalten
    • Erfassen und Einordnen von grammatikalischen Erscheinungen in bekannten Texten
    • Erkennen grammatischer Erscheinungen
    • antike Kultur

    Tansfer von Gelerntem:

    • Analysieren eines Textes
    • Übersetzen
    • Beschreiben von Beobachtungen zum Text
    • Paraphrasieren

    Problemlösendes Denken:

    • Übertragen spezifischen lateinischer Begriffe und sprachlicher Strukturen in ein angemessenes Deutsch
    • Begründen von Aussagen
    • Definieren
    • Stellungnahmen

    Anmerkungen

    Es geht bei der Bewertung von Leistungen um die Frage, ob und in welchem Maße die Lernziele, wie sie im Bildungsauftrag und in den einzelnen Unterrichtseinheiten (UE) formuliert sind, erreicht werden.

    Die Lernzielkontrolle erfolgt durch das Beobachten und Überprüfen der Beiträge und Ergebnisse des Schülers im Schriftlichen wie auch im Mündlichen sowie der Beherrschung der für das Fach notwendigen Arbeitstechniken. Ebenso bezieht Bewertung die Bereitschaft zur Mitarbeit und insgesamt die Einstellung des Schülers zum Fach mit ein.

    Das Beurteilen schließt mit ein, dass die Ausgangslage der Klasse, die Lernvoraussetzungen und der Lernprozess der einzelnen Schüler beachtet werden. Der Schüler wird in die Bewertung mit einbezogen und erhält so die Möglichkeit zur besseren Selbsteinschätzung und einen verstärkten Anreiz zum Weiterarbeiten.

    1. Biennium

    Fertigkeiten Kenntnisse

    Wortschatz

    den Wortschatz mit Hilfe verschiedener Techniken des Vokabellernens erwerben und erweitern Techniken der Wortschatzarbeit
    Grundelemente der Wortbildungslehre beim Erschließen von Wörtern anwenden Elemente der Wortbildung
    von lateinischen Wörtern Wortfamilien, Wortfelder und Sachgruppen bilden Basiswortschatz und semantische Kategorien
    die Bedeutung neuer lateinischer Wörter mit Hilfe von Lehn- und Fremdwörtern aus modernen Sprachen verstehen Strategien des Sprachenvergleichs, Kulturwortschatz

    Einsicht in Sprache

    lateinische Wortarten erkennen und bestimmen

    Systematik der Nominal- und Verbalformen

    einzelne Formen ins Lateinische übersetzen

    Nominal- und Verbalformen
    einen lateinischen Satz nach Satzgliedern und Satzgliedteilen bestimmen Satzmodelle, Satzbaupläne
    charakteristische Konstruktionen im Lateinischen in ihrer syntaktischen Funktion erkennen Akkusativ mit Infinitiv, Partizipialkonstruktionen
    Hauptsätze in ihrer Aussagefunktion erkennen Modi, vor allem Konjunktiv im Hauptsatz
    einen Gliedsatz auf seine syntaktische und semantische Funktion hin erkennen und bestimmen Gliedsätze

    Umgang mit Texten

    den Text als geordnete Abfolge von Gedanken erkennen u. Elemente der Textkohärenz bestimmen Texterschließungsverfahren
    einen lateinischen Text korrekt und in einem angemessenen Deutsch wiedergeben verschiedene Übersetzungsverfahren
    einen lateinischen Text inhaltlich zusammenfassen, paraphrasieren, seine Kernaussage wiedergeben Merkmale der Zusammenfassung und der Paraphrase
    in einem lateinischen Text einfache Stilmittel erkennen und ihre Funktion deuten Stilmittel, rhetorische Figuren
    einen lateinischen Text nach Leitfragen analysieren Interpretation
    einen lateinischen Text einer Textgattung zuordnen Merkmale einfacher Textgattungen

    Antike Kultur

    Fremdes und Vertrautes im privaten und öffentlichen Leben der Römer feststellen Alltagsleben der Römer
    sich mit verschiedenen Figuren aus dem Mythos auseinandersetzen und ihre Bedeutung für die antike und moderne Welt aufzeigen Gestalten aus der antiken Mythologie
    sich in fremde Weltsichten vertiefen und Verständnis für sie entwickeln antike Wertvorstellungen

    archäologische Funde im Alpenraum in einen kulturgeschichtlichen Zusammenhang stellen

    die Römer im Alpenraum
    lateinische Texte als Primärquellen zur antiken Welt verstehen und erschließen Recherchestrategien, historische Quellen

    1. KLASSE LERNINHALTE

    Cursus Brevis Lektion 1-8:

    Wortschatz: Vokabeln 1-8, Wortarten

    Formenlehre: Konjugationen

    (Indikativ und Imperativ, Präsens, Imperfekt, Perfekt, Plusaquamperfekt, Futur I, das unregelmäßige Verb "esse"), Deklinationen (a-, o-, i-Dekl., 3. Dekl.), Substantive und Adjektive a-/o-Dekl., Pronomina)

    Syntax:der einfache und erweiterte Satz, Kasusfunktionen (Ablativ, Akkusativ), Satzreihe und Satzgefüge, Prädikativum, Participium coniunctum Textlehre: Elemente der Textkohärenz (z.B. Relativpronomen), einfache textsortenspezifische Stilmittel Textsorten: Rede, Gerichtsrede, Deklamation, mythologische Erzählung, Erzählung mit umgangssprachlichen und dialogischen Elementen und innerem Monolog, Bericht Antike Kultur: Circus Maximus, Forum Romanum, Gladiatorenkämpfe, Sklaven, Thermen, Augustus, römische Gründungssagen, Äneas in der Unterwelt

    2. KLASSE LERNINHALTE

    Vokabeln der Lektionen 9-16 Infinitiv Perfekt Passiv, Adjektivgruppe II, Grundzahlen, AcI, Indikativ Passiv, u-Dekl., Genitivus partitivus / subiectivus / obiectivus, Dativus possessoris, Konjunktivformen und -funktionen, PPrA, Futur II, Abl.abs., Vorteils-und Zieldativ, Adverb, ND-Formen, Infinitiv Futur, Steigerung der Adjektive, Indefinitpronomina, PFA, Adverb-Steigerung, Deponentien, unregelmäßige Verben, e-Dekl., Gliedsätze, verschiedene Genitive und Ablative

    Rede,

    historischer Bericht, Briefe, ethnographischer Bericht

    Die Stadt Karthago, griechisch-römische Zivilisation, röm.Imperialismus röm.Provinzialverwaltung, die Hermannsschlacht, das röm.Germanenbild, die Ödipussage

     

    2. Biennium

    Fertigkeiten Kenntnisse

    Wortschatz

    den Grundwortschatz erweitern und den Bedeutungsumfang komplexer lateinischer Begriffe erfassen Techniken der Wortschatzarbeit
    das Wörterbuch für die Übersetzung effizient nutzen Nachschlagetechniken
    Fachbegriffe aus dem Lateinischen erschließen Fachwortschatz
    Latein als Brückensprache zu den modernen Fremdsprachen erkennen u. nutzen Strategien des Sprachenvergleichs

    Einsicht in Sprache

    charakteristische Konstruktionen im Lateinischen in ihrer syntaktischen und semantischen Funktion erkennen Gerundium, Gerundivum, Supinum
    lateinische Texte auf der Wort-, Satz- und Textebene nach verschiedenen Methoden analysieren und übersetzen Übersetzungsverfahren
    eine Übersetzung nicht als einzig mögliche Lesart eines Textes verstehen Übersetzungs- und Interpretationsvielfalt
    Latein und Deutsch kontrastieren und sprachliche Varianten reflektieren Sprachsysteme

    Umgang mit Texten

    stilistische Besonderheiten im Text erkennen und zur Aussageabsicht des Autors in Beziehung setzen Stilmittel, rhetorische Figuren
    die metrische Gestaltung und Klangwirkung von lateinischen Texten nachweisen und erklären Metrik
    Textsorten nach verschiedenen Merkmalen bestimmen Merkmale von literarischen Gattungen und Sachtexten
    einen lateinischen Text unter verschiedenen Aspekten analysieren Interpretationsverfahren
    sich mit Weltsicht und Wertvorstellungen der Autoren kritisch auseinandersetzen

    Wertvorstellungen, repräsentative antike Autoren und Werke

    Texte in einen literaturgeschichtlichen, philosophischen und historischen Zusammenhang einordnen lateinische Literaturgeschichte
    das Fortwirken lateinischer Sprache bis ins Mittelalter und in die Neuzeit untersuchen mittel- und neulateinische Literatur

    Antike Kultur

    die Griechen als kulturelle Vorbilder für die Römer erkennen und die Rezeption in der römischen und lateinischen Kultur und Kulturgeschichte weiterverfolgen Wirtschafts-, Kultur- und Geistesgeschichte der Griechen und Römer
    Funktionen des antiken Mythos begreifen und erklären antike Mythologie
    die römische Kultur als Grundlage Europas verstehen Kulturgeschichte Europas
    Zeugnisse für die Präsenz der Römer im Alpenraum erkennen und bewerten provinzialrömische Archäologie
    durch eigene Lektüre, Museums- und Theaterbesuche die Kenntnisse über die Antike vertiefen und die jeweiligen Kontexte herausarbeiten Literatur- und Kulturbetrieb, Rezeptionsgeschichte

    3. KLASSE LERNINHALTE

    Vokabeln der Lektionen 17- 20 und Vokabeln der Unterrichtseinheiten;
    NcI, Gerundivum-N, Partizipialkonstruktionen (Vertiefung),
    Relativsätze,
    Ablativ des Vergleichs,
    Genitiv der Wertangabe, Genitiv nach Verben der Gerichtssprache,
    Überblick über die Gliedsätze,
    unregelmäßige Verben, e-Deklination;
    Originaltexte z. B. Fabel, Brief, Legende

    4. KLASSE LERNINHALTE

    Lektürebezogener Wortschatz
    Originallektüre z.B. Lyrik
    Epos Prosa
    Geschichtsschreibungmythologische Texte

    5. Klasse

    Fertigkeiten Kenntnisse

    Wortschatz

    sich einen themen- und autorenbezogenen Wortschatz aneignen Techniken der Wortschatzarbeit
    wichtige Fachtermini kontextbezogen verwenden Fachwortschatz
    aus dem Lateinischen abgeleitete Fremdwörter und unbekannte Vokabeln moderner Fremdsprachen selbstständig erschließen Strategien des Sprachenvergleichs

    Einsicht in Sprache

    komplexe lateinische Texte auf der Wort-, Satz- und Textebene nach verschiedenen Methoden analysieren und übersetzen

    Textkohärenz, Übersetzungsverfahren
    verschiedene Übersetzungsmöglichkeiten abwägen und die eigene Entscheidung begründen Übersetzungsvergleich, Strategien des Sprachenvergleichs
    einen lateinischen Text in seiner sprachlichen Komplexität beschreiben Metasprache

    Umgang mit Texten

    sprachliche Varianten beim Übersetzen angemessen in die Zielsprache übertragen Sprachebenen
    lateinische Texte in ihrer metrischen Gestaltung erklären und sie vortragen Metrik
    einen lateinischen Text selbstständig analysieren und intertextuelle Bezüge herstellen Interpretationsverfahren
    Texte in einen historischen, philosophischen und literarischen Zusammenhang einordnen und kritisch dazu Stellung beziehen Grundzüge der römischen Literaturgeschichte
    das Fortwirken lateinischer Literatur bis in die Gegenwart verfolgen Rezeptionsgeschichte

    Antike Kultur

    den Einfluss der römischen auf die europäische Kultur erkennen und verschiedene Rezeptionsweisen nachvollziehen Fortleben der Wirtschafts-, Kultur- und Geistesgeschichte der Römer
    antike Stoffe und Motive im Rahmen von Museums- und Theaterbesuchen u. ä. erkennen und reflektieren Literatur- und Kulturbetrieb

    5. KLASSE LERNINHALTE

    Originaltexte

    Lektürebezogene Vokabelkenntnisse

    z. B. Epos, Lyrik, Prosa (philosophische, rhetorische Texte usw.)

    A.Bewertungskriterien

    FACHCURRICULUM

    BEWERTUNGSKRITERIEN LATEIN

    Klassen: RG 1. Bienn., 2. Bienn. u. 5. Klasse

    Didaktische und methodische Hinweise in Bezug auf die Bewertung

    Es gibt mehrere mündliche und schriftliche Leistungsüberprüfungen im Semester wie z.B. Schularbeit, Hausarbeiten, Tests, Prüfungsgespräche.
    Lernzielkontrollen werden regelmäßig durchgeführt.
    Gewichtung: unterschiedlich gewichtet - wird jedesmal mitgeteilt
    Bewertung des Lernfortschritts: wird berücksichtigt
    Individuelle Bildungspläne: werden berücksichtigt
    Mitarbeitsnote: kann vergeben werden

    Bewertungskriterien: Kompetenzbereiche und Kompetenzen

    Kognitiver und reproduktiver Bereich:

    • Wiedergabe von Lerninhalten
    • Erfassen und Einordnen von grammatikalischen Erscheinungen in bekannten Texten
    • Erkennen grammatischer Erscheinungen
    • antike Kultur

    Tansfer von Gelerntem:

    • Analysieren eines Textes
    • Übersetzen
    • Beschreiben von Beobachtungen zum Text
    • Paraphrasieren

    Problemlösendes Denken

    • Übertragen spezifischen lateinischer Begriffe und sprachlicher Strukturen in ein angemessenes Deutsch
    • Begründen von Aussagen
    • Definieren
    • Stellungnahmen

    Anmerkungen

    Es geht bei der Bewertung von Leistungen um die Frage, ob und in welchem Maße die Lernziele, wie sie im Bildungsauftrag und in den einzelnen Unterrichtseinheiten (UE) formuliert sind, erreicht werden.

    Die Lernzielkontrolle erfolgt durch das Beobachten und Überprüfen der Beiträge und Ergebnisse des Schülers im Schriftlichen wie auch im Mündlichen sowie der Beherrschung der für das Fach notwendigen Arbeitstechniken. Ebenso bezieht Bewertung die Bereitschaft zur Mitarbeit und insgesamt die Einstellung des Schülers zum Fach mit ein.
    Das Beurteilen schließt mit ein, dass die Ausganglage der Klasse, die Lernvoraussetzungen und der Lernprozess der einzelnen Schüler beachtet werden. Der Schüler wird in die Bewertung mit einbezogen und erhält so die Möglichkeit zur besseren Selbsteinschätzung und einen verstärkten Anreiz zum Weiterarbeiten.

    A.2.2.7.9 Mathematik und Informatik

    Fachcurricula Mathematik und Informatik

    1. bis 5. Klasse

    Ziele

    Im Mathematikunterricht erhalten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit wirtschaftliche, technische, natürliche und soziale Erscheinungen und Vorgänge mit Hilfe der Mathematik wahrzunehmen, zu verstehen und unter Nutzung mathematischer Gesichtspunkte zu beurteilen. Die Schülerinnen und Schüler lernen die Mathematik mit ihrer Sprache, ihren Symbolen, Bildern und Formeln in ihrer Bedeutung für die Beschreibung und Bearbeitung von inner- und außermathematischen Aufgaben und Problemen kennen und begreifen und erwerben allgemeine Problemlösefähigkeit. Der Mathematikunterricht trägt auch dazu bei, dass Schülerinnen und Schüler den historischen und sozialen Wert der Mathematik und deren Beitrag zur Entwicklung der Wissenschaften und der Kultur erkennen sowie ein Bild von Mathematik entwickeln, das Theorie-, Verfahrens- und Anwendungsaspekt in ausgewogener Weise umfasst.
    Der Mathematikunterricht bietet Einblick in die Mathematik als Wissenschaft und orientiert sich an der Fachsystematik der mathematischen Lerninhalte, aber ermöglicht auch Lernen in vielfältigen kontextbezogenen Situationen, die in einem engen sachlichen Zusammenhang mit der von den Schülerinnen und Schülern täglich erlebten Umwelt und auch mit anderen Unterrichtsfächern stehen.
    Zudem bietet der Unterricht im Fach Mathematik den Schülerinnen und Schülern eine wissenschaftspropädeutische Studienorientierung.

     

    Kompetenzen am Ende des 1. Bienniums

    Die Schülerin, der Schüler kann:

    • mit symbolischen, formalen und technischen Elementen der Mathematik umgehen: mit Variablen, Termen, Gleichungen, Funktionen, Diagrammen, Tabellen arbeiten, Techniken und Verfahren im realen Kontext anwenden, mathematische Werkzeuge wie Formelsammlungen, Taschenrechner, Software und spezifische informationstechnische Anwendungen sinnvoll und reflektiert einsetzen
    • mathematische Darstellungen verwenden: verschiedene Formen der Darstellung von mathematischen Objekten aus allen inhaltlichen Bereichen je nach Situation und Zweck auswählen, anwenden, analysieren und interpretieren, Beziehungen zwischen Darstellungsformen erkennen und zwischen ihnen wechseln
    • Probleme mathematisch lösen: geeignete Lösungsstrategien für Probleme finden, auswählen und anwenden, vorgegebene und selbst formulierte Probleme bearbeiten
    • mathematisch modellieren: Sachsituationen in mathematische Begriffe, Strukturen und Relationen übersetzen, im jeweiligen mathematischen Modell arbeiten, Ergebnisse situationsgerecht prüfen und interpretieren
    • mathematisch argumentieren: Vermutungen begründet äußern, mathematische Argumentationen, Erläuterungen und Begründungen entwickeln, Schlussfolgerungen ziehen, Lösungswege beschreiben und begründen
    • kommunizieren: das eigene Vorgehen, Lösungswege und Ergebnisse dokumentieren,verständlich darstellen und präsentieren, auch unter Nutzung geeigneter Medien, die Fachsprache adressatengerecht verwenden, Aussagen und Texte zu mathematischen Inhalten verstehen und überprüfen

    Kompetenzen am Ende der 5. Klasse

    Die Schülerin, der Schüler kann:

    • mit symbolischen, formalen und technischen Elementen der Mathematik umgehen: mit Variablen, Termen, Gleichungen, Funktionen, Diagrammen, Tabellen arbeiten, Techniken und Verfahren im realen Kontext anwenden
    • Abstraktions- und Formalisierungsprozesse, Verallgemeinerungen und Spezialisierungen erkennen und anwenden mathematische Werkzeuge wie Formelsammlungen, Taschenrechner, Software und spezifische informationstechnischen Anwendungen sinnvoll und reflektiert einsetzen
    • mathematische Darstellungen verwenden: verschiedene Formen der Darstellung von mathematischen Objekten aus allen inhaltlichen Bereichen je nach Situation und Zweck nutzen und zwischen ihnen wechseln, Darstellungsformen analysieren und interpretieren, ihre Angemessenheit, Stärken und Schwächen und gegenseitigen Beziehungen erkennen und bewerten
    • Probleme mathematisch lösen: in innermathematischen und realen Situationen mathematisch relevante Fragen und Probleme formulieren, für vorgegebene und selbst formulierte Probleme geeignete Lösungsstrategien auswählen und anwenden, Lösungswege beschreiben, vergleichen und bewerten mathematisch modellieren: technische, natürliche, soziale und wirtschaftliche Erscheinungen und Vorgänge mit Hilfe der Mathematik verstehen und unter Nutzung mathematischer Gesichtspunkte beurteilen, Situationen in mathematische Begriffe, Strukturen und Relationen übersetzen, im jeweiligen mathematischen Modell arbeiten, Ergebnisse situationsgerecht interpretieren und prüfen, Grenzen und Möglichkeiten der mathematische Modelle beurteilen
    • mathematisch argumentieren: Situationen erkunden, Vermutungen aufstellen und schlüssig begründen, mathematische Argumentationen, Erläuterungen, Begründungen entwickeln, Schlussfolgerungen ziehen, Beweismethoden anwenden, Lösungswege beschreiben und begründen
    • kommunizieren und kooperieren: Mathematische Sachverhalte verbalisieren, begründen, Lösungswege und Ergebnisse dokumentieren, verständlich und in unterschiedlichen Repräsentationsformen darstellen und präsentieren, auch unter Nutzung geeigneter Medien, die Fachsprache korrekt und adressatengerecht verwenden Aussagen und Texte zu mathematischen Inhalten erfassen, interpretieren und reflektieren gemeinsame Arbeit an innermathematischen und außermathematischen Problemen planen und organisieren Über gelernte Themen der Mathematik reflektieren, sie zusammenfassen, vernetzen und strukturieren

    BEWERTUNGSKRITERIEN

    Klassen: RG 1. Bienn., 2. Bienn. u. 5. Klasse

    Didaktische und methodische Hinweise in Bezug auf die Bewertung

    Eine Erfolgskontrolle in der Schule sollte die Frage beantworten, ob und inwieweit die gesteckten Lernziele erreicht wurden. Eine besonders wichtige Aufgabe der Lernerfolgskontrolle besteht darin, dem Schüler eine aussagekräftige Rückmeldung und wenn immer möglich auch Erfolgserlebnisse zu vermitteln. Sie soll ihm auch helfen, vorhandene Mängel zu erkennen und zu beheben. Dem Lehrer dient sie zur Kontrolle seines Unterrichtserfolges.

    Diese Überprüfung erfolgt teils schriftlich (Schularbeiten, Tests, Hausaufgaben), teils mündlich (mündliche Prüfung, Mitarbeit, Beobachtung während der Übungsstunden) und möglichst oft. Es werden evtl. auch Tests am PC durchgeführt.

    Art und Häufigkeit der Leistungserhebungen: mündliche Prüfungen, praktische Arbeiten, Tests, Schularbeiten, Hausarbeiten
    Gewichtung: alle "1"
    Bewertung des Lernfortschritts: wird berücksichtigt Individueller Bildungsplan: wird berücksichtigt
    Mitarbeitsnote: wird vergeben

    Bewertungskriterien

    • Das Problemlösevermögen
    • Die Rechenfertigkeit und die Genauigkeit
    • Die folgerichtige und geordnete Darstellung
    • Die korrekte Interpretation der Lösungen und das Prüfen derselben auf Sinnhaftigkeit
    • Die korrekte Verwendung von Begriffen und Symbolen
    • Der sinnvolle Einsatz von Hilfsmitteln
    • Das Lösen der Problemstellungen in einer vorgegeben Zeit
    • Fortschritte im klaren Ausdruck, im Gebrauch der Fachsprache,
    • in der Fähigkeit des Argumentierens ganz allgemein
    • Die Kontinuität in der Mitarbeit, die Teamfähigkeit, das selbständige Arbeiten
    • Vertiefung der Lerninhalte
    • Originalität und Kreativität

    Anmerkungen

    Neben der Erfolgskontrolle durch den Lehrer sollten alle Möglichkeiten der Selbstkontrolle durch den Schüler genutzt werden.

    Für uns ist klar, dass am Jahresende das gesamte Schuljahr bewertet wird und somit fließen auch die Noten des 1. Semesters in die Endbewertung ein. Dies ist den Schülern nicht immer so klar und wird ihnen frühzeitig mitgeteilt.

    1. Biennium

    Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 1. Kl.

    Zahl und Variable

    mit Zahlen und Größen, Variablen und Termen arbeiten und rechnen die Zahlenmengen, ihre Struktur, Ordnung und Darstellung, die Reellen Zahlen Arithmetik in Q, Rechnen mit Potenzen, Grundbegriffe der Mengenlehre
    Zahldarstellungen und Termstrukturen verstehen, gegebene arithmetische und algebraische Sachverhalte in unterschiedliche, der Situation angemessene mathematische Darstellungen übertragen und zwischen Darstellungsformen wechseln Potenzen und Wurzeln, wissenschaftliche Schreibweise, Algebraische Ausdrücke, Operationen und ihre Eigenschaften Algebra
    Gleichungen und Ungleichungen sowie Syste-me von Gleichungen und Ungleichungen lösen

    verschiedene Lösungsverfahren

    Lineare Gleichungen und Ungleichungen

    Situationen und Sachverhalte mathematisieren und Probleme lösen

    heuristische und experimentelle, analytische und algorithmische Problemlösestrategien

    Textaufgaben lineare Gleichungen
    Aussagen zur Zulässigkeit, Genauigkeit und Korrektheit arithmetischer und algebraischer Operationen und Lösungswege machen und bewerten sowie Rechenabläufe dokumentieren Regeln der Arithmetik und Algebra Definitionsbereich

    Ebene und Raum

    die wichtigsten geometrischen Objekte der Ebene und des Raums erkennen und beschreiben

    Grundbegriffe der euklidischen Geometrie

    Grundbegriffe Geometrie in der Ebene, Dreieck, Viereck
    grundlegende geometrische Konstruktionen händisch und auch mit entsprechender Software durchführen, Konstruktionsabläufe dokumentieren

    die kartesische Ebene, das Koordinatensystem, Lagebeziehungen von Geraden zueinander Elementare geometrische Transformationen und ihre Invarianten Dynamische Geometriesoftware

    Grundkonstruktionen mit und ohne Software
    geometrische Größen der wichtigsten Figuren und Körper bestimmen Größen und ihre Maße, Eigenschaften, Umfang und Fläche der Polygone, Kreisumfang und Kreisfläche, Oberfläche und Volumen Herleitung und Anwendung der geom. Grundformeln
    in einfachen realen Situationen geometrische Fragestellungen entwickeln und Probleme geometrischer Art lösen, dabei Computer und andere Hilfsmittel einsetzen

    Eigenschaften von Flächen und Körpern, Kongruenz und Ähnlichkeit, Satzgruppe des Pythagoras

    Textaufgaben konstruktiv lösen, Kongruenz

    mit Vektoren operieren und diese Operationen geometrisch und im physikalischen Kontext deuten Vektoren, ihre Darstellung und Operationen  
    einfache Herleitungen und Beweise nachvollziehen und erklären Bedeutung der Begriffe: Axiom, Definition, Lehrsatz, Beweis

    Kongruenzsätze, Herleitung von Sätzen aus der Geometrie

    mathematische Argumente nennen, die für ein bestimmtes geometrisches Modell oder einen bestimmten geometrischen Lösungsweg sprechen

    geometrische Beziehungen

    Geometrische Örter

    Relation und Funktionen

    den Begriff der Funktion verstehen

    verschiedene Darstellungsformen von Funktionen  
    Relationen zwischen Variablen erkennen und durch eine mathematische Funktion formalisieren direkte und indirekte Proportionalität Funktion allgemein und Umkehreffekt, lineare Funktion, Anwendung direkte und indirekte Proportionalität
    Funktionseigenschaften beschreiben, die Grafen verschiedener Funktionen in der kartesischen Ebene erkennen und darstellen verschiedene Funktionstypen und deren charakteristische Eigenschaften  
    Situationen aus verschiedenen Kontexten mit Hilfe von Gleichungen, Gleichungssystemen oder Funktionen beschreiben und bearbeiten, die Ergebnisse unter Einbeziehung einer kritischen Einschätzung des gewählten Modells und Lösungsweges prüfen und interpretieren Problemlösephasen, Lösungsverfahren Anwendungen – Textaufgaben zu Funktionen
    funktionale Zusammenhänge kontextbezogen interpretieren und Aussagen zur Angemessenheit machen Eigenschaften von Funktionen Anwendungen – Textaufgaben zu Funktionen

    Daten und Zufall

     

     statistische Erhebungen selbst planen, durchführen und die erhobenen Daten aufbereiten und analysieren Phasen einer statistischen Erhebung und Formen der Datenaufbereitung; Stichprobe und Grundgesamtheit, Arten von Daten, Zentralmaße und Streumaße           
    statistische Darstellungen aus verschiedenen Quellen lesen, analysieren, interpretieren und auf ihre Aussagekraft überprüfen verschiedene Formen der Datenaufbereitung und Darstellung  
    Zufallsexperimente veranschaulichen, die Ergebnismenge angeben und die Wahrscheinlichkeit von Ereignissen berechnen Ergebnismenge und Wahrscheinlichkeitsverteilung, relative Häufigkeit und Wahrscheinlichkeitsbegriff  

    Informatik

    einfache Problemstellungen in Form eines Algorithmus angeben und gegebene Algorithmen interpretieren

    Algorithmen und ihre Darstellung

     

    Eigenschaften von Daten und Algorithmen beschreiben

    Rechengenauigkeit, Datentypen

     

    digitale Medien gezielt einsetzen

    Funktionen und Anwendungsmöglichkeiten einer Tabellenkalkulation, einer dynamischen Geometriesoftware, eines Computeralgebrasystems und anderer spezifischer Software sowie verschiedener online - Instrumente

    Zu vielen verschiedenen obigen Bereichen wird unterschiedliche Anwendungssoftware verständnisfördernd eingesetzt.

    1. Biennium

    Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 2. Kl.

    Zahl und Variable

    mit Zahlen und Größen, Variablen und Termen arbeiten und rechnen

    die Zahlenmengen, ihre Struktur, Ordnung und Darstellung, die Reellen Zahlen

    Artihmetik in R

    Zahldarstellungen und Termstrukturen verstehen, gegebene arithmetische und algebraische Sachverhalte in unterschiedliche, der Situation angemessene mathematische Darstellungen übertragen und zwischen Darstellungsformen wechseln

    Potenzen und Wurzeln, wissenschaftliche Schreibweise, Algebraische Ausdrücke, Operationen und ihre Eigenschaften

    Rechnen mit Wurzeln

    Gleichungen und Ungleichungen sowie Systeme von Gleichungen und Ungleichungen lösen

    verschiedene Lösungsverfahren

    Gleichungssysteme Quadratische Gleichungen, Wurzelgleichungen, quadr. Ungleichungen

    Situationen und Sachverhalte mathematisieren und Probleme lösen

    heuristische und experimentelle, analytische und algorithmische Problemlösestrategien

    extaufgaben zu oben, Intervallschachtelung, Heronsche Näherungsverfahren

    Aussagen zur Zulässigkeit, Genauigkeit und Korrektheit arithmetischer und algebraischer Operationen und Lösungswege machen und bewerten sowie Rechenabläufe dokumentieren

    Regeln der Arithmetik und Algebra

    Definitionsbereich, Rechnen mit irrationalen Zahlen

     Ebene und Raum

    die wichtigsten geometrischen Objekte der Ebene und des Raums erkennen und beschreiben

    Grundbegriffe der euklidischen Geometrie

     

    grundlegende geometrische Konstruktionen händisch und auch mit entsprechender Software durchführen, Konstruktionsabläufe dokumentieren

    die kartesische Ebene, das Koordinatensystem, Lagebeziehungen von Geraden zueinander Elementare geometrische Transformationen und ihre Invarianten
    Dynamische Geometriesoftware

     

    geometrische Größen der wichtigsten Figuren und Körper bestimmen

    Größen und ihre Maße, Eigenschaften, Umfang und Fläche der Polygone, Kreisumfang und Kreisfläche, Oberfläche und Volumen

    Stereometrie – Herleitung der Zahl Pi – Kreis

    in einfachen realen Situationen geometrische Fragestellungen entwickeln und Probleme geometrischer Art lösen, dabei Computer und andere Hilfsmittel einsetzen

    Eigenschaften von Flächen und Körpern, Kongruenz und Ähnlichkeit, Satzgruppe des Pythagoras

    Ähnlichkeit,

    mit Vektoren operieren und diese Operationen geometrisch und im physikalischen Kontext deuten

    Vektoren, ihre Darstellung und Operationen

    Einführung Vektorrechnung

    einfache Herleitungen und Beweise nachvollziehen und erklären

    Bedeutung der Begriffe: Axiom, Definition, Lehrsatz, Beweis

    Ähnlichkeitssätze und Pythagoras

    mathematische Argumente nennen, die für ein bestimmtes geometrisches Modell oder einen bestimmten geometrischen Lösungsweg sprechen

    geometrische Beziehungen

    siehe oben

    Relationen und Funktionen

    den Begriff der Funktion verstehen

    verschiedene Darstellungsformen von Funktionen

     

    Relationen zwischen Variablen erkennen und durch eine mathematische Funktion formalisieren

    direkte und indirekte Proportionalität

    quadratische Funktion

    Funktionseigenschaften beschreiben, die Grafen verschiedener Funktionen in der kartesischen Ebene erkennen und darstellen

    verschiedene Funktionstypen und deren charakteristische Eigenschaften

     

    Situationen aus verschiedenen Kontexten mit Hilfe von Gleichungen, Gleichungssystemen oder Funktionen beschreiben und bearbeiten, die Ergebnisse unter Einbeziehung einer kritischen Einschätzung des gewählten Modells und Lösungsweges prüfen und interpretieren

    Problemlösephasen, Lösungsverfahren

    Textaufgaben zu Funktionen

    funktionale Zusammenhänge kontextbezogen interpretieren und Aussagen zur Angemessenheit machen

    Eigenschaften von Funktionen

     

    Daten und Zufall

    statistische Erhebungen selbst planen, durchführen und die erhobenen Daten aufbereiten und analysieren

    Phasen einer statistischen Erhebung und Formen der Datenaufbereitung; Stichprobe und Grundgesamtheit, Arten von Daten, Zentralmaße und Streumaße Urliste, Häufigkeiten, Lage- und Streungsmaße
    statistische Darstellungen aus verschiedenen Quellen lesen, analysieren, interpretieren und auf ihre Aussagekraft überprüfen verschiedene Formen der Datenaufbereitung und Darstellung Diagramme
    Zufallsexperimente veranschaulichen, die Ergebnismenge angeben und die Wahrscheinlichkeit von Ereignissen berechnen Ergebnismenge und Wahrscheinlichkeitsverteilung, relative Häufigkeit und Wahrscheinlichkeitsbegriff Grundbegriffe und Laplace-Wahrscheinlichkeit

    Informatik

    einfache Problemstellungen in Form eines Algorithmus angeben und gegebene Algorithmen interpretieren

    Algorithmen und ihre Darstellung  
    Eigenschaften von Daten und Algorithmen beschreiben Rechengenauigkeit, Datentypen  
    digitale Medien gezielt einsetzen Funktionen und Anwendungsmöglich-keiten einer Tabellenkalkulation, einer dynamischen Geometriesoftware, eines Computeralgebrasystems und anderer spezifischer Software sowie verschiedener online - Instrumente Zu vielen verschiedenen obigen Bereichen wird unterschiedliche Anwendungssoftware verständnisfördernd eingesetzt.

    2. Biennium, Realgymnasium

    Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 3. Kl.

    Zahl und Variable

    die Notwendigkeit von Zahlbereichserweiterungen begründen, den Zusammenhang zwischen Operationen und deren Umkehrungen nutzen

    die reellen und komplexen Zahlen, Gauß’sche Zahlenebene, Polarkoordinaten die reellen und komplexen Zahlen, Gauß'sche Zahlenebene, Polarkoordinaten
    Eigenschaften und Gesetzmäßigkeiten erkennen und algebraisch beschreiben Folgen und Reihen, rekursiv definierte Zahlenfolgen  
    Algorithmen zur approximativen Lösung von Gleichungen nutzen Näherungsverfahren Bisektionsverfahren, Nullstellen von Polynomfunktionen
    die induktive und deduktive Vorgehensweise verstehen und nutzen einfache Herleitungen und Beweise Trigonometrische Sätze, Logarithmus- und Exponentialsätze
    Lehrsätze erläutern, Schlussfolgerungen nachvollziehen und Aussagen beweisen Grundkenntnisse der Aussagenlogik Verschiedene Beweise

    Ebene und Raum

    in realen und innergeometrischen Situationen geometrische Größen bestimmen

    trigonometrische Beziehungen und Ähnlichkeitsbeziehungen Trigonometrie im Dreieck und Anwendungen
    in realen und innergeometrischen Situationen geometrische Objekte in Koordinatendarstellung angeben und in vektorieller Form darstellen und damit geometrische Probleme lösen Vektoroperationen, Grundbegriffe der analytischen Geometrie Skalar- und Vektorprodukt
    Probleme aus verschiedenen realen Kontexten mit Hilfe von linearen Gleichungssystemen und Ungleichungssystemen beschreiben und lösen Gauß’scher Algorithmus, lineare Optimierung Lineare Optimierung – graphische Methode

    Relationen und Funktionen

    die qualitativen Eigenschaften einer Funktion beschreiben und für die grafische Darstellung der Funktion nutzen.

    verschiedene Funktionstypen Potenz-, Polynom-, Exponential- und Logarithmusfunktionen
    Gleichungen und Ungleichungen im Zusammenhang mit den jeweiligen Funktionen
    Lösen
    besondere Punkte von Funktionsgraphen Definitionsbereich und Nullstellen der oben genannten Funktionen
    Grenzwerte berechnen und Ableitungen von Funktionen berechnen und interpretieren. Grenzwertbegriff, Differenzen- und Differentialquotient, Regeln für das
    Differenzieren einfacher Funktionen
     
    sowohl diskrete als auch stetige Modelle von Wachstum sowie von periodischen Abläufen
    erstellen
    diskrete und stetige Funktionen  

    Probleme aus verschiedenen realen Kontexten mit Hilfe von Funktionen beschreiben und lösen und Ergebnisse unter Einbeziehung einer kritischen Einschätzung des gewählten Modells und seiner Bearbeitung prüfen und interpretieren

    Charakteristiken der verschiedenen Funktionstypen, Lösbarkeits- und Eindeutigkeitsfragen; Extremwertprobleme  

    Daten und Zufall

    Statistische Erhebungen planen und durchführen, um reale Problemstellungen zu unter-suchen u. datengestützte Aussagen zu tätigen

    Statistisches Projektmanagement Überlegungen zu Umfragen
    Zusammenhänge zwischen Merkmalen und Daten darstellen und analysieren, Kenngrößen
    berechnen, bewerten und interpretieren
    Kontingenztafeln, Streudiagramme, Lineare Regression und Korrelation Datenauswertung
    Wahrscheinlichkeitsmodelle anwenden und Wahrscheinlichkeiten berechnen Wahrscheinlichkeitsmodelle und -regeln Kombinatorik, Beispiele zur Wahrscheinlichkeit

    2. Biennium

    Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 4.Kl.

    Zahl und Variable

    die Notwendigkeit von Zahlbereichserweiterungen begründen, den Zusammenhang zwischen Operationen und deren Umkehrungen nutzen

    die reellen und komplexen Zahlen, Gauß’sche Zahlenebene, Polarkoordinaten  
    Eigenschaften und Gesetzmäßigkeiten erkennen und algebraisch beschreiben Folgen und Reihen, rekursiv definierte Zahlenfolgen Arithmetische und geometrische Folgen, Finanzmathematik, Fraktale, Grenzwerte
    Algorithmen zur approximativen Lösung von Gleichungen nutzen Näherungsverfahren Das Newton'sche Näherungsverfahren
    die induktive und deduktive Vorgehensweise verstehen und nutzen einfache Herleitungen und Beweise Verschiedene Beweise bei allen Lerninhalten
    Lehrsätze erläutern, Schlussfolgerungen nachvollziehen und Aussagen beweisen Grundkenntnisse der Aussagenlogik  

    Ebene und Raum

    in realen und innergeometrischen Situationen geometrische Größen bestimmen

    trigonometrische Beziehungen und Ähnlichkeitsbeziehungen Allgemeine Sinusfunktion, Summensätze
    in realen und innergeometrischen Situationen geometrische Objekte in Koordinatendarstellung angeben und in vektorieller Form darstellen und damit geometrische Probleme lösen Vektoroperationen, Grundbegriffe der analytischen Geometrie Strecke, Gerade, Kegelschnitte
    Probleme aus verschiedenen realen Kontexten mit Hilfe von linearen Gleichungssystemen und Ungleichungssystemen beschreiben und lösen Gauß’scher Algorithmus, lineare Optimierung Matrizen

    Relationen und Funktionen

    die qualitativen Eigenschaften einer Funktion beschreiben und für die grafische Darstellung der Funktion nutzen.

    verschiedene Funktionstypen Trigonometrische Funktionen, Reelle Funktionen
    Gleichungen und Ungleichungen im Zusammenhang mit den jeweiligen Funktionen Lösen besondere Punkte von Funktionsgraphen Definitionsbereich und Nullstellen der oben genannten Funktionen
    Grenzwerte berechnen und Ableitungen von Funktionen berechnen und interpretieren. Grenzwertbegriff, Differenzen- und Differentialquotient, Regeln für das
    Differenzieren einfacher Funktionen
    Grundlagen der Differenzialrechnung bis zu den Polynomfunktionen
    sowohl diskrete als auch stetige Modelle von Wachstum sowie von periodischen Abläufen erstellen diskrete und stetige Funktionen Trigonometrische Funktionen, Reelle Funktionen
    Probleme aus verschiedenen realen Kontexten mit Hilfe von Funktionen beschreiben und lösen und Ergebnisse unter Einbeziehung einer kritischen Einschätzung des gewählten Modells und seiner Bearbeitung prüfen und interpretieren Charakteristiken der verschiedenen Funktionstypen, Lösbarkeits- und Eindeutigkeitsfragen; Extremwertprobleme Textaufgaben mit Polynomfunktionen

    Daten und Zufall

    Statistische Erhebungen planen und durchführen, um reale Problemstellungen zu untersuchen u. datengestützte Aussagen zu tätigen

    Statistisches Projektmanagement  
    Zusammenhänge zwischen Merkmalen und Daten darstellen und analysieren, Kenngrößen
    berechnen, bewerten und interpretieren
    Kontingenztafeln, Streudiagramme, Lineare Regression und Korrelation  
    Wahrscheinlichkeitsmodelle anwenden und Wahrscheinlichkeiten berechnen Wahrscheinlichkeitsmodelle und -regeln                                     

    5. Klasse

    Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 5.Kl.

    Zahl und Variable

    Lehrsätze erläutern, Beweise nachvollziehen und Aussagen beweisen

    Notwendige und hinreichende Bedingung Das Prinzip der vollständigen Induktion Stetigkeit und Differenzierbarkeit, verschiedene Beweise

    Ebene und Raum

    geometrische Objekte in räumlicher Koordinatendarstellung darstellen und interpretieren und damit geometrische Probleme lösen

    geometrische Orte Gerade und Kugel im Raum

    Relationen und Funktionen

    das Änderungsverhalten von Funktionen und den Einfluss von Parametern auf die qualitativen Eigenschaften einer Funktion mit mathematischen Begriffen erfassen und beschreiben und für die grafische Darstellung der Funktion nutzen

    Eigenschaften verschiedener Funktionstypen, notwendige und hinreichende Bedingungen für lokale Extrem- bzw. Wendestellen Ableitungsregeln, Kurvendiskussion bei allen Funktionstypen, Extremwertaufgaben mit allen Funktionstypen
    das Integral von elementaren Funktionen berechnen Stammfunktion, Integrierbarkeit, bestimmtes Integral, Integrationsverfahren Stammfunktion, Integrierbarkeit, bestimmtes Integral, Integrationsregeln
    verschiedene Deutungen des bestimmten Integrals geben sowie Flächen und Volumen mit Hilfe der Integralrechnung bestimmen Hauptsatz der Differential- und Integralrechnung Hauptsatz der Differenzial- und Integralrechnung
    numerische Methoden zur Abschätzung bestimmter Integrale anwenden Numerische Integrationsverfahren Trapez-, Kepler- und Simpsonregel
    Probleme aus der Physik und anderen Bereichen bearbeiten lineare Differenzialgleichungen Lineare Differenzial-gleichungen (einfache Typen)
    Prozesse aus der Technik sowie aus den Natur-, Sozial- oder Wirtschaftswissenschaften anhand gegebenen Datenmaterials mittels bekannter Funktionen, auch durch Nutzung von Rechnern, modellieren und verschiedene Modelle vergleichen sowie ihre Grenzen beurteilen Optimierungsprobleme, Konzept des mathematischen Modells Aufgaben des Bildungsservers blikk

    Daten und Zufall

    Statistische Informationen und Daten unterschiedlichen Ursprungs bewerten und zu Zwecken der begründeten Prognose nutzen Stichprobentheorie, statistische Kenngrößen Datenauswertung
    Wahrscheinlichkeitsverteilungen von Zufallsgrößen bestimmen Zufallsgröße, ihre Wahrscheinlichkeitsverteilung, Erwartungswert, Varianz und Standardabweichung Datenauswertung
    die Eigenschaften diskreter und stetiger Wahrscheinlichkeitsverteilungen nutzen Die Binomialverteilung, die Normalverteilung Beispiele zu Binomialverteilung, Normalverteilung

    Überfachliche Zusammenarbeit

    Übergreifende Kompetenzen

    A.Bewertungskriterien

    FACHCURRICULUM

    BEWERTUNGSKRITERIEN MATHEMATIK

    Klassen: RG 1. Bienn., 2. Bienn. u. 5. Klasse

    Didaktische und methodische Hinweise in Bezug auf die Bewertung

    Eine Erfolgskontrolle in der Schule sollte die Frage beantworten, ob und inwieweit die gesteckten Lernziele erreicht wurden. Eine besonders wichtige Aufgabe der Lernerfolgskontrolle besteht darin, dem Schüler eine aussagekräftige Rückmeldung und wenn immer möglich auch Erfolgserlebnisse zu vermitteln. Sie soll ihm auch helfen, vorhandene Mängel zu erkennen und zu beheben. Dem Lehrer dient sie zur Kontrolle seines Unterrichtserfolges.

    Im Fach Mathematik wird eine ausreichende Anzahl von Bewertungen pro Semester in Abhängigkeit von den Rahmenbedingungen (z.B. abhängig von den Unterrichtsformen/-methoden, von der Stundenanzahl, u.a.) durchgeführt. Die Bewertung erfolgt in Form von:

    1. mündlichen Prüfungen,
    2. schriftlichen Tests/Schularbeiten,
    3. Tests am Computer (z.B. Moodle).
    4. in Abhängigkeit von behandelten Themenbereichen, Unterrichtsformen u.ä. kann die häusliche Nachbereitung (z.B. Hausaufgaben, Moodle, Lernunterlagen usw.)

    bewertet werden,

    Führt der Schüler in vorhergehender Absprache mit der Lehrperson eigenständige Arbeiten durch (Referate u.ä.) werden diese in der Regel bewertet. Sofern die Arbeit in den Spezialräumen (in Abhängigkeit von der Themenbereiche) bewertet wird, erfolgt dies aufgrund der von den Schülern geführten Lernunterlagen und weiteren Beobachtungen der Arbeit in den Spezialräumen.

    Gewichtung: Die Anwendung und Art der Gewichtung wird den Schülern zu Beginn des Schuljahres , aber auf jeden Fall vor Beginn der Leistungsbewertung mitgeteilt. Sollte aus unerwarteten Gründen eine Änderung notwendig sein, so erfolgt dies in der Regel in Absprache mit den Schülern.

    Mitarbeitsnote: Sofern der Unterricht eine ausreichende Anzahl von Beobachtungselementen ermöglicht (z.B. abhängig von der Unterrichtsform/-methoden, von der Stundenanzahl, u.a.) kann eine Mitarbeitsnote gegeben werden.

     

    Bewertungskriterien: Kompetenzbereiche und Kompetenzen

    • Das Problemlösevermögen
    • Die Rechenfertigkeit und die Genauigkeit
    • Die folgerichtige und geordnete Darstellung
    • Die korrekte Interpretation der Lösungen und das Prüfen derselben auf Sinnhaftigkeit
    • Die korrekte Verwendung von Begriffen und Symbolen
    • Der sinnvolle Einsatz von Hilfsmitteln
    • Das Lösen der Problemstellungen in einer vorgegeben Zeit
    • Fortschritte im klaren Ausdruck, im Gebrauch der Fachsprache, in der Fähigkeit des Argumentierens ganz allgemein
    • Die Kontinuität in der Mitarbeit, die Teamfähigkeit, das selbständige Arbeiten
    • Vertiefung der Lerninhalte
    • Originalität und Kreativität

     

    Anmerkungen
    Neben der Erfolgskontrolle durch den Lehrer sollten alle Möglichkeiten der Selbstkontrolle durch den Schüler genutzt werden. Für uns ist klar, dass am Jahresende das gesamte Schuljahr bewertet wird und somit fließen auch die Noten des 1. Semesters in die Endbewertung ein. Dies ist den Schülern nicht immer so klar und wird ihnen frühzeitig mitgeteilt.

    A.2.2.7.10 Naturwissenschaften

    BIOLOGIE, CHEMIE UND ERDWISSENSCHAFTEN

    1. bis 5. Klasse, Realgymnasium

    Ziele

    Der Unterricht Biologie, Chemie und Erdwissenschaften soll eine naturwissenschaftliche Grundbildung bei Jugendlichen schaffen, indem naturwissenschaftliche Phänomene und Problemstellungen handlungsorientiert erschlossen sowie Lernerfahrungen gemacht werden. Junge Erwachsene sollen sich in aktuellen und gesellschaftsrelevanten Bereichen von Natur und Technik orientieren können,
    um in Zukunft eigenverantwortliche Entscheidungen treffen zu können. Gesundheits- und Umwelterziehung spielen dabei eine wichtige Rolle und werden in den naturwissenschaftlichen Unterricht immer wieder integriert.
    Aufbauend auf die in der Unterstufe bereits erworbenen Kompetenzen und typischen naturwissenschaftlichen Denk- und Arbeitsweisen liegt das Augenmerk auf der Entwicklung von Vorstellungen zu Phänomenen und Gesetzmäßigkeiten aus den Bereichen Natur, Technik, Umwelt/Ökologie und Gesundheit. Eine besondere Stellung nimmt dabei die Weiterentwicklung grundlegender Vorstellungen und Konzepte ein, welche auf erlernte Fakten und Begriffe basiert.

    Lebenswelt und Interessen der Schülerinnen und Schüler sollen nach Möglichkeit mit der Schulwelt verknüpft werden, dabei werden geeignete Lernumgebungen innerhalb und außerhalb der Schule geschaffen. Technische und mediale Hilfsmittel werden zur selbstständigen Informationsbeschaffung verwendet.
    Schwerpunkt ist das naturwissenschaftliche Fächer verbindende und vernetzende Arbeiten und Lernen sowie die Anwendung wissenschaftlicher Methoden im Labor bzw. die direkte Beobachtung in der Natur: Schülerinnen und Schüler sammeln selbstständig Erfahrungen, integrieren ihr Vorwissen, wenden bereits erlernte Fertigkeiten und Fähigkeiten an, nutzen verschiedene Informationsquellen,
    planen und dokumen-tieren Versuche und präsentieren Ergebnisse. Die schulinterne Labortätigkeit kann in Zusammenarbeit mit Forschungsinstitutionen oder Universitäten erweitert und vertieft werden. Der Unterricht der integrierten Naturwissenschaften ist durch eigenverantwortliches und exemplarisches Lernen in sinnvollen und für Jugendliche relevanten Kontexten gekennzeichnet. Die
    Lehrpersonen bieten den Lernenden vielfältige Möglichkeiten ihre Ziele zu erreichen und begleiten und unterstützen sie beim Erwerb und beim Aufbau ihrer persönlichen Kompetenzen.

    Kompetenzen am Ende des 1. Bienniums

    Die Schülerin, der Schüler kann

    • Phänomene und Vorgänge der Natur beobachten und erforschen, sich mit naturwissenschaftlichen, technik- und umweltrelevanten Fragestellungen auseinandersetzen, diese mit vielfältigen sowie fachspezifischen Methoden untersuchen, gezielt Daten und Informationen sammeln, ordnen, vergleichen und interpretieren
    • Angaben und Merkmale aus Informationsquellen themen- bzw. sachbezogen herauslesen und in einer angemessenen Fachsprache wiedergeben, mit Darstellungsformen und gegebenenfalls mit Formeln und Symbolen beschreiben
    • Gesetzmäßigkeiten, Zusammenhänge und Wechselwirkungen erkennen, beschreiben und naturwissenschaftlichen Konzepten und Modellen zuordnen
    • mithilfe der erworbenen Fertigkeiten und Kenntnisse in kritischer Auseinandersetzung zu aktuellen gesellschaftlichen Fragen Stellung beziehen
    • mit Laborgeräten sachgerecht umgehen, verschiedene Arbeitstechniken und das Experimentieren im Labor zielgerichtet und sicher anwenden; mit Chemikalien und Stoffen aus Labor und Umwelt verantwortungsvoll umgehen

     

    Kompetenzen am Ende der 5. Klasse

    Die Schülerin, der Schüler kann

    • zu Phänomenen und Vorgängen der Natur geeignete Untersuchungsfragen und Hypothesen formulieren und diese mit experimentellen sowie weiteren fachspezifischen Methoden überprüfen, gesammelte Daten und Informationen interpretieren, analysieren, erläutern und kommentieren
    • naturwissenschaftliche Sachverhalte ausgehend von Erfahrungen, Kenntnissen und Informationsquellen reflektieren und in angemessener Fachsprache erörtern und bewerten
    • Gesetzmäßigkeiten, Zusammenhänge, Wechselwirkungen, Entwicklungen und Prozesse sowie Systeme erkennen und miteinander kombinieren, Analogieschlüsse daraus ziehen und auf bereits bekannte Konzepte zurückgreifen, um diese in neue Kontexte und Modelle zu integrieren
    • Daten, Fakten, Ergebnisse und Argumente zu aktuellen gesellschaftlichen Fragen bewerten und auf ihre Gültigkeit überprüfen
    • in einem Labor angemessen arbeiten und Versuche selbstständig planen, durchführen und bewerten

    BEWERTUNGSKRITERIEN NATURWISSENSCHAFTEN (BIOLOGIE, CHEMIE UND ERDWISSENSCHAFTEN)
    Klassen: RG 1. Bienn., 2. Bienn. u. 5. Klasse; TFO 1. Biennium

    Didaktische und methodische Hinweise in Bezug auf die Bewertung

    Es werden verschiedene Unterrichts-, bzw. Arbeitsformen zur Erarbeitung der Lerninhalte und Erreichung der Lernziele eingesetzt, wie der Frontalunterricht, die Gruppen-, Partner- und Einzelarbeit.
    Das praktische Arbeiten in den Labors und die unterrichtsbegleitenden Tätigkeiten dienen zur Vertiefung der einzelnen Unterrichtsthemen und zur Unterstützung der Eigenständigkeit und Eigenverantwortung. Durch unterschiedliche Aufgabenstellungen und dem selbstständigen Bearbeiten von Arbeitsaufträgen sollen Schülerinnen und Schüler ihre Fertigkeiten und Kenntnisse gezielt aufbauen und erweitern. Durch Aufgabenstellungen mit unterschiedlichem Anforderungsniveau wird eine Differenzierung des Lernangebots angestrebt.
    Neben den eingeführten Schulbüchern werden unterschiedliche Medien eingesetzt.
    Die Überprüfung der fachspezifischen Kompetenzen erfolgt durch schriftliche Tests, mündliche Prüfungen, fallweise auch Versuchsprotokolle, Arbeitsaufträge, Hausaufgaben, Referate, Skizzen. Es werden mindestens 3 Bewertungselemente erhoben.
    Die Gewichtung der jeweiligen Bewertungselemente wird zu Beginn des Schuljahres mit den SchülerInnen besprochen.
    Bewertung des Lernfortschritts: wird berücksichtigt
    Individuelle Bildungspläne werden berücksichtigt
    Mitarbeitsnote: kann vergeben werden

    Kompetenzbereiche und Kompetenzen

    • Naturwissenschaftliche Kenntnisse in angemessener Fachsprache und Form wiedergeben
    • Gesetzmäßigkeiten, Zusammenhänge und Prozesse erkennen
    • Naturwissenschaftliche Phänomene und Vorgänge erkennen, theoretisch analysieren und deren Inhalte praktisch umsetzen
    • Naturwissenschaftliche Entwicklungen verstehen und ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft einschätzen

    Der/Die Schüler/in kann:

    • naturwissenschaftliche Sachverhalte in angemessener Fachsprache erörtern, einordnen und bewerten
    • Beobachtungen, Experimente und Versuche planen, durchführen und auswerten
    • geeignete Untersuchungsfragen und Hypothesen formulieren und gesammelte Daten und Informationen interpretieren, analysieren, erläutern und kommentieren
    • Gesetzmäßigkeiten, Zusammenhänge, Wechselwirkungen und Systeme erkennen und miteinander kombinieren, Analogieschlüsse daraus ziehen und auf bereits bekannte Konzepte zurückgreifen, um diese in neue Kontexte und Modelle zu integrieren
    • Daten, Fakten und Darstellungen zu aktuellen gesellschaftlichen Fragen bewerten und Argumente auf ihre Gültigkeit überprüfen

    1. Biennium

    Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 1. Kl.

    Ordnung und Vielfalt

    ausgewählte pro- und eukaryontische Zellen mit dem Mikroskop untersuchen und beobachten sowie gemeinsame bzw. spezifische Strukturen und Funktionen beschreiben und vergleichen Zellen als Bausteine des Lebens ausgewählte pro- und eukaryontische Zellen mit dem Mikroskop untersuchen und beobachten sowie gemeinsame bzw. spezifische Strukturen und Funktionen beschreiben und vergleichen
    Gesetzmäßigkeiten bei Bauplänen und deren Funktionen erkennen und vergleichen, in der Vielfalt Gemeinsamkeiten erkennen und formulieren/beschreiben Baupläne ausgewählter Lebewesen, Grundzüge der Systematik Gesetzmäßigkeiten bei Bauplänen und deren Funktionen erkennen und vergleichen, in der Vielfalt Gemeinsamkeiten erkennen und formulieren/beschreiben
    Stoffe vergleichen, ordnen und damit experimentieren
    den Zusammenhang zwischen Atombau und Ordnung im Periodensystem der Elemente erkennen und dieses als Nachschlagewerk der Chemie nutzen
    Elementen und einfachen Verbindungen die chemische Symbolschreibweise zuordnen

    Stoffeigenschaften und -einteilung
    Atome als Bausteine der Materie, Periodensystem und Klassifizierung der Elemente
    Formelsprache

    Stoffe vergleichen, ordnen und damit experimentieren
    den Zusammenhang zwischen Atombau und Ordnung im Periodensystem der Elemente erkennen und dieses als Nachschlagewerk der Chemie nutzen
    Elementen und einfachen Verbindungen die chemische Symbolschreibweise zuordnen

    Veränderung und Dynamik

    Zusammenhänge zwischen Biodiversität und Evolutionsvorgängen erkennen und beschreiben
    Planetenbewegungen und deren Folgen sowie die Sonderstellung der Erde im Sonnensystem beschreiben
    die Einbettung des Sonnensystems in die Galaxis und der Galaxis in den Kosmos beschreiben

    Evolution

    Himmelsmechanik

    Sonnensystem und Kosmos

     
    Ursachen für die Entwicklung von Landschaftsformen beschreiben ausgewählte exo- und endogene Prozesse in der Geologie unter besonderer Berücksichtigung lokaler Gegebenheiten Ursachen für die Entwicklung von Landschaftsformen beschreiben
    Phänomene und einfache chemische Reaktionen mit Bezug zum Alltag beobachten, beschreiben und die chemische Symbolschreibweise anwenden einfache chemische Reaktionen und Reaktionsgleichungen Phänomene und einfache chemische Reaktionen mit Bezug zum Alltag beobachten, beschreiben und die chemische Symbolschreibweise anwenden

    Kreisläufe und Systeme

    Wechselwirkungen von Organismen in ausgewählten Ökosystemen und deren Bedeutung für die Erhaltung des Gleichgewichtes diskutieren Ausgewählte Ökosysteme und deren Energie und Stoffkreisläufe Wechselwirkungen von Organismen in ausgewählten Ökosystemen und deren Bedeutung für die Erhaltung des Gleichgewichtes diskutieren

    1. Biennium

    Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 2. Kl

    Ordnung und Vielfalt

    ausgewählte pro- und eukaryontische Zellen mit dem Mikroskop untersuchen und beobachten sowie gemeinsame bzw. spezifische Strukturen und Funktionen beschreiben und vergleichen Zellen als Bausteine des Lebens ausgewählte pro- und eukaryontische Zellen mit dem Mikroskop untersuchen und beobachten sowie gemeinsame bzw. spezifische Strukturen und Funktionen beschreiben und vergleichen
    Gesetzmäßigkeiten bei Bauplänen und deren Funktionen erkennen und vergleichen, in der Vielfalt Gemeinsamkeiten erkennen und formulieren/beschreiben Baupläne ausgewählter Lebewesen, Grundzüge der Systematik Gesetzmäßigkeiten bei Bauplänen und deren Funktionen erkennen und vergleichen, in der Vielfalt Gemeinsamkeiten erkennen und formulieren/beschreiben
    Stoffe vergleichen, ordnen und damit experimentieren
    den Zusammenhang zwischen Atombau und Ordnung im Periodensystem der Elemente erkennen und dieses als Nachschlagewerk der Chemie nutzen
    Elementen und einfachen Verbindungen die chemische Symbolschreibweise zuordnen
    Stoffeigenschaften und -einteilung
    Atome als Bausteine der Materie, Periodensystem und Klassifizierung der Elemente
    Formelsprache
    Stoffe vergleichen, ordnen und damit experimentieren
    den Zusammenhang zwischen Atombau und Ordnung im Periodensystem der Elemente erkennen und dieses als Nachschlagewerk der Chemie nutzen
    Elementen und einfachen Verbindungen die chemische Symbolschreibweise zuordnen

    Veränderung und Dynamik

    Zusammenhänge zwischen Biodiversität und Evolutionsvorgängen erkennen und beschreiben
    Planetenbewegungen und deren Folgen sowie die Sonderstellung der Erde im Sonnensystem beschreiben
    die Einbettung des Sonnensystems in die Galaxis und der Galaxis in den Kosmos beschreiben

    Evolution

    Himmelsmechanik

    Sonnensystem und Kosmos

     
    Ursachen für die Entwicklung von Landschaftsformen beschreiben ausgewählte exo- und endogene Prozesse in der Geologie unter besonderer Berücksichtigung lokaler Gegebenheiten Ursachen für die Entwicklung von Landschaftsformen beschreiben
    Phänomene und einfache chemische Reaktionen mit Bezug zum Alltag beobachten, beschreiben und die chemische  Symbolschreibweise anwenden einfache chemische Reaktionen und Reaktionsgleichungen Phänomene und einfache chemische Reaktionen mit Bezug zum Alltag beobachten, beschreiben und die chemische Symbolschreibweise anwenden

    Kreisläufe und Systeme

    Wechselwirkungen von Organismen in ausgewählten Ökosystemen und deren Bedeutung für die Erhaltung des Gleichgewichtes diskutieren Ausgewählte Ökosysteme und deren Energie und Stoffkreisläufe Wechselwirkungen von Organismen in ausgewählten Ökosystemen und deren Bedeutung für die Erhaltung des Gleichgewichtes diskutieren

    Überfachliche Zusammenarbeit
    Bezug zu überfachlichen Kompetenzen

    Anhand der Lerninhalte üben die SchülerInnen, den eigenen Lernprozess zu planen und zu reflektieren. Partner-, Gruppen- und Klassenarbeiten ermöglichen es, die eigene Kommunikations und Sozialkompetenz einzubringen und wahrzunehmen. Die den naturwissenschaftlichen Fragestellungen innewohnede Komplexitat ermöglicht es den SchülerInnen, Lösungsansätze und Handlungsperspektiven am konkreten Beispiel zu erproben.
    Medien, insbesondere digitale, werden in verschiedenen Situationen selbstständig, kreativ-konstruktiv und zur Unterstützung des eigenen Lernens eingesetzt.

    2. Biennium

    Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 3. Kl.

    Anorganik

    Gesetzmäßigkeiten chemischer Reaktionen beschreiben und verstehen und Anwendungen in Alltag und Technik diskutieren Grundlagen der quantitativen und energetischen Aspekte chemischer Reaktionen sowie chemische Gleichgewichtsreaktionen, Redoxreaktionen und Elektrochemie, Säuren, Laugen, Neutralisation Chemische Reaktionen und Energie: Reaktionsenthalpie und -entropie, Gipps- Energie Reaktionsgeschwindigkeit und Massenwirkungsgesetz
    Protolysen: Säuren und Basen, pH-Wert, Titrationen, Puffer und Indikatoren
    Redoxreaktionen, Elektrochemie und Elektrolyse
    ausgewählte Mineralien und Gesteine beschreiben und erkennen und den Zusammenhang zwischen Struktur und Eigenschaften von Stoffen erfassen Salze auch als Bausteine von Gesteinen, Gesteinsbildung an lokalen Beispielen Ionenbindung, Atombindung und Metallbindung, wichtige gesteinsbildende Mineralien

    Organik

    Zusammenhang zwischen Struktur und Eigenschaften von Stoffen beschreiben und wiedererkennen organische Kohlenstoffverbindungen, funktionelle Gruppen Kohlenwasserstoffe: Alkane, Alkene und Alkine, Halogenalkane
    grundlegende Gesetzmäßigkeiten der Nomenklatur verstehen und anwenden Nomenklatur  

    Genetik und Mensch

    Gesetzmäßigkeiten der Vererbung erkennen und darlegen, Daten analysieren und interpretieren Grundlagen der Vererbungslehre                                            
    den menschlichen Köper als komplexes System verstehen und erklären Aufbau und Funktion ausgewählter Organsysteme  
    Ursachen für Krankheiten und Suchtverhalten erkennen Krankheit und Sucht  

    2. Biennium

    Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 4. Kl.

    Anorganik

    Gesetzmäßigkeiten chemischer Reaktionen beschreiben und verstehen und Anwendungen in Alltag und Technik diskutieren Grundlagen der quantitativen und energetischen Aspekte chemischer Reaktionen sowie chemische Gleichgewichtsreaktionen, Redoxreaktionen und Elektrochemie, Säuren, Laugen, Neutralisation                                           
    ausgewählte Mineralien und Gesteine beschreiben und erkennen und den Zusammenhang zwischen Struktur und Eigenschaften von Stoffen erfassen Salze auch als Bausteine von Gesteinen, Gesteinsbildung an lokalen Beispielen  

    Organik

    Zusammenhang zwischen Struktur und Eigenschaften von Stoffen beschreiben und wieder erkennen organische Kohlenstoffverbindungen, funktionelle Gruppen Alkohole, Aldehyde und Ketone, Ester, Carbonsäuren, Stereoisomerie, Aromaten, Kohlenhydrate, Fette, Aminosäuren und Proteine
    grundlegende Gesetzmäßigkeiten der Nomenklatur verstehen und anwenden Nomenklatur Zusätzlich für Realgymnasium Fachrichtung Angewandte Naturwissenschaften:Farbstoffe, Kunststoffe

    Genetik und Mensch

    Gesetzmäßigkeiten der Vererbung erkennen und darlegen, Daten analysieren und interpretieren Grundlagen der Vererbungslehre Mendel'sche Gesetze, Humangenetik, dominante, rezessive Erbkrankheiten
    den menschlichen Köper als komplexes System verstehen und erklären Aufbau und Funktion ausgewählter Organsysteme  
    Ursachen für Krankheiten und Suchtverhalten erkennen Krankheit und Sucht  

    Überfachliche Zusammenarbeit
    Bezug zu überfachlichen Kompetenzen

    Verknüpfungen zur Biologie werden fallweise hergestellt

    5. Klasse

    Ferigkeiten Kenntnisse Lernibhalte 5. Kl.

    Chemie und Biologie

    Teilchen – Struktur – Funktionskonzept bei Biomolekülen wiedererkennen und beschreiben Grundzüge der Biochemie und Molekularbiologie Stoffwechselwege (Assimilation und Dissimilation), Biomembranen Molekulargenetik
    Erworbene Kenntnisse für das Verständnis gesellschaftlich relevanter Technologien und aktueller Entwicklungen/Forschungsgebiete nutzen
    Auswirkungen dieser Technologien für Mensch und Umwelt erörtern
    Zusätzlich für Realgymnasium Fachrichtung Angewandte Naturwissenschaften:
    erworbene Kenntnisse der organischen und anorganischen Chemie vertiefen und anwenden
    Grundlagen und ausgewählte Schwerpunkte der Gentechnik und Biotechnologie
    Zusätzlich für Realgymnasium Fachrichtung Angewandte Naturwissenschaften:
    Retroviren, Restriktionsenzyme, Rekombinante DNA, PCR, Gentherapie, Genomik, Proteomik
    Siehe "Kenntnisse"

    Erdwissenschaften

    Zusammenhänge zwischen den Phänomenen der Lithosphäre, Atmosphäre und Hydrosphäre beschreiben und zu einer globalen Sichtweise vernetzen; Modelle bilden und verstehen Wetter und Klima Atmo-, Hydro-, Kryo-, Pedo-, Litho- und Biosphäre Klimaerwärmung und Treibhauseffekt
    Zusammenhänge von geologischen Veränderungen auf das Leben erkennen und deren Auswirkungen hinterfragen globale Plattentektonik Grundzüge der Paläontologie Plattentektonik endo- und exogene Kräfte Gesteinskreislauf
    Geologie Südtirols

    Naturwissenschaften und Gesellschaft

    sich zu ausgewählten fächerübergreifenden Themen der gesamten Naturwissenschaften unter Verwendung von Fachwissen und Fachmethoden ein Urteil bilden sowie begründet
    persönlich Stellung nehmen
    aktuelle Themen der gesamten Naturwissenschaften siehe "Kentnisse"

    Überfachliche Zusammenarbeit
    Bezug zu überfachlichen Kompetenzen

    Vernetztes Denken und Problemlöse-Kompetenz
    Verbindung der Fachinhalte aus den Fächern Chemie, Biologie und Erdwissenschaften herstellen

    Lern- und Planungskompetenz
    Facharbeiten, Simulationen von Abschlussprüfungen (mündl. und schriftlich)

    Kommunikationskompetenz
    Üben von Präsentationen (auch in Hinblick auf den Einstieg ins Prüfungsgespräch bei der Abschlusspr.)

    Soziale Kompetenz
    Reflexion über gesellschaftsrelevante Themen der Naturwissenschaften

    Informations- und Medienkompetenz
    Recherche zu eigenen Präsentationen und Facharbeiten, Analyse der Wissenschafts-Berichterstattung in den Medien

    A.Bewertungskriterien

    FACHCURRICULUM

    BEWERTUNGSKRITERIEN NATURWISSENSCHAFTEN (BIOLOGIE, CHEMIE UND ERDWISSENSCHAFTEN)

    Klassen: RG 1. Bienn., 2. Bienn. u. 5. Klasse; TFO 1. Biennium

    Didaktische und methodische Hinweise in Bezug auf die Bewertung

    Es werden verschiedene Unterrichts-, bzw. Arbeitsformen zur Erarbeitung der Lerninhalte und Erreichung der Lernziele eingesetzt, wie der Frontalunterricht, die Gruppen-, Partner- und Ein-zelarbeit.
    Das praktische Arbeiten in den Labors und die unterrichtsbegleitenden Tätigkeiten dienen zur Vertiefung der einzelnen Unterrichtsthemen und zur Unterstützung der Eigenständigkeit und Eigenverantwortung. Durch unterschiedliche Aufgabenstellungen und dem selbstständigen Bearbeiten von Arbeitsaufträgen sollen Schülerinnen und Schüler ihre Fertigkeiten und Kenntnisse gezielt aufbauen und erweitern. Durch Aufgabenstellungen mit unterschiedlichem Anforderungsniveau wird eine Differenzierung des Lernangebots angestrebt.
    Neben den eingeführten Schulbüchern werden unterschiedliche Medien eingesetzt. Die Überprüfung der fachspezifischen Kompetenzen erfolgt durch schriftliche Tests, mündliche Prüfungen, fallweise auch
    Versuchsprotokolle, Arbeitsaufträge, Hausaufgaben, Referate, Skizzen. Es werden mindestens 3 Bewertungselemente erhoben.

    Die Gewichtung der jeweiligen Bewertungselemente wird zu Beginn des Schuljahres mit den SchülerInnen besprochen.
    Bewertung des Lernfortschritts: wird berücksichtigt
    Individuelle Bildungspläne werden berücksichtigt
    Mitarbeitsnote: kann vergeben werden

    Bewertungskriterien: Kompetenzbereiche und Kompetenzen

    • Naturwissenschaftliche Kenntnisse in angemessener Fachsprache und Form wiedergeben
    • Gesetzmäßigkeiten, Zusammenhänge und Prozesse erkennen
    • Naturwissenschaftliche Phänomene und Vorgänge erkennen, theoretisch analysieren und deren Inhalte praktisch umsetzen
    • Naturwissenschaftliche Entwicklungen verstehen und ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft einschätzen

    Der/Die Schüler/in kann:

    • naturwissenschaftliche Sachverhalte in angemessener Fachsprache erörtern, einordnen und bewerten
    • Beobachtungen, Experimente und Versuche planen, durchführen und auswerten
    • geeignete Untersuchungsfragen und Hypothesen formulieren und gesammelte Daten und Informationen interpretieren, analysieren, erläutern und kommentieren
    • Gesetzmäßigkeiten, Zusammenhänge, Wechselwirkungen und Systeme erkennen und miteinander kombinieren, Analogieschlüsse daraus ziehen und auf bereits bekannte Konzepte zurückgreifen, um diese in neue Kontexte und Modelle zu integrieren
    • Daten, Fakten und Darstellungen zu aktuellen gesellschaftlichen Fragen bewerten und Argumente auf ihre Gültigkeit überprüfen
     

    A.2.2.7.11 Philosophie

    Fachcurricula Philosophie

    2. Biennium und 5. Klasse

    Ziele

    Ziel des Philosophieunterrichts ist das Philosophieren lernen. Ausgehend von konkreten Problemen des individuellen und gesellschaftlichen Lebens setzen sich Schülerinnen und Schüler mit grundsätzlichen Fragen auseinander, die ihr Welt- und Selbstverhältnis berühren und unterziehen vorgefundene Deutungen grundlegenden Reflexionen. Aufgabe des Philosophieunterrichtes ist es, vermeintliche Gewissheiten in Frage zu stellen, systematisch nach Antworten zu suchen und mögliche Antworten zu prüfen. Die Schülerinnen und Schüler erwerben die Fähigkeit problemorientiert eigene Gedanken zu entfalten und kontroverse Standpunkte zu diskutieren. In Rückbindung an Denkerfahrungen der philosophischen Traditio und der Gegenwartsphilosophie klären sie gedanklich Sach-, Sinn- und Lebensfragen und gewinnen dadurch Hilfen für die eigene Orientierung im Denken und Handeln.
    Im Philosophieunterricht erproben Schülerinnen und Schüler eine Haltung, die prinzipielle Offenheit und Toleranz mit der Bereitschaft zur begrifflich-argumentativen Orientierung verknüpft.
    Der Rahmen der philosophischen Konzepte ist überwiegend die europäische Philosophie sowie die Philosophie der westlichen Welt in ihrer Tradition von der Antike bis heute.

    Kompetenzen am Ende der 5. Klasse

    Die Schülerin, der Schüler kann:

    • in Phänomenen und Situationen des persönlichen Erlebnishorizonts und der Lebenswelt philosophische Frage- oder Problemstellungen identifizieren, sie in Beziehung zu philosophischen Problemlösungen setzen und mögliche Bearbeitungsstrategien entwerfen und bewerten
    • ausgehend von verschiedenen Materialien über philosophische Probleme nachdenken und eigene Gedanken präsentieren und diskutieren
    • Situationen und Phänomene der Lebenswelt beschreiben, subjektive Erfahrungen, Intuitionen und Vorannahmen formulieren und sie in Beziehung zu philosophischen Fragen, Problemen und Disziplinen setzen
    • Begriffe analysieren, Gedankengänge und Argumentationen rekonstruieren und prüfen, eigene Argumentationen entfalten und sich mit eigenen und fremden Positionen auseinandersetzen
    • für eigene und fremde Gedankengänge verschiedene Ausdrucks- und Stilformen finden Orientierung, Autonomie und Verantwortlichkeit im eigenen Denken, Urteilen und Handeln gewinnen
    • wichtige philosophische Strömungen historisch verorten, voneinander unterscheiden und kennzeichnende Merkmale benennen

    Didaktische und methodische Hinweise zur Bewertung

    Bewertungen sind für Schüler wie auch für Lehrpersonen gleichermaßen als ein Instrument der Unterrichtskontrolle zu erachten. Im Philosophie-Unterricht werden unterschiedliche Arbeitsformen eingesetzt:

    • lehrerzentrierter Unterricht
    • Einzel-, Partner- und Gruppenarbeiten mündliche und schriftliche Äußerungen
    • Bearbeitung von Texten (Primärtexten, Quellen) durch Arbeitsfragen, Stellungnahmen, Um-schreiben von Texten durch Perspektivenwechsel Anfertigen von graphischen Darstellungen und Schaubildern
    • Interpretation von Statistiken und Graphiken Art und Häufigkeit der Leistungserhebungen
    • Die Fachgruppe legt darauf Wert, dass die Schüler regelmäßigen Leistungskontrollen, mündlich wie schriftlich, unterzogen werden, um eine
    • kontinuierliche Beschäftigung mit den im Unterricht behandelten Philosophen und Theorien zu fördern. Die ständige Auseinandersetzung mit den er-arbeiteten Lerninhalten stärkt den persönlichen Zugang und ermöglicht insgesamt bessere Leis-tungen.
    • Für schriftliche Kontrollen (bei Bedarf auch nicht angekündigt) werden die folgenden Formen ein-gesetzt: offene Fragen (auch kombinierte Tests bestehend aus beiden Fächern)
    • Multiple-Choice-Fragen themenzentriertes Argumentieren

    Gewichtung

    Prinzipiell werden alle Leitungserhebungen, mündlich wie schriftlich, als gleichwertig aufgefasst. Daher werden nur selten und stets aus besonderen Gründen und didaktischen Notwendigkeiten einzelne Noten anders gewichtet.

    Individualisierende Maßnahmen

    Um jedem Schüler gerecht zu werden, werden bei Bedarf individualisierende Maßnahmen, sowohl im Unterrichtsgeschehen wie auch bei den Leistungserhebungen, getroffen.

    Mitarbeitsnote

    Am Ende eines jeden Semesters kann der Fachlehrer eine Mitarbeitsnote vergeben, die sich aus folgenden Elementen ergibt:

    • Voraussetzung für die Arbeit im Unterricht ist das regelmäßige Mitführen der Arbeitsmaterialien des Schülers aktive und konstruktive Beteiligung am Unterrichtsgeschehen
    • Führen einer sauberen Mitschrift und pünktliche Abgabe von Arbeitsaufträgen und Hausarbeiten Bereitschaft sich fachliche Lerninhalte außerschulisch anzueignen und zu vertiefen
    • aktive Beteiligung an schulischen Veranstaltungen (verschiedenen Olympiaden usw.)

    Bewertungskriterien: Kompetenzbereiche und Kompetenzen

    • Der Schüler hat die Problemstellung inhaltlich erfasst und hält sich bei der Lösung an die vorgegebenen Angaben. Die Beantwortung der Fragen zeigt Fachwissen.
    • Der Schüler kann Verbindungen zwischen den Fachbereichen herstellen. Der Ausdruck ist fachadäquat (Fachsprache, etc.).
    • Die Argumentation ist logisch-stringent-kohärent. Der Schüler zeigt Abstraktions- und Kritikfähigkeit.
    • Im digitalen Register werden folgende Kompetenzen bewertet: Darstellung von philosophischen Inhalten und Zusammenhängen
    • Themen, Fragestellungen und Inhalte selbständig erschließen und verstehen Philosophische Inhalte kritisch prüfen und auf neue Situationen anwenden Gedanken eigenständig entwickeln, begründen und präsentieren

    Anmerkungen

    Die Gesamtheit der Arbeitsergebnisse, die sich aus diesen Arbeitsformen ergeben, bildet die Grundlage für die Semesterbewertung. Dabei ist von einer grundsätzlichen Gleichwertigkeit mündlicher und schriftlicher Bewertungen auszugehen, wobei allerdings die quantitative Vertei-lung mündlicher und schriftlicher Bewertungen auch von Faktoren wie Klassengröße, Disponibilität der Schüler usw. abhängt. Die Endbewertung resultiert aus einer angemessenen Zahl von Einzelnoten, die gleichmäßig und zeitlich ausgewogen über das Semester verteilt sind. Sie ist nicht einfach das arithmetische Mittel aller Noten, sondern berücksichtigt Lernhaltung, Persönlichkeitsentwicklung des Schülers und die Endnote des ersten Semesters; sie ist rechtlich eine kollegiale Entscheidung aller Lehrer des Klassenrates unter Berücksichtigung der Kompetenzen, Fähigkeiten und Leistungen des Schülers.

    Diese Kriterien gelten als Richtlinien zur Bewertung, innerhalb derer sich eine differenzierte und der individuellen Schülerpersönlichkeit gerechte Beurteilung zu bewegen hat. Lernerfolge sind also auch an der individuellen Bereitschaft der Schüler, an sich zu arbeiten und sich weiterzuent- wickeln, zu messen und zu bewerten, deshalb werden auch keine Stützkurse angeboten. Außerdem werden im digitalen Register nicht erfüllte Arbeitsaufträge und nicht gemachte oder nicht abgegebene Hausaufgaben und unvorbereitete Schüler vermerkt.

    Die Bewertungselemente berücksichtigen die gesamte Persönlichkeit des Schülers und spiegeln seine individuelle Lernentwicklung wider. Somit ergibt sich die Semesterbewertung bzw. Endnote aus der Summe aller oben angeführten Kompetenzen.

    Lerninhalte 2. Biennium

    Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 4. Kl.
    die Eigenart des Philosophierens aufzeigen und reflektieren Grundfragen und Disziplinen der Philosophie Einführung in die Philosophie (Begriff, Ursprünge, Grundfragen)
    philosophische Themen und Fragestellungen in ihren Grundbegriffen erschließen, verstehen und anwenden philosophische Problembereiche und Disziplinen Überblick über die wichtigsten philosophischen Disziplinen (Fragen, Themen)
    Worte bzw. Begriffe und ihre Bedeutung(en) sowie Zusammenhänge ermitteln und eingrenzen philosophische Grundbegriffe, Begriffs- und Urteilsanalyse, Definitionslehre Fachterminologie, Aristoteles (Organon)
    philosophische Inhalte, Frage- und Problemstellungen in Materialien entdecken und herausarbeiten philosophische Methodenlehre und Textanalyse Fragmente der Vorsokratiker; Platon; Patristik, Machiavelli, René Descartes, Immanuel Kant
    philosophische Theorien rekonstruieren, vergleichen und miteinander verknüpfen philosophische Strömungen und Autoren der Antike, des Mittelalters und der Neuzeit Platon (Ideenlehre), Gottesbeweise, Empirismus
    verschiedene Argumentationsformen und Beweisverfahren erkennen, bewerten und mündlich wie schriftlich anwenden Aussagenlogik, Syllogistik, Argumentationstheorie, Wahrheitstheorien Aristoteles (Syllogistik); Thomas von Aquin (Korrespondenztheorie)
    Gedanken, Positionen, Situationen auf ihren jeweiligen Anspruch hin prüfen, begründete und folgerichtige Meinungen entwickeln sowie unterschiedliche Ausdrucks- und Stilformen anwenden grundlegende philosophische Ausdrucks- und Stilformen Fragment, Dialog, Wissenschaftsprosa, Disputatio
    gesellschaftliche, ethische und individuelle Fragestellungen mit philosophischen Denkmodellen in Verbindung setzen und daraus Handlungsmöglichkeiten ableiten ausgewählte Themenbereiche der Ethik, der Politik, der Ästhetik und der Wissenschaftsphilosophie Sophisten (Politik), Aristoteles (Nikomachische Ethik), Utopien
    sich mit unterschiedlichen Menschenbildern auseinandersetzen anthropologische Konzepte Platon, Menschenbild der Renaissance
    verschiedene Staatskonzepte erkennen, bewerten und auf ihre politische Relevanz hin untersuchen ausgewählte Themenbereiche der Sozial- und Staatsphilosophie Platon (Politeia), Machiavelli, Jean-Jacques Rousseau

    durch die Auseinandersetzung mit philosophischen Fragen, Problemen, Thesen und Argumentationen Hilfen für die eigene Orientierung im Denken und Handeln gewinnen

    ausgewählte Themenbereiche der Metaphysik und Religionsphilosophie Aristoteles (Metaphysik)
    sich mit philosophischen Persönlichkeiten in exemplarischer Weise auseinandersetzen ausgewählte Philosophen

    Sokrates, Augustinus, Immanuel Kant

    Übergreifende Kompetenzen

    Referatsarbeit, Schwerpunkthema, Facharbeit, Diskussionsrunden, Fachsprache, Präsentationen, Mitarbeit, Philosophie als Basis für kulturelle und literarische Entwicklung, Entwicklung von Kritikfähigkeit, Recherche mit alten und neuen Medien, vergleichende Analyse kultureller Produkte und Entwicklungen

    Lerninhalte 5. Klasse

    Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 5. Kl.
    philosophisch komplexe Themen und Fragestellungen erschließen, verstehen und auf neue Situationen übertragen ausgewählte Beispiele der Angewandten Ethik Utilitarismus    
    Sprache in ihrer Bedeutung und ihren Funktionen erfassen Grundlagen der Sprachphilosophie linguistic turn
    philosophische Inhalte, Frage- und Problemstellungen in Materialien entdecken und herausarbeiten philosophische Methodenlehre und Textanalyse Hermeneutik
    philosophische Theorien rekonstruieren, vergleichen und miteinander verknüpfen philosophische Strömungen und Autoren der Neuzeit und Gegenwart Hegel, Comte
    formale Strukturen von Argumentationen erkennen und auf eigene Überlegungen übertragen Logik, Argumentationstheorie Wittgenstein
    Gedanken und Situationen prüfen und beurteilen sowie dazu begründete Positionen einnehmen und darlegen erweiterte philosophische Ausdrucks- und Stilformen Nietzsche
    aktuelle gesellschaftliche, ethische und individuelle Fragestellungen mit philosophischen Denkmodellen in Verbindung setzen und daraus Hilfen für die eigene Orientierung im Denken und Handeln gewinnen lebensorientierende und ethische Positionen in der modernen Philosophie aktuelles, in den Medien diskutiertes Thema
    philosophische Voraussetzungen und neue Einsichten der verschiedenen Humanwissenschaften reflektieren und sich mit deren impliziten Menschenbildern auseinandersetzen ausgewählte Bereiche der Philosophischen Anthropologie Existentialismus
    politische Überzeugungen einordnen, hinterfragen, begründen und weiterentwickeln bedeutsame Positionen der Politischen Philosophie Marx
    sich kritisch mit der Entwicklung und den Grundlagen der Wissenschaft auseinandersetzen zentrale wissenschaftstheoretische Positionen Carnap vs. Popper

    Übergreifende Kompetenzen

    Referatsarbeit, Schwerpunkthema, Facharbeit, Diskussionsrunden, Fachsprache, Präsentationen, Mitarbeit, Philosophie als Basis für kulturelle und literarische Entwicklung, Entwicklung von Kritikfähigkeit, Recherche mit alten und neuen Medien, vergleichende Analyse kultureller Produkte und Entwicklungen

    A.Bewertungskriterien

    FACHCURRICULUM

    BEWERTUNGSKRITERIEN PHILOSOPHIE

    Klassen: RG 2. Bienn. u. 5. Klasse

    Didaktische und methodische Hinweise zur Bewertung

    Bewertungen sind für Schüler wie auch für Lehrpersonen gleichermaßen als ein Instrument der Unterrichtskontrolle zu erachten.
    Im Philosophie-Unterricht werden unterschiedliche Arbeitsformen eingesetzt:

    • lehrerzentrierter Unterricht
    • Einzel-, Partner- und Gruppenarbeiten
    • mündliche und schriftliche Äußerungen
    • Bearbeitung von Texten (Primärtexten, Quellen) durch Arbeitsfragen, Stellungnahmen, Um-schreiben von Texten durch Perspektivenwechsel
    • Anfertigen von graphischen Darstellungen und Schaubildern
    • Interpretation von Statistiken und Graphiken

    Art und Häufigkeit der Leistungserhebungen
    Die Fachgruppe legt darauf Wert, dass die Schüler regelmäßigen Leistungskontrollen, mündlich wie schriftlich, unterzogen werden, um eine kontinuierliche Beschäftigung mit den im Unterricht behandelten Philosophen und Theorien zu fördern. Die ständige Auseinandersetzung mit den erarbeiteten Lerninhalten stärkt den persönlichen Zugang und ermöglicht insgesamt bessere Leistungen.
    Für schriftliche Kontrollen (bei Bedarf auch nicht angekündigt) werden die folgenden Formen ein-gesetzt:

    • offene Fragen (auch kombinierte Tests bestehend aus beiden Fächern)
    • Multiple-Choice-Fragen
    • themenzentriertes Argumentieren

    Gewichtung
    Prinzipiell werden alle Leitungserhebungen, mündlich wie schriftlich, als gleichwertig aufgefasst. Daher werden nur selten und stets aus besonderen Gründen und didaktischen Notwendigkeiten einzelne Noten anders gewichtet.

    Individualisierende Maßnahmen
    Um jedem Schüler gerecht zu werden, werden bei Bedarf individualisierende Maßnahmen, sowohl im Unterrichtsgeschehen wie auch bei den Leistungserhebungen, getroffen.

    Mitarbeitsnote
    Am Ende eines jeden Semesters kann der Fachlehrer eine Mitarbeitsnote vergeben, die sich aus folgenden Elementen ergibt:

    • Voraussetzung für die Arbeit im Unterricht ist das regelmäßige Mitführen der Arbeitsmaterialien des Schülers
    • aktive und konstruktive Beteiligung am Unterrichtsgeschehen
    • Führen einer sauberen Mitschrift und pünktliche Abgabe von Arbeitsaufträgen und Hausarbeiten
    • Bereitschaft sich fachliche Lerninhalte außerschulisch anzueignen und zu vertiefen
    • aktive Beteiligung an schulischen Veranstaltungen (verschiedenen Olympiaden usw.)

    Bewertungskriterien: Kompetenzbereiche und Kompetenzen

    • Der Schüler hat die Problemstellung inhaltlich erfasst und hält sich bei der Lösung an die vorgegebenen Angaben.
    • Die Beantwortung der Fragen zeigt Fachwissen.
    • Der Schüler kann Verbindungen zwischen den Fachbereichen herstellen.
    • Der Ausdruck ist fachadäquat (Fachsprache, etc.).
    • Die Argumentation ist logisch-stringent-kohärent.
    • Der Schüler zeigt Abstraktions- und Kritikfähigkeit.

    Im digitalen Register werden folgende Kompetenzen bewertet:

    • Darstellung von philosophischen Inhalten und Zusammenhängen
    • Themen, Fragestellungen und Inhalte selbständig erschließen und verstehen
    • Philosophische Inhalte kritisch prüfen und auf neue Situationen anwenden
    • Gedanken eigenständig entwickeln, begründen und präsentieren

    Anmerkungen
    Die Gesamtheit der Arbeitsergebnisse, die sich aus diesen Arbeitsformen ergeben, bildet die Grundlage für die Semesterbewertung. Dabei ist von einer grundsätzlichen Gleichwertigkeit mündlicher und schriftlicher Bewertungen auszugehen, wobei allerdings die quantitative Verteilung mündlicher und schriftlicher Bewertungen auch von Faktoren wie Klassengröße, Disponibilität der Schüler usw. abhängt. Die Endbewertung
    resultiert aus einer angemessenen Zahl von Einzelnoten, die gleichmäßig und zeitlich ausgewogen über das Semester verteilt sind. Sie ist nicht einfach das arithmetische Mittel aller Noten, sondern berücksichtigt Lernhaltung, Persönlichkeitsentwicklung des Schülers und die Endnote des ersten Semesters; sie ist rechtlich eine kollegiale Entscheidung aller Lehrer des Klassenrates unter Berücksichtigung der Kompetenzen,

    Fähigkeiten und Leistungen des Schülers.
    Diese Kriterien gelten als Richtlinien zur Bewertung, innerhalb derer sich eine differenzierte und der individuellen Schülerpersönlichkeit gerechte Beurteilung zu bewegen hat. Lernerfolge sind also auch an der individuellen Bereitschaft der Schüler, an sich zu arbeiten und sich weiterzuentwickeln, zu messen und zu bewerten, deshalb werden auch keine Stützkurse angeboten. Außerdem werden im digitalen Register nicht erfüllte Arbeitsaufträge und nicht gemachte oder nicht abgegebene Hausaufgaben und unvorbereitete Schüler vermerkt.
    Die Bewertungselemente berücksichtigen die gesamte Persönlichkeit des Schülers und spiegeln seine individuelle Lernentwicklung wider. Somit ergibt sich die Semesterbewertung bzw. Endnote aus der Summe aller oben angeführten Kompetenzen.

    A.2.2.7.12 Physik

    FACHCURRICULUM PHYSIK

     

    1. bis 5. Klasse, Realgymnasium

    Ziele

    Nach Abschluss des Realgymnasiums kennen die Schülerinnen und Schüler die grundlegenden Konzepte der Physik, die Gesetze und Theorien und begreifen den Wert dieser Wissenschaft. Sie kennen die Entwicklung der Physik auch im geschichtlichen und philosophischen Kontext. Besonders im ersten Biennium erlernen die Schülerinnen und Schüler durch regelmäßiges Experimentieren selbstständig physikalische Arbeitsmethoden und erweitern ihre persönlichen Kompetenzen in der Zusammenarbeit im Team, im Umgang mit Information und bei der Präsentation von Ergebnissen.

    Im zweiten Biennium legt der Unterricht das Augenmerk verstärkt auf die Theorie und die formale Beschreibung physikalischer Phänomene. Die Lehrperson sucht die Zusammenarbeit vor allem mit den Fächern Mathematik, Naturwissen-schaften, Geschichte und Philosophie. Sie fördert besonders in den letzten beiden Klassen eine Zusam-menarbeit der Schule mit Universitäten, Forschungsein-richtungen, Wissenschaftsmuseen und der Arbeitswelt. Die Lehrperson unterstützt die Schülerinnen und Schüler in der eigenständigen Vertiefung von spezifischen und aktuellen Themenbereichen der Physik.

    Kompetenzen am Ende des 1.Bienniums

    Die Schülerin, der Schüler kann

    • Experimente planen und durchführen, physikalische Phänomene beobachten, beschreiben und sie auf bekannte physikalische Zusammenhänge zurück führen, Versuchsbeschreibungen erstellen und die Ergebnisse deuten, Modelle nutzen, um Phänomene angemessen zu beschreiben
    • physikalische Probleme erkennen und lösen, physikalische Gesetze anwenden den Einfluss von Wissenschaften und Technik auf unsere Gesellschaft abschätzen

    Kompetenzen am Ende der 5. Klasse

    Die Schülerin, der Schüler kann

    • planvoll experimentieren und Vergleiche zwischen Theorie und Messergebnissen anstellen mathematische Verfahren für die Beschreibung und Erklärung physikalischer Phänomene anwenden und gezielt Lösungsstrategien einsetzen
    • mit grundlegenden Prinzipien und Gesetzen eine Vielzahl von Erscheinungen und Vorgängen erklären und Ergebnisse vorhersagen
    • die Tragweite, Grenzen und gesellschaftliche Relevanz physikalischer Erkenntnisse bewerten sowie deren Auswirkungen in historischen und gesellschaftlichen Zusammenhängen benennen Inhalte und Themenfelder in einem größeren Kontext erfassen und Bezüge zu Außerfachlichem herstellen
    • die gesellschaftliche Tragweite von Entscheidungen im Bereich der Wissenschaften und Technik einschätzen und bewerten

     

    BEWERTUNGSKRITERIEN

    1. Bienn., 2. Bienn. u. 5. Klasse

    Didaktische und methodische Hinweise in Bezug auf die Bewertung

    Im experimentellen Bereich haben Schülerübungen im Labor weiterhin ihre didaktische Bedeutung, daneben werden verstärkt Demonstrationsversuche zur Festigung physikalischer Begriffe beitragen. Zunehmend wird die Beherrschung der Theorie eingeübt. Aufbauend auf die Fertigkeiten und Kenntnisse, die sich die SchülerInnen im Laufe des ersten Bienniums angeeignet haben, wird im Triennium auf die Vertiefung und Erweiterung der Begriffe und eine dem Problem angemessene mathematische Beschreibung Wert gelegt.

    Wesentliche Inhalte werden zunächst in der Schule erarbeitet. Theoretischer Stoff wird meist anhand von Beispielen, von Schüler- oder von Demonstrationsversuchen erläutert. Die SchülerInnen sollen sich am Unterricht und an der Entwicklung des Stoffes aktiv durch Diskussionsbeiträge beteiligen. Einerseits haben sie dadurch die Möglichkeit, sich in der Fachsprache zu üben, andererseits können wir Lehrperson dadurch abschätzen, ob die Inhalte verstanden werden.

    Mit 1 bis 2 mündlichen Prüfungen und 1-2 Tests wird pro Semester der Lernerfolg überprüft.

    Gewichtung:

    Bewertung des Lernfortschritts: wird berücksichtigt Individuelle Bildungspläne: werden berücksichtigt Mitarbeitsnote: wird vergeben

    Bewertungskriterien: Kompetenzbereiche und Kompetenzen

    • die Kenntnis des aktuellen Lehrstoffes, die Beherrschung der Begriffe,
    • die Beherrschung der mathematischen Werkzeuge, die genaue Anwendung der Fachsprache,
    • der Überblick über die Stoffgebiete,
    • das Verständnis von Zusammenhängen in der Physik und in den Naturwissenschaften, die Darlegung der physikalischen Aspekte,
    • die physikalische Denkweise,
    • der persönliche Einsatz für das Fach.

    Weitere Hinweise

    Bei der Jahresendnote wird die Leistung im ersten Semester berücksichtigt.

    1. Biennium

    Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 1. Kl.

    Grundlagen der Physik

    einfache Längen-, Flächen- und Volumenmessungen durchführen, die Fehler berechnen und die Zuverlässigkeit der Ergebnisse bewerten Maßeinheiten und Einheiten, SI Einheiten wissenschaftliche Notation und signifikante Ziffern Längen-, Flächen- und Volumenmessungen, Dichte, Protokolle verfassen, Diagramme erstellen, Fehlerbetrachtung, Zuverlässigkeit der Ergebnisse
    Experimente auswerten, mathematisch beschreiben und Zusammenhänge grafisch darstellen das physikalische Experiment  
    mit skalaren und vektoriellen physikalischen Größen arbeiten skalare und vektorielle Größen in der Physik Masse, Kräfteparallelogramm, Schiefe Ebene, Kräftezerlegung

    Wärmelehre

    das Verhalten von festen, flüssigen und gasförmigen Körpern bei Temperaturänderung beobachten und beschreiben

    Ausdehnung von Feststoffen, Flüssigkeiten und Gasen,die verschiedenen Aggregatzustände und Phasenübergänge

    Temperaturmessung und Skalen, Wärmeausdehnung, Schmelz- und Mischversuche
    die Formen der Übertragung von Wärmeenergie beschreiben und die von einem Körper übertragene Wärmemenge berechnen Temperatur und Temperaturmessung, innere Energie, thermisches Gleichgewicht, Wärme als Energieform, Wärmekapazität  

    Mechanik

    einfache Experimente mit Kraftwandlern durchführen Lose und Feste Rolle, Flaschenzug, Schiefe Ebene, Hebelgesetz Lose und Feste Rolle, Flaschenzug, Schiefe Ebene, Hebelgesetz
    die Begriffe Arbeit und Energie richtig deuten Arbeit und Leistung, Energie Arbeit bei der Rolle und bei der Schiefen Ebene

    Übergreifende Kompetenzen

    naturwissenschaftliche Arbeitsweise (mit Biologie)
    EXCEL
    Fachrechnen (mit Mathematik)

    1. Biennium

    Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 2. Kl.

    Optik

    Gesetzmäßigkeiten der Strahlenoptik erforschen Reflexionsgesetz, Brechung Untersuchung von planparallelen Platten

    Elektromagnetismus

    Stromstärke und Spannung in unverzweigten und verzweigten Stromkreisen messen der elektrische Stromkreis, Kirchhoffsche Gesetze Ohmsches Gesetz, Kirchhoffsche Regeln, verschiedene Phänomene

    Mechanik

    Gleichgewichte in Flüssigkeiten und Gasen untersuchen Druck Bestimmung von Druck, Auftrieb, Gasgesetze
    Bewegungen beschreiben Gesetze der gleichförmigen und beschleunigten Bewegung Messung von Geschwindigkeiten, Beschleunigungen, Bestimmung von Bahnkurven
    Kraft als Ursache von Bewegungsänderungen interpretieren Newtonsche Gesetze Schülerversuche zu Trägheitssatz, F=ma, Wechselwirkungsgesetz

    die Begriffe Arbeit und Energie richtig deuten

    die Umwandlung der Energie analysieren und den Energieerhaltungssatz als grundlegendes Prinzip der Physik nutzen

    Arbeit und Leistung, Energie

    Energieerhaltungssatz

    Beispiele mechanischer Leistung, Umwandlung von Energieformen wie z.B. beim Freien Fall, bei der Feder

    2. Biennium

    Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 3. Kl.

    Kinematik und Dynamik

    Inertialsysteme und beschleunigte Systeme beschreiben und vergleichen Bewegungsgesetze, Relativitätsprinzip Grundbegriffe: s,v,a
    Weg-Zeit-Gesetz
    Kreisbewegung

    Erhaltungssätze

    physikalische Phänomene mit Hilfe der Erhaltungssätze beschreiben Energieerhaltungssatz, Impulserhaltung Fallbewegung
    Stöße

    Gravitation und Kreisbewegung

    Kreisbewegungen untersuchen und Bewegungen unter dem Einfluss der Gravitation auf der Erde und im Kosmos einheitlich beschreiben Keplersche Planetengesetze, Newtons Gravitationsgesetz Keplersche Planetengesetze, Newtons Gravitationsgesetz
    über die geschichtliche und philosophische Entwicklung der Physik reflektieren Weltbilder  

     

    Thermodynamik

    die Zusammenhänge von mikroskopischen und makroskopischen Phänomenen aufzeigen kinetische Gastheorie, Gasgesetze, Energieumwandlung bei Wärmekraftmaschinen                                   

    Optik
     

    die Bildentstehung an einfachen optischen Geräten veranschaulichen Abbildungen durch Linsen, Funktionsweise einiger optischer Instrumente Untersuchung von planparallelen Platten, Spiegeln, Linsen; Lupe, Fotoapparat, Beamer, Mikroskop,Teleskop

    Schwingungen und Wellen

    Phänomene aus Akustik und Optik sowie elektromagnetische Wellen untersuchen mathematische Beschreibung von Schwingungen und Wellen, Superposition, Beugung                                   

    Elektromagnetismus

    die Grundlagen der Elektrizität und des Magnetismus recherchieren grundlegende elektrische und magnetische Vorgänge                                    
    den Feldbegriff richtig deuten das elektrische und magnetische Feld, Nah- und Fernwirkung  

    2. Biennium

    Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 4. Kl.

    Thermodynamik

    die Zusammenhänge von mikroskopischen und makroskopischen Phänomenen aufzeigen kinetische Gastheorie, Gasgesetze, Energieumwandlung bei Wärmekraftmaschinen Kreisprozesse

    Schwingungen und Wellen

    die Grundlagen der Elektrizität und des Magnetismus recherchieren grundlegende elektrische und magnetische Vorgänge grundlegende elektrische und magnetische Vorgänge
    den Feldbegriff richtig deuten das elektrische und magnetische Feld, Nah- und Fernwirkung Verschiedene Phänomene des E- und B-Feldes

     

    Elektromagnetismus

    die Grundlagen der Elektrizität und des Magnetismus recherchieren grundlegende elektrische und magnetische Vorgänge grundlegende elektrische und magnetische Vorgänge
    den Feldbegriff richtig deuten das elektrische und magnetische Feld, Nah- und Fernwirkung Verschiedene Phänomene des E- und B-Feldes

    5. Klasse

    Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 5. Kl.

     

    Elektromagnetismus

    Induktionsversuche durchführen,
    Spule und Kondensator im Wechselstromkreise beschreiben

    Induktionsgesetz, kapazitiver und induktiver Widerstand

    Induktionsgesetz, kapazitiver und induktiver Widerstand
    die Zusammenhänge von Elektrizität und Magnetismus aufzeigen Maxwellsche Gleichungen vereinfachte Beispiele
    Analogien zwischen elektrischem Schwingkreis und mechanischen Schwingungen darlegen Erzeugung und Ausbreitung von elektromagnetischen Wellen, das elektromagnetische Spektrum Messung und Beschreibung der Phänomene

    Physik des 20. Jahrhunderts

    grundlegende Konzepte der Relativitätstheorie verstehen und Anwendungen beschreiben

    Einsteins Relativitätstheorie, Raum-Zeit, Masse und Energie, Kernprozesse

    Spezielle und Allgemeine Relativitätstheorie
    die Grenzen der Anwendbarkeit klassischmechanischer Modelle aufzeigen und die Grundlagen der Quantentheorie verstehen Grundkenntnisse der Quantentheorie Atom- und Kernphysik, Doppelspaltexperiment
    sich zu ausgewählten fächerübergreifenden Themen der Physik als Teil der Naturwissenschaften ein Urteil bilden sowie begründet persönlich Stellung nehmen aktuelle Themen der gesamten Naturwissenschaften Nobelpreis
    CERN
    Wissenschaftliche Zeitschriften

     

    A.Bewertungskriterien

    FACHCURRICULUM

    BEWERTUNGSKRITERIEN PHYSIK

    Klassen: RG 1. Bienn., 2. Bienn. u. 5. Klasse

    Didaktische und methodische Hinweise in Bezug auf die Bewertung

    Im experimentellen Bereich haben Schülerübungen im Labor weiterhin ihre didaktische Bedeutung, daneben werden verstärkt Demonstrationsversuche zur Festigung physikalischer Begriffe beitragen. Zunehmend wird die Beherrschung der Theorie eingeübt. Aufbauend auf die Fertigkeiten und Kenntnisse, die sich die SchülerInnen im Laufe des ersten Bienniums angeeignet haben, wird im Triennium auf die Vertiefung und Erweiterung der Begriffe und eine dem Problem angemessene mathematische Beschreibung Wert gelegt.
    Wesentliche Inhalte werden zunächst in der Schule erarbeitet. Theoretischer Stoff wird meist anhand von Beispielen, von Schüler oder von Demonstrationsversuchen erläutert. Die SchülerInnen sollen sich am Unterricht und an der Entwicklung des Stoffes aktiv durch Diskussionsbeiträge beteiligen. Einerseits haben sie dadurch die Möglichkeit, sich in der Fachsprache zu üben, andererseits können wir Lehrperson dadurch abschätzen, ob die Inhalte verstanden werden.

    Im Fach Physik wird eine ausreichende Anzahl von Bewertungen pro Semester in Abhängigkeit von den Rahmenbedingungen (z.B. abhängig von den Unterrichtsformen/-methoden, von der Stundenanzahl, u.a.) durchgeführt.

    Die Bewertung erfolgt in Form:

    • mündlicher Prüfungen,
    • schriftlicher Tests.
    • Sofern die Laborarbeit (in Abhängigkeit von den Themenbereichen und Schulstufe) bewertet wird, erfolgt dies aufgrund der von den Schülern verfassten Versuchsprotokollen, der geführten Lernunterlagen, weiteren Beobachtungen der Laborarbeit.
    • In Abhängigkeit von behandelten Themenbereichen, Unterrichtsformen u.ä. kann die häusliche Nachbereitung (z.B. Hausaufgaben, Moodle, Lernunterlagen usw.) bewertet werden.
    • Führt die Schülerin bzw. der Schüler in vorhergehender Absprache mit der Lehrperson eigenständige Arbeiten durch (Referate u.ä.) werden diese in der Regel bewertet.

     

    Gewichtung: Die Anwendung und Art der Gewichtung wird den Schülern zu Beginn des Schuljahres , aber auf jeden Fall vor Beginn der Leistungsbewertung mitgeteilt. Sollte aus unerwarteten Gründen eine Änderung notwendig sein, so erfolgt dies in der Regel in Absprache mit den Schülern.

    Mitarbeitsnote: Sofern der Unterricht eine ausreichende Anzahl von Beobachtungselementen ermöglicht (z.B. abhängig von der Unterrichtsform/-methoden, von der Stundenanzahl, u.a.) kann eine Mitarbeitsnote gegeben werden.

    Bewertungskriterien: Kompetenzbereiche und Kompetenzen

    • die Kenntnis des aktuellen Lehrstoffes
    • die Beherrschung der Begriffe
    • die Beherrschung der mathematischen Werkzeuge
    • die genaue Anwendung der Fachsprache
    • der Überblick über die Stoffgebiete
    • das Verständnis von Zusammenhängen in der Physik und in den Naturwissenschaften, die Darlegung der physikalischen Aspekte
    • die physikalische Denkweise
    • der persönliche Einsatz für das Fach

    Weitere Hinweise
    Bei der Jahresendnote wird die Leistung im ersten Semester berücksichtigt.

    A.2.2.7.13 Recht und Wirtschaft

    FACHCURRICULUM RECHT UND WIRTSCHAFT

    Realgymnasium - angewandte Naturwissenschaften und Technologische Fachoberschule 1. Biennium

    Ziele

    Im Fach Recht und Wirtschaft erwerben die Schülerinnen und Schüler ein strukturiertes Grundlagenwissen das sie dazu befähigt, die wechselseitigen Zusammenhänge zwischen rechtlichen Rahmenbedingungen un ökonomischen Prozessen zu erkennen. Der Unterricht geht von der Erfahrungs- und Erlebniswelt der Jugendlichen aus und ermöglicht ihnen, ihre Rechte und Pflichten im täglichen Leben bewusst wahrzunehmen, ein Gespür für die Bedeutung gesetzlicher Regelungen zu entwickeln sowie die Einsicht zu gewinnen, dass das Handeln des Einzelnen dort Grenzen hat, wo die Rechte anderer berührt werden.

    Werte, wie gegenseitige Achtung, Wertschätzung und Kompromissbereitschaft, werden als Grundlage für ein friedliches Zusammenleben aller Menschen in der Welt erlebt. Im Fachbereich Wirtschaft gewinnen die Schülerinnen und Schüler Einsicht in volkswirtschaftliches Denken und Handeln, um für ihre eigenen ökonomischen Interessen sensibel zu sein.

    Sie lernen selbstständig Informationen einzuholen und diese zu bewerten, fachspezifische Arbeitstechniken zum Deuten aktueller tagespolitischer Ereignisse anzuwenden und Informations- und Kommunikationstechniken als Hilfs- und Arbeitsmittel sinnvoll einzusetzen. Die Praxisorientierung in Recht und Wirtschaft leistet einen wichtigen Beitrag zur späteren Berufsfindung, indem es die Schülerinnen und Schüler darin unterstützt, sich Ziele für die eigene berufliche Zukunft zu setzen, die eigenen Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erkennen und den eigenen Fähigkeiten entsprechend zu nutzen.

    Kompetenzen am Ende des 1.Bienniums

    Die Schülerin, der Schüler kann:

    • die eigenen Erfahrungen mit den in der Verfassung garantierten Rechten zum Schutz der Person, der Gemeinschaft und der Umwelt in Beziehung bringen, daraus Schlussfolgerungen für das eigene Handeln ziehen und sich dabei auf das eigene Rechtsempfinden stützen
    • sich im wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Umfeld orientieren, Möglichkeiten für die persönliche und berufliche Entwicklung erkennen und diese gezielt nutzen
    • sich in der Fachsprache korrekt ausdrücken, Fachtexte und Berichte zu wirtschaftlichen und rechtlichen Themen kritisch hinterfragen und die eigene Meinung dazu äußern

    Technologische Fachoberschule - Fachrichtung Bauwesen - 2. Biennium

    Ziele

    Im Fach Recht und Wirtschaft erweitern die Schülerinnen und Schüler das im 1. Biennium erworbene Grundlagenwissen und erwerben fachliche Kenntnisse zu den verschiedenen zivilrechtlichen Schwerpunkten, in politischer Bildung und in baurechtlichen Teilbereichen. Sie werden befähigt, gesellschaftlichen Anliegen und rechtlichen Problemstellungen in verantwortungsbewusster Weise zu begegnen, weiters entwickeln sie ein differenziertes Rechtsempfinden und eignen sich die fachlichen Grundlagen für eine Berufstätigkeit im technischen Bereich an. Die Verknüpfung von Theorie und Praxis im 2. Biennium befähigt die Schülerinnen und Schüler sich berufliche Ziele, auch im Hinblick auf ein weiterführendes Studium, zu setzen.

    Kompetenzen am Ende des 2. Bienniums

    Die Schülerin, der Schüler kann

    • einfache zivilrechtliche Fragestellungen mit seiner Erfahrungswelt verknüpfen, Lösungsansätze selbstständig erarbeiten und verschiedene Rechtsquellen zielführend erschließen
    • die Autonomie Südtirols als Modell des Zusammenlebens verschiedener Volksgruppen erfassen, um als mündiger Staatsbürger die Südtiroler Gesellschaft mitzugestalten
    • die gesellschaftspolitische Bedeutung des Baurechts als Steuerungsinstrument erkennen und in verschiedenen baurechtlichen Teilbereichen praxisbezogene Lösungsansätze finden

    Didaktische und methodische Hinweise in Bezug auf die Bewertung

    Die Bewertung berücksichtigt die verschiedenen Kompetenzbereiche und Fertigkeiten, wie sie von den Rahmenrichtlinien des Landes vorgesehen sind, stützt sich auf schriftliche, grafische, mündliche und/oder praktische Leistungserhebungen und andere geeignete Bewertungselemente und nutzt geeignete Methoden und Instrumente. Die Bewertungen beziehen sich auf Leistungen, Lernergebnisse und Lernprozesse und stützen sich auf regelmäßige Leistungserhebungen und kontinuierliche Beobachtungen des Arbeitsprozesses der Schülerinnen und Schüler. Die Lernzielkontrolle erfolgt dementsprechend durch schriftliche und mündliche Leistungskontrollen und Durchführung von Team- bzw. Gruppenarbeiten bzw. Kurzreferaten in der Klasse. Der Arbeitseinsatz, dazu zählen auch die Arbeitsaufträge in der Klasse, wird als gleichwertige Bewertungsgrundlage herangezogen. Beurteilt werden auch die Regelmäßigkeit der Teilnahme am Unterricht, eine saubere und sorgfältige Heftführung und das regelmäßige Mitführen der Lernunterlagen. Das Ergebnis der Überprüfung der Lernrückstände aus dem ersten Semester fließt in die Bewertung mit ein.

    Alle Beobachtungselemente während des gesamten Schuljahres werden gleich gewichtet: Gewichtung: alle "1"

    Bewertung des Lernfortschritts: wird berücksichtigt
    Individueller Bildungsplan: wird berücksichtigt
    Mitarbeitsnote: kann vergeben werden

    Bewertungskriterien: Kompetenzbereiche und Kompetenzen

    • Textverständnis und Fachwissen
    • richtige und präzise Ausführung der Arbeitsaufträge
    • genaues Erfassen der Fragestellung
    • Vollständigkeit der Antworten
    • Logik in der Gedankenführung und der Sachstruktur
    • fächerübergreifende Ausführung und Erkennen von rechtlichen und wirtschaftlichen Zusammenhängen
    • logischer Aufbau und Argumentation der Antworten (fachlich korrekte Argumentationsfähigkeit)
    • Darlegung der Inhalte anhand einer korrekten Fachsprache
    • Anwendung der theoretischen Inhalte auf praktische Beispiele
    • Selbständiges Auffinden von rechtlichen Bestimmungen und deren Übertragung auf konkrete Sachverhalte
    • Angemessene Interpretation von Rechtsquellen und wirtschaftlicher Daten

    Lerninhalte 1. Biennium

    Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 1. Kl.

    Recht

    die Kennzeichen des objektiven Rechts und der subjektiven Rechte erklären und auf konkrete Beispiele anwenden   Rechtssubjekte und Rechtsfähigkeit, Handlungsfähigkeit, Geschäftsfähigkeit (Verträge des Alltags), Testierfähigkeit, Ehemündigkeit, Wahlrecht
    Rechtsquellen unterscheiden, hierarchisch ordnen, auffinden und anwenden   Recht und Gerechtigkeit, Rechtsquellen des Privatrechts und des Öffentlichen Rechts, Kriterien der Hierarchie, Organe der Rechtspflege (Zivil- und Strafverfahren)
    sich der grundlegenden verfassungsmäßigen Rechte und Pflichten bewusst sein und Chancen des persönlichen Engagements abschätzen Rechte, Pflichten und Mitbestimmung Schülercharta/Schulordnung, Schülerrechte/Schülerpflichten, Organe der Mitbestimmung in der OS, der Rechtsstaat, der Volksanwalt, Jugendstrafrecht/Jugendschutz, Verkehrserziehung
    Aufbau, Aufgaben und Zusammenwirken der staatlichen Organe erklären und die Besonderheiten der Autonomie Südtirols aufzeigen allgemeine Staatslehre, italienische Verfassung und Autonomiestatut  
    die Struktur, Ziele und Einflussmöglichkeiten europäischer und internationaler Organisationen in den Grundzügen beschreiben und abgrenzen europäische und internationale Institutionen und Organisationen      
    sich mit dem Bewerbungsprozess in allen Teilen befassen, den Europäischen Lebenslauf verfassen und persönliche Bewerbungsstrategien entwickeln Rechte und Pflichten in der Arbeitswelt, Europäischer Lebenslauf und Bewerbung  

    Wirtschaft

    die Grundlagen, Grenzen und Zusammenhänge wirtschaftlichen Handelns erkennen, kritisch reflektieren und ein verantwortungsbewusstes Konsumverhalten entwickeln Grundlagen volkswirtschaftlichen Handelns, Bedürfnisse und Güter, Wirtschaftssubjekte, ökonomisches Prinzip Motive und Ziele wirtschaftlichen Handelns, Grundbegriffe (Bedürfnisse und Güter), das Ökonomische Prinzip, Prinzipien wirtschaftlichen Handelns, Verbraucherschutz, Transfer
    die gesellschaftliche Bedeutung der Produktionsfaktoren erfassen und wertschätzen sowie im eigenen Umfeld verantwortungsbewusst mit Ressourcen umgehen volkswirtschaftliche Produktionsfaktoren Geld- und Güterstrüme, der einfache und erweiterte Wirtschaftskreislauf, Einkommensentstehung/-verwendung, das BIP als wirtschaftlicher Leistungsmaßstab
    Statistiken und Grafiken analysieren und interpretieren und anhand der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung zur wirtschaftlichen Entwicklung Stellung nehmen Wirtschaftskreislauf und Sozialprodukt der Markt als Treffpunkt von Angebot und Nachfrage, Verhalten/Preisbildung auf dem Markt

    die Einflussfaktoren von Angebot und Nachfrage benennen, deren Wechselwirkung erkennen und grafisch darstellen

    Markt und Preisbildung Monopol, Oligopol, Polypol
    Wirtschaftssysteme und Marktformen vergleichen, Vor- und Nachteile benennen und sich kritisch damit auseinandersetzen Wirtschaftssysteme und Marktformen  
    Instrumente der wirtschaftlichen und geldpolitischen Steuerung benennen, Wechselwirkungen und Einflüsse konjunktureller Maßnahmen auf die Wirtschaftsindikatoren aufzeigen Grundzüge der Geld- und Wirtschaftspolitik  
    die Besonderheiten des Wirtschaftsraums Südtirol anhand von aktuellen Daten erklären Wirtschaft Südtirols  

    1. Biennium

    Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 2. Kl.

    Recht

    die Kennzeichen des objektiven Rechts und der subjektiven Rechte erklären und auf konkrete Beispiele anwenden Rechtsquellen unterscheiden, hierarchisch ordnen, auffinden und anwenden sich der grundlegenden verfassungsmäßigen Rechte und Pflichten bewusst sein und Chancen des persönlichen Engagements abschätzen Rechte, Pflichten und Mitbestimmung  
    Aufbau, Aufgaben und Zusammenwirken der staatlichen Organe erklären und die Besonderheiten der Autonomie Südtirols aufzeigen allgemeine Staatslehre, italienische Verfassung und Autonomiestatut    Staats- und Regierungsformen, Entstehung, Aufbau und Merkmale/Grundprinzipien der italienischen Verfassung, Grundrechte und -pflichten, Wahlsysteme, Verfassungsorgane: Aufbau, Aufgaben und
    Zusammenwirken, das Autonomiestatut
    die Struktur, Ziele und Einflussmöglichkeiten europäischer und internationaler Organisationen in den Grundzügen beschreiben und abgrenzen europäische und internationale Institutionen und Organisationen Struktur der Staatenwelt, militärische und wirtschaftliche Bündnisse, Globalisierung, Menschenrechte
    sich mit dem Bewerbungsprozess in allen Teilen befassen, den Europäischen Lebenslauf verfassen und persönliche Bewerbungsstrategien entwickeln Rechte und Pflichten in der Arbeitswelt, Europäischer Lebenslauf und Bewerbung Bewerbungsgespräch, Praktikum, Lehrvertrag, Arbeitsvertrag

    Wirtschaft

    die Grundlagen, Grenzen und Zusammenhänge wirtschaftlichen Handelns erkennen, kritisch reflektieren und ein verantwortungsbewusstes Konsumverhalten entwickeln Grundlagen volkswirtschaftlichen Handelns, Bedürfnisse und Güter, Wirtschaftssubjekte, ökonomisches Prinzip  
    die gesellschaftliche Bedeutung der Produktionsfaktoren erfassen und wertschätzen sowie im eigenen Umfeld verantwortungsbewusst mit Ressourcen umgehen volkswirtschaftliche Produktionsfaktoren  
    Statistiken und Grafiken analysieren und interpretieren und anhand der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung zur wirtschaftlichen Entwicklung Stellung nehmen Wirtschaftskreislauf und Sozialprodukt  
    die Einflussfaktoren von Angebot und Nachfrage benennen, deren Wechselwirkung erkennen und grafisch darstellen Markt und Preisbildung Wirtschaftssysteme im Überblick, Märkte in der Volkswirtschaft, Marktwirtschaft und Sozialstaat
    Wirtschaftssysteme und Marktformen vergleichen, Vor- und Nachteile benennen und sich kritisch damit auseinandersetzen Wirtschaftssysteme und Marktformen die Unternehmerische Tätigkeit, Rechtsformen, Merkmale und Unterschiede
    Instrumente der wirtschaftlichen und geldpolitischen Steuerung benennen, Wechselwirkungen und Einflüsse konjunktureller Maßnahmen auf die Wirtschaftsindikatoren aufzeigen Grundzüge der Geld- und Wirtschaftspolitik das Geld, Instrumente und Ziele, Konjunkturzyklus Geld: Entstehung, Geschichte
    die Besonderheiten des Wirtschaftsraums Südtirol anhand von aktuellen Daten erklären Wirtschaft Südtirols Wirtschaftsbereiche Südtirol - Wirtschaftsraum Europa

    Überfachliche Zusammenarbeit

    Bezug zu überfachlichen Kompetenzen

    Recht:

    Sitte, Moral, Rechtsnorm, 10 Gebote (Religion)
    Konflikte lösen, Strategien, Minderheiten, aktuelle Konflikte, Kriegssituationen (Geschichte, Religion, Englisch)
    Bewerbungsgespräch, europ. Lebenslauf (Deutsch)

    Wirtschaft:

    Bedürfnisse/Tugenden, Schutzmarke, fairtrade, Globalisierung, Ethik, WTO (Religion, Biologie)
    Geld: Entstehung, Geschichte (Geschichte)

    2. Biennium TFO Bauwesen

    Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 3. Kl.
    die Rechtswirkungen der Eheschließung, -trennung und -scheidung aufzeigen und der eheähnlichen Lebensgemeinschaft gegenüberstellen Grundlagen des Familienrechts Verwandschaft, Eheschließung, -scheidung, -trennung, eheähnliche Lebensgemeinschaft, Eltern-Kind-Verhältnis, Rechte und Pflichten
    die Vor- und Nachteile der gesetzlichen und testamentarischen Erbfolge erklären, die Rechte und Pflichten im Zusammenhang mit einem Todesfall aufzeigen Grundlagen des Erbrechts Grundbegriffe der Erbfolge, gesetzliche und testamentarische Erbfolge, Pflichtteilsrechte, Erbteilung, Schenkung
    die Bedeutung des Eigentumsrechtes erkennen und die Enteignung als gesellschaftspolitisches Instrument erfassen, die Auswirkungen von dinglichen Rechten an fremden Sachen aufzeigen, sich im Grundbuch- und Katasterwesen zurechtfinden Grundlagen des Sachenrechts Grundbegriffe, Eigentum und Besitz, Nutzungs- und Garantierechte, Enteignung, Grundbuch und Kataster
    die rechtlichen Grundlagen von Schuldverhältnissen aufzeigen, die wichtigsten Verträge unterscheiden, Rechte und Pflichten der Vertragspartner gegenüberstellen Grundlagen des Schuldrechts Grundbegriffe Schuld- und Vertragsrecht, Erfüllung/Nichterfüllung/Verzug/Schadenersatz, Kauf/Tausch, Miete/Pacht, Werkvertrag/Arbeitsvertrag/atypische Arbeitsverhältnisse, Versicherungsvertrag
    Funktion und Aufbau der öffentlichen Verwaltung erklären, Rechtsmittel gegen fehlerhafte Verwaltungsakte benennen und Möglichkeiten für Anträge und Eingaben aufzeigen Grundlagen des Verwaltungsrechts  
    die rechtlichen Rahmenbedingungen für öffentliche Ausschreibungen beschreiben und die damit verbundenen Entscheidungen der öffentlichen Verwaltung herleiten Öffentliche Arbeiten  
    die Italienische Verfassung hinsichtlich der Grundprinzipien, der Rechte und Pflichten der Staatsbürger und der Staatsorgane analysieren Grundlagen des Verfassungsrechts  
    die geschichtliche Entwicklung der Autonomie Südtirols darstellen, die Bedeutung der Autonomie für den Minderheitenschutz erfassen, die Organe der Autonomen Provinz und deren Aufgaben beschreiben Grundlagen des Autonomierechts der Autonomen Provinz Bozen - Südtirol  
    die Aufgaben und Organe der wichtigsten europäischen und internationalen Organisationen beschreiben Grundlagen zu den europäischen und internationalen Organisationen  
    die besondere Bedeutung der Raumordnung für die Südtiroler Realität erfassen und die damit verbundenen Steuerungsinstrumente kritisch betrachten Raumordnung  
    die Vorteile der primären Gesetzgebungsbefugnis in der Wohnbauförderung erkennen und die Auswirkungen der Sozialbindung darlegen Geförderter Wohnbau  

    2. Biennium TFO Bauwesen

    Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 4. Kl.
    die Rechtswirkungen der Eheschließung, -trennung und -scheidung aufzeigen und der eheähnlichen Lebensgemeinschaft gegenüberstellen Grundlagen des Familienrechts  
    die Vor- und Nachteile der gesetzlichen und testamentarischen Erbfolge erklären, die Rechte und Pflichten im Zusammenhang mit einem Todesfall aufzeigen Grundlagen des Erbrechts  
    die Bedeutung des Eigentumsrechtes erkennen und die Enteignung als gesellschaftspolitisches Instrument erfassen, die Auswirkungen von dinglichen Rechten an fremden Sachen aufzeigen,
    sich im Grundbuchs- und Katasterwesen zurechtfinden

    Grundlagen des Sachenrechts

     
    die rechtlichen Grundlagen von Schuldverhältnissen aufzeigen, die wichtigsten Verträge unterscheiden, Rechte und Pflichten der Vertragspartner gegenüberstellen Grundlagen des Schuldrechts  
    Funktion und Aufbau der öffentlichen Verwaltung erklären, Rechtsmittel gegen fehlerhafte Verwaltungsakte benennen und Möglichkeiten für Anträge und Eingaben aufzeigen Grundlagen des Verwaltungsrechts Aufbau, Aufgaben und Grundsätze der öffentlichen Verwaltung, Verwaltungsakt, Verwaltungs- und Rechtsbeschwerden
    die rechtlichen Rahmenbedingungen für öffentliche Ausschreibungen beschreiben und die damit verbundenen Entscheidungen der öffentlichen Verwaltung herleiten Öffentliche Arbeiten

    Rechtsgrundlagen für öffentliche Arbeiten, Überblick: von der Vergabe bis zur Abnahme der Arbeiten

    die Italienische Verfassung hinsichtlich der Grundprinzipien, der Rechte und Pflichten der Staatsbürger und der Staatsorgane analysieren Grundlagen des Verfassungsrechts Entstehung, Aufbau und Merkmale/Grundprinzipien der italienischen Verfassung, Grundrechte und -pflichten, Wahlsysteme, Verfassungsorgane: Aufbau, Aufgaben und Zusammenwirken
    die geschichtliche Entwicklung der Autonomie Südtirols darstellen, die Bedeutung der Autonomie für den Minderheitenschutz erfassen, die Organe der Autonomen Provinz und deren Aufgaben beschreiben Grundlagen des Autonomierechts der Autonomen Provinz Bozen - Südtirol Südtirol nach 1918, Föderalismus, Region/Provinz: Organe und Aufgaben, der Proporz
    die Aufgaben und Organe der wichtigsten europäischen und internationalen Organisationen beschreiben Grundlagen zu den europäischen und internationalen Organisationen Einteilung/Überblick der Organisationen, Italien in internationalen Bündnissen, u.a. VN, EU, WTO
    die besondere Bedeutung der Raumordnung für die Südtiroler Realität erfassen und die damit verbundenen Steuerungsinstrumente kritisch betrachten Raumordnung Zielsetzung und Instrumente der Raumordnung, Zuständigkeiten der Provinz, rechtliche Grundlagen
    die Vorteile der primären Gesetzgebungsbefugnis in der Wohnbauförderung erkennen und die Auswirkungen der Sozialbindung darlegen Geförderter Wohnbau Autonomierechtliche Grundlagen, Grundbedürfnis "Wohnen", Besonderheiten des geförderten Wohnbaus in Südtirol, "Ausverkauf der Heimat"

    A.Bewertungskriterien

    FACHCURRICULUM

    BEWERTUNGSKRITERIEN   RECHT UND WIRTSCHAFT

    Klassen: TFO 1. und 2. Biennium, RG-NW 1. Biennium

    Didaktische und methodische Hinweise in Bezug auf die Bewertung

    Die Bewertung berücksichtigt die verschiedenen Kompetenzbereiche und Fertigkeiten, wie sie von den Rahmenrichtlinien des Landes vorgesehen sind, stützt sich auf schriftliche, grafische, mündliche und/oder praktische Leistungserhebungen und andere geeignete Bewertungselemente und nutzt geeignete Methoden und Instrumente. Die Bewertungen beziehen sich auf Leistungen, Lernergebnisse und Lernprozesse und stützen sich auf regelmäßige Leistungserhebungen und kontinuierliche Beobachtungen des Arbeitsprozesses der Schülerinnen und Schüler. Die Lernzielkontrolle erfolgt dementsprechend durch schriftliche und mündliche Leistungskontrollen und Durchführung von Team- bzw. Gruppenarbeiten bzw. Kurzreferaten in der Klasse. Der Arbeitseinsatz, dazu zählen auch die Arbeitsaufträge in der Klasse, wird als gleichwertige Bewertungsgrundlage herangezogen. Beurteilt werden auch die Regelmäßigkeit der Teilnahme am Unterricht, eine saubere und sorgfältige Heftführung und das regelmäßige Mitführen der Lernunterlagen. Das Ergebnis der Überprüfung der Lernrückstände aus dem ersten Semester fließt in die Bewertung mit ein. Alle Beobachtungselemente während des gesamten Schuljahres werden gleich gewichtet:

    Gewichtung: alle "1"
    Bewertung des Lernfortschritts: wird berücksichtigt
    Individueller Bildungsplan: wird berücksichtigt
    Mitarbeitsnote: kann vergeben werden

    Bewertungskriterien: Kompetenzbereiche und Kompetenzen

    • Textverständnis und Fachwissen
    • richtige und präzise Ausführung der Arbeitsaufträge
    • genaues Erfassen der Fragestellung
    • Vollständigkeit der Antworten
    • Logik in der Gedankenführung und der Sachstruktur
    • fächerübergreifende Ausführung und Erkennen von rechtlichen und wirtschaftlichen Zusammenhängen
    • logischer Aufbau und Argumentation der Antworten (fachlich korrekte Argumentationsfähigkeit)
    • Darlegung der Inhalte anhand einer korrekten Fachsprache
    • Anwendung der theoretischen Inhalte auf praktische Beispiele
    • Selbständiges Auffinden von rechtlichen Bestimmungen und deren Übertragung auf konkrete Sachverhalte
    • Angemessene Interpretation von Rechtsquellen und wirtschaftlicher Daten
     

    A.2.2.7.14 Zeichnen und Kunstgeschichte

    Fachcurricula

    1. bis 5. Klasse, Realgymnasium

    Ziele

    Aufgabe des Unterrichts in Kunstgeschichte ist die bewusste Auseinandersetzung mit allen bildhaften Objekten, die im Laufe der Zeit von Menschen geschaffen wurden, ihren Gestaltungsmitteln und Entstehungsbedingungen sowie ihrer Wirkung auf die Gesellschaft und den einzelnen Menschen.

    Über diese Auseinandersetzung gelangen Lernende zu einem tieferen Verständnis gesellschaftlicher Bedingungen. Sie nehmen Kunst als Ausdruck des Spannungsfeldes zwischen Subjekt und Außenwelt wa und werden sich der Mittel bewusst, mit denen sie auch ihr eigenes Erleben visualisieren können.

    Im Bereich Zeichnen erweitern die Lernenden ihre eigenen bildnerischen Ausdrucksmöglichkeiten und erwerben diejenigen Fertigkeiten, die eine objektivierte Darstellung von Objekten und Räumen ermöglichen

     

    Kompetenzen am Ende des 1. Bienniums

    Die Schülerin, der Schüler kann:

    • Kunstwerke nach den ästhetischen Mitteln der Komposition und den materiellen Mitteln der Herstellung beurteilen, vergleichen und zuordnen
    • die Wirkung verschiedener Materialien auf die ästhetische Gestaltung nachvollziehen
    • verschiedene materielle und ästhetische Mittel für die Umsetzung der bildnerischen, gestalterischen und konstruktiven Möglichkeiten nutzen
    • einfache Objekte und Räume skizziert und normiert darstellen

     

    Kompetenzen am Ende der 5. Klasse

    Die Schülerin, der Schüler kann:

    • sich mit den vielfältigen Erscheinungsformen der bildenden Kunst auseinandersetzen, die eigenen ästhetischen Urteile begründen und Meinungen anderer gegenüber tolerant sein
    • die gestalterischen, formalen, stilistischen Elemente und Zeichensprachen sowie die Verfahren und Techniken der künstlerischen Ausdrucksweise benennen und interpretieren
    • verschiedene Ausdrucksformen der bildenden Kunst ihrem geschichtlichen und gesellschaftspolitischen Hintergrund zuordnen
    • Schnittstellen zwischen bildender Kunst und anderen Zeichensystemen aufzeigen und reflektieren
    • sich mit dem europäischen Kulturerbe auseinandersetzen und die Weltkunst mit den unterschiedlichen Weltbildern analysieren und wertschätzen
    • mit vielfältigen Gestaltungsmitteln selbst Objekte schaffen oder bestehende Objekte überarbeiten
    • verschiedene Objekte und Räume normiert darstellen

     

     

    Didaktische Hinweise

    Didaktische Grundsätze und Erziehungsziele

    Die Schüler/-innen sollen einen persönlichen Bezug zur Kunst und deren Geschichte herstellen können und deren Sinn als Ausdrucksform des menschlichen Seins verstehen lernen. Durch die Begegnung mit Kunstwerken werden ihnen wesentliche Geisteshaltungen bewusst, die das Verstehen übergreifender Zusammenhänge fördern.

    Im Kontext des Fächerangebotes im Realgymnasium hat der Kunstunterricht nicht nur die Aufgabe inhaltliches Wissen zu vermitteln, sondern muss unbedingt das kreative Potential der Schüler/-innen fördern. Die kreative Tätigkeit bzw. das eigene schöpferische Tun soll ihnen die Möglichkeit geben, eine ästhetische, seelische und geistige Formung und einen Zuwachs an Erlebnisfähigkeit zu erlangen.

    Durch verschiedene Übungen sollen die Schüler/-innen ihre Umwelt genauer beobachten und erleben lernen; sie sollen sich intensiv mit den Dingen, die sie umgeben, beschäftigen, bewusster erleben, um so zu neuen kreativen Lösungen zu gelangen.

    Kreativität, Assoziationsfähigkeit, Einfühlungsvermögen, kritisches Denkvermögen soll gefördert werden und nicht zuletzt die aktive Unterrichtsbeteiligung. Anpassungsfähigkeit, Rücksichtnahme, Hilfsbereitschaft, Kooperationsfähigkeit, demokratisches Verhalten, Toleranz und Respekt ist in jedem Bereich der beruflichen Laufbahn wichtig und geschätzt.

    Wissensaufnahme kann heute auch außerhalb des Unterrichts stattfinden. In der Schule werden Methoden wie man sich Wissen aneignet gefördert, wie man Informationen bezieht und vor Allem, wie man in der Flut der Informationen die qualitativ wertvollen auswählen kann.

    Lehr- und Lernmittel

    Für den Unterricht steht kein eigenes Buch zur Verfügung, dafür haben wir mehrere Klassensätze die bei Bedarf im Unterricht zum Einsatz kommen. Den Schüler/-innen stehen klassische Werkzeuge sowie Ausrüstungen in den neuen Medien für den Arbeitseinsatz zur Verfügung. Ebenso ist der Bestand der Bibliothek im Bereich Kunstgeschichte aktuell.

    Methodische Hinweise

    Pro Klasse sollte einmal im Schuljahr ein Lehrausgang im kunstgeschichtlichen Bereich gemacht werden, damit vor Ort Werke mit all ihren Eigenschaften erlebt werden können.

    Kleinere und größere Projekte sollen dazu dienen, dass die Schüler lernen sich in einem anderen Umfeld kreativ zu betätigen, sie sollen den Gemeinschaftssinn fördern, Freude am kreativ Sein hervorbringen und die Nützlichkeit der Kunst im Alltag unterstreichen.
     

    Didaktische und methodische Hinweise in Bezug auf die Bewertung

    Die Bewertung ist Bestandteil der didaktischen Tätigkeit und gibt den Schülern die Möglichkeit den eigenen Leistungsstand einzuschätzen. Jeder Schüler wird nach seinen persönlichen Fähigkeiten und Voraussetzungen, nach seiner Persönlichkeitsentfaltung beurteilt.

    Die Leistung kann durch schriftliche, mündliche, grafische und praktische Lernzielkontrollen überprüft werden. Wichtig ist die Transparenz, d.h. die Schüler müssen über die Feinziele des gegebenen Auftrags informiert sein, nur dann kann eine Lernzielkontrolle mit anschließender Bewertung für die Erkenntnis und die Entwicklung der Schüler Gewinn bringend sein.

    Außerdem werden während der praktischen Arbeiten laufend Beobachtungen gesammelt und bei Beendigung derselben, werden diese nach den folgenden Gesichtspunkten bewertet:

    Die Gewichtung der Leistungserhebungen kann je nach Aufwand zwischen 0,25 und 1 liegen.

     

    Bewertungskriterien: Kompetenzbereiche und Kompetenzen

    Je nach Arbeitsauftrag werden maximal vier der folgenden Kompetenzen beobachtet:

    • Abstraktionsfähigkeit
    • Kooperation und Kommunikation (aktive Mitarbeit im Unterricht, Ausdauer, Engagement und Fleiß, auch bei Gruppenarbeiten)
    • Kreativität und individuelles Ausdrucksvermögen (Originalität, eigener Stil, persönliche Entwicklung)
    • Kritikfähigkeit und künstlerische Toleranz (eigenes kritisches Denkvermögen, Selbsteinschätzung, Schüler bewerten Schüler)
    • Kunstwerke beurteilen, vergleichen und einordnen
    • Medienkompetenz (Fähigkeit, Mittel und Techniken einzusetzen) Planung und Durchführung (Erfüllung der Lernziele, Einhaltung von Terminen, Systematik und Rationalität der Arbeitsmethode)
    • Präsentation (Strukturieren und angemessene Wiedergabe der Inhalte mit der nötigen Fachsprache, das Einhaltung von Präsentationsregeln)
    • Raumvorstellung (dreidimensionales Denkvermögen)
    • Saubere und korrekte Arbeitsweise (Fähigkeit, Mittel und Techniken korrekt einzusetzen; formales Erscheinungsbild von präsentierten Arbeiten)
    • Vernetztes Denken (Fähigkeit Verknüpfungen herzustellen)
    • Wissenschaftliche Arbeitsweise (Einhaltung von wissenschaftlichen Regeln, z.B Quellenangaben

     

    FACHCURRICULA

    RG 1. Biennium

    Kunstgeschichte

    Fertigkeiten Kenntnisse

    Kunstwerke nach Gattungen und Epochen gliedern

    Stilelemente, Gattungen, Epochen und Strömungen

    den entstehungs-geschichtlichen Kontext und die Zweckbestimmung von Kunstwerken analysieren

    geschichtlicher Hintergrund, Biographien

    ästhetische Mittel erkennen und vergleichen

    Gestaltungselemente

    Kunstwerke mit angemessener Fachsprache beschreiben

    Fachterminologie

     

    Zeichnen

    Fertigkeiten

    Kenntnisse

    bildhafte Vorstellungskraft

    Assoziationsverfahren,

    Konzentrationsmethoden

    sich mit einfachen materiellen und ästhetischen Mitteln frei kreativ oder in Anlehnung an eine Vorlage ausdrücken

    Farblehre, Wahrnehmungsprozesse, Gestaltungsmittel, Bildbearbeitung,

     Kunstwerke

    einfache geometrische Figuren und Körper skizzieren und mit Zirkel und Lineal konstruieren

    Grundkenntnisse der Geometrie

     

    Lerninhalte 1. Klasse

    Lerninhalte werden chronologisch wie thematisch behandelt. Je nach aktuellem Bezug (z.B. Jahresthemen, Weltgeschehen oder aktuellen Ausstellungen) können Inhalte variieren, ersetzt oder unterschiedlich gewichtet werden.

    Inhalte für die 1. Klasse sind zum Beispiel:

    Kunstgeschichte:

    • Grundlegende Fachterminologie
    • Altes Ägypten
    • Kunst der Griechen
    • Kunst der Römer
    • Besuch von Ausstellungen

    Zeichnen & Malen:

    • Zeichnungen mit unterschiedlichen Bleistiften
    • Zeichnungen mit Tusche
    • Zeichnungen mit Kohle
    • Übungen zur Überwindung von Sehgewohnheiten
    • Einfache Naturstudien
    • Einfache Raumdarstellungen
    • Verschiedene Farbtheorien und deren Anwendung
    • Einfache Abstraktionsübungen
    • Kreative Freiarbeiten
    • Projekte mit andern Fächern

    Lerninhalte 2. Klasse

    Lerninhalte werden chronologisch wie thematisch behandelt. Je nach aktuellem Bezug (z.B. Jahresthemen, Weltgeschehen oder aktuellen Ausstellungen) können Inhalte variieren, ersetzt oder unterschiedlich gewichtet werden.

    Inhalte für die 2. Klasse sind zum Beispiel:

    Kunstgeschichte:

    • Grundlegende Fachterminologie
    • Die Romanik
    • Die Gotik
    • Besuch von Ausstellungen

    Zeichnen & Malen:

    • Rezepte für gute Ideen
    • Farbpsychologie
    • Beobachtungslehre
    • Abstraktionsübungen
    • Naturstudien
    • Malen mit Acryl
    • Experimentelle Druckgrafik
    • Collage
    • Kreative Freiarbeiten
    • Konstruktion von geometrischen Figuren
    • Dreitafelkonstruktion
    • Maßstab

     

    Überfachliche Zusammenarbeit
    Bezug zu überfachlichen Kompetenzen
    Inhaltliche Überschneidungen mit Geschichte.
    Gemeinsame Projekte, Präsentation; Dokumentation.

     

    RG 2. Biennium

    Kunstgeschichte

    Fertigkeiten

    Kenntnisse

    Kunstwerke analysieren, ihre einzelnen Elemente einem Kontext zuordnen und dies begründet darlegen

    Gestaltungselemente, Kulturgeschichte

    die Entwicklungsgeschichte von Kunstwerken aufzeigen

    Gestaltungselemente, Kulturgeschichte, Restaurierungs- und Konservierungsmaßnahmen

    unterschiedliche künstlerische Ausdrucksformen miteinander vergleichen

    Gestaltungselemente der verschiedenen künstlerischen Zeichensysteme

     

    die Ergebnisse der eigenen Auseinandersetzung mit Kunstwerken anhand verschiedener, auch künstlerischer Ausdrucksmitteln präsentieren

    Präsentations- und Visualisierungstechniken

    Zeichnen

    Fertigkeiten

    Kenntnisse

    Entwicklung einer individuellen Bildsprache

    Selbstkenntnis und – reflexion,
    Kenntnisse/Wahrnehmung/ Deutung der Außenwelt und der Kunstwelt

    Entwicklung von originellen Ideen und deren Umsetzung

    Konzentrationsstrategien,
    Methoden für Ideenfindung

    sich mit einfachen materiellen und ästhetischen Mitteln frei kreativ oder in Anlehnung an einer Vorlage ausdrücken

    Farbkunde,
    Beobachtungslehre,
    Wahrnehmungsprozesse,
    Gestaltungsmittel,
    Bildbearbeitung,
    Kunstwerke

    Körper mit Hilfe verschiedener Projektionen, Perspektiven und in verschiedenen Maßstäben darstellen

     

    Grundlagen der Perspektive

     

    Lerninhalte 3. Klasse

    Lerninhalte werden chronologisch wie thematisch behandelt. Je nach aktuellem Bezug (z.B. Jahresthemen, Weltgeschehen oder aktuellen Ausstellungen) können Inhalte variieren oder unterschiedlich gewichtet werden.

    Inhalte für die 3. Klasse können folgende sein:

    Kunstgeschichte:

    • Werkanalyse
    • Frührenaissance
    • Hochrenaissance
    • Spätrenaissance und Manierismus
    • Besuch von Ausstellungen

     

    Zeichnen & Malen:

    • Rezepte für gute Ideen
    • Beobachtungslehre
    • Interpretationen von Kunstwerken
    • Abstraktionsübungen
    • Naturstudien
    • Mischtechnik
    • Experimentelle Druckgrafik
    • Collage/Assemblage
    • Manipulation von Bildern
    • Kreative Freiarbeiten
    • Kompositionsübungen
    • Grundlagen der Zentralperspektive und Eckperspektive

    Lerninhalte 4. Klasse

    Lerninhalte werden chronologisch wie thematisch behandelt. Je nach aktuellem Bezug (z.B. Jahresthemen, Weltgeschehen oder aktuellen Ausstellungen) können Inhalte variieren oder unterschiedlich gewichtet werden.

    Inhalte für die 4. Klasse können folgende sein:

    Kunstgeschichte:

    • Werkanalyse
    • Barock
    • Neoklassizismus
    • Realismus
    • Besuch von Ausstellungen

    Zeichnen & Malen:

    • Rezepte für gute Ideen
    • Interpretationen von Kunstwerken
    • Abstraktionsübungen
    • Piktogramme und Logos
    • Gestaltung von Broschüren
    • Design
    • Manipulation von Bildern
    • Fotografie
    • Performance
    • Kompositionsübungen
    • Freie Arbeiten

    Überfachliche Zusammenarbeit
    Bezug zu überfachlichen Kompetenzen

    Inhaltliche Überschneidungen mit Geschichte, Deutsch und Philosophie. Plakatgestaltung
    Präsentationstechniken und -gestaltung.

     

    RG 5. Klasse

    Kunstgeschichte

    Fertigkeiten Kenntnisse

    sich mit Kunstwerken und ihrer Rezeption auseinandersetzen, sie analysieren und miteinander vergleichen

    Wissen über Zusammenhang zwischen formalen Strukturen und Bildinhalten, Kulturgeschichte, Rezeptionsgeschichte

    die Querverbindungen zwischen der bildenden Kunst und anderen Künsten erkennen und benennen

    verschiedene Zeichensysteme, Gestaltungselemente anderer Kunstbereiche

    die Merkmale von neuen Kunstobjekten analysieren, eigene Hypothesen zu Intention und Aussage formulieren und diese begründen

    zeitgenössische Tendenzen, Zeitgeschichte

     

    ZEICHNEN

    Fertigkeiten

    Kenntnisse

    sich mit den unterschiedlichsten Mitteln zu vorgegebenen und freien Themen kreativ und künstlerisch ausdrücken

    Gestaltungsmittel, Bildbearbeitung, Kenntnisse über Kunstwerke und –tendenzen

     

    Lerninhalte 5. Klasse

    Lerninhalte werden chronologisch wie thematisch behandelt. Je nach aktuellem Bezug (z.B. Jahresthemen, Weltgeschehen oder aktuellen Ausstellungen) können Inhalte variieren, ersetzt oder unterschiedlich gewichtet werden.

    Inhalte für die 5.Klasse sind zum Beispiel:

    Kunstgeschichte:

    • Impressionismus
    • Wegbereiter der Moderne
    • Expressionismus
    • Kubismus
    • Futurismus
    • Dadaismus
    • Surrealismus
    • Informelle Malerei
    • Pop Art
    • Minimal-, Landart
    • Konzeptkunst
    • Performance/Happening/Fluxus
    • KünstlerInnen der Gegenwart
    • Architektur des 20. und 21. Jahrhunderts
    • Besuch von Ausstellungen

    Zeichnen & Malen: Praktische Arbeiten zur Vertiefung der kunstgeschichtlichen Inhalte.

     

    Überfachliche Zusammenarbeit

    Bezug zu überfachlichen Kompetenzen

    Inhaltliche Überschneidungen mit Italienisch, Deutsch, Englisch und Geschichte.

    Präsentationstechniken und – gestaltung.

    A.Bewertungskriterien

    FACHCURRICULUM

    BEWERTUNGSKRITERIEN ZEICHNEN UND KUNSTGESCHICHTE

    Klassen: RG 1. Bienn., 2. Bienn. u. 5. Klasse

    Didaktische und methodische Hinweise in Bezug auf die Bewertung

    Die Bewertung ist Bestandteil der didaktischen Tätigkeit und gibt den Schülern die Möglichkeit den eigenen Leistungsstand einzuschätzen. Jeder Schüler wird nach seinen persönlichen Fähigkeiten und Voraussetzungen, nach seiner Persönlichkeitsentfaltung und aufgrund Engagement und aktiver Mitarbeit im Unterricht beurteilt.
    Die Leistung kann durch schriftliche, mündliche, grafische und praktische Lernzielkontrollen über-prüft werden. Eine angemessene Anzahl von Leistungserhebungen wird durchgeführt.
    Die Gewichtung der Leistungserhebungen kann je nach Aufwand zwischen 0,25 und 1 liegen.
    Wichtig ist die Transparenz, d.h. die Schüler müssen über die Feinziele des gegebenen Auftrags informiert sein, nur dann kann eine Lernzielkontrolle mit anschließender Bewertung für die Erkenntnis und die Entwicklung der Schüler Gewinn bringend sein. Außerdem werden während der praktischen Arbeiten laufend Beobachtungen über Fähigkeit, Mittel und Techniken einzusetzen, Systematik und Rationalität der Arbeitsmethode, Erwerben der Fertigkeiten und der Kenntnisse und über das formale Erscheinungsbild, sowie die Einhaltung von Terminen gesammelt, welche in die Bewertung einfließen

    Bewertungskriterien: Kompetenzbereiche und Kompetenzen

    Theorie

    • Präsentation
    • Kunstwerke beurteilen, vergleichen und einordnen
    • Kritikfähigkeit und künstlerische Toleranz
    • Abstraktionsfähigkeit
    • Wissenschaftliche Arbeitsweise
    • vernetztes Denken

    Technisch Zeichnen

    • Planung und Durchführung
    • saubere und korrekte Arbeitsweise
    • Raumvorstellung

    Praxis

    • Planung und Durchführung
    • Kreativität und individuelles Ausdrucksvermögen
    • Medienkompetenz
    • Präsentation

    Arbeit in Gruppen

    • Kooperation und Kommunikation

     

    Anmerkungen

    Ab und zu sollen Schüler lernen sich selbst einzuschätzen. Durch die begründete Bewertung der eigenen Arbeit wird sehr viel über umgesetzte Ziele, getätigte Überlegungen während des Arbeitsprozesses und seine Grundeinstellung ausgesagt. Durch die Besprechung dieser Bewertung, kann eine Fehleinschätzung beider Seiten (Lehrer Schüler) vermieden werden.

    A.2.1.7 Fachcurricula

    Fertigkeiten, Kenntnisse, Lerninhalte, Bewertungskriterien

    Bewegung und Sport

    Bewegung_und_Sport_RG_und_TFO.pdf

    Biologie, Chemie und Erdwissenschaften

    Naturwissenschaften_RG_Curriculum_und_Bewertungskriterien_TFO_RG.pdf

    Deutsche Sprache und Literatur

    Deutsche_Sprache_und_Literatur_RG.pdf

    Englisch

    Englisch_RG_und_TFO.pdf

    Geschichte / Geographie

    Geschichte_und_Geografie_RG.pdf

    Italienisch

    Italienisch_RG_und_TFO.pdf

    Katholische Religion

    Katholische_Religion_RG_und_TFO.pdf

    Latein

    Latein_RG.pdf

    Mathematik / Informatik

    Mathematik_Informatik_RG.pdf

    Informatik_RG.pdf

    Philosophie

    Philosophie_RG.pdf

    Physik

    Physik_RG.pdf

    Recht und Wirtschaft

    Recht_und_Wirtschaft_RG_und_TFO.pdf

    Zeichen und Kunstgeschichte

    Zeichnen_und_Kunstgeschichte_RG.pdf

    A.2.2 Technologische Fachoberschule

    A.2.2.1 Grundsätzliches Profil

    Grundsätzliche Gedanken

    Bildung ist für jedes Individuum der Schlüssel zu den eigenen Lebanschancen und sichert längerfristig die Beschäftigungsfähigkeit. Sie schafft die kulturellen, sozialen, ökonomischen und politischen Voraussetzungen zur gesellschaftlichen Teilhabe. Wir streben vielseitiges Lehren und Lernen an:

    • schülerzentriert
    • lebensnah
    • handlungsorientiert
    • informativ
    • in Projekten
    • Fächergrenzen überwindend
    • durch selbst bestimmtes Denken und Handeln

    Im kompetenzenorientierten Unterricht sollen Inhalte verständlich und einsichtig zugänglich gemacht werden, Schüler/innen konfrontieren mit vielfältigen Themen und Aufgaben, sie in der Auseinandersetzung lernen lassen und dazu anregen, selbständig und kreativ zu denken. Theorie und Praxis, Abstraktion und Anschauung, Belehrung und forschendes Lernen sind in ihrer Wechselwirkung gleichrangige methodische Ausgangspunkte.

    Die verschiedenen Methoden sollen zielgerichtet eingesetzt werden, d.h., dass sie altersgemäß, situationsklassen- oder schülerbezogen, sowie adäquat für den zu vermittelnden/erarbeitenden Lehrstoff sein sollen. Kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Unterrichtsmethoden und Erweiterung unseres pädagogischen Handelns, u. a. durch Fortbildung, ist uns ein Anliegen.

    Uns ist wichtig:

    • Fächergrenzen zu überwinden, um damit einen breiteren Horizont zu erreichen,
    • in Projekten und Themenschwerpunkten zusammenzuwirken,
    • die Schule zu öffnen für Erfahrungen und Erlebnisse, auch durch Auflösung des klassischen Stundenplans und der gewohnten Fächerfolge,
    • besonderen Wert haben in diesem Sinn auch die schulergänzenden Tätigkeiten exemplarisch lernen durch fächerübergreifendes Handeln, weniger Stoff, dafür mehr Tiefe
    • Förderung spezifischer Neigungen
    • auf persönliche Bedürfnisse der Schüler/innen eingehen.
    • Individualisierung und Differenzierung gerecht werden durch das Angebot von Zusatzleistungen, z.B. Förderkurse, Lernwerkstätten, Stützmaßnahmen, schülerfreundliche Bibliotheksdienste, Cineforum, Schüler helfen Schülern, Lernberatung
    • Partnerschaften eingehen
    • an Projekten und Wettbewerben teilnehmen

    Schüler/innen sollten möglichst für jedes Fach motiviert werden und Schwierigkeiten überwinden und Lücken schließen können. Wiederholungs-/ Vertiefungsstunden dienen gleichfalls dazu wie die Lernwerkstätten am Nachmittag. Lernen zu lernen ist die Grundlage aller Stützmaßnahmen.

    Didaktische Prinzipien

    Auszug aus den Rahmenrichtlinien

    Die Lehrpersonen knüpfen an die Lernbiografien und Erfahrungen der Schüler/innen an und bieten ihnen durch differenzierende Maßnahmen die Möglichkeit, auf individuellen Wegen zu lernen und Wissen zu erschließen. Sie berücksichtigen lernende mit besonderen Bedürfnissen, aus unterschiedlichen Kulturen und mit besonderen Begabungen. Die Selbstverantwortung für das eigene Lernen und die Persönlichkeit der Schüler/innen werden durch Vertrauen und Wertschätzung vonseiten der Lehrpersonen gestärkt. Eine effiziente Gestaltung von Lern- und Arbeitsumgebungen und Methodenvielfalt fördern das handelnde und forschende Lernen und unterstützen den Erwerb von Kompetenzen. Lehrpersonen übernehmen dabei verstärkt die Aufgabe, Lern- und Bildungswege zu begleiten und Schüler/innen zu beraten. Die Reflexion des eigenen Lernweges durch die Schüler/innen wird durch die Lernberatung unterstützt und durch eine angemessene vom Lehrerkollegium festgelegte Form der Dokumentation der Lernentwicklung sichtbar.

    Kompetenzorientierte Didaktik

    Unser Unterricht dient der Vermittlung von Grundlagenkenntnissen und Arbeitsmethoden, wobei der aktuelle Stand der Fachwissenschaften und der Technik berücksichtigt wird. Angestrebt wird eine Vielseitigkeit der Angebote und Bildungsinhalte. Dabei versuchen wir, die Fächergrenzen zu überwinden und den Weg zu vernetztem Denken zu erleichtern. Durch soziale Formen des Lernens bieten wir Gelegenheit, Teamfähigkeit zu entwickeln und Verantwortung für ein gemeinsames Ziel zu übernehmen. Theorie und Praxis, Abstraktion und Anschauung, Belehrung und forschendes sowie praktisches Lernen sind in ihrer Wechselwirkung gleichrangige Ausgangspunkte. Im Sinne einer schülerzentrierten Didaktik erproben wir neue Unterrichtsformen (z.B. Projektunterricht, Methodentraining, EVA) und im Besonderen den Umgang mit den neuen Medien. Die curriculare Planung ist neben den Rahmenrichtlinien tragendes Grundgerüst für den Aufbau von Kompetenzen. Sie gewährleistet, dass alle Schüler/innen die gleichen Bildungsangebote erhalten, um die übergreifenden Kompetenzen sowie die vorgesehenen Fertigkeiten und Kenntnisse zu erlangen.

    Bildungsprofil der Schülerinnen und Schüler am Ende der Oberschule

    Am Ende der Oberschule können die jungen Erwachsenen ihre eigenen Stärken und Schwächen einschätzen, die Anforderungen des täglichen Lebens auf der Grundlage eines tragfähigen Wertesystems bewältigen und die Folgen von Handlungen einschätzen sowie verantwortlich eigene Entscheidungen treffen. Sie sind in der Lage, aktiv am sozialen und kulturellen Leben auf regionaler und globaler Ebene teilzunehmen und auf Veränderungen angemessen zu reagieren. Insbesondere tragen alle Lehrpersonen dazu bei, dass die Schüler/innen bis zum Ende der Oberschule in Anlehnung an die Empfehlung des Europäischen Parlaments und des Europäischen Rates folgende übergreifende Kompetenzen (siehe unten) mit den entsprechenden Fertigkeiten, Haltungen und Kenntnissen als Grundlage für ein lebensbegleitendes Lernen und für eine erfolgreiche Lebensgestaltung erwerben können:

    Arbeitsmöglichkeiten und Weiterstudium

    Die TFO zählt zu den technischen Oberschulen und will daher eine solide Basis an Wissen und Fertigkeiten vermitteln, mit deren Hilfe nach der Oberschule viele Wege und Türen offen stehen. Es bieten sich Arbeitsmöglichkeiten in der Privatwirtschaft oder im öffentlichen Dienst an. Das Abschlussdiplom befähigt aber auch zum Weiterstudium an allen Universitäten und Fachoberschulen. Nahe liegend ist ein Studium in den Bereichen des Ingenieurwesens oder der Naturwissenschaften. Um die Abgänger/innen auf die Zeit nach der Abschlussprüfung vorzubereiten, regen wir die Schüler/innen im Rahmen unserer Beratung (Orientierungsangebote) an, sich frühzeitig über ihre Zukunft Gedanken zu machen. Folgende Tätigkeiten und Veranstaltungen sollen ihnen dabei helfen, eine eigenständige und wohlüberlegte Entscheidung über ihren weiteren Werdegang zu treffen:

    • sich mit den eigenen Interessen und Fähigkeiten auseinandersetzen
    • Informationsquellen zu Studien- und Berufsmöglichkeiten nutzen
    • Betriebserkundungen durchführen
    • mit Universitätsstudent/-innen über den Studienalltag reden
    • Besuch von Universitäten
    • Studien- und Berufsbildung

    A.2.2.2 Stufenübergreifende curriculare Planung

    1. Klasse: Lernen lernen

    Die Schüler/innen bekommen die Möglichkeit effiziente Lerntechniken kennen zu lernen und zu erproben. Sie lernen ihr eigenes Verhalten und ihren Lernfortschritt kritisch einzuschätzen und zu reflektieren. Die Schüler werden darin unterstützt, sich in einer neuen Lernumgebung zurechtzufinden und durch respektvollem Umgang mit Personen und Dingen Verantwortung für die Gesellschaft zu übernehmen.

    2. Klasse: Forschen lernen bzw. praktische Anwendung

    Projektunterricht fördert sowohl die Sensibilisierung für das sachliche Vertreten der eigenen Meinung und den Respekt vor der Meinung anderer als auch das Entwickeln von Lösungsstrategien. Sachgerechtes und verständliches Darstellen von Ideen und Ergebnissen wird durch entsprechende Präsentations- und Dokumentationstechniken eingeübt. Durch die Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Methoden lernen die Schüler/innen genau zu beobachten, Zusammenhänge und Sachverhalte zu entdecken.

    3. Klasse: Kommunikation und Forschung erleben

    Die Schüler/innen erkunden verschiedene Formen und die Bedingungen gelungener Kommunikation und Forschung. Im Rahmen einer Projektreise erleben sie aktiv und vor Ort Forschung oder sie vertiefen ihre Sprachkenntnisse. Dabei lernen sie andere Kulturen kennen und erhalten die Möglichkeit, die eigene Lebenswelt zu reflektieren und ein differenzierteres Weltbild zu entwickeln.

    4. Klasse: Kritikfähigkeit entwickeln

    Die Verfeinerung sprachlicher Kompetenz, vertiefte Auseinandersetzung mit den Naturwissenschaften und der Analyse verschiedener Medien ermächtigen die Schüler/innen sich nicht nur rhetorisch besser auszudrücken, sondern auch eine kritische Haltung anzunehmen und gegebenenfalls zu vertreten. Projektorientiertes Arbeiten fördert vielfältiges Recherchieren und Arbeiten mit Quellenvergleichen. Vermehrte Initiativen im Rahmen der Berufs- und Studienorientierung unterstützen die Schüler/innen bei der Wahl ihres Berufes.

    5. Klasse: Vernetztes Denken

    Das Abschlussjahr dient primär der Konsolidierung der erworbenen Erfahrungen und der Vernetzung der verschiedenen Inhalte. Die Schüler sollten selbständig arbeiten, mit Forscherdrang Schwerpunkte vertiefen und für ihre zukünftige Studienorientierung einen Grundstein legen. Die erarbeiteten Inhalte sollten in angemessener Weise den übrigen Klassenmitgliedern vorgestellt und verschiedene Präsentationstechniken perfektioniert werden.

    A.2.2.3 Fachrichtungen

    Profil der Fachoberschulen

    (für den wirtschaftlichen und technologischen Bereich und spezifisches Profil der Abgänger/innen der verschiedenen Fachrichtungen)

    Die Fachoberschulen vermitteln durch das Erlernen, Vertiefen und Anwenden allgemeiner und spezifischer Methoden, bei enger Verzahnung von Theorie und Praxis, eine kulturelle, wirtschaftliche, wissenschaftliche und technologische Grundbildung. In den Fachoberschulen erwerben die Schüler/innen die notwendigen Kenntnisse und Kompetenzen, um die wirtschaftlichen, technologischen, sozialen und institutionellen Zusammenhänge und Regelwerke zu verstehen und sachgerecht anzuwenden. Die Fachoberschulen ermöglichen den Einstieg in die Arbeitswelt und das Weiterstudium. Wert wird auch auf das Verständnis der Entwicklung der europäischen Kulturen und der Wissenschaften gelegt und auf die Befähigung der Schüler/innen zu einer kritischen Auseinandersetzung mit der Realität.

    Profil der Fachoberschulen des technologischen Bereiches

    Diese Fachoberschulen legen den Schwerpunkt auf technisch-wissenschaftliche und technologische Bereiche, die durch laufende Innovation und Veränderung der Prozesse, der Produkte, der Dienstleistungen und der Planungs- und Organisationsmethoden gekennzeichnet sind. Die Fachrichtungen der Fachoberschulen des technologischen Bereichs bereiten die Jugendlichen auf eine nachhaltige Beschäftigungsfähigkeit im spezifischen Bereich und auf ein Weiterstudium vor.

    Fachrichtung „Elektronik und Elektrotechnik“

    Nach Abschluss dieser Fachrichtung können die Schüler/innen mit Werkstoffen, Produktionsverfahren und Maschinen zur Herstellung von elektrischen und elektronischen Geräten umgehen. Sie kennen die Prinzipien der Signalverarbeitung und Signalvermittlung und können Messgeräte für elektrische Größen sachgemäß bedienen. Sie haben Kompetenzen auf dem Gebiet der Energiegewinnung, Umwandlung und Verteilung. Sie können elektrische und elektronische Anlagen planen, konstruieren und besitzen die grundlegenden Fertigkeiten der Prüfung und Kollaudierung derselben. Sie besitzen grundlegende Fähigkeiten im Programmieren von Mikrocomputersystemen und Anlagen der Automatisierungstechnik. Sie kennen die einschlägigen Sicherheitsbestimmungen und können im Bereich Umwelt- und Arbeitsschutz mitarbeiten. An unserer Schule bieten wir auch eine Vertiefung in Robotik und Industrienformatik an.

    Fachrichtung „Bauwesen, Umwelt und Raumplanung“

    Nach Abschluss dieser Fachrichtung haben die Schüler/innen Kompetenzen im Einsatz und Umgang mit Materialien, Maschinen und Vorrichtungen im Bausektor. Sie wissen mit dem für die Planung, Berechnung und Konstruktion nötigen digitalen Geräten und Programmen umzugehen und können den Wert von Gebäuden und Bauflächen schätzen. Sie besitzen die nötigen vermessungstechnischen Fertigkeiten, kennen die einschlägige Gesetzgebung und können Bauprojekte planen, Baustellen organisieren und Immobilien verwalten. Sie besitzen die für energiesparende und umweltverträgliche Konstruktionen nötigen Kenntnisse und Fertigkeiten. An unserer Schule bieten wir eine Vertiefung in „Nachhaltigem Bauen“ an.

    A.2.2.4 Stundentafeln

    A.2.2.5 Kriterien für die Auswahl der fächerübergreifenden Lernangebote

    Kriterien für fächerübergreifende Lernangebote

    Zu den fächerübergreifenden Lernangeboten gehören laut den RRL der

    • Erwerb der übergreifenden Kompetenzen laut Bildungsprofil,
    • Projekte im sprachlichen und wissenschaftlichen-technologischen Bereich,
    • Die Vertiefung des verpflichtenden curricularen Unterrichts,

    Angebote

    • zum Aufholen von Lernrückständen,
    • zur Begabungs- und Begabtenförderung,
    • zum sozialen Lernen und die Lernberatung.

    Die Angebote können klassen- und stufenübergreifend organisiert werden und auch niedrigere Gruppengrößen vorsehen. Entsprechende Ressourcen werden laut Kriterien für das funktionale Plansoll zugewiesen.

    Kriterien für die Auswahl der Lernangebote:

    • Lerneinheiten oder Module mit vorwiegend praktisch-technischen Inhalten,
    • Lerneinheiten oder Module mit praktischen Inhalten zur Erlangung von Medienkompetenz (schriftliche Sprachkompetenz für Projekt- und Laborarbeit, Umgang mit PC, Präsentieren, …).
    • Lernziele und Bewertung im 1. Biennium – für das 2. Biennium und die 5. Klasse – siehe Angaben in den Fachcurricula
    • eigenständiges und selbständiges Erarbeiten von Lösungen,
    • soziales Arbeiten und Lernen,
    • Fähigkeit zu eigenständigem und fächerverbindendem Lernen in TEZ, Physik, Chemie und Technologie
    • Orientierung: eigene Eignungen und Fähigkeiten einschätzen lernen.

    A.2.2.6 Kriterien für die Begabungs- und individuelle Bildungsförderung

    Begabungs- und Bildungsförderung

    Begabungs- und Bildungsförderung umfasst Fördermaßnahmen sowohl innerhalb der regulären Unterrichtszeit als auch außerhalb. Im Zuge dieser Fördermaßnahmen kommen innere und äußere Differenzierung zur Anwendung. Im Sinne einer dynamischen Schulentwicklung wird diese Förderung von der gesamten Schulgemeinschaft umgesetzt, nicht nur in einzelnen Klassen und von einigen wenigen Lehrpersonen. Die Verstärkung von Teamarbeit innerhalb des Lehrkörpers sind dabei wichtige Faktoren wie auch die Zusammenarbeit mit externen Experten und Körperschaften. Die Förderangebote richten sich an alle Schüler/innen, sind vielfältig und breit gestreut und umfassen die verschiedenen Begabungen, Interessen und Lernstile. Die Angebote beinhalten individualisierende Förderung in homogenen wie heterogenen Kleingruppen und individuelle Einzelangebote. Finanzierung Bei der Zusatzfinanzierung im Rahmen des funktionalen Plansolls wird dieser Bereich besonders berücksichtigt. Um entsprechende Mittel wird regelmäßig angesucht.

    Wahlbereich

    Schüler/innen haben das Recht, Wahlangebote in Anspruch zu nehmen. Der Wahlbereich trägt ihren Interessen, Neigungen und Bedürfnissen Rechnung, ergänzt die verpflichtende Unterrichtszeit und ist konzeptuell im Schulprogramm verankert. Laut RRL kann "das Wahlfach technisch-praktische Arbeiten vertiefen oder andere Angebote vorsehen". Die Angebote werden von den Lehrpersonen oder in Absprache mit ihnen durchgeführt. Bei einer Zusammenarbeit mit anderen schulischen oder außerschulischen Einrichtungen erstellt die Schule im Schulprogramm dafür eigene Kriterien. Die Teilnahme an den Angeboten ist unentgeltlich, abgesehen von Fahrtspesen, Eintritten und Verbrauchsmaterial. Nach erfolgter Einschreibung ist die Teilnahme an den Angeboten für die Schüler/innen verpflichtend und unterliegt als Teil des persönlichen Stundenplans der Bewertung.

    Kriterien für die Auswahl der Lernangebote

    Die Auswahl der Lernangebote im Wahlbereich orientiert sich an den Rahmenrichtlinien, abgestimmt auf das Leitbild der Schule. Im 1. Biennium werden Lernangebote praktischtechnischer Natur, die orientierenden Charakter haben bevorzugt, außerdem Lernangebote im sprachlichen Bereich und notwendige Aufholkurse. Im 2. Biennium und in der 5. Klasse werden vor allem offene Lernwerkstätten, offenes Labor und spezifische Förderkurse für die Teilnahme an Olympiaden und Wettbewerben sowie für den Erwerb von Sprachdiplomen ausgewählt.

    Die Rahmenrichtlinien sagen zudem: Innovative Vorhaben ...

    • im sprachlichen Bereich beziehen alle Fächer mit ihrem spezifischen Beitrag zur Sprachförderung ein und nutzen fächerübergreifende Angebote und den Wahlbereich zum gezielten Sprachunterricht.
    • im wissenschaftlich-technologischen Bereich nutzen fächerübergreifende Angebote und den Wahlbereich und setzen auf die enge Zusammenarbeit der Lehrpersonen aller naturwissenschaftlichen und technischen Fächer.
    • sind für das Schulcurriculum allgemein gültig.

    ​Dabei wird auch Bezug genommen zur

    • politischen Bildung,
    • Gesundheitsförderung,
    • Verkehrs- und Mobilitätsbildung,
    • Umweltbildung,
    • Berufs- und Studienorientierung.

    A.2.3.7ALT Fachcurricula: Fertigkeiten, Kenntnisse, Lerninhalte

    Rechtliche Grundlagen der Bewertung

    SchuelerInnen-Charta-Suedtirol.pdf

    Bewertung-SchuelerInnen-Beschluss-LR-1020-2011.pdf

    Pruefungsordnung-90-2001.pdf

    Bewertung-Schueler-imAusland-Beschluss-LR-658-2014.pdf

    Beschluss-LR-Vorsitzende-Abstimmung-zaehltDoppelt.pdf

    Aufholmassnahmen-Beschluss-LR-1798-2012.pdf

     

    A) Allgemein
    Bewerten ist eine der grundlegenden Aufgaben des Bildungsfachmanns. Klare und verständliche Regeln erleichtern die Bewertung der Schülerinnen und Schüler und erhöhen
    das Verständnis.

    B) Transparenz
    Die Fachgruppen haben sich auf Bewertungskriterien geeinigt, die gut lesbar sind und die Aufmerksamkeit der Schüler/innen sowie deren Familien auf die Lernziele lenken. Das elektronische Register gibt Einsicht in die erfolgten Bewertungen und fördert damit die Kommunikation zwischen Lehrperson, Schüler/innen und Familien.

    C) Inhalt der Datei
    Neben den Bewertungskriterien der einzelnen Fächer enthält die Sammeldatei die Bewertungskriterien des Schulprogramms der Schule, einige grundlegende Beschlüsse der
    Landesregierung zur Bewertung sowie die SchülerInnen-Charta. Dieses Instrument kann somit bei Fragen oder Zweifeln Auskunft geben.

    B) Ausblick
    Die Bewertungskriterien werden weiter an die sich entwickelnde Bildungsarbeit angepasst werden. Das Erlernen von Fertigkeiten, Kenntnissen und Fähigkeiten, das Lehren und Lernen im digitalen Raum verlangen nach passenden Kriterien und einer vorsorglichen und professionellen Anwendung durch die Lehrpersonen. Die Schülerinnen und Schüler selbst dürfen dabei auch verstärkt an der Bewertung der eigenen Bildungsarbeit und des Fortschritts in ihrer Lernarbeit teilnehmen.

     

    A) Fächer mit gleichen Bewertungskriterien am RG und an der TFO

    1 Italienisch
    2 Naturwissenschaften (Biologie, Chemie und Erdwissenschaften) - außer Chemie an der TFO
    3 Englisch
    4 Katholische Religion
    5 Bewegung und Sport
    6 Recht und Wirtschaft

    B) RG

    7 Deutsch
    8 Geschichte und Geographie
    9 Latein
    10 Mathematik
    11 Physik
    12 Geschichte
    13 Philosophie
    14 Zeichnen und Kunstgeschichte
    15 Informatik
    16 FüLA 1. Biennium: Informationsgechnologische Grundbildung (ECDL)

    C) TFO

    17 Bauwesen: technische Fächer (Planung und Bauwesen, BWS, BLAS, Vermessung)
    18 Elektronik: technische Fächer (Automation, Elektronik und Elektrotechnik, TPS)
    19 Technologie und technisch Zeichnen
    20 Angewandte Technologien
    21 Deutsche Sprache
    22 Geschichte
    23 Chemie
    24 Mathematik
    25 Informatik
    26 Physik

    D) Abschlussprüfung:

    Bewertungskriterien für die schriftlichen Arbeiten (Deutsch, Math, NW, Phys, BAU, ELE, ITA) und das mündliche Prüfungsgespräch mit Präsentation

    E) Rechtliche Grundlagen

    Beschluss LR Nr. 1798/2012 - Aufholmaßnahmen
    Beschluss LR Nr. 164/2012 - Abänderungen
    Beschluss LR Nr. 658/2014 - Bewertung nach dem Auslandsjahr
    Beschluss LR Nr. 1020/2011 - Bewertung der Schüler/innen
    Beschluss LR Nr. 2523/2003 - Schüler/innencharta

    F) Allgemeine Bewertungskriterien der Schule im Schulprogramm

     

    Curriculum der übergreifenden Kompetenzen

    Curriculum-UebergrKompetenzen-TFO.pdf

    A.2.3.7.1 Angewandte Technologien

    FACHCURRICULUM ANGEWANDTE TECHNOLOGIEN UND WISSENSCHAFTLICHES ARBEITEN /

    FACHRICHTUNGSSPEZIFISCHER PRAXISUNTERRICHT

     (1. Biennium Technologische Fachoberschule (alle TFOs)

    Ziele

    Der Unterricht in diesem Fach verfolgt das Ziel, den Schülerinnen und Schülern als Orientierung bei der Wahl des jeweiligen Schwerpunktes zu dienen und trägt gleichzeitig in engem Zusammenhang mit den anderen Fächern des Bienniums zur technisch/wissenschaftlichen Ausbildung bei. Damit Schülerinnen und Schüler sich schrittweise orientieren und ihre Entscheidungen frei und bewusst treffen können, müssen die Kenntnisse und Fertigkeiten, die erworben werden, sowohl der gewählten Fachrichtung entsprechen als auch vielfältige Möglichkeiten für Querverbindungen bieten. Daher ist es notwendig, dass die Lernenden Produktionsprozesse, Verfahren, organisatorische und betriebliche Gegebenheiten und Berufsbilder kenne lernen, die vor allem, wenn auch nicht ausschließlich, der gewählten Fachrichtung entsprechen. Die konkrete Anwendung von Methoden und der Fachsprache zur Lösung von Problemstellungen, das Analysieren und Realisieren von technischen Objekten ermöglichen es den Schülerinnen und Schülern, ihr Eignungen und Motivationen besser zu verstehen.

    Der Unterricht in diesem Fach beruht vorwiegend auf fachrichtungs- und schwerpunktspezifischer praktischer Arbeit und richtet in enger Verbindung mit den anderen wissenschaftlichen und technischen Fächern das Hauptaugenmerk auf die Lösung von Problemen sowie auf analytische und planerische Tätigkeiten.

    Kompetenzen am Ende des 1. Bienniums

    Die Schülerin, der Schüler kann informationstechnische Instrumente und Netze für das eigene Lernen, die fachliche Recherche, Materialsammlung und Vertiefung nutzen technologische Instrumente und Verfahren unter besonderer Berücksichtigung der Sicherheit an Lebens- und Arbeitsorten und zum Schutz der Person und der Umwelt kritisch, rational und verantwortungsvoll anwenden in verschiedenen Situationen und Kontexten Verfahren und Techniken nutzen, um innovative Lösungen und Verbesserungen zu finden die wissenschaftlichen Entdeckungen und die technologischen Innovationen vor ihrem geschichtlich- kulturellen Hintergrund deuten und in eine ethische Dimension einordnen.

     

    Didaktische und methodische Hinweise in Bezug auf die Bewertung

    Leistungserhebungen mündliche Prüfungen, praktische Arbeiten, Tests, Schularbeiten, Hausarbeiten Gewichtung: alle "1"

    Bewertung des Lernfortschritts: wird berücksichtigt Individuelle Bildungspläne werden berücksichtigt Mitarbeitsnote: wird vergeben

     

    Bewertungskriterien: Kompetenzbereiche und Kompetenzen

    Erfassen und Anwendung von Ausdrucksformen Mitarbeit in der Werkstatt

    Organisation und Planung räumliches Vorstellungsvermögen

    sachgemäßer Umgang mit Werzeugen und Maschinen sachliche und technische Umsetzung von Aufträgen Anwendung von Zeichnen- und Mediengeräten.

    1.Biennium

    Fertigkeiten   Kenntnisse   geblockt in der 2.Klasse 

    die Eigenschaften verschiedener Materialien und die Funktionen der Komponenten erkennen und analysieren

    Materialien und Werkstoffe mit ihren physikalischen, chemischen und technologischen Charakteristiken

     
    die Laborausrüstung nutzen und Methoden der Planung von Analysen und der Berechnungen anwenden, welche auf die Technologien der Fachrichtung bezogen sind

    Laborausrüstung, Instrumente und

    Messverfahren, wissenschaftliche

    Prinzipen, Problemlösungs- und

    Planungsphasen

    Ein Werkstück projektieren,

    zeichnen und anfertigen                 

    einfache Vorrichtungen und Systeme analysieren, planen und realisieren

    Charakteristiken der Komponenten und der Systeme

     

    die Struktur der Produktionsprozesse und der Organisationsformen und Systeme des technologischen Bezugsbereichs benennen und beschreiben

    für die Fachrichtung und den Schwerpunkt charakteristische Prozesse und Berufsbilder

     

     

    A.Bewertungskriterien

    FACHCURRICULUM

    Klassen: TFO 1. Bienn.

    Didaktische und methodische Hinweise in Bezug auf die Bewertung

    • Leistungserhebungen mündliche Prüfungen, praktische Arbeiten, Beobachtungen (Tests, Schularbeiten wenn möglich) Hausarbeiten
    • Gewichtung: alle "1"
    • Bewertung des Lernfortschritts: wird berücksichtigt
    • Individuelle Bildungspläne werden berücksichtigt
    • Mitarbeitsnote: wird vergeben

    Bewertungskriterien: Kompetenzbereiche und Kompetenzen

    • Erfassen und Anwendung von Ausdrucksformen
    • Mitarbeit in der Werkstatt
    • Organisation und Planung
    • räumliches Vorstellungsvermögen
    • sachgemäßer Umgang mit Werzeugen und Maschinen
    • sachliche und technische Umsetzung von Aufträge
    • Anwendung von Zeichnen- und Mediengeräten

    A.2.3.7.2 Automation

    FACHCURRICULUM AUTOMATION

    2. Biennium und 5. Klasse

    Ziele

    Im Schwerpunkt Elektronik werden Kenntnisse und Fertigkeiten im Bereich der Planung, Realisierung und Gestaltung von elektronischen Systemen vertieft. Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich mit elektronischen Bauteilen und Schaltungen und erhalten einen Einblick in die verschiedenen Teilbereiche wi die Analog- und Digitaltechnik, Mikroelektronik und Leistungselektronik. Außerdem vertiefen sie die Themen Sicherheit am Arbeitsplatz sowie Schutz der Person, der Umwelt und des Lebensraums.

    2.   Biennium und 5. Klasse, Schwerpunkt Elektronik

    Das Fach Automation ermöglicht den Schülerinnen und Schülern eine vertiefte Beschäftigung mit elektrischen und elektronischen Anlagen und Geräten und der Planung von automatischen Systemen. Schülerinnen und Schülern werden in der Lage sein für Problemstellungen, die den Schwerpunkt Elektronik betreffen, durch Anwendung erlernter Vorgangsweisen und Methoden, innovative Lösungen und Optimierungslösungen zu erarbeiten. Sie erfahren im Unterricht die Wichtigkeit der Ergebnisorientierung, d Zielorientierung und die Notwendigkeit, Verantwortung im Rahmen der Ethik und der Berufsethik zu übernehmen und lernen die Wirksamkeit, Effizienz und Qualität in der individuellen Arbeitstätigkeit und ihre autonome Rolle bei der Arbeit im Team richtig einzuschätzen.

    Weiter wenden sie die Grundsätze der Organisation, der Verwaltung und der Kontrolle der verschiedenen Herstellungsverfahren an und analysieren den Beitrag der Wissenschaft und der Technologie in Bezug auf die Wissensentwicklung und die Veränderung der Lebensbedingungen. Sie reflektieren und beurteilen die ethischen, sozialen, wissenschaftlichen, produktiven, ökonomischen und umweltbezogenen Auswirkungen der technologischen Errungenschaften und ihrer industriellen Anwendungen. Im Unterricht wird auch Wert auf die korrekte Verwendung der technischen Sprache und technischen Begriffe des Fachbereichs, auch in der englischen Sprache, gelegt.

    Kompetenzen am Ende der 5. Klasse

    Die Schülerin, der Schüler kann

    • Messinstrumente verwenden und Messmethoden zur Durchführung von Überprüfungen, Kontrollen und Testläufen anwenden
    • Programmiersprache verschiedener Ebenen im Rahmen spezifischer Anwendungsbereiche verwenden
    • automatische Systeme planen und implementieren sowie deren Funktionsweise analysieren
    • technische Berichte verfassen und Tätigkeiten im Bezug auf berufliche Situationen documentieren

     

    Didaktische und methodische Hinweise in Bezug auf die Bewertung

    Art und Häufigkeit der Leistungserhebung:

    2-3 Schularbeiten im 1. Semester und 2-3 Schularbeiten, bzw. Projektarbeiten oder Maturasimulation im 2. Semester

    Gewichtung : alle „1“

    1 oder 2 Test oder mündliche Prüfungen pro Semester Gewichtung: wird gemeinsam mit den Schülern festgelegt

     

    Labortätigkeit:

    Laufende Kontrolle der Labortätigkeit, Labortest, Projektarbeiten. Gewichtung: wird gemeinsam mit den Schülern festgelegt

    Der individuelle Lernfortschritt wird in der Bewertung berücksichtigt. Individuelle Bildungspläne werden berücksichtigt

    Mitarbeitsnote: wird vor allem für die Labortätigkeit vergeben

     

    Bewertungskriterien: Kompetenzbereiche und Kompetenzen

    Problemlösen (Berechnungen, für Projekte Lösungen suchen, Lösungen und Fehler bei Praktischen Arbeiten suchen, Recherche und Planungsfähigkeit)
    Wiedergeben und Argumentieren (Lerninhalte schriftlich oder mündlich wieder geben, Zusammenhänge herstellen)
    Darstellen und Dokumentieren (Schaltpläne, Eagle, Projektskizzen, Flussdiagramme,Dokumentationen Präsentationen – normgerecht/ sauber/vollständig)
    Organisationsfähigkeit (sauberes und effizientes Arbeiten im Labor und bei Projekten, Einhalten von Fristen)
    Arbeitshaltung (Teamfähigkeit, Hilfestellung für Kollegen, Konzentration auf die Arbeitsaufträge, Bereitschaft zur Mitarbeit)
    Sprache (Ausdrucksfähigkeit in Schrift als auch mündlich, Einsatz der Fachsprache)

    Weitere Hinweise

    Am Jahresende wird das ganze Schuljahr bewertet und deshalb fließen auch die Beurteilungen des 1. Semesters in die Endbewertung ein. Dies wird den Schülern zu Beginn des Schuljahres mitgeteilt.

    2. Biennium

    3. und 4. Klassen

    Lerninhalte 3. KL

    Fertigkeiten Kenntnisse
    Signale im Zeit- und Frequenzbereich darstellen

    Signalarten und Signalanalyse

    Sensorsignale und Kommunikation über Signale digitaler Schnittstellen (z.B. RS232). Übungen mit Frequenzgenerator und Oszilloskop.

    die Fourier-Analyse eines periodischen und nicht periodischen Signals durchführen

    Schaltkreiselemente und ihre Modelle

    5. Klasse

    die Übertragungsfunktion eines linearen und zeitinvarianten Systems bestimmen, analysieren und darstellen

    Theorie der linearen und zeitinvarianten Systeme
    Übertragungsfunktionen

    5. Klasse

    mathematische Modelle zur grafischen Darstellung der Übertragungsfunktion anwenden

    polare und logarithmische Darstellung,
    Ortskurven und Bodediagramme

    5. Klasse

    Geräte und Methoden für Messzwecke und Abnahme auswählen

    Funktionsweise und Bedienung der Laborgeräte Mess- und Testmethoden

    Messen mit Multimeter, Oszilloskop und USB-Datenlogger

    Messergebnisse darstellen, auswerten und interpretieren, auch mittels Verwendung informatischer Hilfsmittel

    Darstellungs- und Dokumentationsmethoden

    Darstellen und auswerten mit Excel oder C-Programm

    applikationsspezifische Sensoren und Messgeräte auswählen sowie geeignete Mess- und Prüftechniken anwenden

    Einteilung und Funktionsweise von
    Messwandlern, Sensoren und Stellgliedern

    Kenntnis von Sensoren und Aktoren sowie messen mit Sensoren an Mikrocontroller, Datenlogger und Oszilloskop

    elektrische und elektronische Systeme untersuchen

    Grundbausteine und Funktionen der Systeme

    Kleinprojekte und ihre Planung

    fortschrittliche integrierte elektronische Bauteile und Systeme bei der Planung einsetzen

    hochintegrierte Bausteine

    Programmierung über PC, Hochsprachen (C und Basic), Schnittstellen am Pc

    programmierbare Systeme und Baugruppen in spezifischen Anwendungen einsetzen

    programmierbare Bausteine

    Grafische Programmierung von Datenloggern, Steuerungen von Geräten mit Hochspracheprogrammieren

    den Aufbau und die Funktionsweise eines Mikroprozessorsystems beschreiben

    Architektur eines Mikroprozessors und eines Mikroprozessorsystems

    ----> Technologie und Projektierung 4. Klasse

    die Funktionsweise und den Aufbau eines Mikrocontrollersystems beschreiben

    Architektur eines Mikrocontrollers

    ----> Technologie und Projektierung 4. Klasse

    Mikroprozessor- und Mikrocontrollersysteme programmieren

    Programmiergrundlagen und Programmiersprachen

    ----> Technologie und Projektierung 4. Klasse

    eingebettete Systeme untersuchen und programmieren
    einfache Programme zur Anwendung von automatischen Systemen realisieren

    Software für den Automationsbereich
    Hochsprachen und Assemblersprache

    ----> Technologie und Projektierung 4. Klasse

    einfache Programme zur Datenerfassung und -verarbeitung realisieren

    Datenerfassungssysteme

    Grafische Programmierung von Datenloggern mit Laborübungen

    anwendungsorientierte Software für Planung, Analyse und Simulation verwenden

    branchenspezifische Software

    LTSpice

    Systeme nach der Art der Variablen klassifizieren digitale von analogen Systemen unterscheiden

    Klassifizierung von Systemen
    Architektur und Hierarchie eines Systems

    Problemlösungen mit Flussdiagrammen, Blockdiagrammen oder Statusdiagrammen modellieren, umsetzen in eine Hochsprache, C oder Basic

    Systeme und technische Vorrichtungen modellieren

    Blockschaltbilder, Blockschaltalgebra

    die Unterschiede zwischen verbindungsprogrammierten und frei programmierbaren#Systemen erkennen (VPS und SPS) und deren Funktionen abändern

    Eigenschaften verbindungsprogrammierter und frei programmierbarer Systeme

    Eigenschaften von VPS, Kleinsteuerungen und SPS Programmierung der SPS mit Step7

    verschiedene Arten von Steuerungen identifizieren und beschreiben

    die Eigenschaften von Sensoren und Baugruppen in automatischen Systemen beschreiben

    Steuerungen und Regelungen

    Eigenschaften der Regelkreisglieder

    Sensoren und ihre Klassifizierungen, Auswertung von Sensordaten über Datenlogger-Bausteine
    einfache Steuerungen - auch mit integrierten elektronischen Bauteilen – entwerfen programmierbare Interfacebausteine ----> 3. Klasse Elektronik
    einfache Regelungssysteme planen Architektur und Arten von analogen Regelsystemen
    die Theorie der linearen und stationären analogen Systeme in einer Regelung
    ----> 4. Klasse Automation
    einfache Automaten realisieren die Theorie der terminierten und determinierten Automaten Simulation der Automaten über eine Hochsprache C#
    Baugruppen aufgrund ihrer technischen Eigenschaften und der Funktions-Optimierung des Leitsystems auswählen und einbauen Schnittstellen zum Kontrollsystem HMI und Schnittstellen zum HMI
    Handbücher und Bedienungsanleitungen benutzen Bedienungsanleitungen und Handbücher

    Handbücher zu Hochsprachen (C#), Datenloggern und grafischer Programmierung und zu Komponenten der Mess-, Steuerung- und Regelungstechnik

     

    Überfachliche Zusammenarbeit

    Überfachliche Zusammenarbeit: Mit Elektronik und Elektrotechnik für die Planung und Simulation digitaler Schaltungen mit LTSpice, Vertiefung der Bool'schen Algebra, Auswertung von Datenlogger-Werten. Mit Technologie und Projektierung zur Programmierung von Steuerungssystem sowie zur Auswertung und Analyse von Messwerten.

    Bezug zu überfachlichen Kompetenzen

    sich Ziele setzen und geeignete Lernstrategien, Lerntechniken, Strukturtechniken und Planungstechniken auswählen Präsentationstechniken Kausallogische Verkettungen die eigene Rolle in verschiedenen Gruppen

    Arbeits- und Lernergebnisse adressatengerecht Dokumentationsformen und dokumentieren und präsentieren Informationen, Fakten und unterschiedliche Positionen zu relevanten Themen vernetzen und kritisch bewerten Sach- und Fachkenntnisse aus verschiedenen Bereichen und Quellen sachgerecht erschließen Merkmale wissenschaftlichen Arbeitens Analogien und kausale Zusammenhänge ermitteln und darstellen Problemlösestrategien auf herausfordernde Situationen planvoll und/oder kreativ reagieren Entscheidungsmethoden, Kreativitätstechniken.

    sich an Aktivitäten zum Wohle der Gemeinschaft, Initiativen und Projekte beteiligen Informationen beschaffen, bewerten, auswählen, bearbeiten und präsentieren Recherchestrategien, Auswahlkriterien digitale Werkzeuge, Medien und das Internet zielführend einsetzen Hardware und Software.

    2. Biennium

    3. und 4. Klasse

    Lerninhalte 4. Kl.

    Fertigkeiten Kenntnisse

    Signale im Zeit- und Frequenzbereich darstellen

    Signalarten und Signalanalyse

     

    die Fourier-Analyse eines periodischen und nicht periodischen Signals durchführen

    Schaltkreiselemente und ihre Modelle

    Sensorsignale und Signale digitaler Schnittstellen (z.B. RS232). Übungen mit Frequenzgenerator und Oszilloskop. Aufnahme von Sprungantworten und Bodediagrammen von Regelkreisgliedern (P, I, D, und Kombinationen). Berechnungen mit den Übertragungsfunktionen von Filtern und Regelkreisgliedern.

    die Übertragungsfunktion eines linearen und zeitinvarianten Systems bestimmen, analysieren und darstellen

    Theorie der linearen und zeitinvarianten Systeme
    Übertragungsfunktionen

     

    mathematische Modelle zur grafischen Darstellung der Übertragungsfunktion anwenden

    polare und logarithmische Darstellung,
    Ortskurven und Bodediagramme

     

    Geräte und Methoden für Messzwecke und Abnahme auswählen

    Funktionsweise und Bedienung der Laborgeräte Mess- und Testmethoden

    Messen mit Multimeter, Oszilloskop und USB-Datenlogger

    Messergebnisse darstellen, auswerten und interpretieren, auch mittels Verwendung informatischer Hilfsmittel

    Darstellungs- und Dokumentationsmethoden

    Darstellen und auswerten mit Excel oder C-Programm

    applikationsspezifische Sensoren und Messgeräte auswählen sowie geeignete Mess- und Prüftechniken anwenden

    Einteilung und Funktionsweise von
    Messwandlern, Sensoren und Stellgliedern

    Kenntnis von Sensoren und Aktoren sowie messen mit Sensoren an SPS, Mikrocontroller, Kleinsteuerung, Datenlogger und Oszilloskop

    elektrische und elektronische Systeme untersuchen

    Grundbausteine und Funktionen der Systeme

    Kleinprojekte und ihre Planung

    fortschrittliche integrierte elektronische Bauteile und Systeme bei der Planung einsetzen

    hochintegrierte Bausteine

    SPS und grafische Programmierung von Datenloggern
    ----> PC und Hochsprache Automation 3. Klasse

    programmierbare Systeme und Baugruppen in spezifischen Anwendungen einsetzen

    programmierbare Bausteine

    SPS und grafische Programmierung von Datenloggern

    den Aufbau und die Funktionsweise eines Mikroprozessorsystems beschreiben

    Architektur eines Mikroprozessors und eines Mikroprozessorsystems

    ----> Technologie und Projektierung 4. Klasse

    die Funktionsweise und den Aufbau eines Mikrocontrollersystems beschreiben

    Architektur eines Mikrocontrollers

    ----> Technologie und Projektierung 4. Klasse

    Mikroprozessor- und Mikrocontrollersysteme programmieren

    Programmiergrundlagen und Programmiersprachen

    ----> Technologie und Projektierung 4. Klasse

    eingebettete Systeme untersuchen und programmieren
    einfache Programme zur Anwendung von automatischen Systemen realisieren

    Software für den Automationsbereich
    Hochsprachen und Assemblersprache

    ----> Technologie und Projektierung 4. Klasse

    einfache Programme zur Datenerfassung und -verarbeitung realisieren

    Datenerfassungssysteme

    SPS und grafische Programmierung von Datenloggern mit Laborübungen

    anwendungsorientierte Software für Planung, Analyse und Simulation verwenden

    branchenspezifische Software

    Step7 und Vee zur SPS und grafischen Programmierung

    Systeme nach der Art der Variablen klassifizieren digitale von analogen Systemen unterscheiden

    Systeme und technische Vorrichtungen modellieren

    Klassifizierung von Systemen
    Architektur und Hierarchie eines Systems

    Blockschaltbilder, Blockschaltalgebra

    einfache Mess- Steuer- und Regelungssysteme in Theorie und Praxis

    die Unterschiede zwischen verbindungsprogrammierten und frei programmierbaren#Systemen erkennen (VPS und SPS) und deren Funktionen abändern

    Eigenschaften verbindungsprogrammierter und frei programmierbarer Systeme

    Eigenschaften von VPS, Kleinsteuerungen und SPS
    Programmierung der SPS mit Step7
    ----> VPS und Kleinsteuerung bereits in der 3. Klasse Automation

    verschiedene Arten von Steuerungen identifizieren und beschreiben

    Steuerungen und Regelungen

    Unterschied Steuerung - Regelung
    Streckeneigenschaften
    Reglereigenschaften
    Regelungen
    mit Laborversuchen
    ----> Sensoren bereits in der 3. Klasse Automation

    einfache Steuerungen - auch mit integrierten elektronischen Bauteilen – entwerfen

    programmierbare Interfacebausteine

    ----> 3. Klasse Automation

    einfache Regelungssysteme planen

    Architektur und Arten von analogen Regelsystemen
    die Theorie der linearen und stationären analogen Systeme in einer Regelung

    Regelkreis im Allgemeinen und einfache Regelungen mit P-, PI- und PD-Regler im praktischen Unterricht

    einfache Automaten realisieren

    die Theorie der terminierten und determinierten Automaten

    ----> 3. Klasse Automation

    Baugruppen aufgrund ihrer technischen Eigenschaften und der Funktions-Optimierung des Leitsystems auswählen und einbauen

    Schnittstellen zum Kontrollsystem

    HMI und Schnittstellen zum HMI

    Handbücher und Bedienungsanleitungen benutzen

    Bedienungsanleitungen und Handbücher

    Handbücher zu SPS und grafischer Programmierung und zu Komponenten der Mess-, Steuerung- und Regelungstechnik

     

    Überfachliche Zusammenarbeit

    Mit Technologie und Projektierung zur Funktionsweise des Mikrocontrollers in der SPS

    Mit Elektrotechnik und Elektronik zur Übertragungsfunktion von Systemen (Filter, PID), zur Anpassung von Sensorsignalen und zur Arbeitsweise von Aktoren (Leistungselektronik)

     

    Bezug zu überfachlichen Kompetenzen

    sich Ziele setzen und geeignete Lernstrategien, Lerntechniken, Strukturtechniken und Planungstechniken auswählen

    Präsentationstechniken

    Kausallogische Verkettungen

    die eigene Rolle in verschiedenen Gruppen

    Arbeits- und Lernergebnisse adressatengerecht Dokumentationsformen und dokumentieren und präsentieren

    Informationen, Fakten und unterschiedliche Positionen zu relevanten Themen vernetzen und kritisch bewerten

    Sach- und Fachkenntnisse aus verschiedenen Bereichen und Quellen sachgerecht erschließen

    Merkmale wissenschaftlichen Arbeitens

    Analogien und kausale Zusammenhänge ermitteln und darstellen

    Problemlösestrategien

    auf herausfordernde Situationen planvoll und/oder kreativ reagieren

    Entscheidungsmethoden,

    Kreativitätstechniken

     

    5. Klasse

    Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 5. Klasse

    mit virtuellen Messgeräten arbeiten

    Datenlogger und Datenverarbeitungssysteme programmieren

    Sensoren

    Automatische Messsysteme und Datenlogger
    Automatische Datenaufzeichnung
    Management der Datenerfassung

    Datenaufzeichnung und Auswertung mit Datenlogger

    Interfacetechniken zwischen elektronischen Geräten einsetzen

    Interface von AD- und DA – Wandlern
    Signalabtastung und Auswirkungen auf das Spektrum
    Grundlagen von digitalen Signalprozessoren (DSP)

    Pegel-, Impedanz- und Frequenzanpassung von analogen und digitalen Signalen
    Digitale Filter und digitale Weiterverarbeitung

    Datenübertragungen realisieren

    Technik der Datenübertragung
    serielle Bussysteme in elektronischen Geräten

    Schnittstellen kennen und anwenden (RS232, USB, EIB, CAN, iEthernet)

    Baugruppen und programmierbare Systeme bei zunehmender Komplexität planen und verwalten

    grundlegende Bestandteile von Steuergeräten und Systemschnittstellen

    Steuerungs- und Leitebene miteinander verbinden, Bussysteme

    Stabilitätsuntersuchungen in die Planung einbauen

    Stabilitätskriterien

    Stabilität in Regelkreisen und bei Verstärkerschaltungen, feed back loop

    die Verwaltung von automatischen Systemen programmieren

    objektorientierte Programmiersprachen
    die Verwaltung von gesteuerten Geräten

    externe Geräte in C oder in grafische Programme einbinden

    einfache Regelungssysteme mit integrierten analogen und digitalen Bauelementen entwerfen

    proportionale, integrierende und differenzierend Regler

    Übertragungsfunktion von LTI-Systemen. Systeme mit Bildbereich beschreiben und analysieren.

    Wiederholung von Regelungen und Einführung der digitalen Regelung

    Anwendungsprogramme für die Überwachung und Abnahme von elektronischen Systemen entwickeln

    Techniken der zeitlichen Verwaltung in der Software

    Programme für Test und Überwachung grafisch und mit C erstellen
    (Echtzeit und Multitasking)

    Mikroprozessor- und Mikrocontrollersystemen mit unterschiedlichen Programmiersprachen programmieren

    Hochsprache und Assemblersprache

    Wiederholung aller erlernten Programmiertechniken und Sprachen, C, Step7, Assembler, grafisch

    branchenspezifische Software anwenden und technische Dokumentation verfassen

    Software und technische Normen

    Dokumentation und Protokollierung

       

    Darstellung erfasster Daten und mathematischer Funktionen in einer höheren Programmiersprache

     

    Überfachliche Zusammenarbeit

    Mit Technologie und Projektierung zu standardisierten Messverfahren, Schnittstellen und Normen und zur Softwareerstellung bei Schülerprojekten.

    Mit Elektrotechnik und Elektronik zu Rauschen und Störungen, zu AD- und DA-Wandlern

    A.Bewertungskriterien

    BEWERTUNGSKRITERIEN FÄCHER: AUTOMATION, ELEKTRONIK UND EL.TECHNIK, TPS

    Klassen: TFO 2. Bienn. u. 5. Klasse

    Didaktische und methodische Hinweise in Bezug auf die Bewertung

    Art und Häufigkeit der Leistungserhebung: 2-3 Schularbeiten im 1. Semester und 2-3 Schularbeiten, bzw. Projektarbeiten oder Maturasimulation im 2. Semester

    Gewichtung : alle „1“
    1 oder 2 Test oder mündliche Prüfungen pro Semester
    Gewichtung: wird gemeinsam mit den Schülern festgelegt

    Labortätigkeit:
    Laufende Kontrolle der Labortätigkeit, Labortest, Projektarbeiten.
    Gewichtung: wird gemeinsam mit den Schülern festgelegt
    Der individuelle Lernfortschritt wird in der Bewertung berücksichtigt Individuelle Bildungspläne werden berücksichtigt Mitarbeitsnote: wird vor allem für die Labortätigkeit vergeben Bewertungskriterien:

    Kompetenzbereiche und Kompetenzen

    • Problemlösen (Berechnungen, für Projekte Lösungen suchen,Lösungen und Fehler bei Praktischen Arbeiten suchen, Recherche und Planungsfähigkeit)
    • Wiedergeben und Argumentieren ( Lerninhalte schriftlich oder mündlich wieder geben, Zusammenhänge herstellen)
    • Darstellen und Dokumentieren (Schaltpläne, Eagle, Projektskizzen, Flussdiagramme,Dokumentationen, Präsentationen – normgerecht/ sauber/vollständig)
    • Organisationsfähigkeit ( sauberes und effizientes Arbeiten im Labor und bei Projekten, Einhalten von Fristen)
    • Arbeitshaltung ( Teamfähigkeit, Hilfestellung für Kollegen, Konzentration auf die Arbeitsaufträge, Bereitschaft zur Mitarbeit)
    • Sprache ( Ausdrucksfähigkeit in Schrift als auch mündlich, Einsatz der Fachsprache)

    Weitere Hinweise

    Am Jahresende wird das ganze Schuljahr bewertet und deshalb fließen auch die Beurteilungen des 1. Semesters in die Endbewertung ein. Dies wird den Schülern zu beginn des Schuljahres mitgeteilt.

    A.2.3.7.3 Baustellenleitung und Arbeitssicherheit

    FACHCURRICULUM Baustellenleitung und Arbeitssicherheit

    2. Biennium und 5. Klasse Schwerpunkt Bauwesen, Umwelt und Raumplanung

     Ziele 

    Der Unterricht im Fach Baustellenleitung und Arbeitssicherheit ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern, einen vertieften Einblick in die Gestaltung und Kontrolle der verschiedenen Produktionsprozesse zu erhalten und sich in den Gesetzesbestimmungen zu orientieren. Ebenso wird die Anwendung technologischer Instrumente mit besonderem Augenmerk auf die Sicherheit in der Lebenswelt und am Arbeitsplatz sowie auf den Schutz der Umwelt und des Territoriums vertieft. Besonderer Wert wird auch darauf gelegt, dass Schülerinnen und Schüler aufgrund eines mit den Grundsätzen der Verfassung und mit den internationalen Erklärungen der Menschenrechte kohärenten Wertesystems Fakten einschätzen lernen und das eigene Verhalten danach ausrichten.

    Kompetenzen am Ende der 5. Klasse

    Die Schülerin, der Schüler kann Baustellen unter Berücksichtigung der Sicherheitsbestimmungen organisieren und leiten den Wert, die Grenzen und die Risiken der verschiedenen technischen Lösungen für das soziale und kulturelle Leben analysieren, mit besonderem Augenmerk auf die Sicherheit in der Lebenswelt und am Arbeitsplatz sowie auf den Schutz der Person, der Umwelt und des Territoriums die wesentlichen Fachbegriffe bezüglich der Ökonomie und der Organisation der Produktionsprozesse und der Dienstleistungen anwenden Methoden und Techniken der Projektsteuerung anwenden, technische Berichte und Dokumente verfassen und Arbeitsprozesse dokumentieren.

    Didaktische und methodische Hinweise in Bezug auf die Bewertung 

    Schularbeit:

    a) Grundsätzlich werden 3 SA im 1.Semester und 2-3 SA im zweiten Semester durchgeführt, da aufgrund von Projektarbeiten, Maturasimulation o.Ä. auf eine SA verzichtet werden kann.

    b) Offene Fragestellungen in Form von Rechenübungen u/o offene Fragen zu theoretischen Inhalten

    Test:

    a) 1-2 Test pro Semester, die wie mündliche Prüfungen gewichtet werden

    b) Gezielte offene Fragestellungen um ein kontinuierliches Lernen und Mitarbeiten zu bewirken

    Mündliche Prüfung:

    a) Jeder Schüler wird über das gesamte Schuljahr 1-2 Mal einer mündlichen Leistungskontrolle unterzogen

    b) Überprüfung der Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten mit besonderem Augenmerk auf Fachkompetenz und Terminologie

    Projektarbeit:

    a) Semester begleitende Übungen in graphischer und/oder numerischer Form, um die theoretischen Grundlagen in praxisnahen Beispielen umzusetzen.

    b) Umgangsform mit CAD-Programmen, Rechenfertigkeiten und richtige Anwendung von Messinstrumenten

    Präsentation:

    a) 1-2 Präsentationen pro Jahr

    b) Vertiefung der Medienkompetenz und Anwendung der sprachlichen Ausdrucksweise werden bei einem zielgruppenorientierten Vortrag bewertet, ebenso die Recherche und das sichere Auftreten

    Hausaufgabe/Protokoll:

    a) Zur Wiederholung und Kontrolle der Inhalte in Form von Zeichen-, Mess- und Rechenübungen.

    b) Einhaltung einer formellen Struktur in Form von Sauberkeit, Übersichtlichkeit, Vollständigkeit und richtigen Ergebnissen.

    Gewichtung: alle "1"

    Bewertung des Lernfortschritts: wird berücksichtigt

    Individuelle Bildungspläne werden berücksichtigt

    Mitarbeitsnote: wird vergeben

     

    Bewertungskriterien: Kompetenzbereiche und Kompetenzen

    1...Medienkompetenz

    2...Teamfähigkeit und Sozialkompetenz

    3...Problemlösefähigkeit und vernetztes Denken

    4...Kommunikations- und Argumentationsfähigkeit

    5...Lern- und Planungskompetenz

    6...Rechenfertigkeit

    7...Sauberkeit

    8...Analyse- und Interpretationsfähigkeit

     

    Anmerkungen

    Schularbeit:

    c) 3, 5, 6, 7, 8

    Test:

    c) 3, 5, 6, 7, 8

    Mündliche Prüfung:

    c) 3, 4, 5, 8

    Projektarbeit:

    c) 1, 2, 3, 4, 6, 7, 8

    Präsentation:

    c)1, 4, 8

    Hausaufgabe/Protokoll:

    c) 3, 5, 6, 7, 8

     

    2. Biennium

    3. und 4. Klasse

    Lerninhalte der 3. KLasse
    Fertigkeiten Kenntnisse  
    die Grundsätze der Arbeitsstellenorganisation auf die Baustelle anwenden Organisierung des Baustellenbetriebes, Funktion und Anwendung von Maschinen  
    bei der Erstellung der Dokumente mitwirken, die von den Gesetzesbestimmungen zur Sicherheit vorgesehen sind Gesetzesbestimmungen zur Sicherheit und Vorbeugung von Unfällen und Brand auf Baustellen
    Verfahren und Software zur Erstellung von Sicherheits- und Koordinierungsplänen
     
    die Anwendung der Normen zur Vorbeugung und Sicherheit am Arbeitsplatz überprüfen Dokumente der Sanitätskontrolle
    Rolle und Aufgaben des Sicherheitskoordinators in der Planungs- und Ausführungsphase, Koordinierung der Interferenzen

    Allgemeine Grundlagen (Produktion, Planung)

     Einrichtung und Betrieb von Baustellen

    Unterkünfte und Büros

    Aufbereitungsanlagen und Baustellenwerkstätten

    Hebezeuge, Lagerflächen

    Verkehrswege und Arbeitsplätze

    Ver- und Entsorgungseinrichtunge

    Bauverfahrenstechniken

    Erdbau (Lösen, Laden, Fördern, Einbau, Verdichten)

    Beton – und Stahlbetonbau (Eigenschaften, Herstellung, Förderung, Einbau)

    Schalung

     

    bei der Verfassung und Verwaltung der Dokumentation mitwirken, die vom Qualitätssystem vorgesehen ist Modelle von Qualitätssystemen von Betrieben, Typologien von Qualitätsdokumenten  

     

    2. Biennium

    3. und 4. Klasse

    Lerninhalte der 4. Klasse
    Fertigkeiten Kenntnisse  
    die Grundsätze der Arbeitsstellenorganisation auf die Baustelle anwenden Organisierung des Baustellenbetriebes, Funktion und Anwendung von Maschinen  
    bei der Erstellung der Dokumente mitwirken, die von den Gesetzesbestimmungen zur Sicherheit vorgesehen sind Gesetzesbestimmungen zur Sicherheit und Vorbeugung von Unfällen und Brand auf Baustellen
    Verfahren und Software zur Erstellung von Sicherheits- und Koordinierungsplänen
     
    die Anwendung der Normen zur Vorbeugung und Sicherheit am Arbeitsplatz überprüfen Dokumente der Sanitätskontrolle
    Rolle und Aufgaben des Sicherheitskoordinators in der Planungs- und Ausführungsphase, Koordinierung der Interferenzen

    • Auszüge aus G.v.D. 9.April 2008 Nr.81  

    4.Titel :

    1. Maßnahmen für die Gesundheit und Sicherheit auf zeitlich begrenzten oder ortsveränderlichen Baustelle:

    Pflichten des Bauherrn

    Pflichten des Sicherheitskoordinators in der Planungs- und  Ausführungsphase

    Der Sicherheits- und Koordinierungsplan

    2. Bestimmungen für die Arbeitsunfallprävention im Baugewerbe und bei Höhenarbeiten:

    Allgemeine Bestimmungen: Baustellenverkehr, Umzäunung,           

    Treppen/Leitern, Schutzsysteme gegen Absturz Aushubarbeiten und Fundamente

    Holzgerüste und andere Hilfskonstruktionen

    Ortsfeste Gerüste

    Fahrbare Gerüste

    Abbrucharbeiten

    Erstellung eines Sicherheits- und Koordinierungsplanes

    Qualitätsmanagement

    Einsatz, Historische Entwicklung, Modelle und Standards ( EFQM und ISO 9001), Bewertung, Struktur (Management, Bestandteile, Regelkreis)

    bei der Verfassung und Verwaltung der Dokumentation mitwirken, die vom Qualitätssystem vorgesehen ist Modelle von Qualitätssystemen von Betrieben, Typologien von Qualitätsdokumenten  

     

    5. Klasse

    Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte der 5. Klasse
    gegebene Fälle analysieren und entsprechende Dokumente zur Risikobewertung verfassen Verfahren der Risikobewertung,
    Präventionsmaßnahmen
    • Auszüge aus G.v.D. 9.April 2008 Nr.81   Teil2:
    1. Gegenstand der Risikobewertung
    2. Modalitäten für die Durchführung der Risikobewertung
    3. Organisations- und Führungsmodelle
    • Beispiele:
    Risikobewertung einer Baustelle oder Handwerkerbetriebes (Schlosserei, Tischlerei)
    mit den verschiedenen Beteiligten interagieren, die im Produktionsprozess, in der Leitung und in der Buchführung der Arbeiten mitwirken;
    zeitliche und ökonomische Rahmenbedingungen sowie rechtliche Vorgaben berücksichtigen
    Strategien und Methoden der Planung und Programmierung der Tätigkeiten und der Verfügbarkeiten
    Gesetzesbestimmungen zur Sicherheit
    • Erstellung eines Arbeitsplanes für die Ausführung eines öffentlichen Bauvorhabens und den dazugehörigen Dokumenten für die Baubuchführung und der Bauleitung :
    Protokoll der  Übergabe der Arbeiten
    Protokoll betreffend die Einstellung der Arbeiten
    Zahlungsbescheinigung für die Zahlung des Baufortschrittes
    Bescheinigung betreffend die Fertigstellung der Arbeiten
    Bescheinigung ordnungsgemäße Bauausführung der Arbeiten
    Endabrechnung, Bericht betreffend die Endabrechnung
    die Qualitätsstandards im Produktionsprozess überprüfen Kontrollsysteme des Produktionsprozesses zur Verifizierung der Qualitätsstandards  
    Dokumente für die Baubuchführung und für die Bauleitung verfassen Software für die Arbeitsplanung
    Dokumente der Baubuchführung und der Bauleitung
     

     

    A.2.3.7.4 Biologie und Erdwissenschaften

    FACHCURRICULUM Biologie und Erdwissenschaften

    (1. Biennium Technologische Fachoberschule (alle TFOs)

    Ziele

    Der Unterricht der Biologie und Erdwissenschaften schafft eine naturwissenschaftliche Grundbildung bei Jugendlichen, indem naturwissenschaftliche Phänomene, Situationen und Problemstellungen handlungsorientiert erschlossen werden. Junge Erwachsene sollen sich in aktuellen und gesellschaftsrelevanten Bereichen der Natur und Technik orientieren können, um in Zukunft eigenverantwortliche Entscheidungen treffen zu können. Gesundheits- und Umweltbildung spielen dabei eine wichtige Rolle und werden in den naturwissenschaftlichen Unterricht immer wieder integriert.

    Eine besondere Stellung nimmt dabei die Weiterentwicklung grundlegender Vorstellungen und Konzepte ein, welche auf den erlernten Fakten und Begriffen basiert. Lebenswelt und Interessen der Schülerinnen und Schüler sollen nach Möglichkeit mit der Schulwelt verknüpft werden, dabei werden geeignete Lernumgebungen innerhalb und außerhalb der Schule geschaffen. Technische und mediale Hilfsmittel werden zur selbstständigen Informationsbeschaffung verwendet.

    Schwerpunkt des naturwissenschaftlichen Unterrichts ist das experimentelle und fächerverbindende Arbeiten und Lernen sowie die Anwendung korrekter wissenschaftlicher Methoden im Labor bzw. die direkte Beobachtung in der Natur: Schülerinnen und Schüler sammeln selbstständig Erfahrungen, integrieren ihr Vorwissen, wenden bereits erlernte Fertigkeiten und Fähigkeiten an, nutzen verschiedene Informationsquellen, planen und dokumentieren Versuche und präsentieren Ergebnisse im fächerübergreifenden Kontext.

    Der Unterricht der Biologie und Erdwissenschaften ist durch eigenverantwortliches und exemplarisches Lernen in sinnvollen und für Jugendliche relevanten Kontexten gekennzeichnet.

     

    Kompetenzen am Ende des 1.Bienniums

     Die Schülerin, der Schüler kann

    • Phänomene und Vorgänge der Natur beobachten und erforschen, sich mit naturwissenschaftlichen, technik und umweltrelevanten Fragestellungen auseinandersetzen, diese mit vielfältigen sowie fachspezifischen Methoden untersuchen, gezielt Daten und Informationen sammeln, ordnen, vergleichen und interpretieren Angaben und Merkmale aus Informationsquellen themen- bzw. sachbezogen herauslesen und in einer angemessenen Fachsprache wiedergeben; mit Darstellungsformen und gegebenenfalls mit Formeln und Symbolen beschreiben
    • Gesetzmäßigkeiten, Zusammenhänge und Wechselwirkungen erkennen, beschreiben und naturwissenschaftlichen Konzepten und Modellen zuordnen
    • zu aktuellen gesellschaftlichen Fragen mithilfe der erworbenen Fertigkeiten und Kenntnisse kritisch Stellung nehmen
    • Zusammenhänge zwischen den Möglichkeiten der Technologie und dem sozialen und kulturellen Umfeld erkennen und die Grenzen der technologischen Umsetzung bewusst wahrnehmen

     

    Bewertungskriterien: Kompetenzbereiche und Kompetenzen

    • Kenntnisse: Korrekte und vollständig wiedergegebene Inhalte

    Herstellen von logischen Zusammenhängen
    richtig angewandte Fachsprache

    • Fertigkeiten: Grafiken, Diagramme usw. richtig interpretieren

    Rechenaufgaben korrekt lösen
    Objekte oder Modelle klar und ausführlich beschreiben usw.   

    • Anderes:

    aktive Beteiligung am Unterricht
    gezieltes Herangehen an Arbeitsaufträge
    saubere Heftführung
    verlässliches Erledigen von Hausaufgaben
    übersichtliches und vollständiges Verfassen von Protokollen
    Konzentration und Durchhaltevermögen
    soziales Verhalten in der Lerngruppe
    Kritikfähigkeit
    eine Position beziehen

     

    Weitere Hinweise

    Auswahlmöglichkeiten :a) anhand von Anschauungsmaterial bzw. Experimenten usw.: beobachten, beschreiben, vergleichen, interpretieren, Informationen darstellen bzw. dokumentieren lernen.

    • aus Informationstexten: Wesentliches selbst zusammenfassen. 
    • Lückentexte: sprachliche Kompetenz trainieren, Wissen anwenden bzw. verknüpfen
    • Aktuellen Ereignisse (Medien, Alltagswelt der Schüler) kritisch betrachten, bewerten
    • Gruppen- oder Teamarbeit: sich absprechen, Verantwortung übernehmen, kreatives Herangehen an Problemstellungen, Ergebnisse präsentieren
    • Gespräche/ Diskussionen in der Klasse: Gesprächsregeln, eigene Meinung klar formulieren, Fachwissen geordnet wiedergeben, Fachbegriffe anwenden,        anhören von Stellungnahmen, Wissen erweitern oder korrigieren. Kritikfähigkeit fördern.
    • Rollenspiel: sich in eine Position versetzen, Informationen logisch, klar wiedergeben, kreative Lösungen finden
    • Internet: Wissen recherchieren, Informationen bewerten.
    • Frontalunterricht: einfach und klar erklären, vom Leichten zum Komplizierten übergehen. usw. 
    • Wiederholen
    • Gespräche bzw. Unterricht mit Experten
    • Lehrausgänge, die sich mit den in der Klasse erarbeiteten Inhalten decken
    • Projekte

    1. Biennium

    Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 1.Klasse Überfachliche Zusammenarbeit
    Ordnung und Vielfalt  
    Bezug zu überfachlichen Kompetenzen
    ausgewählte pro- und eukaryontische Zellen mit dem Mikroskop untersuchen und beobachten sowie spezifische Strukturen und Funktionen beschreiben und vergleichen
    Gesetzmäßigkeiten bei Bauplänen und deren Funktionen erkennen und vergleichen, in der Vielfalt Gemeinsamkeiten erkennen und beschreiben
    Zellen als Bausteine des Lebens
    Baupläne ausgewählter Lebewesen,
    Grundzüge der Systematik
     

    Lern- und Planungskompetenz,
    Kommunikations- und Kooperationskompetenz,
    vernetztes Denken und Problemlösekompetenz

    In den Fächern Chemie und Physik; Mathematik geben sich fächerübergreifende Zusammenhänge z.B. Berechnung von Abständen im All, Fliehkraft, Gravitationskraft, Satellitenbahnen, C14-Methode, Gase, Aggregatzustände, Verwitterung, Erosion, chemische und physikalische Eigenschaften von Gesteinen und Mineralien, Temperaturkurven, fossile Brennstoffe, Diffusion, biochemische Gleichungen, exergonsiche, endergonische Reaktionen u.v.a.

    Veränderung und Dynamik  
    Zusammenhänge zwischen Biodiversität und Evolutionsvorgängen erkennen und beschreiben
    Planetenbewegungen und deren Folgen sowie die Sonderstellung der Erde im Sonnensystem beschreiben
    die Einbettung des Sonnensystems in die Galaxis und der Galaxis in den Kosmos beschreiben
    Ursachen für die Entwicklung von Landschaftsformen beschreiben
    Zusammenhänge zwischen den Phänomenen der Lithosphäre, Atmosphäre und Hydrosphäre beschreiben und zu einer globalen Sichtweise vernetzen
    Modelle bilden und verstehen

    Evolution

     

    Himmelsmechanik

     

    Sonnensystem und Kosmos

     

    ausgewählte exo- und endogene Prozesse in der Geologie unter besonderer Berücksichtigung lokaler Gegebenheiten
    Wetter und Klima

    Entstehung des Weltalls, Galaxien, Sonnensystem, Erdrotation und Jahreszeiten, Erdmond

     

    Schalenbau
    Plattentektonik, Kontinentaldrift
    Vulkanismus, Erdbeben, Gebirgsbildung
    Gesteinskunde, Mineralien

     

    Aufbau der Atmosphäre
    Ökologische Aspekte zur Atmosphäre
    Kreisläufe und Systeme  

    Wechselwirkungen von Organismen in ausgewählten Ökosystemen und deren Bedeutung für die Erhaltung des Gleichgewichtes diskutieren

     

    den menschlichen Köper als komplexes System verstehen und erklären

    Ursachen für Krankheiten und Suchtverhalten erkennen

     

     ausgewählte   Ökosysteme und   deren Energie und   Stoffkreisläufe

     

    Aufbau und Funktion ausgewählter Organsysteme

    Krankheit und Sucht

     

     Bodenkunde
    Naturwissenschaften und Gesellschaft  
    über ausgewählte fächerübergreifende Themen der gesamten Naturwissenschaften diskutieren
    Fachwissen und Fachmethoden zu aktuellen naturwissenschaftlichen Themen
     

    1. Biennium

    Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 2.Klasse Überfachliche Zusammenarbeit
    Ordnung und Vielfalt   Bezug zu überfachlichen Kompetenzen

    ausgewählte pro- und eukaryontische Zellen mit dem Mikroskop untersuchen und beobachten sowie spezifische Strukturen und Funktionen beschreiben und vergleichen

    Gesetzmäßigkeiten bei Bauplänen und deren Funktionen erkennen und vergleichen, in der Vielfalt Gemeinsamkeiten erkennen und beschreiben

     

    Zellen als Bausteine des Lebens

     

    Baupläne ausgewählter Lebewesen,
    Grundzüge der Systematik

     

    Lichtmikroskop,
    pflanzliche und tierische Zellen, Bakterienzelle,
    DNS und Chromosomen als Träger der Erbinformation.                                           Bedeutende zelluläre Vorgänge.  

     

    Morphologie und Anatomie von Pilzen und ausgewählten Tiergruppen.

     

    Lern- und Planungskompetenz,
    Kommunikations- und Kooperationskompetenz,
    vernetztes Denken und Problemlösekompetenz

    In den Fächern Chemie und Physik; Mathematik geben sich fächerübergreifende Zusammenhänge z.B. Berechnung von Abständen im All, Fliehkraft, Gravitationskraft, Satellitenbahnen, C14-Methode, Gase, Aggregatzustände, Verwitterung, Erosion, chemische und physikalische Eigenschaften von Gesteinen und Mineralien, Temperaturkurven, fossile Brennstoffe, Diffusion, biochemische Gleichungen, exergonsiche, endergonische Reaktionen u.v.a.

    Veränderung und Dynamik  

    Zusammenhänge zwischen Biodiversität und Evolutionsvorgängen erkennen und beschreiben

    Planetenbewegungen und deren Folgen sowie die Sonderstellung der Erde im Sonnensystem beschreiben

    die Einbettung des Sonnensystems in die Galaxis und der Galaxis in den Kosmos beschreiben

    Ursachen für die Entwicklung von Landschaftsformen beschreiben

    Zusammenhänge zwischen den Phänomenen der Lithosphäre, Atmosphäre und Hydrosphäre beschreiben und zu einer globalen Sichtweise vernetzen
    Modelle bilden und verstehen

    Evolution

     

    Himmelsmechanik

     

    Sonnensystem und Kosmos

     

    ausgewählte exo- und endogene Prozesse in der Geologie unter besonderer Berücksichtigung lokaler Gegebenheiten

     

    Wetter und Klima
    Evolution der Lebewesen
    Stammbaum der Tiere
    Theorien der Evolution 
    Artbegriff  
    Kreisläufe und Systeme  
    Wechselwirkungen von Organismen in ausgewählten Ökosystemen und deren Bedeutung für die Erhaltung des Gleichgewichtes diskutieren
    den menschlichen Köper als komplexes System verstehen und erklären
    Ursachen für Krankheiten und Suchtverhalten erkennen
    ausgewählte Ökosysteme und deren Energie und Stoffkreisläufe
    Aufbau und Funktion ausgewählter Organsysteme
    Krankheit und Sucht
     C- Kreislauf,     Destruenten, Konsumenten, Produzenten                               
    Immunsystem
    Nervensystem
     
    Viren und Bakterien als Krankheitserreger;                                                                     Alkohol und Sucht
    Naturwissenschaften und Gesellschaft  
    über ausgewählte fächerübergreifende Themen der gesamten Naturwissenschaften diskutieren
    Fachwissen und Fachmethoden zu aktuellen naturwissenschaftlichen Themen
     Umwelterziehung: Vermeiden von Müll an der Schule                                                                                            Gentechniken pro und contra

     

    A.2.3.7.5 Bodenkunde, Wirtschaft uns Schätzung

    FACHCURRICULUM  Bodenkunde, Wirtschaft uns Schätzung

    2.  Biennium und 5. Klasse, Schwerpunkt Bauwesen, Umwelt und Raumplanung

     Ziele

     Der Unterricht im Fach Bodenkunde, Wirtschaft und Schätzung ermöglicht den Schülerinnen und Schülern die geografischen, ökologischen und territorialen Aspekte der natürlichen und vom Menschen geprägten Umwelt zu erkennen, die Wechselwirkungen zwischen Wissenschaft, Ökonomie und Technologie und die im Laufe der Geschichte in den jeweiligen Bezugsbereichen und den verschiedenen lokalen und globalen Kontexten erfolgten Veränderungen zu identifizieren und zu analysieren. Die Schülerinnen und Schüler lernen angemessene Modelle zu verwenden, um Phänomene zu untersuchen und experimentelle Daten zu interpretieren, sich in den Gesetzesbestimmungen zu orientieren, welche die Produktionsprozesse des Bezugsbereiches regeln, mit besonderer Aufmerksamkeit für die Sicherheit in der Lebenswelt und am Arbeitsplatz sowie für den Schutz der Umwelt und des Territoriums.

    Kompetenzen am Ende der 5. Klasse

    Die Schülerin, der Schüler kann

    • die Ressourcen des Territoriums und der Umwelt schützen, wahren und bewerten
    • auf das Bauwesen und das Territorium bezogene Schätzungsverfahren im privaten und öffentlichen Bereich durchführen
    • angemessene Instrumente zur grafischen Darstellung von Projekten und Erhebungen anwenden
    • die ordentliche Verwaltung eines Mehrfamiliengebäudes führen
    • die Sprache und Methoden der Mathematik zur Organisation und Beurteilung von qualitativen und quantitativen Informationen anwenden
    • die wesentlichen Fachbegriffe bezüglich der Wirtschaft und der Organisation der Produktionsprozesse und der Dienstleistungen anwenden

     

    Didaktische und methodische Hinweise in Bezug auf die Bewertung

    Schularbeit:

    a) Grundsätzlich werden 3 SA im 1.Semester und 2-3 SA im zweiten Semester durchgeführt, da aufgrund von Projektarbeiten, Maturasimulation o.Ä. auf eine SA verzichtet werden kann.

    b) Offene Fragestellungen in Form von Rechenübungen u/o offene Fragen zu theoretischen Inhalten

    Test:

    a) 1-2 Test pro Semester, die wie mündliche Prüfungen gewichtet werden

    b) Gezielte offene Fragestellungen um ein kontinuierliches Lernen und Mitarbeiten zu bewirken

    Mündliche Prüfung:

    a) Jeder Schüler wird über das gesamte Schuljahr 1-2 Mal einer mündlichen Leistungskontrolle unterzogen

    b) Überprüfung der Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten mit besonderem Augenmerk auf Fachkompetenz und Terminologie

    Projektarbeit:

    a) Semester begleitende Übungen in graphischer und/oder numerischer Form, um die theoretischen Grundlagen in praxisnahen Beispielen umzusetzen.

    b) Umgangsform mit CAD-Programmen, Rechenfertigkeiten und richtige Anwendung von Messinstrumenten

    Präsentation:

    a) 1-2 Präsentationen pro Jahr

    b) Vertiefung der Medienkompetenz und Anwendung der sprachlichen Ausdrucksweise werden bei einem zielgruppenorientierten Vortrag bewertet, ebenso die Recherche und das sichere Auftreten

    Hausaufgabe/Protokoll:

    a) Zur Wiederholung und Kontrolle der Inhalte in Form von Zeichen-, Mess- und Rechenübungen.

    b) Einhaltung einer formellen Struktur in Form von Sauberkeit, Übersichtlichkeit, Vollständigkeit und richtigen Ergebnissen.

    Gewichtung: alle "1"

    Bewertung des Lernfortschritts: wird berücksichtigt

    Individuelle Bildungspläne werden berücksichtigt

    Mitarbeitsnote: wird vergeben

     

    Bewertungskriterien: Kompetenzbereiche und Kompetenzen

    1...Medienkompetenz

    2...Teamfähigkeit und Sozialkompetenz

    3...Problemlösefähigkeit und vernetztes Denken

    4...Kommunikations- und Argumentationsfähigkeit

    5...Lern- und Planungskompetenz

    6...Rechenfertigkeit

    7...Sauberkeit

    8...Analyse- und Interpretationsfähigkeit

     

    Anmerkungen

    Schularbeit:

    c) 3, 5, 6, 7, 8

    Test:

    c) 3, 5, 6, 7, 8

    Mündliche Prüfung:

    c) 3, 4, 5, 8

    Projektarbeit:

    c) 1, 2, 3, 4, 6, 7, 8

    Präsentation:

    c)1, 4, 8

    Hausaufgabe/Protokoll:

    c) 3, 5, 6, 7, 

     

    2. Biennium

    3. und 4. Klasse

    Lerninhalte der 3. Klasse
    Fertigkeiten Kenntnisse
    Bodenkunde    
    Faktoren und Prozesse der Bodenbildung und damit verbundene physische, chemische und biologische Eigenschaften, die Grenzen und Beschränkungen der Bodennutzung beschreiben geomorphologische Prozesse und geomorphologische Zonen Italiens
    die Eigenschaften des Bodens
    Bodenbildung, Wasserhaushalt des Bodens, Kennzahlen des Bodens , Einfluss von Kulturpflanzen und Düngung auf den Boden, Bodenanalyse und Protokollerstellung mit Latex
    die Techniken zur Prävention der Störungen und zur Wahrung des Bodens anwenden Grundsätze und Bauwerke zur Wahrung des Bodens Boden- und Wasserschutzbauten, Be- und Entwässerungstechniken, Maßnahmen zum Wasser- und Erosionsschutz
    thematische Karten lesen und interpretieren, um die Faktoren zu verstehen, die Umwelt und Landschaft beeinflussen Bedeutung und Wert der thematischen Karten Lesen und interpretieren der für das Thema relevanten Karten
    Informationsquellen über die Umweltressourcen, ihre Nutzbarkeit und ihre Sensibilität gegenüber den menschlich verursachten Schäden
    recherchieren und interpretieren
    Kreislauf, Verfügbarkeit und Reinigung des Wassers für die menschlichen und produktiven Bedürfnisse
    Klassifizierung der Abfallprodukte und Entsorgungsmethoden
    Prozesse der Verschmutzung der Atmosphäre, des Wassers und des Bodens
    Verfügbare Energiequellen, insbesondere im Bezug auf die Situation in Südtirol und in Italien
    Trink- und Nutzwasserbau, Fassungs-, Reinigungs- und Leitungstechnik, offene Gerinne, Druckleitungen, Hydrostatik und -dynamik. Einteilung, Zwischenlagerung, Klassifizierung und Entsorgung von Produktionsabfällen, sowie die entsprechenden rechtilchen Rahmenbedingungen. Ursachen der Umweltverschmutzung. Nutzungstechniken der natürlichen Energiequellen und deren Einfluss auf die Umwelt
    Wirtschaft    
    Begriffe der ökonomischen Fachsprache sachgerecht verwenden Begriffe des Bedürfnisses, des Gutes, des Konsums und der Produktion Grundbegriffe der VWL, Motivation und Auswikungen menschlichen und ökonomischen Handelns
    Gesetze und Mechanismen beschreiben, die die Produktionstätigkeit im Bezug auf den optimalen Einsatz der Faktoren regeln Begriffe und Theorien des Marktes und der Währung Funktion und funktionieren des Marktes, Währungs- und Nationalbankpolitik. Produktionsfaktoren und deren Kombination
    die Struktur des italienischen Steuersystems und der gängigsten Steuern erklären Italienisches Banken- und Steuersystem Aufbau und Funktion des Geschäftsbank- und Kreditwesens. Fiskalpolitik, Steuern und deren Auswirkung auf Konsum und Produktion
    die Geschichte, die Institutionen, die legislativen Instrumente und die Ziele der Europäischen Union darlegen Grundsätze der Ökonomie des Staates und der Europäischen Union Legislative und Exekutive der EU, der europäische Binnenmarkt und dessen Regulierung, die Nationalwirtschaft und deren Regulierung im euriopäschen Binnenmarkt

     

    Überfachliche Zusammenarbeit

    Basiswissen Biennium aus  Chemie Physik, Naturkunde Planung/Bauwesen: Grund und Gründung

    Planung Bauwesen: Befestigungstechnik

     

    Vermessung: Höhenschichtenplan, Dreiecksvermaschung, Flächennivellment

     

    2. Biennium

    3. und 4. Klasse

    Lerninhalte der 4. Klasse
    Fertigkeiten Kenntnisse
    Bodenkunde    
    für die verschiedenen Nutzungsformen des Territoriums die am besten geeigneten Gebiete identifizieren und auswählen Agrarsysteme, Ökosysteme und deren Evolution Einfluss des Klimas und des Bodens auf die landwirtschaftliche Produktion. Die Auswirkungen landwirtschaftlicher Nutzung auf den Boden und den Wasserhaushalt
    Ursachen der hydrogeologischen Störungen darlegen Prozesse und Phänomene der hydrogeologischen Störungen Ursachen und Auswirkung der Landwirtschaft auf Oberflächen- und Grundwasser
    die Techniken zur Prävention der Störungen und zur Wahrung des Bodens anwenden Grundsätze und Bauwerke zur Wahrung des Bodens Boden- und Wasserschutzbauten, Be- und Entwässerungstechniken, Maßnahmen zum Wasser- und Erosionsschutz
    Informationsquellen über die Umweltressourcen, ihre Nutzbarkeit und ihre Sensibilität gegenüber den menschlich verursachten Schäden
    recherchieren und interpretieren
    Kreislauf, Verfügbarkeit und Reinigung des Wassers für die menschlichen und produktiven Bedürfnisse
    Klassifizierung der Abfallprodukte und Entsorgungsmethoden
    Prozesse der Verschmutzung der Atmosphäre, des Wassers und des Bodens
    Verfügbare Energiequellen, insbesondere im Bezug auf die Situation in Südtirol und in Italien
    Trink- und Nutzwasserbau, Fassungs-, Reinigungs- und Leitungstechnik, offene Gerinne, Druckleitungen, Hydrostatik und -dynamik. Einteilung, Zwischenlagerung, Klassifizierung und Entsorgung von Produktionsabfällen, sowie die entsprechenden rechtilchen Rahmenbedingungen. Ursachen der Umweltverschmutzung. Nutzungstechniken der natürlichen Energiequellen und deren Einfluss auf die Umwelt
    Schätzung    
    Elemente der Finanzmathematik und der Statistik im Rahmen der Schätzungsmethoden anwenden Grundbegriffe der Finanzmathematik und der Statistik Zins-, Renten- und Tilgungsrechnung, Quellen und Daten der Statistischen Ämter erfassen und auswerten.
    Produktionskosten eines Gutes und den Ertrag einer Immobilie bestimmen Grundsätze der Schätzung, ökonomische Aspekte und Schätzungswerte von Gütern Theorie der Schätzungslehre, Rechtliche Rahmenbedingungen, Kostenrechnung und Grundzüge der Betriebswirtschaft,  Kostenkalkulation und Entscheidungsfindung in der Betriebswirtschaft, wirtschaftliche Aspekte und Berechnungsmethoden.
    Methoden der Schätzungsverfahren beschreiben, die auf die individuellen Güter und Rechte als auch auf die Güter öffentlichen Interesses anwendbar sind Methoden, Schätzungsverfahren und von den europäischen und internationalen Standards vorgesehene Werte Das Wählen der korrekten Methode und Vorgangsweise im Rahmen der gültigen Standards und Gesetze

     

    Überfachliche Zusammenarbeit

    Basiswissen Biennium aus  Chemie Physik, Naturkunde Planung/Bauwesen: Grund und Gründung

    Planung Bauwesen: Befestigungstechnik

    RWK: Recht und Funktion der EU und des Binnenmarktes

    Mathematk/Informatik: verarbeiten von Daten in Excel-Tabellen

     

    5. Klasse

    Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte der 5. Klasse
    Schätzung    
    Schätzungsinstrumente und -methoden für individuelle Güter und Rechte und Güter öffentlichen Interesses anwenden Instrumente und Methoden zur Schätzung von Gütern und Dienstleistungen Analytische und synthetische Schätzmethoden und deren Anwendung, sowie das richtige Erfassen  der Bezugsdaten, für das Schätzen von Gütern Diensten und Rechten.
    zur Festlegung des Wertes verschiedener Güterkategorien geeignete Schätzungsverfahren auswählen und anwenden Methoden zur Festlegung des Wertes von Gütern und Schätzungen von Vermögen Auswahl und Durführung der geeigneten Schätzmethode, mit Berücksichtigung der gängigen Verfahren und rechtlichen Rahmenbedingungen
    Güter im Bezug auf die Dynamiken, die Nachfrage, Angebot und Marktpreisvariationen regeln, schätzen Methoden zur Beurteilung der Zweckdienlichkeit von öffentlichen Bauwerken Der allgemeine Nutzen, öffentlicher Güter und dessen Berechnung
    die juridischen Normen bezüglich der Enteignung anwenden und Schäden an privaten und öffentlichen Gütern schätzen Schätzungen von Erbfolgen ausführen Normen und Methoden der Schätzung von Schäden und Erbfolgen Enteignung im öffentlichen Interesse, Entschädigung und Bewertung von Schäden, Erbrecht und Erbmassenschätzung und Verteilung
    Maßnahmen zur Führung und Anpassung des  Grundkatasters, des Gebäudekatasters und Grundbuchs durchführen Grundkataster, Gebäudekataster und Grundbuch Aufbau, Bedeutung, Führung, Nutzung und Änderungen von Grundbuch und Kataster, Bauleit und Flächennutzungsplan. Durchführunsplan.
    Kriterien und Instrumente zur Schätzung von Umweltgütern anwenden Schätzungsmethoden von Umweltgütern Schätzung des Allgemeinnutzens und des Ersatzwertes von Umweltgütern
    Verfahren zur Schätzung von Umweltbelastungen anwenden Verfahren zur Schätzung von Umweltbelastungen Bewerten und Quantifizieren von Umweltverschmutzungen
    Tausendsteltabellen und Regelung für ein Kondominium erstellen
    die juridischen Normen im Bereich der Führung und Verwaltung von Immobilien anwenden
    Führung und Verwaltung von Immobilien und Kondominien Mietrecht, Gemeinkostenaufteilung, Verwaltung, Überbaurecht von Geimschafts- und Miteigentumsimmobilien.
    die juridischen Normen bezüglich der dinglichen Rechte analysieren, den Wert der dinglichen Rechte und den der davon betroffenen Güter schätzen Berufsalbum und ethisch-deontologischer Kodex, Funktion der Gerichtssachverständigen und Schiedsverfahren Realrechte und deren Bewertung.Aufgaben, Pflichten und Rechte des Gerichtgutachters. Anforderungen an den Gutachter. Bedeutung und Aufgaben des Berufsalbums 

     

    Überfachliche Zusammenarbeit

    Vermessung: Pläne für den Kataster Planung/Bauwesen: Bauleitplan

    A.2.3.7.6 Chemie

    FACHCURRICULUM Chemie

    1. Biennium Technologische Fachoberschule (alle TFOs)

    Ziele

    Der Chemieunterricht versetzt Schülerinnen und Schüler in die Lage, Phänomene der Lebenswelt auf der Grundlage ihrer Kenntnisse über Stoffe und chemische Reaktionen zu erklären, zu bewerten, Entscheidungen zu treffen, Urteile zu fällen und dabei unter Verwendung der korrekten Fachbegriffe zu kommunizieren. Schülerinnen und Schüler lernen die Bedeutung wissenschaftlicher Errungenschaften, technischer Innovationen und Entwicklungen einschätzen und in ein geschichtlich-kulturelles und ethisches Umfeld einzuordnen. Insbesondere erfahren Schülerinnen und Schüler die Bedeutung der Wissenschaft Chemie, der chemischen Industrie und der chemierelevanten Berufe für Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt. Gleichzeitig werden sie für eine nachhaltige Nutzung von Ressourcen sensibilisiert. Das schließt den verantwortungsbewussten Umgang mit Chemikalien und Gerätschaften aus Haushalt, Labor und Umwelt sowie das sicherheitsbewusste Experimentieren ein.

    Schwerpunkt des Chemieunterrichts ist das experimentelle Arbeiten und Lernen im Labor. Auf der Grundlage der erworbenen chemiespezifischen Kenntnisse und Fertigkeiten nutzen die Schülerinnen und Schüler insbesondere die experimentelle Methode als Mittel zum individuellen Erkenntnisgewinn über chemische Phänomene. Sie lernen naturwissenschaftliche Modelle zu verstehen, diese auf die Realität anzuwenden und experimentelle Daten zu interpretieren. Eine besondere Stellung nimmt dabei die Weiterentwicklung grundlegender Vorstellungen und Konzepte ein.

    Im ersten Biennium vermittelt der Unterricht den Schülerinnen und Schülern einen Überblick über die wichtigsten Themenbereiche der organischen und anorganischen Chemie und ist durch exemplarisches Lernen in sinnvollen und für Jugendliche relevanten Kontexten gekennzeichnet.

    Geeignete Lernumgebungen innerhalb und außerhalb der Schule werden genutzt. Schülerinnen und Schül setzen eigenverantwortlich informationstechnische Mittel beim Lernen, Recherchieren und Vertiefen ein, planen und dokumentieren Versuche und präsentieren Ergebnisse im fächerübergreifenden Kontext.

    Kompetenzen am Ende des 1.Bienniums

    Die Schülerin, der Schüler kann

    • Phänomene, die zur natürlichen und künstlichen Wirklichkeit gehören, beobachten, beschreiben und analysieren und die Begriffe des Systems und der Komplexität in ihren unterschiedlichen Formen erkennen
    • ausgehend von der Alltagserfahrung Phänomene der Energieumwandlung qualitativ und quantitativ  analysieren
    • die Möglichkeiten und Grenzen chemischer Technologien erkennen und abschätzen
    • mit Chemikalien aus Haushalt, Labor und Umwelt verantwortungsbewusst umgehen und sicherheitsbewusst im Labor arbeiten und experimentieren
    • experimentelle Ergebnisse darstellen und interpretieren sowie das Laborexperiment als Erkenntnisquelle nutzen

    Didaktische und methodische Hinweise in Bezug auf die Bewertung

    Klassen:   TFO    1. Biennium

    Ziel des Chemieunterrichts ist es die naturwissenschaftliche Kompetenz der Schüler/innen zu entwickeln. Diese Kompetenz setzt sich aus den inhaltlichen Bereichen (Fachwissen, vernetztes Denken, Fachsprache usw.), den experimentellen und den übergreifenden Kompetenzen zusammen.

    Die Leistungserhebung erfolgt vor allem durch mündliche Prüfungen und Tests, erfasst aber auch mündliche Beiträge, Protokolle, Hausaufgaben und die Mitarbeit. Es wird eine angemessene Anzahl von Leistungsüberprüfungen erhoben.

    Der individuelle Bildungsplan sowie Lernfortschritte werden berücksichtigt.

    Die Bewertung reicht von Note 4 bis 10. Die Note 3 kann in Ausnahmefällen vergeben werden.

    Die Schlussbewertung setzt sich zu 2/3 aus mündlichen Prüfungen und Tests und zu 1/3 aus Protokollen, Hausaufgaben und Mitarbeit zusammen. Es wird auf eine angemessene Anzahl von Leistungserhebungen in jedem Bewertungsabschnitt geachtet.
    Gewichtung: alle "1"
    Bewertung des Lernfortschritts: wird berücksichtigt
    Individueller Bildungsplan: wird berücksichtigt
    Mitarbeitsnote: wird vergeben

    Bewertungskriterien: Kompetenzbereiche und Kompetenzen

    1. Lerninhalte (Kenntnisse, Wissen) wiedergeben
    2. Lerninhalte (Kenntnisse, Wissen) anwenden
    3. Fachsprache einsetzten
    4. Sprachliche Ausdrucksfertigkeit
    5. Verknüpfungen herstellen
    6. Bewerten, beurteilen, einordnen
    7. Sauberkeit und Strukturierung bei schriftlichen Arbeiten
    8. Arbeitshaltung und Arbeitsweise

    Weitere Hinweise

    NB. Das Erkennen von Zusammenhängen in Theorie und Praxis, Arbeitseinsatz in der Schule, Interesse und Eigenständigkeit sowie andere Fähigkeiten fließen in die Bewertung der fächerübergreifenden Kompetenzen ein, wie es von den Rahmenrichtlinien vorgesehen ist.

    Bewertung in Ziffern: „10“
    Die Kandidatin / Der Kandidat zeigt außergewöhnliche Kenntnisse und kann sehr schwierige Lerninhalte korrekt wiedergeben und anwenden. Sie/Er ist in der Lage komplexe fächerübergreifende Verknüpfungen herzustellen, der Fachwortschatz ist sehr umfassend und die Ausdrucksweise wissenschaftlich präzise.

    Bewertung in Ziffern: „9“
    Die Kandidatin / Der Kandidat zeigt sehr gute Kenntnisse und kann schwierige Lerninhalte wiedergeben und korrekt anwenden. Sie/Er ist in der Lage komplexe Verknüpfungen herzustellen. Der sprachliche Ausdruck ist wissenschaftlich korrekt und umfassend, chemische Fachausdrücke werden passend eingesetzt.

    Bewertung in Ziffern: „8“
    Die Kandidatin / Der Kandidat zeigt gute Kenntnisse und kann die Lerninhalte wiedergeben und korrekt anwenden. Verknüpfungen kann sie/er selbstständig herstellen. Der sprachliche Ausdruck ist korrekt, Fachausdrücke werden verwendet.

    Bewertung in Ziffern: „7“
    Die Kandidatin / Der Kandidat zeigt zufriedenstellende Kenntnisse und kann Lerninhalte wiedergeben und korrekt anwenden. Einfache Verknüpfungen kann sie/er herstellen. Der sprachliche Ausdruck ist angemessen, chemische Fachausdrücke werden richtig eingesetzt.

    Bewertung in Ziffern: „6“
    Die Kandidatin / Der Kandidat zeigt grundlegende Kenntnisse im Fach Chemie und kann einfache Lerninhalte anwenden und wiedergeben. Verknüpfungen kann sie/er kaum herstellen. Der sprachliche Ausdruck ist noch ungenau, chemische Fachausdrücke werden selten verwendet.

    Bewertung in Ziffern: „5“
    Die Kandidatin / Der Kandidat zeigt lückenhafte Kenntnisse im Fach Chemie und kann die Lerninhalte nicht anwenden. Sie/Er ist nicht in der Lage Verknüpfungen herzustellen. Der sprachliche Ausdruck ist ungenau, chemische Fachausdrücke werden nicht verwendet.

    Bewertung in Ziffern: „4“
    Der Kandidatin/ Dem Kandidaten fehlen grundlegende Kenntnisse im Fach Chemie, so dass sie/er nicht imstande ist die Lerninhalte wiederzugeben, anzuwenden und korrekt darzulegen. Sie/Er ist nicht in der Lage Verknüpfungen herzustellen. Der sprachliche Ausdruck ist sehr ungenau, chemische Fachausdrücke fehlen zur Gänze.

    Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 1.Klasse Überfachliche Zusammenarbeit
          Bezug zu überfachlichen Kompetenzen
    Experimente im Labormaßstab durchführen und dabei die eigene und die Sicherheit der Umwelt gewährleisten
    Stoffgemische mittels Filtration, Destillation, Kristallisation, Zentrifugation, Chromatographie, Extraktion trennen
    Reinstoffe nach ihren Aggregatzuständen unterscheiden und die verschiedenen Phasenübergänge darstellen
    physikalische und chemische Vorgänge voneinander unterscheiden
    Laborgeräte, Arbeitsmethoden, Laborsicherheit
    Trennverfahren zur Aufteilung homogener und heterogener Stoffsysteme
    Aggregatzustände und Phasenübergänge, Erscheinungsform einer Reinsubstanz
    grundlegende Merkmale physikalischer und chemischer Vorgänge

     

     

    Laborordnung

    Physikalische  Eigenschaften

     

    Gemischte und Reinstoffe
    physikalische Trennverfahren

    Analyse und Synthese

     

     

     

    alle 6 übergreifenden Kompetenzen

    Fächerübergreifende Tätigkeiten:
    Chemie/Physik
    In den Fächern Chemie und Physik lassen sich einige Themenschwerpunkte sehr gut experimentell darstellen und bearbeiten.
    Chemie/Mathematik
    Das stöchiometrische Rechnen in der Chemie umfasst zahlreichen mathematische Rechenoperationen wie z.B.: Formelumwandlungen, Verhältnisrechnungen, quadratische Gleichungen, ecc.)                 Chemie/Naturkunde
    Zahlreiche Naturereignisse lassen sich chemisch erklären,daher lässt sich in diesen beiden Fächern sehr gut fächerübergreifend arbeiten.
    Chemie/Deutsch
    Die Schüler müssen korrekte Laborberichte verfassen, die deutsche Grammatik und Rechtschreibung sind daher zu beherrrschen.       

    Das Atom
     
    den grundlegenden Aufbau des Atoms und die verschiedenen Atommodelle verstehen
    den Stoffmengenbegriff Mol für Konzentrationsangaben von Lösungen und einfache stöchiometrische Berechnungen anwenden
    Elementarteilchen des Atoms, historische Entwicklung des Atommodells, verschiedene Atommodelle, Aufbau und Bedeutung des Periodensystems
    Atommasse, Molmasse, Avogadrosche Zahl, Molvolumen, einfache stöchiometrische Berechnungen
    Atommodelle: Dalton, Thomson, Rutherford, Bohr.
    Stöchiometrisches Rechnen: Mol, Molmasse, Stoffmenge, Stoffmengenkonzentration, Allgemeines Gasgesetz, chemische Berechnungen
    Chemische Verbindungen und deren Reaktionen
     
    Stoffeigenschaften aufgrund der unterschiedlichen Bindungsarten verstehen
    einfache Summen- und Strukturformeln erstellen und benennen sowie die Geometrie einfacher Moleküle beschreiben
    den Ablauf einer chemischen Reaktion beschreiben
    Oktettregel, chemische Bindungsarten, Wertigkeit, Elektronegativität
    Molekülbau, Moleküle und Ionenverbindungen, Nomenklatur
    chemische Reaktionen, Ausgleichen von Reaktionsgleichungen, exotherme und endotherme Reaktionen, chemisches Gleichgewicht, Katalysatoren
    Elektronegativität und Oktettregel
    Bindungsarten: Atombindung, Metallbindung und Ionenbindung.
    Chemische Reaktionen: endotherme, exotherme und aktivierte Raektionen.
    Aufstellen und Ausgleichen von chemischen Reaktionen.
    Säure-Base-Reaktionen
     
    Entstehung und Eigenschaften von Säuren und Basen sowie ihre Bedeutung im Alltagsleben beschreiben
    Indikatoren und pH-Messungen zur Identifizierung von Säuren und Basen anwenden und einfache pH-Wert Berechnungen durchführen
    Konzentrationen von Lösungen bestimmen und berechnen
    Säure-Base-Theorie, Säure-Base-Reaktionen, wichtige Säuren und Basen und deren Salze
    pH-Wert, Indikatoren, Neutralisationsreaktionen
    Konzentrationsgrößen und Konzentrationsbestimmungen
     
    Redoxreaktionen
     
    Redoxreaktionen formulieren und ausgleichen; Reaktionsfreudigkeit verschiedener Metalle und Nichtmetalle erkennen
    wichtige Anwendungen der Redoxreaktionen in der Technik und im Alltag kennen und beschreiben
    Reduktions- und Oxidationsreaktionen, Oxidationszahl, Redoxreihe
    Elektrolyse, Galvanisches Element, Batterie, Akkumulatoren, Korrosion
     
    Organische Chemie
     
    Die Bedeutung wichtiger Kohlenwasserstoffe, verschiedener Derivate und Biomoleküle erkennen und beschreiben
    chemische und physikalische Stoffklassen anhand der funktionellen Gruppen zuordnen
    Reaktionsmechanismen der Kohlenwas-serstoffe erkennen und anwenden
    einfache Nachweisreaktionen wichtiger Stoffklassen durchführen
    Grundregeln der IUPAC-Nomenklatur, Aufbau und Eigenschaften aliphatischer, aromatischer und alicyklischer Kohlenwasserstoffe
    wichtige Kohlenwasserstoff-Derivate
    Substitutions-, Additions-, Elimina-tionsreaktion und Kondensation
    organische Verbindungen im Alltag
     

     

    Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 2.Klasse Überfachliche Zusammenarbeit
          Bezug zu überfachlichen Kompetenzen
    Experimente im Labormaßstab durchführen und dabei die eigene und die Sicherheit der Umwelt gewährleisten
    Stoffgemische mittels Filtration, Destillation, Kristallisation, Zentrifugation, Chromatographie, Extraktion trennen
    Reinstoffe nach ihren Aggregatzuständen unterscheiden und die verschiedenen Phasenübergänge darstellen
    physikalische und chemische Vorgänge voneinander unterscheiden
    Laborgeräte, Arbeitsmethoden, Laborsicherheit
    Trennverfahren zur Aufteilung homogener und heterogener Stoffsysteme
    Aggregatzustände und Phasenübergänge, Erscheinungsform einer Reinsubstanz
    grundlegende Merkmale physikalischer und chemischer Vorgänge
     
    alle 6 übergreifenden Kompetenzen

    Fächerübergreifende Tätigkeiten:
    Chemie/Physik
    In den Fächern Chemie und Physik lassen sich einige Themenschwerpunkte sehr gut experimentell darstellen und bearbeiten.
    Chemie/Mathematik
    Das stöchiometrische Rechnen in der Chemie umfasst zahlreichen mathematische Rechenoperationen wie z.B.: Formelumwandlungen, Verhältnisrechnungen, quadratische Gleichungen, ecc.)                 Chemie/Naturkunde
    Zahlreiche Naturereignisse lassen sich chemisch erklären,daher lässt sich in diesen beiden Fächern sehr gut fächerübergreifend arbeiten.
    Chemie/Deutsch
    Die Schüler müssen korrekte Laborberichte verfassen, die deutsche Grammatik und Rechtschreibung sind daher zu beherrrschen.       

    Das Atom  
    den grundlegenden Aufbau des Atoms und die verschiedenen Atommodelle verstehen
    den Stoffmengenbegriff Mol für Konzentrationsangaben von Lösungen und einfache stöchiometrische Berechnungen anwenden
    Elementarteilchen des Atoms, historische Entwicklung des Atommodells, verschiedene Atommodelle, Aufbau und Bedeutung des Periodensystems
    Atommasse, Molmasse, Avogadrosche Zahl, Molvolumen, einfache stöchiometrische Berechnungen
     
    Chemische Verbindungen und deren Reaktionen  
    Stoffeigenschaften aufgrund der unterschiedlichen Bindungsarten verstehen
    einfache Summen- und Strukturformeln erstellen und benennen sowie die Geometrie einfacher Moleküle beschreiben
    den Ablauf einer chemischen Reaktion beschreiben
    Oktettregel, chemische Bindungsarten, Wertigkeit, Elektronegativität
    Molekülbau, Moleküle und Ionenverbindungen, Nomenklatur
    chemische Reaktionen, Ausgleichen von Reaktionsgleichungen, exotherme und endotherme Reaktionen, chemisches Gleichgewicht, Katalysatoren
     
    Säure-Base-Reaktionen  
    Entstehung und Eigenschaften von Säuren und Basen sowie ihre Bedeutung im Alltagsleben beschreiben
    Indikatoren und pH-Messungen zur Identifizierung von Säuren und Basen anwenden und einfache pH-Wert Berechnungen durchführen
    Konzentrationen von Lösungen bestimmen und berechnen
    Säure-Base-Theorie, Säure-Base-Reaktionen, wichtige Säuren und Basen und deren Salze
    pH-Wert, Indikatoren, Neutralisationsreaktionen
    Konzentrationsgrößen und Konzentrationsbestimmungen
    Säuren und Basen nach Ahrrenius und Brønsted
    Protolyse, Salze, pH-Wert und Indikatoren
    Stärke von Säuren und Basen
    Neutralisation und Titration
     
    Oxidation und Reduktion nach Lavoisier und moderne Definiton
    Oxidationszahlen
    Redoxreaktionen
    Redoxreihe und Standardpotentiale
    Galvanische Elemente
    Technische Anwendung
     
    Grundlagen der organischen Chemie (Nomeklatur und Reaktionstypen)
    Gesättigte und ungesättigte Kohlenwasserstoffe
    Organische Sauerstoffverbindungen (Alkohole, Aldehyde und Keton, Carbonsäuren)
    Organische Stickstoffverbindugen (Amine, Amide)
    Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße
    Redoxreaktionen
    Redoxreaktionen formulieren und ausgleichen; Reaktionsfreudigkeit verschiedener Metalle und Nichtmetalle erkennen
    wichtige Anwendungen der Redoxreaktionen in der Technik und im Alltag kennen und beschreiben
    Reduktions- und Oxidationsreaktionen, Oxidationszahl, Redoxreihe
    Elektrolyse, Galvanisches Element, Batterie, Akkumulatoren, Korrosion
    Organische Chemie
    Die Bedeutung wichtiger Kohlenwasserstoffe, verschiedener Derivate und Biomoleküle erkennen und beschreiben
    chemische und physikalische Stoffklassen anhand der funktionellen Gruppen zuordnen
    Reaktionsmechanismen der Kohlenwas-serstoffe erkennen und anwenden
    einfache Nachweisreaktionen wichtiger Stoffklassen durchführen
    Grundregeln der IUPAC-Nomenklatur, Aufbau und Eigenschaften aliphatischer, aromatischer und alicyklischer Kohlenwasserstoffe
    wichtige Kohlenwasserstoff-Derivate
    Substitutions-, Additions-, Elimina-tionsreaktion und Kondensation
    organische Verbindungen im Alltag

     

    A.Bewertungskriterien

    FACHCURRICULUM

    BEWERTUNGSKRITERIEN CHEMIE (Theorie- und Laborunterricht)

    Klassen: TFO 1. Biennium

    Didaktische und methodische Hinweise in Bezug auf die Bewertung

    Ziel des Chemieunterrichts ist es die naturwissenschaftliche Kompetenz der Schüler/innen zu entwickeln. Diese Kompetenz setzt sich
    aus den inhaltlichen Bereichen (Fachwissen, vernetztes Denken, Fachsprache usw.), den experimentellen und den übergreifenden
    Kompetenzen zusammen.
    Die Leistungserhebung erfolgt vor allem durch mündliche Prüfungen und Tests, erfasst aber auch mündliche Beiträge, Protokolle,
    Hausaufgaben und die Mitarbeit. Es wird eine angemessene Anzahl von Leistungsüberprüfungen erhoben.
    Der individuelle Bildungsplan sowie Lernfortschritte werden berücksichtigt.
    Die Bewertung reicht von Note 4 bis 10. Die Note 3 kann in Ausnahmefällen vergeben werden.

    Bewertungskriterien: Kompetenzbereiche und Kompetenzen

    • Lerninhalte wiedergeben und anwenden
    • Fachsprache einsetzen
    • Verknüpfungen herstellen
    • Arbeitshaltung und Arbeitsweise

    Weitere Hinweise

    NB. Das Erkennen von Zusammenhängen in Theorie und Praxis, Arbeitseinsatz in der Schule, Interesse und Eigenständigkeit sowie andere Fähigkeiten fließen in die Bewertung der fächerübergreifenden Kompetenzen ein,
    wie es von den Rahmenrichtlinien vorgesehen ist.

    Bewertung in Ziffern: „10“
    Die Kandidatin / Der Kandidat zeigt außergewöhnliche Kenntnisse und kann sehr schwierige Lerninhalte korrekt wiedergeben und anwenden. Sie/Er ist in der Lage komplexe fächerübergreifende Verknüpfungen herzustellen, der Fachwortschatz ist sehr umfassend und die Ausdrucksweise wissenschaftlich präzise.

    Bewertung in Ziffern: „9“
    Die Kandidatin / Der Kandidat zeigt sehr gute Kenntnisse und kann schwierige Lerninhalte wiedergeben und korrekt anwenden. Sie/Er ist in der Lage
    komplexe Verknüpfungen herzustellen. Der sprachliche Ausdruck ist wissenschaftlich korrekt und umfassend, chemische Fachausdrücke werden passend eingesetzt.

    Bewertung in Ziffern: „8“
    Die Kandidatin / Der Kandidat zeigt gute Kenntnisse und kann die Lerninhalte wiedergeben und korrekt anwenden. Verknüpfungen kann sie/erselbstständig herstellen. Der sprachliche Ausdruck ist korrekt, Fachausdrücke werden verwendet.

    Bewertung in Ziffern: „7“
    Die Kandidatin / Der Kandidat zeigt zufriedenstellende Kenntnisse und kann Lerninhalte wiedergeben und korrekt anwenden. Einfache Verknüpfungen kann sie/er herstellen. Der sprachliche Ausdruck ist angemessen, chemische Fachausdrücke werden richtig eingesetzt.

    Bewertung in Ziffern: „6“
    Die Kandidatin / Der Kandidat zeigt grundlegende Kenntnisse im Fach Chemie und kann einfache Lerninhalte anwenden und wiedergeben.
    Verknüpfungen kann sie/er kaum herstellen. Der sprachliche Ausdruck ist noch ungenau, chemische Fachausdrücke werden selten verwendet.

    Bewertung in Ziffern: „5“
    Die Kandidatin / Der Kandidat zeigt lückenhafte Kenntnisse im Fach Chemie und kann die Lerninhalte nicht anwenden. Sie/Er ist nicht in der Lage Verknüpfungen herzustellen. Der sprachliche Ausdruck ist ungenau, chemische Fachausdrücke werden nicht verwendet.

    Bewertung in Ziffern: „4“
    Der Kandidatin/ Dem Kandidaten fehlen grundlegende Kenntnisse im Fach Chemie, so dass sie/er nicht imstande ist die Lerninhalte wiederzugeben, anzuwenden und korrekt darzulegen. Sie/Er ist nicht in der Lage Verknüpfungen herzustellen. Der sprachliche Ausdruck ist sehr ungenau, chemische Fachausdrücke fehlen zur Gänze.

    A.2.3.7.7 Deutsche Sprache und Literatur

    FACHCURRICULUM DEUTSCHE SPRACHE UND LITERATUR

    1. bis 5. Klasse, Technologische Fachoberschule

    Ziele

    Wesentliche Aufgabe des Deutschunterrichts ist es, die Kommunikationsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler zu fördern, den mündlichen und schriftlichen Gebrauch von Sprache zu schulen und Sprachbewusstsein zu wecken. Schülerinnen und Schüler nehmen die Sprache verstärkt als Mittel zum Aufbau von Erkenntnis und Identität wahr. Der Deutschunterricht fördert den korrekten, kritischen und verantwortlichen Umgang mit der Sprache und erweitert d Dialog- und Verständigungsfähigkeit. Zudem spielt Sprache in fast allen Lernprozessen eine wesentliche Rolle und steuert nicht nur über kognitive, sondern auch über affektive Impulse die Entwicklung der Person. Sprachliche Kompetenz umfasst demnach alle Fertigkeiten, auf denen die Produktion von Sprache beim Sprechen und Schreiben und die Rezeption von Sprache beim Hören und Lesen beruhen.

    Kompetenzen am Ende des 1. Bienniums

    Die Schülerin, der Schüler kann

    • über einen längeren Zeitraum aufmerksam zuhören, Überlegungen zu dem Gehörten anstellen und diese situationsgerecht artikulieren
    • unterschiedliche Textsorten verfassen und dabei kommunikative, inhaltliche und formale Aspekte berücksichtigen die Phasen des Schreibprozesses reflektieren
    • Strategien zum Leseverstehen zielgerichtet anwenden
    • literarische und Sachtexte in ihrer Textsortenspezifik analysieren und ausgewählte Gestaltungsmittel in ihrer Intentio und Wirkung erkennen
    • wesentliche verbale, non- und paraverbale Elemente der Kommunikation erkennen
    • Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen verschiedenen Sprachebenen, Sprachvarietäten, zwischen gesprochener und geschriebener Sprache aufzeigen
    • wesentliche Elemente des Regelsystems und Kommunikationsmediums Sprache erkennen, benennen und anwend

    Kompetenzen am Ende der 5. Klasse

    Die Schülerin, der Schüler kann

    • in Diskussionen eigene Gedanken und Meinungen präzise und klar formulieren, überzeugend argumentieren und wirksam auf die Argumente anderer reagieren
    • verbale, nonverbale und prosodische Mittel bewusst und kreativ einsetzen, um komplexe Inhalte wirkungsvoll zu vermitteln
    • in unterschiedlichen Textsorten komplexe Sachverhalte differenziert darlegen und dabei kommunikative, inhaltliche und formale Aspekte berücksichtigen
    • eigene Schreibkompetenz und Schreibentwicklung kritisch reflektieren
    • Lesetechniken und Lesestrategien zur Erfassung von Informationen und Textstrukturen selbstständig anwenden
    • komplexe literarische, Sach- und Medientexte unterschiedlicher Art in ihren Aussagen, Absichten und formalen Strukturen verstehen und sie in einen übergeordneten Zusammenhang stellen wesentliche verbale, non- und paraverbale Elemente der Kommunikation bewusst einsetzen Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen verschiedenen Sprachebenen, Sprachvarietäten und zwischen gesprochener und geschriebener Sprache im eigenen Sprachlernprozess berücksichtigen
    • die Elemente des Regelsystems und Kommunikationsmediums Sprache bewusst und situationsgerecht einsetzen

    BEWERTUNGSKRITERIEN

    Klassen: TFO 1. Bienn., 2. Bienn. u. 5. Klasse

    Didaktische und methodische Hinweise in Bezug auf die Bewertung

    Die Bewertung berücksichtigt die verschiedenen Kompetenzbereiche und Fertigkeiten, wie sie von den Rahmenrichtlinien des Landes vorgesehen sind, stützt sich auf schriftliche, grafische, mündliche und/oder praktische Leistungserhebungen und andere geeignete Bewertungselemente. Sie nutzt geeignete Methoden und Instrumente, z.B. Schularbeiten, Tests, Kontrolle der Hausarbeiten, Ergebnisse von Gruppenarbeiten, Recherche, Referate und mündliche Prüfungsgespräche.

    Die periodische Bewertung der Fertigkeiten und Kenntnisse erfolgt mit einer Ziffernnote. Die Beobachtung der Kompetenzen und der Entwicklung des Schülers erfolgt kontinuierlich und wird in einem einheitlichen Raster festgehalten. Dazu zählen beispielsweise Engagement, Eigenständigkeit, aktives Arbeiten, soziales Verhalten, Einsatz, Mitarbeit, Kreativität, Originalität, Kritikfähigkeit.

    Je Semester werden zwei bis drei Schularbeiten geschrieben. Gewichtung: alle "1"

    Bewertung des Lernfortschritts: wird berücksichtigt

    Individueller Bildungsplan: wird berücksichtigt Mitarbeitsnote: wird vergeben

    Bewertungskriterien: Kompetenzbereiche und Kompetenzen

    Themenbezogene Kriterien

    Aspekt Vernetzung/Verankerung des Themas; Aspekt der Breite/Tiefe der Verankerung im bereits vorhandenen Wissen; Aspekt der Adaption, inwieweit das Thema zu eigen gemacht wurde: z.B. durch Übernahme des Fachjargons.

    Personale Kriterien

    Aspekt der Reflexion über das eigene Lernen, Vorgehen, Umfang und Relevanz des Erkenntnisgewinnes; Aspekt der zunehmenden Selbständigkeit im Erarbeiten; Aspekt der Originalität, Eigenständigkeit im Ansatz, mit der an die Aufgabenstellung herangegangen wird.

    Soziale Kriterien

    Aspekt der Einschätzung der erbrachten Leistung; Aspekt der (sprachlichen) Verfügbarkeit der erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten; Aspekt der Arbeitsorganisation im Team; Aspekt der Kontaktaufnahme mit Drittpersonen, d.h. Expertenmeinungen einbeziehen.

    Methodenbezogene Kriterien

    Verwendung von Arbeitstechniken; Gestaltung und Gliederung der Ergebnisse; Arbeitsorganisation; Wahl der Formen selbständigen Lernens.

    Bewertung der Schularbeiten

    Inhalt

    Zusammenhängende Formulierung von Gedanken und Ideen; Folgerichtigkeit, Erfassung der Aufgabenstellung; geordnete Darlegung und überlegte Formulierung der eigenen Gedanken in der Form der geforderten Textsorte.

    Sachwissen, Ansätze von Kritikfähigkeit, die Fähigkeit, Zusammenhänge herzustellen; Ansätze zu begründeter, persönlicher Sichtweise.

    Sprache

    Bewertung der Fähigkeit, Ideen und Einfälle schriftlich umzusetzen und dabei die Bedingungen der Schriftlichkeit zu beachten, d.h. vor allem die stilistischen, grammatikalischen und orthographischen Mittel richtig zu gebrauchen; gewandter, sicherer und zunehmend differenzierter Ausdruck;

    vorhandener Sachbezug; dem Thema und der Textsorte angemessene Sprache und angemessener Stil; Kreativität im Umgang mit Sprache.

    Rechtschreibung

    Im Bereich der Orthographie Einheitlichkeit der gewählten Formen und Verwendung der neuesten Rechtschreibung.
     

    Anmerkungen

    Die Benotung hat subjektive Bestandteile. Eindeutig negativ ist eine Arbeit dann, wenn mehrere der genannten Kriterien nicht erfüllt sind. Überprüfung von schriftlichen Lernkontrollen.

    Wird die Hälfte der Punktezahl bei einer Lernkontrolle erreicht, ist die Bewertung noch nicht eindeutig positiv. Verweigerte Arbeiten, trotz Ersatztermins (z. B. nicht abgegebene Lernkontrollen, verweigerte Referate oder Prüfungen), führen zu einer eindeutig negativen Bewertung.

    1. Biennium

    Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 1. Kl.

    Hören und Sprechen

    monologische und dialogische Hörtexte verstehen Merkmale von Hörtexten Hörtexte, z.B. „Tannöd“ von Andrea Maria Schenkel. M. Köhlmeier „Klassische Sagen des Altertums“; Vertonungen von Balladen
    in unterschiedlichen Gesprächsituationen aktiv zuhören und angemessen reagieren Gesprächsregeln Moderation, Gesprächsverhalten und Beobachtung bei Klassenversammlungen und im mündlichen Unterricht
    Faktoren für gelingende Kommunikation benennen, beschreiben und berücksichtigen Faktoren der Kommunikation

    Sender-Empfänger, Bewusstsein über die verschiedenen Kommunikationsabläufe

    einfache Argumentationsmuster in Diskussionsbeiträgen und Kurzreden anwenden Redestrategien Argumentierendes Sprechen; überzeugen – überreden, Rolle des Schülervertreters und des Klassensprechers
    Texte sinnbetont vorlesen und szenisch darstellen gestaltendes Sprechen Sinnbetontes und szenisches Vorlesen, z.B. Balladen oder Ausschnitte aus dramatischen Texten, Rollenspiele, szenische Darstellungen, Kurzszenen
    unter Einsatz verschiedener Hilfsmittel einen Vortrag halten einfache Präsentationstechniken Buchvorstellungen, Kurzreferate zu geschichtlichen Themen mit Stichwortzettel, einfache Visualisierungsmöglichkeiten

    Schreiben

     

    fiktionale Texte strukturiert und in persönlichem Stil verfassen Merkmale kreativer Textsorten Geschichten erfinden, Figurengeschichten, umschreiben, weiterschreiben z.B.
    I. Aichinger „Das Fenstertheater“;
    F. de Cesco „Spaghetti für zwei“
    in Texten Informationen wiedergeben und Argumente für oder gegen einen bestimmten Standpunkt einbringen argumentative Textsorten Einfache lineare und kontroverse Erörterung zu aktuellen Themen, Leserbriefe untersuchen und selbst verfassen
    Gebrauchstexte normgerecht verfassen Merkmale verschiedener Gebrauchstextsorten Protokolle; Werbetexte untersuchen, selbst verfassen, sprachliche Mittel, Strategien erkennen (z.B. Vergleiche, Metaphern), Bedienungsanleitungen, einfache Wegbeschreibung; Bewerbung; Kochrezepte, z.B. der Antike
    Texte mit komplexem Inhalt knapp und präzise wiedergeben Merkmale von Zusammenfassung und Inhaltsangabe Exzerpieren von Sachtexten, Arten von Inhaltsangaben (z.B. Klappentexte, Kino-, Theaterprogramme), Aufbau, Inhalte markieren, mit Teilüberschriften versehen; eigener, objektiver Sprachstil
    Anleitungen adressatenbezogen erstellen Merkmale einer Vorgangsbeschreibung Personenbeschreibung, Steckbrief, Charakteristik, Vorgangs-beschreibung, Bildbeschreibung, Bedienungsanleitungen
    einen gegliederten und detaillierten Bericht schreiben Merkmale des Berichts Aufbau, Begriffe, W-Fragen, Protokolle
    einfache journalistische Textsorten verfassen, sich dabei auf wesentliche Informationen beschränken und sich knapp und sachlich ausdrücken Merkmale der einzelnen journalistischen Textsorten Zeitungsberichte, Unfallberichte, sachliches und informatives Schreiben
    sich zu einem Vortrag detaillierte und übersichtliche Notizen machen Merkmale einer Mitschrift Wesentliches von Unwichtigem unterscheiden, in Stichworten notieren, Inhalte ordnen, übersichtlich gestalten, Heftführung
    Texte mit Hilfe von Vorgaben überarbeiten Strategien der Textüberarbeitung Aufschlüsselungsfragen z.B. Personenkonstellation, hist., kult., biograph. Hintergrund beschreiben, Teilüberschriften/Zwischentitel nach inhaltlichen oder chronologischen Kriterien
    Gedanken zum eigenen Schreiben schriftlich festhalten Phasen des Schreibprozesses Leseprotokoll, -tagebuch

    Lesen – Umgang mit Texten

    literarische Texte und Sachtexte lesen, deren Hauptaussagen verstehen, wichtige Informationen entnehmen Lesetechniken Texte markieren, Teilüberschriften/Zwischentitel:
    z.B. B. Brecht „Über das Lesen von Büchern“, P. Bichsel „Das Lesen“ oder Sachtexte aus Geschichte und anderen Fächern
    sich mit unterschiedlichen Textangeboten persönlich auseinandersetzen, Leseerfahrung reflektieren Techniken der Lesereflexion Bücherkorb (individuelle Literatur) z.B.: Jugendlit., Fantasy-Romane, historische Romane, Sachbücher,
    gemeinsame Klassenlektüre
    literarische Textformen nach Leitfragen untersuchen, die wichtigsten Merkmale herausarbeiten, unbekannte Texte den Textsorten zuordnen und die Zuordnung begründen Merkmale der einzelnen literarischen Gattungen

    Lyrik, Epik, Dramatik( einfache Texte), Bsp. W. Borchert „Nachts schlafen die Ratten doch…“, „Die Küchenuhr“, L. Rinser „Die rote Katze“, H. Malecha „Die Probe“ u.a.; Erzählungen aus: R. Ziegler „Der Straßengeher“, S. Kuegler „Das Dschungelkind“; Elfchen, Haikus und Parallelgedichte, Th. Fontane „Brücke am Tay“, J.W. Goethe „ Der Zauberlehrling“; M. Köhlmeier „Klassische Sagen des Altertums“, G. Schwab, Dolomitensagen (Geb. Grimm); gemeinsamer Theaterbesuch, mit Theaterwerkstatt

    Medien- und Sachtexte untersuchen, sprachliche und stilistische Besonderheiten auffinden, unterschiedliche Medien miteinander vergleichen Medienanalyse Text, Bild in verschiedenen Medien, z.B.: Werbung, Presse, Fernsehen, soziale Netzwerke u.a.; Fragebögen z.B. für Mitschüler entwerfen, grafisch darstellen, Leserbriefe untersuchen, verfassen
    sich zu Texten einen persönlichen Zugang verschaffen und sie kreativ umsetzen Ausdrucksformen z.B. Collagen, Fotos, Bilder, Plakate

    Einsicht in Sprache

    Sprache als Kommunikationsmedium begreifen einfache Kommunikationsmodelle z.B. sprachliche Betrachtung bei Rollenspielen, Streitgesprächen, Toleranzverhalten im Gespräch, Sketche, einfache Szenische Darstellungen
    non- und paraverbale Aspekte in der Kommunikation wahrnehmen non- und paraverbale Signale z.B. Standbilder bauen, Mimik, Gestik, Haltung, Körpersprache, z.B. bei Referaten
    Sprachvarietäten und Sprachen-vielfalt wahrnehmen und benennen Dialekte und Sprachenvielfalt in Südtirol Dialektgedicht, Jargon-Texte, Gruppen- und Fachsprache, Italianismen, Anglizismen; z.B.: L. St. Stecher „Korrnrliadr“ , Vertonungen, Sprachatlas, Anglizismen in Alltag, Beruf, Werbung. Jugendjargon im persönlichen Umfeld, in der Literatur. Fachsprache anderer Unterrichtsfächer untersuchen, Italianismen in der Alltagssprache z.B. in Speisekarten
    Sprachebenen unterscheiden Wortschatz der verschiedenen Sprachebenen Interviews führen, Dialekt in Standardsprache umformulieren, Tabellen anlegen u.a.
    Merkmale von gesprochener und geschriebener Sprache erkennen und vergleichen Merkmale der Mündlichkeit und Schriftlichkeit Gesprochene Sprache versus geschriebene Sprache: Unterschiede im Wortschatz und in der Grammatik (z.B. Kasus, Tempus); Schriftlichkeit in Sms, Chatrooms, Blogs, persönlicher Brief, standardisierter Brief
    die Vieldeutigkeit von Wörtern und Wendungen erfassen wesentliche Bedeutungen von Wörtern und Wendungen Wortfelder erstellen (z.B. haben, sein, sagen, machen u.a.), Aphorismen, einfache Stilfiguren
    Sprache als System von Regeln begreifen Regeln der Wort-, Satz- und Textgrammatik, Orthografie Wortgrammatik:situativ, strukturiert. Rechtschreibregeln
    den eigenen Sprachlernprozess reflektieren Sprachbiographie Kulturelle und lokale Gebundenheit im Vergleich, Muttersprache, Fremdsprachenerwerb, Mehrsprachigkeit u.a.

    Überfachliche Zusammenarbeit

    Die fachübergreifende Zusammenarbeit wird themenbezogen bewusst mit geeigneten Fächern gesucht, wobei sich in erster Linie folgende eignen:
    Deutsch, Geschichte, Religion, Italienisch, Englisch, Recht und Wirtschaft, Naturwissenschaftliche Fächer.

    Gerade in der ersten Klasse wird dem Geschichteschwerpunkt Technik entsprechend die Zusammenarbeit mit den technischen Fächern angestrebt.

    1. Biennium

    Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 2. Kl.

    Hören und Sprechen

    monologische und dialogische Hörtexte verstehen Merkmale von Hörtexten Produktion Hörspiel, Podcast u.ä.
    in unterschiedlichen Gesprächsituationen aktiv zuhören und angemessen reagieren Gesprächsregeln Formen der Diskussion
    Faktoren für gelingende Kommunikation benennen, beschreiben und berücksichtigen Faktoren der Kommunikation komplexes Kommunikationsmodell
    einfache Argumentationsmuster in Diskussionsbeiträgen und Kurzreden anwenden Redestrategien Bewerbungsgespräch
    Texte sinnbetont vorlesen und szenisch darstellen gestaltendes Sprechen Sinnbetontes und szenisches Vorlesen, z.B. Balladen oder Ausschnitte aus dramatischen Texten, Rollenspiele, szenische Darstellungen, Kurzszenen
    unter Einsatz verschiedener Hilfsmittel einen Vortrag halten einfache Präsentationstechniken fachbezogenes Thema

    Schreiben

    fiktionale Texte strukturiert und in persönlichem Stil verfassen Merkmale kreativer Textsorten Perspektivenwechsel, Märchen, Fabeln
    in Texten Informationen wiedergeben und Argumente für oder gegen einen bestimmten Standpunkt einbringen argumentative Textsorten Pro-Contra-Erörterung
    Gebrauchstexte normgerecht verfassen Merkmale verschiedener Gebrauchstextsorten Protokolle; Werbetexte untersuchen, selbst verfassen, sprachliche Mittel, Strategien erkennen (z.B. Vergleiche, Metaphern), Bedienungsanleitungen, einfache Wegbeschreibung; Bewerbung; Kochrezepte, z.B. der Antike
    Texte mit komplexem Inhalt knapp und präzise wiedergeben Merkmale von Zusammenfassung und Inhaltsangabe Sach- und lit. Texte
    Anleitungen adressatenbezogen erstellen Merkmale einer Vorgangsbeschreibung  
    einen gegliederten und detaillierten Bericht schreiben Merkmale des Berichts  
    einfache journalistische Textsorten verfassen, sich dabei auf wesentliche Informationen beschränken und sich knapp und sachlich ausdrücken Merkmale der einzelnen journalistischen Textsorten Reportage, Interview u.a.
    sich zu einem Vortrag detaillierte und übersichtliche Notizen machen Merkmale einer Mitschrift (Mitschüler-) Referate stichpunktartig festhalten
    Texte mit Hilfe von Vorgaben überarbeiten

    Strategien der Textüberarbeitung

     
    Gedanken zum eigenen Schreiben schriftlich festhalten Phasen des Schreibprozesses Lesetagebuch

    Lesen – Umgang mit Texten

    literarische Texte und Sachtexte lesen, deren Hauptaussagen verstehen, wichtige Informationen entnehmen Lesetechniken Fragen zum Text; Zeichen-Text-Literatur
    sich mit unterschiedlichen Textangeboten persönlich auseinandersetzen, Leseerfahrung reflektieren Techniken der Lesereflexion Leseempfehlung
    literarische Textformen nach Leitfragen untersuchen, die wichtigsten Merkmale herausarbeiten, unbekannte Texte den Textsorten zuordnen und die Zuordnung begründen Merkmale der einzelnen literarischen Gattungen Lyrik, Epik, Dramatik( einfache Texte), Bsp. W. Borchert „Nachts schlafen die Ratten doch…“, „Die Küchenuhr“, L. Rinser „Die rote Katze“, H. Malecha „Die Probe“ u.a.; Erzählungen aus: R. Ziegler „Der Straßengeher“, S. Kuegler „Das Dschungelkind“; Elfchen, Haikus und Parallelgedichte, Th. Fontane „Brücke am Tay“, J.W. Goethe „ Der Zauberlehrling“; M. Köhlmeier „Klassische Sagen des Altertums“, G. Schwab, Dolomitensagen (Geb. Grimm); gemeinsamer Theaterbesuch, mit Theaterwerkstatt
    Medien- und Sachtexte untersuchen, sprachliche und stilistische Besonderheiten auffinden, unterschiedliche Medien miteinander vergleichen Medienanalyse Lead-Stil, W-Fragen, Soft- und Hard-News unterscheiden
    sich zu Texten einen persönlichen Zugang verschaffen und sie kreativ umsetzen Ausdrucksformen Visualiseren

    Einsicht in Sprache

    Sprache als Kommunikationsmedium begreifen einfache Kommunikationsmodelle Zeichen-Text-Literatur
    non- und paraverbale Aspekte in der Kommunikation wahrnehmen non- und paraverbale Signale gezieltes Einsetzen von non- und paraverbalen Signalen (spielerisch) einüben
    Sprachvarietäten und Sprachenvielfalt wahrnehmen und benennen Dialekte und Sprachenvielfalt in Südtirol Dialektgedicht, Jargon-Texte, Gruppen- und Fachsprache, Italianismen, Anglizismen; z.B.: L. St. Stecher „Korrnrliadr“ , Vertonungen, Sprachatlas, Anglizismen in Alltag, Beruf, Werbung. Jugendjargon im persönlichen Umfeld, in der Literatur. Fachsprache anderer Unterrichtsfächer untersuchen, Italianismen in der Alltagssprache z.B. in Speisekarten
    Sprachebenen unterscheiden Wortschatz der verschiedenen Sprachebenen in spezfischen Kommunikationsbereichen (Gesprächssituation, Stellung, mündl./schriftl. etc.) charakteristische Rede- und Schreibweisen analysieren
    Merkmale von gesprochener und geschriebener Sprache erkennen und vergleichen Merkmale der Mündlichkeit und Schriftlichkeit Gesprochene Sprache versus geschriebene Sprache: Unterschiede im Wortschatz und in der Grammatik (z.B. Kasus, Tempus); Schriftlichkeit in Sms, Chatrooms, Blogs, persönlicher Brief, standardisierter Brief
    die Vieldeutigkeit von Wörtern und Wendungen erfassen wesentliche Bedeutungen von Wörtern und Wendungen Wortfelder anspruchsvollerer Wortschatz, Fachwortschatz, rehtorische
    Sprache als System von Regeln begreifen Regeln der Wort-, Satz- und Textgrammatik, Orthografie Satzgrammatik
    den eigenen Sprachlernprozess reflektieren Sprachbiographie Kulturelle und lokale Gebundenheit im Vergleich, Muttersprache, Fremd-sprachenerwerb, Mehrsprachigkeit u.a.

    Überfachliche Zusammenarbeit

    Die fachüber-greifende Zusammenarbeit wird themenbezogen bewusst mit geeigneten Fächern gesucht, wobei sich in erster Linie folgende eignen:
    Deutsch, Geschichte, Religion, Italienisch, Englisch, Recht und Wirtschaft, Naturwissenschaftliche Fächer.

    2. Biennium

    Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 3. Kl.

    Hören und Sprechen

    in unterschiedlichen Diskussionen und Debatten auf Strategien des Argumentierens reagieren und diese bewusst einsetzen Redestrategien Schwerpunkt Referieren & Präsentieren, Training mit Experten
    sich bei unterschiedlichen Sprechanlässen in freier Rede äußern und dabei rhetorische Mittel bewusst einsetzen rhetorische Mittel nach frei gewählten Inhalten klassen- und fächerübergreifendes Referat
    Gespräche leiten und moderieren Moderationstechniken Klassendiskussion
    eigenes und fremdes Gesprächsverhalten analysieren und reflektieren Feedbackregeln z.B. anhand von Pro- und Contra-TV-Sendungen
    mit verschiedenen sprachlichen und nichtsprachlichen Ausdrucksmitteln experimentieren Gestaltungselemente Training mit Experten, szenische Darstellung & Interpretation
    in unterschiedlichen Diskussionen und Debatten auf Strategien des Argumentierens reagieren und diese bewusst einsetzen Redestrategien Schwerpunkt Referieren & Präsentieren, Training mit Experten

    Schreiben

    nach verschiedenen Impulsen und Schreibvorlagen eigene kreative Texte verfassen Merkmale kreativer Textsorten z.B. Gedichte, Lipogramm, Akrostichon
    detaillierte und klar strukturierte argumentative Texte verfassen, eigene und fremde Argumente aufgreifen und gegeneinander abwägen Merkmale argumentativer Textsorten Erörterung: linear, dialektisch, textbezogen; einfacher Essay
    literarische und Sachtexte in ihren Kernaussagen zusammenfassen, ausgewählte syntaktische und stilistische Merkmale in der Fachsprache beschreiben Aufbau einer Textinterpretation Inhaltsangabe, unterstreichen, markieren, in Sinnabschnitte gliedern, exzerpieren,Textanalyse, formale Betrachtung
    journalistische Textsorten mit komplexem Inhalt verfassen, Hintergrundinformationen adressatenbezogen wiedergeben, je nach Textsorte persönliche Bewertungsmaßstäbe vertreten Merkmale der einzelnen journalistischen Textsorten Bericht, Kommentar, Glosse, Interview, Rezension, Reportage, Unterscheidung informierende und meinungsbetonte Texte
    zu einem Vortrag wesentliche und leicht auch für andere nachvollziehbare Notizen übersichtlich festhalten Mitschrift Mitschrift erstellen
    schriftlich Feedback zu Texten geben, eigene Texte nach Feedback überarbeiten Schreibberatung Texte untereinander austauschen, Selbstbewertung
    eigenes Schreibverhalten und Schreibentwicklung kritisch reflektieren Schreibtagebuch, Schreibportfolio Schreibtagebuch, Schreibportfolio, Korrekturlisten, Fehlerprotokolle

    Lesen – Umgang mit Texten

    über eigene Lektüreerfahrungen nachdenken und persönliche Wertungen und Stellungnahmen abgeben Lesebiographie Buchvorstellungen über individuelle Lektüre, Rezensionen recherchieren und lesen
    Texte in historische, gesellschaftliche, kultur- sowie motivgeschichtliche Zusammenhänge einordnen Merkmale der Kontext bezogenen Textanalyse Literaturgeschichte: Mittelalter, Barock, Aufklärung
    die Funktion und Wirkung rhetorischer und nonverbaler Strategien in Medientexten erkennen und beschreiben Strategien der Medien Medien im Vergleich: Boulevardpresse, Qualitätsjournalismus, Lokalpresse
    die Vielfalt des kulturellen Lebens wahrnehmen und nutzen Bedingungen des Literaturbetriebes Theaterbesuch, Lesungen, Experten einladen, Zeitungsredaktion

    Einsicht in Sprache

    Sprache als Kommunikationsmedium gezielt einsetzen Kommunikationsmodelle Modell Sender-Empfänger
    Sprachvarietäten vergleichen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede aufzeigen verschiedene Lekte und sprachliche Interferenzphänomene Jugendjargon, Dialekt, Standardsprache, Fachsprache
    Sprachebenen unterscheiden und einhalten differenzierter Wortschatz der versch. Sprachebenen, versch.Textmuster Italianismen, Anglizismen, Sprache in der elektronischen Kommunikation, Geschäftsbriefe
    Merkmale von gesprochener und geschriebener Sprache benennen und berücksichtigen Regeln der Mündlichkeit und Schriftlichkeit Protokoll einer Diskussion verfassen, Interview transskribieren
    die Vieldeutigkeit von Wörtern und Wendungen für die eigene Textproduktion nutzen Bedeutungsnuancen von Wörtern und Wendungen Wortschatzübungen, Metaphern und Vergleiche, Sprachbilder
    Sprache in ihrer historischen Bedingtheit analysieren Veränderungen der Sprache Sprachgeschichte

    Überfachliche Zusammenarbeit

    Die fachübergreifende Zusammenarbeit wird themenbezogen bewusst mit geeigneten Fächern gesucht, wobei sich in erster Linie folgende eignen:
    Deutsch, Geschichte, Religion, Italienisch, Englisch, Recht und Wirtschaft, Naturwissenschaftliche Fächer.

    2. Biennium

    Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 4. Kl.

    Hören und Sprechen

    in unterschiedlichen Diskussionen und Debatten auf Strategien des Argumentierens reagieren und diese bewusst einsetzen

    Redestrategien in unterschiedlichen Diskussionen und Debatten auf Strategien des Argumentierens reagieren und diese bewusst einsetzen
    sich bei unterschiedlichen Sprechanlässen in freier Rede äußern und dabei rhetorische Mittel bewusst einsetzen rhetorische Mittel in unterschiedlichen Diskussionen und Debatten auf Strategien des Argumentierens reagieren und diese bewusst einsetzen
    Gespräche leiten und moderieren Moderationstechniken in unterschiedlichen Diskussionen und Debatten auf Strategien des Argumentierens reagieren und diese bewusst einsetzen
    eigenes und fremdes Gesprächsverhalten analysieren und reflektieren Feedbackregeln in unterschiedlichen Diskussionen und Debatten auf Strategien des Argumentierens reagieren und diese bewusst einsetzen
    mit verschiedenen sprachlichen und nichtsprachlichen Ausdrucksmitteln experimentieren Gestaltungselemente in unterschiedlichen Diskussionen und Debatten auf Strategien des Argumentierens reagieren und diese bewusst einsetzen

    Schreiben

    nach verschiedenen Impulsen und Schreibvorlagen eigene kreative Texte verfassen Merkmale kreativer Textsorten z.B. Wendegedicht, Lautgedichte, Schreiben nach Musik, Parodie, Satire
    detaillierte und klar strukturierte argumentative Texte verfassen, eigene und fremde Argumente aufgreifen und gegeneinander abwägen Merkmale argumentativer Textsorten Erörterung: dialektisch, textbezogen, literarisch - Versch. Formen des Essays, Schwerpunktthema-Facharbeit
    literarische und Sachtexte in ihren Kernaussagen zusammenfassen, ausgewählte syntaktische und stilistische Merkmale in der Fachsprache beschreiben Aufbau einer Textinterpretation Inhaltsangabe, unterstreichen, markieren, in Sinnabschnitte gliedern, exzerpieren,Textanalyse, formale Betrachtung
    journalistische Textsorten mit komplexem Inhalt verfassen, Hintergrundinformationen adressatenbezogen wiedergeben, je nach Textsorte persönliche Bewertungsmaßstäbe vertreten Merkmale der einzelnen journalistischen Textsorten Kommentar, Glosse, Interview, Rezension, Reportage, Unterscheidung informierende und meinungsbetonte Texte
    zu einem Vortrag wesentliche und leicht auch für andere nachvollziehbare Notizen übersichtlich festhalten Mitschrift Mitschrift erstellen
    schriftlich Feedback zu Texten geben, eigene Texte nach Feedback überarbeiten Schreibberatung Texte untereinander austauschen, Selbstbewertung
    eigenes Schreibverhalten und Schreibentwicklung kritisch reflektieren Schreibtagebuch, Schreibportfolio Schreibtagebuch, Schreibportfolio, Korrekturlisten, Fehlerprotokolle

    Lesen – Umgang mit Texten

    über eigene Lektüreerfahrungen nachdenken und persönliche Wertungen und Stellungnahmen abgeben Lesebiographie Buchvorstellungen über individuelle Lektüre, Rezensionen recherchieren und lesen
    Texte in historische, gesellschaftliche, kultur- sowie motivgeschichtliche Zusammenhänge einordnen Merkmale der Kontext bezogenen Textanalyse Literaturgeschichte: Klassik, Romantik, Realismus, Naturalismus, Fin de Siecle (1789-um1900)
    die Funktion und Wirkung rhetorischer und nonverbaler Strategien in Medientexten erkennen und beschreiben Strategien der Medien Print-, Funk- und Webmedien kritisch und gezielt nutzen, Qualität abschätzen lernen
    die Vielfalt des kulturellen Lebens wahrnehmen und nutzen Bedingungen des Literaturbetriebes Theaterbesuch, Lesungen, Experten einladen, Zeitungsredaktion

    Einsicht in Sprache

    Sprache als Kommunikationsmedium gezielt einsetzen Kommunikationsmodelle komplexere Kommunikationsmodelle
    Sprachvarietäten vergleichen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede aufzeigen verschiedene Lekte und sprachliche Interferenzphänomene Standardsprache, Fachsprachen
    Sprachebenen unterscheiden und einhalten differenzierter Wortschatz der versch. Sprachebenen, versch.Textmuster Print-, Funk- und Webmedien kritisch und gezielt nutzen, Qualität abschätzen lernen
    Merkmale von gesprochener und geschriebener Sprache benennen und berücksichtigen Regeln der Mündlichkeit und Schriftlichkeit Theaterbesuch, Lesungen, Experten einladen, Zeitungsredaktion
    die Vieldeutigkeit von Wörtern und Wendungen für die eigene Textproduktion nutzen Bedeutungsnuancen von Wörtern und Wendungen  
    Sprache in ihrer historischen Bedingtheit analysieren Veränderungen der Sprache komplexere Kommunikationsmodelle

    Überfachliche Zusammenarbeit

    Die fachübergreifende Zusammenarbeit wird themenbezogen bewusst mit geeigneten Fächern gesucht, wobei sich in erster Linie folgende eignen:
    Deutsch, Geschichte, Religion, Italienisch, Englisch, Recht und Wirtschaft, Naturwissenschaftliche Fächer.

    5. Klasse

    Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 5. Kl.

    Hören und Sprechen

    in unterschiedlichen Gesprächssituationen das eigene Wissen einbringen, adressatenbezogen präsentieren und den eigenen Standpunkt vertreten Präsentationstechniken, Argumentationsstrategien Präsentieren, Referieren anhand von ausgewählten Inhalten, Probereferat
    nonverbale und prosodische Elemente im Dialekt und in der Hochsprache in ihrer Wirksamkeit erkennen und bewusst einsetzen Sprechtechnik Sprachvarietäten im situativen Kontext (mündlich, schriftlich), Dialekttexte, TV- und Interviewanalysen, berühmte Reden

    Schreiben

    nach literarischen Schreibvorlagen eigene kreative Texte verfassen Merkmale kreativer Textsorten Essay, Lyrik, kurze Prosatexte
    in argumentativen Texten die Problemstellung gründlich von verschiedenen Seiten beleuchten, eigene Erfahrungen und persönliche Standpunkte einbringen und differenziert begründen Merkmale argumentativer Textsorten Erörterung, Textformen der Abschlussarbeit, Schwerpunkt- und Facharbeit
    anspruchsvolle Sach- und literarische Texte in ihrer stilistischen, syntaktischen und semantischen Vielschichtigkeit beschreiben und beurteilen Struktur einer Textinterpretation ausgewählte lyrische und Prosa-Texte zu den behandelten Inhalten
    strukturierte journalistische Textsorten mit komplexem Inhalt verfassen, je nach Textsorte dabei verschiedene Standpunkte kritisch beurteilen und abwägen, eigene Positionen darstellen, sich bewusst ironisch und mehrdeutig ausdrücken Merkmale der einzelnen journalistischen Textsorten ausgewählte Formen wie z.B. Bericht, Reportage, Kommentar, Interview, Glosse in Druck-, Funk-, Onlinemedien; Begegnung mit Journalisten
    eigene Gedanken, Stärken, Schwächen und Erwartungen, die das Studium oder die berufliche Zukunft betreffen adressatenbezogen formulieren verschiedene sprachliche Mittel Kompetenzenpass, europäischer Lebenslauf, Motivationsschreiben

    Lesen – Umgang mit Texten

    sich über verschiedene Lesehaltungen differenzierte Zugänge zu Texten erarbeiten Lesetechniken anhand ausgewählter Texte der deutschen und internationalen belletristsichen und Sach-Literatur
    literarische und Sachtexte auch Fächer übergreifend analysieren, textexterne Zugänge zum Text finden Merkmale der Fächer übergreifenden Textanalyse ausgewählte literarische Texte aus der Literatur und aktuelle Medientexte spez. mit Geschichte
    sich mit der Literatur vor Ort kreativ und kritisch auseinandersetzen literarisch relevante Orte und Ereignisse in Südtirol, Texte und Autoren mit Lokalbezug ausgewählte Südtiroler Literatur, nach Möglichkeit Begegnung/Lesung mit Autor/in, Besuch von Theaterstücken

    Einsicht in Sprache

    Kommunikationsprozesse analysieren und thematisieren Kommunikationsmodelle, Fachwortschatz Literatur und Medien, ausgewählte Gespräche, z.B. Prüfungsgespräch
    die Absicht von unterschwelligen Signalen in sprachlichen Handlungen erkennen und benennen non- und paraverbale Signale, Verschleierungsund Manipulationstechniken Werbung, fächerübergreifend mit Geschichte (Propaganda), Bsp. aus der Literatur
    sich in der jeweils angemessenen Sprachvarietät ausdrücken Fachsprachen empfängerorientierte Textformen (Referat, ausgewählte Medientexte, literar. Texte, Prüfungsgespräch)
    Sprachebenen unterscheiden und sich sicher zwischen ihnen bewegen differenzierter Wortschatz, Satzbau und Stil der verschiedenen Sprachebenen anhand der geübten Textformen (Abschlussarbeit)
    Merkmale von gesprochener und geschriebener Sprache benennen und sich gezielt daran halten Regeln der Mündlichkeit und Schriftlichkeit Kommunikative Analyse versch. mündlicher Situationen, neue Medien, Texte aus Medien und Literatur
    die Vieldeutigkeit von Wörtern und Wendungen für die eigene Textproduktion und für die Übertragung von Texten aus anderen Sprachen nutzen Bedeutungsnuancen/ Denotationen und Konnotationen von Wörtern und Wendungen Anhand ausgewählter Texte der deutschen und internationalen Literatur
    die Funktionen des sprachlichen Regelsystems erkennen Regeln der Wort-, Satz- und Textgrammatik im Rahmen der Vor- und Korrekturarbeiten rund um die Schularbeiten

     

    Überfachliche Zusammenarbeit

    Die fachübergreifende Zusammenarbeit wird themenbezogen bewusst mit geeigneten Fächern gesucht, wobei sich in erster Linie folgende eignen:
    Deutsch, Geschichte, Religion, Italienisch, Englisch, Recht und Wirtschaft, Naturwissenschaftliche Fächer.

     

    A.Bewertungskriterien

    FACHCURRICULUM

    BEWERTUNGSKRITERIEN DEUTSCHE SPRACHE

    Klassen: TFO 1. Bienn., 2. Bienn. u. 5. Klasse

    Didaktische und methodische Hinweise in Bezug auf die Bewertung

    Die Bewertung berücksichtigt die verschiedenen Kompetenzbereiche und Fertigkeiten, wie sie von den Rahmenrichtlinien desLandes vorgesehen sind, stützt sich auf schriftliche, grafische, mündliche und/oder praktische Leistungserhebungen und andere geeignete Bewertungselemente. Sie nutzt geeignete Methoden und Instrumente, z.B. Schularbeiten, Tests, Kontrolle der Hausarbeiten, Ergebnisse von Gruppenarbeiten, Recherche, Referate und mündliche Prüfungsgespräche.
    Die periodische Bewertung der Fertigkeiten und Kenntnisse erfolgt mit einer Ziffernnote. Die Beobachtung der Kompetenzen und der Entwicklung des Schülers erfolgt kontinuierlich und wird in einem einheitlichen Raster festgehalten. Dazu zählen beispielsweise Engagement, Eigenständigkeit, aktives Arbeiten, soziales Verhalten, Einsatz, Mitarbeit, Kreativität, Originalität, Kritikfähigkeit. Je Semester werden zwei bis drei Schularbeiten geschrieben.

    Gewichtung: alle "1"
    Bewertung des Lernfortschritts: wird berücksichtigt
    Individueller Bildungsplan: wird berücksichtigt
    Mitarbeitsnote: wird vergeben

    Bewertungskriterien: Kompetenzbereiche und Kompetenzen

    • Themenbezogene Kriterien
    Aspekt Vernetzung/Verankerung des Themas; Aspekt der Breite/Tiefe der Verankerung im bereits vorhandenen Wissen; Aspekt der Adaption, inwieweit das Thema zu eigen gemacht wurde: z.B. durch Übernahme des Fachjargons.

    • Personale Kriterien
    Aspekt der Reflexion über das eigene Lernen, Vorgehen, Umfang und Relevanz des Erkenntnisgewinnes; Aspekt der zunehmenden Selbständigkeit im Erarbeiten; Aspekt der Originalität, Eigenständigkeit im Ansatz, mit der an die Aufgabenstellung herangegangen wird.

    • Soziale Kriterien
    Aspekt der Einschätzung der erbrachten Leistung; Aspekt der (sprachlichen) Verfügbarkeit der erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten; Aspekt der Arbeitsorganisation im Team; Aspekt der Kontaktaufnahme mit Drittpersonen, d.h. Expertenmeinungen einbeziehen.

    • Methodenbezogene Kriterien
    Verwendung von Arbeitstechniken; Gestaltung und Gliederung der Ergebnisse; Arbeitsorganisation; Wahl der Formen
    selbständigen Lernens.

    Bewertung der Schularbeiten

    a) Inhalt
    Zusammenhängende Formulierung von Gedanken und Ideen; Folgerichtigkeit, Erfassung der Aufgabenstellung; geordnete Darlegung und überlegte Formulierung der eigenen Gedanken in der Form der geforderten Textsorte.
    Sachwissen, Ansätze von Kritikfähigkeit, die Fähigkeit, Zusammenhänge herzustellen; Ansätze zu begründeter, persönlicher Sichtweise.

    b) Sprache
    Bewertung der Fähigkeit, Ideen und Einfälle schriftlich umzusetzen und dabei die Bedingungen der Schriftlichkeit zu beachten, d.h.vor allem die stilistischen, grammatikalischen und orthographischen Mittel richtig zu gebrauchen; gewandter, sicherer und zunehmend differenzierter Ausdruck; vorhandener Sachbezug; dem Thema und der Textsorte angemessene Sprache und angemessener Stil; Kreativität im Umgang mit Sprache.

    c) Rechtschreibung
    Im Bereich der Orthographie Einheitlichkeit der gewählten Formen und Verwendung der neuesten Rechtschreibung.

    Anmerkungen

    Die Benotung hat subjektive Bestandteile. Eindeutig negativ ist eine Arbeit dann, wenn mehrere der genannten Kriterien nicht erfüllt sind.
    Überprüfung von schriftlichen Lernkontrollen wird die Hälfte der Punktezahl bei einer Lernkontrolle erreicht, ist die Bewertung noch nicht eindeutig positiv.
    Verweigerte Arbeit: Verweigerte Arbeiten, trotz Ersatztermins (z. B. nicht abgegebene Lernkontrollen, verweigerte Referate oder Prüfungen), führen zu einer eindeutig negativen Bewertung.

    A.2.3.7.8 Elektrotechnik und Elektronik

    FACHCURRICULUM Elektrotechnik und Elektronik

    2. Biennium und 5. Klasse, Schwerpunkt Elektronik

     Ziele

    Im Schwerpunkt Elektronik werden Kenntnisse und Fertigkeiten im Bereich der Planung, Realisierung und Gestaltung von elektronischen Systemen vertieft. Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich mit elektronischen Bauteilen und Schaltungen und erhalten einen Einblick in die verschiedenen Teilbereiche wie die Analog- und Digitaltechnik, Mikroelektronik und Leistungselektronik. Außerdem vertiefen sie die Thema Sicherheit am Arbeitsplatz sowie Schutz der Person, der Umwelt und des Lebensraums.

    Der Unterricht im Fach Elektrotechnik und Elektronik ermöglicht den Schülerinnen und Schülern eine vertiefte Beschäftigung mit elektronischen Bauteilen und dem Entwerfen von elektronischen Schaltungen. Schülerinnen und Schülern werden in der Lage sein für Aufgabenstellungen, die den Fachbereich der Elektronik betreffen, durch Anwendung erlernter Vorgangsweisen und Methoden, innovative Lösungen und Optimierungslösungen zu erarbeiten. Sie erfahren dabei die Wichtigkeit der Ergebnisorientierung, der Zielorientierung und die Notwendigkeit, Verantwortung im Rahmen der Ethik und der Berufsethik zu übernehmen und lernen die Wirksamkeit, Effizienz und Qualität in der individuellen Arbeitstätigkeit und ihre autonome Rolle bei der Arbeit im Team richtig einzuschätzen.

    Weiter wenden sie die Grundsätze der Organisation, der Verwaltung und der Kontrolle der verschiedenen Herstellungsverfahren an und analysieren den Beitrag der Wissenschaft und der Technologie in Bezug auf die Entwicklung des Wissens und die Veränderung der Lebensbedingungen. Sie reflektieren und beurteilen die ethischen, sozialen, wissenschaftlichen, produktiven, ökonomischen und weltbezogenen Auswirkungen der technologischen Errungenschaften und industriellen Anwendungen. Wert wird auch auf die korrekte Verwendung der technischen Sprache und technischen Begriffe des Fachbereichs, auch in der englischen

     Kompetenzen am Ende der 5. Klasse

    Die Schülerin, der Schüler kann

    • in der Untersuchung und Planung von elektrischen und elektronischen Anlagen und Geräten die Verfahre der Elektrotechnik und der Elektronik anwenden
    • die Laborwerkzeuge und die Werkzeuge des Fachbereiches einsetzen und Messmethoden zur Durchführung von Kontrollen und Überprüfungen anwenden
    • Typ, Bauart und technische Eigenschaften elektrischer Maschinen und elektronischer Geräte, in Bezug auf die Auswahlkriterien für deren Einsatz und Systemschnittstelle analysieren
    • technische Berichte verfassen und Tätigkeiten in Bezug auf berufliche Situationen dokumentieren

     

    Didaktische und methodische Hinweise in Bezug auf die Bewertung

    Art und Häufigkeit der Leistungserhebung: 2-3 Schularbeiten im 1. Semester und 2-3 Schularbeiten, bzw. Projektarbeiten oder Maturasimulation im 2. Semester

    Gewichtung : alle „1“

    1 oder 2 Test oder mündliche Prüfungen pro Semester Gewichtung: wird gemeinsam mit den Schülern festgelegt

    Labortätigkeit: Laufende Kontrolle der Labortätigkeit, Labortest, Projektarbeiten. Gewichtung: wird gemeinsam mit den Schülern festgelegt

    Der individuelle Lernfortschritt wird in der Bewertung berücksichtigt Individuelle Bildungspläne werden berücksichtigt

    Mitarbeitsnote: wird vor allem für die Labortätigkeit vergeben

     

    Bewertungskriterien: Kompetenzbereiche und Kompetenzen

    • Problemlösen (Berechnungen, für Projekte Lösungen suchen, Lösungen und Fehler bei Praktischen Arbeiten suchen, Recherche und Planungsfähigkeit)
    • Wiedergeben und Argumentieren ( Lerninhalte schriftlich oder mündlich wieder geben, Zusammenhänge herstellen)
    • Darstellen und Dokumentieren (Schaltpläne, Eagle, Projektskizzen, Flussdiagramme,Dokumentationen Präsentationen – normgerecht/ sauber/vollständig)
    • Organisationsfähigkeit ( sauberes und effizientes Arbeiten im Labor und bei Projekten, Einhalten von Fristen)
    • Arbeitshaltung ( Teamfähigkeit, Hilfestellung für Kollegen, Konzentration auf die Arbeitsaufträge, Bereitschaft zur Mitarbeit)
    • Sprache ( Ausdrucksfähigkeit in Schrift als auch mündlich, Einsatz der Fachsprache)

     

    Weitere Hinweise

    Am Jahresende wird das ganze Schuljahr bewertet und deshalb fließen auch die Beurteilungen des 1. Semesters in die Endbewertung ein. Dies wird den Schülern zu beginn des Schuljahres mitgeteilt.

    2. Biennium mit Vertiefung Robotik und Industrieinformatik

    3. und 4. Klasse

    Lerninhalte der 3. Klasse
    Fertigkeiten Kenntnisse
    elektrische und elektronische, lineare und nicht lineare Bauelemente, Schaltkreise und Apparaturen analysieren grundlegende physikalische Gesetze und Lehrsätze zur Untersuchung von elektrischen Netzwerken Eigenschaften von Schaltkreisen und deren Koppelung
    Bauelemente der Elektronik
    Der ohmsche Widerstand, temperaturabhängige Widerstände (NTZ, PTC), Spule, Kondensator. Das ohmsche Gesetz. Die Kirchhoffschen Gesetze. Der elektrische Stromkreis mit einfachen Rechenübungen. Reihenschaltung. Parallelschaltung
    verschiedene Zweipolarten unterscheiden und die charakteristischen Größen und ihre Zusammenhänge festlegen Eigenschaften der aktiven und passiven Bauelemente
    Reaktive Bauelemente, Reaktanz und Impedanz
    Widerstand, Spule, Kondensator, Halbleiterdioden, Transistoren, integrierte Schaltkreise (TTL, CMOS)
    Signale im Zeit- und Frequenzbereich darstellen mit sinusförmigen Signalen rechnen Zeigerdarstellung sinusförmiger Wechselsignale Zeigerdiagramme Offset Übungen mit Frequenzgenerator und Oszilloskop
    grundlegende elektrische Größen messen Maßeinheiten der elektrischen Größen grundlegende Laborinstrumente Analoges und digitales Multimeter. Netzgerät. Spannungsmessung. Strommessung. Bestimmung des ohmschen Widerstandes. Praktische Laborübungen mit kombinierten Aufgabenstellungen
    Gesetze und Methoden elektrischer Schaltkreise auf Gleich- und Wechselstromnetzwerke anwenden Symbolische Methode zur Analyse von Schaltkreisen
    Elemente des Schaltkreises und ihre entsprechende Modellierung
    Stromteilerregel, Spannungsteilerregel. Berechnung des Gesamtwiderstandes einfacher Netzwerke. Ersatzschaltbilder erstellen und berechnen. Überlagerungsverfahren. Maschenstromanalyse. Knotenpotentialanalyse
    elektrische Gleich- und Wechselstromkreise und Netzwerke mit linearen und nicht linearen Bauelementen analysieren und dimensionieren Energiebilanz in elektrischen Netzwerken  
    mit logischen (booleschen) Variablen und Funktionen rechnen Boole’sche Algebra Variablen und Konstanten. Grundgesetze der Schaltalgebra. Rechenregeln. Theoreme. NAND und NOR Funktionen. Rechen- und Umwandlungsbeispiele
    Zahlen- und Kodierungssysteme anwenden binäres Zahlensystem Aufbau und Arten von Zahlensystemen. Mathematische Grundoperationen. Duales Zahlensystem. BCD Kode. Hexadezimales und Oktales Zahlensystem. Fehlererkennende Kodes
    kombinatorische und sequentielle logische Schaltungen aus logischen Gattern mit geringem Integrationsgrad untersuchen kombinatorische und sequentielle logische Netze Einfache Grundschaltungen mit Gattern (UND ODER NICHT NAND und NOR). Entwurf und Analyse. Signalverlauf. Funktionsgleichung. Übungen im Labor mit Funktionsgenerator und Oszilloskop
    logische Netze unter Anwendung von Bauelementen mit mittlerem und hohem Integrationsgrad untersuchen Bausteine mit verschiedenem Integrationsgrad und programmierbare Bausteine Register, Zähler, Kodierer und Dekodierer passive Filter Speicherbausteine (Flipflop). Frequenzteiler. Schieberegister. Zählerschaltungen. Synchrone und asynchrone Schaltungen. Multiplexer. Schreib-Lese-Speicher. Tiefpass- und Hochpassfilter. Bandpassfilter
    verbindungsprogrammierte und programmierte kombinatorische und sequentielle Funktionen analysieren und realisieren logische Funktionen, Logikfamilien Schaltungsentwurf. Schaltungssynthese (Vereinfachung und Berechnung). Einteilung, Funktion und Aufbau der Logikfamilien (TTL CMOS..)
    die harmonische Analyse eines periodischen und nicht periodischen Signals vornehmen harmonische Signalanalyse
    Vierpoltheorie
     
    die grundlegenden Systemantworten von Schaltkreisen und linearen zeitinvarianten Systemen ermitteln und darstellen dynamische und statische, harmonische schwingende Systemantworten
    Resonanz im Serien- und Parallelschwingkreis
     
    die Übertragungsfunktion eines linearen zeitinvarianten Systems bestimmen und darstellen lineare zeitinvariante Systeme  
    Übertragungsfunktionen untersuchen und mathematische Modelle zur Darstellung von Übertragungsfunktion verwenden logarithmische Darstellung und polare Darstellung in der Gaußschen Ebene
    Frequenzbänder
     
    diskrete Signal- und Leistungsverstärker für niedrige und hohe Frequenzen analysieren Funktionsweisen, Einteilung und typische Parameter von Verstärkerschaltungen  
    einen Operationsverstärker in seinen verschiedenen Schaltungsarten anwenden Arten, Modelle und typische Beschaltungen von Operationsverstärkern  
    die Blockschaltalgebra in der Planung und Umsetzung charakteristischer technischer Eigenschaften von Schaltkreisen und elektrischen Geräten anwenden Komparator, Summierer, Differenzierer, Integrierer und aktive Filter Rückkopplung
    Stabilitätskriterien
     
    die Funktionsweise und der Einsatzbedingungen der fachspezifischen Messgeräte und Werkzeuge erklären Funktionsweise und Einsatzbedingungen der Laborgeräte Multimeter (Analog und Digital). LCR Meter. Labornetzgerät (Strom- und Spannungsquelle). Oszilloskop. Frequenzgenerator. Allgemeiner Verwendungszweck und Handhabung elektronischer Werkzeuge
    Messgeräte gezielt anwenden und Handbücher zur Bedienungsanleitung verwenden Benutzerhandbücher und technische Handbücher  
    geeignete Mess- und Prüfmethoden auswählen sowie Messreihen unter Einhaltung der in den Normen beschriebenen Vorgangsweisen planen Theorie der Messtechnik Strommessung. Spannungsmessung. Kombinierte Strom- Spannungs- Messmethoden. Wheatstone-Messbrücke
    die Messgenauigkeit mit Bezugnahme auf die Fehlerfortpflanzung bewerten Theorie der Fehlerfortpflanzung  
    Messergebnisse auch unter Anwendung von Softwarewerk-zeugen verarbeiten, darstellen und interpretieren Methoden der Dokumentation von Messversuchen und Darstellung von Messwerten und Messergebnissen, geeignete Software Aufbau und Struktur eines technischen Berichtes. Darstellung und Aufbereitung von Messergebnissen in tabellarischer und graphischer Form. Verwendung der Office Software (z.B. Word, Excel)
     Bauelemente, elektrische Netze, Apparate und Anlagen in den genormten Schaltplanformen und Darstellungsarten darstellen Symbolik und Darstellungsnormen von Schaltplänen Symbole von Bauelemente nach Norm EN 60er. Struktur und Form elektrischer Schaltpläne
    elektrische und technologische Eigenschaften von elektrischen und elektronischen Geräten beschreiben und erklären Grundbegriffe des elektrischen und des magnetischen Feldes
    Grundelemente elektrischer Maschinen

    Elektrische Feld: Physikalische Grundlagen, Kondensator (Berechnung und Bauarten, Schaltungen), Energie und Kraftwirkung

     Magnetische Feld: Größen und Gesetze, Magnetische Werkstoffe, Magnetische Kreise, Spulen. Grundlagen der elektromagnetischen Energiewandler (Transformator, Synchronmaschine, Asynchronmaschine, Gleichstrommaschine)

    die Funktionsweise diskreter Bauelemente und integrierter Schaltkreise beschreiben und ermitteln Funktionsweise, Technologien und Anwendungen von Bauelementen Energieerhaltung und Verluste in den elektrischen Schaltkreisen und elektromagnetischen Feldern Widerstand, Spule, Kondensator, Halbleiterdioden, Transistoren,  integrierte Schaltkreise (TTL, CMOS). Leistung, Energie und Arbeit in elektrischen Schaltkreisen analysieren, berechnen und praktisch (Labor) erfassen
         

     

    Überfachliche Zusammenarbeit

    Mit Technologie und Projektierung: Funktionsweise, Aufbau und Form der Bauelemente. Form und Regeln beim Erstellen elektronischer Schaltkreise (graphische Darstellung elektrischer Schaltkreise).                                            Mit Automation: Übertragungsfunktion von Systemen (Filter, PID), zur Anpassung von Sensorsignalen und zur Arbeitsweise von Aktoren (Leistungselektronik) 

    Bezug zu überfachlichen Kompetenzen

    • sich Ziele setzen und geeignete Lernstrategien, Lerntechniken, Strukturtechniken und Planungstechniken auswählen
    • Präsentationstechniken
    • Kausallogische Verkettungen
    • die eigene Rolle in verschiedenen Gruppen, Teamfähigkeit
    • Arbeits- und Lernergebnisse dokumentieren und präsentieren
    • Informationen, Fakten und unterschiedliche Positionen zu relevanten Themen vernetzen und kritisch bewerten
    • Sach- und Fachkenntnisse aus verschiedenen Bereichen und Quellen sachgerecht erschließen
    • Merkmale wissenschaftlichen Arbeitens
    • Analogien und kausale Zusammenhänge ermitteln und darstellen
    • Problemlösestrategien
    • auf herausfordernde Situationen planvoll und/oder kreativ reagieren
    • Entscheidungsmethoden, Kreativitätstechniken;
    • sich an Aktivitäten zum Wohle der Gemeinschaft, Initiativen und Projekte beteiligen

    2. Biennium

    3. und 4. Klasse

    Lerninhalte der 4. Klasse
    Fertigkeiten Kenntnisse
    elektrische und elektronische, lineare und nicht lineare Bauelemente, Schaltkreise und Apparaturen analysieren grundlegende physikalische Gesetze und Lehrsätze zur Untersuchung von elektrischen Netzwerken Eigenschaften von Schaltkreisen und deren Koppelung
    Bauelemente der Elektronik
    Halbleitereigenschaft, Dioden, Zener-, Kapazitäts- und Schottkydioden. Gleichrichterschaltungen mit Dioden
    verschiedene Zweipolarten unterscheiden und die charakteristischen Größen und ihre Zusammenhänge festlegen Eigenschaften der aktiven und passiven Bauelemente
    Reaktive Bauelemente, Reaktanz und Impedanz
    Wechselstromwiderstände: ohmscher Widerstand, induktiver und kapazitiver Blindwiderstand. Komplexe Wechselstromgrößen
    Signale im Zeit- und Frequenzbereich darstellen mit sinusförmigen Signalen rechnen Zeigerdarstellung sinusförmiger Wechselsignale Zeigerdiagramme Liniendiagramm. Zeigerdiagramm. Frequenz. Periodendauer. Scheitelwert. Arithmetischer Mittelwert. Gleichrichtwert. Effektivwert. Parameter von Wechselgrößen, Sinusgrößen, Amplitude, Frequenz, Phase. Linien- und Zeigerdiagramme zur Darstellung von Wechselstromgrößen
    grundlegende elektrische Größen messen Maßeinheiten der elektrischen Größen grundlegende Laborinstrumente Messen mit dem DMM               Messen mit dem Oszilloskop im Zeit- und Frequenzbereich
    Gesetze und Methoden elektrischer Schaltkreise auf Gleich- und Wechselstromnetzwerke anwenden Symbolische Methode zur Analyse von Schaltkreisen
    Elemente des Schaltkreises und ihre entsprechende Modellierung
    Serien- und Parallelschaltung von Wechselstromwiderständen Grundschaltungen der Wechselstromtechnik
    elektrische Gleich- und Wechselstromkreise und Netzwerke mit linearen und nicht linearen Bauelementen analysieren und dimensionieren Energiebilanz in elektrischen Netzwerken

    Wirkleistung. Blindleistung. Scheinleistung. Wirkungsgrad. Verlustleistung erkennen und quantifizieren. Übungen mit verschiedenen Bauelementen 

    Leistung im Wechselstromkreis: Wirk-, Blind- und Scheinleistung, Leistungsfaktor, komplexe Scheinleistung, Kompensation. Berechnung von Gleichrichterschaltungen mit Brummspannungsglättung

    mit logischen (booleschen) Variablen und Funktionen rechnen Boole’sche Algebra  
    Zahlen- und Kodierungssysteme anwenden binäres Zahlensystem  
    kombinatorische und sequentielle logische Schaltungen aus logischen Gattern mit geringem Integrationsgrad untersuchen kombinatorische und sequentielle logische Netze ---> 3. Klasse
    logische Netze unter Anwendung von Bauelementen mit mittlerem und hohem Integrationsgrad untersuchen Bausteine mit verschiedenem Integrationsgrad und programmierbare Bausteine Register, Zähler, Kodierer und Dekodierer
    passive Filter
     
    verbindungsprogrammierte und programmierte kombinatorische und sequentielle Funktionen analysieren und realisieren logische Funktionen, Logikfamilien  
    die harmonische Analyse eines periodischen und nicht periodischen Signals vornehmen harmonische Signalanalyse
    Vierpoltheorie

    Spektren elementarer Signale (Frequenz- Amplituden- und Phasenspektrum). Ortskurve. Bode-Diagramm. Übertragungsfunktion einfacher Vierpole

    Periodische Signale als Summe von Sinusspannungen, ohne mathematische Analyse. Spannungsdichte-Spektrum nichtperiodischer Signale

    die grundlegenden Systemantworten von Schaltkreisen und linearen zeitinvarianten Systemen ermitteln und darstellen dynamische und statische, harmonische schwingende Systemantworten
    Resonanz im Serien- und Parallelschwingkreis

    Entwurf und Berechnung von Resonanzkreise. Praktische Analyse im Labor

    Serien - und Parallelschwingkreis

    die Übertragungsfunktion eines linearen zeitinvarianten Systems bestimmen und darstellen lineare zeitinvariante Systeme Frequenzgang von Filtern ermitteln und darstellen, Bodediagramm, Grenzfrequenz, Filterordnung, DeziBel- Maß
    Übertragungsfunktionen untersuchen und mathematische Modelle zur Darstellung von Übertragungsfunktion verwenden logarithmische Darstellung und polare Darstellung in der Gaußschen Ebene
    Frequenzbänder
    Darstellung des Frequenzganges von Filtern mit Hilfe des Bodediagrammes
    diskrete Signal- und Leistungsverstärker für niedrige und hohe Frequenzen analysieren Funktionsweisen, Einteilung und typische Parameter von Verstärkerschaltungen JFET-Verstärker:                     Source-, Drain- und Gateschaltung, Bipolare Transistorverstärker: Emitter-, Basis- und Kollektorschaltung Konstantstromquellen mit Transistoren
    einen Operationsverstärker in seinen verschiedenen Schaltungsarten anwenden Arten, Modelle und typische Beschaltungen von Operationsverstärkern Nichtinvertierender und invertierender Verstärker, ideale und reale Eigenschaften
    die Blockschaltalgebra in der Planung und Umsetzung charakteristischer technischer Eigenschaften von Schaltkreisen und elektrischen Geräten anwenden Komparator, Summierer, Differenzierer, Integrierer und aktive Filter Rückkopplung
    Stabilitätskriterien
    ---> 5. Klasse
    die Funktionsweise und der Einsatzbedingungen der fachspezifischen Messgeräte und Werkzeuge erklären Funktionsweise und Einsatzbedingungen der Laborgeräte Labormessgeräte: DMM, Oszilloskop, Messbrücke, Feldstärkemessgerät, Temperatur-, Feuchtemessgeräte
    Messgeräte gezielt anwenden und Handbücher zur Bedienungsanleitung verwenden Benutzerhandbücher und technische Handbücher Technische Handbücher und Datenblätter beschaffen und nutzen
    geeignete Mess- und Prüfmethoden auswählen sowie Messreihen unter Einhaltung der in den Normen beschriebenen Vorgangsweisen planen Theorie der Messtechnik Methoden der Strom-, Spannungs- und Leistungsmessung in der Elektrotechnik.             Messschaltungen zur Leistungsmessung in der Wechsel- und Drehstromtechnik
    die Messgenauigkeit mit Bezugnahme auf die Fehlerfortpflanzung bewerten Theorie der Fehlerfortpflanzung Toleranzen der Größen elektrischer Bauteile. Fehlertoleranzen der Messgeräte. Stromrichtige Messung, spannungsrichtige Messung
    Messergebnisse auch unter Anwendung von Softwarewerk-zeugen verarbeiten, darstellen und interpretieren Methoden der Dokumentation von Messversuchen und Darstellung von Messwerten und Messergebnissen, geeignete Software Laborberichte mit Beschreibung der Funktionsweise der verwendeten Bauteile und Messgeräte unter Zuhilfenahme von Softwareprogrammen(Office). Einsatz von Simulationssoftware (Spice)
    Bauelemente, elektrische Netze, Apparate und Anlagen in den genormten Schaltplanformen und Darstellungsarten darstellen Symbolik und Darstellungsnormen von Schaltplänen Normgerechte Darstellung und zeichnen der Bauteile.                        VDE-Normen der Elektrotechnik
    elektrische und technologische Eigenschaften von elektrischen und elektronischen Geräten beschreiben und erklären Grundbegriffe des elektrischen und des magnetischen Feldes
    Grundelemente elektrischer Maschinen
    Synchronmaschine, Asynchronmaschine, Gleichstrommaschine, Transformator, Stromrichter
    die Funktionsweise diskreter Bauelemente und integrierter Schaltkreise beschreiben und ermitteln Funktionsweise, Technologien und Anwendungen von Bauelementen Energieerhaltung und Verluste in den elektrischen Schaltkreisen und elektromagnetischen Feldern Aufbau und Eigenschaften der Transistoren: JFET, MOSFET, BJT

     

    Überfachliche Zusammenarbeit

    Bezug zu überfachlichen Kompetenzen

    • Mit Automation zum Frequenzgang von Filtern, zur Anpassung von Sensorsignalen und zur Arbeitsweise von Aktoren (Leistungselektronik)                                                                                             
    • Informationen beschaffen, bewerten, auswählen, bearbeiten und präsentieren
    • Recherchestrategien, Auswahlkriterien
    • digitale Werkzeuge, Medien und das Internet zielführend einsetzen
    • Hardware und Software
    • Überfachlichen Kompetenzen:
    • sich Ziele setzen und geeignete Lernstrategien, Lerntechniken, Strukturtechniken und Planungstechniken auswählen

     

    5. Klasse

    Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte der 5. Klasse
    mit analogen und digitalen Signale arbeiten die Wirkung von Störungen internen und externen Ursprungs abschätzen Rauscharten

    Verschiedene Ursachen der Störungen. Thermisches Rauschen. Rauschspannung, Rauschleistung, Rauschleistungsdichte, Begrenzung der übertragenen Rauschleistung 

    Schaltungen zur Signalumwandlung und diskrete Signal- und Leistungsverstärker für tiefe und hohe Frequenzen planen Leistungsverstärker, Instrumentenverstärker
    Signalkonverter, Messwandler
    Bauelemente der Leistungselektronik

    Aktive und passive Filter. Filterschaltungen (Hochpassfilter, Tiefpassfilter Bandpass) 

    Leistungsverstärker Klasse A, B, AB, C und D. Operationsverstärker: Addier-, Subtrahier-, Integrier-, Differenzierverstärker. Anpassung einer Sensorspannung mit Verstärkerschaltungen. Leistungs-MOSFET, bipolare Leistungstransistoren, Thyristoren, IGBT

    Aufbau, Grundprinzip und Kennwerte von Operationsverstärker. Übertragungskennlinie. Komparator. Der invertierende Verstärker. Der nicht- invertierende Verstärker. Addierer. Subtrahierer. Der Integrator. Aktiver Tief- und Hochpassfilter

    Bestimmung und Analyse der systematischen Messabweichung (Korrekturrechnung). Fehlergrenzen und Genauigkeitsklassen

    Schaltungen zur Erzeugung periodischer und nicht periodischer Signale planen Oszillatoren, Signalgeneratoren analoge und digitale Modulationsarten und ihre Spektren Wienbrückenoszillator, Phasenschieberoszillator, Oszillatoren nach Clapp, Colpitts, Hartley und Pierce.                 Analoge und digitale Modulationen in der Amplitude, Frequenz und Phase.(AM, FM, PM, ASK, FSK, n-PSK, n-QAM)
    Schaltungen für die Datenerfassung planen automatische Systeme der Datenerfassung und Messung
    Funktionsprinzipien und technische Eigenschaften von Analog/Digital- und Digital/Analog-Wandlern
    die Signalabtastung und ihre Wirkung auf das Spektrum
    Parameter der Abtastung und Quantisierung einer analogen Spannung. Unter- und Überabtastung, Quantisierungsfehler.  Analog-Digital-Wandler: Parallel-, Wäge- und Zählverfahren. Digital-Analog-Wandler: Verfahren der gewichteten Ströme, R-2R-Netzwerk
    Grundlagen von Systemschnittstellen zwischen elektrischen Schaltungen und Geräten und
    Grundsätze der Datenübertragung anwenden
    Grundelemente von Steuersystemen und Systemschnittstellen
    Techniken der Datenübertragung
    Übertragungsmedien und Übertragungsprotokolle zwischen integrierten Schaltkreisen bzw. zwischen Geräten:z.B: I²C, SPI, RS232, RS445, USB
    Logikschaltungen mit Komponenten auf mittlerer Integrationsskala planen
    die Funktionsweise von Prototypen experimentell überprüfen
    Funktionsprinzipien und technische Merkmale der Umwandlungen Spannung-Strom und Strom- Spannung, Frequenz-Spannung und Spannung-Frequenz, Frequenz-Frequenz
    programmierbare Systeme
    Spannungs-Strom-Wandler, Strom-Spannungs-Wandler, Spannungs-Frequenz-Wandler, Frequenz-Spannungs-Wandler
    genormte Verfahren anwenden und normgerechte technische Berichte verfassen Fachnormen, fachspezifische Software-Werkzeuge Laborberichte mit Beschreibung der Funktionsweise der verwendeten Bauteile und Messgeräte unter Zuhilfenahme von Softwareprogrammen(Office). Einsatz von Simulationssoftware (Spice)

    Überfachliche Zusammenarbeit

     

     

    Bezug zu überfachlichen Kompetenzen

    In den Fächern Elektrotechnik und Elektronik, Automation und Technologie und Projektierung geben sich Möglichkeiten der Zusammenarbeit: Verstärkerschaltungen zum Anpassen von Messspannungen, Leistungselektronik und aktive Bauteile, Analog-Digital- und Digital-Analog-Wandlung, Schnittstellen und Übertragungs-protokolle

    A.2.3.7.9 Geschichte

    FACHCURRICULUM GESCHICHTE

    (1. bis 5. Klasse, TECHNOLOGISCHE FACHOBERSCHULE)

    Ziele

    Zentrales Anliegen des Geschichteunterrichts ist es, Schülerinnen und Schüler dafür zu sensibilisieren, historischen Zeugnissen und Menschen nicht nur mit Offenheit, Achtung und Neugier zu begegnen, sondern auch ein Gespür für den historischen Kern von Inhalten zu entwickeln, denen sie in der Geschichts- und Erinnerungskultur sowie in der medialen Darstellung und Vermarktung im Alltag begegnen. Sie werden so von einem rein historischen Faktenwissen zu einem historischen Denken hingeführt.
    Die Rahmenrichtlinien gehen von einer chronologischen Abfolge in der Erarbeitung historischer Kenntnisse aus, ermuntern aber explizit zu Einschüben in Form von Längsschnittbetrachtungen, geografischen Vergleichen, Gegenwartsbezügen und fächerübergreifenden Ansätzen. 

    Dabei finden erforschende Arbeits- und Recherchemethoden und die Verwendung einer angemessenen Fachsprache eine besondere Berücksichtigung.
    Durch Bezüge zur Lokal- und Regionalgeschichte in allen Epochen wird eine vertiefte Auseinandersetzung mit der Geschichte des Landes ermöglicht und ein wertvoller Beitrag für ein friedliches Zusammenleben aller Sprachgruppen geleistet.
    In der Abschlussklasse der Oberschule steht die Zeitgeschichte bis hin zu den aktuellsten Geschehnissen im Vordergrund.

    Kompetenzen am Ende des 1.Bienniums

    Die Schülerin, der Schüler kann

    •   Veränderungen in der Zeit und Zeugnisse aus der Geschichte bewusst wahrnehmen und zuordnen
    •   historische Quellen und zusammenfassende Darstellungen auswerten, deren Gattungen unterscheiden und sachlich analysieren
    •   historische Sachverhalte beurteilen, interpretieren und nach ihrem geschichtlichen Stellenwert einordnen
    •   eigene Werturteile bilden, die zu reflektierten Einstellungen und Haltungen auch für die eigene Lebenspraxis führen
    •   die Bedeutung der Demokratie für die Gesellschaft sowie den Wert der Autonomie für das Zusammenleben der Sprachgruppen in Südtirol erkennen

    Kompetenzen am Ende der 5. Klasse

    Die Schülerin, der Schüler kann

    •   gezielt und eigenständig historische Recherchen durchführen sowie Elemente der Geschichtskultur identifizieren und benennen 
    •   historische Quellen und Darstellungen charakterisieren und deren Erkenntniswert einschätzen 
    •   verschiedene Perspektiven durch den Vergleich unterschiedlicher Quellen und Darstellungen zu Personen, Ereignissen, Prozessen und Strukturen unterscheiden
    •   durch Auswahl, Verknüpfung und Deutung historischer Sachverhalte zu einem argumentativ begründeten Sach- und Werturteil gelangen
    •   für verschiedene historische Fragen und Probleme mögliche Lösungswege vorschlagen, begründen und beurteilen
    •   die Bedeutung der Demokratie für die Gesellschaft sowie den Wert der Autonomie für das Zusammenleben der Sprachgruppen in Südtirol erkennen
    •   sich der Verantwortung für das Erbe, das wir übernehmen und das wir hinterlassen, stellen

    Bewertungskriterien: Kompetenzbereiche und Kompetenzen

    Im Folgenden sind Kriterien und Aspekte genannt, die bei der Bewertung der Schülerleistung herangezogen werden. Dabei wird der persönliche Entwicklungsstand berücksichtigt.

    • Themenbezogene Kriterien
    Aspekt Vernetzung/Verankerung des Themas; Aspekt der Breite/Tiefe der Verankerung im bereits vorhandenen Wissen; Aspekt der Adaption, inwieweit das Thema zu eigen gemacht wurde: z.B. durch Übernahme der Fachbegriffe.

    • Personale Kriterien
    Aspekt der Reflexion über das eigene Lernen, Vorgehen, Umfang und Relevanz des Erkenntnisgewinnes; Aspekt der zunehmenden Selbständigkeit im Erarbeiten; Aspekt der Originalität, Eigenständigkeit im Ansatz, mit der an die Aufgabenstellung herangegangen wird.

    • Soziale Kriterien
    Aspekt der Einschätzung der erbrachten Leistung; Aspekt der (sprachlichen) Verfügbarkeit der erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten; Aspekt der Arbeitsorganisation im Team; Aspekt der Kontaktaufnahme mit Drittpersonen, d.h. Expertenmeinungen einbeziehen.

    • Methodenbezogene Kriterien:

    • Verwendung von Arbeitstechniken
    • Gestaltung und Gliederung der Ergebnisse
    • Arbeitsorganisation
    • Wahl der Formen selbständigen Lernens
    • Anwendung historischer Erkenntnisse auf Gegenwart
    • Darstellung historischer Inhalte-Zusammenhänge
    • Eigenständige Primär- und Sekundärquellenrecherche
    • Perspektivische Beurteilung historischer Ereignisse

    Didaktische und methodische Hinweise in Bezug auf die Bewertung

    Klassen: TFO  1. Bienn.,  2. Bienn. u. 5. Klasse

    Die Bewertung berücksichtigt die verschiedenen Kompetenzbereiche und Fertigkeiten, wie sie von den Rahmenrichtlinien des Landes vorgesehen sind, stützt sich auf schriftliche, grafische, mündliche und/oder praktische Leistungserhebungen und andere geeignete Bewertungselemente. Sie nutzt geeignete Methoden und Instrumente, z.B. Schularbeiten, Tests, Kontrolle der Hausarbeiten, Ergebnisse von Gruppenarbeiten, Recherche, Referate und mündliche Prüfungsgespräche.
    Die periodische Bewertung der Fertigkeiten und Kenntnisse erfolgt mit einer Ziffernnote. Die Beobachtung der Kompetenzen und der Entwicklung des Schülers erfolgt kontinuierlich und wird in einem einheitlichen Raster festgehalten. Dazu zählen beispielsweise Engagement, Eigenständigkeit, aktives Arbeiten, soziales Verhalten, Einsatz, Mitarbeit, Kreativität, Originalität, Kritikfähigkeit.

    Anmerkungen

    Überprüfung von schriftlichen Lernkontrollen: Wird die Hälfte der Punktezahl bei einer Lernkontrolle erreicht, ist die Bewertung noch nicht eindeutig positiv. 
    Verweigerte Arbeit: Verweigerte Arbeiten, trotz Ersatztermins (z. B. nicht abgegebene Lernkontrollen, verweigerte Referate oder Prüfungen), führen zu einer eindeutig negativen Bewertung.

    GESCHICHTE 1. Biennium

    Fertigkeiten

    Kenntnisse

    Lerninhalte 1.Klasse
    Überfachliche Zusammenarbeit
    Wahrnehmung von Veränderungen in der Zeit und im Raum
    Schwerpunkt: Frühzeit, Hochkulturen, Antike 
    Bezug zu überfachlichen Kompetenzen
    in der eigenen Gegenwart und Umgebung Erscheinungen, Gegebenheiten und Spuren, die in die Vergangenheit verweisen, erkennen
    Geschichte in Produkten der Geschichtskultur erkennen und differenziert betrachten
    Funktionsweise von historischen Gegenständen, Produktionsprozessen und –verfahren beschreiben
    Fragen an die Vergangenheit stellen und Wege der Beantwortung aufzeigen
    Beispiele historischer Prozesshaftigkeit
    fiktive Texte, Medienprodukte, Fest- und Erinnerungskultur historischen Charakters
    Wirtschaftsformen, Technolo-giestand und Lebensweisen in unterschiedlichen Epochen
    grundlegende Kenntnisse archäologischer und historischer Arbeitsweise
    frühgeschichtl. Zeugnisse in Tirol
    Frühe Hochkulturen: Mesopotamien, Ägypten u.a.
    Hochkultur: Wirtschaft, Schreiben und Schrift, Technik und Wissenschaft
    Quellenanalyse, Methoden der Altersbestimmung

    Die fachübergreifende Zusammenarbeit wird themenbezogen bewusst mit geeigneten Fächern gesucht, wobei sich in erster Linie folgende eignen:
    Deutsch, Geschichte, Religion, Italienisch, Englisch, Recht und Wirtschaft, Naturwissenschaftliche Fächer.
    Gerade in der ersten Klasse wird dem Geschichteschwerpunkt Technik entsprechend die Zusammenarbeit mit den technischen Fächern angestrebt.

    Erschließung von Quellen und zusammenfassenden Darstellungen
     
    Fragen und Vermutungen anhand von Quellen und zusammenfassenden Darstellungen überprüfen
    in Quellen und zusammenfassenden Darstellungen verschiedene Ereignisse erkennen, Personen und Rollen identifizieren sowie Phänomene erfassen
    Zeugnisse zeitlich und geografisch einordnen
    Autoren und Autorinnen von historischen Zeugnissen identifizieren und charakterisieren
    sich in Umgebungen zurechtfinden, die Darstellungen und Zeugnisse über die Vergangenheit aufbewahren
    Unterschied zwischen Quelle und Darstellung sowie zwischen Faktum und Hypothese
    verschiedene Formen der Quellenanalyse und der Darstellungen
    Übersicht über historische Epochen und geografische Räume Lokal- und Regionalgeschichte
    unterschiedliche Perspektiven in der Wahrnehmung von Augenzeugen
    Merkmale und Funktionsweise von Archiven, Museen, Sammlungen, auch virtueller Art
    anhand von Quellen zur Epoche (z.B. Geschichtskarten, Schaubilder)
    anhand von Quellen zur Epoche
    anhand von Zeugnissen zur Epoche
    anhand von Zeugnissen zur Epoche
    Lehrausgänge zur Epoche (Museen, Ausstellungen)
    Interpretation von Geschichte
     
    Ereignisse ordnen, Sachverhalte und Personen zueinander in Beziehung setzen
    in erzählenden und erklärenden Darstellungen Ursache und Wirkung identifizieren
    historisches Wissen in Form einer Erzählung oder Erklärung darbieten
    Vergleiche und Verknüpfungen zu anderen historischen Zeugnissen herstellen
    soziale Unterschiede und Hierarchien erkennen und als Deutungsmuster anwenden
    Personen, Ereignisse und Sachverhalte
    Kausalketten im historischen Prozess
    Verbalisierungsstrategien von Ereignissen und Zusammenhängen
    historische Zeugnisse
    soziologische Kategorien
    Jäger, Viehzüchter, Bauern, Metall, Vorratswirtschaft, Entstehung Hochkultur, Schrift,  Kultur & Gesellschaft in Griechenland & Imperum Romanum, Etrusker u.a.
    fächerübergreifend mit Sprachfächern, spez. Deutsch
    Arten und Interpretation von historischen Zeugnissen im Bezug zur behandelten Zeit
    Vom Stammesverband zur Stadtkultur
    Orientierung
     
    einen Bezug von Phänomenen aus der Vergangenheit zur eigenen Person oder Gegenwart herstellen
    den Einfluss von vergangenen Phänomenen und Ereignissen für die Gegenwart aufzeigen und deren möglichen Einfluss auf die Zukunft
    abschätzen
    historische Kontinuitäten und Diskontinuitäten erkennen
    Werturteile miteinander vergleichen und diskutieren
    Interessen und Werte, die für das Handeln von Menschen in der Vergangenheit bestimmend waren, erkennen
    für die eigene Biographie relevante Bezugspunkte in der Vergangenheit
    punktuelle Vergleiche, historische Längsschnittbetrachtung, Entwicklungslinien
    Beständigkeiten und Traditionen sowie Zäsuren und Brüche in der Geschichte
    Merkmale von Werturteilen
    Handlungsmotive und Lebenswelten von Menschen in der Vergangenheit
    Landeskunde: Tirol in der Frühzeit; Familiengeschichte, biografisches Projekt, Namenskunde, 
    ausgewählte Hochkulturen, z.B. mesoamerikanische oder asiatische 
    Schwerpunkt: Technik/Naturwissenschaften & Geschichte (mit Bezug zum fächerübergreifenden Fach) 
    anhand von Quellenanalyse und Einschätzung von eigenen und fremden Texten (z.B. Fachliteratur)
    Schöpfungsmythen

     

    Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 2.Klasse
    Überfachliche Zusammenarbeit
    Wahrnehmung von Veränderungen in der Zeit und im Raum
    Schwerpunkt: Mittelalter 
    Bezug zu überfachlichen Kompetenzen
    in der eigenen Gegenwart und Umgebung Erscheinungen, Gegebenheiten und Spuren, die in die Vergangenheit verweisen, erkennen
    Geschichte in Produkten der Geschichtskultur erkennen und differenziert betrachten
    Funktionsweise von historischen Gegenständen, Produktionsprozessen und –verfahren beschreiben
    Fragen an die Vergangenheit stellen und Wege der Beantwortung aufzeigen
    Beispiele historischer Prozesshaftigkeit
    fiktive Texte, Medienprodukte, Fest- und Erinnerungskultur historischen Charakters
    Wirtschaftsformen, Technolo-giestand und Lebensweisen in unterschiedlichen Epochen
    grundlegende Kenntnisse archäologischer und historischer Arbeitsweise
    Mittelalter in Meran und Tirol
    Die Welt der Burgen, "Stadt", Lehrausgang, Museumsbesuch, Projekt, Ausstellungen
    Grundherrschaft, Lehenswesen, Stände, Handel, Seefahrt, Frühkapitalismus
    Methoden der Forschung, Was ist "Wissenschaft"?

    Die fachübergreifende Zusammenarbeit wird themenbezogen bewusst mit geeigneten Fächern gesucht, wobei sich in erster Linie folgende eignen:
    Deutsch, Geschichte, Religion, Italienisch, Englisch, Recht und Wirtschaft, Naturwissenschaftliche Fächer.
    Gerade in der ersten Klasse wird dem Geschichteschwerpunkt Technik entsprechend die Zusammenarbeit mit den technischen Fächern angestrebt.

    Erschließung von Quellen und zusammenfassenden Darstellungen
     
    Fragen und Vermutungen anhand von Quellen und zusammenfassenden Darstellungen überprüfen
    in Quellen und zusammenfassenden Darstellungen verschiedene Ereignisse erkennen, Personen und Rollen identifizieren sowie Phänomene erfassen
    Zeugnisse zeitlich und geografisch einordnen
    Autoren und Autorinnen von historischen Zeugnissen identifizieren und charakterisieren
    sich in Umgebungen zurechtfinden, die Darstellungen und Zeugnisse über die Vergangenheit aufbewahren
    Unterschied zwischen Quelle und Darstellung sowie zwischen Faktum und Hypothese
    verschiedene Formen der Quellenanalyse und der Darstellungen
    Übersicht über historische Epochen und geografische Räume Lokal- und Regionalgeschichte
    unterschiedliche Perspektiven in der Wahrnehmung von Augenzeugen
    Merkmale und Funktionsweise von Archiven, Museen, Sammlungen, auch virtueller Art
    anhand von Quellen zur Epoche (z.B. Geschichtskarten, Schaubilder, schriftl. & gegenständliche Quellen)
    anhand von Quellen zur Epoche
    anhand von Zeugnissen zur Epoche
    anhand von Zeugnissen zur Epoche
    Lehrausgänge zur Epoche (Museen, Ausstellungen, Burgen, Klöster etc.)
    Interpretation von Geschichte
     
    Ereignisse ordnen, Sachverhalte und Personen zueinander in Beziehung setzen
    in erzählenden und erklärenden Darstellungen Ursache und Wirkung identifizieren
    historisches Wissen in Form einer Erzählung oder Erklärung darbieten
    Vergleiche und Verknüpfungen zu anderen historischen Zeugnissen herstellen
    soziale Unterschiede und Hierarchien erkennen und als Deutungsmuster anwenden
    Personen, Ereignisse und Sachverhalte
    Kausalketten im historischen Prozess
    Verbalisierungsstrategien von Ereignissen und Zusammenhängen
    historische Zeugnisse
    soziologische Kategorien
    Reich Karl des Großen, Königsherrschaft, Investiturstreit, Kultur, Stadt, Renaissance, Entdeckungen, Reformation, Entstehung Nationalstaat, Beginn "neue Zeit" u.a.
    fächerübergreifend mit Sprachfächern, spez. Deutsch
    anhand von Zeugnissen zur Epoche
    Schwerpunkt: Minderheiten & Außenseiter, mit außereurop. Bezug (Randgruppen, Macht & Ohnmacht, Herrschaft & Unter-drückung, Kolonialismus u.a.). 
    Orientierung
     
    einen Bezug von Phänomenen aus der Vergangenheit zur eigenen Person oder Gegenwart herstellen
    den Einfluss von vergangenen Phänomenen und Ereignissen für die Gegenwart aufzeigen und deren möglichen Einfluss auf die Zukunft
    abschätzen
    historische Kontinuitäten und Diskontinuitäten erkennen
    Werturteile miteinander vergleichen und diskutieren
    Interessen und Werte, die für das Handeln von Menschen in der Vergangenheit bestimmend waren, erkennen
    für die eigene Biographie relevante Bezugspunkte in der Vergangenheit
    punktuelle Vergleiche, historische Längsschnittbetrachtung, Entwicklungslinien
    Beständigkeiten und Traditionen sowie Zäsuren und Brüche in der Geschichte
    Merkmale von Werturteilen
    Handlungsmotive und Lebenswelten von Menschen in der Vergangenheit
    Landeskunde: Tirol im Mittelalter
    Schwerpunkt: Minderheiten & Außenseiter, mit außereurop. Bezug (Randgruppen, Macht & Ohnmacht, Herrschaft & Unter-drückung, Kolonialismus u.a.). 
    "Reiche" im Mittelalter, Territorialstaat, Bsp. u.a. Grafschaft Tirol
    anhand von Quellenanalyse und Einschätzung von eigenen und fremden Texten (z.B. Fachliteratur)
    Königsherrschaft, christliches Weltbild

     

    Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 3.Klasse Überfachliche Zusammenarbeit
    Wahrnehmung von Veränderungen in der Zeit und im Raum   Bezug zu überfachlichen Kompetenzen
    Materialien oder Zeitzeugen suchen und finden, die über spezifische Themen der Vergangenheit Auskunft geben können
    Elemente der Geschichts- und Erinnerungskultur erkennen, benennen und unterscheiden
    verschiedene Formen historischer Recherche
    Darstellung und Vermarktung von geschichtlichen Ereignissen und Personen im Alltag in ihren verschiedenen Ausprägungen
    Zeugnisse Renaissance und Barock in Tirol
    Entdeckungsfahrten, "der neue Bürger", frühe Globalisierung, auch in Zusammenarbeit mit Kulturreise

    Die fachübergreifende Zusammenarbeit wird themenbezogen bewusst mit geeigneten Fächern gesucht, wobei sich in erster Linie folgende eignen:
    Deutsch,  Religion, Italienisch, Englisch, Rechts- und Wirtschaftskunde, naturwissenschaftliche, auch technische Fächer (Industrialisierung).

    Erschließung von Quellen und zusammenfassenden Darstellungen
     
    verschiedene Quellenarten und zusammenfassende Darstellungen unterscheiden, beschreiben und charakterisieren sowie deren Relevanz und Zuverlässigkeit beurteilen
    geschichtskulturelle Darstellungsformen analysieren und auf ihre historische Aussagekraft beurteilen
    Quellenarten, Methoden der Quellenkritik
    historische und gesellschaftliche Kontextualisierung geschichtskultureller Erscheinungen
    anhand von Quellen zur Epoche (z.B. Geschichtskarten, Schaubilder, schriftl. & gegenständliche Quellen)
    historische Texte zur Epoche (literarische Texte, Sachtexte), Karikaturen, Gemälde, event. passende Lektüre in Deutsch
    Interpretation von Geschichte  
    unterschiedliche Quellen zu derselben Person, zu demselben Ereignis bzw. Sachverhalt vergleichen
    Vermutungen zu Intentionen von Quellen und Darstellungen äußern
    Perspektiven verschiedener Beteiligter in konkreten historischen Situationen unterscheiden
    unterschiedliche Quellen zu derselben Person, zu demselben Ereignis bzw. Sachverhalt vergleichen
    Vermutungen zu Intentionen von Quellen und Darstellungen äußern
    Perspektiven verschiedener Beteiligter in konkreten historischen Situationen unterscheiden
    ausgewählte historische Persönlichkeiten & Ereignisse
    Quellen und Darstellungen zu Entdeckungsreisen, Reformation, Absolutismus, Aufklärung, Barock
    ausgewählte historische Persönlichkeiten & Ereignisse
    Orientierung  
    Zeugnisse und Ereignisse zeitlich und geografisch einordnen
    in der Geschichtserkenntnis eine Hilfe für die Orientierung in der Gegenwart und für die Gestaltung der Zukunft sehen
    Interessen und Werte, die für das Handeln von Menschen in der Vergangenheit bestimmend waren, erkennen und analysieren
    Handlungsnormen vergangener Epochen in Beziehung zu geltenden Normen setzen
    Handlungsalternativen in konkreten Situationen und Kontexten aufzeigen und diskutieren
    Übersicht über historische Epochen Lokal- und Regionalgeschichte
    Exemplarität und Modellcharakter von Lebensentwürfen und Entwicklungen
    persönliche, politische, religiöse und ökonomische Motive und Ursachen für menschliches Handeln
    unterschiedliche Wertesysteme und ihr gesellschaftlicher Hintergrund
    historische und aktuelle Fallbeispiele
    Überblick verschaffen anhand von Karten, Dokumenten, interaktiven Medien u.a. zu den behandelten Epochen
    ausgewählte historische Persönlichkeiten & Prozesse
    ausgewählte Beispiele aus der Zeit der Entdeckungsreisen, Reformation, Absolutismus, Aufklärung, Barock
    ausgewählte Beispiele (z.B. Religion & Politik)
    zu ausgewählten historischen Persönlichkeiten & Ereignissen zu den behandelten Epochen

     

    Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 4.Klasse Überfachliche Zusammenarbeit
    Wahrnehmung von Veränderungen in der Zeit und im Raum   Bezug zu überfachlichen Kompetenzen
    Materialien oder Zeitzeugen suchen und finden, die über spezifische Themen der Vergangenheit Auskunft geben können
    Elemente der Geschichts- und Erinnerungskultur erkennen, benennen und unterscheiden
    verschiedene Formen historischer Recherche
    Darstellung und Vermarktung von geschichtlichen Ereignissen und Personen im Alltag in ihren verschiedenen Ausprägungen
    Napoleonische Einflüsse, Tiroler Freiheitskämpfe & Erinnerungen daran, frühe Industriezeugnisse
    Kampf um demokratische Rechte, soziale Frage, auch fächerübergreifend mit Deutsch (Bsp. Junges Deutschlöand, Biedermeier, Naturalismus)

    Die fachübergreifende Zusammenarbeit wird themenbezogen bewusst mit geeigneten Fächern gesucht, wobei sich in erster Linie folgende eignen:
    Deutsch,  Religion, Italienisch, Englisch, Rechts- und Wirtschaftskunde, naturwissenschaftliche, auch technische Fächer (Industrialisierung).

    Erschließung von Quellen und zusammenfassenden Darstellungen  
    verschiedene Quellenarten und zusammenfassende Darstellungen unterscheiden, beschreiben und charakterisieren sowie deren Relevanz und Zuverlässigkeit beurteilen
    geschichtskulturelle Darstellungsformen analysieren und auf ihre historische Aussagekraft beurteilen
    Quellenarten, Methoden der Quellenkritik
    historische und gesellschaftliche Kontextualisierung geschichtskultureller Erscheinungen
    anhand von Quellen zur Epoche (z.B. Geschichtskarten, Schaubilder, schriftl. & gegenständliche Quellen)
    historische Texte zur Epoche (literarische Texte, Sachtexte), Karikaturen, Gemälde, event. passende Lektüre in Deutsch
    Interpretation von Geschichte  
    unterschiedliche Quellen zu derselben Person, zu demselben Ereignis bzw. Sachverhalt vergleichen
    Vermutungen zu Intentionen von Quellen und Darstellungen äußern
    Perspektiven verschiedener Beteiligter in konkreten historischen Situationen unterscheiden
    Verfahren zur Erkenntnis von Multiperspektivität sowie zur Konstruktion historischer Objektivität
    bewusste und unbewusste Interessen bei der Entstehung von Quellen und Darstellungen
    Multiperspektivität und Relativität der Wahrnehmung
    ausgewählte historische Persönlichkeiten & Ereignisse
    Quellen und Darstellungen zu: Ära der Revolutionen, Industrialisierung, Imperialismus, Nationalismus
    ausgewählte historische Persönlichkeiten & Ereignisse
    Orientierung  
    Zeugnisse und Ereignisse zeitlich und geografisch einordnen
    in der Geschichtserkenntnis eine Hilfe für die Orientierung in der Gegenwart und für die Gestaltung der Zukunft sehen
    Interessen und Werte, die für das Handeln von Menschen in der Vergangenheit bestimmend waren, erkennen und analysieren
    Handlungsnormen vergangener Epochen in Beziehung zu geltenden Normen setzen
    Handlungsalternativen in konkreten Situationen und Kontexten aufzeigen und diskutieren
    Übersicht über historische Epochen Lokal- und Regionalgeschichte
    Exemplarität und Modellcharakter von Lebensentwürfen und Entwicklungen
    persönliche, politische, religiöse und ökonomische Motive und Ursachen für menschliches Handeln
    unterschiedliche Wertesysteme und ihr gesellschaftlicher Hintergrund
    historische und aktuelle Fallbeispiele
    Überblick verschaffen anhand von Karten,Dokumenten, interaktiven Medien u.a. zu den behandelten Epochen
    ausgewählte historische Persönlichkeiten & Prozesse
    ausgewählte Beispiele aus der Ära der Revolutionen, Industrialisierung, Imperialismus, Nationalismus
    ausgewählte Beispiele (z.B. Freiheit)
    zu ausgewählten historischen Persönlichkeiten & Ereignissen zu den behandelten Epochen

     

    Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 5.Klasse Überfachliche Zusammenarbeit
    Wahrnehmung von Veränderungen in der Zeit und im Raum   Bezug zu überfachlichen Kompetenzen
    historische Zeugnisse und Quellen zeitlich und räumlich zuordnen, ihren Informationswert gewichten und in Zusammenhänge einbetten
    Lokal- und Regionalgeschichte, Südtirol-Autonomie
    italienischer, österreichischer und deutscher Kontext
    europäische und globale Zusammenhänge
    Südtirol-Geschichte vom 1. WK bis heute, Einblick in aktuelle Problematiken,Querschnitte (z.B. Architekturgeschichte, Gedenkstätten/Denkmäler …)

    Die fachübergreifende Zusammenarbeit wird themenbezogen bewusst mit geeigneten Fächern gesucht, wobei sich in erster Linie folgende eignen:
    Deutsch,  Religion, Italienisch, Englisch, Rechts- und Wirtschaftskunde, naturwissenschaftliche, auch technische Fächer (Industrialisierung).

    Erschließung von Quellen und zusammenfassenden Darstellungen  
    historische Prozesse und Strukturen analysieren und erklären und den Bezug zur Gegenwart herstellen
    Perspektiven unterschiedlicher Akteure vergleichen und Hypothesen dazu formulieren
    historische Prozesse und Strukturen,
    Zeitgeschichte
    Akteure, Perspektiven und Ereignisse
    Überblick europäische und Globalgeschichte des 20.-21. Jh.s mit Schwerpunktsetzung 
    Ausgewählte Persönlichkeiten und Akteure, auch Gruppierungen und Mächte der Geschichte des 20.-21. Jh.s, Begegnung mit Zeitzeugen
    Interpretation von Geschichte  
    Sinnbildungsmuster in historischen Erzählungen und Erklärungen wahrnehmen
    historische Erzählungen und Erklärungen
    fächerübergreifend mit der Literatur des 20. Jh.s, Zeitzeugenberichte (Text, Film), nach Möglichkeit Begegnung mit Zeitzeugen
    Orientierung  
    die Zeitabhängigkeit von Erkenntnissen der Geschichtswissenschaft wahrnehmen
    Darstellungsformen von gesellschaftlichen und geschichtlichen Ereignissen und Prozessen
    Einige Arten der Geschichtsschreibung: z.B.  Begriffs-, Global-, politische Geschichte, ideologische (z.B.) marxistische Geschichtsschreibung, 

     

    A.Bewertungskriterien

    FACHCURRICULUM

    BEWERTUNGSKRITERIEN GESCHICHTE

    Klassen: TFO 1. Bienn., 2. Bienn. u. 5. Klasse

    Didaktische und methodische Hinweise in Bezug auf die Bewertung

    Die Bewertung berücksichtigt die verschiedenen Kompetenzbereiche und Fertigkeiten, wie sie von den Rahmenrichtlinien des Landes vorgesehen sind, stützt sich auf schriftliche, grafische, mündliche und/oder praktische Leistungserhebungen und andere geeignete Bewertungselemente. Sie nutzt geeignete Methoden und Instrumente, z.B. Schularbeiten, Tests, Kontrolle der Hausarbeiten, Ergebnisse von Gruppenarbeiten, Recherche, Referate und mündliche Prüfungsgespräche.
    Die periodische Bewertung der Fertigkeiten und Kenntnisse erfolgt mit einer Ziffernnote. Die Beobachtung der Kompetenzen und der Entwicklung des Schülers erfolgt kontinuierlich und wird in einem einheitlichen Raster festgehalten. Dazu zählen beispielsweise Engagement, Eigenständigkeit, aktives Arbeiten, soziales Verhalten, Einsatz, Mitarbeit, Kreativität, Originalität, Kritikfähigkeit..

    Bewertungskriterien: Kompetenzbereiche und Kompetenzen

    Im Folgenden sind Kriterien und Aspekte genannt, die bei der Bewertung der Schülerleistung herangezogen werden. Dabei wird der persönliche Entwicklungsstand berücksichtigt.

    • Themenbezogene Kriterien
    • Aspekt Vernetzung/Verankerung des Themas; Aspekt der Breite/Tiefe der Verankerung im bereits vorhandenen Wissen; Aspekt der Adaption, inwieweit das Thema zu eigen gemacht wurde: z.B. durch Übernahme der Fachbegriffe.
    • Personale Kriterien
    • Aspekt der Reflexion über das eigene Lernen, Vorgehen, Umfang und Relevanz des Erkenntnisgewinnes; Aspekt der zunehmenden Selbständigkeit im Erarbeiten; Aspekt der Originalität, Eigenständigkeit im Ansatz, mit der an die Aufgabenstellung herangegangen wird.
    • Soziale Kriterien
    • Aspekt der Einschätzung der erbrachten Leistung; Aspekt der (sprachlichen) Verfügbarkeit der erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten; Aspekt der Arbeitsorganisation im Team; Aspekt der Kontaktaufnahme mit Drittpersonen, d.h. Expertenmeinungen einbeziehen.
    • Methodenbezogene Kriterien
    • Verwendung von Arbeitstechniken; Gestaltung und Gliederung der Ergebnisse; Arbeitsorganisation;

    Wahl der Formen

    selbständigen Lernens

    Anwendung historischer Erkenntnisse auf Gegenwart

    Darstellung historischer Inhalte-Zusammenhänge
    Eigenständige Primär- und Sekundärquellenrecherche
    Perspektivische Beurteilung historischer Ereignisse

    Anmerkungen

    Überprüfung von schriftlichen Lernkontrollen: Wird die Hälfte der Punktezahl bei einer Lernkontrolle erreicht, ist die Bewertung noch nicht eindeutig positiv.
    Verweigerte Arbeit: Verweigerte Arbeiten, trotz Ersatztermins (z. B. nicht abgegebene Lernkontrollen, verweigerte Referate oder Prüfungen), führen zu einer eindeutig negativen Bewertung.

    A.2.3.7.10 Informatik

    FACHCURRICULUM Informatik

    (1. Biennium Technologische Fachoberschule (alle TFOs)

     

    Ziele

    Aufgabe des Informatik-Unterrichts ist es, den Schülerinnen und Schülern die wichtigsten theoretischen Grundlagen der Informations-wissenschaften zu vermitteln, ihre Beherrschung von Instrumenten der Informatik zu steigern und ihr Bewusst-sein für den Nutzen und die Grenzen der Anwendung der Instrumente zu sensibilisieren. Im ersten Biennium werden die Lernenden befähigt, geeignete Strategien für das Lösen von Problemen, das Analysieren und Interpretieren von Daten zu finden, auch mithilfe von grafischen Darstellungs-methoden zu Schlussfol-gerungen zu gelangen und die Möglichkeiten der Informatik bewusst zu nutzen.

    Der Informatikunterricht ist fächerübergreifend angelegt und vernetzt sich mit den Fächern Mathematik, Physik, Chemie, Technologien und technisches Zeichnen, Angewandte Technologien und wissenschaftliches Arbeiten. Dabei werden die allen Fächern gültigen gemeinsamen Strukturen, Methoden und informatischen Konzepte sichtbar gemacht.

     

    Kompetenzen am Ende des 1.Bienniums

    Die Schülerin, der Schüler kann

    • die informationstechnischen Instrumente und Netze für das eigene Lernen, die fachliche Recherche,
    • Materialsammlung und Vertiefung nutzen
    • die modernen Formen der visuellen und multimedialen Kommunikation auch bezüglich der Ausdrucksstrategien und der technischen Kommunikationsinstrumente im Netz entdecken und sachgerecht nutzen
    • Daten analysieren, interpretieren, verarbeiten und unter Nutzung innovativer Methoden und Techniken präsentieren
    • in verschiedenen Situationen und Kontexten Verfahren und Techniken nutzen, um innovative Lösungswege und Verbesserungsmöglichkeiten zu finden
    • Technologien, Methoden und Instrumente nutzen, um sich rational, kritisch und verantwortungsvoll mit der Wirklichkeit auseinanderzusetzen

     

    1. Biennium

    Nur in der 1. Klasse

    Überfachliche Zusammenarbeit

    Bezug zu überfachlichen Kompetenzen

    Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte der 1. Klasse
    Die funktionalen Eigenschaften eines Computers benennen und beschreiben Aufbau und Komponenten eines Computers kennen Hardware und Software, benennen und erkennen. Technische Eigenschaften verstehen und erklären können. Funktionen eines Betriebsystems

    Computerbenutzung im Allgemeinen.

     

     

    Referate und PP Präsentationen in jedem Fach. Medien- kompetenzen

    Die grundlegenden Funktionen eines Betriebssystems verstehen und gezielt nutzen können. Struktur und Funktionen eines Betriebssystems wissen Betriebsysteme und deren Funktionen verstehen und Grundlagen anweden. Einige Betriebssysteme kennen EDV-Kenntnisse werden in allen Fächern benötigt, besonders aber in Mathematik, Physik und Chemie (Protokolle und Messdaten, statistische Auswertungen). Auch werden sicherlich in sprachlichen Fächern Online Recherchen und Vorträge von den Schülern abverlangt, was von Ihnen einen Umgang von speziellen Programmen erfordert
    Anwendungen zum Erstellen von Texten, zu Berechnungen, grafischen Darstellungen und zur Verwaltung der Daten nutzen. Hilfsprogramme und Anwendungssoftware kennen und anwenden können Anwendungsprogramme anwenden können, MS Office, Opensource Programme. Die wichtigsten technischen Anwendungen kennen
    Probleme analysieren, modellieren und mittels Anwenderprogramme bearbeiten

    Algorithmen und ihre

     

     

    Darstellung, Daten und ihre Codierung, Prinzipien der Logik, Boolesche Algebra verstehen und kennen.

    Mit MS EXCEL eine statistische Übung durchführen und Daten auswerten Mathematik, Physik, Auswertung von Daten
    Funktionen, Struktur und Charakteristiken des Internets anwenden und kennen Grundlagen der Programmierung kennen Suchstrategien und Filterfunktionen im Internet, Wikipedia, Onlinekatalogen Recherchen in jedem Fach, wahrscheinlich besonders in Sprachfächern
    Quellen und Daten technischer, wissenschaftlicher und wirtschaftlicher Art im Internet suchen und bewerten können Einfache Programme in einer strukturierten Programmiersprache entwickeln Datensicherung, Privacy Urheberrecht.Daten und Codierung. Zahlensysteme.Einheit der Speicherung.Bit und Byte Einsatz von Moodle in verschiedensten Fächern
    Das Netz für die Tätigkeiten der zwischenmenschlichen Kommunikation verantwortungsvoll nutzen Kommunikationswerkzeu ge verantwortungsvoll nutzen und kennen

    Aspekte verschiedener Kommunikationsvorgänge analysieren und diese Werkzeuge verantwortungsvoll umsetzen.

     

     

    Moodlebenutzer sein. Blogs

    Die Grenzen und Risiken der Nutzung des Netzes erkennen und dabei vor allem den Schutz der Privatsphäre berücksichtigen Datensicherheit, Rechtsvorschriften zur Privacy und zum Urheberrecht kennen und respektieren Urheberrechte, Datenschutzkodex, Freeware, Shareware, kostenpflichtige Software  

    A.Bewertungskriterien

    FACHCURRICULUM

    BEWERTUNGSKRITERIEN IN INFORMATIK

    Klassen: TFO 1. Biennium

    Didaktische und methodische Hinweise in Bezug auf die Bewertung

    Der Unterricht wechselt je nach Kompetenzziel und Klassensituation zwischen Einzel-, Partner- und Gruppenarbeiten, Lehrervortrag, Schülerreferate, Arbeits- und Wochenpläne, Arbeit am PC. Im Unterricht sollen unterschiedliche Arbeitsformen eingesetzt werden:

    • Einzel-, Partner-, Gruppen- und Klassenarbeiten
    • Verschiedene Formen mündlicher und schriftlicher Äußerungen (Referate, Vorträge)
    • Fragen zum Unterrichtsstoff

    Art und Häufigkeit der Überprüfungen

    Einzel-, Partner-, Gruppen- und Klassenarbeiten; mündliche und schriftliche Fragen und Aufgaben (Referate, Vorträge ...)

    Gewichtung: alle "1"
    Bewertung des Lernfortschritts: wird berücksichtigt
    Individuelle Bildungspläne werden berücksichtigt
    Mitarbeitsnote: kann vergeben werden

    Bewertungskriterien: Kompetenzbereiche und Kompetenzen

    • mit den gängigsten Software-Programmen umgehen und sie für das eigene Lernen und die Kommunikation
    • im Netz zielgerichtet einsetzen
    • unter Nutzung innovativer Methoden und Techniken Daten suchen, analysieren, interpretieren, organisieren,
    • verarbeiten, darstellen und präsentieren
    • Programmiersprache beherrschen
    • Möglichkeiten und Grenzen der Informatik innerhalb des kulturellen und sozialen Kontextes, in dem sie angewandt wird, bewusst wahrnehmen und reflektieren
    • sich selbstständig neue Anwendungen und Informatiksysteme erschließen

    A.2.3.7.11 Mathematik

    Fachcurriculum

    1. bis 5. Klasse

    Ziele

    Im Mathematikunterricht erhalten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit wirtschaftliche, technische, natürliche und soziale Erscheinungen und Vorgänge mit Hilfe der Mathematik wahrzunehmen, zu verstehen und unter Nutzung mathematischer Gesichtspunkte zu beurteilen. Die Schülerinnen und Schüler lernen die Mathematik mit ihrer Sprache, ihren Symbolen, Bildern und Formeln in ihrer Bedeutung für die Beschreibung und Bearbeitung von inn und außermathematischen Aufgaben und Problemen kennen und begreifen und erwerben allgemeine Problemlösefähigkeit. Der Mathematikunterricht trägt auch dazu bei, dass Schülerinnen und Schüler den historischen und sozialen Wert der Mathematik und deren Beitrag zur Entwicklung der Wissenschaften und der Kultur erkennen sowie ein Bild von Mathematik entwickeln, das Theorie-, Verfahrens- und Anwendungsaspekt in ausgewogener Weise umfasst.

    Der Mathematikunterricht bietet Einblick in die Mathematik als Wissenschaft und orientiert sich an der Fachsystematik der mathematischen Lerninhalte, aber ermöglicht auch Lernen in vielfältigen kontextbezogenen Situationen, die in einem engen sachlichen Zusammenhang mit der von den Schülerinnen und Schülern täglich erlebten Umwelt und auch mit anderen Unterrichtsfächern stehen.

    Zudem bietet der Unterricht im Fach Mathematik den Schülerinnen und Schülern eine wissenschaftspropädeutische Studienorientierung.

    Kompetenzen am Ende des 1. Bienniums

    Die Schülerin, der Schüler kann

    • mit symbolischen, formalen und technischen Elementen der Mathematik umgehen: mit Variablen, Termen, Gleichungen, Funktionen, Diagrammen, Tabellen arbeiten, Techniken und Verfahren im realen Kontext anwenden, mathematische Werkzeuge wi Formelsammlungen, Taschenrechner, Software und spezifische informationstechnische Anwendungen sinnvoll und reflektiert einsetzen
    • mathematische Darstellungen verwenden: verschiedene Formen der Darstellung von mathematischen Objekten aus allen inhaltlichen Bereichen je nach Situation und Zweck auswählen, anwenden, analysieren und interpretieren, Beziehungen zwischen Darstellungsformen erkennen und zwischen ihnen wechseln
    • Probleme mathematisch lösen: geeignete Lösungsstrategien für Probleme finden, auswählen und anwenden, vorgegebene und selbst formulierte Probleme bearbeiten
    • mathematisch modellieren: Sachsituationen in mathematische Begriffe, Strukturen und Relationen übersetzen, im jeweiligen mathematischen Modell arbeiten, Ergebnisse situationsgerecht prüfen und interpretieren
    • mathematisch argumentieren: Vermutungen begründet äußern, mathematische Argumentationen, Erläuterungen und Begründung entwickeln, Schlussfolgerungen ziehen, Lösungswege beschreiben und begründen
    • kommunizieren: das eigene Vorgehen, Lösungswege und Ergebnisse dokumentieren,
    • verständlich darstellen und präsentieren, auch unter Nutzung geeigneter Medien, die Fachsprache adressatengerecht verwenden, Aussagen und Texte zu mathematischen Inhalten verstehen und überprüfen

    Kompetenzen am Ende der 5. Klasse

    Die Schülerin, der Schüler kann:

    • mit symbolischen, formalen und technischen Elementen der Mathematik umgehen: mit Variablen, Termen, Gleichungen, Funktionen, Diagrammen, Tabellen arbeiten, Techniken und Verfahren im realen Kontext anwenden
    • Abstraktions- und Formalisierungsprozesse, Verallgemeinerungen und Spezialisierungen erkennen und anwenden mathematische Werkzeuge wie Formelsammlungen, Taschenrechner, Software und spezifische informationstechnischen Anwendungen sinnvoll und reflektiert einsetzen
    • mathematische Darstellungen verwenden: verschiedene Formen der Darstellung von mathematischen Objekten aus allen inhaltlichen Bereichen je nach Situation und Zweck nutzen und zwischen ihnen wechseln, Darstellungsformen analysieren und interpretieren, ihre Angemessenheit, Stärken und Schwächen und gegenseitigen Beziehungen erkennen und bewerten
    • Probleme mathematisch lösen: in innermathematischen und realen Situationen mathematisch relevante Fragen und Probleme formulieren, für vorgegebene und selbst formulierte Probleme geeignete Lösungsstrategien auswählen und anwenden, Lösungswege beschreiben, vergleichen und bewerten mathematisch modellieren: technische, natürliche, soziale und wirtschaftliche Erscheinungen und Vorgänge mit Hilfe der Mathematik verstehen und unter Nutzung mathematischer Gesichtspunkte beurteilen, Situationen in mathematische Begriffe, Strukturen und Relationen übersetzen, im jeweiligen mathematischen Modell arbeiten, Ergebnisse situationsgerecht interpretieren und prüfen, Grenzen und Möglichkeiten der mathematische Modelle beurteilen
    • mathematisch argumentieren: Situationen erkunden, Vermutungen aufstellen und schlüssig begründen, mathematische Argumentationen, Erläuterungen, Begründungen entwickeln, Schlussfolgerungen ziehen, Beweismethoden anwenden, Lösungswege beschreiben und begründen
    • kommunizieren und kooperieren: Mathematische Sachverhalte verbalisieren, begründen, Lösungswege und Ergebnisse dokumentieren, verständlich und in unterschiedlichen Repräsentationsformen darstellen und präsentieren, auch unter Nutzung geeigneter Medien, die Fachsprache korrekt und adressatengerecht verwenden Aussagen und Texte zu mathematischen Inhalten erfassen, interpretieren und reflektieren gemeinsame Arbeit an innermathematischen und außermathematischen Problemen planen und organisieren Über gelernte Themen der Mathematik reflektieren, sie zusammenfassen, vernetzen und strukturieren

    BEWERTUNGSKRITERIEN

    Klassen: TFO 1. Bienn., 2. Bienn. u. 5. Klasse

    Didaktische und methodische Hinweise in Bezug auf die Bewertung

    Um die Lernfortschritte der Schüler/innen ständig zu überprüfen, werden mündliche Prüfungen, Tests und Schularbeiten gemacht: pro Semester werden vier bis fünf Lernzielkontrollen durchgeführt

    Gewichtung: unterschiedlich - die Gewichtung wird jeweils mitgeteilt Bewertung des Lernfortschritts: wird berücksichtigt

    Individuelle Bildungspläne werden berücksichtigt

    Mitarbeitsnote: wird vergeben

     

    Bewertungskriterien: Kompetenzbereiche und Kompetenzen

    Bewertet werden:

    • das Problemlösevermögen;
    • die Rechenfertigkeit und die Genauigkeit;
    • die korrekte Interpretation der Lösungen und das Prüfen derselben auf Sinnhaftigkeit; die korrekte Verwendung von Begriffen und Symbolen
    • die Beherrschung der Fachsprache und die Fähigkeit des Argumentierens; der allgemeine Überblick über die Stoffgebiete;
    • die Mitarbeit, Teamarbeit und das selbständige Arbeiten

     

    1. Biennium

    Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 1. Kl.

    Zahl und Variable

    mit Zahlen und Größen, Variablen und Termen
    arbeiten und rechnen
    die Zahlenmengen, ihre Struktur, Ordnung und Darstellung, die reellen Zahlen  
    Zahldarstellungen und Term-strukturen verstehen, gegebene arithmetische und algebraische Sachverhalte in unterschiedliche, der Situation angemessene mathematische Darstellungen übertragen und zwischen Darstellungsformen wechseln Potenzen und Wurzeln,
    wissenschaftliche Schreibweise
    algebraische Ausdrücke
    Operationen und ihre Eigenschaften
     
    Gleichungen und Ungleichungen sowie Systeme von Gleichungen und Ungleichungen lösen verschiedene Lösungsverfahren logische Verknüpfungszeichen; Zehnerpotenzen; Mengen und ihre Verknüpfungen; Rechnen mit natürlichen, ganzen und rationalen Zahlen; Rechnen mit Variablen und Termen; Rechnen mit Polynomen; Rechnen mit algebraischen Brüchen;
    Situationen und Sachverhalte mathematisieren und Probleme lösen heuristische und experimentelle, analytische und algorithmische Problemlösestrategien

    lineare Gleichungen und Ungleichungen; Definitionsmenge und Lösungsmenge; lineare Bruchgleichungen und Bruchungleichungen; Umformen von Formeln; Textaufgaben;

    Aussagen zur Zulässigkeit, Genauigkeit und Korrektheit arithmetischer und algebraischer Operationen und Lösungswege machen und bewerten sowie Rechenabläufe dokumentieren Regeln der Arithmetik und Algebra  

    Ebene und Raum

    die wichtigsten geometrischen Objekte der Ebene und des Raums erkennen und beschreiben

    Grundbegriffe der euklidischen Geometrie Grundbegriffe: Punkt, Gerade, Strecke, Strahl, Winkel, Dimension;
    Dreieck: Eigenschaften, besondere Dreiecke;
    Kreis und Kreisteile;
    grundlegende geometrische Konstruktionen händisch und auch mit entsprechender Software durchführen, Konstruktionsabläufe dokumentieren die kartesische Ebene, das Koordinatensystem, Lagebeziehungen von Geraden zueinander, elementare geometrische Transformationen und ihre Invarianten, dynamische Geometriesoftware Grundkonstruktionen; Kongruenz; Symmetrie; elementare geometrische Transformationen und ihre Invarianten; Vektoren, ihre Darstellung und Operationen, Einbettung ins Koordinatensystem; Geometrie-Software;
    mit Vektoren operieren und diese Operationen geometrisch und in physikalischen Kontext deuten Vektoren, ihre Darstellung und Operationen  
    geometrische Größen der wichtigsten Figuren und Körper bestimmen Größen und ihre Maße, Eigenschaften, Umfang und Fläche der Polygone, Kreisumfang und Kreisfläche,Oberfläche und Volumen  
    in einfachen realen Situationen geometrische Fragestellungen entwickeln und Probleme geometrischer Art lösen, dabei Computer und andere Hilfsmittel einsetzen Eigenschaften von Flächen und Körpern, Kongruenz und Ähnlichkeit, Satzgruppe des Pythagoras Polygone und ihre Eigenschaften, insbesondere das Dreieck; Kreisumfang und Kreisfläche;
    mathematische Argumente nennen, die für ein bestimmtes geometrisches Modell oder einen bestimmten geometrischen Lösungsweg sprechen geometrische Beziehungen  

    Relationen und Funktionen

     

    den Begriff der Funktion verstehen verschiedene Darstellungsformen von Funktionen Definition und graphische Darstellung von Funktionen;
    Definitionsbereich und Wertemenge; verschiedene Funtkionen; Defintionsmenge und Wertemenge
    Relationen zwischen Variablen erkennen und durch eine mathematische Funktion formalisieren direkte und indirekte Proportionalität  
    Funktionseigenschaften beschreiben, die Graphen verschiedener Funktionen in der kartesischen Ebene erkennen und darstellen verschiedene Funktionstypen und deren charakteristische Eigenschaften direkte und indirekte Proportionalität; die lineare Funktion und ihre Eigenschaften;
      Problemlösephasen, Lösungsverfahren  
    funktionale Zusammenhänge kontextbezogen interpretieren und Aussagen zur Angemessenheit machen Eigenschaften von Funktionen

    lineare Gleichungssyteme mit zwei Variablen: graphisches Verfahren; Einsetzungs-, Gleichsetzungs-, Additions- und Determinatenverfahren; lineare Gleichungssysteme mit drei Variablen; Textaufgaben;

    digitale Medien gezielt einsetzen   Funktionen und Anwendungsmöglichkeiten eines Computeralgebrasystems und anderer spezifischer Software sowie Online-Instrumente nutzen;
    algorithmische Problemlösestrategien entdecken und mit Hilfe von digitalen Medien erarbeiten

     Daten und Zufall

    statistische Erhebungen selbst planen, durchführen und die erhobenen Daten aufbereiten und analysieren Phasen einer statistischen Erhebung und Formen der Datenaufbereitung; Stichprobe und Grundgesamtheit, Arten von Daten, Zentralmaße und Streumaße Arbeitsweise der Statistik, Datenerhebung;
    Merkmal, Merkmalträger, Merkmalausprägung;
    Stichprobe und Grundgesamtheit;
    Absolute und relative Häufigkeiten; Mittelwerte (arithmetisches Mittel, Zentralwert bzw. Median, Modalwert)
    statistische Darstellungen aus verschiedenen Quellen lesen, analysieren, interpretieren und auf ihre Aussagekraft überprüfen verschiedene Formen der Datenaufbereitung und Darstellung Tabellen;
    Diagramme (Linien-, Balken-, Kreisdiagramm, Histogramm);
    Beispiele aus verschiedenen Quellen lesen und erfassen

    Zufallsexperimente veranschaulichen, die Ergebnismenge angeben und die Wahrscheinlichkeit von Ereignissen berechnen

    Ergebnismenge und Wahrscheinlichkeitsverteilung, relative Häufigkeit und Wahrscheinlichkeitsbegriff  

     

    1. Biennium

    Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 2. Kl.

    Zahl und Variable

    mit Zahlen und Größen, Variablen und Termen
    arbeiten und rechnen
    die Zahlenmengen, ihre Struktur, Ordnung und Darstellung, die reellen Zahlen  
    Zahldarstellungen und Term-strukturen verstehen, gegebene arithmetische und algebraische Sachverhalte in unterschiedliche, der Situation angemessene mathematische Darstellungen übertragen und zwischen Darstellungsformen wechseln

    Potenzen und Wurzeln, wissenschaftliche Schreibweise, algebraische Ausdrücke, Operationen und ihre Eigenschaften

    Erweiterung des Zahlensystems: Begriffserklärung für irrationale und reelle Zahlen; reelle Zahlen und ihre Eigenschaften; Definition der Wurzel als Potenz mit rationaler Hochzahl; Regeln für das Rechnen mit Wurzeln;
    Gleichungen und Ungleichungen sowie Systeme von Gleichungen und Ungleichungen lösen verschiedene Lösungsverfahren  
    Situationen und Sachverhalte mathematisieren und Probleme lösen heuristische und experimentelle, analytische und algorithmische Problemlösestrategien

    quadratische Gleichungen und Ungleichungen; quadratische Bruchgleichungen und Bruchungleichungen; Wurzelgleichungen; Lösen von Gleichungen höheren Grades mit Hilfe der Methode von Horner-Ruffini oder durch Substitution; Textaufgaben;

    Aussagen zur Zulässigkeit, Genauigkeit und Korrektheit arithmetischer und algebraischer Operationen und Lösungswege machen und bewerten sowie Rechenabläufe dokumentieren Regeln der Arithmetik und Algebra  

    Ebene und Raum

    die wichtigsten geometrischen Objekte der Ebene und des Raums erkennen und beschreiben Grundbegriffe der euklidischen Geometrie  
    grundlegende geometrische Konstruktionen händisch und auch mit entsprechender Software durchführen, Konstruktionsabläufe dokumentieren die kartesische Ebene, das Koordinatensystem, Lagebeziehungen von Geraden zueinander, elementare geometrische Transformationen und ihre Invarianten, dynamische Geometriesoftware  
    mit Vektoren operieren und diese Operationen geometrisch und in physikalischen Kontext deuten Vektoren, ihre Darstellung und Operationen  
    geometrische Größen der wichtigsten Figuren und Körper bestimmen Größen und ihre Maße, Eigenschaften, Umfang und Fläche der Polygone, Kreisumfang und Kreisfläche,Oberfläche und Volumen Trigonometrie im rechtwinkligen Dreieck; Ähnlichkeit von Dreiecken; Satzgruppe des Pythagoras; Strahlensätze; Ähnlichkeit im Kreis: Sehnensatz, Sekantensatz, Sekanten-Tangentensatz; regelmäßige Vielecke, Goldener Schnitt, Fünf- und Zehneck; Berechnung von Kreisteilen; Quader und Prisma; Pyramide und Pyramidenstumpf; Kegel und Kegelstumpf; Kugel und Kugelteile;
    in einfachen realen Situationen geometrische Fragestellungen entwickeln und Probleme geometrischer Art lösen, dabei Computer und andere Hilfsmittel einsetzen Eigenschaften von Flächen und Körpern, Kongruenz und Ähnlichkeit, Satzgruppe des Pythagoras  
    mathematische Argumente nennen, die für ein bestimmtes geometrisches Modell oder einen bestimmten geometrischen Lösungsweg sprechen geometrische Beziehungen  

    Relationen und Funktionen

    den Begriff der Funktion verstehen verschiedene Darstellungsformen von Funktionen  
    Relationen zwischen Variablen erkennen und durch eine mathematische Funktion formalisieren direkte und indirekte Proportionalität  
    Funktionseigenschaften beschreiben, die Graphen verschiedener Funktionen in der kartesischen Ebene erkennen und darstellen verschiedene Funktionstypen und deren charakteristische Eigenschaften

    die quadratische Funktion und ihre Eigenschaften; Potenzfuntkionen und ihre Eigenschaften; Wurzelfunktionen; Umkehrfunktionen

      Problemlösephasen, Lösungsverfahren  
    funktionale Zusammenhänge kontextbezogen interpretieren und Aussagen zur Angemessenheit machen Eigenschaften von Funktionen  
    digitale Medien gezielt einsetzen   Funktionen und Anwendungsmöglichkeiten eines Computeralgebrasystems und anderer spezifischer Software sowie Online-Instrumente nutzen;
    algorithmische Problemlösestrategien entdecken und mit Hilfe von digitalen Medien erarbeiten

    Daten und Zufall

    statistische Erhebungen selbst planen, durchführen und die erhobenen Daten aufbereiten und analysieren Phasen einer statistischen Erhebung und Formen der Datenaufbereitung; Stichprobe und Grundgesamtheit, Arten von Daten, Zentralmaße und Streumaße Klasseneinteilung; Klassenbreite; aufsummierte Häufigkeiten; geometrisches Mittel; Steumaße (Spannweite, mittlere lineare Abweichung, Varianz, Standardabweichung); Statistik mit Hilfe des Taschenrechners; Statistik am PC;
    statistische Darstellungen aus verschiedenen Quellen lesen, analysieren, interpretieren und auf ihre Aussagekraft überprüfen verschiedene Formen der Datenaufbereitung und Darstellung  
    Zufallsexperimente veranschaulichen, die Ergebnismenge angeben und die Wahrscheinlichkeit von Ereignissen berechnen Ergebnismenge und Wahrscheinlichkeitsverteilung, relative Häufigkeit und Wahrscheinlichkeitsbegriff Kombinatorik (Permutation, Variation, Kombination); Wahrscheinlichkeitsbegriff; Laplace-Wahrscheinlichkeit

    Überfachliche Zusammenarbeit

    Übergreifende Kompetenzen

    So bietet der Mathematikunterricht einerseits einen Einblick in die Mathematik als Wissenschaft für sich, andererseits ermöglicht er auch das Lernen in verschiedenen kontextbezogenen Situationen, denen die Schüler/innen in anderen Bereichen ihrer schulischen und außerschulischen Ausbildung begegnen.

    Wesentlich dabei ist auch der Einsatz von elektronischen Werkzeugen und Medien. Beim Arbeiten mit Lernplattformen sowie geeigneter mathematischer Software erhalten die Schüler/innen Gelegenheit, selbst tätig zu werden und Inhalte gemäß ihrem Lerntempo zu erarbeiten sowie eigenständig Zugänge zu verschiedenen Bereichen zu erlangen. Zusehends wird durch den Einsatz von geeigneter Software auch das Bewältigen von komplexeren Problemstellungen, die aufwändige Rechentätigkeit oder algorithmisches Arbeiten erfordern, ermöglicht.

    Zusammenarbeit mit den Fächern Physik und Technisch Zeichnen

    2. Biennium

    Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 3. Kl.

    Zahl und Variable

    die Notwendigkeit von Zahlbereichserweiterungen begründen, den Zusammenhang zwischen Operationen und deren Umkehrungen nutzen der Bereich der reellen und komplexen Zahlen, Gauß’sche Zahlenebene, Polarkoordinaten Definition und Einführung der komplexen Zahlen als Zahlenmenge - Rechnen in C, Einführung der Polarkoordinaten und der Gauß'schen Zahlenebene; Rechnen in kartesischen und Polarkoordinaten. Anwendung der komplexen Zahlen z.B. in der Elektrotechnik
    Eigenschaften und Gesetzmäßigkeiten erkennen und algebraisch beschreiben Folgen und Reihen, rekursiv definierte Zahlenfolgen  
    Algorithmen zur approximativen Lösung von Gleichungen nutzen Näherungsverfahren  
    die induktive und deduktive Vorgehensweise verstehen und nutzen
    Lehrsätze erläutern, Schlussfolgerungen nachvollziehen und Aussagen beweisen
    einfache Herleitungen und Beweise; Grundbegriffe der Aussagenlogik Auswahl aus verschiedenen Themenbereichen

    Ebene und Raum

    in realen und innermathematischen Situationen geometrische Größen bestimmen trigonometrische Beziehungen und Ähnlichkeitsbeziehungen Trigonometrische Funktionen im rechtwinkligen und allgemeinen Dreieck und im Einheitskreis; wichtige goniometrische Beziehungen; Summensätze;
    in realen und innergeometrischen Situationen geometrische Objekte in Koordinatendarstellung angeben und in vektorieller Form darstellen und damit geometrische Probleme lösen Vektoroperationen, Begriffe der analytischen Geometrie Definition und Darstellung von Vektoren; Rechnen mit vektoriellen Größen; Skalarprodukt und Vektorprodukt, Linearkombination von Vektoren. Anwendungen
    Probleme aus verschiedenen realen Kontexten mit Hilfe von linearen Gleichungssystemen und Ungleichungssystemen beschreiben und lösen Gauß’scher Algorithmus lineare Optimierung Anwendung von Gleichungssytemen und Ungleichungssystemen in verschiedenen Bereichen

    Relationen und Funktionen

    die qualitativen Eigenschaften einer Funktion beschreiben und für die grafische Darstellung der Funktion nutzen. verschiedene Funktionstypen Graph und Eigenschaften der allgemeinen trigonometrischen Funktionen sowie deren Umkehrfunktionen; Überlagerungen; Exponential - und Logarithmusfunktionen und deren Eigenschaften; y = coshx
    Gleichungen und Ungleichungen im Zusammenhang mit den jeweiligen Funktionen lösen besondere Punkte von Funktionsgraphen goniometrische Gleichungen, Exponential- und Logarithmengleichungen
    Grenzwerte berechnen und Ableitungen von Funktionen berechnen und interpretieren. Grenzwertbegriff, Differenzen- und Differentialquotient, Regeln für das Differenzieren einfacher Funktionen  
    sowohl diskrete als auch stetige Modelle von Wachstum sowie von periodischen Abläufen erstellen diskrete und stetige Funktionen

    Wachstum- und Zerfallsprozesse und Modellierung mit Hilfe mathematischer Methoden

    Probleme aus verschiedenen realen Kontexten mit Hilfe von Funktionen beschreiben und lösen und Ergebnisse unter Einbeziehung einer kritischen Einschätzung des gewählten Modells und seiner Bearbeitung prüfen und interpretieren Charakteristiken der verschiedenen Funktionstypen, Lösbarkeits- und Eindeutigkeitsfragen,
    Extremwertprobleme
     

    Daten und Zufall

    statistische Erhebungen planen und durchführen, um reale Problemstellungen zu untersuchen und datengestützte Aussagen zu tätigen statistisches Projektmanagement                                       
    Zusammenhänge zwischen Merkmalen und Daten darstellen und analysieren, statistische Kenngrößen berechnen, bewerten und interpretieren Kontingenztafeln, Streudiagramme, Regression, lineare Korrelation  
    in realen Kontexten Wahrscheinlichkeitsmodelle anwenden Wahrscheinlichkeitsmodelle und -regeln  

    2. Biennium

    Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 4.Kl.

    Zahl und Variable

    die Notwendigkeit von Zahlbereichserweiterungen begründen, den Zusammenhang zwischen Operationen und deren Umkehrungen nutzen der Bereich der reellen und komplexen Zahlen, Gauß’sche Zahlenebene, Polarkoordinaten  
    Eigenschaften und Gesetzmäßigkeiten erkennen und algebraisch beschreiben Folgen und Reihen, rekursiv definierte Zahlenfolgen

    Definition von Zahlenfolgen (rekursiv und explizit) als Funktion; Eigenschaften und Darstellung, Grenzwertbegriff; Spezielle Zahlenfolgen (arithmetisch, geometrisch, harmonisch) und ihre Gesetzmäßigkeiten.

    Definition von Zahlenreihen; Eigenschaften; endliche und unendliche Reihen; Konvergenz von Reihen; Spezielle Zahlenreihen (arithmetisch, geometrisch, harmonisch) und ihre Gesetzmäßigkeiten.

    Anwendung der Folgen und Reihen z.B. in der Zinsrechnung, die Eulersche Zahl als Grenzwert

    Algorithmen zur approximativen Lösung von Gleichungen nutzen Näherungsverfahren Numerische Lösung von Gleichungen als Grenzwert von iterativen Prozessen; z.B. Regula Falsi, Newtonverfahren
    die induktive und deduktive Vorgehensweise verstehen und nutzen
    Lehrsätze erläutern, Schlussfolgerungen nachvollziehen und Aussagen beweisen
    einfache Herleitungen und Beweise Grundbegriffe der Aussagenlogik Auswahl aus verschiedenen Themenbereichen

    Ebene und Raum

    in realen und innermathematischen Situationen geometrische Größen bestimmen trigonometrische Beziehungen und Ähnlichkeitsbeziehungen  
    in realen und innergeometrischen Situationen geometrische Objekte in Koordinatendarstellung angeben und in vektorieller Form darstellen und damit geometrische Probleme lösen Vektoroperationen, Begriffe der analytischen Geometrie  
    Probleme aus verschiedenen realen Kontexten mit Hilfe von linearen Gleichungssystemen und Ungleichungssystemen beschreiben und lösen Gauß’scher Algorithmus lineare Optimierung Anwendung von Gleichungssytemen und Ungleichungssystemen in verschiedenen Bereichen

    Relationen und Funktionen

    die qualitativen Eigenschaften einer Funktion beschreiben und für die grafische Darstellung der Funktion nutzen. verschiedene Funktionstypen Polynomfunktionen n-ten Grades, gebrochen-rationale Funktionen, Wiederholung aller bsiher behandelten Funktionstypen
    Gleichungen und Ungleichungen im Zusammenhang mit den jeweiligen Funktionen lösen besondere Punkte von Funktionsgraphen

    Polstellen, Lücken, Asymptoten, Achsenschnittpunkte, Extrempunkte, Wendepunkte, Sattelpunkte

    Grenzwerte berechnen und Ableitungen von Funktionen berechnen und interpretieren. Grenzwertbegriff, Differenzen- und Differentialquotient, Regeln für das Differenzieren einfacher Funktionen Grenzwertbegriff bei Funktionen, Stetigkeit und Unstetigkeit, Differenzierbarkeit und Differentiationsregeln
    sowohl diskrete als auch stetige Modelle von Wachstum sowie von periodischen Abläufen erstellen diskrete und stetige Funktionen Wachstum- und Zerfallsprozesse und Modellierung mit Hilfe mathematischer Methoden
    Probleme aus verschiedenen realen Kontexten mit Hilfe von Funktionen beschreiben und lösen und Ergebnisse unter Einbeziehung einer kritischen Einschätzung des gewählten Modells und seiner Bearbeitung prüfen und interpretieren Charakteristiken der verschiedenen Funktionstypen, Lösbarkeits- und Eindeutigkeitsfragen,
    Extremwertprobleme
    Symmetrien, Monotonieverhalten, Modellierung von Optimierungsaufgaben mit Hilfe der Differentialrechnung

    Daten und Zufall

    statistische Erhebungen planen und durchführen, um reale Problemstellungen zu untersuchen und datengestützte Aussagen zu tätigen statistisches Projektmanagement Erhebung und Verwenden von Daten, unter anderem in verschiedenen fachrichtungspezifischen Anwendungsbereichen
    Zusammenhänge zwischen Merkmalen und Daten darstellen und analysieren, statistische Kenngrößen berechnen, bewerten und interpretieren Kontingenztafeln, Streudiagramme, Regression, lineare Korrelation Kontingenztafel, insbesondere die Vierfeldertafel; bedingte Wahrscheinlichkeit
    in realen Kontexten Wahrscheinlichkeitsmodelle anwenden Wahrscheinlichkeitsmodelle und -regeln Wiederholung des Wahrscheinlichkeitsbegriff am Beispiel der Laplace-Wahrscheinlichkeit; Rechenregeln für Wahrscheinlichkeiten

    5. Klasse

    Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 5. Kl.

    Zahl und Variable

    das Änderungsverhalten von Funktionen und den Einfluss von Parametern auf die qualitativen Eigenschaften einer Funktion erfassen und beschreiben und für die grafische Darstellung der Funktion nutzen Eigenschaften verschiedener Funktionstypen, notwendige und hinreichende Bedingungen für lokale Extrem- und Wendestellen Wiederholung und Vertiefung der Differentialrechnung bei Diskutieren von Funktionen und beim Lösen von Optimierungsaufgaben
    das Integral von elementaren Funktionen berechnen Stammfunktion, Integrierbarkeit, bestimmtes Integral, Integrationsverfahren Definition und Herleitung des bestimmten und unbestimmten Integrals; Stammfunktion und Integratiosmethoden; einfache Beispiele
    verschiedene Deutungen des bestimmten Integrals geben sowie Flächen und Volumen mit Hilfe der Integralrechnung bestimmen

    Hauptsatz der Differential- und Integralrechnung

    Anwendungen des Integrals in fachrichtungsrelevanten Themenbereichen
    fachrichtungs- bzw. schwerpunktsspezifische Probleme bearbeiten lineare Differenzialgleichungen Funktionenreihen, Interpolation von Funktionen
    numerische Verfahren
    einfache lineare Differentialgleichungen erster und zweiter Ordnung mit Anwendungen aus fachrichtungsrelevanten Bereichen.
    Begriff und Idee beim Entwickeln von einfachen Funktionenreihen und insbesondere von Taylorreihen; Anwendung z.B. bei der numerischen Integration
    Prozesse aus der Technik sowie aus den Wirtschaftswissenschaften, den Natur- und Sozialwissenschaften anhand von gegebenem Datenmaterial mittels bekannter Funktionen, auch durch Nutzung von Rechnern, modellieren und verschiedene Modelle vergleichen sowie ihre Grenzen beurteilen Konzept des mathematischen Modells Funktionen in zwei und mehreren Variablen Optimierungsprobleme Einführung und Darstellung von einfachen Funktionen in zwei Variablen; die partielle Ableitung und einfache Extremaufgaben; Anwendung z.B. Lineare Regression

    Daten und Zufall

    statistische Informationen und Daten unterschiedlichen Ursprungs bewerten und zu Zwecken der begründeten Prognose nutzen Stichprobentheorie, statistische Kenngrößen Wiederholung und Vertiefung von statistischen Kenngrößen (Streuuungsmaße und Lagemaße)
    Wahrscheinlichkeitsverteilungen von Zufallsgrößen bestimmen; die Eigenschaften diskreter und stetiger Wahrscheinlichkeitsverteilungen nutzen Zufallsgröße, ihre Wahrscheinlichkeitsverteilung, Erwartungswert, Varianz und Standardabweichung
    Binomialverteilung, Normalverteilung
    Begriff der Zufallsgröße; Definition und Veranschaulichung von Wahrscheinlichkeitsverteilung an Hand der Binomial- und der Normalverteilung; Erwartungswert, Varianz und Standardabweichung an Hand der Binomial- und der Normalverteilung;
    Hypothesentests durchführen und erklären die Bedeutung statistischer Testverfahren Exemplarische Erklärung von einfachen statistischen Testverfahren

     

    Überfachliche Zusammenarbeit

    Übergreifende Kompetenzen

    Der Mathematikunterricht befähigt den Schüler/die Schülerin, selbständig im alltäglichen Leben auftretende Probleme mathematischer Natur zu untersuchen, ermöglicht ihm/ihr das Bearbeiten von Aufgaben und Themen aus verschiedensten Anwendungsbereichen vor allem aus den technischen Fächer und bietet außerdem einen tieferen Einblick in die Denk- und Arbeitsweise der Mathematik. Die Schülerinnen und Schüler lernen die Mathematik mit ihrer Sprache, ihren Symbolen und Formeln und Lösungsstrategien sowie Verfahren kennen und erkennen, wo und in welchen Bereichen die erworbenen Kenntnisse sinnvoll eingesetzt werden können. So bietet der Mathematikunterricht einerseits einen Einblick in die Mathematik als Wissenschaft für sich, andererseits ermöglicht er auch das Lernen in verschiedenen kontextbezogenen Situationen, denen die Schüler/innen in anderen Bereichen ihrer schulischen und außerschulischen Ausbildung begegnen. Wesentlich dabei ist auch der Einsatz von elektronischen Werkzeugen und Medien. Beim Arbeiten mit Lernplattformen sowie geeigneter mathematischer Software erhalten die Schüler/innen Gelegenheit, selbst tätig zu werden und Inhalte gemäß ihrem Lerntempo zu erarbeiten sowie eigenständig Zugänge zu verschiedenen Bereichen zu erlangen.

    Zusehends wird durch den Einsatz von geeigneter Software auch das Bewältigen von komplexeren Problemstellungen, die aufwändige Rechentätigkeit oder algorithmisches Arbeiten erfordern, ermöglicht. Zusammenarbeit mit den fachrichtungsspezifischen Fächern.

    A.Bewertungskriterien

    FACHCURRICULUM

    BEWERTUNGSKRITERIEN  MATHEMATIK

    Klassen: TFO 1. Bienn., 2. Bienn. u. 5. Klasse

    Didaktische und methodische Hinweise in Bezug auf die Bewertung

    Um die Lernfortschritte der Schüler/innen ständig zu überprüfen, werden mündliche Prüfungen, Tests und Schularbeiten gemacht:
    pro Semester werden vier bis fünf Lernzielkontrollen durchgeführt

    Gewichtung: unterschiedlich - die Gewichtung wird jeweils mitgeteilt
    Bewertung des Lernfortschritts: wird berücksichtigt
    Individuelle Bildungspläne werden berücksichtigt
    Mitarbeitsnote: wird vergeben

    Bewertungskriterien: Kompetenzbereiche und Kompetenzen

    Bewertet werden:

    • das Problemlösevermögen;
    • die Rechenfertigkeit und die Genauigkeit;
    • die korrekte Interpretation der Lösungen und das Prüfen derselben auf Sinnhaftigkeit;
    • die korrekte Verwendung von Begriffen und Symbolen
    • die Beherrschung der Fachsprache und die Fähigkeit des Argumentierens;
    • der allgemeine Überblick über die Stoffgebiete;
    • die Mitarbeit, Teamarbeit und das selbständige Arbeiten

    A.2.3.7.12 Physik

    FACHCURRICULUM PHYSIK

    Technologische Fachoberschule 1. Biennium

    Ziele

    Der Physikunterricht ermöglicht den Jugendlichen eine aktive Auseinandersetzung mit physikalischen und technischen Phänomenen, Situationen und Problemstellungen, die handlungsorientiert erschlossen werden. Jugendliche sollen sich in aktuellen und gesellschaftsrelevanten Bereichen der Natur und Technik orientieren können, um in Zukunft kritisch und verantwortlich mit physikalischen und technischen Alltagsproblemen umzugehen und eigenverantwortliche Entscheidungen treffen zu können. Um Entwicklungen einschätzen zu können, erhalten Schülerinnen und Schüler Einblick in die Arbeitswelt von Menschen mit Berufen aus dem naturwissenschaftlichen Bereich und insbesondere in die physikalische Forschungsarbeit.

    Schwerpunkt des Physikunterrichts ist das experimentelle Arbeiten und Lernen im Labor, die Anwendung korrekter wissenschaftlicher Methoden und die direkte Beobachtung von Phänomenen.

    Die Schülerinnen und Schüler lernen den Umgang mit technischen Geräten und sorgen für eine sichere Anwendung, arbeiten in Kleingruppen zusammen, beobachten Vorgänge, sammeln Daten, dokumentieren und interpretieren.

    Eine besondere Stellung nimmt dabei die Weiterentwicklung grundlegender Vorstellungen und Konzepte ein welche auf die erlernten Fakten und Begriffe gründet. Eine umfassende detaillierte Behandlung aller fachlichen Themenbereiche ist im ersten Biennium kaum möglich. Der Unterricht zielt daher darauf ab, den Schülerinnen und Schülern einen Überblick zu geben und ist durch exemplarisches Lernen in sinnvollen und für Jugendliche relevanten Kontexten gekennzeichnet.

    Geeignete Lernumgebungen innerhalb und außerhalb der Schule werden genutzt. Schülerinnen und Schüler setzen eigenverantwortlich informationstechnische Mittel beim Lernen, Recherchieren und Vertiefen einplanen und dokumentieren Versuche und präsentieren Ergebnisse im fächerübergreifenden Kontext.

    Kompetenzen am Ende des 1. Bienniums

    Die Schülerin, der Schüler kann

    • Phänomene und Vorgänge der Natur beobachten und erforschen, sich mit naturwissenschaftlichen, technik- und umweltrelevanten Fragestellungen auseinandersetzen, diese mit vielfältigen sowie fachspezifischen Methoden untersuchen
    • experimentelle und technologische Methoden und Instrumente mit besonderer Aufmerksamkeit auf Sicherheit an Lebens- und Arbeitsorten, Schutz der Person und der Umwelt anwenden
    • Daten und Informationen experimentell und in verschiedenen Informationsquellen sammeln, ordnen, vergleichen, darstellen, gegebenenfalls mit Formeln und Symbolen beschreiben, veranschaulichen und interpretieren und in einer angemessenen Fachsprache wiedergeben und präsentierenDie Schülerin, der Schüler kann
    • Phänomene und Vorgänge der Natur beobachten und erforschen, sich mit naturwissenschaftlichen, technik- und umweltrelevanten Fragestellungen auseinandersetzen, diese mit vielfältigen sowie fachspezifischen Methoden untersuchen
    • experimentelle und technologische Methoden und Instrumente mit besonderer Aufmerksamkeit auf Sicherheit an Lebens- und Arbeitsorten, Schutz der Person und der Umwelt anwenden
    • Quantitative und qualitative Gesetzmäßigkeiten, Zusammenhänge und Wechselwirkungen von Physik und Technik erkennen, naturwissenschaftlichen Konzepten und Modellen zuordnen und beschreiben
    • die Tragweite, Grenzen und gesellschaftliche Relevanz von wissenschaftlichen Entdeckungen und physikalisch und technologischen Innovationen einschätzen und zu aktuellen gesellschaftlichen Fragen kritisch Stellung nehmen

     

    BEWERTUNGSKRITERIEN

    Klassen: TFO 1. Biennium

    Didaktische und methodische Hinweise in Bezug auf die Bewertung

    Lernzielkontrolle und Bewertung erfolgen für die Theorienote hauptsächlich durch schriftliche Tests, wobei mindestens zwei und in der ersten Klasse möglichst drei Tests pro Semester durchgeführt werden. Außerdem werden auch der Erfolg bei den in der Lernplattform Moodle gestellten Hausaufgaben, sowie fallweise die aktive Mitarbeit im Unterricht, in die Bewertung mit angemessener Gewichtung einbezogen. Aus Zeitgründen wird auf das herkömmliche Prüfungsgespräch nur dann zurückgegriffen, wenn die Schüler mit den obgenannten Methoden eine ungenügende oder ihrer Meinung nach nicht entsprechende Bewertung erfahren.

    Für die Praxisnote werden die Versuchsprotokolle sowie das Verhalten der Schüler bei den praktischen Arbeiten bewertet. Dabei wird auch auf Genauigkeit, Sauberkeit und Zielstrebigkeit bei der Durchführung der Versuche geachtet. Bei Bedarf werden auch eigene Praktikumstests durchgeführt, bei denen die Schüler zeigen müssen, dass sie imstande sind, bereits durchgeführte Versuche selbständig korrekt durchzuführen.

    Gewichtung: alle "1"

    Bewertung des Lernfortschritts: wird berücksichtigt Individuelle Bildungspläne werden berücksichtigt Mitarbeitsnote: wird vergeben

    Bewertungskriterien: Kompetenzbereiche, Kompetenzen

    Ausdauer Bewertung Darstellen Erfassen

    Erkenntnisgewinnung Fachwissen

    Fleiß Kommunikation Lösen

    zeitgerechte Erledigung

    Weitere Hinweise

    Für eine positive Schlussbewertung müssen sowohl im praktischen als auch im theoretischen Teil die erforderlichen Mindestleistungen erbracht werden. Ist dies der Fall wird für die Gesamtnote der theoretische Teil mit etwa zwei Dritteln und der praktische Teil mit etwa einem Drittel gewichtet.

     

    1. Biennium

    Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 1. Kl.
    Messgeräte, Geräte und Materialien im Labor und im Alltag sachgemäß nutzen und dabei nötige Sicherheitsmaßnahmen einhalten einfache Messgeräte, Sicherheitsnormen Einführendes Experiment: Beobachtung fallender Körper
    Messungen durchführen, Fehler berechnen und die Zuverlässigkeit der Ergebnisse bewerten Messmethoden, physikalische Größen und Einheiten, SI- Einheiten, wissenschaftliche Notation und signifikante Stellen Längenmessung, Flächenmessung, Volumenmessung bei festen, flüssigen und gasförmigen Körpern. Umwandlung von Maßeinheiten
    physikalische und chemische Vorgänge voneinander unterscheiden grundlegende Merkmale physikalischer und chemischer Vorgänge wird im fächerübergreifenden Labor behandelt
    einfache Experimente durchführen und ein Arbeitsprotokoll verfassen, experimentelle Ergebnisse darstellen und interpretieren das physikalische Experiment Erstellung von Versuchsprotokollen zu allen Gruppenversuchen
    die Verwendung und die Merkmale naturwissenschaftlicher Modelle beschreiben verschiedene Modelle Besprechung der Modelle fester, flüssiger und gasförmiger Körper

    Mechanik

    die Begriffe Masse und Gewicht unterscheiden Masse und Gewichtskraft Kräfte verformen Körper oder ändern ihren Bewegungszustand.
    Messung der Dehnung einer Stahlfeder und eines Gummibandes in Abhängigkeit von der Spannkraft, Bestimmung der Federkonstante.
    Demonstration einiger Waagen. Bestimmung des Ortsfaktors aus Masse und Gewichtskraft.
    Bestimmung der Dichte von Festkörpern, von Flüssigkeiten und von Luft.
    Gleichgewichte in Flüssigkeiten und Gasen untersuchen Druck Versuche zur Allseitigkeit des Druckes und zur Druckmessung, Messung des Luftdruckes.
    Hydraulische Presse.
    Versuche zum Auftrieb in Flüssigkeiten und in Luft. Dichtebestimmungen über die Auftriebskraft. Cartesischer Taucher.
    Bewegungen beschreiben, Geschwindigkeit und Beschleunigung verstehen und beschreiben geradlinige und kreisförmige Bewegungen, gleichförmige Bewegung, Gesetze der Dynamik Untersuchung von geradlinigen Bewegungen mit dem Zeitmarkengeber.
    Inertialsysteme und beschleunigte Systeme beschreiben und vergleichen Rotationsbewegung eines starren Körpers, Trägheitsmoment, Drehimpuls  
    die Erhaltung des Impulses und des Drehimpulses erkennen und erklären Impuls als Erhaltungsgröße, Erhaltungssätze  
    die Energieumwandlung bei Haushaltsgeräten analysieren und Möglichkeiten der Energieeinsparung aufzeigen Energie, Arbeit, Leistung Demonstration verschiedener Vorgänge, bei denen Energieumwandlungen stattfinden.
    Messung von Kraft und Weg bei einfachen Arbeitsgeräten und Vergleich der genutzten und der verrichteten Arbeit.
    Messung der Reibungskraft für verschiedene Paarungen von Reibflächen.
    Messungen an einem Wagen mit Pufferfeder oder an einer Federpistole, Bestimmung des Wirkungsgrades einfacher Maschinen.
    Messung von Kraft, Weg und Zeit bei praktischen Vorgängen. Berechnung der Leistung. Erhebung der Leistungsaufnahme von Haushaltsgeräten.
    Bestimmung des Wirkungsgrads eines Dynamos mit Getriebe und eines Elektromotors.
    Bestimmung des Wirkungsgrads beim Erwärmen von Wasser

    Thermodynamik

    das Verhalten von festen, flüssigen und gasförmigen Körpern bei Temperaturänderung beobachten und beschreiben Ausdehnung von Feststoffen, Flüssigkeiten und Gasen, Aggregatzustände und Phasenübergänge Beobachtung des Verhaltens von festen, flüssigen und gasförmigen Körpern bei Temperaturänderung.
    Demonstration verschiedener Thermometer. Kalibrierung eines Thermometers
    Messung der Längenausdehnung von Festkörpern. Bolzensprengapparat, Bimetallstreifen mit Anwendung. Messung der Volumenausdehnung von Flüssigkeiten.

    die Formen der Übertragung von Wärmeenergie beschreiben und die von einem Körper übertragene Wärmemenge berechnen mithilfe des thermodynamischen Kreisprozesses die Funktionsweise einer Wärmekraftmaschine erklären

    Temperatur und Temperaturmessung, innere Energie, Wärme als Energieform, Wärmekapazität
    Umwandlungen von Energie und thermodynamische Prozesse, Hauptsätze der Thermodynamik
    die Formen der Übertragung von Wärmeenergie beschreiben und die von einem Körper übertragene Wärmemenge berechnen mithilfe des thermodynamischen Kreisprozesses die Funktionsweise einer Wärmekraftmaschine erklären

    Elektrizitätslehre und Magnetismus

        Bau einfacher Stromkreise. Untersuchung der Leitfähigkeit von Festkörpern
    Vergleich verschiedener Modelle des elektrischen Stromkreises.
    Stromstärke und Spannung in unverzweigten und verzweigten Stromkreisen messen elektrische Ströme, aktive und passive Elemente in einem Stromkreis, elektrische Leistung, Joulesche Wärme Messung der Stromstärke an verschie-denen Stellen eines unverzweigten Stromkreises. Messung der Gesamt-stromstärke bei Reihen- und Parallel-schaltung von zwei gleichen Verbrauchern.
    Demonstration der Vorgänge in einem Druckwasserkreislauf als Modell des elektrischen Stromkreises.
    Spannungs- und Strommessungen in einer Reihen- und in einer Parallelschaltung.
    Aufladen von zwei Kondensatorplatten mittels Reibungselektrizität und Beobachtung des Ladungsausgleichs über eine Glimmlampe. Versuche zur Kraftwirkung zwischen geladenen Körpern.
    Untersuchung der Leitfähigkeit verschiedener Metalle.
    Messung von Spannung und Stromstärke an einem Konstantandraht oder an einem Festwiderstand. Demonstration verschiedener technischer Messung von Spannung und Stromstärke an einem Eisendraht und/oder an einer Glühlampe
    Messung von Spannung und Stromstärke bei einigen Geräten mit bekannter Leistung.
    Messung von Spannung und Stromstärke an Konstantandrähten mit verschiedenen Längen und Querschnitten. Bestimmung des spezifischen Widerstands einiger Materialien.
    das Verhalten eines Widerstandes und eines Kondensators bei Gleich- und Wechselstrom erklären Kondensator  
    die Kraftwirkungen in elektrischen und magnetischen Feldern untersuchen, erkennen und beschreiben elektrische Ladung, elektrisches und magnetisches Feld, Grundlagen des Magnetismus, Lorentzkraft Demonstration der Reibungselektrizität, Entladungen über eine Glimmlampe
    verschiedene elektromagnetische Wellen einordnen Spektrum elektromagnetischer Wellen  

    Optik und Wellenlehre

    Gesetzmäßigkeiten der Strahlenoptik erforschen Reflexionsgesetz, Brechung                                     
    die Bildentstehung an einfachen optischen Geräten veranschaulichen Abbildungen durch Linsen, Funktionsweise einiger optischer Instrumente  
    die Ausbreitung und Überlagerung von Wellen beschreiben transversale und longitudinale Wellen, Superpositionsprinzip, Töne und Klänge  

     

    1. Biennium

    Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 2. Kl.
    Messgeräte, Geräte und Materialien im Labor und im Alltag sachgemäß nutzen und dabei nötige Sicherheitsmaßnahmen einhalten einfache Messgeräte, Sicherheitsnormen                                                                                                           
    Messungen durchführen, Fehler berechnen und die Zuverlässigkeit der Ergebnisse bewerten Messmethoden, physikalische Größen und Einheiten, SI- Einheiten, wissenschaftliche Notation und signifikante Stellen  
    physikalische und chemische Vorgänge voneinander unterscheiden grundlegende Merkmale physikalischer und chemischer Vorgänge  
    einfache Experimente durchführen und ein Arbeitsprotokoll verfassen, experimentelle Ergebnisse darstellen und interpretieren das physikalische Experiment  
    die Verwendung und die Merkmale naturwissenschaftlicher Modelle beschreiben verschiedene Modelle  

    Mechanik

    die Begriffe Masse und Gewicht unterscheiden Masse und Gewichtskraft Beobachtung der Wirkung von mehreren Kräften. Addition von Kräften mit dem Kräfteparallelogramm.
    Zerlegung einer Kraft in Komponenten
    Messung der Drehwirkung einer Kraft
    Das Gleichgewicht am Hebel, der Kettentrieb am Fahrrad.
    Bestimmung des Kippmoments,
    Bestimmung der Schwerpunktslage von Körpern,
    Messung der Auflagerkräfte
    Gleichgewichte in Flüssigkeiten und Gasen untersuchen Druck  
    Bewegungen beschreiben, Geschwindigkeit und Beschleunigung verstehen und beschreiben geradlinige und kreisförmige Bewegungen, gleichförmige Bewegung, Gesetze der Dynamik  
    Inertialsysteme und beschleunigte Systeme beschreiben und vergleichen Rotationsbewegung eines starren Körpers, Trägheitsmoment, Drehimpuls Bestimmung der Drehzahl eines Elektromotors
    Kraft als Ursache für die Änderung des Bewegungszustandes (ev. am Beispiel der Beschleunigung eines Autos).
    Messung der Weg-Zeit-Abhängigkeit beim freien Fall (Fallgerät oder Zeitmarkengeber).
    Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Kraft und Beschleunigung.
    Beobachtung der Wirkung einer Kraft senkrecht zur Bewegungsrichtung.
    Messung der Zentralkraft.

    die Erhaltung des Impulses und des Drehimpulses erkennen und erklären

    Impuls als Erhaltungsgröße, Erhaltungssätze  
    die Energieumwandlung bei Haushaltsgeräten analysieren und Möglichkeiten der Energieeinsparung aufzeigen Energie, Arbeit, Leistung  

    Thermodynamik

    das Verhalten von festen, flüssigen und gasförmigen Körpern bei Temperaturänderungbeobachten und beschreiben Ausdehnung von Feststoffen, Flüssigkeiten und Gasen, Aggregatzustände und Phasenübergänge  
    die Formen der Übertragung von Wärmeenergie beschreiben und die von einem Körper übertragene Wärmemenge berechnen mithilfe des thermodynamischen Kreisprozesses die Funktionsweise einer Wärmekraftmaschine erklären Temperatur und Temperaturmessung, innere Energie, Wärme als Energieform, Wärmekapazität
    Umwandlungen von Energie und thermodynamische Prozesse, Hauptsätze der Thermodynamik
    Temperatur und Temperaturmessung, innere Energie, Wärme als Energieform, Wärmekapazität
    Umwandlungen von Energie und thermodynamische Prozesse, Hauptsätze der Thermodynamik

    Elektrizitätslehre und Magnetismus

    Stromstärke und Spannung in unverzweigten und verzweigten Stromkreisen messen elektrische Ströme, aktive und passive Elemente in einem Stromkreis, elektrische Leistung, Joulesche Wärme  
    das Verhalten eines Widerstandes und eines Kondensators bei Gleich- und Wechselstrom erklären Kondensator  
    die Kraftwirkungen in elektrischen und magnetischen Feldern untersuchen, erkennen und beschreiben elektrische Ladung, elektrisches und magnetisches Feld, Grundlagen des Magnetismus, Lorentzkraft Kraftwirkung von Magneten,
    Ablenkung einer Magnetnadel in der Nähe eines stromführenden Leiters. Kraftwirkung in der Nähe einer stromdurchflossenen Spule (ohne und mit Eisenkern).
    Modellversuch zum Dreheiseninstrument.
    Kraft auf einen stromführenden Leiter im Magnetfeld (Leiterschaukel). Kraft zwischen stromdurchflossenen Leitern. Strahlablenkung in der Braun'schen Röhre.
    Modellversuch zum Drehspulmessgerät
    Versuche zum Elektromotor (Gleichstrommotor).
    Induktionsversuche mit einem Permanentmagneten. Umkehrung des Leiterschaukel-Versuches. Induktionsversuche mit einem Elektromagneten.
    Versuche zum Transformator.
    verschiedene elektromagnetische Wellen einordnen Spektrum elektromagnetischer Wellen Spektrum elektromagnetischer Wellen

    Optik und Wellenlehre

    Gesetzmäßigkeiten der Strahlenoptik erforschen Reflexionsgesetz, Brechung                                         
    die Bildentstehung an einfachen optischen Geräten veranschaulichen Abbildungen durch Linsen, Funktionsweise einiger optischer Instrumente  
    die Ausbreitung und Überlagerung von Wellen beschreiben transversale und longitudinale Wellen, Superpositionsprinzip, Töne und Klänge  

    A.Bewertungskriterien

    FACHCURRICULUM

    BEWERTUNGSKRITERIEN  PHYSIK

    Klassen: TFO 1. Biennium

    Didaktische und methodische Hinweise in Bezug auf die Bewertung

    Lernzielkontrolle und Bewertung erfolgen für die Theorienote hauptsächlich durch schriftliche Tests, wobei mindestens zwei und in der ersten Klasse möglichst drei Tests pro Semester durchgeführt werden. Außerdem werden auch der Erfolg bei den in der Lernplattform Moodle gestellten Hausaufgaben, sowie fallweise die aktive Mitarbeit im Unterricht, in die Bewertung mit angemessener Gewichtung einbezogen. Aus Zeitgründen wird auf das herkömmliche Prüfungsgespräch nur dann zurückgegriffen, wenn die Schüler mit den obgenannten Methoden eine ungenügende oder ihrer Meinung nach nicht entsprechende Bewertung erfahren.
    Für die Praxisnote werden die Versuchsprotokolle sowie das Verhalten der Schüler bei den praktischen Arbeiten bewertet. Dabei wird auch auf Genauigkeit, Sauberkeit und Zielstrebigkeit bei der Durchführung der Versuche geachtet. Bei Bedarf werden auch eigene Praktikumstests durchgeführt, bei denen die Schüler zeigen müssen, dass sie imstande sind, bereits durchgeführte Versuche selbständig korrekt durchzuführen.

    Gewichtung: alle "1"
    Bewertung des Lernfortschritts: wird berücksichtigt
    Individuelle Bildungspläne werden berücksichtigt
    Mitarbeitsnote: wird vergeben

    Bewertungskriterien: Kompetenzbereiche, Kompetenzen

    • Ausdauer
    • Bewertung
    • Darstellen
    • Erfassen
    • Erkenntnisgewinnung
    • Fachwissen
    • Fleiß
    • Kommunikation
    • Lösen
    • zeitgerechte Erledigung

    Weitere Hinweise

    Für eine positive Schlussbewertung müssen sowohl im praktischen als auch im theoretischen Teil die erforderlichen Mindestleistungen erbracht werden. Ist dies der Fall wird für die Gesamtnote der theoretische Teil mit etwa zwei Dritteln und der praktische Teil mit etwa einem Drittel gewichtet.

    A.2.3.7.13 Planung und Bauwesen

    FACHCURRICULUM  PLANUNG UND BAUWESEN

     Ziele

    2.   Biennium und 5. Klasse, Schwerpunkt Bauwesen, Umwelt und Raumplanung

    Der Unterricht im Fach Planung und Bauwesen ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern, in den verschiedenen Fachteilbereichen die wissenschaftlichen Kriterien betreffend die Zuverlässigkeit der Kenntnisse und die daraus folgenden Schlussfolgerungen kennen zu lernen. Die Schülerinnen und Schüler lernen die geografischen, ökologischen und territorialen Aspekte der natürlichen und vom Menschen geprägten Umwelt zu betrachten, die Verbindungen mit den demografischen, ökonomischen, sozialen und kulturellen Strukturen herzustellen und die im Laufe der Zeit erfolgten Veränderungen zu analysieren.

    Ebenso wird der Wert und das Potential des Kunst- und Umwelterbes und deren korrekte Nutzung und Valorisierung im Unterricht thematisiert.

    Kompetenzen am Ende der 5. Klasse

    Die Schülerin, der Schüler kann

    • Baumaterialien im Bezug auf deren Anwendung und deren Verarbeitungsverfahren auswählen
    • Methoden der Planung, Schätzung und Realisierung von Konstruktionen und Bauwerken geringen Ausmaßes in nicht seismischen Gebieten anwenden und dabei auch in die Problematiken bezüglich der Energieeinsparung im Bauwesen eingreifen
    • angemessene Instrumente zur grafischen Darstellung von Projekten und Erhebungen anwenden Methoden und Techniken der Projektsteuerung anwenden, technische Berichte und Dokumente verfasse und Arbeitsprozesse dokumentieren.

     

    Didaktische und methodische Hinweise in Bezug auf die Bewertung

    Schularbeit:

    a) Grundsätzlich werden 3 SA im 1.Semester und 2-3 SA im zweiten Semester durchgeführt, da aufgrund von Projektarbeiten, Maturasimulation o.Ä. auf eine SA verzichtet werden kann.

    b) Offene Fragestellungen in Form von Rechenübungen u/o offene Fragen zu theoretischen Inhalten

    Test:

    a) 1-2 Test pro Semester, die wie mündliche Prüfungen gewichtet werden

    b) Gezielte offene Fragestellungen um ein kontinuierliches Lernen und Mitarbeiten zu bewirken

    Mündliche Prüfung:

    a) Jeder Schüler wird über das gesamte Schuljahr 1-2 Mal einer mündlichen Leistungskontrolle unterzogen

    b) Überprüfung der Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten mit besonderem Augenmerk auf Fachkompetenz und Terminologie

    Projektarbeit:

    a) Semester begleitende Übungen in graphischer und/oder numerischer Form, um die theoretischen Grundlagen in praxisnahen Beispielen umzusetzen.

    b) Umgangsform mit CAD-Programmen, Rechenfertigkeiten und richtige Anwendung von Messinstrumenten

    Präsentation:

    a) 1-2 Präsentationen pro Jahr

    b) Vertiefung der Medienkompetenz und Anwendung der sprachlichen Ausdrucksweise werden bei einem zielgruppenorientierten Vortrag bewertet, ebenso die Recherche und das sichere Auftreten

    Hausaufgabe/Protokoll:

    a) Zur Wiederholung und Kontrolle der Inhalte in Form von Zeichen-, Mess- und Rechenübungen.

    b) Einhaltung einer formellen Struktur in Form von Sauberkeit, Übersichtlichkeit, Vollständigkeit und richtigen Ergebnissen.

     

    Gewichtung: alle "1"

    Bewertung des Lernfortschritts: wird berücksichtigt

    Individuelle Bildungspläne werden berücksichtigt

    Mitarbeitsnote: wird vergeben

     

    Bewertungskriterien: Kompetenzbereiche und Kompetenzen

    1...Medienkompetenz

    2...Teamfähigkeit und Sozialkompetenz

    3...Problemlösefähigkeit und vernetztes Denken

    4...Kommunikations- und Argumentationsfähigkeit

    5...Lern- und Planungskompetenz

    6...Rechenfertigkeit

    7...Sauberkeit

    8...Analyse- und Interpretationsfähigkeit

    Anmerkungen

    Schularbeit:

    c) 3, 5, 6, 7, 8

    Test:

    c) 3, 5, 6, 7, 8

    Mündliche Prüfung:

    c) 3, 4, 5, 8

    Projektarbeit:

    c) 1, 2, 3, 4, 6, 7, 8

    Präsentation:

    c)1, 4, 8

    Hausaufgabe/Protokoll:

    c) 3, 5, 6, 7, 8

     

    2. Biennium

    Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 3. Klasse
    die chemischen, physischen, mechanischen und technologischen Eigenschaften der traditionellen und innovativen Baumaterialien erkennen und vergleichen Eigenschaften der natürlichen und künstlichen Baumaterialien und deren Klassifizierung Grundbegriffe der Baustoffphysik, natürliche und künstliche Bausteine, Primärenergiebedarf und Umweltverträglichkeit
    Eigenschaften der Baumaterialien, Dämmung und Feinbearbeitung in Beziehung stellen und Verfahren der Verarbeitung anwenden Kriterien zur Verwendung und Verfahren zur Verarbeitung von Materialien  
    Materialien aufgrund der technologischen Eigenschaften, der Umweltbelastung und Umweltverträglichkeit unter Berücksichtigung ihres Verhaltens in den verschiedenen Einsatzbedingungen auswählen  Umweltbelastung und Umweltverträglichkeit von Materialien Hydraulische Bindemittel, Kalk, Zement, Gips, Gesteinskörnung für Mörtel und Beton
    bei der Durchführung technologischer Tests von Materialien mitarbeiten, technische Normen einhalten und Grundsätze der Qualitätskontrolle sowie Methoden der statistischen Kontrolle der Annahme anwenden Grundsätze, Normen und statistische Methoden der Qualitätskontrolle von Materialien und Bauelemente Holz, Holzwerkstoffe, Eisen und Stahl, Dämmstoffe und Detailausbildung im Hochbau
    Zusammenhänge zwischen Spannungen und Verformungen der Materialien erkennen elastisches und postelastisches Verhalten von Materialien  
    die konstruktiven Bauelemente eines Gebäudes beschreiben, Kriterien und Techniken der Analyse in der Wiederverwertung von bereits bestehenden Gebäuden anwenden Elemente der Konstruktionen und Evolution der Bautechniken, auch im Bezug auf die architektonischen Stile und die Materialien Einführung in die Statik, das allgemeine und zentrale ebene Kräftesystem, Auflagerreaktionen, graphische Lösungsmethoden, Schnittgrößenbestimmung
    die antiseismischen Kriterien und Techniken in der strukturellen Planung im Rahmen des eigenen Kompetenzbereiches anwenden antiseismische Merkmale von neuen Gebäuden, Kriterien und Techniken der Konsolidierung von bestehenden Gebäuden  
    die Zustände des statischen Gleichgewichts eines Gebäudes verifizieren Beziehungen zwischen den auf strukturelle Elemente wirkenden Kräften,
    Berechnungsverfahren, Bedingungen des Gleichgewichts, Geometrie der Massen, Satz von Varignon
    Verschiedene Tragwerke, Gerberträger, Gelenkträger, Dreigelenkrahmen, Fachwerke, Statische Bestimmtheit, Abzählkriterium
    Auflagerreaktionen und Schnittkräfte in Strukturen in der Ebene durch vektorielle Berechnung analysieren Methoden der Berechnung einfacher Strukturelemente  
    die durch Druck, Zug, Schub und Biegung erzeugten inneren Spannungen erkennen und die Belastungen berechnen Merkmale und Klassifizierung der Belastungen  
    die Problematiken bezüglich der Stabilität des elastischen Gleichgewichts erklären Klassifizierung der Grenzbedingungen,
    semiprobabilistische Methode für die Berechnung
     
    einfache statisch bestimmte und unbestimmte Strukturen analysieren, berechnen und überprüfen statisch bestimmte, unbestimmte und überbestimmte Strukturen, Kraftgrößenverfahren  
    die statische Funktion von strukturellen Elementen erfassen, um sie korrekt zu planen und zu dimensionieren Arten von Stützbauwerken  
    die für ein Wohngebäude oder dessen Bestandteile angemessene Planungsmethodologie anwenden Elemente der Entwurfslehre/ Gestaltungslehre  
    die Nutzflächen eines Gebäudes in Bezug auf deren Bestimmung dimensionieren Normen, Methoden und Verfahren der Planung von Gebäuden und anderen Bauwerken  
    die Merkmale der Funktion, Aufteilung und Gestaltung von Gebäuden identifizieren Grundsätze und Standards der Freiraumgestaltung  
    die Baudetails eines Bauwerkes für die Ausführungsphase darstellen Prozesse der technologischen Innovation im Bauwesen  
    die funktionalen Eigenschaften und die Grundsätze der Nachhaltigkeit der Anlagen einschätzen Grundsätze der Nachhaltigkeit im Bauwesens  
    die Gesetzesbestimmungen bezüglich der einzelnen Anlagen eines Gebäudes erkennen und anwenden, zweckdienliche Anlagen für Gebäude planen und umplanen Anlagentypologien für Gebäude; Normen, Materialien und Technologien  
    konstruktive Kriterien zur Energieeinsparung in Gebäuden anwenden Prozesse der Energieumwandlung und Technologien zur Energieeinsparung in Gebäuden  
    den Wartungsplan eines Bauwerkes konsultieren und anwenden Merkmale des Wartungsplanes eines Bauwerkes  

    2. Bienium

    Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte der 4. Klasse
    die chemischen, physischen, mechanischen und technologischen Eigenschaften der traditionellen und innovativen Baumaterialien erkennen und vergleichen Eigenschaften der natürlichen und künstlichen Baumaterialien und deren Klassifizierung  
    Eigenschaften der Baumaterialien, Dämmung und Feinbearbeitung in Beziehung stellen und Verfahren der Verarbeitung anwenden Kriterien zur Verwendung und Verfahren zur Verarbeitung von Materialien  
    Materialien aufgrund der technologischen Eigenschaften, der Umweltbelastung und Umweltverträglichkeit unter Berücksichtigung ihres Verhaltens in den verschiedenen Einsatzbedingungen auswählen Umweltbelastung und Umweltverträglichkeit von Materialien  
    bei der Durchführung technologischer Tests von Materialien mitarbeiten, technische Normen einhalten und Grundsätze der Qualitätskontrolle sowie Methoden der statistischen Kontrolle der Annahme anwenden Grundsätze, Normen und statistische Methoden der Qualitätskontrolle von Materialien und Bauelemente

    Baugrund und BaugrubeGründungssysteme

    Deckensysteme

    Dachstühle

    Wandkonstruktionen

    AbdichtungenGrundkenntnisse der Bauphysik

    Festigkeitslehre, Lastannahmen, Holzbau nach DIN 1052 (EC5), Stahlbau nach EC3, Tragsicherheitsnachweise, Gebrauchstauglichkeitsnachweise

     

     

    Zusammenhänge zwischen Spannungen und Verformungen der Materialien erkennen elastisches und postelastisches Verhalten von Materialien
    die konstruktiven Bauelemente eines Gebäudes beschreiben, Kriterien und Techniken der Analyse in der Wiederverwertung von bereits bestehenden Gebäuden anwenden Elemente der Konstruktionen und Evolution der Bautechniken, auch im Bezug auf die architektonischen Stile und die Materialien 
    die antiseismischen Kriterien und Techniken in der strukturellen Planung im Rahmen des eigenen Kompetenzbereiches anwendenien antiseismische Merkmale von neuen Gebäuden, Kriterien und Techniken der Konsolidierung von bestehenden Gebäuden
    die Zustände des statischen Gleichgewichts eines Gebäudes verifizieren Beziehungen zwischen den auf strukturelle Elemente wirkenden Kräften,Berechnungsverfahren, Bedingungen des Gleichgewichts, Geometrie der Massen, Satz von Varignon
    Auflagerreaktionen und Schnittkräfte in Strukturen in der Ebene durch vektorielle Berechnung analysieren Methoden der Berechnung einfacher Strukturelemente  
    die durch Druck, Zug, Schub und Biegung erzeugten inneren Spannungen erkennen und die Belastungen berechnenuden Merkmale und Klassifizierung der BelastungenMb Methoden zur Berechnung statisch unbestimmter Systeme}
    die Problematiken bezüglich der Stabilität des elastischen Gleichgewichts erklärenrung Klassifizierung der Grenzbedingungen,semiprobabilistische Methode für die Berechnungng  
    einfache statisch bestimmte und unbestimmte Strukturen analysieren, berechnen und Überprüfeng statisch bestimmte, unbestimmte und Überbestimmte Strukturen, Methode der Kräfte  
    die statische Funktion von strukturellen Elementen erfassen, um sie korrekt zu planen und zu dimensionierenuden Arten von Stützbauwerken Winkelstützmauern, Schwergewichtsmauern, Nachweisverfahren zu Kippen und Gleiten, Natursteinmauerwerkren
    die für ein Wohngebäude oder dessen Bestandteile angemessene Planungsmethodologie anwendeneng Elemente der Entwurfslehre/ GestaltungslehreMb  
    die Nutzflächen eines Gebäudes in Bezug auf deren Bestimmung dimensionieren Normen, Methoden und Verfahren der Planung von Gebäuden und anderen Bauwerkenfte Entwurfslehre, urbanistische Standards, Durchführungsbestimmungen, Grundlagen Gebäudetechnikg
    die Merkmale der Funktion, Aufteilung und Gestaltung von Gebäuden identifizieren Grundsätze und Standards der Freiraumgestaltungt  
    die Baudetails eines Bauwerkes für die Ausführungsphase darstelleneren Prozesse der technologischen Innovation im Bauwesenme} Detailplanung im Hochbau
    die funktionalen Eigenschaften und die Grundsätze der Nachhaltigkeit der Anlagen einschätzen Grundsätze der Nachhaltigkeit im BauwesensreMb  
    die Gesetzesbestimmungen bezüglich der einzelnen Anlagen eines Gebäudes erkennen und anwenden, zweckdienliche Anlagen für Gebäude planen und umplanen Anlagentypologien für Gebäude; Normen, Materialien und Technologienren  
    konstruktive Kriterien zur Energieeinsparung in Gebäuden anwendenenren Prozesse der Energieumwandlung und Technologien zur Energieeinsparung in Gebäuden Wärmetechnische Kennzahlen, einfache Energiebedarfsberechnung von Bauteilen und Gebäuden
    den Wartungsplan eines Bauwerkes konsultieren und anwendens Merkmale des Wartungsplanes eines Bauwerkestungt  

     

    5. Klasse

    Fertigkeiten Kenntnisseen Lerninhalten der 5. Klasse
    die architektonischen Stile, die eine historische Epoche charakterisieren, erkennen und zeitlich zuordnenenuden charakteristische Elemente der verschiedenen architektonischen Stileen Architekturgeschichte der westlichen Welt: Baustile, Formen und Materialien der verschiedenen historischen Epochen von der Antike bis zur Moderne, charakteristische Bauwerke, bekannte Baumeister und Architektene
    die Entwicklung der Konstruktionssysteme und der in den verschiedenen Epochen bei der Realisierung von Gebäuden angewandten Materialien beschreibenen Elemente der Geschichte der Architektur im Bezug auf Baumaterialien, Konstruktionstechniken und sozio-ökonomische Profilenien  
    städtebauliche Eingriffe und landschaftliche Neugestaltungen oder Veränderungen planenen institutionelle Kompetenzen im Bereich des Landschaftschutzes  
    die Gesetzesbestimmungen im Rahmen städtebaulicher Eingriffe und der landschaftlichen Neugestaltung oder Veränderung anwenden Grundsätze der Raumordnungsgesetze und des Landschaftsschutzesho Betonbau nach EC2, Bemessung von Tragwerken, Tragsicherheit und Gebrauchstauglichkeit, graphische Darstellung von Bewehrungsplänen
    die Grundsätze der Gesetzgebung im Bereich des Städtebaus beschreiben und im Rahmen des Bauwesens im Bezug auf die sozialen Bedürfnisse anwenden Grundsätze der territorialen Planung und urbanistische Leitpläne Urbanistik, Bauleitpläne, Lerop

    A.2.3.7.14 Recht und Wirtschaft

    FACHCURRICULUM  RECHT UND WIRTSCHAFT 

    Technologische Fachoberschule - Fachrichtung Bauwesen 2.Biennium

    Ziele

    Im Fach Recht und Wirtschaft erweitern die Schülerinnen und Schüler das im 1. Biennium erworbene Grundlagenwissen und erwerben fachliche Kenntnisse zu den verschiedenen zivilrechtlichen Schwerpunkten, in politischer Bildung und in baurechtlichen Teilbereichen. Sie werden befähigt, gesellschaftlichen Anliegen und rechtlichen Problemstellungen in verantwortungsbewusster Weise zu begegnen, weiters entwickeln sie ein differenziertes Rechtsempfinden und eignen sich die fachlichen Grundlagen für eine Berufstätigkeit im technischen Bereich an. Die Verknüpfung von Theorie und Praxis im 2. Biennium befähigt die Schülerinnen und Schüler sich berufliche Ziele, auch im Hinblick auf ein weiterführendes Studium, zu setzen.

    Kompetenzen am Ende des 2.Bienniums 

    Die Schülerin, der Schüler kann

    • einfache zivilrechtliche Fragestellungen mit seiner Erfahrungswelt verknüpfen, Lösungsansätze selbstständig erarbeiten und verschiedene Rechtsquellen zielführend erschließen
    • die Autonomie Südtirols als Modell des Zusammenlebens verschiedener Volksgruppen erfassen, um als mündiger Staatsbürger die Südtiroler Gesellschaft mitzugestalten
    • die gesellschaftspolitische Bedeutung des Baurechts als Steuerungsinstrument erkennen und in verschiedenen baurechtlichen Teilbereichen praxisbezogene Lösungsansätze finden

    Didaktische und methodische Hinweise in Bezug auf die Bewertung

    Die Bewertung berücksichtigt die verschiedenen Kompetenzbereiche und Fertigkeiten, wie sie von den Rahmenrichtlinien des Landes vorgesehen sind, stützt sich auf schriftliche, grafische, mündliche und/oder praktische Leistungserhebungen und andere geeignete Bewertungselemente und nutzt geeignete Methoden und Instrumente. Die Bewertungen beziehen sich auf Leistungen, Lernergebnisse und Lernprozesse und stützen sich auf regelmäßige Leistungserhebungen und kontinuierliche Beobachtungen des Arbeitsprozesses der Schülerinnen und Schüler. Die Lernzielkontrolle erfolgt dementsprechend durch schriftliche und mündliche Leistungskontrollen und Durchführung von Team- bzw. Gruppenarbeiten bzw. Kurzreferaten in der Klasse. Der Arbeitseinsatz, dazu zählen auch die Arbeitsaufträge in der Klasse, wird als gleichwertige Bewertungsgrundlage herangezogen. Beurteilt werden auch die Regelmäßigkeit der Teilnahme am Unterricht, eine saubere und sorgfältige Heftführung und das regelmäßige Mitführen der Lernunterlagen. Das Ergebnis der Überprüfung der Lernrückstände aus dem ersten Semester fließt in die Bewertung mit ein.

     

     

    Alle Beobachtungselemente während des gesamten Schuljahres werden gleich gewichtet: Gewichtung: alle "1"

     

     

     

    Bewertung des Lernfortschritts: wird berücksichtigt Individueller Bildungsplan: wird berücksichtigt Mitarbeitsnote: kann vergeben werden

     

     

    Bewertungskriterien: Kompetenzbereiche und Kompetenzen

    • Textverständnis und Fachwissen
    • richtige und präzise Ausführung der Arbeitsaufträge
    • genaues Erfassen der Fragestellung
    • Vollständigkeit der Antworten
    • Logik in der Gedankenführung und der Sachstruktur
    • fächerübergreifende Ausführung und Erkennen von rechtlichen und wirtschaftlichen Zusammenhängen
    • logischer Aufbau und Argumentation der Antworten (fachlich korrekte Argumentationsfähigkeit)
    • Darlegung der Inhalte anhand einer korrekten Fachsprache
    • Anwendung der theoretischen Inhalte auf praktische Beispiele
    • Selbständiges Auffinden von rechtlichen Bestimmungen und deren Übertragung auf konkrete Sachverhalte
    •   Angemessene Interpretation von Rechtsquellen und wirtschaftlicher Daten

     

    2. Biennium

    3. und 4. Klasse

    Lerninhalte der 3. Klasse
    Fertigkeiten Kenntnisse
    die Rechtswirkungen der Eheschließung, -trennung und -scheidung aufzeigen und der eheähnlichen Lebensgemeinschaft gegenüberstellen Grundlagen des Familienrechts Verwandschaft, Eheschließung, -scheidung, -trennung, eheähnliche Lebensgemeinschaft, Eltern-Kind-Verhältnis, Rechte und Pflichten
    die Vor- und Nachteile der gesetzlichen und testamentarischen Erbfolge erklären, die Rechte und Pflichten im Zusammenhang mit einem Todesfall aufzeigen Grundlagen des Erbrechts Grundbegriffe der Erbfolge, gesetzliche und testamentarische Erbfolge, Pflichtteilsrechte, Erbteilung, Schenkung
    die Bedeutung des Eigentumsrechtes erkennen und die Enteignung als gesellschaftspolitisches Instrument erfassen, die Auswirkungen von dinglichen Rechten an fremden Sachen aufzeigen,
    sich im Grundbuchs- und Katasterwesen zurechtfinden
    Grundlagen des Sachenrechts Grundbegriffe, Eigentum und Besitz, Nutzungs- und Garantierechte, Enteignung, Grundbuch und Kataster, 
    die rechtlichen Grundlagen von Schuldverhältnissen aufzeigen, die wichtigsten Verträge unterscheiden, Rechte und Pflichten der Vertragspartner gegenüberstellen Grundlagen des Schuldrechts Grundbegriffe Schuld- und Vertragsrecht, Erfüllung/Nichterfüllung/Verzug/Schadenersatz, Kauf/Tausch, Miete/Pacht, Werkvertrag/Arbeitsvertrag/atypische Arbeitsverhältnisse, Versicherungsvertrag 
    Funktion und Aufbau der öffentlichen Verwaltung erklären, Rechtsmittel gegen fehlerhafte Verwaltungsakte benennen und Möglichkeiten für Anträge und Eingaben aufzeigen Grundlagen des Verwaltungsrechts  
    die rechtlichen Rahmenbedingungen für öffentliche Ausschreibungen beschreiben und die damit verbundenen Entscheidungen der öffentlichen Verwaltung herleiten Öffentliche Arbeiten  
    die Italienische Verfassung hinsichtlich der Grundprinzipien, der Rechte und Pflichten der Staatsbürger und der Staatsorgane analysieren Grundlagen des Verfassungsrechts  
    die geschichtliche Entwicklung der Autonomie Südtirols darstellen, die Bedeutung der Autonomie für den Minderheitenschutz erfassen, die Organe der Autonomen Provinz und deren Aufgaben beschreiben Grundlagen des Autonomierechts der Autonomen Provinz Bozen - Südtirol  
    die Aufgaben und Organe der wichtigsten europäischen und internationalen Organisationen beschreiben Grundlagen zu den europäischen und internationalen Organisationen  
    die besondere Bedeutung der Raumordnung für die Südtiroler Realität erfassen und die damit verbundenen Steuerungsinstrumente kritisch betrachten Raumordnung  
    die Vorteile der primären Gesetzgebungsbefugnis in der Wohnbauförderung erkennen und die Auswirkungen der Sozialbindung darlegen Geförderter Wohnbau  

    Lerninhalte

    2. Biennium

    3. und 4. Klasse

    Lerninhalte der 4. Klasse
    Fertigkeiten Kenntnisse
    die Rechtswirkungen der Eheschließung, -trennung und -scheidung aufzeigen und der eheähnlichen Lebensgemeinschaft gegenüberstellen Grundlagen des Familienrechts  
    die Vor- und Nachteile der gesetzlichen und testamentarischen Erbfolge erklären, die Rechte und Pflichten im Zusammenhang mit einem Todesfall aufzeigen Grundlagen des Erbrechts  
    die Bedeutung des Eigentumsrechtes erkennen und die Enteignung als gesellschaftspolitisches Instrument erfassen, die Auswirkungen von dinglichen Rechten an fremden Sachen aufzeigen,
    sich im Grundbuchs- und Katasterwesen zurechtfinden
    Grundlagen des Sachenrechts  
    die rechtlichen Grundlagen von Schuldverhältnissen aufzeigen, die wichtigsten Verträge unterscheiden, Rechte und Pflichten der Vertragspartner gegenüberstellen Grundlagen des Schuldrechts  
    Funktion und Aufbau der öffentlichen Verwaltung erklären, Rechtsmittel gegen fehlerhafte Verwaltungsakte benennen und Möglichkeiten für Anträge und Eingaben aufzeigen Grundlagen des Verwaltungsrechts Aufbau, Aufgaben und Grundsätze der öffentlichen Verwaltung, Verwaltungsakt, Verwaltungs- und Rechtsbeschwerden
    die rechtlichen Rahmenbedingungen für öffentliche Ausschreibungen beschreiben und die damit verbundenen Entscheidungen der öffentlichen Verwaltung herleiten Öffentliche Arbeiten Rechtsgrundlagen für öffentliche Arbeiten, Überblick: von der Vergabe bis zur Abnahme der Arbeiten
    die Italienische Verfassung hinsichtlich der Grundprinzipien, der Rechte und Pflichten der Staatsbürger und der Staatsorgane analysieren Grundlagen des Verfassungsrechts Entstehung, Aufbau und Merkmale/Grundprinzipien der italienischen Verfassung, Grundrechte und -pflichten, Wahlsysteme, Verfassungsorgane: Aufbau, Aufgaben und Zusammenwirken
    die geschichtliche Entwicklung der Autonomie Südtirols darstellen, die Bedeutung der Autonomie für den Minderheitenschutz erfassen, die Organe der Autonomen Provinz und deren Aufgaben beschreiben Grundlagen des Autonomierechts der Autonomen Provinz Bozen - Südtirol Südtirol nach 1918, Föderalismus, Region/Provinz: Organe und Aufgaben, der Proporz
    die Aufgaben und Organe der wichtigsten europäischen und internationalen Organisationen beschreiben Grundlagen zu den europäischen und internationalen Organisationen Einteilung/Überblick der Organisationen, Italien in internationalen Bündnissen, u.a. VN, EU, WTO
    die besondere Bedeutung der Raumordnung für die Südtiroler Realität erfassen und die damit verbundenen Steuerungsinstrumente kritisch betrachten Raumordnung Zielsetzung und Instrumente der Raumordnung, Zuständigkeiten der Provinz, rechtliche Grundlagen
    die Vorteile der primären Gesetzgebungsbefugnis in der Wohnbauförderung erkennen und die Auswirkungen der Sozialbindung darlegen Geförderter Wohnbau Autonomierechtliche Grundlagen, Grundbedürfnis "Wohnen", Besonderheiten des geförderten Wohnbaus in Südtirol, "Ausverkauf der Heimat"

    A.2.3.7.15 Technologie und technisches Zeichnen

    FACHCURRICULUM TECHNOLOGIEN UND TECHNISCH ZEICHNEN

    Technologische Fachoberschule 1. Biennium

    Ziele

    Der Unterricht in diesem Fach vermittelt den Schülerinnen und Schülern Kompetenzen im Beobachten, Beschreiben und Analysieren von natürlichen und technischen Phänomenen und im Erkennen von Systemen und komplexen Zusammenhängen.

    Im Physikunterricht entwickeln Schülerinnen und Schülern die Fähigkeit, auch im Zusammenhang mit den anderen wissenschaftlich-technologischen Fächern Instrumenten und Methoden der Visualisierung Objekte darzustellen, die Realität und das Umfeld zu analysieren, darzustellen und zu interpretieren.

    Die Schülerinnen und Schüler lernen die nötigen Materialien, Werkstoffe und Arbeitsinstrumente sowie die Organisationskriterien für die betreffenden Objekte im Bauwesen, in der Industrie, in der Anlagetechnik und in der Umwelttechnik kennen.

    Von besonderer Bedeutung sind Datenanalyse und Dateninterpretation, das Ableiten von Schlussfolgerungen, auch mit Hilfe von grafischen Darstellungsmethoden und die bewusste Verwendung der Möglichkeiten, die uns die Informatik bietet. Das Erlernen der traditionellen und informationstechnischen Darstellungsmethoden und der Strukturierungs- und Organisationsmethoden im digitalen Bereich spielt eine zentrale Rolle.

    Dabei nutzen Schülerinnen und Schüler das Netz und informations-technische Instrumente für das eigene Lernen und fachliche Vertiefungen. Besonders beachtet werden beim Umgang mit technischen Instrumenten die Aspekte der Sicherheit der Lebens- und Arbeitsbereiche, des persönlichen Schutzes und des Schutzes der Umgebung.

    Kompetenzen am Ende des 1. Bienniums

    Die Schülerin, der Schüler kann

    • Texte, Bilder, grafische Darstellungen, Tabellen, technische Zeichnungen mit geeigneten Werkzeugen erstellen und bearbeiten
    • in verschiedenen Situationen und Kontexten Verfahren und Techniken nutzen, um, bezogen auf den eigenen Fachbereich, innovative Lösungsansätze und Verbesserungsvorschläge zu finden
    • Technologien, Methoden und Instrumente nutzen, um sich rational, kritisch und verantwortungsvoll mit der Wirklichkeit auseinanderzusetzen

    BEWERTUNGSKRITERIEN

    Didaktische und methodische Hinweise in Bezug auf die Bewertung

    Die Lernerfolge und die Leistungen werden durch graphische Arbeiten und mündliche Prüfungen überprüft.

    In der Werkstatt erfolgt die Bewertung anhand der Feststellung handwerklicher Fähigkeiten und der Geschicklichkeit, vor allem aber Genauigkeit und Präzision bei der Ausführung der einzelnen praktischen Arbeiten.

    Art und Häufigkeit der Leistungserhebungen: eine angemessene Anzahl wird vorgesehen und durchgeführt

    Gewichtung: Schularbeiten und Tests: 0,75 - 1; Vorträge und Prüfungen 0,3 - 0,5; Hausaufgaben 0,5; Labortätigkeit in der Werkstatt 0,5;

    Bewertung des Lernfortschritts: wird berücksichtigt Individuelle Bildungspläne werden berücksichtigt Mitarbeitsnote: wird vergeben

    Bewertungskriterien: Kompetenzbereiche und Kompetenzen

    Fachgerechter Umgang mit Arbeitsgeräten, Sachliche und technische Korrektheit der Darstellung, Genaue und saubere Ausführung,

    Räumliches Vorstellungsvermögen, Zeitmanagement,
    Anwendung der Fachsprache

    Anmerkungen

    Psychomotorik: sauberer und effizienter Umgang mit den Zeichen- und Mediengeräten, Kognitive Fähigkeiten: das Erfassen konstruktiver Ausdrucksformen, räumliches Vorstellungsvermögen, sachlich- technisches Verständnis,

    Kombinationsvermögen verschiedener Darstellungsmethoden, Planungskompetenzen und saubere Ausführung der technischen Zeichnung,

    Es wird auch besonders darauf geachtet, dass eine korrekte Fachsprache verwendet wird.

    1. Biennium

    Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 1. Kl. Überfachliche Zusammenarbeit

    Die verschiedenen Instrumente und Methoden zur grafischen Darstellung von geometrischen Figuren, einfachen und komplexen Körpern nutzen

    Elemente der projektiven Geometrie

    Gesetze und Theorien der Wahrnehmung

    Die grafische und multimediale technische Sprache

    Traditionelle Arbeitsmaterialien und Anwendungstechniken, sowie informatische grafische Darstellungsmethoden

    Mit allen Fächern, vor allem mit den Technischen Fächern, Mathematik, Physik
    Lerninhalte: Korrekter Umgang mit einfachen Arbeitsutensilien

    Die normierten Darstellungsarten in den verschiedenen technischen Bereichen anwenden

    Normen, Methoden, Instrumente und Techniken der traditionellen und informatischen grafischen Darstellung

    Norminstitute und Normung in technischen

    Zeichnungen Allgemeine geometrische Grundkonstruktionen

    Mit den Technischen Fächern, Mathematik und Physik
    Lerninhalte: Grundkonstruktionen manuell erstellen, saubere und genaue Arbeitsweise

    Bei der Analyse räumlicher Darstellungen und Objekteigenschaften eine grafische, infografische und multimediale Ausdrucksweise verwenden

    Grafische, infografische, multimediale Ausdrucksweise

    Grundbegriffe der informatischen Modellierung in 2D und 3D

    Regelmäßige Vielecke

    Kreisanschlüsse

    Mit den Technischen Fächern Chemie, Mathematik und Physik
    Lerninhalte: zweidimensionale Grundformen manuell und computergesteuert errichten

    Bei der Aufnahme und Analyse komplexer Objekte den Bezug zu Materialien und Verarbeitungstechniken sowie Darstellungsmethoden herstellen

    Theorie und Methoden der manuellen und instrumentellen Datenerfassung

    Technische Kurven

    Mit den Technischen Fächern, Chemie, Mathematik und Physik
    Lerninhalte: Räumliche Objekte auf zweidimensionaler Ebene normgerecht darstellen und in Einzelteilen zerlegen

    Verschiedene traditionelle und informatische Darstellungsformen in 2D und 3D verwenden und verschiedene Präsentationstechniken nutzen

    Methoden und Techniken der räumlichen Wiedergabe von komplexen Objekten

    Unfallverhütung und Arbeitssicherheit. Eigenschaften, Auswahl und Verwendung der Werkstoffe. Messinstrumente und Messtechnik.Verschiedene Arbeitstechniken, Umgang mit Werkzeugen und Werkzeugmaschinen.

    Mit den Technischen Fächern, Chemie und Physik
    Lerninhalte: Eigenschaften der wichtigsten Werkstoffe erkennen, Maschinen und Werkzeuge werden in der Werkstatt normgerecht angewendet sowie technische Arbeitsvorgänge beherrscht.

    Objekte in Form, Funktion, Struktur und Material planen, sie grafisch darstellen und dabei traditionelle und multimediale Methoden verwenden

    Verfahren zur räumlichen Darstellung von komplexen Objekten
    Methoden und Techniken für die Projektanalyse und die Planung

    Anwendungsmethoden zur Bestimmung einer Bestandsaufnahme und Erstellung von einfachen Werkstattzeichnungen.

    Mit den Technischen Fächern des Bienniums und teils der Trienniums.
    Lerninhalte: Einfache Bemaßung, Schittdarstellungen, grafische Symbole in verschiedenen Hauptbereichen (z.B. Bauwesen, Elektronik, Mechanik) beherrschen.

     

    Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 2. Kl. Überfachliche
    Zusammenarbeit
    Die verschiedenen Instrumente und Methoden zur grafischen Darstellung von geometrischen Figuren, einfachen und komplexen Körpern nutzen

    Elemente der projektiven Geometrie

    Gesetze und Theorien der Wahrnehmung

    Darstellung dreidimensionaler mathematischer Körpermodelle.

    Anwendung der traditionellen und multimedialen Sprache bei 3D Körpermodellen.

    Bei den technischen Fächer, wie Biologie und Erdwissenschaften, Physik,Informatik, Mathematik, Geometrie, Chemie.

    Inhalte: Das Erstellen mathematischer Grundmodelle.

    Die normierten Darstellungsarten in den verschiedenen technischen Bereichen anwenden Normen, Methoden, Instrumente und Techniken der traditionellen und informatischen grafischen Darstellung

    Überprüfungen und Bearbeitung der Werkstoffe

    Dreitafelprojektion von Grundkörpern und Mantelabwicklungen

    Deitafelprojektion von Körpergruppen

    Allgem. Körperdurchdringungen (Zylinder)

    Technische Fächer: Physik, Chemie, Biologie und Erdwissenschaften, Angewandte Technologie, Fachrichtungsfächer.

    Inhalte:
    - Kenntnis der Eigenschaften der Werkstoffe.
    - Normgerechter Umgang mit Instrumenten.

    Bei der Analyse räumlicher Darstellungen und Objekteigenschaften eine grafische, infografische und multimediale Ausdrucksweise verwenden Grafische, infografische, multimediale Ausdrucksweise  
    Grundbegriffe der informatischen Modellierung in 2D und 3D
    Anwendungtechniken zur Darstellung von zweidimensionlen und dreidimensionalen Objekten durch manuelle und computergesteuerte Darstellungsverfahren Technische Fächer: Physik, Chemie, Biologie und Erdwissenschaften, Angewandte Technologie, Fachrichtungsfächer. Inhalte: Kenntnis der traditionellen und multimedialen Sprache.
    Bei der Aufnahme und Analyse komplexer Objekte den Bezug zu Materialien und Verarbeitungstechniken sowie Darstellungsmethoden herstellen Theorie und Methoden der manuellen und instrumentellen Datenerfassung

    Grundlagen der maschinellen Bearbeitung:
    Drehen, Fräsen, Schweißen

    Oberflächenangaben

    Toleranzen

    Kennzeichnung und Eintragung der Toleranzenfelder

    Passungen und Passsysteme

    Messtechniken, Messuhren, Gewindelehren,

    Einflüsse auf Messabweichungen

    Technische Fächer: Physik, Chemie, Biologie und Erdwissenschaften, Angewandte Technologie, Fachrichtungsfächer.

    Inhalte: Normgerechter Umgang mit Messinstrumenten, Werkzeugen und Werkzeugmaschinen.

    Verschiedene traditionelle und informatische Darstellungsformen in 2D und 3D verwenden und verschiedene Präsentationstechniken nutzen Methoden und Techniken der räumlichen Wiedergabe von komplexen Objekten Fertigungsbezogenes Darstellen:
    - Normgerechte Bemaßung
    - Schnittdarstellungen
    - Gewindedarstellungen

    Technische Fächer: Physik, Chemie, Biologie und Erdwissenschaften, Angewandte Technologie, Fachrichtungsfächer.

    Inhalte: Normgerechte Planung des Gegenstandes durchführen. Ansichten, Querschnitte, räumliche Darstellungen und Beschreibung der Arbeitsabläufe anfertigen.
    - Normgerechtes und fertigungsbezogenes Darstellungsvermögen von einfachen und komplexeren Körpermodellen entwickeln.

    Objekte in Form, Funktion, Struktur und Material planen, sie grafisch darstellen und dabei traditionelle und multimediale Methoden verwenden

    Verfahren zur räumlichen Darstellung von komplexen Objekten

    Methoden und Techniken für die Projektanalyse und die Planung

    Werkstücke aus Handwerk und Technik analysieren

    Anfertigungen von Werkstattzeichnungen einfacher
    und komplexer Werkstücke. Praktische Ausführung der Werkstücke unter Anwendung der
    verschiedenen Fertigungsverfahren

    Technische Fächer: Physik, Chemie, Biologie und Erdwissenschaften, Angewandte Technologie, Fachrichtungsfächer.

    Inhalte: Normgerechte Planung, Ausführung der Arbeitsabläufe durch erstellte Modelle

    A.Bewertungskriterien

    FACHCURRICULUM

    BEWERTUNGSKRITERIEN TECHNOLOGIE UND TECHNISCH ZEICHNEN

    Klassen: TFO 1. Biennium

    Didaktische und methodische Hinweise in Bezug auf die Bewertung

    Die Lernerfolge und die Leistungen werden durch graphische Arbeiten und mündliche Prüfungen überprüft.
    In der Werkstatt erfolgt die Bewertung anhand der Feststellung handwerklicher Fähigkeiten und der Geschicklichkeit, vor allem aber Genauigkeit und Präzision bei der Ausführung der einzelnen praktischen Arbeiten.
    Art und Häufigkeit der Leistungserhebungen: eine angemessene Anzahl wird vorgesehen und durchgeführt.

    Gewichtung: Schularbeiten und Tests: 0,75 - 1; Vorträge und Prüfungen 0,3 - 0,5; Hausaufgaben 0,5;
    Labortätigkeit in der Werkstatt 0,5;
    Bewertung des Lernfortschritts: wird berücksichtigt
    Individuelle Bildungspläne werden berücksichtigt
    Mitarbeitsnote: wird vergeben

    Bewertungskriterien: Kompetenzbereiche und Kompetenzen

    • Fachgerechter Umgang mit Arbeitsgeräten,
    • Sachliche und technische Korrektheit der Darstellung,
    • Genaue und saubere Ausführung,
    • Räumliches Vorstellungsvermögen,
    • Zeitmanagement,
    • Anwendung der Fachsprache,

    Anmerkungen

    • Psychomotorik: sauberer und effizienter Umgang mit den Zeichen- und Mediengeräten,
    • Kognitive Fähigkeiten: das Erfassen konstruktiver Ausdrucksformen,
    • räumliches Vorstellungsvermögen,
    • sachlich- technisches Verständnis,
    • Kombinationsvermögen verschiedener Darstellungsmethoden,
    • Planungskompetenzen und saubere Ausführung der technischen Zeichnung,
    • Es wird auch besonders darauf geachtet, dass eine korrekte Fachsprache verwendet wird

    A.2.3.7.16 TPS

    FACHCURRICULUM   Technologie und Projektierung elektrischer und elektronischer Systeme

    2. Biennium und 5. Klasse, Schwerpunkt Elektronik

     Ziele

    Im Schwerpunkt Elektronik werden Kenntnisse und Fertigkeiten im Bereich der Planung, Realisierung und Gestaltung von elektronischen Systemen vertieft. Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich mit elektronischen Bauteilen und Schaltungen und erhalten einen Einblick in die verschiedenen Teilbereiche wi die Analog- und Digitaltechnik, Mikroelektronik und Leistungselektronik. Außerdem vertiefen sie die Theme Sicherheit am Arbeitsplatz sowie Schutz der Person, der Umwelt und des Lebensraums.

     2.   Biennium und 5. Klasse, Schwerpunkt Elektronik

    Das Fach Technologie und Projektierung elektrischer und elektronischer Systeme ermöglicht den Schülerinnen und Schülern eine vertiefte Beschäftigung mit elektronischen Bauteilen, mit deren Entwicklung Fertigung und Anwendung und dem Entwerfen von elektronische Schaltungen. Schülerinnen und Schülern werden in der Lage sein für Aufgabenstellungen, die den Schwerpunkt Elektronik betreffen, durch Anwendung erlernter Vorgangsweisen und Methoden, innovative Lösungen und Optimierungslösungen zu erarbeiten. Sie erfahren dabei die Wichtigkeit der Ergebnisorientierung, der Zielorientierung und die Notwendigkeit, Verantwortung im Rahmen der Ethik und der Berufsethik zu übernehmen und lernen die Wirksamkeit, Effizienz und Qualität in der individuellen Arbeitstätigkeit und ihre autonome Rolle bei der

    Weiters wenden sie die Grundsätze der Organisation, der Verwaltung und der Kontrolle der verschiedenen Herstellungsverfahren an und analysieren den Beitrag der Wissenschaft und der Technologie in Bezug auf die Entwicklung des Wissens und die Veränderung der Lebensbedingungen. Sie reflektieren und beurteilen die ethischen, sozialen, wissenschaftlichen, produktiven, ökonomischen und umweltbezogenen Auswirkungen der technologischen Errungenschaften und industriellen Anwendungen.

     Kompetenzen am Ende der 5. Klasse

     Die Schülerin, der Schüler kann

    • Steuer- und Regelsysteme planen, realisieren und einsetzen
    • Labormessgeräte und fachspezifische Geräte benutzen und Messverfahren zur Durchführung von Kontrollprüfungen, Inbetriebnahme und Abnahme anwenden
    • Methoden und Instrumente des Projektmanagements anwenden Produktionsprozesse im Betrieb verwalten
    • technische Berichte und Dokumentation in Bezug auf berufliche Situationen abfassen Möglichkeiten, Grenzen und Risiken der verschiedenen technischen Lösungen für das soziale und kulturelle Leben analysieren, mit besonderem Augenmerk auf die Sicherheit am Arbeitsplatz sowie auf den Schutz der Person, der Umwelt und des Lebensraums.

     

    Didaktische und methodische Hinweise in Bezug auf die Bewertung

     Art und Häufigkeit der Leistungserhebung: 2-3 Schularbeiten im 1. Semester und 2-3 Schularbeiten, bzw. Projektarbeiten oder Maturasimulation im 2. Semester

    Gewichtung: alle „1“

    1 oder 2 Test oder mündliche Prüfungen pro Semester Gewichtung: wird gemeinsam mit den Schülern festgelegt

    Labortätigkeit: Laufende Kontrolle der Labortätigkeit, Labortest, Projektarbeiten. Gewichtung: wird gemeinsam mit den Schülern festgelegt

    Der individuelle Lernfortschritt wird in der Bewertung berücksichtigt Individuelle Bildungspläne werden berücksichtigt

    Mitarbeitsnote: wird vor allem für die Labortätigkeit vergeben

     

    Bewertungskriterien: Kompetenzbereiche und Kompetenzen

    • Problemlösen (Berechnungen, für Projekte Lösungen suchen, Lösungen und Fehler bei Praktischen Arbeiten suchen, Recherche und Planungsfähigkeit)
    • Wiedergeben und Argumentieren (Lerninhalte schriftlich oder mündlich wieder geben, Zusammenhänge herstellen)Darstellen und Dokumentieren (Schaltpläne, Eagle, Projektskizzen, Flussdiagramme, Dokumentationen Präsentationen – normgerecht/ sauber/vollständig)
    • Organisationsfähigkeit (sauberes und effizientes Arbeiten im Labor und bei Projekten, Einhalten von Fristen)
    • Arbeitshaltung (Teamfähigkeit, Hilfestellung für Kollegen, Konzentration auf die Arbeitsaufträge, Bereitschaft zur Mitarbeit)
    • Sprache (Ausdrucksfähigkeit in Schrift als auch mündlich, Einsatz der Fachsprache)

     

    Weitere Hinweise

    Am Jahresende wird das ganze Schuljahr bewertet und deshalb fließen auch die Bewertungen des 1. Semesters in die Endbewertung ein. Dies wird den Schülern zu Beginn des Schuljahres mitgeteilt.

    2. Biennium

    3. und 4. Klasse

    Lerninhalte  der 3. Klasse

    Fertigkeiten Kenntnisse

    Technologie der Bauteile

    Arten von elektrischen Zweipolen identifizieren, und deren Kenn-größen und Eigenschaften ermitteln Funktionsprinzipien, Kenngrößen und
    Eigenschaften
    Bauformen und Eigenschaften von Kondensatoren, Widerständen und Induktivitäten.  Verschiedene Spezialausführungen wie PTC, NTC, VDR, Trimmer, Trimmkondensator
    elektrische und technologische Eigenschaften der Elektro- und Elektronikgeräte beschreiben technologische Eigenschaften und fachspezifischen Materialien Umgang mit Multimeter, Funktionsgenerator, Oszilloskop, Netzgerät
    die Arbeitsweise von diskreten und integrierten Technologie und Projektierung elektrotechnischer und elektronischer Systeme Bauteilen erklären Eigenschaften von aktiven und passiven Bauteilen und integrierten Schaltungen Grundschaltungen mit Widerständen, Spulen und Kondensatoren, Ladekurve, RC-Glieder, einfache TTL-Glieder, Grund-Logikfunktionen. Hysteresemessung von Spulen. Verlustleistungsmessung
    fortschrittliche integrierte Bauteile und elektronische Systeme in die Planung einbeziehen fachspezifische Bauteile, Schaltungen und Geräte  
    Mikrocontroller und Digitaltechnik  
    Struktur und Funktionsweise des Mikrocontrollers verstehen und darlegen sowie Schaltungen mit Mikrocontrollern entwerfen auf Mikrocontrollern basierende Schaltungen  
    kombinatorische und sequentielle Schaltungen mit digitalen Bauteilen niedrigen Integrationsgrads entwerfen technische Eigenschaften von digitalen Bauteilen und Schaltungen Erlernen der Logikgatter (AND, OR, NOR etc.), Zusammenschalten zu größeren Funktionseinheiten wie Zähler oder Decoder. Selbsständiger Entwurf einfacher Schaltungen und Aufgabenstellungen
    verbindungsprogrammierte und speicherprogrammierte Logik, kombinatorische und auch sequentielle Typen, entwerfen und implementieren Zusammenwirken der Bestandteile von Anlagen, welche verschiedenen technologischen Bereichen angehören Aufbau kleiner Zusatzschaltungen für Sensoren (z.B. 2-Punkt-Regelung, Torsteuerung), eventuell Anschluss an SPS oder LOGO, Steuerung von Motoren oder Ventilen, Beispiel Füllstandsmessung
    Sensorik und Messtechnik  
    Messgeräte auswählen und bedienen, geeignete Mess- und Prüftechniken anwenden sowie geeignete Sensoren und Ausrüstung für die Analyse und Kontrolle ermitteln Funktionsprinzipien und Einsatz von Mess- und Laborgeräten, Mess- und Prüftechniken Umgang mit Standard-Messgeräten wie Multimeter, Oszilloskop, Funktionsgenerator, Netzgerät. Strom-Spannungsrichtige Messschaltung; indirekte Strommessung, Wheatstonsche Messbrücke
    Messungen in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorgaben durchführen die Genauigkeit der Messungen mit Berücksichtigung der Fehlerfortpflanzung einschätzen Messtechnik und Fehlerfortpflanzung Ermitteln der Fehlertoleranzen z.B. Anhand von Gaußschen Verteilungskurven, praktische Versuche dazu mit Widerständen; Fehlerkorrekturrechnungen. Berechnung der Abweichungen bei Verstärkern mit hoher Verstärkung unter Einbezug der Toleranz
    Zeichnen und Dokumentation  
    Ergebnisse darstellen, auswerten und interpretieren, auch unter Verwendung informatischer Hilfsmittel technische Zeichnungen und Dokumentation Tabellenkalkulation Schaltungen mit elektronischen CAD zeichnen (z.B. mit EAGLE), Kennlinien erstellen und Berechnungen durchführen unter Zuhilfenahme von EXCEL, Darstellung von Messprotokollen graphisch und tabellarisch
    Blockdiagramme von Schaltungen, Netzwerken und Geräten erstellen Schaltzeichen und Normen für technische Zeichnungen und Geräte fachspezifische Software und insbesondere Software für die grafische Darstellung Entwurf und Zeichnung von Schaltungen mit Eagle unter Verwendung der standardisierten/normierten Schaltsymbole nach DIN.
    Sicherheit und Zuverlässigkeit  
    die Risikofaktoren in den Produktionsprozessen und bei der Verwendung des elektrischen Stromes identifizieren, einschätzen und analysieren, auch im Bezug auf die unterschiedlichen Frequenzbereiche Risiken am Arbeitsplatz, insbesondere in Bezug auf die Elektro- und Elektronikindustrie Kriterien zur Festlegung eines akzeptablen Risikoniveaus Unterteilung in Spannungsebenen für Gleich- bzw. Wechselstrom, Grenzwerte, Vorsichtsmaßnahmen beim Umgang mit stromführenden Leitern, EMV-Verträglichkeit, Gefahrenpotential von geladenen Bauteilen, z.B. Kondensatoren
    Schutzmaßnahmen vor Berührungsspannung durch direkten und indirekten Kontakt anwenden allgemeine sowie fachspezifische Schutzeinrichtungen und deren Zuverlässigkeit  
    angemessene Maßnahmen für Sicherheit, Schutz und Prävention ergreifen nationale und europäische Rechtsvorschriften bezüglich Sicherheit, Prävention und Sicherheitsmanagement am Arbeitsplatz  
    Projektmanagement und Produktionsprozess  
    die für das spezifische Projekt notwendigen technologischen Bestandteile und Werkzeuge auswählen Parameter für die Optimierung in Funktion der Produkteigenschaften Umgang mit Software-Ressourcen für die Entwicklung von elektronischen Schaltugen wie EAGLE zum Zeichnen oder LogiSim zur Simulation von Logikschaltungen
    experimentelle Techniken anwenden, physikalische Modelle erstellen und Simulationen zur Auswahl der Lösungen und der Produktionsverfahren vornehmen Merkmale und Parameter betreffend Produktionsprozesse Modelle für die Darstellung von Produktionsprozessen Simulation mit PSpice, LogiSim und Erstellen von Kurven und Kennlinien mit Excel
    anwendungsorientierte Software für Planung, Analyse und Simulation verwenden Hardware und Software für Projekterstellung, Simulation und Dokumentation Zeichnen mit Eagle, Simulation mit PSpice, LogiSim und Erstellen von Kurven und Kennlinien mit Excel
    die Projektphasen und ihre funktionellen Eigenschaften vom Entwurf bis zur Vermarktung identifizieren und beschreiben Arten der Verwaltung und Dokumentation eines Projekts .] Erstellen von Protokollen und Projektdokumentationen mit Word und Excel, graphische Aufbereitung, Einbindung von Bildern und Schaltungen aus Eagle
    den Produktionsprozess und dessen Stellung im ökonomischen Industriesystem analysieren, dessen Merkmale identifizieren, die wesentlichen Parameter einschätzen und die Problema-tiken bezüglich  erwaltung und Vermarktung untersuchen Lebenszyklus eines Produkts betriebswirtschaftliche Grundsätze .] Berechnung der Herstellungskosten einer elektronischen Schaltung unter Einbezug von Materialkosten, Entwicklung im Allgemeinen, Personalkosten, Verkaufsmarge. Schätzung der Lebensdauer eines Produktes
    Verfahren zur Verwaltung und Kontrolle von automatisierten Anlagen analysieren und darstellen Kontrollverfahren Einfügen von relevanten Testpunkten auf einer Schaltung, Messen und überprüfen der Signale und Einhaltung der vorgegebenen Toleranzen, Erstellen von Messprotokollen. Fachgerechtes Erstellen von Prüfprotokollen
    Baugruppen aufgrund ihrer technischen Eigenschaften und der Funktions-Optimierung des Leitsystems auswählen und einbauen technische Eigenschaften von Baugruppen Charakterisierung von Baugruppen nach Funktion und Anwendung und deren Einsatz in neue Projekte. Zusammenfassen von kleineren Schaltungen zu Modulen, z.B. Treiber für LED, Counter, Anzeigen, frequenzgenerierende Schaltungen, die später wiederverwendet wer

     

    3. und 4. Klasse

    Lerninhale der 4. Klasse
    Fertigkeiten Kenntnisse
    Technologie der Bauteile  
    Arten von elektrischen Zweipolen identifizieren, und deren Kenn-größen und Eigenschaften ermitteln Funktionsprinzipien, Kenngrößen und
    Eigenschaften
     
    elektrische und technologische Eigenschaften der Elektro- und Elektronikgeräte beschreiben technologische Eigenschaften und fachspezifischen Materialien  
    die Arbeitsweise von diskreten und integrierten Technologie und Projektierung elektrotechnischer und elektronischer Systeme Bauteilen erklären Eigenschaften von aktiven und passiven Bauteilen und integrierten Schaltungen  
    fortschrittliche integrierte Bauteile und elektronische Systeme in die Planung einbeziehen fachspezifische Bauteile, Schaltungen und Geräte Bauteile mit höherem Intergrationsgrad wie GAL, PAL, SRAM und Microkontroller erlernen, der Umgang damit und Entwurf von elektronischen Schaltungen in dem sie enthalten sind. Problematiken wie Störanfälligkeit, Platinenlayout, Positionierung der einzelnen Bauteile werden behandelt
    Mikrocontroller und Digitaltechnik  
    Struktur und Funktionsweise des Mikrocontrollers verstehen und darlegen sowie Schaltungen mit Mikrocontrollern entwerfen auf Mikrocontrollern basierende Schaltungen Zeichnung von Schaltungen mit Microkontrollern, Grundaufbau, Funktionsweise und äußere Beschaltung
    kombinatorische und sequentielle Schaltungen mit digitalen Bauteilen niedrigen Integrationsgrads entwerfen technische Eigenschaften von digitalen Bauteilen und Schaltungen verbindungsprogrammierte und speicherprogrammierte Logik, kombinatorische und auch sequentielle Typen, entwerfen und implementieren
    Sensorik und Messtechnik  
    Messgeräte auswählen und bedienen, geeignete Mess- und Prüftechniken anwenden sowie geeignete Sensoren und Ausrüstung für die Analyse und Kontrolle ermitteln Funktionsprinzipien und Einsatz von Mess- und Laborgeräten, Mess- und Prüftechniken  
    Messungen in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorgaben durchführen die Genauigkeit der Messungen mit Berücksichtigung der Fehlerfortpflanzung einschätzen Messtechnik und Fehlerfortpflanzung  
    Zeichnen und Dokumentation  
    Ergebnisse darstellen, auswerten und interpretieren, auch unter Verwendung informatischer Hilfsmittel technische Zeichnungen und Dokumentation Tabellenkalkulation Schaltungen mit elektronischen CAD zeichnen (z.B. mit EAGLE), Kennlinien erstellen und Berechnungen durchführen unter Zuhilfenahme von EXCEL, Darstellung von Messprotokollen graphisch und tabellarisch
    Blockdiagramme von Schaltungen, Netzwerken und Geräten erstellen Schaltzeichen und Normen für technische Zeichnungen und Geräte fachspezifische Software und insbesondere Software für die grafische Darstellung Entwurf und Zeichnung von Schaltungen mit Eagle unter Verwendung der standardisierten/normierten Schaltsymbole nach DIN
    Sicherheit und Zuverlässigkeit  
    die Risikofaktoren in den Produktionsprozessen und bei der Verwendung des elektrischen Stromes identifizieren, einschätzen und analysieren, auch im Bezug auf die unterschiedlichen Frequenzbereiche Risiken am Arbeitsplatz, insbesondere in Bezug auf die Elektro- und Elektronikindustrie Kriterien zur Festlegung eines akzeptablen Risikoniveaus  
    Schutzmaßnahmen vor Berührungsspannung durch direkten und indirekten Kontakt anwenden allgemeine sowie fachspezifische Schutzeinrichtungen und deren Zuverlässigkeit IP-Schutzklassen, einfache und doppelte Isolierung nach VDE, Erdungen, FI-Schutzschalter, allg. Überstromschutz. Galvanische Trennung in Elektrogeräten
    angemessene Maßnahmen für Sicherheit, Schutz und Prävention ergreifen nationale und europäische Rechtsvorschriften bezüglich Sicherheit, Prävention und Sicherheitsmanagement am Arbeitsplatz Einführung in die DIN-Normen für Schutztechnik
    Projektmanagement und Produktionsprozess  
    die für das spezifische Projekt notwendigen technologischen Bestandteile und Werkzeuge auswählen Parameter für die Optimierung in Funktion der Produkteigenschaften  
    experimentelle Techniken anwenden, physikalische Modelle erstellen und Simulationen zur Auswahl der Lösungen und der Produktionsverfahren vornehmen Merkmale und Parameter betreffend Produktionsprozesse Modelle für die Darstellung von Produktionsprozessen  
    anwendungsorientierte Software für Planung, Analyse und Simulation verwenden Hardware und Software für Projekterstellung, Simulation und Dokumentation  
    die Projektphasen und ihre funktionellen Eigenschaften vom Entwurf bis zur Vermarktung identifizieren und beschreiben Arten der Verwaltung und Dokumentation eines Projekts Erstellen von Protokollen und Projektdokumentationen mit Word und Excel, graphische Aufbereitung, Einbindung von Bildern und Schaltungen aus Eagle
    den Produktionsprozess und dessen Stellung im ökonomischen Industriesystem analysieren, dessen Merkmale identifizieren, die wesentlichen Parameter einschätzen und die Problema-tiken bezüglich  erwaltung und Vermarktung untersuchen Lebenszyklus eines Produkts betriebswirtschaftliche Grundsätze Berechnung der Herstellungskosten einer elektronischen Schaltung unter Einbezug von Materialkosten, Entwicklung im Allgemeinen, Personalkosten, Verkaufsmarge. Schätzung der Lebensdauer eines Produktes
    Verfahren zur Verwaltung und Kontrolle von automatisierten Anlagen analysieren und darstellen Kontrollverfahren Einfügen von relevanten Testpunkten auf einer Schaltung, Messen und überprüfen der Signale und Einhaltung der vorgegebenen Toleranzen, Erstellen von Messprotokollen. Fachgerechtes Erstellen von Prüfprotokollen
    Baugruppen aufgrund ihrer technischen Eigenschaften und der Funktions-Optimierung des Leitsystems auswählen und einbauen technische Eigenschaften von Baugruppen  

     

    5. Klasse

    Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 5. Klasse
    Messtechnik  
    standardisierte Messverfahren einsetzen und mit virtuellen Messgeräten arbeiten Messverfahren, Messsysteme und Datenlogger, Messwandler

    Aufbau und Funktionsweise von Datenloggern werden erläutert, anhand des Demoboards werden Messwerte aufgenommen und am PC angezeigt. Einlesen von Messwerten über Standard-Schnittstellen wie RS232 und USB, Exkurs zu industriellen Schnittstellen wie RS485, CAN-Bus, Lin-Bus, Mod-Bus. Telemetrie-Systeme über Funk 

    (fächerübergreifend mit AUTOMATION)

    Anwendungsprogramme für die Überwachung und Prüfung elektronischer Systeme nutzen Interface-Probleme lösen Funktionen spezifischer Software  

    technische Berichte und Projektdokumentation verfassen 

    die wesentlichen Elemente für die Realisierung eines technischen Handbuchs identifizieren

    bereichsspezifische Standards und Normen Umgang mit Standard-Software wie Word und Excel, Aufbau und Gliederung eines technischen Protokolles
    die Verfahren zur Abnahme eines Prototyps ermitteln und die notwendigen Korrekturen und Ergänzungen vornehmen experimentelle Funktionsprüfung von Prototypen Abnahme und Kollaudierung Erstellen eines Projektes mit fortlaufender Kontrolle und Tests der gestellten Vorgaben, Überarbeiten der Schaltung und erneute Überprüfung. Aufbau von Baugruppen auf Steckbrettern bzw. Prototypenserien, Messung der korrekten Funktionsweise laut Angabe
    Schnittstellen und Kommunikationstechnik  
    standardisierte Schnittstellen zwischen elektronischen Geräten implementieren die Kommunikation zwischen programmierbaren Systemen Verschiedene Bus-Systeme wie RS232, USB, RS485, CAN-Bus, Unterschiede Strom-Spannungsschnittstelle, Differenzielle Signale, optische Datenübermittlung, Infrarot, Ultraschall
    die Grundlagen der Datenübertragung anwenden Techniken der Datenübertragung

    Serielle und parallele Datenübertragung, Eigenschaften von drahtgebundenen bzw. drahtlosen Datenübertragungen,  optische Datenübertragung

    (fächerübergreifend mit AUTOMATION)

    Steuerungstechnik  
    die funktionellen Eigenschaften von Steuerungen mit programmierbarer Logik (SPS und Mikrocontroller) ausnutzen im Microcontroller integrierte Peripherieeinheiten Kennenlernen der einzelnen Peripheriebausteine des im Unterricht behandelten Microcontrollers, wie SCI, Timer, SPI, ADC, KBI usw
    die allgemeinen Aspekte und Anwendungen der industriellen Automation in Bezug auf elektrische, elektronische, pneumatische und hydraulische Technologien erläutern
    Robotersysteme entwickeln
    Schaltungen / Geräte der Steuerungstechnik und deren Schnittstellen

    Unterschiedliche Einsatzgebiete von SPS bzw. Microcontroller, Vor- und Nachteile der einzelnen Techniken, Aufgabenbereiche

    (Anwendung von Programmiermethoden aus dem Fach AUTOMATION)

    die Methoden der Analyse von Steuerungssystemen anwenden und Software für die Analyse von Steuerungen und die Simulation einer Regelung einsetzen Analysemethoden und Simulationssoftware Umgang mit Simulationssoftware, vor allem in der Software-Entwicklung (CodeWarrior), elektronische Simulationen mit PSpice
    Anwendungsprogramme für die Überwachung und Steuerung automatischer Systeme entwickeln visuelle Programmiersprachen für die Datenerfassung  
    Signalgeneratoren und Leistungsverstärker  
    diskrete Signal- und Leistungsverstär-ker, Schaltungen zur Erzeugung und Umwandlung von periodischen und nicht periodischen Signalen sowie Datenerfassung planen und anwenden Bauteile der Leistungselektronik Signal-Generatoren und Signalwandler Siehe Elektronik
    Fehler und Störungen in Schaltkreisen eingrenzen Troubleshooting Systematische Suche von Fehlern in den elektronischen Projekten, die die Schüler selbst erstellen.
    Umweltschutz und Sicherheit  
    einen Produktionsprozess und die Nutzung der Energieressourcen in Bezug auf die Kosten und die ökonomischen, sozialen und ökologischen Auswirkungen analysieren und bewerten Aspekte der Life Cycle Analysis (Ökobilanzierung) Einwirkungen der Herstellung von elektronischen Schaltungen auf die Umwelt, Belastung durch Elektroschrott, äquivalente CO2-Emissionen, RoHS-Verordnung, Materialrecycling / Rohstoff-Recycling, Kostenrechnung, Entsorgungsgebühren
    Umweltprobleme identifizieren und die technologischen Lösungen für das Prozessmanagement analysieren und bearbeiten Umweltauswirkungen der Produktionssysteme und Anlagen in fachspezifischen Bereichen nationale und europäische Normen zum Umweltschutz, insbesondere im Bezug auf die Entsorgung von Abfallprodukten Siehe obiger Punkt
    die Sicherheitsnormen auf konkrete Fälle im eigenen Kompetenzbereich anwenden bei der Erstellung des Sicherheitsplanes mitwirken Zuständigkeit der Verantwortlichen für die Sicherheit auf der Arbeitsstelle Sicherheitsbestimmungen für die Arbeitnehmer Pflichten und Aufgaben der für Prävention zuständigen Personen  
    Produktionsprozess und Qualitätssicherung  
    die Entwicklung und Überwachung des Projektes leiten, die Fortschritte in der Produktion feststellen und die Übereinstimmung des Projekts mit den gestellten Vorgaben überprüfen Methoden des Projektmanagements und zur Kontrolle des Projektfortschritts Erstellung von Projektplänen, Gliederung des Projektes und Festlegung der Schnittstellen, Übergabeparameter bestimmen und Testumgebung entwickeln. Erstellen von Milestones (Meilensteinen) mit Zeitangabe, Erstellen von GAND-Diagrammen
    die Methoden und Tools zur Durchführung von Tests für die Produkt-Evaluation auswählen Testmethoden und Softwaretools Zusammenstellen von geeigneten Testreihen für die Überprüfung der korrekten Funktionsweise der Schaltung, Durchführung besagter Testreihen mit Ausarbeitung eines Testprotokolls
    die Kriterien für die Qualitätszertifizie-rung eines Produktes ermitteln und die Vorgangsweise bezüglich der Zertifi-zierung eines Verfahrens erklären Zertifizierung der Produktqualität und des Produktionsprozesses Einführung in die ISO9000-Normen, das Konzept der gleichbleibenden Qualität, Probleme bei der Bauteilbeschaffung von No-Name-Bauteilen, Stichwort Asien, Definition eines festgelegten Produktions- und Prüfablaufes
    die Organisation eines komplexen Produktionsprozesses analysieren und dokumentieren Komponenten eines Produktionsprozesses Dokumentationstechniken Aufteilung des Produktionsprozesses in Teilabschnitte, z.B. PCB-Herstellung, SMD-Bestückung, THT-Bestückung, Einbau in Gehäuse, mechanische Bearbeitungen etc
    die Kosten des Produktionsprozesses und der Industrialisierung eines Produkts einschätzen, auch durch Einsatz von Anwendungssoftware Kostenanalyse
    Software zur Berechnung der Kosten für Produktion und Industrialisierung des Produktes
    Aufgliederung der Kostenfaktoren (Bauteilkosten, Produktionskosten, Entwicklungskosten und deren Amortisierung, Personalkosten, Logistikkosten), Erkennen von fixen und variablen Kostenfaktoren und deren Einfluss auf den Endpreis, Werbekosten
    die Typologie der branchenspezifischen Produkte in Hinsicht auf die Marktbedürfnisse beschreiben und die für ihre Realisierung notwendigen Vorgänge definieren Grundlagen der Unternehmensorganisation Marktanalyse, Vergleiche von Regionen,  Produktvergleich mit Kostenschätzung
    den Zusammenhang zwischen den Betriebsstrategien und den besonderen Marktbedürfnissen erkennen allgemeine Grundsätze des Marketings Siehe obiger Punkt
    die allgemeinen Prinzipien der Theorie der totalen Qualität analysieren und deren Bezugsnormen identifizieren ISO – Normen Siehe Punkt 28, ISO9000
    die technischen, organisatorischen und ökonomischen Aspekte der Arbeitsvorgänge dokumentieren, mit besonderer Berücksichtigung der Qualitätskontrolle laut Industriestandard Kriterien der Qualitätskontrolle Siehe Punkte 30 und 31

    A.2.3.7.17 Vermessung

    FACHCURRICULUM VERMESSUNG

    Ziele

    2.   Biennium und 5. Klasse, Schwerpunkt Bauwesen, Umwelt und Raumplanung

    Der Unterricht im Fach Vermessung ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern die formale Sprache und die Methoden der Mathematik insbesondere der Statistik und der Wahrscheinlichkeitsrechnung in konkreten Situationen und Kontexten anzuwenden. Die Schülerinnen und Schülern lernen die geografischen, ökologischen und landschaftlichen Aspekte der natürlichen und vom Menschen geprägten Umwelt zu betrachten sowie die Zusammenhänge mit der Bevölkerungsentwicklung, der Ökonomie, den soziokulturellen Strukturen und deren im Laufe der Zeit erfolgten Veränderungen zu analysieren. Sie erhalten außerdem die Möglichkeit im Rahmen der eigenen Kompetenz Verfahren und Techniken anzuwenden, um innovative und optimierende Lösungen zu finden. Besonderer Wert wird darauf gelegt, dass Schülerinnen und Schüler die Bedeutung des ergebnisorientierten und zielführenden Arbeitens erkennen, sich mit den Prinzipien der Berufsethik auseinandersetzen und die notwendige Verantwortung zu übernehmen lernen.

     Kompetenzen am Ende der 5. Klasse

     Die Schülerin, der Schüler kann:

    • Gebiete, nicht verbaute Flächen und Bauwerke aufnehmen, dabei die geeigneten Methoden und Mittel auswählen und die erhaltenen Daten auswerten
    • geeignete Instrumenten zur grafischen und numerischen Darstellung von Projekten und von Aufnahmen verwenden
    • technische Berichte und Dokumentationen abfassen
    • Strategien des rationalen Denkens in dialektischen und algorithmischen Belangen verwenden, um Problemsituationen durch die Ausarbeitung angemessener Lösungen zu bewältigen.

    Didaktische und methodische Hinweise in Bezug auf die Bewertung

    Schularbeit:

    • Grundsätzlich werden 3 SA im 1.Semester und 2-3 SA im zweiten Semester durchgeführt, da aufgrund von Projektarbeiten, Maturasimulation o.Ä. auf eine SA verzichtet werden kann.
    • Offene Fragestellungen in Form von Rechenübungen u/o offene Fragen zu theoretischen Inhalten

    Test:

    • 1-2 Test pro Semester, die wie mündliche Prüfungen gewichtet werden
    • Gezielte offene Fragestellungen um ein kontinuierliches Lernen und Mitarbeiten zu bewirken

    Mündliche Prüfung:

    • Jeder Schüler wird über das gesamte Schuljahr 1-2 Mal einer mündlichen Leistungskontrolle unterzogen
    • Überprüfung der Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten mit besonderem Augenmerk auf Fachkompetenz und Terminologie

    Projektarbeit:

    • Semester begleitende Übungen in graphischer und/oder numerischer Form, um die theoretischen Grundlagen in praxisnahen Beispielen umzusetzen.
    • Umgangsform mit CAD-Programmen, Rechenfertigkeiten und richtige Anwendung von Messinstrumenten

    Präsentation:

    • 1-2 Präsentationen pro Jahr
    • Vertiefung der Medienkompetenz und Anwendung der sprachlichen Ausdrucksweise werden bei einem zielgruppenorientierten Vortrag bewertet, ebenso die Recherche und das sichere Auftreten

    Hausaufgabe/Protokoll:

    • Zur Wiederholung und Kontrolle der Inhalte in Form von Zeichen-, Mess- und Rechenübungen.
    • Einhaltung einer formellen Struktur in Form von Sauberkeit, Übersichtlichkeit, Vollständigkeit und richtigen Ergebnissen.

     Gewichtung: alle "1"

    Bewertung des Lernfortschritts: wird berücksichtigt

    Individuelle Bildungspläne werden berücksichtigt

    Mitarbeitsnote: wird vergeben

     

    Bewertungskriterien: Kompetenzbereiche und Kompetenzen

    • 1...Medienkompetenz
    • 2...Teamfähigkeit und Sozialkompetenz
    • 3...Problemlösefähigkeit und vernetztes Denken
    • 4...Kommunikations- und Argumentationsfähigkeit
    • 5...Lern- und Planungskompetenz
    • 6...Rechenfertigkeit
    • 7...Sauberkeit
    • 8...Analyse- und Interpretationsfähigkeit

    Anmerkungen

    Schularbeit:

    • 3, 5, 6, 7, 8

    Test:

    • 3, 5, 6, 7, 8

    Mündliche Prüfung:

    • 3, 4, 5, 8

    Projektarbeit:

    • 1, 2, 3, 4, 6, 7, 8

    Präsentation:

    • 1, 4, 8

    Hausaufgabe/Protokoll:

    • 3, 5, 6, 7, 8

    2. Biennium

    3. Klasse

    Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 3. Kl. Überfächliche Zusammenarbeit

    Bezugssystem in Abhängigkeit von der Ausdehnung des Vermessungsgegenstandes auswählen

    Bezugssysteme und Erdmodelle in Abhängigkeit von Art und Ausdehnung der Geländeaufnahme Erdgestalt: Ebene, Kugel, Rotationsellipsoid, spezielle Bezugssysteme, Maßsysteme und Maßeinheiten Geographie
    Kartesische und polare Koordinaten zur Bestimmung der Lage und des Flächeninhaltes ebener Objekte anwenden kartesisches und polares Koordinatensystem und Transformationen zwischen den Systemen Koordinatenrechnung, das zweidimensionale geodätische Koordinatensystem, Eigenschaften, Bezug zu polaren Koordinaten, Anwendungen in Praxis und Theorie von Messdaten der Vermessungsebene bis hin zur Lage- und Höhenangabe

    Trigonometrische Punktbestimmungsaufgaben: Hauptaufgaben, rechtwinklige Koordinaten, Einrechnen seitwärts liegender Punkte, Vorwärtsschnitt, Rückwärtsschnitt, Schnittpunkt zweier Geraden

    Bestimmung von Flächeninhalten aus polaren und kartesischen Koordinaten

    Mathematik: Trigonometrie, Koordinaten-angaben
    Vermessungsgeräte überprüfen, justieren und sachgerecht nutzen Methoden und Techniken der Verwendung einfacher Vermessungsgeräte und elektronischer Totalstationen Horizontierung und Zentrierung von Messgeräten, Geräte auf Stehachs-, Kippachs-, Zielachsfehler überprüfen und Justierung vornehmen.

    Aufbau und Komponenten von Vermessungsgeräten

    Mechanische, optische und elektronische Vermessungsgeräte und deren Zubehör im vermessungstechnischen Einsatz anwenden

    Methoden der Winkel- und Distanzmessung (mechanisch, optisch, elektro-optisch)

    Bestimmung von Höhenunterschieden: Nivellement

    Optik
    Elektronische Signalübertragung

    Passive und aktive Messsignale

    verwenden, topografische Grundgrößen messen und auswerten

    Eigenschaften und Definitionen topografischer (Keine Vorschläge), Methoden der Distanzmessung und Verfahren zur Messung und Berechnung

    Lage- und Höhenmessungen in Gebieten geringer Ausdehnung: Distanzmessungen, 

    Winkelmessungen und Messung von Höhenunterschieden nach unterschiedlichen Verfahren und Methoden

    Auswertung von Messdaten der Lage und Höhe: Streckenreduktion, trigonometrische Höhenunterschiede,

    Einfache Richtungsmessung und Messung in zwei Kreislagen,

    Zwangszentriertes Messen

    Messung und Auswertung von Beobachtungen gleicher und unterschiedlicher Genauigkeit (Fehlerrechnung/Standardabweichung)

    Planung und Bauwesen:

    Erstellung von Planungsgrundlagen

    Geeignete Verfahren für die Erfassung und Darstellung der Höhenangabe eines Geländes auswählen Methoden und Verfahren der Geländeaufnahme Formen der graphischen und kartographischen Darstellung des Geländes und gebräuchliche Symbolik Topografie- Geländeaufnahme: Rechtwinkel-/Einbindeverfahren, Polaraufnahme, Flächennivellement, Vermarkung und Signalisierung von Punkten, Feldrissführung und Messprotokoll, Maßstab, Einführung in die Kartographie und Symbolik anhand der kartographischen Unterlagen des Landes, Generalisierung von Objekten,

    Erstellung von Höhenlinien aus Punktwolken und Dreiecksvernetzung

    Darstellung in Höhenlinienplänen

    Technisches Zeichnen: Handdarstellung
    Mathematik: Darstellung von (linearen) Funktionen
    Die Fehlertheorie an Messreihen anwenden Fehlerrechnung, Methoden der Ausgleichung und Verbesserung, Toleranzgrenzen Aufgabe der Fehlerrechnung, Fehlerarten, Mittelwerte und Streuungsmaße des arithmetischen Mittels, Einführen von Gewichten, das gewogene Mittel, Angabe von Fehlergrenzen und Anwendungen der Fehlerfortpflanzung  Mathematik: Statistik, Wahrscheinlichkeitsrechnung
    Daten eines Feldregisters auswerten Datentypologie im Feldbuch Protokollführung, Nutzung geeigneter Tabellen für numerische und beschreibende Kodierungen

    Einsatz von Vorlagen zur grafischen Darstellung von Vermessungsobjekten

    Programmgestützte halbautomatische Auswertung von Messdaten

    Unterscheidung zwischen Messdaten der Lage und Höhe

     

    4. Klasse

    Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 4. Kl. Überfächliche Zusammenarbeit
    Eine vollständige topografische Vermessung durchführen, vom Lokalaugenschein bis hin zur grafischen Wiedergabe Stützmessungen mittels Polygonierungen Organisation einer Vermessungsaufgabe, Bestands- oder Geländeaufnahme:
    Wahl geeigneter Instrumente, Zusatz- und Hilfsmittel
    Grundlagenvermessung über Polygonierung: Arten von Polygonzügen, Absicherung vor Messfehlern, Auswertung und Analyse von fliegenden, geschlossenen und  angeschlossenen Polygonzügen.

    Datentransfer, -analyse, -umwandlung

    Anwendung manueller und computergestützter Rechenalgorithmen

    Anwendung von Auswertungssoftware und grafische Darstellung mittels CAD-Programmen

    Vermessungs-praktika, klassenüber-greifende Zusammenarbeit mit Bezug zu anderen Fächern der Fachrichtung und öffentlicher Institutionen
    Eine Katastervermessung durchführen und diese an das Festpunktfeld anbinden Art der Durchführung einer Vermessung zur Fortführung der kartografischen Unterlagen des Katasters und gesetzliche Bestimmungen dazu Grundlagen und Aufgaben des Katasters, Festpunktfeld, Inhalt und Datenformat eines Teilungsplanes, Anwendung der Software PREGEO, Polygonzugvermessung, Punktbeschreibungen  Wirtschafts- und Schätzungslehre, Rechtskunde

    Expertenvorträge

    Eine Absteckung von Punkten ausführen, die aus einer bestehenden Karte oder einem Projekt entnommen sind Absteckungsmethoden rechtwinklige und polare Absteckungsmethoden, Absteckung von Einzelpunkten, freie Stationierung mit entsprechenden Instrumenten

    Anwendung der Methoden in der Absteckung von Bauwerken, bei Grenzabsteckungen und Grenzwiederherstellungen, Festlegung von Lage- und Höhenpunkten

    Erstellung von Absteckungsplänen
    Ausführung von Schnurgerüsten

    Planung und Bauwesen: Absteckungspläne, Baustellenorganisation
    Eine Vermessung mit Satelliten durchführen, indem das Beobachtungsverfahren festgelegt und der Beobachtungszeitraum geplant werden Funktionsprinzip des globalen Satellitenpositionierungssystems (GPS) Referenzsysteme der satellitengestützten Geländeaufnahme, Bezugsflächen der Höhenmessung, Methoden und Beobachtungsverfahren der Satellitengeodäsie Einführung in die Satellitengeodäsie:
    Bezugs- und Koordinatensysteme für die Lage und Höhe: WGS84, UTM, Ellipsoidische und orthometrische Höhen, Geoidundulation
     
    Raumsegment (Satelliten) Datensegment (Signal) und Nutzersegment (Antennen)

    Planung einer GPS-unterstützten Vermessung und Kombination mit terrestrischen Vermessungen
    Absolute, dynamische Verfahren zur Punktbestimmung, stop and go, Echtzeitmessungen (RTK), STPOS (South Tyrolean Positioning Service)

    Expertenvorträge
    Eine terrestrisch-fotogrammetrische Aufnahme für die Entzerrung und Zusammenführung architektonischer Fassaden ausführen Merkmale der monoskopischen und stereoskopischen Betrachtungsweise Techniken der Bearbeitung von Messbildern mit optischen und numerischen Methoden Einführung in die Fotogrammmetrie, optisch-analoge und digitale Auswertung von Messbildern, Erstellung eines Orthofotos

    Stereoskop: räumliche Betrachtung

    digitale Fotogrammmetrie: Messkamera, Kalibrierung

    Zusammenführung und Entzerrung von Messbildern digitaler Aufnahmen anhand der Aufnahme eines denkmalgeschützten Gebäudes, einer Fassade oder Denkmals

     
    Die Zusammenhänge für den Einsatz der Laserscan-Technologie zur geomorphologischen und architektonischen Vermessung erkennen Funktionsprinzip eines Laserscanners Anwendungsbereiche und -methoden des terrestrischen und flugobjektgetragenen Laserscannens Möglichkeiten des Einsatzes von Laserscannern bei Vermessungsaufgaben: Erstellung von Karten und Plänen, Einsatz zur Datenerfassung bei geografischen Informationssystemen (GIS), Analyse- und Forschungsaufgaben

    Vermarkung von Passpunkten, Aufnahme von Objekten und die daraus resultierende digitale Punktwolke samt Datenbereinigung

    Fernerkundung
    EURAC
    Die kartographischen Darstellungen lesen, verwenden und interpretieren, Transformationen von kartographischen Koordinaten durchführen Systeme, Methoden und Techniken der kartographischen Wiedergabe und Darstellung, Darstellungsnormen und Nützlichkeit der Katastermappen, das historisches Kataster

    Einführung in die Kartografie: vom Modell bis zur Reproduktion

    winkel-, strecken- und flächentreue Abbildungsgleichungen und deren Anwendungen

    die Kartografie des IGMI (Istituto Geografico Militare Italiano) mit historischem Hintergrund

    die Landeskartografie: Raster- und Vektorkarten in den diversen thematischen Browsern

    Karten und Pläne des Katasters: historische Entwicklung, Fortführung historischer, analoger und digitaler Mappen

    Neuvermessung und Neuanlegung des Grenzkatasters

     
    Ein geografisches Informationssystem aufgrund des Interessengebietes anwenden Theorie und Methoden der Verwaltung von Geodaten im Geoinformationssystem (GIS) unterschiedliche Informationssysteme, Sammlung und Darstellung von Geodaten aus der Sicht der Vermessung

    Datenbanken erstellen und Programmiersprachen anwenden

    Elektronik
    Informatik

    5.Klasse

    Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 5. Kl. Überfachliche Zusammenarbeit
    eine Aktualisierung der Akten des Grundkatasters verschiedenen Typs verfassen, dabei informatisierte Verfahren anwenden telematische Übermittlung der Katasterunterlagen zur Aktualisierung der Katasterakten und gesetzliche Bestimmungen Rechtliche Grundlagen und Bestimmungen des Grundkatasters

    Datenformat und Inhalte eines Teilugsplanes mit "PREGEO"

    Ausführung einer Vermessung und Auswertung der Messdaten in grafischer und numerischer Form bis hin zur abgabegerechten Form

    Führung Kataster- und Grundbuchsamt
    Vermessungen ausarbeiten, die Problemstellungen bei der Teilung geschlossener Flächen einheitlichen oder unterschiedlichen Wertes betreffen und die Lage der Teilungslinien festlegen Flächeninhalt von Polygonen, analytische Methoden zur Bestimmung von Teilungslinien bei einer Grundstücksteilung Teilung regelmäßiger und unregelmäßiger Grundstücke

    Festlegung und Absteckung neuer Grenzpunkte und Teilungslinien

    Ausführung in Form von Parallel-, Senkrecht-, Verhältnisteilung und bei Vorgabe von Zwangspunkten

    Problematik der Flächenbestimmung und Unterscheidung zwischen grafischer Fläche, Fläche in Natur und Fläche laut Liegenschaftsverzeichnis

     
    Problemstellungen der Verschiebung, Richtigstellung und Wiederherstellung von Grenzen lösen Methoden und Verfahren einer Grenzbegradigung Grenzbegradigung mit und ohne Flächenausgleich

    Grenzrekonstruktion anhand der Unterlagen des Katasters und Grundbuchs

    Absteckung wiederhergestellter Grenzen

    Arbeitsbereich des Partei- und Gerichtssachverständigen 

    Rechtskunde
    die Einebnung eines Grundstückes lösen, ausgehend von dessen lage- und höhenmäßiger Darstellung Erdmassenberechnung
    Einteilungsmöglichkeiten und
    Berechnungsmethoden zur Einebnung eines Geländes
    Massenberechnungen (Erdmassen) im Hoch- und Tiefbau

    Anwendungsbeispiele im Straßenbau (Straßenkörper), Bauwesen (Aushub von Baugruben, Errichtung von Sport- und Freizeitanlagen, Park- und Campingplätzen), Geologie und Zivilschutz (Obertageabbau, Hangrutschungen), Landwirtschaft (Meliorierungs- Flurbereinigungsarbeiten)

    Massenberechnung nach der Prismenmenthode aus einem digitalen Geländemodell (DGM)

    lage- und höhenmäßige Festlegung eines Massenausgleichs samt rechnerischer und grafischer Ermittlung der Durchstoßpunkte

     
    Planunterlagen von Straßenbauprojekten ausarbeiten und die entsprechenden Massenberechnungen durchführen Normen, Vermessung, Planung und Materialien im Straßenbau Einführung in den Straßenbau anhand der „Funktionellen und geometrischen Normen für die Planung von Straßen in der Autonomen Provinz Bozen“

    Planungsablauf (Machbarkeitsstudie, Vorprojekt, Festlegung der technischen Eigenschaften,
    endgültiges Projekt, Ausführungsprojekt)

    Kartenwerke als Planungsgrundlage,
    Entwurfselemente in der Lage und Höhe

    Aufbau eines Straßenkörpers und Belagsarten

     
    Vermessungen und Absteckungen im Gelände zum Bau von Straßen und Linienbaustellen ausführen Techniken der topografischen Erfassung und Absteckung Methoden der Absteckung als Umkehrung der Aufnahmeverfahren (rechtwinklig, polar, freie Stationierung, punktweise)

    Einrechnung und Absteckung der Trasse über Haupt- und Zwischenpunkte

    Planung und Bauwesen, Bautechnik, Baustoffkunde

    kleines Projekt dazu

    topografische Instrumente verwenden, um die Stabilität von Bauwerken zu prüfen,
    Erdrutschbewegungen zu überwachen und Gebiete archäologischen Interesses zu vermessen
    topografische Instrumente für spezielle Anwendungen und entsprechende Einsatzmethoden Auswahl geeigneter Messverfahren und Einsatz der entsprechenden Messinstrumente

    Abwicklung von Aufgabenstellungen in der Ingenieurgeodäsie an Deformationsmessungen und Bauwerksüberwachnungen mit
    Präzisionsmessinstrumenten

    Messverfahren zur Aufnahme archäologischer Fundstellen

    Amt für Bodendenkmäler

    A.Bewertungskriterien

    FACHCURRICULUM

    TECHNISCHE FÄCHER – PLANUNG UND BAUWESEN, BWS, BLAS, Vermessung

    Klassen: TFO 2. Bienn. u. 5. Klasse

    Didaktische und methodische Hinweise in Bezug auf die Bewertung

    Schularbeit:
    a) Grundsätzlich werden 3 SA im 1.Semester und 2-3 SA im zweiten Semester durchgeführt, da aufgrund von Projektarbeiten, Maturasimulation o.Ä. auf eine SA verzichtet werden kann.
    b) Offene Fragestellungen in Form von Rechenübungen u/o offene Fragen zu theoretischen Inhalten

    Test:
    a) 1-2 Test pro Semester, die wie mündliche Prüfungen gewichtet werden
    b) Gezielte offene Fragestellungen um ein kontinuierliches Lernen und Mitarbeiten zu bewirken

    Mündliche Prüfung:
    a) Jeder Schüler wird über das gesamte Schuljahr 1-2 Mal einer mündlichen Leistungskontrolle unterzogen
    b) Überprüfung der Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten mit besonderem Augenmerk auf Fachkompetenz und Terminologie

    Projektarbeit:
    a) Semester begleitende Übungen in graphischer und/oder numerischer Form, um die theoretischen Grundlagen in praxisnahen Beispielen umzusetzen.
    b) Umgangsform mit CAD-Programmen, Rechenfertigkeiten und richtige Anwendung von Messinstrumenten

    Präsentation:
    a) 1-2 Präsentationen pro Jahr
    b) Vertiefung der Medienkompetenz und Anwendung der sprachlichen Ausdrucksweise werden bei einem zielgruppenorientierten Vortrag
    bewertet, ebenso die Recherche und das sichere Auftreten

    Hausaufgabe/Protokoll:
    a) Zur Wiederholung und Kontrolle der Inhalte in Form von Zeichen-, Mess- und Rechenübungen.
    b) Einhaltung einer formellen Struktur in Form von Sauberkeit, Übersichtlichkeit, Vollständigkeit und richtigen Ergebnissen.
    Gewichtung: alle "1"

    Bewertung des Lernfortschritts: wird berücksichtigt
    Individuelle Bildungspläne werden berücksichtigt
    Mitarbeitsnote: wird vergeben

    Bewertungskriterien: Kompetenzbereiche und Kompetenzen

    1...Medienkompetenz
    2...Teamfähigkeit und Sozialkompetenz
    3...Problemlösefähigkeit und vernetztes Denken
    4...Kommunikations- und Argumentationsfähigkeit
    5...Lern- und Planungskompetenz
    6...Rechenfertigkeit
    7...Sauberkeit
    8...Analyse- und Interpretationsfähigkeit

    Anmerkungen

    Schularbeit: c) 3, 5, 6, 7, 8
    Test: c) 3, 5, 6, 7, 8
    Mündliche Prüfung: c) 3, 4, 5, 8
    Projektarbeit: c) 1, 2, 3, 4, 6, 7, 8
    Präsentation: c)1, 4, 8
    Hausaufgabe/Protokoll: c) 3, 5, 6, 7, 8

    A.2.2.7 Fachcurricula

    Fertigkeiten, Kenntnisse, Lerninhalte, Bewertungskriterien

    Automation

    Automation_TFO.pdf

    Baustellenleitung und Arbeitssicherheit

    Baustellenleitung_und_Arbeitssicherheit_TFO.pdf

    Bewegung und Sport

    /Bewegung_und_Sport_RG_und_TFO.pdf

    Biologie und Erdwissenschaften

    Erdwissen-Biologie_TFO_Biennium.pdf

    Bodenkunde, Wirtschaft und Schätzung

    Bodenkunde_Wirtschaft_und_Schaetzung_TFO.pdf

    Chemie

    Chemie_TFO_.pdf

    Deutsche Sprache und Literatur

    Deutsche_Sprache_und_Literatur_TFO.pdf

    Elektrotechnik und Elektronik

    Elektrotechnik_und_Elektronik_TFO.pdf

    Englisch

    Englisch_RG_und_TFO.pdf

    Geschichte

    Geschichte_TFO.pdf

    Informatik

    Informatik_TFO.pdf

    Italienisch

    Italienisch_RG_und_TFO.pdf

    Katholische Religion

    Katholische_Religion_RG_und_TFO.pdf

    Mathematik

    Mathematik_TFO.pdf

    Naturwissenschaften

    Naturwissenschaften_RG_Curriculum_und_Bewertungskriterien_TFO_RG.pdf

    Physik

    Physik_TFO.pdf

    Planung und Bauwesen

    Planung_und_Bauwesen_TFO.pdf

    Recht und Wirtschaft

    Recht_und_Wirtschaft_RG_und_TFO.pdf

    Technologie und Projektierung elektrischer und elektronischer Systeme (TPS)

    TPS_TFO-1.pdf

    Technologie und technisches Zeichnen

    Technologie_und_technisches_Zeichnen_TFO.pdf

    Vermessung

    Vermessung_TFO-1.pdf

    A.2.3 Bewertungskriterien

    A.2.3.1 Allgemeine Bewertungskriterien

    Die Bewertung ist ein Teil des Lernens und bringt zum Ausdruck, in welchem Ausmaß die einzelnen Schüler/innen die Lernziele und Leistungsanforderungen sowie die übergreifenden Kompetenzen erreicht bzw. erfüllt haben. Jede Note soll als Orientierungshilfe für den eigenen Lernfortschritt und zur Selbsteinschätzung dienen und den Lernerfolg steigern sowie die Selbstständigkeit und Eigenverantwortung fördern. Die einzelne Bewertung ist ein pädagogisches Fachurteil der Lehrperson und entspricht dem Grundsatz der Gerechtigkeit und Gleichbehandlung. Vom Klassenrat koordinierte Differenzierung und Individualisierung werden bei der Bewertung berücksichtigt.  

    Leistungskontrollen und Leistungserhebungen

    Die Bewertung ist das Ergebnis eines kontinuierlichen Beobachtungsprozesses, in welchem die Lehrpersonen die Lernfortschritte, Lernergebnisse und Leistungen feststellen. Vorgenommene Leistungskontrollen werden mit einer Note der gesetzlich vorgeschriebenen Notenskala von 1 bis 10 bewertet. Aus pädagogischen Gründen werden Noten unter 4 nur vergeben, wenn die fachlichen Grundkenntnisse sowie die kognitiven und pragmativen Leistungen gänzlich fehlen und/oder ein destruktives Lernverhalten festgestellt wird. Jede Fachnote bedarf einer Bewertungsgrundlage. Bei Leistungserhebungen werden Kenntnisse und Fertigkeiten, die im Unterricht erarbeitet und eingeübt worden sind, geprüft und bewertet; Art und Form der Prüfung müssen vorher bekannt sein. Eine Prüfung darf niemals Strafcharakter besitzen. In Fächern, in denen mündliche Noten vorgesehen sind, muss eine angemessene Anzahl von mündlichen Bewertungen vorliegen. Diese können durch schriftliche Kurztests ergänzt werden. Weitere spezifische Angaben zu Leistungskontrollen und Bewertungskriterien der einzelnen Fachgruppen bzw. Fachbereiche und Fächer sind in den Fachcurricula der Lehrpersonen angeführt.

    Nicht erledigte Lernaufgaben im Unterricht oder zu Hause

    Nicht erledigte Arbeiten innerhalb eines festgelegten Abgabetermins, nicht erledigte Lernarbeit in der Schule, während des Unterrichts oder zu Hause (so genannte Hausarbeiten) werden nicht erbrachten Leistungen gleichgestellt und folglich mit ‚ungenügend’ bewertet

    Semesternoten, Dokumentation und Zertifizierung der übergreifenden Kompetenzen, Bewertung der fächerübergreifenden Lernangebote und des Wahlbereichs. Bewertung der einzelnen Fächer im ersten Bewertungsabschnitt

    Die Bewertung aller Fächer am Ende des ersten Bewertungsabschnitts erfolgt gleich wie am Jahresende nur mit einer einzigen Ziffernnote.

    Dokumentation und Zertifizierung des Erwerbs der übergreifenden Kompetenzen laut Bildungsprofil

    Die Lehrpersonen beobachten und dokumentieren den Erwerb der übergreifenden Kompetenzen im digitalen Register. Die entsprechenden Unterlagen bilden die Grundlage für die Zuweisung der erzielten Niveaustufen. Der Klassenvorstand erarbeitet im Vorfeld einen Vorschlag aus und bei der Bewertungskonferenz am Jahresende schlägt er die Gesamtbewertung der erworbenen übergreifenden Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler für das Zeugnis vor.

    Festlegung der Niveaustufen der übergreifenden Kompetenzen:

    +++++  in hervorragender Weise erzielt    

    ++++    in hohem Maße erzielt    

    +++      in zufriedenstellendem Maße erzielt    

    ++        in ausreichendem Maße erzielt    

    +          in ungenügendem Maße erzielt

    Bewertung der fächerübergreifenden Lernangebote

    Die Bewertungskriterien sowie Verfahrensregeln sind Teil der Projektplanung der fächerübergreifenden Lernangebote und werden in deren Beschreibung angeführt. Die Bewertung erfolgt nur am Schulende durch eine einzige Ziffernnote und wird im Bewertungsdokument (Zeugnis) angeführt.

    Bewertung des Wahlangebots

    Die Bewertungskriterien sowie Verfahrensregeln sind Teil der  Projektplanung des Walbereichs und werden in der entsprechenden Beschreibung angeführt. Die Beschreibung der erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten sieht folgende Stufen vor:

    • erfolgreich teilgenommen / teilgenommen / nicht teilgenommen

    • Die Bewertung erfolgt nur am Schulende in beschreibender Form und wird im Zeugnis angeführt.

    Differenzierung der Noten

    • Note 9 und 10: Leistung entspricht den Anforderungen in ganz besonderem Maße. Sie spiegelt deutliche Eigenständigkeit und die Fähigkeit zur selbständigen Anwendung des Wissens, auch bei neuen Problemstellungen wider. Vernetztes und fächerübergreifendes Denken sind reichlich gegeben.

    • Note 8: Die Leistung entspricht in vollem Umfang den Anforderungen. Eigenständiges und vernetztes bzw. fächerübergreifendes Denken sind klar erkennbar.

    • Note 7: Die Leistung entspricht im Allgemeinen den Anforderungen. Ansätze von Eigenständigkeit sind vorhanden.

    • Note 6: Die Leistung weist zwar Mängel auf, entspricht im Großen und Ganzen aber noch den Anforderungen

    • Die Note 5 bedeutet „eindeutig ungenügend“. Sie bringt zum Ausdruck, dass dem Schüler wichtige Grundkenntnisse fehlen, dass ihm jedoch bei entsprechender Bemühung zugemutet werden kann, die bestehenden Mängel in absehbarer Zeit zu beheben

    • Die Note 4 bedeutet „schwerwiegend ungenügend“. Sie bringt zum Ausdruck, dass dem Schüler wesentliche Grundlagen des Faches fehlen, ohne die ein erfolgreiches Weiterlernen in Frage gestellt wird.

    • Noten unter 4 werden nur in Ausnahmefällen vergeben.

    Transparenz

    Jede Benotung, Bewertung und Beobachtung wird im digitalen Lehrerregister eingetragen. Schüler/innen sowie Eltern haben die Möglichkeit, jederzeit ihre eigenen Einträge einzusehen. Die Lehrpersonen erläutern zu Schulbeginn, nach welchen Kriterien und Gesichtspunkten sie die Leistungen und das Arbeitsverhalten bewerten. Im Schulprogramm sowie in den Curricula sind die Bewertungskriterien angeführt. Es muss klar sein, ob bzw. wann eine Maßnahme der Lehrperson eine Bewertung darstellt, also den Rang einer Prüfung hat.

    Kriterien für die Vergabe einer Mitarbeitsnote

    Beobachtungen zur Mitarbeit der Schülerinnen und Schüler können im digitalen Register im Feld „Beobachtungen“ eingetragen werden.

    Beobachtungselemente sind:

    Der Schüler bzw. die Schülerin

    • arbeitet im Unterricht aktiv mit und zeigt Eigeninitiative
    • führt die Arbeitsmaterialien regelmäßig mit
    • bemüht sich um saubere Mitschrift und ordentlich geführte Lernunterlagen
    • führt Arbeitsaufträge gewissenhaft aus
    • gibt Hausarbeiten pünktlich und gut erledigt ab
    • st bereit, Lerninhalte außerschulisch zu vertiefen

    Definition der Mitarbeitsnote

    Zutreffende Kriterien werden

    • in hohem Maße erfüllt
    • fast alle erfüllt
    • mit wenigen Ausnahmen erfüllt
    • teilweise erfüllt
    • in geringem Maße erfüllt
    • nicht erfüllt

    Die Beobachtungen zur Mitarbeit dienen nur zum Auf- bzw. Abrunden der Endnote des jeweiligen Faches im Zeugnis (OM 21/2001/Atr.13, Absatz 7). Die Begründung für die Auf- bzw. Abrundung wird im digitalen Register im Feld „Kommentar/Begründung“ neben der Fachnote eingetragen.

    Mitteilungen an die Familien

    Die Eltern/Erziehungsberechtigten werden im Anschluss an die Bewertungskonferenz mittels schriftlicher Mitteilung über Ergebnisse und die angebotenen Aufholmaßnahmen informiert, falls Schüler negative Bewertungen in einem oder mehreren Fächern aufweisen.
    Die Schüler/innen müssen die Aufholmaßnahmen in Anspruch nehmen, außer sie werden   von den Erziehungsberechtigten von der Verpflichtung entbunden.
    Für die Teilnahme an Aufholkursen im Sommer ist allerdings eine Anmeldung erforderlich.
    Die Eltern/Erziehungsberechtigten werden regelmäßig über den Leistungsstand und die vorhandenen Lernlücken informiert: im Rahmen der Elternsprechtage, über das digitale Register sowie auf Wunsch durch Mitteilungen über das Sekretariat. (Anmeldebogen)
    Anfang Mai werden die Eltern informiert, falls die Versetzung von Schülerinnen und Schülern gefährdet ist.

    Gesamtbewertung

    Die Endbewertung setzt sich aus den übergreifenden Kompetenzen, Fertigkeiten und Kenntnissen laut Schulcurriculum zusammen. In die Bewertung kann auch eine Beobachtung der Mitarbeitsnote einfließen. Bei der Zuweisung der Noten im 2. Semester werden auch die Ergebnisse des 1. Semesters berücksichtigt, um dem Lernfortschritt und der Entwicklung möglichst gerecht zu werden. Die Semester- und Schlussbewertungen für die einzelnen Schüler/innen werden von der zuständigen Lehrperson auf der Grundlage der in ihrem persönlichen Register vermerkten Noten vorgeschlagen. Der Vorschlag, der auf einer angemessenen Anzahl von Einzelbewertungen beruht, wird vom Klassenrat überprüft und durch Beschluss zugewiesen. Jede negative Schlussbewertung wird von der zuständigen Lehrperson schriftlich begründet. Die Begründung wird dem Klassenrat auch in digitaler Form vorgelegt und ist Teil des Konferenzprotokolls.

    Kriterien für die Versetzung

    Allgemeine Kriterien zur Gültigkeit des Schuljahres

    Laut den gesetzlichen Bestimmungen, Beschluss der Landesregierung 1200 vom 4. Juli 2011, ist das Schuljahr gültig, falls die betreffende Person mindestens 75 % im Unterricht anwesend war. Falls sie weniger als 75 % im Unterricht anwesend war und die Abwesenheiten aufgrund schwerwiegender und dokumentierter gesundheitlicher Probleme bzw. aufgrund eines Unfalls oder wegen Teilnahme an nationalen und internationalen Sportveranstaltungen verursacht wurde, die erzielten Fertigkeiten, Kenntnisse und Kompetenzen aber in allen Fächern aufgrund einer angemessenen Anzahl an fundierten Bewertungselementen bewertet werden können, kann der Klassenrat das Schuljahr für gültig erklären und bewerten. Im Falle eines Übertritts aus einer anderen Schule oder einer verspäteten Einschreibung in die Schule aufgrund von Migration zählen die Abwesenheiten ab Beginn des Unterrichtsbesuchs. Sofern die Herkunftsschule Angaben zu den Abwesenheiten mitteilt, werden diese berücksichtigt.

    Versetzung

    Bewertung von mindestens sechs Zehnteln

    • in allen Fächern und
    • im Verhalten.

    Nicht versetzungsrelevant sind die Bewertungen

    • der fächerübergreifenden Lernangebote
    • im Wahlbereich
    • im Fach Katholische Religion.

    Diese Bewertungen werden als Teil des gesamten Lernfortschrittes bei der Schlussbewertungskonferenz mit berücksichtigt und gelten ab der 3. Klasse als zusätzliche Elemente bei der Zuweisung des Schulguthabens.

    Falls Schüler/innen bei der Schlussbewertung Lernrückstände aufweisen, die das erfolgreiche Absolvieren der nächsthöheren Klasse oder der staatlichen Abschlussprüfung nicht in Frage stellen, kann der Klassenrat eine positive Bewertung in allen Fächern zuweisen, dies vor allem innerhalb eines Bienniums.

    Wenn Schüler/innen schwerwiegende Lücken und gravierende Mängel in einem oder mehreren Fächern aufweisen, findet in der Regel keine Versetzung in die nächste Klasse statt. Wenn bei der Schlussbewertung in einem oder mehreren Fächern ungenügende Leistungen aufscheinen, kann der Klassenrat den Beschluss über die Versetzung aufschieben, wenn er unter Berücksichtigung besonderer Umstände
     - längere Krankheit, zufrieden stellender Notendurchschnitt in den übrigen Fächern, positive Einstellung zur Schule, Einsatzbereitschaft - der Auffassung ist, dass die betreffenden Schüler/innen aufgrund ihrer Fähigkeiten und ihrer Arbeitshaltung imstande sein werden, in den von der Schule angebotenen Aufholmaßnahmen oder in selbst organisiertem Studium die Lernlücken in den betreffenden Fächern zu beheben. Der Klassenrat entscheidet innnerhalb 31. August, ob der Schüler/die Schülerin in die nächste Klasse versetzt oder nicht versetzt wird. Bei der Aufholprüfung werden neben dem erzielten Ergebnis auch der Grad der Vorbereitung, der Besuch und die Bewertungsergebnisse von Aufholkursen sowie der Lernfortschritt in die Bewertung einbezogen.

    Eine Nicht-Versetzung im Zuge einer oder mehrerer negativ bewerteter Aufholprüfungen im August ist möglich, sofern der Schüler oder die Schülerin in einem Fach oder in mehreren Fächern mit Lernlücken keine Vorbereitung und somit keine Lernfortschritte aufweist.

    Nicht klassifiziert

    Konnten aufgrund häufiger Absenzen oder aufgrund der Leistungsverweigerung keine angemessene Anzahl von Bewertungen erreicht werden, so findet im entsprechenden keine Klassifizierung statt. Dies bedeutet, dass die betroffene Person nachträglich Zusatzprüfungen ablegen oder das Schuljahr wiederholen muss. Lehrpersonen, die bei den Bewertungskonferenzen keine Klassifizierung geben können, begründen dies schriftlich.

    Aufholen und Überprüfung von Lernlücken (laut MD Nr. 80/2007)

    Nach dem 1. Semester

    Die Lerninhalte bzw. Kenntnisse und Fertigkeiten, die zu überprüfen sind, sowie die Art der Überprüfung werden von den Fachlehrpersonen festgelegt. Die Eltern werden darüber und über die von der Schule beschlossenen Maßnahmen informiert.

    Aufholmaßnahmen werden im Regelunterricht durch Differenzierung oder individuelle Betreuung gesetzt. Falls die Bildungslücken nur auf mangelndem Einsatz beruhen, sind die Schüler/innen verpflichtet, diese unter Anleitung der Fachlehrperson eigenständig zu beheben. Daneben werden strukturierte Aufhol- und Stützmaßnahmen in der Regel im mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen und im sprachlich-humanwissenschaftlichen Bereich angeboten. Die Dauer der jeweiligen Maßnahme wird vom Umfang der aufzuholenden Lernlücken bestimmt. In diesem Rahmen können auch erweiterte Lernformen, E-Learning und Arbeit in Labors in das Angebot aufgenommen oder im Netzwerk mit anderen Schulen und/oder mit externen Experten Angebote erstellt werden. Der Klassenrat bestimmt, wer diese Angebote nutzen muss. Von dieser Verpflichtung kann man nur durch eine schriftliche Verzichtserklärung der Eltern befreit werden. Die Aufhol- und Stützmaßnahmen finden in der Regel im Februar und März statt und können auch klassenübergreifend angeboten werden. Die Überprüfung der Lernlücken im ersten Bewertungsabschnitt findet spätestens innerhalb April statt.

    Nach dem 2. Semester

    Nach Schulende werden Aufhol- und Stützmaßnahmen in der Regel im mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen und im sprachlich-humanwissenschaftlichen Bereich angeboten. Die Dauer der jeweiligen Maßnahme wird von der Schulleitung in Absprache mit den Fachgruppen festgelegt und kann auch Klassen übergreifend durchgeführt werden. In der Regel sind dafür 10 bis 15 Unterrichtseinheiten vorgesehen. Die Lerninhalte bzw. Kenntnisse und Fertigkeiten, die aufzuholen sind, sowie die Art der Aufholprüfung werden von den Fachlehrpersonen festgelegt. Die Eltern werden darüber und über die von der Schule beschlossenen Maßnahmen informiert. Für die Teilnahme an den „Sommeraufholkursen“ ist allerdings eine Anmeldung von Seiten der Eltern erforderlich. Am Ende der Aufholkurse können Leistungserhebungen erfolgen. Diese werden wie auch die Mitarbeit und der Lerneinsatz bei der Bewertungskonferenz berücksichtigt. Die Überprüfung der Lernlücken in Folge des aufgeschobenen Beschlusses zur Versetzung und die Abschlusskonferenzen finden innerhalb 31. August statt. Die Ergebnisse der Überprüfung werden den Eltern mitgeteilt.

    Für die Organisation der Kurse sorgt die Schulleitung nach Rücksprache mit den Fachgruppen und im Rahmen der Ressourcen.

    Bewertung der Schüler/innen mit besonderen Bildungsbedürfnissen

    Die Bewertung erfolgt auf der Grundlage des Individuellen Bildungsplans (IBP). Im Protokoll der Bewertungskonferenz wird darauf verwiesen bzw. angegeben, in welchen Fächern besondere Unterrichtsmaßnahmen oder Bewertungskriterien angewandt und welche Fördermaßnahmen durchgeführt wurden. Bei den Leistungserhebungen haben die Schüler/innen Anrecht auf geeignete Unterstützung und auf die notwendigen Hilfsmittel laut IBP. Im Zeugnis scheint kein Hinweis auf besondere Unterrichtsmaßnahmen oder differenzierte Bewertungskriterien auf.

    Bewertung der Schüler/innen mit Migrationshintergrund

    Die Bewertung erfolgt laut Individuellen Bildungsplan (IBP), der vom Klassenrat angefertigt wurde. Bei denjenigen, die Kurse zum Erlernen der Unterrichtssprache besuchen, berücksichtigt der Klassenrat die von den Lehrpersonen dieser Kurse übermittelten Beobachtungen.  Der Klassenrat hält sich bei der Bewertung und Versetzung von Personen mit Migrationshintergrund an die rechtlichen Grundlagen für Schüler/innen mit Migrationshintergrund.

    Kriterien für die Dokumentation und Bewertung des Verhaltens

    Das Verhalten der Schüler/innen richtet sich nach den allgemeinen Grundsätzen der Verfassung, der einschlägigen Gesetze, insbesondere der Schülercharta sowie der internen Schulordnung und wird entsprechend den gesetzlichen Vorgaben bewertet, insbesondere des Gesetzes 169/2008 und den entsprechenden Durchführungsbestimmungen (Beschluss der Landesregierung Nr.156 vom 26.01.2009, DM N°5/2009 vom 16.01.2009). Für die 1.-4. Klassen finden die Kriterien laut Beschluss der Landesregierung Nr. 1020 vom 04. Juli 2011 Anwendung. Berücksichtigt wird auch das Verhalten bei schulbegleitenden Veranstaltungen. Die Bewertung erfolgt im digitalen Register mit 1 bis 5 Sternchen, die den Noten 5 bis 10 entsprechen.

    Bei der Bewertung des Verhaltens werden folgende Punkte berücksichtigt

    • Sozialverhalten: Höflichkeit, Rücksicht, Respekt, Hilfsbereitschaft
    • Einsatz für die Klassen- und Schulgemeinschaft
    • Einsatz für das eigene Lernen, Mitarbeit, Interesse
    • häufige Verspätungen, unentschuldigte Absenzen
    • Weitere Verstöße gegen die Regeln (Eintragungen oder andere Disziplinarmaßnahmen bei groben Regelverstößen)

    Die Verhaltensnoten sind in der Regel entsprechend den folgenden Beschreibungen zu geben:

    • Verhaltensnote 10: vorbildhaftes, nachahmenswertes Verhalten bei aktiver und interessierter Mitarbeit
    • Verhaltensnote 9: sehr gutes, korrektes Verhalten bei interessierter Mitarbeit
    • Verhaltensnote 8: ein gutes Verhalten im Allgemeinen (nicht schwerwiegende Regelverstöße können durch positive Elemente ausgeglichen werden)
    • Verhaltensnote 7: insgesamt zufrieden stellendes Betragen bei einer oder mehreren Eintragungen, ungerechtfertigten Verspätungen oder unentschuldigten Absenzen
    • Verhaltensnote 6: genügendes Betragen, wenn auch oft nicht angemessen bei häufigen Regelverstößen, ungerechtfertigten Verspätungen oder unentschuldigten Absenzen
    • Verhaltensnote 5: untragbares Verhalten bei äußerst groben Regelverstößen, die auch zu einem längeren Ausschluss aus der Schule führen

    Eine negative Verhaltensnote hat automatisch eine Nicht-Versetzung zur Folge. Voraussetzung für die Vergabe von Noten für das Verhalten unter 8 sind schriftliche Vermerke über unentschuldigte Verspätungen und Absenzen, Eintragungen im Klassenbuch sowie Disziplinarmaßnahmen bis zu zeitweiligem Ausschluss von der Schule. Negative Verhaltensnoten werden nur bei äußerst groben Regelverstößen, die auch einen längeren Ausschluss von der Schule bewirken, vergeben. Berücksichtigt wird jedoch auch eine eventuelle Besserung des Verhaltens. Bei Eintragungen und Disziplinarmaßnahmen wird großer Wert auf die Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten gelegt. Unbegründete Terminüberschreitungen werden bei der Bewertung des Verhaltens und Zuweisung des Schulguthabens berücksichtigt. Die Bewertung des Verhaltens wird vom Klassenvorstand vorgeschlagen, vom Klassenrat vorgenommen und zählt zum Notendurchschnitt bei der Bestimmung des Schulguthabens und für andere vom Gesetz oder vom Schulprogramm vorgesehene Zwecke.

    Vergabeablauf

    Die Lehrpersonen dokumentieren allfällige Beobachtungen bezüglich des Verhaltens der Schüler/innen im digitalen Register. Sie bewerten das Verhalten mindestens einmal im Semester. Der Klassenvorstand schlägt aufgrund der Einträge eine Bewertung des Verhaltens bei der Bewertungskonferenz vor

    ***** (Fünf Sterne)    10 vorbildhaftes, nachahmenswertes Verhalten bei aktiver Mitarbeit

    ****  (Vier Sterne)      9 sehr gutes, korrektes Verhalten

    ***    (Drei Sterne)     8 ein gutes Verhalten im Allgemeinen

    **     (Zwei Sterne)     7 insgesamt zufrieden stellendes Betragen (...)

    *       (Ein Stern)         6 genügendes Betragen (...)

    Sternchenschnitt >4,25 >3,5 >2,75 >2 <2
    Notenvorschläge 10 9 8 7 6

    Die Ausgangsnote kann durch folgende Aspekte abgeändert werden:

    • Geringe Anzahl an unentschuldigten Absenzen und Verspätungen, keine schwerwiegende Eintragung

    • Mehrere unentschuldigte Absenzen oder viele Verspätungen oder eine Eintragung

    • Schwerwiegende Eintragung und mehrere unentschuldigte Absenzen

    • Besonders vorbildliches Verhalten oder Einsatz mit positiver Wirkung oder Ausstrahlung für die Klassen- oder Schulgemeinschaft

    A.2.3.2 Bildungsguthaben ("crediti formativi")

    Folgende Tätigkeiten werden als Bildungsguthaben ("crediti formativi") anerkannt; dabei müssen die Tätigkeiten im Zeitraum von Juni des vorhergehenden Jahres bis Mai des laufenden Jahres durchgeführt worden sein.

    Art der Tätigkeit

    Anforderung

    Bestätigungen

    Kurse (Sprachen oder Anderes) an öffentlich anerkannten Institutionen

     

    Kursbestätigung

    sportliche Leistungen

    Platzierungen bei Landes-, Regional- oder Italienmeisterschaften

    Bestätigung oder Diplom

    Mitglied im Vorstand oder Inhaber/ in einer aktiven Rolle eines Vereins (Kassier/in, Gruppenleiter/in, Trainer/in, musikalische/r Leiter/in, … )

     

    Bestätigung

    künstlerische Leistung, Sommerakademie, Musikkurse, Konservatorium oder Ähnliches

     

    Bestätigung oder Teilnahmeerklärung

    Berufserfahrung mit Bezug auf unseren Schultyp

    1 Monat

    Bestätigung des Arbeitgebers mit genauer Angabe der Tätigkeit

    Chemie-, Sprachen-, Mathematikolympiade oder vergleichbare Wettbewerbe

     

    Bestätigung

    Zweisprachigkeitsprüfung B oder A, CAE, FCE  internationale Zertifikate Englisch, ECDL-Computer-Fürerschein (gilt auch rückwirkend)

     

    Bestätigung

    regelmäßige Mitarbeit als freiwillige Helfer/innen bei Sozialdiensten

     

    Bestätigung

    Bestätigungen können bis Ende Mai des laufenden Schuljahres bei den Klassenvorständen eingereicht werden.

    A.2.3.3 Schulguthaben

    Notendurchschnitt 3.Klasse  4. Klasse 5. Klasse
    M < 6 - - 7-8
    M=6 7 - 8 8 - 9  9 - 10
    6 < M <= 7 8 - 9 9 - 10 10 - 11
    7 < M <= 8  9 - 10 10 - 11 11 - 12
    8 < M <= 9  10 - 11 11 - 12 13 - 14
    9 < M <= 10 11 - 12 12 - 13

    14 - 15

    Für die Berechnung zählen:

    • Notendurchschnitt
    • Schulinterne Aspekte:  ± 0,1 für jeden begründeten Aspekt, darunter:
      • besonderer Einsatz für die Schulgemeinschaft,
      • Arbeitshaltung oder Schulbesuch
      • Teilnahme an Zusatzangeboten
      • regelmäßige Mitarbeit bei Schülerhilfe, Webseite Schule, andere für die Schule wichtige Tätigkeiten (mindestens 10 Stunden, Bestätigung)
    • Bildungsguthaben: +0,1 für jede anrechenbare Tätigkeit

    Der Notendurchschnitt gibt die Bandbreite vor und darf keinesfalls über- oder unterschritten werden. Zum Notendurchschnitt werden für jeden anrechenbaren schulinternen Aspekt oder jedes anrechenbare Bildungsguthaben jeweils 0,1 Punkte dazu- oder abgezählt.

    Ergibt die Summe von Notendurchschnitt und anrechenbaren Aspekten sowie Bildungsguthaben eine Nachkommastelle > 0,5, wird die obere Punktezahl der Bandbreite zugewiesen.

    Mit Notendurchschnitt > 8 wird in der 3. und 4. Klassen die obere Punktezahl zugewiesen.

    Mit Notendurchschnitt > 9 wird in der 5. Klasse die obere Punktezahl zugewiesen.

    Den Schülerinnen und Schülern mit Aufholprüfung wird bei der Versetzung in die nächste Klasse in der Regel die niedrigere Punktezahl der Bandbreite zugewiesen.

    A.3. Qualitätskonzept und Evaluation

    Qualitätsmanagement - Externe und interne Evaulation

    (genehmigt im Schulrat am 02.12.2013)

    Das Leitbild der Schule und der Qualitätsrahmen ‚Die gute Schule in Südtirol’ gelten als Bezugspunkte für das Qualitätsmanagement am RG und an der TFO Meran. Leitsatz der Schule: Wissen schafft Weltbezug - Gemeinschaft braucht Sprache - Praxis beweist Theorie

    Grundsätze

    Das Qualitätsmanagement erfolgt im Sinne des Beschlusses der Landesregierung Nr. 1598 vom 29.10.2012 und dient ausschließlich der Qualitätssicherung, der Schul- und Unterrichtsentwicklung. Externe und Interne Evaluationsmaßnahmen finden im Rahmen von Evaluationszirkeln statt, sind transparent und binden alle Mitglieder der Schulgemeinschaft ein.

    Die Ziele sind immer konkret und erlauben Maßnahmen, die klar formuliert werden.

    Schüler/innen nehmen an Evaluationsmaßnahmen teil und erkennen, dass diese die Qualität des schulischen Handelns steigern. Zur Beratung können auch Gesprächsrunden zwischen Klassen stattfinden. Lehrpersonen sind aktive Player in den Evaluationsprozessen und erkennen deren Sinnhaftigkeit und positive Wirkung.

    A.3.1 Schulbibliothek

    Überblick

    Unsere Bibliothek ist das Lese- und Informationszentrum der Schule.
    Sie ist Leseinsel, Ort des selbständigen Lernens und Klassenraum für zeitgemäße Formen des Lernens und Arbeitens. Sie ist außerdem ein Ort der Kommunikation innerhalb der Schulgemeinschaft, Rahmen für Ausstellungen und Dokumentationsstelle für Arbeitsergebnisse. Die Bibliotheken des Realgymnasiums und der TFO sind in einer Einheit untergebracht und werden verwaltungstechnisch gemeinsam geleitet.
    Das Bibliotheksteam besteht aus der hauptamtlichen Bibliothekarin, der Bibliotheksgehilfin, der Bibliotheksleitung der Schulbibliothek und den übrigen Mitgliedern des Bibliotheksrats (Direktor/in, Lehrpersonen und Schülervertreter/innen).

    Schwerpunkte unseres Medienbestandes sind die Naturwissenschaften sowie die Technik. Beim Bestandsaufbau wird das mehrsprachige Lernen, ein Schwerpunkt der Schule, berücksichtigt.

    Wichtige Ziele und Aufgaben der Bibliothek:

    • Leseförderung durch ein aktuelles Medienangebot und vielfältige Aktionen in einem anregenden Ambiente.
    • Vermittlung von Medienkompetenz: 12 PC-Stationen mit Internetanschluss
    • Unterstützung der Schulgemeinschaft durch das Bibliotheksteam bei der Auswahl für Medienankäufe
    • Beschaffung, Erschließung und Verwaltung der Medien durch das Bibliothekspersonal.
    • Kompetente Beratung, Organisation von Veranstaltungen rund um Bücher und Neue Medien (Lesungen, Ausstellungen, Projekte u.a.)
    • Gewährleistung von benutzerfreundlichen Öffnungszeiten
    • Gemütliche, regenerierende Schmöker-Ecken und Lesegarten Multifunktionelle Ausrichtungen der Bibliothek:
    • Lernort
    • Mediothek
    • Leseraum
    • Veranstaltungsraum
    • Treffpunkt
    • Informations- Beratungs- und Dokumentationszentrum

    Leitbild

    Die Schulgemeinschaft versteht die Schulbibliothek als multifunktionale Institution mit besonderer didaktischer Ausrichtung. Daraus ergeben sich folgende Schwerpunkte:

    • Mediothek: Die Schulbibliothek ist eine Mediothek, da unterschiedliche Medien nebeneinander genutzt werden können. Seit 2015 ist durch ein WLAN-Netz auch ein Online-Zugang mit Tablets und ähnlichen Geräten möglich.
    • Leseraum: Die Leseförderung ist ein zentrales Anliegen der Schulbibliothek und sie versteht sich daher selbstverständlich als Leseraum. Allerdings sind die Räumlichkeiten zum gemütlichen Schmökern nur bedingt geeignet.
    • Veranstaltungsort: Die Bibliothek bietet unter anderem Autorenlesungen an und versucht diese im Rahmen der Möglichkeiten in den eigenen Räumlichkeiten zu veranstalten.
    • Lernort: Die Schulbibliothek ist ein wichtiger Lernort für eigenständiges Arbeiten und Recherchieren, für fächerübergreifendes Lernen und für Gruppenarbeiten, da hier unterschiedliche Medien versammelt sind und von Lehrern und Schülern schnell und effizient genutzt werden können.
    • Treffpunkt: Die Bibliothek ist ein Ort, an dem sich die Schüler/innen auch außerhalb des Klassenunterrichtes für gemeinsames Arbeiten und Lernen und zu Gruppenarbeiten treffen können. Sie wird zwar derzeit in dieser Funktion genutzt, ist aber dafür, besonders am Vormittag, wegen zu starker Auslastung nicht recht geeignet. Da derzeit die räumlichen Voraussetzungen nicht gegeben sind, muss die Nutzung der Bibliothek als Treffpunkt etwas eingeschränkt werden.
    • Informationszentrum: In der Bibliothek gibt es durch das Vorhandensein verschiedener Medien unterschiedliche Möglichkeiten, Informationen abzurufen und Wissen zu erwerben. Aufgabe der Bibliothek ist es, die Informationskompetenz der Schüler/innen zu erweitern und zu festigen. Dazu gehören auch die im Curriculum eingebauten Einführungen in die Medien- und Informationskompetenz – in den ersten beiden Jahren zum Thema Online-Recherche und Wikipedia.
    • Dokumentationszentrum: Die Bibliothek als zentraler, für alle zugänglicher Ort und in unmittelbarer Nähe des Lehrerzimmers liegend ist gut geeignet, die verschiedenen „Produkte“ und Projektergebnisse des Unterrichtsjahres (CDs, DVDs, Broschüren…) aufzubewahren und zu erschließen.
    • Multifunktionsraum: Die Bibliothek ist zunehmend zum Multifunktionsraum geworden. Es finden hier neben den eigentlichen Funktionen derzeit Elterngespräche, Tutoring, Integrationsunterricht, Beratungsgespräche, Lernwerkstätten, das Projekt „Schüler helfen Schülern“, Sitzungen, Schulungen u.a. statt, was gelegentlich in Konflikt mit den eigentlichen Funktionen gerät.

    Didaktische Nutzung

    Die didaktische Bedeutung der Schulbibliothek und die zu erwartenden zukünftigen Aufgaben (durch zunehmende Digitalisierung, technische Neuerungen) erfordern eine
    ständige Weiterentwicklung und eine kontinuierliche Reflexion. Mittelfristig braucht es eine Klärung der derzeitigen multifunktionalen Nutzung der Bibliothek, da der Raum bereits für didaktische Zwecke nahezu voll ausgelastet ist und aufgrund von Platzproblemen im Schulgebäude vielfach anderweitig genutzt wird (s. Multifunktionsraum). Die Bibliothek sollte nur in Ausnahmen als Ausweichort für andere Zwecke zur Verfügung stehen. Ansonsten sollte sie ausschließlich für die im Leitbild beschriebenen Tätigkeiten genutzt werden.

    Organigramm - Führung der Schulbibliothek

    Schulführungskraft

    Als Schulführungskraft der gesamten Schule ist sie in den Gremien anwesend. Sie fördert im Rahmen ihrer Funktion als Schulleiter in besonderer Weise die didaktischen Anliegen der Bibliothek, organisiert und koordiniert den Tätigkeitsplan und die finanzielle Ausstattung. Ihre Präsenz in diesen Gremien ist Ausdruck der besonderen didaktischen Rolle der Schulbibliothek. Gemeinsam mit der Bibliotheksleitung repräsentiert sie die Schulbibliothek nach außen. In den letzten Jahren war die Schulführungskraft regelmäßig anwesend.

    Bibliotheksleitung

    Die Besetzung der Bibliotheksleitung erfolgt folgendermaßen: Die Schulführungskraft schlägt dem Lehrerkollegium eine Person vor, die bereit ist, diese Aufgabe zu übernehmen; nach erfolgter Bestätigung ernennt die Schulführungskraft diese Person für drei Jahre. Die Ausübung der Bibliotheksleitung ist an eine fachspezifische Ausbildung gebunden (z. B. Lehrgang Schulbibliotheken oder Äquivalentes). Sie wird als didaktische Tätigkeit anerkannt. Wichtige Voraussetzung ist die Bereitschaft zur engen Zusammenarbeit mit der Bibliothekarin, da viele Aufgaben auch im Berufsbild der Schulbibliothekarin angeführt sind (siehe dort).

    Die Ausübung dieser Funktion umfasst folgende Tätigkeitsfelder:

    Die Bibliotheksleitung ist Bindeglied zwischen Bibliothek, Direktion und Lehrerkollegium

    Die Bibliotheksleitung repräsentiert die Schulbibliothek nach innen und nach außen und pflegt den erforderlichen Kontakt zu den Schulinstitutionen und zu den schulexternen Partner/innen.

    Die Bibliotheksleitung organisiert gemeinsam mit der Bibliothekarin, mit interessierten Lehrpersonen bzw. Arbeitsgruppen sowie mit externen Institutionen (Bibliotheken der Meraner Oberschulen, Stadtbibliothek, Buchhandlungen…) lesefördernde Aktivitäten.

    Die Bibliotheksleitung koordiniert bibliotheksdidaktische Tätigkeiten.

    Die Bibliotheksleitung sorgt für die Einberufung einer angemessenen Anzahl von Bibliotheksratssitzungen, erstellt die Tagesordnung in Absprache mit dem Bibliotheksrat, ergänzt diese nach Notwendigkeit und übernimmt die Leitung der Sitzungen.

    Die Bibliotheksleitung verantwortet in Zusammenarbeit mit der Bibliothekarin am Beginn eines jeden Schuljahres die Erstellung eines Jahrestätigkeitsplanes. Am Ende des Jahres wird dieser unter ihrer Leitung evaluiert.

    Die Bibliotheksleitung trägt, gemeinsam mit der Bibliothekarin, besondere Verantwortung für den Bestandsaufbau und für dessen Ausbau.

    Die Bibliotheksleitung sorgt für einen reibungslosen Ablauf des Bibliotheksbetriebes

    Die Bibliotheksleitung dokumentiert in Zusammenarbeit mit der Bibliothekarin die Aktivitäten der Bibliothek und erarbeitet die 1-2x jährlich erscheinenden „Biblionews“ in Zusammenarbeit mit interessierten Mitarbeitern (Lehrpersonen, Personal, Schüler/innen).

    Bibliothekar/in (Berufsbild Dipl.-Bibl.)

    Bestandsbezogene Aufgaben:

    • Sie veranlasst die Auswahl und Beschaffung von Medien und Informationen aller Art (Bücher, Zeitungen und Zeitschriften, AV-Medien, Spiele, CD-ROMs, Online-Dienste u.a.)
    • sorgt in Absprache mit den vom Lehrerkollegium dazu beauftragten Fachgruppenvertreter/innen für den Bestandsaufbau bzw. die Aussonderung veralteter Medien
    • sorgt dafür, dass der Medienbestand aktuell bleibt und den jeweiligen Bedürfnissen der Nutzer/innen gerecht wird
    • bemüht sich insbesondere um einen attraktive Auswahl aktueller Jugendliteratur (Berücksichtigung von Leserwünschen)
    • besorgt leihweise Medien aus anderen Bibliotheken (besonders aus Meraner Oberschulbibliotheken)
    • sorgt für eine benutzerfreundliche Präsentation und Erschließung des Bestandes
    • veranlasst bzw. erledigt die anfallenden Verwaltungsarbeiten: Bestellung, Katalogisierung, Inventarisierung, Systematisierung und Bearbeitung der Medien

    Benutzerbezogene Aufgaben: Sie

    • sorgt für einen kundenfreundlichen Ausleihdienst
    • bietet den Benutzerinnen eine qualifizierte Beratung und Informationsvermittlung
    • führt in die Benutzung der Bibliothek ein und vermittelt Kompetenz im Umgang mit dem Bestand, vor allem auch im Bereich der elektronischen Medien
    • konzipiert und organisiert kulturelle und insbesondere lesefördernde Veranstaltungen

    Organisations- und strukturbezogene Aufgaben: Sie

    • koordiniert den Bibliotheksbetrieb und die internen Arbeitsabläufe
    • leistet Öffentlichkeitsarbeit und kooperiert mit anderen Einrichtungen
    • beteiligt sich an der Planung von Bau- und Einrichtungsvorhaben
    • sorgt durch die Erhebung statistischer Daten, durch Analyse und Evaluation für die Anpassung des Bibliothekskonzepts an die sich ändernden Benutzerbedürfnisse
    • verwahrt und verwaltet alle in der Schule vorhandenen Neuen Medien (Laptops, Netbooks, Tablets, E-Reader)

    Spezifische Aufgaben in Schulbibliotheken: Sie

    • koordiniert die Nutzung aller in der Schule vorhandenen Medien
    • führt Lehrerinnen und Schüler/innen in die Benutzung der Bibliothek ein und gibt die erworbene Medienkompetenz an sie weiter
    • unterstützt das Lehrerkollegium bei der unterrichtsbezogenen Bibliotheksbenutzung sowie bei der Lese- und Medienerziehung
    • führt fallweise Unterrichtseinheiten durch, die das Arbeiten mit der Bibliothek und den vorhandenen Medien zum Inhalt haben
    • bildet sich regelmäßig fort
       

    Bibliotheksrat

    Der Bibliotheksrat besteht aus folgenden Mitgliedern: dem Direktor der Schule, dem Bibliotheksleiter, Vertreter/innen verschiedener Fachgruppen, der Bibliothekarin, weiteren Lehrpersonen sowie dem studentischen Bibliotheksrat oder dessen Vertreter/innen. Diese werden von dem Direktor dem Lehrerkollegium vorgeschlagen, das sie nach Bestätigung für drei Jahre ernennt. Der Bibliotheksrat ist das Gremium, welches vom Lehrerkollegium delegiert wird, das Bibliotheksgeschehen zu koordinieren und zu evaluieren. Der Bibliotheksrat übt eine Aufsichtsfunktion aus und ist Garant für Transparenz. Der Bibliotheksrat koordiniert den Bestandsaufbau aufgrund des Bestandskonzeptes, das die Schwerpunkte der Schule berücksichtigt. Er trifft sich regelmäßig, um über sämtliche Aktivitäten der Bibliothek ausreichend informiert zu sein; die Sitzungstermine werden am Beginn des Schuljahres oder bei Bedarf festgelegt. Die erste Sitzung soll dabei gleich zu Beginn des neuen Schuljahres stattfinden, weitere Sitzungen werden für die Erstellung des Tätigkeitsplans, für den Bestandsaufbau, für die Genehmigung und Koordinierung von Projekten und Aktivitäten einberufen. Projektarbeit wird auch durch eigene Arbeitsgruppen geleistet. Am Ende des Schuljahres hat eine Sitzung die Evaluation der abgewickelten Tätigkeiten und den Ausblick auf das nächste Schuljahr zum Inhalt. Die Evaluation wird ergänzt durch regelmäßige Erhebungen mittels Online-Umfragen (gesamte Dienstleistung der Bibliothek oder auch nur projektbezogen).

    Studentischer Bibliotheksrat

    Der studentische Bibliotheksrat ist ein freiwilliges Gremium bestehend aus Schüler/innen der Schule, die bereit sind, ergänzend in der Bibliothek mitzudenken und -arbeiten. Ihre Meinung wird bei allen wichtigen und Schüler/innen betreffenden Entscheidungen gehört und berücksichtigt. Sie können eigenständig Projekte im Rahmen der Medienkompetenz- und Lesekompetenzförderung umsetzen und werden dabei von den Schulgremien unterstützt, wobei nach Möglichkeit auch Mittel zur Verfügung gestellt werden. Außerdem sind sie wichtige Ansprechpartner/innen für alle Schulbibliotheksprojekte. Ab der 3. Klasse kann die Arbeit bei besonderem bzw. kontinuierlichem Einsatz im Klassenrat mit einem Schulguthaben (Bonuspunkte Matura: „besonderer Einsatz für die Schulgemeinschaft“) honoriert werden.

    Arbeitsgruppe Bibliotheksprojekte

    Am Beginn jeden Schuljahres werden die schulinternen Arbeitsgruppen gebildet; es gibt je nach Jahrestätigkeit auch eine AG Bibliotheksprojekte. Hier können sich alle Lehrpersonen melden, die Interesse haben, bei einzelnen größeren oder kleineren Projekten der Bibliothek mitzuarbeiten oder die selbst Bibliotheksprojekte vorantreiben möchten. Die gesamte AG trifft sich so oft wie notwendig für die Umsetzung des Projektes oder der Projekte. Zu Schulbeginn erstellt sie ein Tätigkeitsprogramm mit den Vorhaben im laufenden Schuljahr und kümmert sich um die nötigen Ansuchen im Schulsekretariat. Einzelne Interessierte können kleine Untergruppen bilden, die die Vorhaben konkret umsetzen; die Untergruppen bestehen so lange, bis die Projekte abgeschlossen sind. Am Ende des Schuljahres erfolgt die Evaluation sowie Dokumentation und es werden eventuell Ideen für zukünftige Projekte gesammelt.

    Arbeitsgruppe Bibliotheksbetreuer/innen

    Jede Lehrperson kann im Rahmen ihrer Auffüllstunden Bibliotheksdienst leisten. Ausschlaggebend für die Einteilung des Bibliotheksdienstes sind die Bedürfnisse der Bibliothek. Am Beginn eines jeden Schuljahres wird ein Plan erstellt, der die zur Verfügung stehenden Zeiten enthält; jede Lehrperson kann sich dafür melden. Bei der Zuweisung gelten die Kriterien Ausbildung oder Spezialisierung im Bereich Bibliothek, Leseförderung u.Ä., Kontinuität, Anzahl der Auffüllstunden, Mitglied des Bibliotheksrates oder der AG Bibliotheksprojekte und v.a. Tätigkeiten im Rahmen des Bibliothekcurriculums. All diese Arbeiten/Stunden werden nach Möglichkeit als didaktische Tätigkeit gewertet. Das wird am Anfang des Schuljahres gemeinsam mit der Schulführung definiert.

    A.3.2 Projekte und didaktische Tätigkeiten

    Grundregeln

    1. Die unterrichtsbegleitenden Veranstaltungen hängen vom Jahresprogramm der Fachlehrer ab. Vorschläge können von Schüler/innen, Fachlehrpersonen sowie vom Klassenrat gemacht werden.
    2. Jede unterrichtsbegleitende Tätigkeit wird im Unterricht vor- und nachbereitet. Im Rahmen ihrer Schullaufbahn wird ein vielfältiges Angebot in Bezug auf Inhalte, zeitliches Ausmaß und Ziele gemacht, wobei von der ersten bis zur letzten Klasse eine Steigerung anzustreben ist. Der zunehmenden Fähigkeit zu Selbstständigkeit und Verantwortung ist Rechnung zu tragen.
    3. Lehrausgänge und Lehrausflüge werden sieben Tage vor dem geplanten Termin auf einem eigenen Formular beantragt. Die Anzahl der Lehrausgänge hängt von den damit verbundenen Lern- und Erziehungszielen ab und unterliegt in erster Linie der Entscheidung der Fachlehrperson. Die Veranstaltungen werden rechtzeitig in den Google-Kalender eingetragen und vor der Durchführung am Anschlagbrett angekündigt. Voraussetzung für die Genehmigung von Lehrausgängen ist das Einverständnis der Fachlehrpersonen, denen die Stunden ausfallen. (siehe Antragsformular)
    4. Unterrichtsbegleitende Veranstaltungen sollten nicht immer am gleichen Wochentag stattfinden.
    5. In den Abschlussklassen sollten im letzten Unterrichtsmonat nur mehr solche Veranstaltungen stattfinden, die der Prüfungsvorbereitung dienen.
    6. Mehrtägige Veranstaltungen werden im Jahresprogramm der Fachlehrpersonen angegeben und für den erweiterten Klassenrat aufgelistet. Bevor der Schulrat einen Beschluss fasst muss eine Beschlussfassung des Klassenrates vorliegen. Der Jahresplan kann im Laufe des Schuljahres erweitert und ergänzt werden, sofern dies Verfügbarkeit der finanziellen Mittel und die Organisation zulassen.
    7. Der Klassenrat genehmigt durch Beschluss alle unterrichtsbegleitenden Veranstaltungen bis November eines jeden Jahres. Die Anträge müssen folgende Angaben enthalten: Ziel, Name der Begleitpersonen, Kosten, Ersatzbegleitpersonen, das voraussichtliche Programm und Durchführungszeitraum.
    8. Die geplante und vom Klassenrat genehmigte Lehrfahrt darf später nur dann abgeändert werden (Ersatzreise), wenn sie durch höhere Gewalt, d.h. durch von außen beeinflusste Gründe nicht mehr durchgeführt werden kann.
    9. Jede Lehrkraft sollte in der Regel nur für eine mehrtägige Lehrfahrt (ausgenommen Ersatz) zur Verfügung stehen.
    10. Für jede unterrichtsbegleitende Tätigkeit ist ein Kurzbericht mit Fotodokumentation an die Schuladresse zu schicken. Realgymnasium „Albert Einstein“ und Technologische Fachoberschule „Oskar von Miller“ Meran

    Richtlinien für die Planung

    Lehrausgänge: soweit vorhersehbar sollen die Lehrausgänge bereits in das Jahresprogramm der Fachlehrperson und in den Tätigkeitsplan der Schule aufgenommen werden. Im Ansuchen an den Direktor müssen die Art und das Programm der Veranstaltung, die didaktische Zielsetzung, die inhaltliche Vor- und Nachbereitung, die Begleitpersonen, die benützten Verkehrsmittel, genaue Abfahrts- und Ankunftszeiten sowie die Kosten angeführt sein. Lehrausgänge dürfen die Unterrichtszeit in der Regel um nicht mehr als eine Stunde überschreiten. Die Bestimmungsorte liegen in der näheren Umgebung.
    Lehrausflüge, Projekttage und Lehrfahrten sind von der Fachlehrperson beziehungsweise bei Fächer übergreifenden Initiativen von den beteiligten Lehrpersonen möglichst zu Jahresbeginn zu planen, damit sie vom Klassenrat und vom Lehrerkollegium genehmigt und in den Tätigkeitsplan aufgenommen werden können und damit ihre Finanzierung gesichert werden kann. Die Verantwortung für das didaktische Konzept und die Koordination übernimmt die zuständige Fachlehrperson. An der Organisation beteiligen sich auch andere Lehrpersonen bzw. Schüler/innen und Eltern.
    Die Veranstaltungen sind Teil des Jahresprogramms; die Planung erfolgt außer in begründeten Fällen vor Abgabe des Jahresprogramms. Herbstveranstaltungen sollten bereits im vorhergehenden Schuljahr geplant und mit den Eltern besprochen werden. Lehrausflüge dauern in der Regel nicht mehr als zwölf Stunden. Mehrtägige Veranstaltungen finden im europäischen Raum statt.

    Rolle der Eltern

    Die Eltern bzw. Erziehungsberechtigten werden über die unterrichtsbegleitenden Veranstaltungen schriftlich in Kenntnis gesetzt. Verweigern die Eltern die Zustimmung zur Teilnahme, teilen sie diese Entscheidung der Schule mit.
    Veranstaltungen, die größere Kosten verursachen, sind schon im Vorfeld der Entscheidungen mit den Eltern zu besprechen. Dadurch gewinnen die Eltern Einblick in das Ziel und die verantwortungsvolle Planung des Unternehmens und können bei der Finanzierung mitentscheiden.
    Die zuständigen Fachlehrpersonen und Elternvertreter/innen sowie die Klassengemeinschaft sollen bei kostenintensiven Projekten die Einwände Einzelner berücksichtigen und eine entsprechende Entscheidung treffen.

    Teilnahme

    Die unterrichtsbegleitenden Veranstaltungen sind integrierender Bestandteil des Tätigkeitsprogramms. Die Teilnahme ist für alle Schüler/innen verpflichtend. Eine Befreiung wird vom Direktor nur in begründeten Fällen nach Absprache mit den Eltern erteilt. Nicht teilnehmende Schüler/innen werden einer anderen Klasse zugeteilt. Die zuständige Fachlehrperson nimmt in Absprache mit dem Direktor die Zuteilung vor und informiert den betreffenden Klassenrat.

    Begleitpersonen

    Lehrausgänge werden von der Fachlehrperson begleitet. Lehrausflüge und andere unterrichtsbegleitende Veranstaltungen finden unter der Aufsicht von zwei Begleitpersonen statt. Sind zwei Klassen gemeinsam unterwegs, genügen u.U. auch drei Lehrpersonen, bei drei Klassen vier Lehrpersonen. Projekte und Lehrfahrten werden von den betreffenden Fachlehrlehrpersonen begleitet. In Sonderfällen kann die Begleitung von der Fachlehrperson eines anderen Klassenzuges übernommen werden, sofern sie mit den didaktischen und organisatorischen Anforderungen vertraut ist. Für alle Lehrfahrten muss eine Ersatzlehrkraft zur Verfügung stehen, die bei plötzlicher Absage einer Begleitperson problemlos einspringen kann. Diese Lehrkraft wird von vorne herein bei der Planung des Projekts mit einbezogen.

    Finanzierung

    Die Kosten für die Schüler/innen gehen zu Lasten der Familien. Für Bedürftige und Notfälle gibt es einen Sonderfond der Schule. Die Unkostenbeiträge werden durch die Klassensprecher/innen im Schulsekretariat eingezahlt. Bei kostenaufwändigeren Veranstaltungen werden sie von den Eltern über ihre Bank auf das Schulkonto überwiesen. Jahreshöchstbetrag 300 € im Biennium, 700 € im Triennum. Zur Deckung der Reisekosten können die Klassen nach Absprache im Schülerrat und im Einvernehmen mit dem Direktionsrat schulinterne Aktionen veranstalten (Brotverkauf, Weihnachtsmarkt u.A.).

    Anzahl der Schultage für unterrichtsbegleitende Veranstaltungen

    Die Anzahl und Dauer der unterrichtsbegleitenden Veranstaltungen werden jedes Jahr aufgrund der geltenden Kriterien und Verfügbarkeit des Außendienstkontingentes jedes Jahr neu festgelegt. Als Auswahlkriterium gelten neben den Kosten primär die Zielsetzung und somit der Wert einer Veranstaltung.

    Sicherheit

    Um die Sicherheit zu gewährleisten, werden Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit Reiseunternehmen durchgeführt. Fahrräder können verwendet werden, wobei die Eltern die Verantwortung für die Funktionstüchtigkeit des Fahrrads (Bremsen, Licht) und die angemessene Ausrüstung (Helm) übernehmen. Klettern, Schwimmen und Bootfahren sind nur dann gestattet, wenn diese Tätigkeiten neben den Begleitpersonen von einer angemessenen Zahl spezifisch ausgebildeter Fachleute überwacht werden.
    Die physische Zumutbarkeit für alle Beteiligten ist zu berücksichtigen. Um die Aufnahmefähigkeit während der Veranstaltungen zu gewährleisten und Ruhestörungen zu vermeiden, ist bei mehrtägigen Lehrfahrten ausreichend Nachtruhe vorzusehen. Die Informationen an die Erziehungsberechtigten muss so umfassend wie möglich sein.

    Abfahrt und Ankunft

    Der Start kann an einem anderen Ort als der Schule festgelegt werden. Die Genehmigung zum Ein oder Aussteigen auf der Fahrt oder um Entlassung am Zielort erteilen die Begleitpersonen, wenn der Wohnort der Schüler/innen an der Fahrtstrecke liegt und die schriftliche Genehmigung der Eltern vorliegt. Wenn möglich, sollten vornehmlich öffentliche Verkehrsmittel genutzt werden.

    Verhalten

    Der erweiterte Freiraum bei unterrichtsbegleitenden Veranstaltungen bedeutet für die einzelnen Schüler/innen auch größere Eigenverantwortung sich selbst und der Gemeinschaft gegenüber. Die Klassen und ihre Begleitpersonen vereinbaren im Vorfeld klare Verhaltensregeln und besprechen die Konsequenzen für den Fall, dass Abmachungen nicht eingehalten werden.

    A.3.3 Schulinterne Lehrerfortbildung ("SCHILF")

    Die schulinterne Fortbildung SCHILF der Schuldirektion RG-TFO Meran orientiert sich im Wesentlichen am neuen Fortbildungskonzept der an der Pädagogischen Abteilung (PA) angesiedelten Arbeitsgruppe. Dieses Konzept findet mit Beginn des Schuljahres 2013/14 landesweit Umsetzung.

    Die schulinterne Fortbildung versteht sich als Fortbildung einer bestimmten Lerngemeinschaft von Lehrpersonen. Wie groß die Lerngemeinschaft ist (gesamtes Kollegium, vollständiger Klassenrat, eine bestimmte Fachgruppe usw.), wird bei der Planung festgelegt.

    Inhaltliche Schwerpunkte und Veranstaltungsformen der schulinternen Fortbildung sind:

    1. Inhaltliche Schwerpunkte der Fortbildung auf Schulebene sind:
      1. allgemeine pädagogische und didaktische Themen, die für alle Lehrpersonen von Bedeutung sind (Bildung allgemein)
      2. Weiterentwicklung der eigenen Schule (Organisations- und Unterrichtsentwicklung)
      3. Angebote zu den Schwerpunkten der Schule
      4. Fachdidaktische Angebote für große Fachgruppen
      5. Angebote für Klassenräte
    2. Wirksame Formen der Fortbildung auf Schulebene sind insbesonders:
      1. Pädagogische Tage oder Pädagogische Konferenzen
      2. Halbtagsveranstaltungen (auch Folgenachmittage)
      3. Workshop / didaktische Werkstätten
      4. Informationsveranstaltungen
      5. Begleitung vor Ort

    Mit Beginn des Schuljahres 2013/14 nimmt neben der schulinternen Fortbildung der im vorhergehenden Jahr gegründete Fortbildungsverbund Burggrafenamt, dem auch unsere Schuldirektion angehört, seine Tätigkeit auf. Der Verbund bietet ein breites Programm von z.T. auch schulübergreifenden Fortbildungsveranstaltungen zu verschiedenen Schwerpunkten an. Aus den Vorschlägen der beteiligten Schulen und Kindergärten wurde ein ungefähr fünfzig Veranstaltungen umfassendes Angebot erstellt. Die Bezirksfortbildung greift neben den eigenen Schwerpunktsetzungen Themen auf, die von den Schulen als vordergründig genannt werden und die auf Schulebene aus organisatorischen oder inhaltlichen Gründen (zu geringe Teilnehmerzahl, Austausch schaffen) nicht bewältigt werden können. 

    (Anmeldungen unter www.fortbildung-bga.it)

    A.3.4 Übergreifende Kompetenzen und Orientierung ("ÜKO")

    Übergreifende Kompetenzen

    Die sechs übergreifende Kompetenzen für lebenslanges Lernen sind:

    • Lern- und Planungskompetenz
    • Soziale Kompetenz und Bürgerkompetenz
    • Kommunikations- und Kooperationskompetenz
    • Informations- Medienkompetenz
    • Vernetzets Denken und Problemlösekompetenz
    • Kulturelle Kompetenz und interkulturelle Kompetenz

    Die Umsetzung geschieht durch die Wechselwirkung zwischen den verschiedenen Fachkompetenzen innerhalb eines ganzheitlichen Lernprozesses durch die kontinuierliche, altersgemäße Förderung und ist gemeinsame Aufgabe aller Unterrichtsfächer. Die von den einzelnen Fächern ausgearbeiteten Fachcurricula und das vom Lehrerkollegium erarbeitete Curriculum der übergreifenden Kompetenzen sind im Schulcurriculum veröffentlicht.

    Orientierung

    Die Klassenvorstände sind die ersten Ansprechpartner für Orientierung (u.a. „Orientierungstage 1. Klassen“) und Beratung, vor allem bei schulischen Fragen.  Die Koordinatoren für die Öffentlichkeitsarbeit (Tag der offenen Tür, Schulvorstellungen bei den Mittelschulen) und Schule-Arbeitswelt planen das jährliche Programm: Organisation der Tätigkeiten im Bereich der Orientierung und Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikation nach außen und innen, Ansprechpartner für außerschulische Einrichtungen, Verbände und Betriebe sowie Schüler/innen, Hilfestellung bei Praktika auch im Rahmen der Vermeidung von Schulabbruch. Schüler/innen und Eltern kontaktieren die Lehrpersonen über das Schulbüro oder wenden sich direkt an die Lehrpersonen.

    Praktika

    Für diesen Bereich gelten die hier angeführten Kriterien, für die einzelnen Fachrichtungen in Bezug auf die Zeit, Dauer, Bewertung, Dokumentation und Evaluation. Der gesetzliche Rahmen für die Tätigkeiten Schule-Arbeitswelt ist im Rundschreiben des Schulamtsleiters Nr. 32/2017 angeführt (Gesetzesvertretendes Dekret vom 13.04.2017, Nr. 62; Landesgesetz 14/2016; Art. 7/bis, Landesgesetz 11/2010), währendem die Anpassung des Dreijahresplans im Sinne des Art. 4, Absatz 7 des LG 12/2000 erfolgt.

    Die Zulassungsbestimmungen zur Staatlichen Abschlussprüfung sehen vor, dass die Schüler/innen 75% diese von der Schule vorgeschriebenen Tätigkeiten im zweiten Biennium und in der 5. Klasse ausgeführt haben bzw. bei dabei vorgesehenen Tätigkeiten anwesend waren. Diese Erfahrungen werden bei der Staatlichen Abschlussprüfung auch jeweils berücksichtigt.

    Damit dies überprüft werden kann, führen die Schüler/innen ein Portfolio für die Auflistung der ausgeführten Tätigkeiten mit Datum und Dauer. Zusätzlich sammeln sie die dabei erstellten Unterlagen und Dokumente, die ihnen bei der Vorbereitung auf die Staatliche Abschlussprüfung nützlich sein können. Die Schule überprüft die Dokumentation und stellt Auszüge zu Anwesenheiten aus dem digitalen Register bereit.

    Am Realgymnasium und der Technologischen Fachoberschule Meran sind folgende Tätigkeiten vorgesehen, um die Orientierung der Schüler/innen und die Eingliederung in die Berufswelt zu erleichtern:

    • Betriebspraktika während des Unterrichts
    • Betriebspraktika in der unterrichtsfreien Zeit
    • Projekte in Zusammenarbeit mit Unternehmen, Verbänden, Experten von der Arbeitswelt, Institutionen
    • Betriebsbesichtigungen
    • Vor- und Nachbereitung der Praktika
    • Orientierungsangebote (z.B. Rendezvous mit dem Traumberuf), Bewerbungstraining, Rhethorikprojekt

    Sommertätigkeiten in fachrichtungsspezifischen Bereichen nach folgenden Kriterien der Schule für die Anerkennung von außerschulischen Erfahrungen: Sommertätigkeiten in Berufsfeldern, die der besuchten Fachrichtung entsprechen, werden in einem Ausmaß von bis zu maximal 50 Stunden anerkannt. Die Vor- und Nachbearbeitung erfolgt mit den Tutoren der Schule. Die Dokumentation enthält Angaben zu Ort, Zeit und Art der ausgeführten Tätigkeiten und ist mit der Unterschrift einer verantwortlichen Person des Betriebs - ein entsprechendes Formular wird von der Schule zur Verfügung gestellt - versehen. Tätigkeiten im elterlichen Betrieb werden nicht anerkannt.

    Schüler/innen im Zweitsprachjahr nehmen an den entsprechenden Tätigkeiten der Gastschule teil – dies ersetzt die für den Bereich Schule-Arbeitswelt vorgesehenen Tätigkeiten an der Schule Realgymnasium und technologische Fachoberschule Meran. Für die Schüler/innen im Auslandsjahr gilt das Auslandsjahr als Tätigkeit im Bereich Schule-Arbeitswelt.

    Die Schüler/innen müssen mindestens 75 % der insgesamt festgelegten Tätigkeiten im zweiten Biennium und in der 5. Klasse durchführen.

    Zweitsprachjahr / Auslandsjahr

    Die Schule unterstützt Schüler/innen, die ein Zweitsprach- bzw. Auslandsjahr machen möchten.

    Science Night

    Die Science Night, bei der Referenten eingeladen werden, die über einen Schwerpunkt ihrer Forschung vortragen, wird jährlich veranstaltet. Folgende Regelungen sind dabei zu berücksichtigen:

    • Das Angebot richtet sich an das 2. Biennium und die Abschlussklasse des Realgymnasiums und der Technologischen Fachoberschule.
    • Die Veranstaltung findet am späteren Nachmittag ungefähr zwischen 17:00 und 18:30 Uhr statt.
    • Die teilnehmenden Schüler/innen sind vom Nachmittagsunterricht befreit.
    • Die Lehrperson, die normalerweise die erste Stunde des Nachmittagsunterrichts hält, ist für den Appell verantwortlich.
    • Die Schüler/innen sitzen aus Aufsichtsgründen im Saal in der Nähe der Lehrperson.
    • Die inhaltliche Vorbereitung erfolgt durch Fachlehrpersonen im Unterricht.

     

    A.3.5 Zentrum Information und Beratung ("ZIB")

    Was ist das ZIB?

    Die rechtlichen Grundlagen

    Die Errichtung eines Zentrums für Information und Beratung (Abkürzung: ZIB/italienisch: CIC) wurde mit Staatsgesetz Nr. 162 vom 26.06.1990 an den Schulen verpflichtend eingeführt. Seine Aufgabe wird im Gesetz folgendermaßen beschrieben: Information der Schüler/innen zu erzieherischen, gesundheitsfördernden, rechtlichen Fragen sowie Angebote, die die Freizeit der Schüler/innen und die Stärkung der Gemeinschaft betreffen. Außerdem sollte das ZIB Beratung und Orientierung bei psychopädagogischen und sozialen Schwierigkeiten anbieten. 

    Mit Rundschreiben des Schulamtsleiters vom 17.07.1997, Nr. 50 ist das ZIB als Informations- und Beratungszentrum verpflichtend auch an allen Oberschulen Südtirols einzurichten. Aus dem Rahmenkonzept zur Vorbeugung von Schulabbruch (Mitteilung des Schulamtes vom 12.11.2015) entwickelte sich das aktuelle Rahmenkonzept für das ZIB an den Schulen Südtirols. 

    Das ZIB richtet sich also in erster Linie an die Schüler/innen, kann aber auch die Eltern und Erziehungsberechtigten sowie Lehrpersonen als Zielgruppe in sein Angebot einbinden. Als niederschwellige Anlaufstelle leisten die ZIB-Mitarbeiter/innen in erster Linie Beratung und Information, können aber auch themenorientierte Aktivitäten und Projekte ausarbeiten.

    Bereiche und Aufgaben

    Gesundheitsförderung, Soziales Lernen und Umweltbildung: Kommunikation, Förderung der Klassengemeinschaft, vor allem in den ersten Schulwochen, Schulung der Klassensprecherinnen und Klassensprecher oder Organisation von Patenschaften und Initiativen, Mobbing-Prävention, Mediation, Umgang mit Genussmitteln, Sexualpädagogik…

    Individuelle Gespräche und Lernberatung: pädagogische Beratung und Angebot von Sprechstunden zu persönlichen und schulischen Problemen; Analyse des Lernverhaltens, Lernstrategien, Lernpläne, Ziele, Motivation, Vermittlung und Einbeziehung von Fachdiensten, Zusammenarbeit mit dem PBZ, Begabungsförderung…

    Inklusion/Integration/Migration:  Vorträge und Informationen, Klärung von Fragen, interkulturelles Lernen, Mediation, interkulturelle Angebote, Erstellung des IBP, Zusammenarbeit mit den Familien, Förderung und Unterstützung

    Orientierung: Pflege der Willkommenskultur, Initiativen für Neuankömmlinge an der Schule, Maßnahmen zur Schul-, Berufs- und Studienwahl, Neuorientierung, Informationen zum Auslands- und Zweitsprachenjahr

    Medienbildung: Umgang mit alten und neuen Medien, Urheberrecht, Privatsphäre, Meinungsfreiheit, Fake News…

    Begegnung mit Behörden zu rechtlichen Fragen: Bürgerkunde, Verfassung, Demokratie, Werte, Rechte und Pflichten Jugendlicher

    Schüler helfen Schülern: Unterstützung, Beratung, Aufgabenhilfe, Vorbereitung auf Tests und Schularbeiten, Nachhilfe

    Care-Team: Krisenintervention, psychosoziale Betreuung, Vermittlung an die Fachstellen

    Wer arbeitet im ZIB?

    ZIB-Mitarbeitende weisen entsprechende soziale Interessen und Kompetenzen auf (Lernberatungs-, Mediations-, Gesprächsführungskompetenz, ...). Die Bereitschaft, sich auf Beziehungsarbeit einzulassen, wird vorausgesetzt. Weiters sind Verschwiegenheit, Einfühlungsvermögen, Achtsamkeit Eigenschaften der ZIB-Mitarbeiter/innen. Regelmäßige Evaluation sichert die Arbeit im ZIB.

    Unser ZIB-Leitsatz

    „Gemeinsam lernen – lehren – arbeiten und fördern“

    Das Realgymnasium ‘Albert Einstein’ und die Technologische Fachoberschule ‘Oskar von Miller’ sind eine förderliche Lern- und Arbeitsumgebung für alle Schüler/innen, Lehrpersonen und Mitarbeiter/innen. Als ‘Inklusive Schule’ werden alle Mitglieder der Schulgemeinschaft eingeschlossen. Das gemeinsame Lernen und die gegenseitige Hilfe und Unterstützung sind Grundsätze unserer Schulgemeinschaft.     

    Die Schüler/innen, die sich anstrengen und lernen, erreichen das Klassenziel und erzielen einen erfolgreichen Schulabschluss. Die Schulgemeinschaft setzt auf Zusammenarbeit. Die Lehrpersonen unterstützen und begleiten die Lernenden, damit diese ihre Lern- und Bildungsziele erreichen.

    Aufgaben

    Krisenmanagement, Umgang und Meistern von Krisensituationen – Krisenprävention - Vorbereitung auf Notsituationen – Unterstützung – Hilfestellung – Betreuung - Beratung – Einbeziehen von außerschulischen Einrichtungen - Orientierung – Anleitungen für Verhalten in Krisensituationen – Proben für den Notfall - Sensibilisierung der Schulgemeinschaft – Fortbildung – Peer-Lernen fördern – Lernpläne erstellen – Strategien entwickeln

    A.3.5.1 Lernberatung (Pädagogische Diagnostik)

    Der Begriff „Diagnostik“ umfasst alle Tätigkeiten, die die Voraussetzungen und Bedingungen für erfolgreiche Lehr- und Lernprozesse eines Lernenden ermitteln. Darüber hinaus werden Lernprozesse analysiert und es wird ihre Wirksamkeit, die sich im Lernergebnis niederschlägt, festgestellt. Ziel der Diagnostik ist es, den individuellen Lernprozess zu optimieren.

    Formen der Diagnostik

    Unsere Methoden des Diagnoseverfahrens

    • dialogisch
    • Befragung:

    a) Umfeldanalyse (Familie, Freizeit)

             b) Fragebogen zur Selbsteinschätzung (Kompetenztest)

             c) Befragung des Klassenrats

             d) Elterngespräch

             e) Analyse der Ausgangslage (Vorwissen, Interessen)

             f) Analyse der Lernpotentiale und Lernhindernisse

             g) Lerntyptest

             h) Analyse des Klassenklimas

    • Erstellung eines „Portfolio“ (Dokumentation)
    • Vereinbarungen/Absprachen/Lernvertrag
    • Selbstdiagnosebögen für Schüler/innen

    Unter Lernberatung verstehen wir in erster Linie ein auf Dialog ausgerichtetes Beratungsgespräch zwischen Schüler/in und Lernberater/in. Vor allem in den ersten Klassen, aber auch danach erwies es sich als fruchtbar, außerhalb des Unterrichts- und schulischen Kontextes mit Schülern in Schwierigkeiten – fachlicher, persönlicher oder außerpersönlicher Natur - auf Augenhöhe in empathischer Weise zu sprechen. Grundlegend für die Lernberatung sind für uns drei Leitfragen:

    Als Grundlage des Gesprächs wird eine vorher, unabhängig voneinander, erarbeitete Selbsteinschätzung der Schüler/innen und eine Fremdeinschätzung der Beraterperson erarbeitet und schriftlich fixiert. Ein vorbereiteter Gesprächsleitfaden liefert die Strukturierung des Gesprächsablaufs und der Gesprächsdokumentation. Die Dokumentation des Gesprächs dokumentiert sowohl die Anamnese bzw. Analyse der Problematik als auch diagnostische Maßnahmen zur Behebung der Lernschwierigkeiten. Mit dem betroffenen Schüler werden getroffene Vereinbarungen schriftlich festgehalten, um bei den Folgegesprächen darauf zurückzugreifen und weiter anzusetzen.

    Zu den Beratungsgesprächen werden in der Regel a) alle Schüler/innen mit mehr als zwei negativen Bewertungen eingeladen. Grundsätzlich werden dreimal im Schuljahr Beratungsgespräche für diese Zielgruppe geführt. Eine intensivere Betreuung gibt es b) für Schüler/innen mit größeren Schwierigkeiten, die über den schulischen Kontext hinausführen. Dabei werden die pädagogischen, sozialen und psychologischen Dienste ebenso einbezogen wie Eltern und Klassenrat. Eine dritte Form der Lernberatung besteht im individuellen Lerncoaching.

    Ein Instrument der Lernberatung ist die AG „Schüler helfen Schülern“. Die Lernberater/innen stellen die notwendigen Kontakte her und leisten Vermittlungsarbeit.

    Die Zusammenarbeit und der Informationsaustausch zwischen Lernberater/in und Klassenvorstand stellt die Schnittstelle zwischen Klassenrat und Lernberatern dar. Die Dokumentation der Beratungsgespräche liegt im Sekretariat für alle Klassenlehrpersonen zur Einsicht auf. Eltern sollen bei Bedarf vom Beratungsgespräch informiert werden.

    Die Arbeitsgruppe „Lernberatung“ trifft sich regelmäßig (mindestens alle zwei Monate), zum Erfahrungsaustausch und zu schulinterner Fortbildung. Die Evaluation der Ergebnisse erfolgt zu Schulende durch die schulinterne Evaluationsgruppe.

    A.3.5.2 Pädagogisches Beratungsgespräch

    Einleitung

    Schüler/innen in Schwierigkeiten brauchen Bezugspersonen, Beachtung, Zuwendung. Persönliche Wahrnehmung ist der Schlüssel für Motivation. Sie brauchen Anleitung und Förderung, ein positives Umfeld, Hoffnung, dass sie es schaffen können. Wertschätzung zu erfahren, ist für Schüler/innen in Schwierigkeiten motivierend und stärkt ihn/sie.

    Das pädagogische Beratungsgespräch (PBG) durch die Lernberatung

    Das PBG für Schüler/innen in Schwierigkeiten basiert auf einem humanistischen Menschenbild und orientiert sich an der Positiven Psychologie. Ausschlaggebend für ein gelingendes Gespräch ist die Gesamtpersönlichkeit der Berater/innen, die sich in Wertschätzung und Empathie für die Schüler/innen ausdrückt. Für die pädagogische Anamnese braucht es Zeit, Geduld und ein positives Umfeld. Das Erstgespräch beleuchtet die persönliche Lebenssituation des Schülers/der Schülerin, den familiären Hintergrund, die schulischen und außerschulischen Erfahrungen. Die Gespräche finden in einem geschützten Raum statt (ZIB). Wesentliche Elemente des Gesprächsstils sind: Aufwertung der Person; inhaltliche Klarheit; Wahlmöglichkeiten aufzeigen; den Sinn der jetzigen Situation erklären.

    A.3.5.3 Care-Team

    Aufgaben

    Koordinierung des Krisenmanagements, Präventionsarbeit auf verschiedenen Ebenen, Koordinierung der Tätigkeiten im Rahmen der Inklusiven Schule. Aufgaben:vereinbart Tätigkeiten, Aufgaben und Fortbildungsmaßnahmen für das Team und für das Lehrerkollegium, erstellt mögliche Notfallszenarien und konkrete Notfallpläne zu Ereignissen, begleitet das schulische Leben im Übergang von Notfallsituationen zum gewohnten Schulalltag und bietet Unterstützungsmaßnahmen und Hilfestellungen für besonders betroffene Lehrpersonen, organisiert notfallbezogene Sonderveranstaltungen, wie zum Beispiel Gottesdienst, Trauerfeier, Pressekonferenz oder Elternabend, ist Ansprechpartner für die Einsatzleitung der Polizei und der Rettungsdienste,regt längerfristige Maßnahmen zur Vor- und Nachsorge an. Zusammenarbeit mit der AG-Gesundheit: Präventionsarbeit in den Klassen. Schüler/innen und Eltern kontaktieren die Lehrpersonen des Care-Teams oder auf Wunsch die Schulleitung über das Schulbüro

    Interventionsmaßnahmen

    In allen Krisensituationen gibt es Verhaltensweisen, die von jedem Mitglied der Schulgemeinschaft zu beachten sind. Das Verhalten in Krisensituationen ist nicht durch Theorie erlernbar: Jede Situation ist anders! Gröbste Fehler können vermieden werden, wenn wir uns vorweg mit dem Ernstfall beschäftigen und die »Eckpunkte« des Feldes der Betreuung kennen. Nichts falsch machen kann man, wenn man sich Zeit nimmt; respektvoll, ehrlich, authentisch mit der Krisensituation umgeht (die eigene Betroffenheit als Mensch zeigt); mit einfachen Maßnahmen Beruhigung und Stabilisierung anzubahnen versucht. Grundsätzlich gilt es, so gut wie möglich bei der Schulroutine zu bleiben!

    Kriseninterventionsplan

    Die Mitglieder des Care-Teams verschaffen sich einen Überblick, stellen sich am Einsatzort persönlich vor, schirmen die Betroffenen vor Schaulustigen ab bzw. führen sie aus der belastenden Situation weg, lassen die Betroffenen nicht allein,  hören geduldig zu, suchen gegebenenfalls leichten Körperkontakt und lassen den Ausbruch von Gefühlen zu (laden dazu ein), machen Mut, ohne zu verharmlosen, zeigen Perspektiven auf, stellen Handlungsfähigkeit her.

    Ablaufplan beim Todesfall eines Schülers oder einer Schülerin: In der betroffenen Klasse- Grundinformationen geben (Fakten, Emotionen, Bewältigung), Zeit zum Ausdruck von Emotionen geben, zum Fragenstellen ermutigen, am Platz der Schüler/innen ein Zeichen setzen (Zeitrahmen festlegen), nach einer Pause den Alltag wieder einkehren lassen (explizit darauf hinweisen), einen Ort festlegen, an dem Zeichen gesetzt werden können (Zeitraum bis zur Beerdigung) , Abschied: die Schüler/innen selbst entscheiden lassen, ob und in welcher Form sie an Trauerveranstaltungen teilnehmen wollen,  einen Ort festlegen, an dem nach der Beerdigung sichtbare Zeichen gesetzt werden können (Andenkbuch auflegen, Blumen, Kerzen …). Weiters: zur Aufbahrung gehen, das Beileid aussprechen, überlegen, was man gemeinsam tun möchte (z. B. Zeichen setzen, Mitgestaltung Beerdigung), Abschluss finden: etwa ein Bild in der Klasse bis Schulende aufhängen, Kurzfristig: Aufarbeitungstreffen für direkt involvierte Angestellte organisieren. Mittelfristig: wenn nötig, Beratung für Lehrpersonen organisieren, damit sie Schüler/innen in der Trauer besser unterstützen können

    A.4. Vereinbarungen und Regelungen

    A.4.1 Aufgabenbereiche

    In diesem Abschnitt werden Aufgabenbereiche definiert und verschiedene Tätigkeiten in den selben aufgelistet. Gilt besonders als Hilfestellung für Lehrpersonen, welche zum ersten Mal eine Tätigkeit ausüben.

    A.4.1.1 Direktionsrat

    1. Aufgaben und Funktion:
      Die Mitarbeiter/innen im Direktionsrat sind Verbindungsglied zwischen Direktion und Kollegium. Sie vertreten die Interessen der Lehrpersonen in didaktischen und personellen Belangen und informieren das Kollegium über die Anliegen der Schulleitung.
    2. Zusammensetzung:
      Das Kollegium wählt aus seiner Mitte die Mitarbeiter, die beide Teilkollegien, verschiedene Fächer und beide Geschlechter repräsentieren. Ihre Amtszeit beträgt 1 Jahr.
    3. Der gesamte Direktionsrat trifft sich wenigstens am Beginn und am Ende des Schuljahres, die Direktionsräte der einzelnen Schulen bei Bedarf, mindestens aber einmal im Monat.
    4. a) Jedes Mitglied kann eine Sitzung des Direktionsrates beantragen. Die Einberufung erfolgt durch den Direktor.
      b) Die Ergebnisse jeder Sitzung werden in einem Kurzprotokoll festgehalten.
      c) Die Tagesordnung der Plenarsitzungen setzt der Direktor nach Absprache mit den Mitarbeitern fest.

    A.4.1.2 Arbeitsgruppenleiter/in

    • wird von der Arbeitsgruppe bei der ersten Sitzung bestimmt
    • koordiniert die Tätigkeiten der Arbeitsgruppe
    • sorgt für die Erarbeitung und Einhaltung der Geschäftsordnung
    • verfasst den Abschlussbericht
    • beruft die Sitzungen ein und erstellt die Tagesordnung
    • hält Kontakt zu den Koordinatoren und der Direktion
    • vertritt die Arbeitsgruppe nach außen

    A.AG Notfall-Einsatz

    • wählt die Einsatzleitung, die die Koordinierung bei einem Notfall übernimmt
    • bildet sich in den Bereichen Feuerwehr, Erste Hilfe fort
    • sorgt für die Sicherheit im Schulgebäude
    • beruft eine Notfallübung ein
     

    A.4.1.3 Fachgruppenleiter/in

    • ist Vorsitzende/r der Fachgruppe
    • sammelt die TOPs für die Fachgruppensitzung
    • beruft die Fachgruppe ein und leitet die Sitzung
    • delegiert die Protokollführung oder übernimmt sie selbst
    • ist Ansprechpartner/in für Außenstehende
    • vertritt die Fachgruppe in Gremien

    A.4.1.4 Klassenvorstände

    Allgemeine organisatorische Aufgaben

    • Der Klassenvorstand unterstützt die Klasse bei der Erstorganisation von unterrichtsbegleitenden Veranstaltungen (Festlegung des Ziels, Suche der Begleitlehrpersonen bei Lehrausflügen und Lehrfahrten), ist jedoch nicht verantwortlich für die Detailplanung und Durchführung der Tätigkeiten, sofern er nicht selbst an der Veranstaltung teilnimmt.
    • Nach dem erfolgten Beschluss des Klassenrates schickt er die Übersicht über die Tätigkeiten an den für das Schulprogramm zuständigen Koordinator.
    • Er informiert die Schüler/innen über das Schulprogramm, speziell über die Neuerungen im schulischen Alltag.
    • Er organisiert, nach Absprache mit den Lehrpersonen des Klassenrates, die Sitzordnung in der Klasse. Er führt den Vorsitz in den Klassenratssitzungen, ergänzt bei Bedarf die vorgegebene Tagesordnung, delegiert die Abfassung des Protokolls und sorgt in der 5. Klasse für die Abfassung des Klassenberichts.
    • Er beruft, bei Bedarf, außerplanmäßige Klassenratssitzungen ein.
    • Er moderiert den Elternabend der 1. Klasse, an dem alle Lehrpersonen des Klassenrates teilnehmen.
    • Er gibt der Klasse Informationen zu folgenden Inhalten:
      • wichtige Teile des Schulprogramms
      • Protokolle der Klassenversammlungen, der Klassenrats- und Schülerratssitzungen
      • Projektplanungen
      • schulergänzende Tätigkeiten
      • Koordinierungen im Klassenrat
      • wichtige Mitteilungen der Direktion
      • Anträge der Klasse
      • Klassenfotos

    Aufgaben vertraulicher Natur

    • Der Klassenvorstand ist erster Ansprechpartner der Klasse in allen Belangen und in dieser Funktion Mittler zwischen Klasse, Eltern, anderen Lehrpersonen des Klassenrats, Mitarbeitenden der Schulverwaltung und der Schulleitung.
    • Er beobachtet die Klasse in Hinsicht auf Verhalten und Leistung und steht der Klasse als Berater in schulischen Belangen zur Verfügung Er entschuldigt die Absenzen und Verspätungen der Schüler/innen seiner Klasse. Mehrtägige vorhersehbare Absenzen werden vom Direktor nach Rücksprache mit dem Klassenvorstand genehmigt.
    • Er meldet der Schulleitung Verhaltensauffälligkeiten in der Klasse, häufige Verspätungen oder unentschuldigte Absenzen und mehr als eine Eintragung und bespricht mit der Schulleitung das weitere Vorgehen. Er sorgt für die Information der Familien ab der 2. Eintragung. Bei kleineren Unregelmäßigkeiten nimmt er selbst Kontakt mit dem Elternhaus auf.
    • Er schlägt in den Bewertungskonferenzen die Betragensnote mit der entsprechenden Begründung vor und gibt die Anzahl (in Stunden) der unentschuldigten Absenzen an.

    Der Klassenvorstand einer 5. Klasse hat im anschließenden Schuljahr Anrecht auf ein ‚Sabbatjahr’, d.h. er wird nicht als Klassenvorstand eingesetzt.

    Der Klassenvorstand wird möglichst nach folgenden Kriterien bestimmt:

    • Anzahl der Unterrichtsstunden in der Klasse
    • didaktische Kontinuität

    Die Tätigkeiten der Klassenvorstände werden in Form von bis zu 20 UE bzw. über die Leistungsprämie verrechnet. Für vertrauliche Aufträge im Rahmen der Tätigkeiten als Klassenvorstand können im Sinne des Art. 11, LKV 2003 Überstunden ausbezahlt bzw. Zusatzpunkte für die Leistungsprämie vergeben werden..

    A.4.1.5 Koordinator/in

    Koordinator/in

    Der Aufgabenbereich ist in vier Bereiche gegliedert.

    1. Umsetzung des Schulprogramms und Evaluation
    2. Unterstützung der Arbeit von Lehrpersonen
    3. Dienstleistungen zugunsten von Schüler/innen
    4. Verwirklichung von Projekten im Einvernehmen mit Körperschaften und Institutionen des schulischen Umfeldes

    Für jede einzelne, vom Plenum dafür beauftragte Lehrperson wird zu Beginn des Schuljahres einen Tätigkeitsplan mit der Definition seines Tätigkeitsbereiches und der Angabe der aufzuwendenden Überstunden erstellt. Die Tätigkeiten sollten der Notwendigkeit der Schule entsprechen und können auch nur einen Bereich umfassen. Sie hält Kontakt mit Leiter/innen von Arbeitsgruppen welche in seine Zuständigkeitsbereiche gehören. Am Ende des Schuljahres erstellt sie einen Schlussbericht über geleistete oder noch zu leistende Tätigkeiten.

    Schulentwicklung und Evaluation

    Gemeinsam vereinbarte Ziele und Vorhaben bilden den Rahmen. Die Wege zu einer guten Schule sollten überprüfbar, einheitlich und übersichtlich sein. Gegenseitige Unterstützung und Beratung in allen Belangen sowie die schulinterne Evaluation dienen der Qualitätssicherung und Schulentwicklung. Die Technologische Fachoberschule „Oskar von Miller“ orientiert sich bei den Maßnahmen der internen und externen Evaluation am Informationsheft der Evaluationsstelle (liegt in der Bibliothek auf).

    Evaluation findet auf persönlicher und auf Schulebene statt. Persönliche Evaluation äußert sich etwa im Jahresabschlussbericht; die Evaluation auf Schulebene realisiert sich in den Plenarsitzungen, bei Rückblicken und in der kritischen Auseinandersetzung mit dem Schulprogramm.

    Für außerschulische Angebote, Lehrfahrten usw. wird verpflichtend eine Klassen-Evaluation von den begleitenden Lehrpersonen verlangt. Diese kann auch in Form eines Kurzberichts mit Foto erfolgen, welche dann evtl. auch auf die Webseite der Schule gestellt werden.

    A.4.1.6 Lehrpersonen für Inklusion

    1. Die Lehrperson für Inklusion ist der gesamten Klasse zugewiesen und betreut alle Schüler/innen mit Lernschwierigkeiten, insbesondere aber jene Schüler/innen mit besonderen Bedürfnissen:
      1. Sie betreut die Schüler/innen im Unterricht (Hilfe beim Schreiben, beim Lösen von Aufgaben, Betreuung bei Gruppenarbeiten usw.)
      2. Sie unterstützt die Schüler/innen bei Schularbeiten, Tests und Prüfungen, indem sie Impulse gibt, Aufgabenstellungen erläutert und auf grobe Fehler bei den Lösungen hinweist.
      3. Sie bereitet die Schüler/innen vor Schularbeiten, Tests, Prüfungen bei Bedarf gezielt vor.
      4. Sie berät, organisiert und unterstützt die Schüler/innen bei der Erledigung von Hausaufgaben, Vorbereitung von Referaten oder anderen schulischen Tätigkeiten auch außerhalb des Regelunterrichts
      5. Sie führt regelmäßig, aber wenigstens einmal im Monat mit den Schülern/innen mit besonderen Bedürfnissen ein Orientierungsgespräch (Kontrolle der Heftführung, Stärken- Schwächenanalyse, Hilfe bei der Lernorganisation, Methodentraining usw.)
    2. Die Lehrperson für Inklusion unterstützt den/die Fachlehrer/in im Unterricht. Um eine aktive Teilnahme für Schüler und Schülerinnen mit besonderen Bedürfnissen zu gewährleisten, sieht die Lehrperson für Inklusion einen wöchentlichen Austausch mit den Fachlehrpersonen vor.
    3. Sie informiert sich zu Schulbeginn über alle Schüler/innen mit besonderen Bildungsbedürfnissen und teilt wichtige Informationen zu den einzelnen Schülern/innen dem Klassenrat mit.
    4. Sie arbeitet mit den Fachlehrpersonen die notwendigen Stütz- und Kompensationsmaßnahmen aus und pflegt den Kontakt mit den Erziehungsberechtigten und Fachdiensten.
    5. Die Lehrpersonen für Inklusion treffen sich regelmäßig mit der Koordinatorin zu Absprachen und Planungen, gemeinsamer Fortbildung und Evaluation der Tätigkeit.
    6. Die Erstellung von pädagogisch-didaktisch relevanten Dokumenten koordiniert die ILP (Antrag um Abklärung, individueller Bildungsplan, Funktionelles Entwicklungsprofil, ...)
    7. Die Lehrperson für Inklusion erstellt zusammen mit den Fachlehrern/innen den individuellen Bildungsplan, führt bei den Inklusionssitzungen den Vorsitz und sorgt für die Abfassung des Protokolls.
    8. Sie schlägt differenzierte Formen der Leistungsüberprüfung und Kriterien für die Bewertung vor.
    9. Die ILP ist Experte für den Ankauf von spezifischen Lehr- und Lernmitteln
    10. Die ILP Hält sich über aktuelle Entwicklungen und Neuerungen auf dem Laufenden
    11. Sie sorgt kontinuierlich für ihre Fort- bzw. Weiterbildung.

    A.4.1.7 Lernberatung

    Die Schule bietet Hilfestellungen bei:

    • Studien- und Berufsorientierung
    • Abschlussprüfung, Schwerpunktthema, Facharbeit
    • Auslandsaufenthalten
    • Kontakten zu Beratungsdiensten und Bildungsanbietern
    • Schulstress, Konfliktsituationen, Fragen rund ums Lernen
    • Lernschwierigkeiten (Koordinierung der Initiative Schüler helfen Schülern)
    • Die Arbeisgruppe Lernberatung organisiert zusätzlich Fortbildungsangebote für interessierte Schülergruppen. Die Gespräche sind streng vertraulich.
    • Rechtzeitige Anmeldung über das Sekretariat erforderlich!
    • Es sind nicht mehr als zwei Anmeldungen pro Beratungsstunde möglich. Schüler/innen erhalten eine Anwesenheitsbestätigung und ist für die betreffende Zeit vom Unterricht entschuldigt. Eine Liste der Lernberater/innen findet sich im Teil C des Dreijahresplanes.

    A.4.1.8 Moderator/in

    Ein/e Moderator/in ermöglicht allen Teilnahmern an der Diskussion ihr Wissen, ihre Ideen und Erfahrungen einzubringen. Die Lehrperson ...

    • steuert den Arbeitsfortschritt
    • hält die Gruppe auf Zielkurs
    • regelt das Gruppenklima
    • führt den Konsens und Kompromiss herbei
    • macht Fortschritte in der Auseinandersetzung klar
    • organisiert den Prozess medientechnisch
    • bleibt neutral, das heißt unparteiisch
    • begleitet Problemlösungs-, Lern- oder Planungsprozesse

    Acht Grundregeln der Moderation

    • sich kurz fassen
    • bildlich darstellen
    • Themen sammeln
    • die Meinung aller erfasssen
    • alle beteiligen
    • auf heitere Stimmung achten
    • Lern-Fortschritte sichtbar machen
    • zeigen, was in der Gruppe vor sich geht

    Moderationsphasen

    • Einstieg: Arbeitsatmosphäre schaffen - Orientierung geben
    • Orientierung: Wissen, an welchen Themen oder Aspekten gearbeitet wird
    • Themenordnung: Prioritäten setzen
    • Bearbeitung: Thema / Themen gemäß - Zielsetzung bearbeiten
    • Verbindlichkeit: Wer tut bis wann was? - Erfolgskriterien
    • Abschluss: Prozess reflektieren und einen positiven Abschluss finden

    A.4.1.9 Nicht-unterrichtendes Personal

    Buchhaltung

    Die Person koordiniert die Arbeitsbereiche und bildet die Mitarbeiter/innen aus. Sie verteilt die Aufgaben an das nicht unterrichtende Personal, koordiniert und überwacht die Arbeit. Sie ist Ansprechpartnerin für das nicht-unterrichtende Personal. Sie betreut den Buchhaltungs-, Rechnungs- und Ökonomatdienst.

    Sekretariats-Assistent/in

    Die Person erledigt die anfallenden Schreibarbeiten, führt Register, Karteien, Protokollbücher und Faszikel. Sie ordnet und führt die Ablage. Sie gibt im Parteienverkehr Auskunft und macht Telefondienst. Sie nimmt Gesuche entgegen und überprüft sie nach vorgegebenen Kriterien. Sie übernimmt die Bearbeitung eigenständiger Arbeitsbereiche.

    Diplombibliothekar/in

    Zuständig für die Beschaffung, Bereitstellung und Erschließung aktueller Medien und Informationen sowie für eine qualifizierte Benutzerberatung und Informationsvermittlung. Sie organisiert den Ausleihdienst und die internen Arebitsabläufe und konzipiert Angebote und Veranstaltungen. Sie unterstützt das Lehrerkollegium bei der Lese- und Medienerziehung.

    Bibliotheksassistent/in

    Die Person hat kein definiertes Berufsbild. Kümmert sich um den Ausleihdienst, um die Systematisierung, Katalogisierung, Inventarisierung, das Einbinden und die Buchpflege, räumt Bücher und Medien zurück und unterstützt die Bibliothekarin.

    Schullaborant/in

    Die Person hält alle Materialien, Geräte, usw. gebrauchsbereit und bereitet sie für den Einsatz im Unterricht vor. Er führt das interne Materiallagerbuch und die Verbrauchskartei, er bedient die audiovisuellen und neuen Mediengeräte im Unterricht und bei Prüfungen. Er wartet die Lehrmittel, technischen Geräte und Maschinen und führt kleinere Reparaturen durch.

    DV-Techniker/in

    • unterstüzt den didaktischen Computerbetreuer (DSB)
    • überprüft die Datensicherheit im EDV-Netz des RG und der TFO, sowie für den Schulsprengel Algund, Partschins und Naturns.
    • aktualisiert wöchentliche das Virenregister
    • berät bei Ankauf und Installation von Hard und Software
    • überprüft die Hardware in regelmäßigen Abständen, Installation und Nachprüfung neuer Software
    • installiert neue Software in Paketen

    Hauswart/in

    Die Person versieht Aufsichtsdienst außerhalb des Unterrichts wie im Berufsbild vorgesehen. Er ist Sicherheits- und Brandschutzbeauftragter. Er versieht den Wartungsdienst, der die Schule betrifft. Er versieht Reinigungsdienst wie im Berufsbild vorgesehen inkl. Nottreppe. Er führt Sekretariatshilfsdienste aus und bemüht sich mit um eine kollegiale Zusammenarbeit.

    Schulwart/in (Hallenwart/in)

    Die Person ordnet, überprüft und reinigt regelmäßig die ihm zugewiesenen Räume und Flächen und die entsprechenden Einrichtungsgegenstände. Er gibt an die Lehrkräfte die angeforderten Turngeräte aus, ordnet und wartet die Turngeräte und führt daran kleinere Reparaturen durch. Er beaufsichtigt, falls erforderlich, Schüler/innen außerhalb des Unterrichts und achtet im Besonderen darauf, ob Schäden am Gebäude, an der Einrichtung und an den Geräten angerichtet werden. Er meldet allfällige Schäden der Direktion. Er führt Sekretariatshilfsdienste aus und bemüht sich mit um eine kollegiale Zusammenarbeit.

    Schulwart/in

    Die Person versieht Aufsichtsdienst außerhalb des Unterrichts, leistet Portier- und Telefondienst und gibt Auskünfte. Sie überprüft, reinigt und ordnet die ihr zugewiesenen Räume und Flächen der Schule und Einrichtungsgegenstände und hilft bei den großen Reinigungsarbeiten im Schulgebäude. Sie leistet Sekretariathilfsdienst und überbringt Lehrkräften und Schüler/innen Mitteilungen des Sekretariats, macht Botengänge, fertigt Fotokopien, Folien usw. an, übernimmt Hilfsdienste im Sekretariat. Sie bemüht sich mit um eine kollegiale Zusammenarbeit.

    A.4.1.10 Schlichtungskommission

    Die Schlichtungskommission setzt sich folgendermaßen zusammen:

    • aus vier Lehrpersonen (zwei RG und zwei TFO),
    • zwei Schüler/innen (einer RG und einer TFO),
    • zwei Elternvertreter (einer RG und einer TFO),
    • dem Direktor, der auch den Vorsitz hat.

    Die Lehrer/innen werden aus dem Kollegium gewählt, die Eltern aus dem Elternrat, und die Schüler aus dem Schülerrat.

    Die Amtsdauer beträgt drei Jahre.

    Die Schlichtungskommission tritt bei Rekursen gegen verhängte Disziplinarmaßnahmen zusammen und hat folgende Aufgaben:

    • Vermittlung bzw. Schlichtung bei Verstößen gegen die bestehende Schulordnung
    • Verhängung bzw. Bestätigung oder Annullierung von Disziplinarmaßnahmen

    A.4.1.11 Tutor/in

    Für Lehrpersonen im Berufsbildungsjahr

    Ein/e Tutor/in handelt nach den gesetzlichen Vorgaben, welche bei der ersten Fortbildung im Berufsbildungsjahr ausgehändigt werden. Ein/e Tutor/in betreut Lehrer/innen im Berufsbildungsjahr bei der Erstellung des Jahresprogramms und bei Vorbereitungs- und Nachbereitungstätigkeiten. Zudem werden gegenseitige Unterrichtsbesuche und Unterrichtsbesprechungen bzw. -auswertungen geplant. Ein/e Tutor/in ist Anlaufstelle bei Problemen, sorgt für einen produktiven Gedankenaustausch und erstellt einen Bericht über die Art und Häufigkeit der Begleitung der alltäglichen Unterrichtspraxis.

    Für neue Lehrpersonen

    Ein/e Tutor/in ist Ansprechpartner/in für alle neuen Lehrkräfte an der Schule, gibt schulspezifische Bestimmungen weiter (Nutzungsregeln, Gepflogenheiten) und stellt das nicht-unterrichtende Personal und Kollegium mit ihren besonderen Fähigkeiten vor.

    Für Schüler/innen

    Als Tutor/in für Schüler/innen füngieren die Lernberater/innen, sie leisten Hilfestellung bei organisatorischen Fragen; sind Bindeglied zwischen Lehrerkollegium, Schülern und Direktion und halten Kontakt mit dem Schülerrat.

     

    A.4.2 Geschäfts- und Benutzerordnungen

    A.4.2.1 Schulordnung

    Präambel

    Grundlage der internen Schulordnung sind im Allgemeinen die gesetzlichen Bestimmungen, die das bürgerliche Zusammenleben regeln und im Besonderen die Schüler- und Schüler/innencharta, im folgenden „Charta“ genannt, Beschluss der LR Nr. 2523 vom 21. Juli 2003, der Einheitstext DPR Nr. 297 vom 16. April 1994 betreffend die Regelung des Schulwesens, das Landesgesetz Nr. 20 vom 18. Oktober 1995 betreffend die Mitbestimmungsgremien, das Landesgesetz Nr. 12 vom 29. Juni 2000 zur Autonomie der Schulen und die Ministerialverordnung Nr. 90 vom 21. Juni 2001 i.g.V.

    Die interne Schulordnung gliedert sich in drei Teile:

     Teil I: Hausordnung

    Art. 1: Aufenthalt im Schulbereich
    Über die Mittagszeit stehen die Schulbibliothek, Schulbar, der Innenhof und Eingangsbereich den Schülerinnen und Schülern zur Verfügung.

    Art. 2: Verspätung im Unterrichtsbeginn
    Wenn die jeweils zuständige Lehrperson sich mehr als 10 Minuten verspätet, ist dies von den Schülern umgehend im Sekretariat zu melden. Die Schüler/innen bleiben in der Klasse und verhalten sich ruhig.

    Art. 3: Pausenregelung
    Die Schüler/innen sollten bei der Pause ihren Klassenraum verlassen und in den Schulhof gehen. Sie verhalten sich ruhig. Es ist nicht gestattet, den Schulbereich zu verlassen. Der Aufenthalt auf den Feuertreppen ist nicht erlaubt. Die Schüler/innen dürfen Angelegenheiten im Sekretariat und in der Bibliothek erledigen.

    Art. 4: Präsenz im Schulgebäude
    Die Schüler/innen dürfen den Klassenraum während des Unterrichts nur mit Genehmigung der Lehrperson verlassen. Während der Unterrichtszeit ist es Schülern nicht gestattet, die Schule ohne schriftliche Erlaubnis des Direktors oder Mitarbeitern des Direktors zu verlassen. Um Unruhe zu vermeiden, bleiben Schüler/innen nach Beendigung von Tests oder Schularbeiten in der Klasse. Bei Unwohlsein eines Schülers werden die Eltern oder Erziehungsberechtigten telefonisch verständigt, um geeignete Maßnahmen zu ergreifen.

    Art. 5: Leihbücher und Medien
    Leihbücher sowie Bücher und/oder Medien der Bibliothek sind sorgfältig zu behandeln und im Falle von Verlust oder Beschädigung zu ersetzen.
    Die verschiedenen Geräte der Schule (Notebooks, Digital- und Videokameras) können ausgeliehen werden. Die Leihnehmer haften jedoch dafür bei Schäden bzw. Abhandenkommen. Für die Ausgabe und Kontrolle der Geräte bei der Rückgabe ist der Schullaborant bzw. die Bibliothek zuständig.

    Art. 6: Absenzen- bzw. Mitteilungsheft
    Das Absenzen- bzw. Mitteilungsheft ist vollständig auszufüllen und stets in den Unterricht mitzubringen. Zusätzlich zu den vorgesehenen Rubriken dient es auch, allfällige Mitteilungen an die Erziehungsberechtigten seitens der Schule bzw. der Lehrpersonen weiterzuleiten.

    Art. 7: Fernbleiben vom Unterricht

    • Schüler/innen rechtfertigen ihr Fernbleiben vom Unterricht unmittelbar nach Ende der Fehlzeit, spätestens jedoch innerhalb von sieben Tagen. Bei Abwesenheiten, die im Voraus bekannt sind, ist ein Ansuchen beim Klassenvorstand, dem Direktor oder einem/einer seiner Mitarbeiter/innen zu stellen.
    • Die schriftliche Rechtfertigung für die Abwesenheit ist dem Klassenvorstand vorzulegen bzw. ist die Rechtfertigung im digitalen Klassenbuch einzutragen, wenn der Schüler wieder am Unterricht teilnimmt. Der Klassenvorstand nimmt die Rechtfertigung an oder verweigert die Annahme, was auf die Verhaltensnote Auswirkungen haben kann. Bei Tests und Schularbeiten kann eine offizielle Dokumentation (ärztliches Zeugnis, Bescheinigungen …) verlangt werden. Die Überprüfung erfolgt durch den Klassenvorstand.  
    • Mit Erreichen der Volljährigkeit sind die Schüler/innen für die Begründungen ihrer Abwesenheiten selbst verantwortlich. Ebenso tragen sie selbst für alle ihre Handlungen die volle zivil- und strafrechtliche Verantwortung. Da aber das Sorgerecht der Erziehungsberechtigten mit der Volljährigkeit ihrer Kinder nicht erlischt, pflegt die Schule auch weiterhin  Kontakt mit ihnen.
    • Verspätungen sind eine Unhöflichkeit, stören die Lerngemeinschaft und haben bei Wiederholung Auswirkung auf die Bewertung des Verhaltens und das Schulguthaben. Verspätungen zu Unterrichtsbeginn als auch nach der Pause müssen schriftlich begründet oder im digitalen Klassenbuch / Register gerechtfertigt werden. Als begründete Verspätungen gelten nur solche durch höhere Gewalt.

    Art. 8: Rauchverbot
    Im gesamten Schulgebäude und auf dem Schulgelände gilt laut Gesetz und Beschluss des Schulrates vom 27.4.2006 striktes Rauchverbot. Übertretungen werden gesetzlich geahndet.

    Art. 9: Mobiltelefone, Tablets und MP3-Player

    Benutzung von elektronischen Endgeräten

    • Die Lehrperson kann den Gebrauch von elektronischen Geräten wie Notebook und Smartphone explizit für didaktische Zwecke erlauben – ansonsten sind diese ausgeschaltet.
    • Die Notebooks werden ausschließlich für schulische Zwecke verwendet. Spiele, Kommunikation in sozialen Netzwerken, das Abspielen von Audio- und Videodateien, die nichts mit dem Unterricht zu tun haben, sind nicht erlaubt.
    • Die Schüler/innen laden die Geräte zu Hause auf.
    • Die digitale Tafel und die Audioanlage sind nur in der Unterrichtszeit und in Anwesenheit einer Lehrperson zu benutzen.
    • Sollte ein Schüler diese Regeln nicht beachten, können Disziplinarvermerke in das Register eintragen werden.

      (Ministerialprotokoll Nr. 247 vom 27. Mai 2004)

    Art. 10: Richtlinien für die Durchführung von Maturabällen

    Maturabälle sind keine schulischen Veranstaltungen, sondern rein private Unternehmungen der Schüler/innen bzw. der Abschlussklassen. Die Schule darf allerdings in der Einladung bzw. auf  Plakaten erwähnt werden. Die Schüler/innen haben für die Organisation eines Maturaballes demnach keinen Anspruch auf Befreiung vom Unterricht. Zudem dürfen Telefon, Fax und Mail der Schule für die Organisation von Maturabällen nicht verwendet werden.
    Die Schule geht im Falle der Organisation von Maturabällen keinerlei rechtlich bindende und finanzielle Verpflichtungen ein. Sie ist auch nicht für allfällige Schäden anlässlich der Veranstaltungen verantwortlich. Den Schülern wird von der Direktion nahe gelegt, im Falle der Durchführung eines Maturaballes eine Haftpflichtversicherung abzuschließen.

    Art.11:Teilnahme an öffentlichen Kundgebungen
    Sofern eine öffentliche Kundgebung vom Landesbeirat der Schüler anberaumt wird und der Elternrat hierfür die Zustimmung erteilt, wird den Schülern und den Schüler/innen die Teilnahme an der Kundgebung nach Anhören des Schülerrates von Fall zu Fall gestattet. Voraussetzung ist weiters, dass die Schüler/innen die nötige Zeit haben, die Inhalte zu besprechen (in der Regel drei Tage) und die Einverständniserklärung der Eltern im Sekretariat aufliegt. Gravierende Sicherheitsrisiken sollten rechtzeitig festgestellt und allen Beteiligten mitgeteilt werden. Die Kundgebungen sind nicht schulische Veranstaltungen. (Bezug zur Schülercharta Art. 3/15)

    Art. 12: Ordnung in den Klassen

    • Klassenräume, Fachräume und Spezialräume sind nach jeweiligem Unterrichtsende sofort zu verlassen, wobei alle persönlichen Gegenstände mitzunehmen sind. In den Spezialräumen sind die jeweiligen Verhaltensregeln und Benutzerordnungen zu befolgen. In den Werkstätten sind auch passende Arbeitskleidung (einteiliger Arbeitsanzug/“Toni“) und feste Schuhbekleidung (keine Turnschuhe, Sandalen usw.) vorgeschrieben.
    • Die Klassengemeinschaft ist für den ordentlichen Zustand des Klassenraumes und den Erhalt der Einrichtungsgegenstände in der Klasse verantwortlich. Sie müssen bei Beschädigung ersetzt werden.
    • Für die Entsorgung von Abfällen stehen Abfallkörbe zur Verfügung; die getrennte Müllsammlung ist zu beachten. Die Schüler/innen achten darauf, dass sie die Räume sauber und geordnet hinterlassen.
    • Am Ende des Unterrichts und jedes Mal, wenn die Klasse in einen Spezialraum geht, sind Licht und Projektor abzuschalten sowie die Tür des Klassenraumes zu schließen (um Diebstählen vorzubeugen).
    • Am Ende des Unterrichts sind die Stühle auf die Bänke zu stellen.

    Art. 13: Verwahrung und Verlust von Wertsachen
    Wertsachen und/oder größere Geldbeträge sollen nicht in die Schule mitgebracht werden. Die Schulverwaltung übernimmt hierfür keinerlei Haftung.

    Art. 14: Zutritt zum Schulgebäude und Schulparkplatz
    Personen, die der Schulgemeinschaft nicht angehören, haben nur zu den Verwaltungsräumen Zutritt. Motorräder dürfen nur auf der Westseite des Schulhofes geparkt werden.

    Art. 15: Brandschutzbestimmungen
    Alle Mitglieder der Schulgemeinschaft sind verpflichtet, sich über die Brandschutzbestimmungen und Räumungsordnung zu informieren, diese zu beachten und die Anweisungen der Notfalleinsatzgruppe zu befolgen.

    Art. 16: Verhalten im Schulgebäude

    • Von Schülern wird erwartet, dass sie den Unterricht regelmäßig besuchen und korrektes Verhalten zeigen durch gegenseitige Rücksichtnahme, Pünktlichkeit, Hilfsbereitschaft sowie gewissenhaften Umgang mit dem Schuleigentum. Sachschäden müssen gemeldet und von den Verursachern wieder gut gemacht werden.
    • Das Anschlagen von Plakaten oder Mitteilungen an der Anschlagtafel der Schule ist nur mit Genehmigung des Direktors erlaubt.
    • Essen während des Unterrichts ist nicht erlaubt.
    • Für die Nutzung des Internets an allen Arbeitsstationen in der Schule gilt die Benutzerordnung der EDV-Räume.
    • Die Schüler/innen dürfen sich nicht auf die Fensterbänke setzen.
    • Der Aufzug darf von Schülern nur in Ausnahmefällen benützt werden.

    Art. 17: Mitarbeit der Schüler/innen am Schulgeschehen
    Den Schülerinnen und Schülern wird Mitsprache bei methodisch-didaktischen und organisatorischen Aspekten eingeräumt. Zu diesem Zwecke werden sie  schrittweise in die Übernahme von Verantwortung eingeführt und dabei begleitet.

    • Die Schüler haben das Recht, im Laufe eines Schuljahres insgesamt sechzehn Unterrichtsstunden für Klassenversammlungen zu verwenden, um dabei Probleme des klasseneigenen Schulbetriebes zu besprechen und evtl. den Lehrkräften und der Schulleitung Vorschläge zu unterbreiten. Bei der Auswahl der entsprechenden Unterrichtsstunden ist auf eine ausgewogene Verteilung auf alle Fächer zu achten.
    • Es können auch Schülervollversammlungen abgehalten werden.
    • Beide Arten von Versammlungen sind rechtzeitig bei der Schulleitung zu beantragen (in der Regel eine Woche vorher).
    • Schülerstreiks sind im Rahmen der italienischen Gesetzgebung nicht vorgesehen.
    • Die Schüler können als Einzelpersonen, innerhalb des Klassenverbandes oder nach Rücksprache mit dem Direktor auf Schulebene die Schülermeinung zu schulinternen Angelegenheiten einholen.
    • Jeder Schüler, besonders in der Funktion als Klassen- oder Schülervertreter/in, kann seine Meinung frei äußern, ohne dafür Nachteile befürchten zu müssen.
    • Die Schüler können sich auch außerhalb des Unterrichts in der Schule versammeln, um Fragen zu Schule und Unterricht zu besprechen. Zeitpunkt, Raum und Tagesordnung sind mit dem Direktor zu vereinbaren, weil er für die Verwaltung und Sicherheit des Gebäudes zuständig ist und die Verantwortung besonders für minderjährige Schüler trägt.

    Art. 18:  Unterrichtsstundeneinteilung und Termine

    1. Std 07:50-08:40
    2. Std 08:40-09:30
    3. Std 09:30-10:20
    Pause  
    4. Std 10:35-11:25
    5. Std 11:25-12:15
    6. Std 12:15-13:05
    Mittagspause  
    7. Std 13:30-14:20
    8. Std 14:20-15:10
    9. Std 15:10-16:00
    10. Std 16:00-16:50

    An Elternsprechtagen wird der Unterricht auf die ersten zwei Stunden begrenzt. Die Dauer ist von 10.00 – 12.30 Uhr und von 14.00 – 16.30 Uhr. Die Lehrpersonen mit Teilzeitauftrag stehen im Verhältnis zu ihrem Teilzeitauftrag - auf jeden Fall vormittags und nachmittags - zur Verfügung.

    • Termine zur Behebung der Lernrückstände
      •  Die Überprüfung der Behebung von Lernrückständen im 1. Semester findet in der Regel innerhalb April statt. Die Überprüfung der Lernrückstände, die zum Aufschub des Beschlusses zur Versetzung geführt haben, findet innerhalb August statt.
    • Termine für Prüfungen und Arbeitsaufträge (Facharbeiten, Hausaufgaben, usw.)
      • Termine dürfen nur mit rechtzeitiger, triftiger Begründung überschritten werden. Wird auch der Ausweichtermin unbegründet überschritten, wirkt sich dies auf die Leistungsbewertung aus. Facharbeiten und Schwerpunktthemen, die nicht termingerecht eintreffen, werden nicht weiter betreut.
      • Die Prüfungstermine werden den Schülern und Schüler/innen rechtzeitig mitgeteilt oder mit der Fach- bzw. Klassenlehrperson vereinbart. In der Regel wird ein Ausweichtermin vorgesehen. Termine für schriftliche Prüfungen und ähnliche Leistungserhebungen werden frühzeitig festgelegt und vermerkt (mindestens eine Woche vorher). Eine Häufung von Prüfungsterminen soll vermieden werden.
      • Die vereinbarten Termine werden im elektronischen Register vermerkt. Wichtige Termine werden im Klassenkalender, Fachraumkalender oder als Tafelnotiz festgehalten. Allgemeine Termine werden auf den Newsboards bzw. auf der Webseite der Schule veröffentlicht und in den organisatorischen Teil des Schulprogramms aufgenommen.
      • Jede Klasse ernennt einen „Zeitmanager“, der die Terminvereinbarungen koordiniert und im Auge behält und auf einem großen Kalender notiert.
    • Termine bei unterrichtsbegleitenden Tätigkeiten (Lehrausgänge, -ausflüge, -fahrten, Projektfahrten (Olympiaden, Wettbewerbe, Schulsport) und für die Abgabe von Bescheinigungen, Zeugnisse, ärztliche Atteste, Mitteilungen, Einzahlungen, Bestätigungen)
      • Wenn die Bestätigungen für die Teilnahme an unterrichtsbegleitenden Maßnahmen nicht mindestens eine Woche vorher im Sekretariat abgegeben werden, wird das Vorhaben vom Direktor abgesagt. Bei unvorhergesehenen Verspätungen sind die Begleitpersonen umgehend zu verständigen. Nicht wahrgenommene Termine im Rahmen des Schulsports im Falle eines nicht triftigen Grundes führen zum Ausschluss von weiteren Veranstaltungen im Laufe des Schuljahres. Schüler/innen, die das ärztliche Zeugnis nicht rechtzeitig vorlegen bzw. verlängern, können nicht mehr an Meisterschaften im Rahmen des Schulsports teilnehmen.

    Teil II: Anwendung der Dienstleistungsgrundsätze

    Die Dienstleistungsgrundsätze der Schule „Realgymnasium und technologische Fachoberschule Meran“ sehen vor, dass die Transparenz für die Schule „Realgymnasium und technologische Fachoberschule Meran“ ein zentrales strategisches Ziel darstellt. Zusätzlich zu den veröffentlichungspflichtigen Daten laut gesetzesvertretendem Dekret vom 14. März 2013, Nr. 33, veröffentlicht die Schule „Realgymnasium und technologische Fachoberschule Meran“ fortlaufend Daten und Informationen, um den Bürgerinnen und Bürgern ein umfangreiches Informationsspektrum über die eigene Tätigkeit zu bieten und um eine allumfassende Transparenz zu fördern.

    Art. 19: Öffnungszeiten des Sekretariats

    An schulfreien Tagen und in den Sommermonaten:

    Montag bis Freitag 9.00 - 12.00 Uhr  
    Donnerstag 9.00 - 12.00 Uhr 14.30 - 17.30 Uhr

    An Schultagen: Öffnungszeiten - Professoren:

    Montag bis Freitag 9.00 - 11.00 Uhr 14.30 - 16.30 Uhr
    Donnerstag 9.00 - 11.00 Uhr 14.30 - 17.30 Uhr

    An Schultagen: Öffnungszeiten – Schüler/innen:

    Montag bis Freitag 07.30 - 07.50 Uhr 10.20 – 10.35 Uhr  
    Dienstag (RG+TFO) 07.30 - 07.50 Uhr 10.20 – 10.35 Uhr 14.30 - 16.30 Uhr
    Donnerstag (RG+TFO) 07.30 - 07.50 Uhr 10.20 – 10.35 Uhr 14.30 - 17.30 Uhr

    An Schultagen: Öffnungszeiten – Eltern:

    Montag bis Freitag 9.00 - 12.00 Uhr  
    Donnerstag 9.00 - 12.00 Uhr 14.30 – 17.30 Uhr

    Eltern, Erziehungsberechtigte und andere Mitglieder der Schulgemeinschaft haben auch außerhalb dieser Öffnungszeiten Zugang zu den Büros.

    Öffnungszeiten - Schulbar: Montag bis Freitag    7.00 - 15.00 Uhr

    Art. 20: Ordentlicher Urlaub und Resturlaub des nicht-unterrichtenden Personals
    In der unterrichtsfreien Zeit kann, falls es die Umstände und anstehende Arbeiten erlauben, an bestimmten Tagen die Schule geschlossen bleiben. An den Tagen, wo die Schule geschlossen bleibt, nehmen die Mitarbeiter/innen Urlaub. Die Verteilung der übrigen Urlaubstage wird nach Absprache mit den einzelnen Mitarbeitern vereinbart. Bei begründeter Anfrage kann in Ausnahmefällen, sofern nicht dienstliche Erfordernisse es anders verlangen, der festgelegte Urlaubszeitpunkt verschoben werden.

    Art. 21: Kopierdienst für Lehrpersonen und Schüler/innen und Druckerregelung
    Der Kopierdienst wird auf die Bedürfnisse der Lehrpersonen und Schüler/innen abgestimmt, berücksichtigt aber auch die Bedürfnisse und zeitlichen Ressourcen der Mitarbeiter/innen der Schulverwaltung. Fotokopien werden ausschließlich von den dafür beauftragten Mitarbeitern/Mitarbeiterinnen erstellt und verteilt. Im Sekretariat werden nur ausnahmsweise Kopien gemacht.

    Art. 22: Vormerkungen von Spezialräumen und des Mehrzwecksaals
    Für die Vormerkungen der einzelnen Spezialräume erfolgt über das elektronische Register.
    Die Vormerkung des Mehrzwecksaals erfolgt über das Sekretariat mit dem auch alle Vorgehensweisen abgeklärt werden. Der Hauswart ist zu informieren.

    Art. 23: Anschläge an der Amtstafel

    • Stellenplan der Lehrpersonen

    • Notfalleinsatzkomitee

    • Stundenplan für Lehrer und Schüler

    • Öffnungszeiten der Sekretariate für den Parteienverkehr

    • Organigramm der Mitarbeiter/innen in den Gremien

    • Individueller Sprechstundenplan der Lehrpersonen

    • Plan für die Beaufsichtigung der Schüler/innen in den Pausen

    • Aufgaben und Verhalten im Falle eines Brandes

    • Weitere vom Gesetz vorgesehene Anschläge und Veröffentlichungen

    Teil III: Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen

    Art 24: Definition der Disziplinarverstöße
    Folgende vorsätzliche oder fahrlässige Verhaltensweisen gelten als Disziplinarverstöße im Sinne der Charta:

    • mangelnde Achtung fremden Gutes im Schulgebäude und im Schulhof;
    • Nichtbeachtung organisatorischer Vorschriften, der Benutzerordnungen in den Spezialräumen und Sicherheitsbestimmungen;
    • Nichteinhaltung der Weisungen der Begleitpersonen bei außerschulischen Veranstaltungen;
    • Nichteinhaltung der in der Schüler- und Schüler/innencharta genannten schulischen Pflichten;
    • Nichtteilnahme an vereinbarten Veranstaltungen aus nichtigen Gründen; störendes Verhalten bei Klassenversammlungen;
    • Missachtung der eigenen Persönlichkeit oder jener anderer Mitglieder der Schulgemeinschaft;
    • Nichtbeachtung der Weisungen der Lehrpersonen sowie des gesamten Schulpersonals sowie unkorrektes und rücksichtsloses Benehmen;
    • Unentschuldigte Absenzen und ungerechtfertigte Verspätungen.

    Art 25: Disziplinarmaßnahmen
    Unbeschadet der Bestimmungen des Artikels 5 Abs. 5-8 der Charta werden folgende Disziplinarmaßnahmen vorgesehen, die von der jeweils zuständigen Person bzw. Organ veranlasst bzw. getroffen werden.

    • Mündlicher Verweis
    • Benachrichtigung der Erziehungsberechtigten durch die zuständige Lehrperson
    • Eintragung ins Klassenregister unter Angabe des Verstoßes und des Sachverhaltes. Nach zwei Eintragungen ins Klassenregister werden die Eltern bzw. Erziehungsberechtigten und die Schulleitung verständigt. Der Klassenvorstand informiert das Sekretariat und füllt den dafür vorgesehenen Vordruck aus. Eintragungen der ganzen Klasse erfolgen bei Verstößen, die alle Schüler/innen der Klasse zu verantworten haben.
    • Wiedergutmachung im Sinne des Art. 5 Abs. 8 der Charta
    • Ausschluss aus der Schulgemeinschaft im Sinne des Art. 5 Abs. 9 der Charta
      • Bei schwerwiegenden Verletzungen der Haus- bzw. Benutzerordnung wie mutwillige Beschädigung, fahrlässiger Umgang mit Schulmaterialien und schuleigenen Einrichtungsgegenständen wie auch bei schwerer Körperverletzung kann der Klassenrat auch einen Ausschluss verhängen. Der Ausschluss kann in eine schulinterne oder -externe soziale Wiedergutmachungsmaßnahme umgewandelt werden.
      • Für Schäden, die aus der Nichtbeachtung der Hausordnung, aus Mutwilligkeit und Fahrlässigkeit entstehen, haftet der Verursacher (unter 18 Jahren die Erziehungsberechtigten).
      • Sollte ein/e Schüler/in über das gesamte Schuljahr die Hausordnung häufig verletzen bzw. den Unterricht stören, kann der Direktor in Absprache mit dem Klassenrat und den Erziehungsberechtigten für das nachfolgende Schuljahr eine Versetzung des Schülers/der Schülerin in eine Parallelklasse beschließen.
    • Bei Verstoß gegen das Rauchverbot werden vom Direktor die gesetzlich vorgesehenen Maßnahmen getroffen.
    • Fahrlässige Verspätungen werden im Klassenbuch vermerkt und wirken sich auf die Betragensnote aus.

    Art 26: Durchführung der Disziplinarmaßnahmen

    • Die Maßnahmen gemäß Art. 2 Buchstabe a), b) und c) werden von der zuständigen Fachlehrperson und/oder der Schulleitung veranlasst bzw. getroffen.
    • Im Falle der Wiedergutmachung werden die Maßnahmen von der zuständigen Lehrperson, gegebenenfalls im Einvernehmen mit dem Klassenvorstand oder der Schulleitung veranlasst bzw. getroffen.
    • Bei schwerwiegenden bzw. wiederholten Disziplinarverstößen ergreift die Schulleitung, nach Anhörung des Klassenrates, geeignete Disziplinarmaßnahmen.
    • Im Sinne des Art. 5 Abs. 9 der Charta wird im Falle des Ausschlusses aus der Schulgemeinschaft die Maßnahme vom Klassenrat verhängt, der auch die Dauer desselben bestimmt.
    • Im Übrigen kommen die Absätze 10 bis 13 des obgenannten Artikels zur Anwendung.

    Art. 27: Rekursverfahren

    • Der Rekurs gegen Disziplinarmaßnahmen laut Art. 6 Abs. 1 der Charta ist von dem Schüler oder bei minderjährigen Schülern von einem Erziehungsberechtigten innerhalb von zehn Tagen nach Verhängung der Sanktion bei der Schlichtungskommission mittels der Schuldirektion einzureichen. Die Schlichtungskommission setzt einen Termin binnen zehn Tagen nach Einbringung des Rekurses für den Schlichtungsversuch fest.
    • Bei Misslingen des Schlichtungsversuches entscheidet die Kommission binnen fünf Tagen.
    • Die Schlichtungskommission entscheidet auf Anfrage über die Auslegung und Verletzung der Charta an der Schule.

    Art. 28: Fristen
    Bei allen in diesen Anwendungsbestimmungen angeführten Fristen verstehen sich die angegebenen Tage als Kalendertage. Fällt das Ende einer Frist auf einen Sonntag, so endet die Frist am Montag. Fällt das Ende in eine unterrichtsfreie Zeit (Sommerferien ausgenommen), so gelten noch die ersten beiden Schultage als zur Frist gehörig.

    Art. 29: Schlichtungskommission
    Die Schlichtungskommission besteht aus:

    • der Schulführungskraft
    • einem Elternvertreter des RG und der TFO
    • die Vorsitzenden des Schülerrates des RG und der TFO
    • zwei Lehrervertretern

    Für jedes Mitglied wird je ein Ersatzmitglied der genannten Kategorie bestellt. Ersatzmitglieder der Schülervertreter/innen sind deren Stellvertreter/innen im Schülerrat.
    Die Amtsdauer der Schlichtungskommission beträgt ein Jahr.

    A.4.2.2 Bibliotheksordnung

    Bibliotheksordnung

    1. Die Bibliothek ist in erster Linie für die Technologische Fachoberschule und für das Realgymnasium zugänglich, in zweiter Linie aber auch für alle weiteren Oberschüler und Lehrer der Meraner Oberschulen sowie für Eltern und Interessierte. Die Bibliotheksordnung gilt ausnahmslos für alle Benutzer. 
    2. Öffnungszeiten: Die Öffnungszeiten sind während der Unterrichtszeit und teilweise auch in der Mittagspause gewährleistet. Sie werden an der Bibliothekstür und auf der Website der Schule veröffentlicht.
    3. Dauer der Ausleihe:
      • CDs, CD-ROMs/DVDs : 1 Woche
      • Zeitschriften (außer der aktuellen Nummer): 2 Wochen
      • Bücher: 4 Wochen
      Die Ausleihdauer aller Medien, kann - falls keine Vormerkung vorliegt - verlängert werden. Für Lehrkräfte ist eine längere oder Jahresausleihe möglich, wenn es nicht wichtige Lehrbücher betrifft, die in der Bibliothek greifbar bleiben müssen wie Lexika, Wörterbücher u.a.
      • Sommerausleihe ist für das Lehrpersonal sowie für die Schüler möglich.
      • Beschädigte oder verloren gegangene Bücher und Medien müssen vom Ausleiher nachgekauft werden!
    4. Klassensätze: Klassensätze werden ausschließlich an Lehrpersonen verliehen. Die Ausleihfrist beträgt zwei Monate und kann verlängert werden. Die Lehrkräfte haben die Aufgabe, die Bücher entsprechend der von der Bibliothekarin ausgehändigten Entlehnliste zu verteilen; sie sind dafür verantwortlich, dass die Klassensätze vollständig zurückgebracht werden.
    5. Versäumnisgebühr: Für verspätet zurückgebrachte Bücher und Medien wird eine Versäumnisgebühr eingehoben. Ab dem 5. Tag beläuft sich diese auf 30 Cent, jeden zweiten Tag erhöht sie sich um weitere 30 Cent. Diese Regel gilt auch für Lehrpersonen. Die Gebühren werden von der Bibliothekarin bzw. von der mit der Aufsicht betrauten Person eingehoben und durch eine Quittung bestätigt. Die Verpflichtung zur Zahlung der Versäumnisgebühr ist nicht an die Zustellung des Mahnschreibens, das i.d.R. nach Fälligkeit ausgestellt wird, gekoppelt. Im Krankheitsfall wird – nach Vorweisen der entschuldigten Absenz – die Versäumnisgebühr erlassen bzw. entsprechend reduziert.
    6. Computer- und Internetnutzung: Die ans didaktische Netz angeschlossenen Computer stehen den Schülern und Lehrpersonen zur Verfügung. Ein Computer ist für die Recherche (OPAC) reserviert.
      • Chatten und Spielen, sowie die Nutzung kostenpflichtiger Dienste sind nicht erlaubt, ebenso die Änderung der Konfiguration des Arbeitsplatzes. Für mutwillige Beschädigungen der Hard und Software haftet der/die Benutzer/in. Näheres ist in der Netzwerkordnung verankert.
      • Jedem Schüler wird zu Beginn des Schuljahres ein Druckkontingent zugewiesen, das je nach Klassenstufe variiert. Durch das Programm „Papercut“ wird die Zahl der Ausdrucke gesteuert bzw. der entsprechende Betrag vom Guthaben abgezogen.
    7. Essen und Trinken sind in der Bibliothek nicht erlaubt.

    A.4.2.3 Schulrat

    Art. 1 - Wahl des/der Vorsitzenden

    Innerhalb von vierzig Tagen nach Bekanntgabe der Gewählten beruft die Schulführungskraft den Schulrat, der sich aus vierzehn Mitgliedern zusammensetzt, zur konstituierenden Sitzung ein. Der/die Vorsitzende des Schulrates wird aus den Elternvertretern/Elternvertreterinnen mit geheimer Stimmabgabe gewählt oder auf Wunsch aller Anwesenden per Akklamation bestimmt. Es gilt der Elternvertreter als gewählt, der am meisten Stimmen erhält. Bei Stimmengleichheit gilt der Ältere als gewählt. Der Schulrat wählt nach den gleichen Modalitäten auch eine/n stellvertretende/n Vorsitzende/n.

    Art. 2 - Einberufung des Schulrates

    Die Einberufung des Schulrates muss wenigstens acht Tage vor dem Versammlungstermin erfolgen. In der Einladung müssen Ort, Tag, Zeit und die Themen der Tagesordnung angegeben sein. Die Einberufung erfolgt mit einem an die einzelnen Mitglieder gerichteten Brief und durch Aushang an der Anschlagtafel der Direktion. Der/die Vorsitzende beruft den Schulrat ein, wenn er/sie es für notwendig hält, wenn der Direktor/die Direktorin oder drei Ratsmitglieder es verlangen. Das Sekretariat der Schuldirektion steht dem/der Vorsitzenden für diese Aufgaben zur Verfügung.

    Art. 3 - Beschlussfähigkeit

    Für die Beschlussfähigkeit ist die Anwesenheit der Mehrheit der Ratsmitglieder notwendig, das heißt, es müssen mindestens acht Mitglieder anwesend sein. Die Mitglieder werden ersucht, ihre vorhersehbare Abwesenheit dem Direktor/der Direktorin vor der Sitzung zu melden.

    Art. 4 - Gültigkeit der Beschlüsse

    Die Beschlüsse werden mit Stimmenmehrheit der an der Abstimmung teilnehmenden Mitglieder gefasst. Die Mitglieder, die erklären, sich der Stimme zu enthalten, werden nicht zu den Abstimmenden gezählt. Über die Anträge wird offen abgestimmt.
    Die Beschlüsse, die Personen betreffen, werden in geheimer Abstimmung gefasst. Geheim abgestimmt wird auch jedes Mal, wenn es von wenigstens einem Drittel der anwesenden Mitglieder verlangt wird. Die leeren und nichtigen Stimmzettel werden zur Anzahl der Abstimmenden gezählt.
    Der/die Vorsitzende stellt das Abstimmungsergebnis fest und verkündet es. Der Antrag gilt als nicht genehmigt, wenn gleich viele Stimmen dafür und dagegen abgegeben werden. Minderjährige Schüler/innen im Schulrat haben kein Stimmrecht in Bezug auf den Haushaltsvoranschlag und den Rechnungsabschluss sowie die Verwendung der Geldmittel.

    Art. 5 - Tagesordnung

    Dem Schulrat darf kein Beschlussantrag vorgelegt werden, wenn dieser nicht in die Tagesordnung aufgenommen wurde und die entsprechenden Akten den Mitgliedern nicht zugänglich waren. Bei begründeter Dringlichkeit kann der/die Vorsitzende oder die Schulführungskraft oder wenigstens ein Drittel der Ratsmitglieder (= fünf) bei Beginn der Sitzung dem Schulrat Angelegenheiten, die nicht in der Tagesordnung aufscheinen, zur Beschlussfassung unterbreiten, sofern wenigstens vier Fünftel aller Ratsmitglieder (= zwölf) anwesend sind und alle Anwesenden der Änderung zustimmen. Wenn die Behandlung der Angelegenheit von der Einhaltung von Fristen abhängt, reicht die Zustimmung der Mehrheit der Anwesenden.

    Art. 6 - Niederschriften

    Die Niederschriften der Beschlüsse und der Sitzungen werden vom/von der Vorsitzenden und vom Sekretär des Schulrates unterzeichnet. Die Sitzungsniederschriften bedürfen keiner weiteren Genehmigung. Jedes Mitglied kann in die Sitzungsniederschriften Einsicht nehmen, eine Abschrift anfertigen und eventuelle formelle Berichtigungen oder Präzisierungen der Erklärungen, die es im Laufe der Sitzung abgegeben hat, verlangen. Diese werden vom Sekretär/von der Sekretärin mit Genehmigung des/der Vorsitzenden im Protokoll vermerkt. Die Protokolle werden in einer eigenen Mappe gesammelt, wobei jede Seite eine fortlaufende Nummer erhält. Die Protokolle werden von einem Mitglied des Schulrates (evtl. mit Rotation), die vom/von der Vorsitzenden mit der Führung des Protokolls beauftragt wird, verfasst.

    Art. 7 - Öffentlichkeit der Akten

    Die Protokolle werden an alle Mitglieder verschickt und in beiden Schulen an der Anschlagtafel ausgehängt. An der Anschlagtafel der Schuldirektion wird die volle Abschrift der Beschlüsse ausgehängt. Die Bekanntgabe an der Anschlagtafel erfolgt spätestens acht Tage nach der Sitzung. Der Beschluss muss mindestens acht Tage im Aushang bleiben. Die Akten des Schulrates werden im Sekretariat aufbewahrt und sind mit Ausnahme jener, die Einzelpersonen betreffen, allen Mitgliedern der Schulgemeinschaft zugänglich.

    Art. 8 - Öffentlichkeit der Sitzungen

    Aufgrund des Fassungsvermögens des Versammlungsraumes können außer den Ratsmitgliedern noch insgesamt 12 Mitglieder der Schulgemeinschaft den Sitzungen beiwohnen.

    Art. 9 - Spesenvergütung an die Ratsmitglieder

    Die Teilnahme an den Sitzungen wird nicht vergütet. Den Mitgliedern, die nicht am Sitzungsort wohnen bzw. Dienst leisten, werden die Fahrtspesen im Ausmaß und zu den Bedingungen rückvergütet, wie sie für die Landesbediensteten gelten. Beschluss des Schulrates vom 30. November 2005, Nr. 9

    A.4.2.4 Elternrat

    1. Aufgaben des Elternrates

    • die Zusammenarbeit Schule-Familie zu verstärken;
    • Initiativen zur Elternarbeit und Elternfortbildung - auch gemeinsam mit den Lehrkräften - zu planen und durchzuführen, sowie den Kostenvoranschlag dem Schulrat zur Genehmigung und Finanzierung vorzulegen;
    • Wünsche der Eltern zu erheben und die entsprechenden Anträge an die zuständigen Personen und Gremien weiter zu leiten;
    • Vorschläge zum Schulprogramm unserer Schule zu erarbeiten;
    • über örtliche Schulprobleme zu beraten und Lösungsvorschläge einzubringen;
    • zu den Tagesordnungspunkten der Schulratssitzungen Stellung zu nehmen;
    • eine/n Vertreter/in in das Landeskomitee der Elternvertreter zu wählen;
    • die Elternvertreter in den Schulrat zu wählen, falls der Schulrat sich für das indirekte Wahlsystem entschieden hat;
    • an der Vorbereitung und Durchführung der Wahlen der Elternvertreter in den Mitbestimmungsgremien mit zu arbeiten.

    2. Sitz- und Stimmrecht

    • Sitz und Stimme im Elternrat haben die gewählten Elternvertreter der Klassenräte und die gewählten Elternvertreter des Schulrates. Eine Vertretung ist nicht möglich.
    • Zu den Sitzungen können der Direktor, Lehrer- und Schülervertreter, sowie externe Berater eingeladen werden. Sie nehmen ohne Stimmrecht an den Sitzungen teil.
    • Der Direktor hat als gesetzlicher Vertreter der Schule das Recht an den Sitzungen teilzunehmen.

    3. Wahl und Aufgaben des/der Vorsitzenden

    Der Elternrat wählt aus seiner Mitte den/die Vorsitzende/n, dessen Stellvertreter und eventuell weitere Mitarbeiter/innen. Dabei soll auf Kontinuität geachtet werden.
    Der/Die Vorsitzende hat die Aufgabe, die Sitzungen vorzubereiten, die Tagesordnung zu erstellen, zur Sitzung einzuladen und sie zu leiten. Er/Sie koordiniert auch die Tätigkeit der allfälligen Untergruppen.

    4. Einberufung der Sitzungen

    Die erste Einberufung erfolgt gemeinsam durch den Schulratspräsidenten und den Schuldirektor. Der gewählte Vorsitzende beruft die weiteren Sitzungen ein. Ort und Zeit werden nach Rücksprache mit dem Direktor festgelegt. Der Elternrat tritt außerdem zusammen, wenn ein Viertel der Mitglieder dies verlangt.
    Die Einladungen werden mindestens acht Tage vor der Sitzung über die Schüler den Elternvertretern zugeschickt und an der Anschlagtafel der Schule veröffentlicht. Das Sekretariat der Schule steht der / dem Vorsitzenden für diese Arbeit zur Seite.

    5. Tagesordnung

    Die Einladung kann die Tagesordnung enthalten. Zu Beginn der Sitzung können noch weitere Tagsordnungspunkte aufgenommen werden, wenn die Mehrheit der anwesenden Mitglieder dies beschließt.

    6. Abstimmung

    Die Abstimmung über Anträge erfolgt in der Regel mit Handzeichen. Geheim ist abzustimmen wenn es sich um Personen handelt.
    Beschlussfähig ist der Elternrat, wenn mindestens die Hälfte der Mitglieder anwesend sind. Bei Stimmgleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.

    7. Sitzungsniederschrift

    Über die Sitzung ist eine Niederschrift anzufertigen, welche kurz die Diskussions- und Abstimmungsergebnisse festhält. Sie wird vom Vorsitzenden und vom Schriftführer unterzeichnet. Die Protokolle werden in der Schuldirektion aufbewahrt und können dort nach den geltenden Bestimmungen eingesehen werden.

    8. Gliederung des Elternrates

    Der Elternrat kann nach Bedarf in Untergruppen arbeiten. Soweit notwendig und sinnvoll, wählt jede Gruppe einen Vorsitzenden.

    A.4.2.5 Plenum

    1. Einberufung des Gremiums
      1. Die Einberufung erfolgt durch den Direktor mindestens eine Woche vorher.
    2. Vorsitz
      1. Den Vorsitz führt der Direktor oder dessen Stellvertreter oder ein designiertes Mitglied, oder im Zweifelsfall das älteste Mitglied.
      2. Der Vorsitzende bestimmt für Diskussionen, nach einem Rotationsprinzip, eine/n Moderator/in. Der/die Moderator/in verhält sich neutral. (siehe Berufsbild)
    3. Häufigkeit und Dauer der Sitzungen
      1. Folgende Sitzungen werden durchgeführt: Antrittskonferenz, Eröffnungskonferenz, Tätigkeits- bzw. Schulprogrammsitzung, erste Bücherkonferenz, zweite Bücherkonferenz, Evaluation- bzw. Jahresrückblick. Weitere Sitzungen werden nach Bedarf durch den Direktor oder auf Antrag einer 1/3 Mehrheit des Kollegiums einberufen.
      2.  Sitzungen sollten inklusive Pause nicht länger als drei Stunden dauern.
    4. Anwesenheit der Mitglieder
      1. Die Anwesenheit ist verpflichtend. Abwesenheiten sind zu rechtfertigen.
      2. Abmeldungen erfolgen beim Vorsitzenden; Name und Uhrzeit werden protokolliert.
      3. Mitglieder einer gewählten Arbeitsgruppe werden bei mehr als drei unentschuldigten Abwesenheiten in Folge von der Gruppe ausgeschlossen.
    5. Tagesordnung
      1. Die Tagesordnung wird an der Anschlagtafel ausgehängt.
      2. Alle Tagesordnungspunkte tragen den Vermerk:
        D = Diskussion (mit Moderation),
        B = Beschluss,
        M = Mitteilung
      3. Abänderungen der Tagesordnung auf Anfrage nur am Beginn der Sitzung und bei Zustimmung von 2/3 des Kollegiums (Stimmenthaltung nicht möglich).
      4. Unter „Allfälliges“ können keine Beschlüsse gefasst werden.
    6. Beschlussfähigkeit
      1. Das Kollegium ist beschlussfähig bei einer Anwesenheit von 50% +1 der Mitglieder
      2. Die Beschlüsse sind bei einer einfachen Mehrheit der an der Abstimmung teilnehmenden Mitglieder gültig.
    7. Abstimmung
      1. Die Abstimmung erfolgt per Handzeichen, oder auf Wunsch einer 1/3 Mehrheit auch geheim.
      2. Personenwahlen in ein Gremium sind geheim und die Betroffenen verlassen den Sitzungsraum. Es dürfen in der Regel zwei Vorzugsstimmen abgegeben werden; bei Stimmgleichheit ist eine Stichwahl abzuhalten.
      3. Beschlüsse sollten nicht ohne vorhergehende Diskussion gefasst werden.
      4. Anträge müssen klar formuliert werden, vorzugsweise schriftlich.
      5. Die Abstimmung über einen Gegenantrag muss vor der Abstimmung des Antrags erfolgen.      
      6. Bevor ein neuer Antrag gestellt werden kann, muss über den vorhergehenden abgestimmt werden.
      7. Wichtige didaktische Neuerungen oder Schulprogrammbeschlüsse betreffen das ganze Lehrerkollegium, eine Stimmenthaltung wird mit dem didaktischen Grundsatz der gemeinsamen Verantwortung ausgeschlossen.
    8. Wortmeldung
      1. Wortmeldungen sind nur zu Punkten der Tagesordnung möglich.
      2. Die Reihenfolge der Wortmeldungen muss eingehalten werden.
      3. Redezeit bei Debatten ca. 3 Minuten. Vertagung
    9. Der Vorsitzende kann nach Bedarf gewisse Punkte vertagen.
    10. Protokoll
      1. Anwesend
      2. Abwesend mit Grundangabe
      3. Ort
      4. Datum
      5. Dauer
      6. Tagesordnung
      7. Inhalte
      8. Abstimmungsergebnisse
      9. Verantwortliche für die Umsetzung von Vorhaben
      10. Das Protokoll muss für alle Mitglieder einsichtig sein und spätestens nach einer Woche aufliegen, auf jeden Fall bei der nächsten Sitzung, falls diese in knapperen Abständen erfolgt. Das Protokoll rotiert alphabetisch.
    11. Einladung von Experten und anderen Personen (Beobachter / Berater)
      1. Muss als Punkt in die Tagesordnung aufgenommen werden.
    12. Durchführungen und Bekanntmachung der Beschlüsse
      1. Die vom Plenum gefassten Beschlüsse sind verbindlich und die Schulleitung ist für die Umsetzung verantwortlich. Die Bekanntmachung erfolgt durch die Veröffentli- chung des Protokolls im Lehrerzimmer.

    A.4.2.6 Digitale Klassen

    Benutzerordnung für die digitale Klasse

    1. Die Schüler/innen der digitalen Klassen bringen ihr eigenes Gerät mit (Prinzip BYOD - bring your own device).
    2. Das mitgebrachte Gerät entspricht den technischen Anforderungen, die bei Projektbeginn (Frühjar 2015) erläutert wurden und am Anfang eines jeden Schuljahres aktualisiert werden.
    3. Das mitgebrachte Gerät muss jeden Tag vor Schulbeginn aufgeladen werden.
    4. Das Gerät muss vom Schüler mit der vereinbarten Software ausgestattet sein. Er ist auch für die Aktualisierung des Betriebssystems und der benutzten Software verantwortlich. Er ist für die sichere Speicherung von persönlichen Daten und Dokumenten verantwortlich. Dazu können Speichermedien (internes/externes Speichermedium) oder Cloud Systeme genutzt werden. Die Schule ist für den Verlust von Daten oder Dokumenten des Schülers nicht verantwortlich.
    5. Der Eigentümer des Gerätes ist für das Gerät verantwortlich und bewahrt es an einem sicheren Ort auf. Dafür stehen u. a. die Spinde zur Verfügung. Die Schule ist nicht verantwortlich im Falle von Diebstahl, Beschädigung oder Missbrauch des Gerätes.
    6. Die Lehrperson entscheidet über die Nutzung des Gerätes im Unterricht. Die Anweisung diesbezüglich werden von den Schülern befolgt. Zur Kontrolle darf eine Lehrperson die Schüler/innen auffordern, ihre offenen und verborgenen Fenster sowie laufende Programme zu zeigen.
    7. Die Internetanbindung erfolgt über das schuleigene WLAN-Netz. Sollte eine Anbindung über andere technische Netze (z.B. G3, G4 oder Ähnliches) erfolgen, obliegt die Verantwortung alleine dem Nutzer bzw. dessen Erziehungsberechtigten.
    8. Die Schüler/innen dürfen die Geräte im Unterricht nur zu didaktischen Zwecken benutzen. Im Zweifelsfall muss der Schüler die Lehrperson um Erlaubnis fragen.
    9. Die gesetzlichen Bestimmungen insbesondere des Strafrechts und des Urheberrechts sind jederzeit zu beachten. Es ist nicht gestattet, gewaltverherrlichende, rassistische und politisch extreme sowie diskriminierende und/oder menschenverachtende Inhalte aufzurufen oder zu versenden.
    10. Die Schule speichert und kontrolliert den Datenverkehr (u. a. auch die Internetnutzung) der Nutzer.
    11. Die Schule macht von ihren Einsichtsrechten in Fällen des Verdachts von Missbrauch durch verdachtsunabhängige Stichproben Gebrauch.
    12. Das Ausprobieren, das Ausforschen und die Benutzung fremder Zugriffsberechtigungen und sonstiger Authentifizierungsmittel sind wie der Zugriff auf fremde, persönliche Verzeichnisse und Dateien des Eigentümers unzulässig.
    13. Ohne ausdrückliche Genehmigung der Betroffenen (bzw. der Erziehungsberechtigten im Falle Minderjähriger) und der jeweiligen Lehrperson dürfen keine Aufnahmen (Foto, Video, Ton) in der Schule gemacht werden. Dasselbe gilt für das Hochladen solcher Bild- und Tondateien in das Internet (besonders, aber nicht nur, in soziale Netze wie Facebook, Youtube, Instagram, Whatsapp u.a.m.).
    14. Die Schule ist nicht für den Inhalt der über ihren Zugang abrufbaren Angebote Dritter im Internet verantwortlich.
    15. Im Namen der Schule dürfen weder Vertragsverhältnisse eingegangen noch ohne Erlaubnis kostenpflichtige Dienste im Internet genutzt werden.
    16. Bei der Weiterverarbeitung von Daten aus dem Internet sind Urheber- oder Nutzungsrechte zu beachten. So dürfen zum Beispiel digitalisierte Texte, Bilder und andere Materialien nur mit Erlaubnis der Urheber auf eigenen Internetseiten verwendet werden. Grundsätzlich ist der Urheber zu nennen.
    17. Bei der Ausführung von Arbeitsaufträgen (Hausaufgaben, Schularbeiten, Recherchen usw.) verpflichten sich Schüler und Schülerinnen zu einer korrekten Vorgangsweise, insbesondere in Bezug auf korrektes wissenschaftliches Arbeiten und Unterlassung von Plagiaten (Vollplagiat, Teilplagiat, Übersetzungsplagiat u. Ä.).
    18. Weiters sind die allgemeinen Bestimmungen der Hausordnung und des Gesetzes zu beachten.
    19. Verstoße gegen diese Benutzerordnung werden laut Schulprogramm mit den entsprechenden Disziplinarmaßnahmen geahndet. Bei Missbrauch kann einem Nutzer der Zugang zum Schulnetz verwehrt werden.
    20. Die Zulassung zur digitalen Klasse und zum schulischen WLAN-Netz erfolgt nach Einischtnahme in diese Benutzerordnung und nach Annahme aller Bedingungen durch den Nutzer bzw. dessen Erziehungsberechtigten.

    A.4.2.7 WLAN der Schule

    Regelung für die Nutzung des WLANs und Minimierung des Strahlenrisikos

    Hinweise

    1. Das Log In erfolgt mit dem Benutzernamen für das Schulnetzwerk. Der Benutzername und das Passwort dürfen nicht weiter gegeben werden
    2. Die Systemverwalter haben für die Schüler/innen, die nicht in einer digitalen Klasse sind, eine White-List erstellt (Wikipedia, Webseiten der Schule ...)

    Verhalten und Umgang

    1. Jeder Nutzer ist für alle Aktivitäten während seiner Arbeitssitzungen voll verantwortlich und trägt bei Verstößen gegen geltendes Recht (Datenschutzgesetz, Jugendschutzgesetz etc.) die rechtlichen Konsequenzen. Diese können strafrechtlicher Natur sein bzw. die Erstattung des entstandenen Schadens nach sich ziehen.
    2. Downloads, Uploads oder elektronische Publikationen sind während des Unterrichts nur mit Genehmigung der Lehrperson erlaubt.
    3. Die Datenverbindung darf grundsätzlich nur für schulische Zwecke verwendet werden und es wird ein verantwortungsvoller Umgang damit erwartet.
    4. Falls Schüler/innen die WLAN-Verbindung nicht brauchen, soll diese Funktion des Netbooks deaktiviert werden. Damit verringert sich der Energiekonsum und die Strahlengefahr.
    5. Für alle nicht erwähnten Angelegenheiten gelten die Bestimmungen im Schulprogramm sowie die Regelungen laut Schul- und Staatsgesetzgebung.

    A.4.2.8 AG Schulentwicklung

    Die Arbeitsgruppe besteht aus einer Kerngruppe mit Direktor und Mitarbeiter/innen, Koordinator/innen, Fachgruppenleiter/innen und kann nach Bedarf durch interne oder externe Experten erweitert werden. Interessierte Kolleginnen und Kollegen können an den Arbeitssitzungen teilnehmen. Die Gruppe wird das Kollegium über Sitzungen, Tagesordnungen und Ergebnisse informieren, zunächst im Aushang, in Zukunft elektronisch.

    Während der Direktionsrat sich mit der Planung von Plenarsitzungen und kurzfristigen Regelungen befasst, ist es Aufgabe der AG, Themen der Schulentwicklung zu vertiefen. Ansonsten gilt die seit 2001 beschlossene Geschäftsordnung.

    1. Die Arbeitsgruppe konstituiert sich am Beginn des Schuljahres und wird durch das Plenum bestätigt.
      1. Die Anwesenheit der Mitglieder ist verpflichtend.
      2. Die Gruppe sollte sich kontinuierlich alle fünf bis sechs Wochen treffen.
    2. Die Mitglieder wählen bei ihrer ersten Sitzung eine Leiterin/einen Leiter und erstellen einen Tätigkeitsplan.
      1. Die Geschäftsordnung wird überprüft und notfalls adaptiert.
      2. Die Moderation sowie die Schriftführung sollte im Rotationsprinzip alle Mitglieder der Gruppe einbeziehen.
      3. Die Tagesordnung für die nachfolgende Sitzung sollte bereits am Ende jeder Sitzung als Entwurf feststehen.
      4. Protokolle sollten spätestens in einer Woche vorliegen.
      5. Der/Die Leiter/in hält Kontakt zu den Koordinatoren und beruft die Sitzungen nach Absprache mit den Mitgliedern ein.
    3. Bei Bedarf sind Experten hinzuziehen
    4. Beschlüsse der Arbeitsgruppe werden dem Plenum zur Prüfung vorgelegt und dienen als Grundlagen für weitere Diskussionen und Kollegiumsbeschlüsse.
     

    A.4.2.9 Physik-, Chemie- und Biologieräume

    Voraussetzung für die Vermeidung von Unfällen ist eine gewissenhafte Vorbereitung auf die geplante Übung, und zwar sowohl von Schülerseite als auch von Lehrerseite.

    1. Die Chemie-, Biologie- und Physikräume dürfen nur unter Aufsicht des Fachlehrers oder mit einer Sondergenehmigung des Direktors bzw. der Fachlehrperson betreten werden.
    2. Geräte, Chemikalien, Wasser- und Energieanlagen (Gas und Strom) werden ohne Erlaubnis und Anordnung der Fachlehrperson nicht berührt.
    3. Ordnung auf dem Experimentiertisch halten; Geräte und Behälter nicht zu nahe an der Tischkante (25 cm) und nicht zu nahe am Gasbrenner abstellen. Die Arme nicht auf dem Experimentiertisch auflegen! Mappen unter die Bank geben!
    4. Stets um ruhiges und besonnenes Arbeiten bemüht sein! Im Arbeitsbereich weder Mappen noch Schultaschen und Kleidungsstücke deponieren; die Mappe auch nicht als Hindernis auf dem Boden abstellen! Bei praktischen Arbeiten dürfen nur die benötigten Hilfsmittel und Geräte auf dem Tisch liegen (ein Blatt und ein Schreibstift pro Gruppe).
    5. Im Labor isst und trinkt man nicht!
    6. Einen in Betrieb befindlichen Gasbrenner immer im Auge behalten! Haare sind hochzubinden! Auf Anweisung Schutzbrille, Handschuhe, Labormantel tragen!
    7. Wir starten mit dem Versuch erst, wenn wir genau wissen, was zu tun ist und wie der Versuch ablaufen wird. Deshalb warten wir auf die Anweisungen des Fachlehrers!
    8. Vor Beginn des Versuches überprüfen wir Geräte und Hilfsmittel auf ihre einwandfreie Beschaffenheit und Sauberkeit! Beschädigungen sofort melden!
    9. Das Gesicht nie über ein Gefäß bringen, in dem eine Reaktion abläuft, und das Reagenzglas immer so halten, dass die Öffnung nicht  auf Personen zielt!
    10. Größte Vorsicht beim Umgang mit Säuren und Laugen! Falls möglich, Schutzbrille tragen! Konzentrierte Säuren und Laugen sind besonders gefährlich; auf Kleidung oder die Haut gelangte Spritzer von Säuren oder Laugen mit viel Wasser entfernen!
    11. Beim Experimentieren gehen wir sparsam mit den Chemikalien um. Chemikalien grundsätzlich nie mit den Fingern anfassen. Bei der Entnahme von Chemikalien halten wir die Flaschenöffnung vom Gesicht fern und legen den Stopfen umgekehrt auf den Tisch. Nach der Entnahme verschließen wir die Flasche sofort wieder. Einmal entnommene Chemikalien werden nur in die Vorratsflasche zurückgegeben, falls dies die Fachlehrperson erlaubt! Chemikalien und Geräte werden nicht nach Hause mitgenommen!
    12. Verschüttete Chemikalien lassen wir vom Fachlehrer oder vom technischen Assistenten sachgerecht entsorgen.
    13. Geruchs- bzw. Geschmacksproben nur dann ausführen, wenn sie ausdrücklich vorgeschrieben werden. Bei Geruchsproben nicht aus dem Reaktionsgefäß ausströmende konzentrierte Gase einatmen, sondern das mit Luft verdünnte Gas mit der Hand der Nase zufächeln.
    14. Nur mit Pipettierhilfe pipettieren!
    15. Am Schluss der Übung werden Wasser, Gas, Strom usw. abgeschaltet und nochmals überprüft, der Versuch wird abgebaut, der Tisch sauber hinterlassen. Beschädigungen sind sofort zu melden! Hände waschen!
    16. Beim Arbeiten mit Strom ist besondere Sorgfalt notwendig. Alle Vorsichtsmaßregeln müssen dabei beachtet werden.
    17. Heiße Gegenstände und brennbare Stoffe sind mit den hierfür bereitgestellten Geräten zu bearbeiten.

    Hinweise zur Ersten Hilfe bei Unfällen

    Unfälle werden sofort der Fachlehrperson gemeldet! Bei einem Unfall entscheidet zunächst die Lehrperson, ob ärztliche Hilfe erforderlich ist. Bis diese erfolgt, wird man sich auf die notwendigsten Sofortmaßnahmen beschränken.

    1. Kleine Wunden werden weder berührt noch ausgewaschen, sondern nur mit einem trockenen keimfreien Verband abgedeckt.
    2. Größere Wunden werden ebenfalls mit trockenem keimfreiem Verbandsmaterial abgedeckt. Blutungen können durch Hochlagern der verletzten Stelle eingedämmt werden. Bei einer sehr starken Blutung sollte ein in erster Hilfe Kundiger entsprechende Maßnahmen ergreifen, bis der Arzt eintrifft.
    3. Bei Verbrennungen bleiben Brandblasen unberührt und geschlossen; sie stellen den besten keimfreien Verband dar. Liegt eine offene Wunde vor, so wird sie vorsichtig locker mit trockenem keimfreiem Verbandsmaterial abgedeckt. Keine Salben, Puder usw. in die Wunde 
    4. Für die Fälle 1., 2. und 3. gilt allgemein: Nichts aus der Wunde heraus und nichts in die Wunde hinein, bis sie vom Arzt versorgt wird! Bei Verätzungen durch Chemikalien wird eventuell durchtränkte Kleidung sofort entfernt. Haut bzw. Augen reichlich und mehrere Minuten lang mit Wasser spülen (Augenwaschflasche!), dann mit trockenem keimfreiem Verband abdecken. Bei innerer Verätzung (Verschlucken ätzender Stoffe) Milch trinken lassen; sofortigen Transport in das Krankenhaus veranlassen!
    5. Bei Vergiftungen durch Chemikalien ist sofortige ärztliche Hilfe unerlässlich.

    Telefonnummer 112
        Sanitärer Notruf oder Feuerwehr

    A.4.2.10 Zeichensäle und Kunstwerkstatt

    1. Der Unterricht im Fach Kunst hat Priorität.
    2. Die Raumordnung wird in der Fachgruppe gemeinsam bestimmt und muss von allen Benutzern eingehalten werden.
    3. Falls Überschneidungen zwischen Fachlehrpersonen stattfinden, wird ein Rotationsprinzip ausgemacht (Vorzug Praxis), eventuell können beide Räumlichkeiten parallel genutzt werden.
    4. Nach der Verwendung der Räumlichkeit, muss die ursprüngliche Ordnung wieder hergestellt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass die Tische durch Unterlagen geschützt, nicht beschädigt und am Ende der Unterrichtsstunde gereinigt werden. Die Farbreste, besonders von Acrylfarben, sind aus den Waschbecken zu entfernen, da sie sonst für Verstopfungen sorgen und eine Reinigung sehr schwierig machen. Die Waschbecken sollten frei von Materialien bleiben, zur Ablage von Bildern dient der Stapeltrockner.
    5. Papierabfälle sind vom Restmüll zu trennen. Es stehen eigene Tonnen zur Verfügung.
    6. Der Zutritt für Schüler/innen ist nur in Begleitung einer Lehrperson, oder in Ausnahmefällen des technischen Assistenten, gestattet.
    7. Die zur Verfügung stehenden Arbeitsgeräte, müssen sachgerecht behandelt und Elektrogeräte jeglicher Art und die Klassenbeleuchtung beim Verlassen des Raumes bzw. am Ende des Tages ausgeschaltet werden.
    8.  Die Computer im Zeichensaal unterliegen der selben Benutzerordnung wie die im Computerraum; Veränderungen an Soft- bzw. Hardware dürfen nur von der Fachlehrperson bzw. technischen Systembetreuer getätigt werden.

    A.4.2.11 EDV-Räume

    1. Vormerkungen für die Benutzung der EDV-Räume erfolgt über das elektronische Register.
    2. Schüler/innen dürfen sich nur in Anwesenheit einer Lehrperson im EDV-Raum aufhalten.
    3. Die Nutzer verpflichten sich, die Geräte sachdienlich zu behandeln und mit den Daten im Schulnetzwerk verantwortungsvoll umzugehen. Defekte und Störungen an den PCs müssen unverzüglich der anwesenden Lehrperson gemeldet werden. Essen und Trinken ist im EDV-Raum untersagt.
    4. Jene Lehrperson, die den EDV-Raum reserviert, hat das Recht, zusätzliche Schüler oder Schülergruppen in der Stunde zuzulassen oder sie abzuweisen.
    5. Die Nutzung des Schulnetzwerkes erfolgt über einen persönlichen Benutzerzugang. Um Missbrauch zu vermeiden, müssen alle Benutzer/innen ein persönliches Kennwort verwenden und dieses geheim halten. Jeder ist für Missbrauchs seines Accounts selbst verantwortlich.
    6. Schüler/innen haben ein „Druckguthaben“, das zu Beginn des Schuljahres festgesetzt und entsprechend aufgeladen wird. Schwarz-weiß Drucke kosten 4 Cent; Farbdrucke 12 Cent.
    7. Beim Verlassen des Raumes achtet die Lehrperson darauf, dass sich die Schüler ordnungsgemäß abmelden, Bildschirme ausschalten und die Stühle ordentlich hinstellen.
    8. Die EDV-Räume müssen verschlossen werden.
    9. Der Internetzugang ist für Schüler/innen freigeschaltet. Die Lehrperson ist für die Nutzung durch die Schüler/innen verantwortlich. In den Windows-Räumen kann die Lehrperson den Internetzugang sperren.
    10. Trotzdem verpflichtet sich jeder Nutzer, alle Handlungen zu unterlassen, die die öffentliche Ordnung und Sicherheit oder Sittlichkeit gefährdet oder gegen Gesetze verstößt. Insbesondere sind das Datenschutzgesetz, das Jugendschutzgesetz, das Telekommunikationsgesetz, sowie Persönlichkeits- und Urheberrechte zu beachten. Der Besuch von Seiten mit verfassungsfeindlichen, rassistischen, faschistischen und pornographischen Inhalten, sowie von Seiten mit Aufforderungen zu Straftaten ist verboten.
    11. Es ist untersagt, über den Internetzugang der Schule Informationen zu verbreiten, die das Ansehen der Schule oder ihrer Mitglieder in irgendeiner Form schädigen.
    12. Die Schule behält sich vor, didaktisch nicht sinnvolle Seiten zu sperren.
    13. Veränderungen der Installation und Konfiguration der PCs und des Netzwerkes ist untersagt, ebenso die Manipulation an der Hardwareausstattung.
    14. Nutzer, die gegen die Benutzerordnung verstoßen, können durch Klassenratsbeschluss von der Nutzung der EDV-Räume ausgeschlossen werden.

    Im Falle einer Verletzung von geltendem Recht, können zivil- oder strafrechtliche Schritte eingeleitet werden.

    A.4.2.12 Großraumturnhalle

    A.4.2.13 Baulabor

    1. Das Baulabor darf nur unter Aufsicht der Fachlehrperson oder mit einer Sondergenehmigung des Direktors bzw. der Fachlehrperson betreten werden.
    2. Essen und Trinken ist grundsätzlich nicht erlaubt.
    3. Alle Schüler/innen haben sich im Baulabor diszipliniert zu verhalten.
    4. Anordnungen der Lehrpersonen sind unbedingt einzuhalten und zu befolgen. Geräte, Maschinen, Chemikalien und Baustoffe werden ohne Erlaubnis oder Anordnung des Fachlehrers nicht berührt.
    5. Auf Anweisung sind Schutzbrille und/oder Handschuhe zu tragen.
    6. Schutzvorrichtungen und Sicherheitseinrichtungen sind zu beachten und dürfen nicht entfernt oder beschädigt werden. Die Schutzklappen an den Maschinen und Geräten müssen bei Verwendung immer geschlossen werden.
    7. Beschädigungen oder technische Mängel an Geräten und Maschinen sind sofort der zuständigen Lehrperson zu melden.
    8. Die Maschinen und Geräte sind ordnungsgemäß und laut Anweisung der Lehrperson zu bedienen. Leichtsinniges und unverantwortliches Arbeiten können Verletzungen hervorrufen und sind deshalb untersagt.
    9. Es dürfen keine Lasten gehoben werden, welche 25 kg pro Schüler überschreiten.
    10. Entstandene Abfallprodukte (Späne, Kunststoff, Metalle, ausgehärtete Bindemittel usw.) sind zu trennen und werden von der zuständigen Lehrperson ordnungsgemäß entsorgt.
    11. Bei Ausbruch eines Notstandes (Brand oder sonstiger Unfall) haben sich die Schüler ruhig zu verhalten und die Anweisungen der Lehrpersonen zu befolgen.
    12. Jeder Schüler, der durch sicherheitswidriges Verhalten sich selbst oder seine Mitschüler gefährdet, Körper oder Sachschäden verursacht, hat mit disziplinären Maßnahmen zu rechnen.

    A.4.2.14 Unfallverhütungsvorschriften in der Werkstatt

    1. Alle Schüler/innen haben sich in der Werkstätte diszipliniert zu verhalten.
    2. Anordnungen der Lehrpersonen sind unbedingt einzuhalten und zu befolgen.
    3. Kein Schüler darf durch Gedankenlosigkeit, Unachtsamkeit, Leichtsinn oder Blödelei sich und seine Mitschüler in Gefahr bringen.
    4. Das Tragen von Arbeitskleidung (Arbeitsanzug/Schürze, festes Schuhwerk) ist Pflicht.
    5. Sicherheitskennzeichnung, Schutzvorrichtungen und Sicherheitseinrichtungen sind zu beachten und dürfen nicht entfernt oder beschädigt werden.
    6. Schäden und technische Mängel an Maschinen, Werkzeugen und anderen Arbeitsgeräten müssen der zuständigen Lehrperson gemeldet werden.
    7. Elektrische Betriebsmittel mit beschädigten Anschlussleitungen dürfen nicht benutzt werden.
    8. Das Arbeiten auf Maschinen, das Benutzen von Werk/Messzeugen und anderen Arbeitsgeräten ist erst nach Absprache mit der zuständigen Fachlehrperson erlaubt.
    9. Scharfe und spitze Gegenstände dürfen niemals in der Kleidung getragen werden.
    10. Schüler dürfen keine Lasten über 25 kg tragen.
    11. Schmuckstücke, Uhren und Ringe sind vor Beginn der Arbeiten abzulegen.
    12. Kabel sind so auszulegen dass keine Stolper- und Verwicklungsgefahr entsteht.
    13. Bei Bedarf sind Sicherheitsbrillen, Gehörschutz, Schutzhandschuhe zu tragen.
    14. Bei Arbeiten in der Schweißabteilung muss der Schutzvorhang unbedingt geschlossen werden und die Entlüftungsanlage (Abzug) eingeschalten werden.
    15. An jeder Maschine dürfen maximal zwei Schüler/innen arbeiten, weitere Schüler/innen haben einen Sicherheitsabstand von mind. einen Meter einzuhalten
    16. In der Werkstätte dürfen sich maximal 13 Schüler und zwei Lehrpersonen aufhalten.
    17. Das Rauchen in der Werkstätte ist strengstens verboten.
    18. Entstandene Abfallprodukte (Späne, Schlacke, Kunststoff, Holzabfälle usw.) sind unbedingt ordnungsgemäß in dafür vorgesehene Eimer zu entsorgen.
    19. Am Arbeitsplatz hat stets Ordnung zu herrschen. Notwendige Werkzeuge und Messzeuge sind getrennt zu ordnen. Nach Beendigung der jeweiligen Arbeit sind diese sofort zu säubern und in die dafür vorgesehenen Schubladen zu ordnen.
    20. Der Arbeitsplatz, alle benutzten Maschinen und Arbeitsgeräte sind 10 min. vor Unterrichtsende gründlich zu reinigen, alle Maschinen sind vom Netz zu ziehen (jeweils zwei Schüler sind für die Ordnung und das saubere Hinterlassen der Werkstätte verantwortlich). Benutze Arbeitsanzüge/schürzen sind ordnungsgemäß in die Schränke zu legen.
    21. Bei Ausbruch eines Notstandes (Brand oder sonstiger Unfall) haben sich die Schüler ruhig zu verhalten und die Anweisungen der Lehrpersonen zu befolgen.

    A.4.2.15 AG SCHILF

    1. Die Arbeitsgruppe konstituiert sich bei einer der ersten Sitzungen im September und wird durch das Plenum ratifiziert, d.h. die Mitglieder werden vom Plenum mit Vorbereitung und Organisation der schulinternen Fortbildung betraut.
      1. Die Arbeitsgruppe, bestehend aus Mitgliedern beider Schultypen RG/TFO, vereinbart anschließend einen Termin für ein erstes Arbeitstreffen.
    2. Beim ersten Arbeitstreffen sollte der/die Vorsitzende der Arbeitsgruppe gewählt werden und der Tätigkeits- und Zeitplan für Schilf an der Schule erstellt werden.
      1. Die Geschäftsordnung wird überprüft und falls notwendig adaptiert. Diese umfasst klare Vorgangsweisen und Zielsetzungen der Arbeitsgruppe.
      2. Die AG ermittelt Bedarf und Bedürfnisse. Die im Plenum angesprochenen Fortbildungswünsche werden in den Tätigkeitsplan aufgenommen, Referentenvorschläge und Möglichkeiten ausgearbeitet und überlegt auf welcher Ebene die Fortbildung sinnvoll veranstaltet werden kann und wer als Träger der Veranstaltungen in Frage kommt. (Schulintern, Schulverbund, oder als Vorschlag ans PI, Schulamt, ASM weitergeleitet wird)
      3. Termin zum Einreichen der Fortbildungsvorschläge festlegen und dem Plenum bekannt geben. Sie müssen folgende Angaben beinhalten: KursLeiter/in, Referent/-in, Zeit und Ort
        1. Fortbildungsplan erarbeiten.
        2. Trägerschaft klären.
        3. Aufgabenverteilung innerhalb der AG  -  Informationen zu Referenten, Kursleitung, andere Kontakte.
        4. Bekanntgabe des Fortbildungsplans an der Anschlagtafel oder im Plenum
        5. Mindestens 12 Teilnehmer/innen müssen sich verbindlich für eine Veranstaltung anmelden, damit diese statt finden kann.
        6. Schulinterne Fortbildungsmitglieder haben auf Bezirksebene im Schulverbund Priorität müssen sich aber ebenso an fixierte Termine und Vereinbarungen halten.
      4. Kontaktaufnahme mit der Verwaltungssekretärin und Schulleitung um Budget für Schilf zu klären.
        1. Beschlüsse werden gefasst und im Protokoll der Sitzung mit den anderen Punkten festgehalten. Bei dieser Frage spielen die anfallenden Kosten und das zur Verfügung stehende Budget der Schule eine große Rolle. Das Budget wird auf Grund der Bedürfnisse der Schule errechnet, muss also rechtzeitig geplant sein. Die Spesenabrechnung muss in den Haushaltsvoranschlag des kommenden Finanzjahres (Kalenderjahr) einfließen.
        2. Die Planung für den darauf folgenden Herbst muss spätestens im Frühjahr des laufenden Schuljahres gemacht werden, vorzugsweise bei der 2. Bücherkonferenz im Plenum durch Abänderungsantrag für Schilf beschlossen werden. (letzte Bilanzänderung im Juni)
        3. Referentenvorschläge und Fortbildungsvorhaben, die sich über längere Zeit aus dehnen (mehrjährige Veranstaltungsreihen, wie z.B. Computerwerkstatt oder Schwerpunkte des Schulprogramms) müssen ebenfalls spätestens im Frühjahr geplant und beschlossen werden, damit im darauf folgenden Schuljahr eine Arbeitserleichterung in der Anfangszeit und genügen Zeit zur Kontaktaufnahme mit auswärtigen Referenten ermöglicht wird und die Finanzierung gesichert ist. (Klausurtagung oder Pädagogischer Tag, etc.)
        4. Spesenverrechnung:
          a) interne Referenten werden vom Überstundenkontingent abgezogen
          b) externe Referenten betreffen einen eigenen Posten  im Haushalt
      5. Die Vorgangsweise in Bezug auf Einschreibung, Einschreibungstermine und Neuvorschläge muss klar festgelegt werden und dem Plenum bekannt gemacht werden.
        1. Bei der Einschreibung sollen Kursleitung, Zeit, Ort und Referent/in, gemeinsam mit dem Träger fest stehen.
        2. Die ausgeschriebene Anmeldeaufforderung (Bezirk!) zum vorgesehen Termin ist strikt einzuhalten. Danach werden schulinterne Anmeldungen nur mehr bei Verfügbarkeit, aber keine Neuvorschläge mehr angenommen. Die vom Plenum vereinbarten Vorgangsweisen sind verbindlich.
        3. Neuvorschläge werden bei Verspätung in die nächstjährige Planung aufgenommen.
        4. Die Kursleitung vereinbart die Honorare mit Referenten und trifft notwendige Absprachen; zusammen mit dem Direktor und dem Sekretariat übernehmen sie die Organisation. .
        5. Der/die Vorsitzende der AG wird bei weiteren Sitzungen über den Entwicklungsstand informiert. Bei abgeschlossener Aus- bzw. Einschreibung erfolgt eine Kurzinformation im Plenum und nach erfolgter Durchführung eine Evaluation der Vorhaben.
      6. Schulentwicklungsvorhaben und die didaktische Weiterentwicklung haben Priorität im Fortbildungsplan oder können dem Schulverbund geöffnet werden.

    A.4.2.16 Räumungsordnung

    1. Fluchtwege: Von allen Räumen gelangt man über den Haupteingang oder die Notausgänge ins Freie. Für eine optimale Verteilung der Personen ist auf dem Räumungsplan der Fluchtweg durch Pfeile gekennzeichnet.
    2. Sammelplatz: Als Sammelplatz dient die Grünfläche nord-westlich des Schulgebäudes, vor den Fenstern der Büros.
    3. Festlegung der Zuständigkeiten:
      • Räumungsanordnung: Die Anordnung zum Räumen erfolgt durch den Direktor oder seinen Stellvertreter. Bei Abwesenheit des Direktors oder seines Stellvertreters kann die Räumung im Notfall von jedermann angeordnet werden.
      • Aufgaben der Lehrpersonen: Die Lehrpersonen sind für die jeweilige Klasse verantwortlich und haben die Räumung zu koordinieren.
    4. Alarm: Im Falle von Räumung erfolgt ein Alarmzeichen!
    5. Ablauf der Räumung: Im Brandfall darf der Aufzug nicht benützt werden!
      Mehrere vom Direktor beauftragte Personen kontrollieren alle Räume auf vollständige Räumung.
      Wenn Fluchtwege unpassierbar (Starke Verrauchung, Feuer, zerstörter Fluchtweg usw.):
      • im Klassenraum bleiben
      • Türschlitze mit nassen Tüchern abdichten
      • sich am Fenster bemerkbar machen
      • nie aus dem Fenster springen!

      Der abgedichtete Raum bietet lange Schutz und die Feuerwehr holt euch raus!

      Aufgaben der Lehrpersonen 

      • koordinieren und überwachen die Räumung, stellen die Vollzähligkeit der Schüler/innen fest und geben Anweisungen zur Räumung;
      • verlassen mit ihrer Klasse das Schulgebäude, nehmen das Klassenbuch, die Evakuierungsliste und wenn möglich den Fluchtplan mit, schließen die Räume und begeben sich zum Sammelplatz;
      • sie stellen die Vollzähligkeit der Schüler/innen anhand der Listen im Klassenbuch fest;
      • erstatten der Einsatzleitung Meldung.

      Aufgaben der Schüler/innen

      • unterbrechen jede Tätigkeit; 
      • befolgen die Anweisungen der Lehrkräfte;
      • verlassen zügig das Gebäude;
      • stellen sich klassenweise am Sammelplatz auf;
      • befolgen weitere Anweisungen.

    6. Information und Probealarm:Über die vorliegende Räumungsordnung und das Verhalten im Brandfall werden am Beginn des Schuljahres das gesamte Schulpersonal und die Schüler/innen informiert. 

    A.4.3 Richtlinien

    A.4.3.1 Funktionales Plansoll (in Bearbeitung)

    Funktionales Plansoll:

    Übersicht und Verwendung

    Zusatzfunktionen Lehrpersonen: KoordinatorInnen und Beauftragungen mit Funktionszulage

    Überstunden für didaktische Tätigkeiten

    Unterrichtsergänzende Tätigkeiten: Spesenübersicht Außendienst

    Fortbildung der Lehrpersonen: Spesenübersicht

    A.4.3.2 Wahlordnung der Mitbestimmungsgremien

    Gemäß Landesgesetz vom 18.10.1995, Nr. 20, betreffend die Mitbestimmungsgremien und gemäß Dekret des Landeshauptmanns vom 12.08.1996, Nr. 24, betreffend die Durchführungsverordnung zur Abwicklung der Wahlen für die Mitbestimmungsgremien auf Schulebene, legt der Schulrat die Modalitäten für die Wahlen der Eltern- und Schülervertreter in den Klassenräten, der Lehrer-, Schüler- und Elternvertreter in den Schulrat sowie in das Dienstbewertungskomitee der Lehrer fest.

    Art. 1: Wahlkommission

    An der Schule wird vom Direktor eine Wahlkommission errichtet wobei sie aus einem Vertreter der Lehrer, der Eltern und der Schüler zusammengesetzt wird.

    Art. 2: Wahlen in den Klassenrat

    1.    Elternvertreter/innen:  Der Direktor beraumt spätestens innerhalb der ersten Dekade des Monats Oktober für alle Klassen eine Klassenratssitzung ein, zu der alle Eltern geladen werden. Den Vorsitz führt der vom Direktor dafür beauftragte Lehrer (Klassenlehrer). Im Rahmen dieser Sitzung wählen die anwesenden Eltern die zwei Vertreter in den Klassenrat. Die Wahl ist geheim. Es darf eine Vorzugsstimme gegeben werden. Anschließend wird sofort ausgezählt, wobei das Protokoll mit den Ergebnissen vom Vorsitzenden (Klassenlehrer), zwei Eltern (Stimmzähler) und den gewählten Vertretern zum Zeichen der Annahme der Wahl und der ordnungsgemäßen Durchführung unterschrieben wird. Die Stimmzettel, die Liste der Eltern, die gewählt haben und das Protokoll werden anschließend dem Vorsitzenden der Wahlkommission zur Überprüfung des Wahlvorganges übergeben. Die Eltern der 2. bis 5. Klassen wählen die Vertreter (Eltern) in den Klassenrat im Rahmen einer Briefwahl, die im Zeitraum Ende September bis 10. Oktober durchgeführt wird.
    2.    Schülervertreter/innen: Die Wahl erfolgt in allen Klassen am dafür vom Direktor festgesetzten Tag, während der Unterrichtszeit, unter Beaufsichtigung durch den jeweils anwesenden Lehrpersonen. Die Wahl ist geheim. Es darf eine Vorzugsstimme gegeben werden. Anschließend wird sofort ausgezählt, wobei das Protokoll mit den Ergebnissen vom Lehrer, von zwei Schülern (Stimmzähler) und den in den Klassenrat Gewählten zum Zeichen der Annahme der Wahl und der ordnungsgemäßen Durchführung unterschrieben wird. Die Stimmzettel, die Liste der Schüler, die gewählt haben und das Protokoll werden anschließend dem Vorsitzenden der Wahlkommission zur Überprüfung des Wahlvorganges übergeben.

    Art. 3: Wahlen in den Schulrat

    Die Wahl ist indirekt und erfolgt, getrennt nach Wählerkategorien, im Rahmen je einer Sitzung des Eltern- bzw. des Schülerrats, für Lehrpersonen im Rahmen eines dafür anberaumten Termins, durch Einwerfen der Stimmzettel in die Wahlurne. Der Direktor beruft die Wahlversammlungen des Eltern- und Schülerrates sowie des Lehrerkollegiums ein.

    • Für die Wahl der Elternvertreter/innen: Wählbar sind alle Eltern des Elternrates, sofern sie sich bereit erklärt haben, gegebenenfalls die Wahl anzunehmen, und all jene Eltern, die ihre Bereitschaft schriftlich erklärt haben.
    • Für die Wahl der Schülervertreter/innen: Wählbar sind alle Schüler des Schülerrates, sofern sie sich bereit erklärt haben, gegebenenfalls die Wahl anzunehmen, und all jene Schüler, die ihre Bereitschaft schriftlich erklärt haben.
    • Für die Wahl der Lehrervertreter/innen: Wählbar sind alle Lehrer des Lehrerkollegiums, sofern sie sich bereit erklärt haben, gegebenenfalls die Wahl anzunehmen und einen unbefristeten oder befristeten Arbeitsvertrag von mindestens 180 Tagen besitzen.

    Eine Woche vor der Wahl werden für die jeweiligen Kategorien Kandidatenlisten erstellt, d.h. getrennte Listen für die Lehrer deutscher Muttersprache und jene der zweiten Sprache. Nach Erstellung der Kandidatenlisten kann der Wahlvorgang durchgeführt werden. Jede Kategorie kann zwei Vorzugsstimmen geben. Die Wahl ist geheim. Die Auszählung erfolgt noch während der Sitzung, die gewählten werden sofort bekannt gegeben. Der Wahlvorgang und die genauen Ergebnisse müssen im Wahlprotokoll festgehalten werden. Die Stimmzettel, die Wählerliste und das Protokoll werden anschließend dem Vorsitzenden der Wahlkommission zur Überprüfung des Wahlvorganges übergeben. Die Wahlen müssen laut Landesgesetz vom 18.10.1995, Nr. 20, innerhalb 31. Oktober d. J. abgeschlossen sein. Dem künftigen Schulrat werden zwei Schülervertreter/innen der Technische Fachoberschule, ein Schülervertreter des Realgymnasiums, zwei Elternvertreter/innen des Realgymnasiums, ein Elternvertreter der Technische Fachoberschule sowie je drei Lehrpersonen (eine Lehrperson der zweiten Sprache) angehören. In der vergangenen Legislaturperiode war das Verhältnis umgekehrt: zwei Schülervertreter RG, ein Schülervertreter TFO; zwei Elternvertreter TFO, ein Elternvertreter RG.  Die Abwechslung (Verhältnis Realgymnasium / Technische Fachoberschule) der Vertreter im Schulrat muss auch bei den zukünftigen Wahlen der Mitbestimmungsgremien beachtet werden.

    Art. 4: Protokoll

    Nach Abschluss aller Wahlen in die verschiedenen Gremien verfasst die Wahlkommission ein abschließendes Protokoll.

    Art. 5: Terminkalender

    Die einzelnen Termine für die Vorbereitung und Durchführung der Wahlen werden jedes Jahr vom Direktor festgelegt.

    Art. 6: Wahl der Lehrervertreter/innen in das Dienstbewertungskomitee

    1. Für das Realgymnasium und die Technische Fachoberschule wird ein einheitliches Dienstbewertungskomitee vorgesehen.
    2. Wählbar sind Lehrpersonen mit unbefristetem Arbeitsvertrag, wobei Realgymnasium und die Technische Fachoberschule vertreten sein müssen.
    3. Es können zwei Vorzugsstimmen gegeben werden; die Wahl ist geheim, die zwei Stimmzähler werden vom Lehrerkollegium bestimmt. Die Wahl wird anlässlich einer gemeinsamen Sitzung durchgeführt. Die Lehrer erstellen die Kandidatenliste in dieser Sitzung.

    Die Wahlordnung gilt bis auf Widerruf.

    A.4.3.3 Klassenbildung und Zuteilung der Lehrpersonen

    Kriterien für die Klassenbildung

    • Die Klassengröße soll nach Möglichkeit auf 25 Schüler/innen begrenzt sein.

    • In den ersten Klassen sollen die Schüler/innen nach Leistung bei der Abschlussprüfung der Mittelschule gleichmäßig verteilt werden

    • Es wird versucht, die Zusammenstellung der Schüler/innen nach Geschlecht so paritätisch wie möglich vorzunehmen.

    • Sollte die Klassenzusammensetzung in den Folgeklassen wegen Zusammenlegung geändert werden müssen, ist darauf zu achten, dass die Schüler/innen der aufgelösten Klassen gruppenweise auf die anderen verteilt werden. Der Klassenrat soll in diesem Zusammenhang der Direktion Kriterien vorschlagen, um eine möglichst objektive Zuteilung der restlichen Schüler/innen vorzunehmen.

    • Die Verlegung einzelner Schüler/innen in andere Klassen auf Wunsch des Klassenrates, auf Wunsch der Eltern oder auf eigenen Wunsch liegt im Ermessen des Direktors.

    • Schüler/innen, welche die Klasse wiederholen, sollen gleichmäßig verteilt werden, nach Möglichkeit in verschiedenen Klassenzügen.

    • Übertritte aus unterschiedlichen Schultypen müssen nach den zeitlichen Richtlinien im Schulbezirk Meran erfolgen, und zwar nur aufgrund eines begründeten Ansuchens.

    • Eine Konzentration von Schüler/innen mit Migrationshintergrund innerhalb einer bestimmten Klasse ist zu vermeiden.

    Kriterien für die Zuteilung der Lehrpersonen

    • Die didaktische Kontinuität ist oberstes Prinzip.

    • Bei der Erstellung des amtlichen Stellenplans sollen möglichst vollständige Lehrstühle an der eigenen Direktion gebildet werden.

    • Über die Zuteilung der Klassen an die Lehrkräfte entscheidet der Direktor nach Anhörung der Fachgruppenleiter.

    • Die Klassenräte der 5. Klassen sollten nach Möglichkeit so gebildet werden, dass bei der Erstellung der Kommissionen für die staatliche Abschlussprüfung keine Überschneidungen möglich

    A.4.3.4 Planung für die Abschlussklassen (in Bearbeitung)

    Klassenbericht

     

    Simulationen der schriftlichen Abschlussarbeiten

     

    Fächerübergreifende Themen der 5. Klassen

    1. Termine der Koordinierungssitzungen
    2. Bezug zur curricularen Planung
    3. Verbindliche Vereinbarungen für alle Abschlussklassen

     

    Übergreifende Kompetenzen und Orientierung

     

    Bürgerkunde

     

    A.4.3.5 Kriterien zur Durchführung von Lehrausgängen, Lehrausflügen, Projekten und Lehrfahrten

    Die unterrichtsbegleitenden Veranstaltungen hängen vom Jahresprogramm der Fachlehrer ab. Vorschläge können von Schülern, Fachlehrpersonen sowie vom Klassenrat gemacht werden.
    Jede unterrichtsbegleitende Tätigkeit wird im Unterricht vor- und nachbereitet. Im Rahmen ihrer Schullaufbahn wird den Schülerinnen und Schülern ein vielfältiges Angebot in Bezug auf Inhalte, zeitliches Ausmaß und Ziele gemacht, wobei von der ersten bis zur letzten Klasse eine Steigerung anzustreben ist. Der zunehmenden Fähigkeit zu Selbstständigkeit und Verantwortung ist Rechnung zu tragen.
    Lehrausgänge und Lehrausflüge werden sieben Tage vor dem geplanten Termin auf einem eigenen Formular beantragt. Die Anzahl der Lehrausgänge hängt von den damit verbundenen Lern- und Erziehungszielen ab und unterliegt in erster Linie der Entscheidung der Fachlehrerperson.
    Die Veranstaltungen werden rechtzeitig in den Moodle-Kalender eingetragen und vor der Durchführung am Anschlagbrett angekündigt. Voraussetzung für die Genehmigung von Lehrausgängen ist das Einverständnis der Fachlehrpersonen, denen die Stunden ausfallen. (siehe Antragsformular).
    Unterrichtsbegleitende Veranstaltungen sollten nicht immer am gleichen Wochentag stattfinden.
    In den Abschlussklassen sollten im letzten Unterrichtsmonat nur mehr solche Veranstaltungen stattfinden, die der Prüfungsvorbereitung dienen.
    Mehrtägige Veranstaltungen werden im Jahresprogramm der Fachlehrpersonen angegeben und für den erweiterten Klassenrat aufgelistet. Bevor der Schulrat einen Beschluss fasst muss eine Beschlussfassung des Klassenrates vorliegen. Der Jahresplan kann im Laufe des Schuljahres erweitert und ergänzt werden, sofern dies Verfügbarkeit der finanziellen Mittel und die Organisation zulassen.
    Der Klassenrat genehmigt durch Beschluss alle unterrichtsbegleitenden Veranstaltungen bis November eines jeden Jahres. Die Anträge müssen folgende Angaben enthalten: Ziel, Name der Begleitpersonen, Kosten, Ersatzbegleitpersonen, das voraussichtliche Programm und Durchführungszeitraum .
    Die geplante und vom Klassenrat genehmigte Lehrfahrt darf später nur dann abgeändert werden (Ersatzreise), wenn sie durch höhere Gewalt, d.h. durch von außen beeinflusste Gründe nicht mehr durchgeführt werden kann.
    Jede Lehrkraft sollte in der Regel nur für eine mehrtägige Lehrfahrt (ausgenommen Ersatz) zur Verfügung stehen.
    Für jede unterrichtsbegleitende Tätigkeit ist ein Kurzbericht mit Fotodokumentation an die Schuladresse zu schicken.

    Richtlinien für die Planung

    Lehrausgänge: Soweit vorhersehbar sollen die Lehrausgänge bereits in das Jahresprogramm der Fachlehrperson und in den Tätigkeitsplan der Schule aufgenommen werden. Im Ansuchen an den Direktor müssen die Art und das Programm der Veranstaltung, die didaktische Zielsetzung, die inhaltliche Vor- und Nachbereitung, die Begleitpersonen, die benützten Verkehrsmittel, genaue Abfahrts- und Ankunftszeiten sowie die Kosten angeführt sein. Lehrausgänge dürfen die Unterrichtszeit in der Regel um nicht mehr als eine Stunde überschreiten. Die Bestimmungsorte liegen in der näheren Umgebung.

    Lehrausflüge, Projekttage und Lehrfahrten sind von der Fachlehrperson beziehungsweise bei Fächer übergreifenden Initiativen von den beteiligten Lehrpersonen möglichst zu Jahresbeginn zu planen, damit sie vom Klassenrat und vom Lehrerkollegium genehmigt und in den Tätigkeitsplan aufgenommen werden können und damit ihre Finanzierung gesichert werden kann. Die Verantwortung für das didaktische Konzept und die Koordination übernimmt die zuständige Fachlehrperson. An der Organisation beteiligen sich auch andere Lehrpersonen, Schüler/innen und Eltern.

    Die Veranstaltungen sind Teil des Jahresprogramms; die Planung erfolgt außer in begründeten Fällen vor Abgabe des Jahresprogramms. Herbstveranstaltungen sollten bereits im vorhergehenden Schuljahr geplant und mit den Eltern besprochen werden.

    Lehrausflüge dauern in der Regel nicht mehr als zwölf Stunden. Mehrtägige Veranstaltungen finden im europäischen Raum statt.

    Rolle der Eltern

    Die Eltern bzw. Erziehungsberechtigten werden über die unterrichtsbegleitenden Veranstaltungen schriftlich in Kenntnis gesetzt. Verweigern die Eltern die Zustimmung zur Teilnahme, teilen sie diese Entscheidung der Schule mit.
    Veranstaltungen, die größere Kosten verursachen, sind schon im Vorfeld der Entscheidungen mit den Eltern zu besprechen. Dadurch gewinnen die Eltern Einblick in das Ziel und die verantwortungsvolle Planung des Unternehmens und können bei der Finanzierung mitentscheiden. Die zuständigen Fachlehrer/innen und Elternvertreter/innen sowie die Klassengemeinschaft sollen bei kostenintensiven Projekten die Einwände Einzeln